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Die 3ubi- ellung hat mit >aS über 30 000 im Jubiläums- f Vorschlag für )en: 10000 M. 0000 M. dem chaltung seines Ml. dem Kauf. l>etaillisten»2er- eteiligt waren.

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(Aasschneiden und enthebenl)

Die wichtigsten Postverbindungen der Stadt Bietzen.

(Eigene Information des Giehener Anzeigers.)

Für die Geschäftswelt unserer Stadt, aber auch für manche andere Driefschreiber dürfte es von Dichtigkeit sein, über die Abgangszeiten der Postsendungen von hier nach den Haupt« richtungen des Reiches genaue Angaben zu bekommen. Die nachstehende, auf amtlicher Unter, läge fuhende Uebersicht über den Postabgang gibt klaren Auffchluh.

Richtung

Sbganq der Pon üon «leben

S»[uhi"eit für Snefe beim Haupt- pjftan-t

Bemer­kungen

BiS Frankfurt (Main)..................

Frankfurt iMain), Bayern, Vaden, Württemberg, Elsah, Schweiz, Italien, Griechenland, Oesterreich, Ungarn, Iügoslavien, Tschecho- slowakei, Ballanstaaten, Lochringen, Frankreich und Spanien

BiS Frankfurt (Main)..................

Frankfurt iMain), Thüringen, Sachsen, Bayern, Baden, Württemberg, ?!<afj, Schweiz, Italien, Griechenland, Oesterreich. Ungarn, 3ugo» I <cn, Tschechoslowakei, Strecken Frankfurt (Main)KoblenzKöln und Frankfurt iMain)NiederlahnsteinKöln mit Rheinland und onauftriegebiel, Lothringen, Frankreich und Spanien

Koblenz mit Westerwald..................

Koblenz. Westerwald, Taunus, Trier, Luxemburg........

Koblenz, Westerwald, TaunuS, die Strecken NiederlahnsteinKöln,

NiederlahnsteinRüdesheim, KoblenzDingen, KoblenzBonn, KoblenzTrier, Luxemburg...............

Koblenz, Westerwald, sowie in Diederlahnstein und Koblenz ab- zweigende Kurse...................

Köln mit Rheinland..................

SiegenHagenDuisburgOberhausenDüsseld., Westfalen, Holland Köln, Rheinland und Westfalen, Belgien, England, Nordamerika . .

Siegen -HagenDuisburgOberhausenDüsseld., Westfalen, Holland Köln, Belgien, England, Nordamerika............

Bis Kassel......................

Kastel, KastelHannoverHamburg, Nordische Staaten, Harz, Thürin­gen, Sachsen, Schlesten, Berlin und weiter..........

Kastel und abzweigende Kurse...............

Bis Kastel......................

Marburg, MarburgKorbach...............

Kastel -- HannoverHamburg, Nordische Staaten, KastelAltenbeken KasselKreiensen-MagdeburgBerlin und weiter, Schlesten . . Kassel und abzweigende Kurse..............

Fulda, FuldaBebra..................{

Fulda, Fulda EisenachBerlin und weiter, Freistaat Sachsen, Thürin­gen, Schlesien, Harz, Provinz Sachsen, Mecklenburg......

Gelnhausen......................

GelnhausenFulda ausschließlich..............

Gelnhausen, GelnhausenFulda, GelnhausenHanau......

6*o 731 80« 955

136 2«

532 8

949 1022

5£ 808

1020

622 630

841

1125 318

3<8 818

1017 1232

339 6^8

1132

1209

155 816

1235

723 540

816 6»

610 701

738

926 106

216 502

919

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502 738

950

530 600 8U

1055

243 318

748

947 1202

309 626

1102 H39

125

746 1205

653 510

746

550

nur werft.

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V-Zug

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V-Zug

nur werkt.

V-Zug

V-Zug nur werkt.

V-Zug nur werkt.

nur werkt. V-Zug O-Zug

nur werkt.

nur werkt, nur sonnt, nur werkt.

Wann werden die Briefkasten geleert?

Di« Leerung ber Ströhen» brteskasten beqtnnt nm

Die Äriese usw gelangen zum Haupiposlaml um

Die ßcerung der Strafen» briefkafkn b»ginnt um

Die Briefe usw. gelangen zum Hauptpostamt um

1. Leerung

2.

3.

Der

600

1030

300

Briefkasten

716

1145

410

am Hauptp

4. Leerung nur werktags 5. nur werktags 6.

ostamt wird unmittelbar vor

500

6<5

8is

Abgang jet

610

756

925

er Post geb

nur werktags nur werktags

»ert.

wurde beschlossen, daß sich die hiesige Studenten- I schäft demDeutschen Hochschulring" anschliehen soll.

Kirche und Schule.

ri. L i ch, 23. Oft. Gestern trat die neu- gewählte Kirchengemeindevertretung zum erstenmal zusammen. Nachdem die neueinge» tretenen Mitglieder, Bürgermeister Völker, Fritz Henne. H. Schmidt VfH. und L. Wolf, ver­pflichtet worden waren, wurde die Wahl des Kirchenvorstandes vorgenommen. Mit gro­ber Stimmenmehrheit wurden die sieben seitheri­gen Vorsteher wieder- und Eisenbahner Fritz Henne neugewählt. Ferner wurde durch ein­stimmigen Beschluß Organist Lehrer Stein zur Kirchengemeindevertretung berufen. Auch in Aicdcr-Dcssingen wurde die Wahl zum Kirchenvorstand vorgenommen. Durch besondere Genehmigung des Dckanatsausschusses durfte cs in Rücksicht aus die geringe Seelenzahl des Ortes bei der seitherigen Zahl von vier Kirchenvvr- stehern bleiben, anstatt ter von der neuen Kirchen- Verfassung geforderten sechs. Die drei alten Vor­steher wurorn wiedergewählt, an die Stelle des durch Tod ausgeschiedenen H. Klös tritt der frühere Beigeordnete Hch. Roth V dem auch das Amt des ousführcnden Mitglieds übertragen werden soll.

Landwirtschaft.

Reue Maßregeln gegen die Einschleppung der Maul- und Klauenseuche.

Das Ministerium des Innern hat auf Grund der §§ 1720 des Reichsviehseuchengesetzes an» geordnet, dah alles nach Hessen eingefüyrte Zucht- und Nutzvieh tunlichst schon vor der Ein­fuhr dem zuständigen beamteten Tierarzt und der Ortspolizeibehörde unte Angabe von Zahl, Ge­schlecht. Farbe und Abzeichen, Alter und etwaigen besonderen Kcunzeichtn, sowie der Herkunft anzu­melden ist. Anmeldepflichtig ist jeder, der Tiere ein­führt oder einführen lästt, einerlei, ob dies für ei­gene Rechnung oder für Rechnung anderer oder im Auftrag anderer geschieht. Sofort nach der Ein­fuhr müssen die Tiere auf die Dauer von 5mat 24 Stunden der Absonderung (Quarantäne) unter­worfen werden Eine Verteilung des Viehs ist verboten. Während der Absonderung darf das Gehöft, abgesehen von Notfällen, nur von dem Besitzer der Tiere, dessen Vertreter, den mit der Wartung und Pflege betrauten Personen und von Tierärzten unter den notwendigen Vorsichtsmaß­regeln «Reinigung und Desinfektion) betreten werden. Demgemäß ist es verboten, dah Kauflieb­haber ein Gehöft, in dem sich abgesondertes Vieh befindet, vor Ablauf der Absonderung betreten. Das Abschlack'!en von abgesondertem Vieh ist jederzeit nach den für Beobachtungsvieh geltenden Vorschriften < crcisamtliche Genehmigung, amts­tierärztliche älntersuchung) zu gestatten.

Ms wichtige Neuerung ist außerdem folgen­des angeordnet worden:

Don der Absonderung kann das eingeführte Vieh (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine) von dem beamteten Tier­arzt befreit werden, wenn durch Vorlage von Begleitpapieren und durch am ts tierärztliche Bescheinigung nachgewiesen ist. daß die Tiere vor der Verladung seuchenfrei be­funden worden sind, aus einem seuchen­

freien Kreis stammen und in einem seuchenfreien Kreis verladen wor­den sind, und sofern die älntersuchung nach der Einfuhr ergibt, dah die Tiere frei von seuchen- verdüchtigen Erscheinungen sind. Transporte, für welche diese Aachweise nicht oder nicht einwand­frei erbracht werden, unterliegen der fünftägigen Absonderung. Dieb, das auf auherhessischen Märkten und auf den gröberen hessischen Nuh- viehmärkten (Giehen, Bingen) gekauft wurde, unterliegt in jedem Falle der Absonderung Dr. St.

* Ankörung von Privatheng st en. Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, QIbL für Ernährung und Landwirtschaft, gibt bekannt: Besitzer von Privathengsten, welche diese zum Decken fremder Stuten verwenden und deshalb im Jahre 1923 untersuchen (ankören) lassen wollen, haben vor dem 15. November ds. Is. bei der Landgestütsdirektion in Darmstadt entsprechenden Antrag zu stellen. Aach dem 15. Äovember ein- gehende Anträge können in 1923 nicht mehr berück­sichtigt werden.

Aus vcm Amtsverkündigungsblatt.

' Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 109 vom 24. Oktober enthält: Auszahlung der Bezüge an Staatsdienst anwär ter. Erleichterung zur Beschaffung von Wintervorräten für Beamte usw. Wahl des Reichspräsidenten. Auf­bringung der Mittel 'zur Handwerkskammer. Benutzung von Leichen zu wissenschaftlichen Zwe­cken auf der Landesunivcrsität. Sammlungen int Auslande. Reichsflcischbeschaugeseh. Dienststellung der Beigeordneten in den Land­gemeinden. Dienstanweisung der Gemeinde- und Stadtrechner. Gebühren der Bauschätzer in Drandversicherungsangelegenheiten. Auf­stellung der Schöffen- und GeschworenLN-älrlisten. Aufbewahrung von Mineralölen. Inlands­legitimierung ausländischer Arbeiter. Einhalten der Tauben während der Saatzeit. - Dienst- nachrichten.

Turnen, Sport und Spiel.

Zwei neue Segelfluz-HöchstlLkstmtgen m der Rhön.

Gersfeld. 25. Oft. Gestern nachmittag gelang es dem Ingenieur Henhen. am Ost­hange der Wasserruppe bei sehr schwachem Ost­winde, einen Segelslug von 40 Minuten zu vollführen. Er stellte damit eine neue Weft- leistung auf, denn bisher ist es noch niemand gelungen, cm einem Osthange bei schwachem Oft» winde mit einem Segelflugzeug zu fliegen. Ein Fräulein Hansen aus Magd^urg hielt sich als erste motorlos fliegende Frau der Welt fünf Mi­nuten lang in der Luft.

Qlbfhirg berät Rhönsegelflug.

fpd Gersfeld, 24. OH. Bei den Rhön- segelwetlflügen, die gegenwärtig trotz Schnee und Aebelschwaden auf cer Wasserkuppe stattfinden, stürzte am Sonntag der Dilot Wolfram H i r t b mit feiner Harth-Messerschmidtschän Ma­schine. einem noch nicht genügend durchgeprobten neuen Typ. ab. Der Apparat zerbrach vollständig, der Flieger konnte sich durch Absprung rechtzeitig retten.

Taumeister August Dei del vom Giebener R a d s a h r e r - V e r e i n 1885 konnte am Sonntag bei dem Sl rastenrenn en Rund durchs Siegerland". 100 Km, wieder einen glänzenden Erfolg erringen. Viele in diesem Jahre bei größeren Rennen erfolgreiche Fahrer waren am Start. Trotzdem gleich von Ansang an ein scharfes Tempo gefahren wurde, erreichte noch eine Spitze von 10 Mann in der vorzüglichen Zeit von 2 Stunden 50 Minuten das Ziel. In dem spannenden Endkamps belegte Deibel den 5. Platz. Die ersten Plätze verteilten sich wie folgt: 1. Stroh- Frankfurt a. M., 2. Winz- Köln. 3 F i s ch e r - Köln, 4 T ü l l e r - Barmen, 5. Deibel- (Sieben, 6. Kleikamp - Wissen usw. Das Rennen wurde vom Radf.-Derein Betz­dorf veranstaltet. 20 sehr wertvolle Ehrenpreise tonnten an die Sieger verteilt werden.

Vermischtes.

®räe furchtbare Tat.

Düsseldorf. 24. Oft. (WTB.) Wie die Düsseldorfer Nachrichten" aus Opladen mel­den, brachte sich der in Quettingen woh­nende Reinhold Kemmler auf furchtbare Art ums Leben und ritz dabei drei andere Personen mit sich in den Tod. Kemmler wollte in einem Anfalle von Schwermut Selbst­mord begehen, zündete auf einem Weideplätze in der Nähe seiner Wohnung eine Granate an und fetzte sich auf sie. Einer seiner Freunde sowie dessen Braut und Mutter stürzten hinzu pnd wollten die glimmende Zündschnur löschen. Es war aber zu spät. Wit furchtbarem Knalle explodierte die Granate und zerrih alle vier Personen.

Das Ende der ersten deutschen Eisenbahn. Aus Nürnberg wird uns ge­schrieben: Die Ludwigsbahn, die im Jahre 1834 zwischen Nürnberg und Fürth erbaut wurde und 7 Kilometer lang ist, war bekanntlich die erste deutsche Eisenbahn. Auch sie ist ein Opfer der Zeitverhältnisse geworden. Die Ludwigsbahn, die einer Privatgesellschaft gehört, deren Hauptaktio­närin die Stadt Fürth ist, ist infolge der gewaltig gestiegenen Betriebskosten unrentabel geworden. Daher soll derbetrieb schon in allernächster Zeit völlig eingestellt werden. Allerdings ist die Stadt Fürth au die Stadt Nürnberg mit dem Ersuchen herangetreten, die Bahn zu übernehmen und in ihr elektrisches Strastenbahnnetz einzuziehen. So könnte die älteste deutsche Eisenbahn wenigstens als eleltrische Strahenbähn erhalten bleiben, als mit Dampskraft betriebene Eisenbahn wird sie jedenfalls bald zu existieren aufhören.

* Zu viel Champagner. Die Cham­pagnervorräte sind in Frankreich so groß, daß man beschlossen hat, in diesem Jahre überhaupt keinen Champagner herzuslellen. Wie der Präsi­dent der Champagner-Händler Frankreichs. Ber« trand de Wun. in einem Pariser Blatt ausführt, hat der Verkauf des französischen Champagners in letzter Zeir sehr abgenommen, und so sind grobe Mengen übrig geblieben Während Frankreich vor dem Kriege 30 Mill. Flaschen Champagner jähr­lich aussührte. sind es jetzt nur noch 20 Millionen. Man will daher die diesjährige Erzeugung von Champagnerweinen einfach in Fässer füllen und sie als nichtmoussierenden Wein verkaufen.

Kreuzer in Samt und Seide. Zwei französische Schlachtkreuzer, derJules Michelet" undVictor Hugo", sind jetzt zu einerfriedlichen Eroberung der Welt" durch Frankreich von Brest ausgelaufen. Die beiden Kreuzer sind vollkommen umgebaut worden und dienen nun als Propa­gandaschiffe für den französischen Handel und die französische Kultur. Die Kanonen und Panzer­türme wurden abmontiert, und an ihrer Stelle sind Auslagen errichtet, die reiche Schätze von Samt, Seide und Spitzen zeigen. An den Wänden, die aus Panzerplatten gebilbet sind, hängen Bil­der der besten französischen Maler, beim die Schiffe stellen auch schwimmende Kunstausstellun­gen dar. Die beiden Propagandakreuzer führen zwei große Bronzepalmen mit, die von dem Ad­miral Gilly im Namen der französischen Regie­rung auf die Gräber derunbekannten Krieger" in Australien und in Neuseeland gelegt werden sollen.

Büchertisch.

Die LeipzigerIllustrierte Zei­tung (3. 3 Weber) bringt in ihrer neueften Nummer (4085) eine ganzseitige Illustration: Der Prozeß gegen die Rathenaumorder vor dem Reichsgericht zu Leipzig". Von einer schwedischen Filmexpedition nach Britisch-Ostasrika finden wir eine ganze Reihe vorzüglicher Aufnahmen mit textlichen Erläuterungen. Der türkischen nationa­listischen Bewegung widmet Prof. Dr. Fischer- Leipzig einen hochinteressanten, viel neues ent­haltenden Artikel. Ferner ist zu erwähnen die ganzseitige Wiedergabe des Gemäldes:Rede FriÄrichs des .©reffen an feine Generale bei Koben" von Artur Kampf-Geldtransport im Möbelwagen" nennt sich eine Aufnahme, die zeigt, wie das Papiergeld in groben Reisekörben in die Deutsche Dank in Berlin getragen wird. Die reichbebilderten AufsätzeDer sprechende Film" undDas Hilfsmotorrad" berichten über wichtige technische Neuttscheinungen. Sehr feine psycho­logische Beobachtungen enthalten die Novellen Ein einfacher Mensch" von Wilh. Lennemann undRaffael Gutmann" von Diki Baum. Auster dem Gesagten bringt die Nummer noch eine ganze Reihe Unterhaltendes und Belehrendes in Wort uno Bild, erstklasstge Farbendrucke ufw.. und widmet den Tagesfragen gebührende Deachrung. . Johannes John: Der Marien- kankor. Roman (Quickborn-Verlag zu Ham­burg). Gras Magnus Stenbock. der Altona einäscherte, Flensburg bedrohte, bei Tönning die Waffen strecken mußte, steht im Hintergründe des Romans. Der eigentliche Held ist der Kantor der Flensburger Marienkirche. Christoph Pfeiffer, ein Studiengenofse Johann Sebastian Dachs. Das Buch erzählt von Heldengröste und Heldentragik, von Röten und Freuden des deutschen Bürger­tums.

Handel.

Frankfurt a. W.. 24. Oft Die Frank­furter Bankier-Vereinigung erinnert anlästlich des autzerordentlich gesteigerten Effeften- fieschäfts an ihre vorjährige Erklärung, wonach ie jede Verantwortung lür pünktliche Ausführung von Börsenaufträgen abIeb­nen. Nach^ichkeit soll jedoch allen Wünschen ba: Kundschaft Rechnung getragen werben.

Frankfurt a. M., 24. Olt. Die Börse bleibt heute und am Donnerstag, Den 26. Ok­tober, in Frankfurt und Berlin für den Handel

ut Wertpapieren uno Kupons ge­schlossen. Devisen und Noten werden no­tiert

Frankfurter Devisenmarkt

(Telegraphische Auszahlung.)

Amtliche ülotierunflen.

Datum: 28. Oktober 24. Oktober

Geld Brief Geld Briet Antw.-Brüssel . 2?«,50 28t 2>5Lö 286,75

Holland...... 1610.75 161'.'.25 1747.50 175&ÖU

London...... 183,04 1X1.96 196,75 196,35

PariS....... 298.- 299,50 312,- 314,-

Schwet»...... 749,50 753,50 80K75 813.35

Spanien..... 620.- 623,- 672,25 675,75

Zialien...... 169- 17a- 18b- 182,-

VifiQbomCporto,

Dänemark . . . . 809.75 814.25 875,75 880.25

'honueaen .... 713, 717. . 795. 79&

Schweden .... 1085.25 lOuO.75 11/;), 11SL

HelfiugiorS. . . .,,-r,

9ieui)orf...... 4040,75 4049,25 441L25 4433.75

Teulfch-Oeflerr. 5.40 5,50 5^9 6,01

Budapest..... 163R4 16417 168.- 170.-

Praa........ 131,25 132,25 141,25 142^0

Sofia......., ,

Märkte.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 24. Oki Der P.oduftenmarkt hat seine entschiedene Festigkeit wicdcrgewonnen. Wei­zen wurde von den Mühlen trotz stark erhöhter Preisforderungen weiter gekauft Von Roggen wurde das vttmchite Angebot in bahnstehenoer Ware, sowie das Angebot aaf Abladungen per Oktober und November zu besseren Preisen schlank untergebracht. Ge ste und Hafer waren sehr knapp. Ausländische Gerste blieb gefragt, aber der Da- lutauntcrschied hinderie Geschäftsabschlüsse. Mais stellte sich nicht unecheblich teuere;. Die Impor­teure sind wegen der Geldknappheit wenig kauf­lustig. Mehl stieg wesentlich im Preise. Don Raps war Auslandsware start begehrt und höher. Weizen, märkischen 95009700 Mk. (fest), oft- preußischen 90009100 Mk., Roggen, märkischen 9003 9050 Mk. (fester), Sommergerste 93509500 Mark, Wintergerste 9000 Mk. (fest), Hafer, mär­kischen 9500 -9800 Mk., schlesischen 9500-9600 Mk (fest), Mais, lo:o Berlin 96006902 Mk., waggon. frei Hamburg 97009800 Mk. (fest), Weizenmehl (100 Kg.) 25 500 -27 5 00 Mt. (fest), Roggenmehi (100 Kg.) 23 000 -25 000 Mk. (fest), Welzenkleie 4800-5000 Mk. (fest), Rogge.-cklete 48005000 Mk. (fest), Raps 12 003-14 000 Ml. (fest). Viktoria- erbsen 13 000-14 000 Ml., kleine Erbsen 12 500 bis 13 000 Mk , Pulrich'.e -, 9300-10 000 Mk., Lu­pinen, blau 60006300 Mk., gelb 65007300 Mk.. Rapsluchen 55006000 Mk.. Leinkuchen 4500 bis 4600 Ml., Kartoffeln, weihe and rote 460480 Mark, aelbfleischigc 520 Mk. Raa'/ alter: Wei­zen- und Roggenstroh. drahtgeb. 15751650 Mk., Ha'e st oh, drahtgcp eht 15C5'650 Mk.. Stroh, strrhseilgebündel' 15c51650 Mk, Wie e 'bea, gut, ?esand und trocken, Bormahd 9501000 Mk.. lachmahd 880-930 Mk.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Der Kabinettswechsel in England.

London, 24. Oft. (WTB.) Man ermattet, dah die Zusammensetzung des neuen Kabinetts heute veröffentlicht werden wird. Wie gemeldet wird, erfolgt die Auflösung des Parlamentes am nächsten Donnerstag. Die Neu­wahlen finden am Mittwoch den 15. No­vember, statt.Daily News" zufolge wird der Deschluh Donar Laws, di^ Neuwahlen an einem Tage mitten in der Woche vorzunehmen, in Ar- beiterfreifen Verstimmung Hervorrusen.

Französ sch-italienische Besprechungen über die Orient-Friedenskonferenz.

Paris, 24. Oft. (WTB.) Graf Sforza hatte gestern eine Unterredung mit Poincärch um den Standpunkt seiner Regierung hinsichtlich der orientalischen Friedenskonferenz darzulegen. Wie derPetit Parisien" mitteiU, sind die fran­zösische und die italienische Regierung sich nicht nur über das Programm, sondern auch über das Datum der Eröffnung der Konfttenz einig. Auch Rom vertrete den Standpunkt, dast sie so rasch wie möglich stattfinden müsse, dah man jedoch auf die politische Lage der an ihr teilnehmenden Länder Rücksicht nehmen müsse. Grundsätzlich bleibc der 13. November als Tag der Eröffnung bestehen. Cs scheine jedoch noch nicht sicher, dah Öaufanne endgültig als Ver- bandlungsort angesehen werde, da Graf Sforza Der Ansicht sei, die Türken würden angesichts der Nähe von Genf, des Sitzes des Völkerbundes, gewisse Einwendungen machen. Graf Sforza habe auch von den Verhandlungen mit den Sowjets in der Meerengensrage gesprochen und die An­regung gegeben, man möge ihre älntttschrift un­ter der formellen Reserve zulassen, dah ihre äkn- terschrist unter den CBleerengen/Bertrag nicht ihre Anerkennung de jure bedeute. 3edes Land soll nicht mehr als zwei Delegierte entsenden. Als Vertreter Frankreichs auf der Friedenskonferenz werden genannt Dompard und der frühere Ministerpräsident L e h g u e s.

Eine rumLuische Delegatiou für die Washrägtoner Derhandlungeu.

Paris, 24. Oft. (WTB.) Nach einer- düng derChicago Tribüne" aus Bukarest wird nächste Woche eine rumänische Delega­tion nach den Vereinigten Staaten abreifen, um an den Washingtoner Verhand­lungen über die Bezahlung der interalliierten Kriegsschulden teilzunehmen.

Stabilisierung des Rubelkurses.

Moskau, 23. Oft tWolff.) Wie gemeldet wird, hat der Rat der Volkskommissare be­schlossen, der Staatsbank zur Erweiterung ihres Umsatzkapitals das Recht auf die Aus­gabe von Banknoten zu gewähren, die durch feste Auslandsvaluten, leicht umsetzbare Waren und kurzfristige Wechsel sichergestellt wer­den. Die Banknoten werden zu ihrem Nennwert als Zahlung für alle staatlichen in Gold zu ent­richtenden Abgaben angenommen, wobei die Summe unabhängig von dem Kurs des Papier­rubels ist, was langfristige Geschäfte ermögliche wird. Von der Ausgabe dieser Banknoten wird eine günstige Wirkung auf die Stabilisie­rung des Rubelkurses und eine Erleichte­rung des Handelsverkehrs erwartet.

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