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, L, 25. 3aii. Ein Dar von Magdeburg vorden und suchte Hilfe eines Tausch' feine Magdeburger resöen. Dich wurde g in Stuttgart tyr- ieü in der württem- n ein C-viner KauV- LchMNg am Rhein x Magdeburger Re- t ihn fteigewordene
- Durch ihrr nfeitlg iedbrign fianifttW' ^Fchitiich«?. Büwtfteigw»*; uh tollte 9**" Snedüteto" ibtu». Ml™ ®„ 25. I>,to SÄ SSg Kir von außerorvenl
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Drama.
25. 3an. Ein leite sich heute nachher Landstraße 214 itoa 4vsährige 3n= A mit seiner Frau n Verlauf desselben ruf den Kopf. Dann rttücher und klemmte ■auf zündete er die rrhängte er sich an »ehr löschte in kurzer d erst bei den Aus- riche der Frau vor. lvlt in Heilanstalten daß er die Tat in mnachtung vollbracht reit mit seiner Frau
chrn ohne eine Besserung der Ernährungsverhäl
in den 5>unaerzentren gefährliche Seuchen und Sabbatfeier, 28. 3a n. 1922. 5 ei tag abb. 4.50 brei^> Nch Dondbort über das Land aus. Eholera, Samstag vonn. 830. Predigt, ^achrn. 3 30 Dysenterie, Rücklall-- llnd Flecksieb-rr sind nicht nur Sabbatausgang 6.05. — Wvchengvttesdienst : für Rußland selbst, sondern sürganzGuropa' nrorg 7.00, adds. 4.30 Adr.
0816
Gießen, den 26. Januar 1922.
Blumenspenden dankend verbeten.
916 D
[Vermietungen
nisse unmöglich ist. Es gelang dann auch, andere Organisationen mit Lebensmitteln zur Hilfeleistung in Kasan zu veranlassen. So verbacken wir zur Zeit 230 Tonnen Mehl, die von einem schwc- bischen Handelstvnsortium unserer Mission zur Verfügung gestellt wurden, in Kasan zu Zwieback, der in den am meisten leidenden Kantonen Spask
Anß. tndif. MMn bet hohem Lohn u. guter Verpflegung gesucht. 908 Lndn. Frankfurt a.M. Grünestrahe 40.
Kunst und Wisienschast.
— Grillparzer - Rachlatz Die (Eröffnung der De Heimpapiere aus dem Rachlasse Drrll- parzcrs hat in literarischer Hinsicht nichts Besonderes zutage gefordert. Bon wesentlicher Bedeutung sollen nur einige Gedichte, sowie Auszeichnungen und Briese fein, die sich auf feine „ewige Braut" Katharina Fröhlich beziehen.
Zeichenlehrer
im Alter von 61 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Marie Gerhard geb. Arnold.
Gießen, den 25. Januar 1922.
Die Beerdigung findet Montag, den 30. Januar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
Statt besonderer Anzeige.
Heute morgen entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager
Die Zustände Im russischen Hunger- und Seuchengebiet. iDe richt der Hilfserpedition des Deutschen Roten Kreuzes für Ruhla n d.s
Der auf kurze Zeit in Berlin anwesende ärztliche Leiter der deutschen Hilfsexpedition Prof. Dr. Mühle ns teilt folgendes mit:
Untere Mitte September in Petersburg ein» getroffene Expedition hatte die Aufgabe, im Rahmen des von Frithsof Ransen geleiteten intecnatroralen Hilfswevks in den von Hunger und Seuchen betroffenen Gebieten ärztliche Hilfe zu leisten. Auherdem lag es im Interesse der Seuchenabwehr von unseren Reichs-
und Tetfuschi verteilt wird. — Die Kranken in den von uns mit Medikamenten versorgten Krankenhäusern Kasans werden jetzt von der Internationalen Arbeiterhilfe ernährt.
DaS Elend in den Hungerkanlonen des Gouvernements Kasan ist ebenso wie In S a- mara und Saratow — herzzerreihend Täg-
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unsres lieben, teuren Entschlafenen sagen wir innigen Dank.
In tiefem Schmerz:
Frau Auguste Kern und Kinder.
SIMrtM das ähnliche Stelle schon begleitet hat. z. sofortigen Eintritt gesucht. 0836 Zuschriften erbeten an Krau G. Wolf, Kaufhaus. Bad Nauheim.
Fürstenstratze 26'/,»
Zuverläss.. anständiges Mädchen bis nachm. gesucht. w Frau Direktor Vogt, Gr. Steinweg 23 l l.
Kirckttiche Nachrichten.
Israel Religionsgernetnde Gollee- dienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag 28. Jan 1922. Borado. 5. Morg 9. Predigt. Abds. 5.25 und 6.05 llhr. '
Israel. Religions-Gesellschaft
9rö. WA»
gesucht. 096S
Täubert, SelterSweg 70.
Wegen Erkrank, meines Mädchens suche p. L Febr. tüihtMs Maxell evtl. Ausbitte. 0826 Frau Carl Baer.
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Mädchen.
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Neue Kaserne.
Mr Zäbrik der Lisendranche zur Unterstützung des Magazinverwalters twetjflnfletet Benfmana sgeleruterEiseuhäudler) zum baldigen Eintritt gesucht.
Schristl. Angebote mit Lichtbild und Neserenz- angabe unter 928 an den Gießener Anzeiger.
Todes-Anzeige.
Heute früh entschlief nach langjährigem schweren Leiden meine innigstgeliebte, treubesorgte Frau, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Sophie Lazarus
geb. Katz
an ihrem 54. Geburtstage.
Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. N.: Ludwig Lazarus.
Gießen (Asterw.53), Cassel, Frankfurt a.M., San-Bernardino (Cal ), den 25. Januar 1922.
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 27. Januar 1922, vormittags 1 PA Uhr, vom Portale des Israel. Friedhofes aus statt
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine herzensgute Frau, unsere treusorgfende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Luise Marie Erb
geb. Heckroth
am Mittwoch vormittag 9 Uhr im 51. Lebensjahr sanft entschlafen ist.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Jobs. Erb
August Erb
Familie Ludwig Erb
Familie Anna Reuter Witwe geb. Erb Familie Karl Erb
Familie Otto Erb.
Wieseck, Cuxhaven, Annerod, Frankfurt a.M., 26.Jan.1922. Die Beerdigung findet statt: Freitag, den 27. Januar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Obergarten 11 aus.
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pat öle englisch« Dühnengenossenschaft einen Fonds für stellungslose Schauspieler geschaffen und eine Organisation ins Leben gerufen, die den brotlosen Künstlern Beschäftigung zu vermitteln sucht Man will aus den stellungslosen Schauspielern Thcater- truppen zusammenschliehen, die in den Londoner Dorstädten und in den kleineren Städten Grvh- britanniens Borstellungen geben sollen. Bei dielen neuen Theaterorganisationen werden nur Mitglieder der englischen Dühncngenostenschaft beschäftigt. Die durch die Gesellschaft gegründeten Theatertruppen sehen ein Mindesthonocar von drei Pfund die Woche vor. Bon allen überschüssigen Gewinnen sollen 40 Proz. an den Fonds abgeführt werden. Die neuen Theater- truPDcn werden die verschiedenartigsten Gattungen pflegen und imstande sein, sowohl ein Shake- spearesches Trauerspiel als auch eine Revue vor- zu führen.
lich sterben Tausende an Hunger und Seuchen. B.'rge von Leichen türmen sich stellenweise auf. Protokollarisch steht fest, datz Mütter Leichenteile ihrer Kinder gegessen haben und bah auch sonst Leichenteile zur Stillung des Hungers benutzt worden sind, nachdem man sich lange Zeit mit einem „Brot" begnügen mutzte, das aus gemahlenen Baumrinden, Steppengras, Eicheln (mit Schalen) oder dergleichen hergestellt war. Andere hatten das „Lehmessen" (eine Magentäuschung!) als Brotersah begonnen. — Die noch in Aussicht stehenden Hungerhilfen kommen zum Teil zu spät. Auch sind inzwischen die meisten Transporttiere verhungert oder aufgezehrt, so datz jetzt schon ungeheuere Transportschwierigle.ten bestehen. Dieh- futter ist also auch dringend notwendig.
Als Begleiterscheinungen des Hungers wüten in den Hungerzentren gefährliche Seuchen und
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scheu Hungerkomitees in einem für alle Ckpe- ditionszwecke mustergültig eingerichteten Sanitäts- zuge an die „Hunger- und Seuchenfront", in das Gouvernement Kasan (Zentralrutzland), wo wir nunmehr seit 212 Monaten tätig sind. Die Einrichtung des uns als Heim und Wohnung dienenden, aus 24 Waggons bestehenden Sanitätszuges hat sich dabei autzervrdentlich gut bewährt. Der Zug enthält u. a. Laboratoriums-, Apotheken-, Operations-, Desinsektions-, Bade-, Wasch-, Küchen-, Bureau-, 3 Wohn- und Bor- rätcwagen. In unseren hygienisch einwandfreien Wohnwagen — bei sorgfältiger Verpflegung — sind die Expeditionsmitglieder am sichersten vor Flecktyphus und anderen Infektionen geschützt. Zwei bisher erfolgte Flecktyphus-Infektionen sind im Außendienst entstanden: im übrigen sind wir von Seuchen verschont geblieben, trotzdem unser Arbeitsgebiet enorm von Flecktyphus, Rückfallfieber, 592enterte, Unterleibstyphus und anderen Seuchen heimgesucht ist. Als Hilfeleistung bei der Ermittlung und Bekämpfung der Infektionskrankheiten haben wir — anher unserem Laboratoriumswagen — in Kasan ein bakteriologisches Laboratorium eingerichtet, in dem zwei Aerzte unserer Mission arbeiten.
Leider fehlten unserer Expedition zunächst _______ _ Lebensmittel für die Hungernden. Wir durf- grenzen^ dah die Expedition zuverlässige Infor-1 ten sie ja aus Deutschland (abgesehen von einigen mationen über den Stand und Gang der Infek- Stärkungsmitteln für Kinder) nicht mitnehmei. tionskrankheiten in Rutzland in Zusammenarbeit > Umsomehr war es von vornherein unser Bestreben,
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eine grobe Desahr, auf btt nicht cmbringltd) genug hingewiesen werden kann. Die ganze Welt hat schon allein aus diesem Grunde das gröhle Interesse daran, auch diese Seuchengesahren zu erkennen, zu verfolgen und zu bekämpfen. Grundbedingung hierfür sind fortlaufende zuverlässige Infr-rmatiouen über den Seuchengang in Rutzland, sowie Bekämpfung der Hungerseuchen mit dem Haupthungermittel, mit Brot. Als Arzt und Mensch möchte ich nochmals der ganzen Well, wie in meinem vor zwei Monaten an Ransen gerichteten Funkfpruch zurufen: Sendet so schnell und so viel als möglich Lebensrnittel in die Hunger- und Seuchenzentren, wenn Ihr nicht wollt, datz der russischen Hunger- eine Seuchenkatastrophe auch für andere Länder folgen und dah im Inneren Rutzlands eine unendlich weite menschenleere Wüste entstehen soll.
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mit den russischen Sanitätsbehövden einholen I Lebensmittel, vor allem Brot, von anderer Seile sollte. I heranzuziehen in der Erkenntnis, datz auch eine
Eine umfangreiche' Betätigung unserer Expe- I wirksame Bekämpfung von Krankheiten und ®eu- dition in Petersburg kam zunächst nicht in Frage, da wir ja in erster Linie zur ärztlichen Hilfeleistung in den Hungergebieten entsandt waren. Der Hauptteil unserer Expedition reiste daher Ende Oktober auf Wunsch des russsi-
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