Ausgabe 
26.10.1922
 
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ytibd toefftTe W5D00TRT betoailgt, so vay im I wrngen jetzt 420 000 Wk zur Verfügung stehen. Bin Ausschuß, der derimächst zusammentreten soll. fcrtri> sich der Beschaffung werterer Wittel fcefaffen. Das Gesuch der städtischen Ar - beiter um Gewährung von lieber teue- eungSzulagen wurde vorläufig zurückgestellt. wenn man auch allgemein der Ansicht ist, baß bte hiesigen Teuerungsverhältnisse mit den Löh­nen nicht tm Einklänge stehen. Die st ä d l i - scheu Weide an la gen in der Pfingstweide, bte eine gute Heute abwerfen, sollen noch weiter ausgedehnt werden. Dem Da uvere rn a- J>e i nT wurde ein Daukostenzuschuh für zwei Bafxnrten betodligt unter der Bedingung, daß der Verein seinerseits den Rachweis der Aus- bttngung der Baukosten beibringt. Heber die Testsetzung der Hundertsätze nach dem neuen Leichs m te tengeseh entspann sich eine län­gere Aussprachen Beigeordneter LeuchtgenS wie- nach, daß die vorgeschlagenen Sätze bei der heutigen Geldentwertung keinesfalls zu hoch seien und dah die Erhöhung der Mietpreise um das sechsfache nur dem dringendsten Bedürfnisse Nach­komme. Auch der Stadtverordnete Dauunter- nehmer Morsche! begründete an der Hand eines einwandfreien RachweiseS der Preissteige­rungen, dav die Erhöhung in keiner Weise aus­reichend sei und nicht genügend, um den Haus­besitzer mir einigermaßen in den Stand zu setzen, die nötigen Herst ellungsarbeiten vorzunehmen. Für die bevorstehende Stadtverordneten­wahl sind nicht weniger als neun Wahl­vorschläge eingereicht worden. Auster den politischen Parteien (Deutschnativnale, Deutsche Vollspartei, Zentrum, Demokraten, Sozialdemo­kraten und Kommunisten), haben noch die Hand- werter. die Mieter und die Parteilosen besondere Vorschläge eingereicht.

Dad-Vauhetm, 25. Oft Der seit lan­gem bestehenden Anstalt für Däverkünde, welche jur staatlichen Bade- und Kurverwaltung gehört und von Professor Dr. Weber geleitet wird, ist «eucrdings auch ein Institut für Quell e n« sorschung angegliedert worden. Der Leiter die­ser Anstalt ist Dr. De de, ein bekannter Geologe.

* Butzbach, 24. Oft In der Gemeinde- iat»ftßung wurde ein Antrag angenommen, nach dem alle Familien, für deren Kohlen- und Kartoffelversorgung ein Arbeit­geber nicht eintritt, auf Antrag Vorschüsse von der Stadt in Höhe von 2000 Mk. pro Kops der Familie erhalten sollen. Zur Finanzie­rung des Unternehmens soll die Stadt 8 0 0 0 0 0 Ma r k bereit ft eilen. Die Vorschüsse sollen unverzinslich und bis zum 1. April n. I. rück- jablbar fein, in Ausnahmefällen kann die Rück­zahlung nut Zustimmung der Finanzkommissivn sogar "bis zum 1. Oktober 1923 aufgeschvben werden. Falls die bereitgefleilte Summe für den genannten Zweck nicht völlig gebraucht wird, soll der Rest zur Anlegung eines städtischen Kohlenlagers benutzt werden, aus dem im Laufe de« Winters Kohlen an Unbemit­telte ohne Gewinn und gegen Stun­dung deS Kaufbetrages abgegeben werden sollen Sin Antrag auf fünffache Erhöhung der Wohnungslu^uSsteuer fand gleich­falls Annahme.

:: PohI - Göns, 25. Oft. Aachdem in vori­ger Woche erst im benachbarten Kirch -Göns bet einem Wohnungseinbruch zwei Klei- derschrünke vollständig ausgeraubt worden waren, ist jetzt schon wieder ein Einbruch vorgekommen. Diesmal wurde In der Rächt zum Montag aus der Holzschneiderei des ZimmermeisterS Weigandt ein großer Treibriemen ge­stohlen.

Starkenburg und Rheinhessen.

tob. Darmstadt. 25. Oft. Der Hessische Automobilklub hat den Deschluh gefaßt, den Rhön segelf Negern eine offizielle Eh­rung zu erweisen. Geplant ist eine Feier am 5. Rovernber in Darmstadt. Den erfolgreichen Fliegern und den Angehörigen der beiden erfolg­reichen Vorkämpfer Guthermuth und v. Lvessl sollen Ehrenplaketten nach Entwurf von Künstlerhand im Rahmen einer akademischen Feier überreicht werden. Der Hessische Automobil- flub wird außerdem durch Eigene Stiftung und durch Einleitung einer Sonderaftion helfen, einen Flugbaufonds zu schaffen, der den Fliegern die Beschaffung weiterer Flugappa­rate ermöglichen soll.

fpd. Bingen. 25. Oft. Der Protest an- iifche n Kirche in Grv ßbockenheim über­eignete der Deutsch-Amerikaner Zoh. Wagner aus Reuyork für die Erneuerung eine Mil­lion Mark.

Hessen-Nassau.

spd. (Samberg, 25. Oft Die Geschwister Oppenheimer aus Rordamerika stellten der Gemeinde 3 5 0 000 Mark zur Beschaffung von Brenn st offenfürunbemitlelte Fami­lien zur Verfügung.

fpd. Frankfurt a. M . 25. Oft. Der städ­tische Rachtragsetat für 1922/23 schließt, dem Vernehmen nach, mit der gewaltigen Summe von nahezu anderthalb Milliarden Mark ab. Der Fehlbetrag soll durch Verdoppe­lung der bisher veranlagten städtischen Gebühren und Abgaben aufgebracht werden. Die wieder­holten sehr erheblichen Tariferhöhungen auf der Straßenbahn innerhalb zweier Wochen rächen sich jetzt in empfindlicher Weise. Der Verkehr hat ganz bedeutend a b ge­nommen. A? Verwaltung vlant infolgedessen Betriebs ein schränlungen und auch Entlassungen von Straßenbahnern. Die Dorortbewohner. die an Bahnstrecken lie­gen, benutzen jetzt ausschließlich die Staats­bahn, die diesen veränderten Verhältnissen durch verstärkten Zugverkehr Rechnung trägt. Straßen­bahnzüge. die sonst zwei Anhänger hatten, haben oft nur noch den Motorwagen. Der Arbeiter Friedrich Fischer im Stadtteil Rödelheim er­schoß am Dienstag nachmittag seine gleich­altrige Frau, die trotz mehrfacher Verwar­nungen mit einem Homburger Mann ein Ver­hältnis unterhielt. AIS die Frau gestern nach­mittag wiederum sich zu einem Stelldichein nach dem Rödelheimer Friedhof begab, folgte ihr der Ehemann und erschoß sie nach kurzem Wortwechsel durch mehrere Schüsse in den Kops. Der Täter, der als ein sehr ordentlicher ruhiger Mann ge­schildert wird, wurde vorläuffg In Haft genommen. Aus frischer Tat verhaftete heute früh

am HamburgBaseler l>Zug ein Kriminal­beamter ein junges Paar, daS elnfiei- genben Damen die Han dtas chen öff­nete und daraus die Geldbörsen entwendete Im Besitz des Paares sand man sehr bedeutende Geldmittel. Der Beamte hatte das Paar schon feit zwei Tagen verfolgt, bis er es der Dieb­stähle überführen konnte. Das Paar gehört einer internationalen Diebesbande an.

Gießener Strafkammer.

Sitzung am 24. Oktober 1922

Der Schreiner D. B. und der Zimmermann L. K. auS Heldenbergen hatten im Mai 1922 in der Gemarkung Holbenbergen gewildert. Beide waren vom Gendarmen und sonstigen Zeugen dabei überrascht worden, als sie einen Hasen heimttagen wollten, den K. im Feld geschossen hatte. K. trug fein Gewehr in zwei Teile zerlegt unter feiner Kleidung Er widersetzte sich tätlich, als ihm der Gendarm die Waffe abnehmen wollte. Aus der Ausrüstung und dem Verhalten des K. in Verbindung mit Zeugenaussagen schloß das Gericht, daß K. nicht zum ersten Mal gewildert hatte, sondern ein gewerbsmäßiger Wilderer ist. DaS Schöffengericht Friedberg hatte deshalb gegen K. wegen gewerbsmäßiger Wilderei und Wider­stands gegen die Staatsgewalt auf eine Gesamt- ftoafe von 7 Monaten Gefängnis erkannt, sowie auf Einziehung des Gewehres und des Rucksacks. D. war mit einer Geldstrafe von 1500 Mk. davon gekommen. Die Strafkammer verwarf die ein­gelegten Berufungen und bestätigte das Urteil.

Im Sommer d. Hs. war bei Reuhaus in der Rähe von Homberg a. d. Ohm dadurch ein Eisenbahnzufammenstoß erfolgt, daß der Fahr­dienstleiter es unterlassen hatte, eine Weiche in Grundstellung zu bringen. Der Personenzug fuhr infolgedessen auf einem Rebengeleis auf ver­schiedene Waggons auf. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Auch war etwas Materialschaden entstanden. Der Fahrdienstleiter und der Loko­motivführer des auffahrenden Zuges waren vom Amtsgericht Homberg zu Geldstrafen verurteilt worden. Der Lokomotivführer G hatte Berufung eingelegt. Die Hauptverhandlung ergab, daß ihn kein Verschulden traf. Er hatte an der fraglichen Stelle eine Wcgekreuzu ig zu beobachten. Das Wetter war etwas dunstig. Der Ausblick war für ihn durch den vorfahrenden Kohlentender er­schwert. Die nassen Schienen erschwerten das Bremsen. Der Angeklagte wurde deshalb frei- gesprochen.

Weitere Berufungssachen wurden durch Rück­nahme der Berufungen erledigt.

Schlichtungsansschutz vor Provinz Dbcrhefscn.

Verhandlung vom 24. Oktober.

Die Freiherrlich Riedeselsche Ziegelei in Angersbach soll den Detriebsarbeitern über 19 Jahren vorn 9. Oktober 1922 an 79 Mk. und vom 16. Oktober an 90 Mk. Stundenlohn zahlen (statt bisher, feit dem 6. September 1922, 60 Mk.) und die übrigen Löhne in demselben Verhältnis erhöhen. Die Lohnregelung war für die Zeit ab 16. September 1922 streitig. Der Schlich­tungsausschuß lehnte aber eine Bewilligung von diesem Tage an ab.

Der Wollweberei Hch. Schombert in Wei­ckartshain gab er die Entlohnung eines kauf­männischen Angestellten nach dem Gießener Tarff auf. Der Vorsitzende verhängte 100 Mk. Strafe gegen Schombert wegen wiederholten un- entschulÄgten Ausbleibens.

Dem Einspruch der Musiker des Cafö Rum­pelm ayer und der Hupfeld-Diele in B a d - R a u- h e i m gegen Kündigung wegen Stillegung des Musikbetriebes konnte nicht ftattgegeben werden. Der Antrag auf Bestellung eines vorläufigen Betriebsrates beim (Safe Rumpelmaher wegen Rücktrittes des alten Betriebsrates wurde in der Verhandlung zurückgenommen.

Vermischtes.

Ein neuer Komet.

Hamburg, 25. Oft (WTD.) Auf der Ham­burger Sternwarte wurde von Dr. Baade Im Sternbild des Schwans ein neuer Komet ent­deckt dessen Laus südöstlich gerichtet ist. Der Komet, der die Größe 11,5 hat, ist nur mit guten Instrumenten zu beobachten. Er erhielt die Be­zeichnung1922 C.

Ein Opfer der Nächstenliebe.

Weimar, 25. Ott. (WTD.) Der bekannte Goetheforfcher Dr. Wilhelm Bode, der kürzlich von einem Wagen der elektrischen Straßenbahn überfahren wurde, als er einem Kriegsbes chä- big ten beim Verlassen des Wagens helfen wollte, 'ist gestern nacht seinen schweren Ver­letzungen erlegen.

Aeberfall auf ein Postamt 4'/- Millionen Mark Deute.

Berlin, 25. Oft. (WTD.) Gestern abend drangen in das Postamt Hegermühle bei Eberswalde sechs maskierte Räuber ein, die die Beamten zwangen, sich in ehe Zimmer zu begeben, wo sie eingeschlossen wurden. Die Räuber packten für drei Millionen Mark Post­wertzeichen und für IV» Millionen Mart bares Geld zusammen und verließen damit das Amt. Bisher konnten die Täter noch nicht gefaßt werden. Auch die Berliner Krimi­nalpolizei ist sofort verständigt worden.

Moderne Piraten.

Berlin, 25. Oft. DemLokalanz." wird aus Cuxhaven berichtet, daß auf einen in Freiburg an der Elbe liegenden Schoner mehrere Rkänner eindrangen, die den Kapitän durch Schüsse schwer verletzten und die Mannschaft überwäl­tigten. Die Piraten führten den Schoner nach der Jademündung, wo et strandete. Die Piraten konnten verhaftet werden.

Tödlicher Flieaerabsturz.

Tanger, 25. Oft. (WTB.) Ein Flugzeug wurde auf dem Wege von Sevilla mach Laroche über der Meerenge von Gibraltar von einem Wirbelwind erfaßt und stürzte bei Tanger ab. Der Führer und ein spanischer Offi­zier, der sich an Bord befand, wurden getötet.

Äurs

flurs

57° Disch.

5650,-

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64Ä 580.-

2300,

5500, 56300,

Kaliwerk Aschersleben Ltaliwerk Westeregeln Vaurabütte Oberbedarf Pbönir Bergbau. . . . Rheinitabl........

Ricbeck Montan . . .

TelluS Bergbau ....

Diöconio Coinmandit . MetaUbank Mineldeut. (Kreditbank Ceitcrr. Trediianstalt - Bochumer Guß .... BuderuS Earo Deursch-Luremburg. .

fturs 25.10.

575, 550,-

Briefkasten der Redaktion.

Versammlung der WvhnungSlosen und Wohnungsuchenden Anonyme Ein­sendungen. auch anonyme Dersammlungsberichte, werden von uns grundsätzlich nicht aufgenommen

610, 502, -

6300,- 292-4-

2500,- 6000,-

Datum: i. ReichSanleihe

51000,- 51500, I,- 405k- -

Berliner HandelSges. . 3850, Commerz- u. Privat bk., Tarm>t.lt.Nattonalbank

Kirchlich? Nachrichten.

3fr. ReligionSgewetnde. GvtteSd. L b. Synag. (6üöanL). Samstag, 28. Oft Dorabd. 5, morg. 9, abds. 5,20 u. 6,00. - 3fr. ReligionSgefellfchasl. Eabbatfeier 28. Oft Freitag abd. 4.45, Samstag vorm. 8.30, nachm. 3,30, Sabbalausgang 6.00. WochengvtteSdienst: morg. 6,30, abds. 4,30.

flur»

24.10.

77250 250,- 150,- 800,-

82,25 92,50

79 6280

67,-

260,-

150,-

850,-

82,50

100,-

650,- 540.-

1900,-

400,-

1100.- 3055,-

575,-

Adlerwerke Kleyer. . . 850, 820, (KM), 888,

Daimler Motoren.... 90k 820, 868, 830, öeyltgenstaedt 150t 1®L Oieauin 2500,- 2600,-

850,- 1150,

Deutsche Bank 160k

Deutsche Vereinsbank.

4c/o Dergleichen

3*/i°/o Dergleichen

3"/o Dergleichen

Dlfch.Sonr-Präm.-Ant 4'7) Preußische KonsolS 4°/, Hessen.........

8,/i<7o Hesien........

3e/u Hessen

47o Holltürken 57o Goldmerikaner

Handel.

Berlin. 25. Oft Börsen st immungs- bllb. Die Meidunz. daß die Ententemächte die Stabilisierung der Mark anftreben. hemmte die Aufwärtsbewegung der Devffenkurse. drückte den Preisstand aber nicht erheblich. Am Effekten­markt lagen vielfach Verkausslimite vor. jedoch zu hohem Kurse. Die einbeilliche Au'wärtSbewe- gung geriet zwar infolgedessen inS Stocken, ebte gcmze Reihe von Papieren stieg aber in scharfem Temvo weiter, von Montanwerten Harpener um ziemlich 2000 Proz., Kattowiher um 900 Prvz., Phönix um ziemlich 400 Proz. Rheinstahl um ca. 250 Prvz. und Riebeck Montan um 1303 Proz. Sehr beträchtlich höhere Kurse wurden auch für heimische Draunkohlen genannt, ohne daß es darin bei dem Mangel an Angebot zunächst zu Umsätzen kam. Bedeu end höher wurden ferner Textilwerte bezahlt, und zwar Stöhr um 3300 Proz.. Rordd. Wolle um 1800 Proz. und Hainmersen um 200 Prozent. Don Mafchinenfabrikaktien waren Böhler und Orenstern u. Koppel bei Besserungen um mehrere Hundert Prozent bevorzugt. Auch ein­zelne Elektrizitätspapiere zeichneten sich durch leb­haftes Geschäft aus, so A E. G.. die nahezu 600 Prvz. gewannen, während Bergmann, Alku-- mulatoten, Elektr. Licht und Kraft sowieSchuckert 200. Siemens u. Halske sogar 500 Prvz. gewannen. In anderen Gruppen von Industriepapieren über­wogen die Rückgänge, die aber bei der allgemeinen Widerstandsfähigkeit des Marktes ziemlich be­schränkt blieben. Lebhaft gestaltete sich das Ge­schäft in einzelnen Bankaktien. Deutsche Bank erreichten einen Kurs von 2000, Diskonto über­schritten den Kurs von 1000. Berliner Handels- gesellschastspapiere stellten sich anfänglich auf 4175. Valutapapiere waren nicht einheitlich, aber meist höher. 5proz. Mexikaner gewannen 4000 Prozent. Deutsche Anleihen waren wenig um« gesetzt.

Frankfurt a. M., 25. Oft. Börsen- stiminungsbild. Dollarlurs im Frühverkehr 4500, im Verlause 4300. Hierauf trat eine erneute Desestigung ein: 44004500. Devisen unterlagen ebenfalls bei ruhigem Geschäft denselben Schwan­kungen. Dementsprechend stellten sich AuSlandS- papiere unregelmäßig. Fest tagen Türkenwerte. Am Effektenmarkt war das Geschäft wieder rech' lebhaft, die Tendenz aber uneinheitlich. In Der- schiedenen Papieren kam es zu Realisationen. Soweit sich em Bild aus den wenigen Erstkursen »rachen läßt, stellte sich in Montanpapieren An­gebot ein. Auto- und Metallwerte lagen unregel­mäßig. Am Eleftroaktienmarkte gaben die Kurse teilweise nach A.E.G. setzten wesentlich höher ein. plus 300 Prozent. Chemische Aktien lagen gut be­hauptet. Badische Anilin zirka 100 Prozent höher. Im freien Verkehr wurden Entreprises 38 000 genannt. Bankaktien lagen ruhiger. Berliner Handelsgesellschaft test. Der Dollar wurde gegen 1 Uhr 4450 genannt.

Dörfenkurfe.

Frankfurt a. M. Berlin Schluß. 5 I lu6- Schluß Schluh.

Gelsenkirchener Äergw 6700, 5950, 6400, 6525, Harvener Bergbau. . 15500,15500,15200,16600, ----- 3775,- 3450,- 3500.- 3500.

24.10. 25.10.

-,- 77,50

-,- 270,-

140,- 170,

-,- 850,

85-

105.-

- ,- 76.25

65,90

-,- 65.10

5550 - 5750,-

430k- 4000 - 4000,- 4130,

-,- 6200,- 4975,- 5700,- 6100* 6600' 6495' 6500,' 5400,- 5700, 5398,- 5575,

152&- 1600k

< aniburg Lliner. Paket 1320, 1310, 1299, 1350, Norddeutscher Vloob 1000, 940,, 915, ZenienttoerkHeidelberg 2100, 2Y5K,, Philivv Holzmann . . 1425, 1305, 1375, Anglo-Cont.-Guano. . . 6600, 6700, 6480. 6700,

tiaditche?lnilin.....3475. 36Ä, 3575, 8775,

Goldschmidt 3200,- 2900,- 3050, 3100, Griesheimer Electron. 2400, 2500, N00, höchster Iarbwerke . 2700, 271K 2800, 2800, dolzverkobtung 1900, 1900,, ittilgerswerke 1935, 2000, 2100, 2300, rcheideanstalt, 2900.,,

Illg. ElekrrtzitätS-Ges 1501 - 2050,- 1500,- 2000.- Bergmann 1350, 1475, 1290, 1450, Lchuckert 270K 3050, 28 0,- 3000.- riemens & Halske. . . 4975,- 4800,- 4300,- 4825,-

720, 710, 550,- 560, 1500, 2100,

Metallges. Iranksurt 430K 4550.,, Lchubfabrik Herz... SOL 900,, sichel........... 1990- 1500,- -,- -,

.Zellstoff Malabos . . . . 1695,- 1675,- 170K- 1800, ?,ukkersabr.?vrankenlbal 2250, 2260, ZuckerfabrikWag outet 2200. 2200,,

670), 5300, 6200, 2875, 2900,- 2850, 2500, 2575, 2755, 6200,- 5975,

cmnnrarrtr

(Telegraphische Auszahlu»gff

Amtliche RoUerungen.

Datum: 24 Oktober 25. Oktober

Geld Bries Geld Brief Antw. «Brüssel . 2HL75 292,75 29425

Holland 1747^50 175(150 1755,50 176460

London ISX'vOl 19099 199,25 20025

Paris 312, - 314- 319,50 32460

Tchiveiz 8Ute75 81X25 817,25 82476

Sonnten 672,25 675.75 68125 686.75

Italien 184- 182,- 18450 18150

I'istabon-Ovotto,,, ,

Dänemark.... 875,75 88(125 898.25 902,75

Norwegen .... 795, 79K 79K »02,

Schweden .... 1175»- 1184- 1197,- 120&-

HelsiiigsorS. . . .,,,

Neunork 441425 4483.75 447875 4501,25

Deuisch-Lesterr. fk80 K01 5,89 KOI

Budapest 168»- 17K- 174- 173-

Prag 141Ä 142,50 14K50 147^0

Sofia,>.

Märkte.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 25. Oft Der Produktenmarkt ließ die Zurückhaltung der Käuier erkennen, die durch die llnsich:rheit deS Devisenmarktes vorsichtig ge­macht wurden. Für Weizen blieben die Mühlen Käufer. Für Roggen konnten die hohen PreiS- forberungen nicht durchgeseyt werden. Gerste war in 03 rau Qualitäten knapp angeboten. Besonders gute Ware wurde über Rotiz bezahlt Hafer wurde bei knappem Angebot teurer als gestern bezahlt. Hierdurch wurde auch die Rachsrage für Lokomais angeregt Mehl hatte ruhigen llmsatz, anscheinend nach dem Westen. Oeifaaten und Hülsenfrüchte waren fest. Für Futtermittel wur­den höhere Preise verlangt. Weizen, märkischen 10 00010 400 Mk. (sehr fest), Roggen, märkischen 94009500 Mk.. pommerschm 93009400 Mk.. ostpreußischen 9100 Mk. (fest), Sommergerste 9600 bis 10 000 Mk.. Wintergerste 93009400 Mk. (sehr fest«. Hafer, märlisch^n 10 00010 400 Wk. (sehr fest), westpreußischm 9(50 Mk., MaiS. La Plata. Loco Berlin 9<00-9800 Mk. (ruhig). Wag­gon frei Hamburg 96009650 Mk.. WeizenmHl (100 Kilogr.) 26 00028 000 Mk. (fest). Roggen­mehl (100 Kilogr.) 23 50025 500 Mk. (fest), Wei­zenkleie 5000-5200 Mk. (fest), Roggenkleie 5000 bis 5200 Mt. ' est), Raps 1200014000 Mk. (fest). Viktoriaerbfen 13 250-14 250 Mk, Kleine Erbsen 12 75013 500 Mk.. Peluschken 9000 bis 10 000 Mk., Lupinen, blau 62006400 Mk. gelb 70007800 Mk., Rapskuchen 60006300 Mk, Trvckenschnihel 45004600 Mk Rauhfutter Weizen- und Rrggenstroh, drahtgeb. 17001800 Mart, Haserstroh, drahtgepreßt 17001800 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 17001800 Mk., Wiesen» Heu. gut, gesund und trocken, Dormahd 1000 bis 1100 Mk, Rachmahd 930-1000 Mk.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a M., 25. Oft. Getreide, Hülsenfrüchte und Biertreber ohne Sack, Weizen­mehl, Roggenmehl und Kleie mit Sack. Alsbaldige Lieferung. Preis je 100 Kg. Parität Frankfurt a. M. Weizen 21 50022 500 Mk, Roggen 18 500 bis 19 000 Mk, Sommergerste für Braugerste 20 000-21 000 Mk. Hafer 19 500-21 000 Mark, südd. Weizenmehl Spez. 0 31 00034 500 Mk. bei Waggonbezug ab Mühlenstation. Roggenmehl 24 000-25 000 Mk, Weizen- und Roggenlleie 9000-9500 Mk. Tendenz: fest.

Büchertisch.

Die Leichtathletik Eine Einfüh­rung für alle in Technik, Training und Takttk der Leichtathletik von Dr. Karl Ferdinand Ritter von Halt. Verlag Dieck u. Co., Stuttgart. Laufen. Springen, Werfen, Stoßen mit allen Abarten werden eingehend in Wort und Bild behandelt. Das Buch bietet in Wort und Bild HochinterefsanteS und wird selbst den noch nicht Sporttreibenden von der ersten bis letzten Zeile fesseln.

Hans Reiser: Cherpens Din- scham der Landstreicher. Roman. (Verlag von Walter Seffert, Stuttgart und Heilbronn.) Ein fröhliches und ein wenig skrupelloses Buch, das mit seiner ungeschminkten Schilderung eines Dagabundenlebens nicht gerade der Jugend in die Hand entpfohlen werden kann.

Richard (Suringer: Pinkepot­tei und d ie Seinen. (Verlag von Walter Seifert, Stuttgart und Heilbronn.) Ein humori­stischer Roman, eine moderne Münchhausiade, geschildert von einemFabulierer besten Stam­mes" mit Phantasie und bezwingendem Humor.

(In einem Teil der Auflage wtederholk) Amerika und die Gesellschaft der Rationen.

Paris, 25. Okt. (WTD.) DieChicago Tribüne" berichtet aus Washington von einer überraschenden Einladung, Die Staatssekretär Hughes an die 5 Republiken von Zentral­amerika zur Teilnahme an der Ab­rüstungskonferenz in Washington gerichtet hat, die am 4. Dezember beginnen soll. Sie werde als ein weiterer Schritt auf dem We^e des EinttittS der Bereinigten Staaten m die Gesellschaft der Rationen be­trachtet, auf die sich die republikanische Par­tei festgelegt habe und deren Zweck die Auf­rechterhaltung des Weltfriedens sei.

Ein Eisenbahnunglück in Angarn.

D u d a p e st, 25. Oft. (WTD.) Heute stie­ßen zwei Eisenbahnzüge in der Rähe der Station K o s ch t h e I ß auf offener Strecke zusammen. Der Lokomotivführer des ersten Zuges wurde g e t ö t e 1. A ch t P a s s a- giere wurden schwer, mehrere leicht verletzt. Schuld an dem Anglück trifft den Telegraphisten, der Selbstmord be­ging.

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