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BchNchtua-SanSschu« der Mrovrnz vberhesien.

Brrhanblung Dom 23. Hohem her.

3n dvei Streitsachen de- Deutschen Metall- aSetterverbandes mit der Fittingsfabrik D ä n - itt n g r G. m. b. H. in Dieben ergingen fol­gende Schiedssprüche: 1 Der Anspruch auf De- zahüing des ArbeitSauSfalleS am 7. 11. 1922 ist «auf dem Rechtsweg geltend machen. 2. Bei Detriebsversammlungen. seien es auch Druppen- betriebe txrfammlungen Im Sinne des § 49 deS Detriebsrätegefedes, ist dem (Beauftragten des MetallarbeiterverbandeS, auch wenn die DelriebS- versammlungen aus dem Fabrikgrundstück statt- fbiben, die Teilnahme gemah tztz 47 und 49 zu gestatten. 3. Da die Parteien übereinstimmend die Einrichtung von Sprechstunden (deS Betriebs­rates) für zweckmähig halten, wird die Festlegung einer Zett, die Stellung des Raumes ufw. der (Vereinbarung Überlassen.

DaS ElektroinstallationSgeschöft H. Kaiser Rachf. in Grün berg soll vom 16.11.22 an seine Arbeiter nach dem Lohnabkommen deS Deut­schen Metallarbeiterverbandes mit der Rheinischen Glekttizltäts-A.-G., Daubureau Lauterbach, be­zahlen, bei Gewährung von Kost und Wohnung mti einem Abschlag, dessen Höhe die Parteien noch vereinbaren sollen.

Den Schlossermetster Wigandt in Gießen beantragte der Metallarbctterverband zur Ent- lohnung eines jugendlichen angelernten Arbeiters nach dem Tarif der Giehener Metall inbusttie zu verpflichten. Wigandt machte geltend, eS handle sich um einen Lehrling. Der SchlichtungS- ausschuy wies die Parteien daher auf den Rechtsweg

3n den AntvagSsachen des Deutschen Metall­arbeiterverbandes gegen Hehligenstaedt L To. und Franke & C o. in Giehen wegen Neuregelung der Aufwandsentschädigungen Der Lehrlinge kam kein Schiedsspruch zustande.

Dem Antrag auf Weiterbeschaftigung der Be­legschaft der Hessischen PrazisionS- werke in Rieder-Eschbach i. T. gab der Schlichtungsausschub nicht statt, denn bei Be­triebsstillegung haben die Arbeitnehmer kein Recht des Einspruchs gegen Kündigung.

Vermischtes.

Grrrbendranv in Westfalen.

Dvrtmu n d. 24. Rov. (WTD ) DaS preu­ßische Oberbergamt Dortmund teilt mit: Am

23. Roveber nachmittags brach auf der Schacht­anlage Shamrock I bis II in Hern ^ein Grü­den b ra n d aus, bei dem ein Steiger und neun Bergleute getötet wurden. Weitere Leute sind nickt in Gefahr. Da- Feuer entstand in einer einzlebenden, in Holzzimmeimng stehenden Gestein-richtstvecke, in der Die elektrische Loko­motivförderung mit der Oberleitung umgeht. Die Ursache ist auf einen Ku rzschluß auf der Fahrstrecke, oder an der elektrischen Kurbel zurück- zuführen. Infolge deS Kurzschlusses geriet die Holzzimmerung in Brand: dieser pflanzte sich wegen der lebhaften Wetterzuge schnell fort. Die Verunglückten sind an Drandgasen er­stickt, bevor ihnen Rettung gebracht werden konnte. Das Feuer wurde sofort bekämpft und ist zum grö&ten Teil bereit- gelöscht. Die berg­behördliche Untersuchung ist im Gange.

Für 50 Millionen Mark Schmmksacherr gestohlen.

Berlin, 24. Rov. (Priv.-Lel.) Cotnern da - n is chen Rittmeister wurden auf bet Fahrt von Köln nach Berlin aus dem Schlafwagm- abteil Schmucksachen für 50 Millionen Mark gestohlen. Bei einer im Dahnhvs Zoo vorgenommenen Durchsuchung des Zuges vurben weder die Diebe noch die gestohlenen Schmuck­sachen gefunden.

Der Trinkbecher Napoleon« an« Blücher« Schloß gestohlen.

Berlin, 24. Rov. Rach einem hier ein­gelaufenen Telegramm haben Einbrecher dem Schloß Kampehln bei Reustadt (Dosse), da­her Fürstin Blücher von Wahlstatt gehört, einen Besuch abgestattet. Sie haben eine nach Millionen zählende Deute, namentlich an silbernem ®e- schirr, Sutpclen usw. gemacht. 11. a. fiel ihnen ein historischer Tri n kbecher mit dem Ramenszuge RapoleonS I., den dieser zum täglichen Gebrauch aus seinen Feldzügen stets bei sich führte, in die Hände. Die Diebe find, wie fest- gestellt, durch das Kellei-fenster in das Schloß ein­gestiegen, haben alle Türen mit Draht verriegelt und bann ungestört, trotzdem die Fürstin und ihre Tochter sowie die Dienerschaft in den oberen Ge­mächern schliefen, in aller Ruhe im Erdgeschoß die D?ute znsammengesucht und sich damit entfernt. Ohne Zweifel handelt eS sich um Berliner Einbrecher.

200 000 Mark für eht Zwanzigmarkstück.

München, 24. Rov. Am 10. November brachte eine 40 bis 50 Jahre alte Frau In das

Postamt 40 in der Xegemfeer Lanvstraße ein 20-Markstück zum llmwechseln. Der Beamte gab der Frau aus Versehen statt eine- Paketes mit 20 000 Mk. ,ein Paket mit Zweihundert­tausend Mark. Die Frau hat den Differenz- betrag nicht zurückgebracht. Den Schaden von 180 000 Mark hat der Beamte zu tragen.

*

* Geistlicher Humor. Allerlei lustige Geschichten aus dem Leben der englischen Geistlichkeit werden von dem Rev. Arthur Porritt in seinem soeben erschienenen Buch Das Beste, woran ich mich erinnere", erzählt. Der Vorsteher des New Colleges in Harnp- stead, Dr. Garvie, befand sich einst auf einer Reise und sehnte sich nach einer Erfrischung. Er begab sich an oaö Buffett des Bahnhofs­restaurants und bat um ein Glas Milch, wobei er der Buffetidame sogleich das Geld einhän­digte. Er trank mit vollen Zügen und spürte einen ungewöhnlichen Geschmack.War das Milch?-, fragte er zweifelnd.Nein. Herr/ antwortete Die Dame,es war Rum mit Milch."Aber ich bat doch um Milch?"Ge­wiß," lautete die Antwort,aber da Sie mir gleich ein Trinkgeld gaben, so glaubte ich, Sie bevorzugten diese Mischung." Dr.Page, der eine Zeitlang amerikanischer Gesandter in London war, gab die ZeitschriftWorlds Work" heraus. Er schickte eine wertlose Ge­schichte einer Dame zurück, die lhm darauf ent­rüstet schrieb, sie habe in dem Manuskript drei Seiten zusammengeklebt, und diese seien ganz so zurückgekommen; er lese also die ein­gesandten Beiträge nicht.Beim Frühstück," schrieb Page zuruck,wenn ich ein Ei öffne, esse ich auch nicht erst das ganze Ei auf, um zu entdecken, daß es schlecht ist. Ein Baron sprach einst mit Porritt über seine alte Schule und sagte:Denken Sie sich, ich wurde einmal bestraft, weil ich die Wahrheit sagte."Sie wurden aber dadurch gründlich kuriert", be­merkte ein anderer Prediger, der dabei war und ihn genau kannte. Der Rev. Dr. Bur- dette hatte das Unglück, ein Auge zu verlie­ren, und trug seitdem ein künstliches. Zwei fromme Danten erzählten ihm eines Tages, sie hätten gebetet, daß er sein verlorenes Auge wiedererlange.Hätten Sie lieber darum ge­

betet," wehrte er lachend ab,Daß Sie Ihre falschen Zahne durch richttge ersetzt be­kommen."

Märkte.

Mainzer Dorfe.

e Mainz, 24. Nov. Die Tendenz toai infolge der erhöhten Devisenkurse stetig und behauptet. ES wurden folgende Großhandels- einstandSpretse loco Mainz für Je 100 Kilo­gramm festgestellt: Weizen 22 00024 000, Roggen 21 000, Hafer 24 00026 000, Brau­gerste 20 00022 000, Weizenmehl Spez. 0 37 000 bis 44 000, Roggenmehl 28 000 bis 31000, Weizenkleie 1100013 000, Rog- genklete 1100013 000, Kartoffeln 1200 bis 1300, weiße Bohnen 43000, ungefch. Erbsen 59 000, Lmsen 60 00065 000, Haferflocken 50 000, Graupen 45 000.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Gießen. Sonntag, 26. Nov. (Totensonntag) Stadtktrche. S'/,: Pfr. Decker, 11: Kinderk. d. Mav kusg., 5: Pfr. Mahr. FohanneSkirche. 91/,: Pfr Ausfeld, 11: Kinderk. d. Johannesg,5: Pfr. Dechtols- Heimer. Alte FriedhosSkapelle. Nachrn. 2: Pfarr« affistent Becker. Neue Friedhofskapelle. Nachm. 2: Pfarrast. Delp. Wieseck. 10: Gottesdienst: 117«: Kinderkirche: 37,: Friedhofsfeier; 77,: Litur­gische Totenfeier.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Sarnst.» 25.Nov. 5u.8: Beicht. 6tntnt 26. Nov. 67,: Deicht. 7: Meste. 8: Korn. 9: Hochamt m. Pr. 11: Meste m. Pr. 57, :Ehristenl. u. Andacht. ©rünberg. Sonnt. 97, Meste m. Br. Sich. und '/»3 Uhr Hungen. 7,10 Uhr.

Sius der Nheintsch-Wests. ftadjnuöficQuna für das Gaftwirtsgewerbe und verwandle Berufe, die kürz­lich in Esten itattfnnb, wurden die bekannten Marken der Firma Jacob Zarobi, Stuttgart «Weinbrand ,'ticobi 1880" und Likör «fncobhier"), mit dem Di vlom zur goldenen Medaille, sowie dem ersten Ebrenvreise ausgezeichnet. 8127s«

DteNährmtttelsabriken Quieta-Werke tnLeivckg, die den Quteta mit Bcbnenkirfiee berftellcn, blickten im November aus ihr lOjähriaeS Besteben zurück. Bon einer Acier wurde abitcfeoett den SlnaesteUten und Arbeitern aber Siirocnbiumen im Betrage von melneren Millionen Mark gemacht. 5022c

Behördliche Anzeigen

Bett.. Einteilung der Stabt Gießen in

3 Polizeirevierbezirke.

Bekanntmachung.

Detr.: Wie oben.

Nach Fertigstellung der für da- dritte Polizeirevier bestimmten Dicnsiröume in dem Haufe Kirchftrahe Nr. 11 wird vom 1. Dezember dS. ZS. ab ble Stadt Gießen in drei Polizeirevierbe- zirke eingetellt.

Das 1. Polizeirevier (Weidengaste 5, Polizeiamt, Fernsprecher 24) Vorstand: Polizeikommistar Ludwig Kimmel um­faßt folgende Sttaßen und Plätze:

Bergstraße, Bismarckstrahe, Drond- gaste, Brandplah, Braugaste, Bruchsttaße, Diezsttahe, Dreihäusergaste, Eichweg, Srtenaaste, Gaitenstrahe, Georg-Philipp» Gail-Straße, Goethestrahe, Großer Stein­weg, Gutenbergstrahe, Henselstraße Hesten- sttahe, Hundsgaste, 3n den Gichgärten, IohanneSsttahe, Kaiserallee, Kanzlciberg, Kaplaneigaste, Kepplerstrahe, Kirchenplatz, Kreuzplatz, Landgrafensttahe, Landgraf- Philipp-Platz, Landmannstrahe, Cid)er Straße, Lindengaste, Lindenplatz, Löber- strahe, Lontzsttahe, Ludwigsplatz Ludwig- sttahe 1 bis 46, Mäusburg, Marburger Straße mit Bückingstrahe, Marktplatz, Mollkestraße, Nahrungsb<rg,Neuen,Baue, Neuenweg. Ostanlage, Plockstrahe, Roon- straße, Schistenberger Weg bis Bahnüber­gang, Schlohgaste, Schulstraße. Sencken- öeigsttahe, Sonnenstraße, Stephanstraße, Süoanlage, Wagengaste, Walltorsttahe, Weidengaste, WiefeckerWeg.Wiesenstrahe, Wolffttahe und ZozelSgaste.

Das 2. Polizeirevier (Liebigstr. Nr. 18 früh. Ohrenklinik Fernsprecher 1257) Vorstand: Polizeikommistar Wilhelm Schwinn umfaßt folgende Sttaßen und Plätze:

Alicestrahe, Nm Riegelpfad, Am Steg, An den Bahnhöfen, Bahnhofstraße von Nr. 51 an aufwärts, Bleichstrahe, Buch- nersttahe, Buddestrahe, Erednersttahe, Ebelstraße, Erdlauterweg, Frankfurter- Sttaße, Friedrichstraße, Glaubrechtstiahe, Grabensttahe, Hammstrahe Nr. 18 an auf­wärts, Hillebrandsttahe, Hinter der West­anlage, Hofmannitrahe, Klinikstrahe, Lahn» strahe Rr. 28, Leihgesterner Weg, Liebig- sttohe, Ludwigstrahe von Nr. 45 bzw. 52 an aufwärts, Mittelweg, Schistenberger Weg Nr. 39 folgend mit Schiffenberg, Wetzlarer Weg, Wilhelmstrahe und Wil- sonftrahe.

In Löbers Hof, Kaplansgaste, Katharinen- gaste, Kirchsttaße, Kleine Mühlgaste, Korn, vlumengaste, Krofdorfer Straße, Lahn» strahe 1 16, Löwengaste, Maigaste,Markt» strahe, Mühlsttahe, Neustadt, Nordanlage, Ritiergaste, Rodheimer Strahe, Eand- gaste, Schanzenftrahe.Lchillersttahe,Schott» strahe, Schühenstrahe. Seliersweg. Stein» strahe, Teufelslustgärtchen, Tiefenweg, Wesersttahe. Westanlage, Wettergaste, Wehsteingaste und Wolkenzaste.

Die Einwohner von Gießen werden gebeten, sich für die Folge in polizeilichen Angelegenheiten zunächst an das zu­ständige Polizeirevier zu wenden.

Anträge auf Ausstellung von Pässen, Personalausweisen, Leumundszeugnisten sind nach wievor unmittelbar beim Polizei­amt Weidengaste Nr. 5 zu stellen.

Anträge auf Erteilung von Wander» gewerbescheinen und Legitimationskarten dagegen sind bei dem zuständigen Polizei» revier cinzureichen. 103180

Um dem Publikum weite Gänge möglichst zu ersparen, ist mit dem 3 Polizeirevier eine Meldestelle ver­bunden für An- und Abmeldungen bei Zu-, Um- und Wegzug, welche auf Grund bet Meldeordnung zu erstatten sind. An-, Um- und Abmeldungen von Bewohnern des 3 Polizeireviers sind i vom 1 Dezember ab bei der Meldestelle des Reviers, Kirchstraße Nr. 11, zu er­statten.

Ausenthaltsbefcheinigungen für Hei» vatszwecke und dergleichen sind bis auf weiteres noch beim Meldebureau Wei­dengaffe 5, Zimmer 7, zu beantragen.

3m 1. Polizeirevier erfolgen An-, Um- und Abmeldungen wie seither beim Meldeburcau Weidengaffe 5, Zimmer Dr. 7.

Melbebu reau und Melde­stellen sind für das Publikum ge­öffnet an Werktagen von 8 bis 12'/z und von 2477 und an Sams­tagen von 812/? Uhr.

Gieße n den 22. November 1922. Heff.^Polizeiamt Gießen.

Frhr. v. Gemmingen.

Bekanntmachung.

Dienstag, den 12. Dezember 1922, nachmittag- 3 Uhr, sindet auf dem Rat- hcmse zu Großen-Linden die ocö?ntli®e GeamlmsglMlW des Svar- und BorschußvereinS Dktten» gesellschaft zu Großen-Linden für das Geschäftsjahr 1921 statt.

Tagesordnung:

1. Abhör der Rechnung pro 1921;

2. Ergänzungswahl des Vorstände-;

3. Ergänzungswahl deS Aufsichtsrats;

4. Verschiedene-.

Grohen-Linden, 22. November 1922.

Svar ii. BorfHoBoettln UfflengefeUfdiaft.

Der Vorstand. 1103070

StflÖL Meiksaml S!eM

Liebigstraße 16. Teleph. 20.»4.

floftralofe ?lrbclt8uermittehmn und Be- rufobeintima für beiderlei Geschlecht, u. a. auch für Shiencrnmtfcn und Kriegs- beschadigieuktuder.

SS können einnciicllt werden.

n. bei btcstacn Arbeitgebern: t Stein- bmier, 1 Dtiilvsscr, 1 Schneider, ein ProuisivuSreiieuder.

Vfbrliuoe: 1 ftrlleur, 1 Bäcker, 1 Maler und Welijbtnder, 1 Stukkaieur, aiucI VrtifIrrer, 1 (Sinrnljmer, 2 Schmiede, 2 Gärtner, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Metzger-

b.bci auswärtigen Arbeitgebern: zwei Innbiu Kuech.e, 1 ucvüeirateter Knecht mit alleren Kindern, 1 Schneider, 1 Schmied, 5 Meiallsvrmer, 1 Anionen- frfnueiher, 3 Schreiner, 2 ßimmerer, 1 BrvvtsionSreiiender, 1 (Sleftromomeur für Kraslstrom, 3 Dreber, 2 Schlosser, 1 Müller, 1 Schuliinacher. ! Polsterer.

Lebrisugc: 1 Schreiner, Bäcker.

ES suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buch­drucker, 1 Stilreiner, fiaufleiuc, Srlnei- ber und Neiseude, Backer, HauSburfchen und AuSlänfer, Mafchinenichlvster, Bou- fchlosser, Schnbmacher, l Mranfenpflener, 1 Sanier, Bäcker und Melmer, zwei Kellner, 1 Kralifabrer, 1 ^Buchbinder, Mechaniker, 1 Heire-, 1 Wagnei, 1 Kackt mehrere Anstreicher, 1 Wclgbiltder, 2 lanbiü. 9>criunlicv.

Lebrliuae: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 Schlaffer, 1 Svengler, 1 Mechaniker, 1 Schneider, 3 Elekiromonteare. ein Schuhmacher mit Käst und Wohnung, 1 Schreiner de«gl.

WclegenbcitSarbciten werden ebenfalls entgegen genommen.

Weibliche A b t e i I n n <j:

Gt können eingestellt luerben:

a. bei bicfincn Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienftiuadrtien, Laufsrauen lind-mädchen für einzelne Tage, tüchtige Atteinmädchen, 2 eiuiache Stutzen, eine Köchin, 3 Waschfrauen.

b. bei anStvärtiaen Arbeitgebern: 8 lanbiü. Dtennmädcheit, Dienstnmdtiien, Hausmädchen, .^inimermädchen, Aliein- mädchelt, 1 Köchin, 1 Stütze

ES suchen Arbeit: 2 Büglerinnen. Kon­toristinnen, 2 Ilickerinaen, 3 ^Ber- fänicritnien, 2 Hauohalierinnen, eiirts< Vnnffrnneib and) für dkachmittagSbe- frbäf ifliinn, Mädtiien für tagsüber, 1 Wafchfran, 3 Fabrikarbeiterinnen.

Tic Berufsberatung und ArbeitS- Bermittluun für Musiker findet Tieud: tag. Tonn rStag und Samstag von 10 biS llbr statt. 10303 B

Bekanntmachung.

3n unser Genoffenschastsregister wurde heute bei der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenoffenschast e. G. m. b. H. in Langsdorf eingetragen:

Der Landwirt Heinrich Köhler XXL von Langsdorf ist aus dem Vorstand ausge- schieden, und an feine Stelle der Landwirt Karl Nabenau in Langsdorf in den Vor- stand gewählt.

Lich, den 24. November 1922.

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Das 3. Polizeirevier (Kirchftr. Nr.ll Fernsprecher Nr. 54) Vorstand: Stellvertreter Polizeioberwa chtmeister Her­mann Hau umfaßt folgende Straßen und Plätze:

Nm Rodberg, An der Hardt, Aster, weg, Auf der Dach, Bahnhosstrahe 150, Burggrabrn, Dammfttahe, Edersttaße, Gabelsbergerstrahe, Hammstrahe 1 16.

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Am Samstag vor der Wahl erschien im Gießener Anzeiger" ein Inserat der De­mokratischen Partei3ur Aufklärung", in dem behauptet wird, dah mit dem Satz in unferm Aufruf:Ls ist nicht unsere Schuld, wenn Demokraten und Zentrum durch Auf» stellung eigener Listen die (Einigkeit ver­hindert haben" Wahlmanover u. Stimmen» fang getrieben werden sollte. Wenn nun auch die Wahl vorbei ist, und wir mit dem (Erfolg zufrieden sind, so dürfen um der Wahrheit willen derartige Behauptungen nicht unwidersprochen bleiben. Wir stellen fest, dah in der vom Vürgerverein ein­berufenen Besprechung vom 17. Okt. d. I. Demokraten und Zentrum die Beteiligung an einer gemeinsamen bürgerlichen Liste schriftlich abgelehnt haben; 103110

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