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Paris
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Mr« boa ^pp. Dr. Aiedel, ^Mgskxuimcher Di der Besuch mW lohen verhallnisMw 1 9uten Zwecke nnhezr en.
n’ 2ug. Ihn der iu neuern, Hal die >vr längerer Zeit aus- sttgen Bedingungen an» i!che Kohlen zu be> 1 15 Waggon. M den lbwmmen getroffen vor- 'vhlen auf Lager nehmer >ein abge^n. Lor mah« m ganren Unternehmen notwendigste Hausbrand
n, 21 Aug. Jis heute d 32493 Personen.
üerbach.
n, 24. Aug. Bei einer eines Heldendenk» reichen Bauernsamilien tgemäb y. ober and) bergt gwifinet. 2W Getteidevreife kommt mmen, das den Bau als ermvgM.
Der.wilde Ttrei!" t. Tvrhfchen Hof- r Dauer zu Ende ge- c Billigung des L-md- rgendvelche SympÄhten ) §ic älteren Arbeiter ■t nieder ausgenommen. m sich JefchSstiMü jbergwerken gesucht hat
Nassau.
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N., 24. 2lug. Sie i Neubauten in «r folge Lohnstreittgieiten
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695,90
6441,»0
90,77 7x6,10 1148,55 948,80
Christiania. Kopenhagen Stockholm. . HelsingforS. Italien . . . London . .. Reuhork. .« Paris . . . . Schweiz. . . Spanien. . .
23.8.
77.50 190,- 895,-
83,25
700 -
24. 8.
77,50 195.- 435 -
6458,10
100,13
717,90
1151,45
951,20
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . .
Deutsch »Qesterr, Prag......
Budapest . . . Buenos AireS . Bulgarien . . .
23. 8. — .36 -.18 -,34 -.30
•360,- 356,- 689,- 545.-
430.-
368,-
355,- 2625,- 1660,- 2510,- 2(50,- 4780,- 1390,— 1350,“ 2975, - 1155,- 1200,-
925,- 1280,- 1301,-
685,-
610,-
5985,-
2,06
23.8
■l 7,50 180,- 400,-
84,- 750— 600.- 315,- 325,- ß*0,- 505,- 430,- 310,- 327 -
1305,- 1193, 710,- 689 629,- 6ul, 72,75 67,
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Wechsel auf
Holland.......
Deutschland . . • .
Wien........
Prag........
Paris ......
London.......
Italien.......
Brüssel......
Budapest.....
Heut) ort......
Agram......
Warschau ... .
vereine ves Goanget Bundes ist noch folgende Erklärung nachzutragen, die von der großen Versammlung auf dem Ramsbcrg angenommen wurde: „Sei- Evangelische Bund weist mit Freude und Dank die Evangelischen von Stadt und Land auf Luthers deutsche B i - bel hin, deren 400. Geburtstag das evangelische Deutschland feiert, und fordert sie mit Rachdruck zu rechter Teilnahme an dein Bibelsonntag auf, welchen aus diesem Anlaß unsere Kirchen- behörde angeordnet hat. Luthers deutsche Bwet gehört zu den größten Kulturgütern des deutschen Volles: sie hat ihm seine Schriftsprache geschenkt und damit das wichtigste, geistliche Em- heitsband um die deutschen Stämme geschlungen. Sie ist die unerschöpfliche Quelle evangelischer Lebenskräfte und der ewige Onngbrun- I nenn zur inneren Erneuerung unseres Votts- tums. .Lasset uns die Bibel nur nicht verlernen/ ruft uns Luther zu, .denn, wenn die bleibt, blüht und recht gehandelt wird, so steht alles wohl und recht unb geht glücklich von statten/"
Turnen, Sport und Spiel.
204.45
0.36
0.0 u 5
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524.50 l.»75
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Datum:
5% Dtsch. Kriegsanl. 4*/oDtsch. Aeichsanl. 3°/. Dtsch. Aeichsanl. 4*7O Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Rorddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteid. Creditbank. Aationalbank f. D..
0.26
0.065
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524.75
1.45
0,06
vereinen weitere Mitglieder bis zu einem Zehn- . tel der Mitglieder hinzuberufen, falls diese noch . nicht durch die Wahl vertreten sind.
Der Kirchenvorstand besteht aus den I ein Pfarramt mit Seelsorge bei der Gemeinde versehenden Geistlichen und deren Stellvertretern und aus einer Anzahl von der Kirchen gemeinde- Vertretung gewählter Gemeindeglieder.
Wählbar sind alle über 30 Jahre alten Gemeindeglieder von besonderer kirchlichen Ein-1 ckicht und Erfahrung, die zur Kirchengemeindever- Iretung wählbar und bereit sind, die in der Verfassung vorgeschriebenen Verpflichtungen zu übernehmen. Die Wahl ist geheim. Gewählt sind die- jentgen Personen, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet I Kas Los. Die Wahl erfolgt auf 6 Jahre.
In dem Wahlverfahren sind wesent- üche grundsätzliche Aenderungen gegenüber den seither gültigen Bestimmungen nicht eingetreten.
lieber die Wahlen zum Dekanatstag, dem Dekanatsausschuß und dem Landeskirchentag bleiben weitere Mitteilungen für ein andermal Vorbehalten.
Die Wahlen der Kirchengemeindevertretung und des Kirchenvorstandes müssen in allen Kirchengemeinden in der Zeit vom 2 4. September bis 4. Oktober ds. 38. erfolgen, diejenigen zum Landeskirchentag im ganzen Gebiet i>er ev. Landeskirche in der Zeit vom 6. bis 20. Dezember ds. 3s., so daß der neue Landeskirchentag wohl im 3anuar 1923 wird zusammen- I treten können. ----------
Kirche nnb Schule.
** Erledigte Schul st eilen. Erledigt ist eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Hainstadt, Kr. Offenbach. Dienstwohnung ist nicht vorhanden. Er- ledigt sind ferner: eine Lehrerstelle für einen | katholischen Lehrer an der Volksschule in Oden-1 heim, Kreis Bingen. Dienstwohnung ift vorhanden. — Zwei Lehrerstellen für katholische Lehrer an der Volksschule in Klein-Krotzenburg, Kreis Offenbach. Dienstwohnungen für einen verheirateten und für einen ledigen Lehrer snü» vorhanden. ,,x
* Laubach. 24. Aug. Den Denchten über das 34. 3ahresfest des Hess
24.8.
77.50 218,- 425 - 115,- 800,- 610,- 330,- 360,- 740,- 510,- 445 - 360,- 375 -
* Gründers, 24. Aug. Der heutige „2 u d- wigsmarkt" war mit 268 Stück Schweinen — meist Ferkel und nur einige Läufer — vvn Landwirten und Händlern befahren. Es kosteten Ferkel im Alter von 6—8 Wochen pro Stück 2500 bis 3000 Mk, 8—10 Wochen alte 3000 bis 3500 Mk., 10—12 Wochen alte 3500 bis 4400 Mk., Läufer e nach Qualität pro Stück 5000 Mk. und höher. Der Handel ging flott. An Ferkeln Hieb etwas Ueberstand.
Kirchliche Nachrichten.
Israel. Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 26. Qlugufl 1922. Vorabd. 7.00. Morg. 8.30. Abds. 7.30 und 8.10 Uhr.
Israel. Religions - Gesellschaft. Sabbatfeier am 26. August 1922. Freitag abt>. 6.45. Samstag Dorrn. 8.00. Rachm. 4.30. Sabbatausgang 8.10. — Wochengottesdienst: morg. 6.00, abds. 6.30 Uhr.
(3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Ein Kohlenvevtrag
zwischen Amerika und England.
Paris, 24. Aug. (WTB.) Rach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus Reu Yor k teilt die Kriegsslottenkommission mit, daß zwl- chen den Vereinigten Staaten und Großbritannien Verträge über die ßte- erung von 600 000 Tonnen Kohlen im Laufe des nächsten Monats abgeschlossen worden find. Die bis Anfang des nächsten Monats cms England gelieferten Kohlenmengen werden auf über eine Million Tonnen geschätzt.
Einlagiger Generalstreik in Frankreich in Sicht.
Paris, 24. Aug. (WTB.) Rach Blätter- Meldungen aus Le Havre treten heute dre dem Allgemeinen Arbeiterverbande angehorenDen Arbeitervereinigungen zusainmen, um über einen 2 4- kündigen s olidarischen General- t reik für die streikenden Metallarbei- e r zu beschließen.
Oesterreichs Aotlage zwingt zu außer« ordentlichen Entschlüssen.
London, 24. Aug. (WTB.) Die »Times" melden aus Wien, Dr. Seipel werde bei feiner Rückkehr die Antworten, die er wahrend einer Reise erhalten habe, der Rationafperfalmn- lung unterbreiten. Wenn sich die Rotwendlgrert ergebe, werde er einen sofortigen Appell an den Völkerbund Vorschlägen, daß Oesterreich von den Bestimmungen des Artikels 88 des Vertrages von St Germain befreit werden müsse. 3m Falle einer Weigerung, die erwartet werde, schiene in mafc gebenden Kreisen angenommen zu werden, daß die Grenzpfähle zwischen Tirol, Salzburg und Bayern ganz b e 1 e i < t i g t würden. Die Mächte, die dann die Verantwortung übernähmen, irgendwelche Unruhen vrv Zusammenhang damit zu vermeiden, werden sich dann gezwungen sehen, auch die Regier u n g der Republik zu übernehmen. Die
Times" bringen unter der Überschrift „Oe ft er» reichs letzte Stunde" einen Appell des früheren Vorsitzenden der österreichischen Abteilung der Reparationskommissivn, worin dieser für die Gewährung einer Anleihe an Oe ft er» reich eintritt.
Die „Times" schreiben in einem Leitartikel, die Alliierten möchten in sehr weiser und mutiger Politik der österreichischen Republik zu Hilfe , kommen. Der weitere Fortbestand Oesterreichs sei eine Rotwendigkeit für Europa. Wenn Oesterreich falle, werde eine Reu rege» ! [ung der Verhältnisse in Sudwest» ’ europa erfolgen müssen, und diese Reuregelung ! berge große Schwierigkeiten und Ge» j fahren In sich.
Geschäftliches.
— Der Mvtorenfabrik Deutz Aktien- geseNschast in Köln-Deutz ist nach Besichtigung und Prüfung durch den Preisrichter-Ausschuß für die auf der Ersten Deutschen Fischerei-Messe 1922 in Geestemünde (23. bis 30. 7.) ausgestellte 20 PS SRME Maschine als „außerordentliche Leistung die G o l d e n e M e da i ll e" zuerkannt worden. Es handelt sich hier um den Deuh-Glühkopfmotor stehender Bauart, dessen Hauptvorteil in dem Fortfall der Wassereinsprihung sowie darin liegt, daß er nicht allein als Bootsmaschine mit Umsteuerung durch Wendegetriebe oder Drehflügel geliefert wird, sondern auch als stationäre Maschine für Antrieb von Kompressoren, Pumpen, Werkzeugmaschinen, Dynamos usw. Verwendung finden kann. Wartung und Bedienung der Maschine lind äußerst einfach; hervorzuheben ist ferner der sparsame Brennstoffverbrauch sowie die Verwendung billiger Brennstoffe, wie Rohol, Petroleum, Gasöl, gewisser Rohölrückstande sowie vieler Pflanzenöle, wie sie In den Kolonien vor-
I kommen.
1.7.14.
125.40 .59.20 88.80 88.80
117.80
117.80
97.80
Boch. Gußstahlwerke Bud.- Eisenw.» Akt..
Fr.
Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh.
auf 6 3ahre.
Wah lvvrsch lä g e sind mindestens Drei Wochen vor dem ordnungsmäßig verkündeten Wahltag bei dem Vorsitzenden der Wahlkommission einzureichen. Sie müssen von 20 m Kirchengemeinden, die weniger als 10 Kirchen» Vorsteher haben, von 10 wahlberechtigten Gemeindegliedern unterschrieben und nut der Zustimmungserklärung der Vorgeschlagenen ve^ehen sein Die Ausnahme desselben Gememdeglieds m mehrere Wahlvorschläge ist unstatthaft, dagegen ist die Verbindung mehrerer Vorschläge zulässig. Ist nur ein Wahlvorschlag eingereicht und von den zuständigen Stellen — Wahlkommission bzw. Dekanats ausschuh — iücht beanstandet worden, 4o ist dies zwei Wochen vor dem Wahltermin in der vvrgeschriebenen, hier nicht näher zu er» örternden Weise bekannt zu machen unter dem Hinweis, daß binnen einer Woche ein weiterer Wahlvorschlag eingereicht werden kann. -Geschieht letzteres nicht, so gelten die auf dem einzigen Wahlvorschlag Vorgeschlagenen ohne weitere Wahlhandlung als gewählt. Kommt es zu einer ^förmlichen Wahlhandlung, so gelten, abgesehen Von einzelnen Sonderbestimmungen, im wesentlichen die Grundsätze der politischen Wahlen. Auf Gvizelheiten kann hier nicht näher eingegangen werden.
Die Kirchengemeindevertretung i Desteht indessen aus den gewählten Kirchen- yemeinbelyertretern und dem Kirchenvorstande, über dessen Wähl noch einiges gesagt fein möge.
b) Wahl des Kirchenvorstandes.
Der Kirchenvorftand wird von der Kirchengemeindevertretung, d. h. von den neu» .gewählten Kirchenvertretern in Gemeinschaft mit dem seitherigen Kirchenvorstand gewählt. Zuvor aber hat die Kirchengemeindevertretung darüber zu befinden, ob sie sich nach § 15II der Kirchenverfassung ergänzen will. Rach dieser Bestimmung kann nämlich die Kirchengemeindevertretung aus den Organisten, den ev. Religionslehrern und »lehrerinnen der Kirchengemeinde und den Vertretern der ev. kirchlichen Gemeinde-
KirchNche Wahlen. 1
a) Wahl der Kirchengemeindeverlreter.
Eine der ersten Auswirkungen der n e u e n Hessischen Kirchenverfassung ist das meue kirchliche Wahlverfahren, das m den nächsten Wochen und Monaten innerhalb stier evangelischen Kirchengemeinden praktisch zur Anwendung kommen wird. Zunächst sind neu zu wählen die K ir ch en g e m e i n de ve r t r e t e r und der Kirch en vor st and, die zusammen bte Kirchengemeindevertretu n g bilden. Aach ihrer Reubildung werden demnächst die Wahlen zum Dekanatstag - vormals Dekan.ats- shnode — und zum Landeskirchentag stattfinden. Da die Wahl der Kirchengemeindevertreter durch alle wahlberechtigten Glieder der ev Landeskirche, d. h. durch das Kirchenvolk aus dem Wege der ürwahl zu erfolgen hat darf Wohl auch in der Oeffentlichkeit einiges hierüber gesagt ^^Wahlberechtigt sind afie eb. konfirmierten Gemeindeglieder (also auch Frauen), die in die Wählerliste eingetragen sind und bei deren Offenlegung das 25. Lebensjahr vollendet haben oder es spätestens am Tage der Wahl vollenden. Das Stimmrecht ruht bei Gemeindegliedern die nicht geschäftsfähig oder denen die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt sind. Die Wahl der Klr» chengemeindevertreter ist unmittelber, gleich und geheim und erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.
Wählbar sind alle stimmberechtigten Ge» meindegsieder von bewährtem kirchlichen Sinn und ehrbarem Lebenswandel. Die Wahl erfolgt
Handel.
D e r l i n, 24. Aug. Börsen st immungs- bild. Angesichts der widersprechenden Rachrichten über die Ergebnisse der Verhandlungen mit den Vertretern der Reparationskommission in der Pfänder- bzw. Moratoriumsfrage halten es die Industrie-, Handels- und Börsenkreise anscheinend für geraten, sich nach den bishm:igen trüben Erfahrungen auf einen für Deutschland wiederum ungünstigen Verlauf einzastellen. Hieraus erklärt sich auch die heute vormittag an der Börse herrschende hochgradige Rervosität am Devisenmärkte. Dabei waren die üm^ätze nicht besonders ‘ ~
stürzten sich demzufolge die Preisangebote, so daß der Dollarkurs ungefähr mit 1550 einsehend in raschem Tempo einen vorläufigen Höchststand von 1900 erreichte und auf diesem dann herumpen- delte. Diese Vorgänge gaben der Katastrophenhausse am Effektenmarkt, wo sich das Publikum täglich mehr am Geschäft beteiligt, neue Auftriebskraft. Bei lebhaften ümsätzen stiegen im Großveriehr die tonangebenden Montanwerte bis 100 Proz., für einige Papiere auch bis. 200 Proz. und darüber. Auf den übrigen Märkten betrugen die Aufschläge 40 bis 80 Prozent und überschritten nur bei einigen, wie Änglo-Guano, Ober» schlesische Kolswerke, Felten u. Guilleaume, Gebrüder Böhler und Stöhr, 100 Proz. Immerhin ist unverkennbar, daß sich die Börsenkreife wegen der noch immer bestehenden starken Geldknappheit, die sich besonders mit dem Herannahen des ülti- mos fühlbar macht, sowie wegen der unkontrollierbaren Gerüchte von Millionen Insolvenzen der Waren brauche, über die aber Rächer es nicht zu erfahren ist, sich Zurückhaltung auferlegten und verschiedentlich zur Realisierung schritten. So tarn es, daß das Ausmaß der Kurssteigerungen vielfach nicht den gehegten Erwartungen überall entsprach, was übrigens auch von den zu Einheitskursen gehandelten Industriepapieren gilt, dnen Kursfeslstellung sich abermals erheblich verzögerte. Am stärksten wirkte die Devisenhausse naturgemäß für Auslandsrenten und reine Valutapapiere sich aus. Hier fliegen erstere einschließlich der ausländischen Eisenbahnpriorckaten und Stadtanleihen vielfach um Hunderte von Prozenten, Mexikaner sogar um 100 bis 5500, Baltimore um 1400, Otavi um 900 Prozent. 3proz. Reichsanleihe und Konsols wurden erneut um 20 bis 50 Proz. infolge fortgesetzter Auslandskaufe
in Höhe gesetzt.
Frankfurt a. M-, 24. Aug. Börsen» stimmungsbild. Ausländische Zahlungsmittel zeigten hn heutigen Frühverkehr eine sehr feste Haltung. Der Dollar wurde mit 1560 und dann mit 1630—1720 bei großem Geschäft genannt Dei Beginn der Börse flieg er auf 1850. Die Ilm» sähe an Devisen waren bedeutend. Valutapapiere zeigten wieder einen regen Verkehr. Der freie Verkehr zeigte bei stärkerer Rachfrage vorwiegend festere Kurse. Benz 860-870. Deutsche Petroleum waren sehr gesucht. Bankaktien und heimische Anleihen lagen fest Kaufaufträge lagen für Industriepapiere vor. Höher stellten sich chemische Aktien. Elektrizitätspapiere lagen fest. Gegen 1 Uhr lagen Devisen sehr fest; Dollar 1975—2050. Die Haltung des Effettenmarktes ist weiter sehr fest bei lebhaftem Verkehr. Industriepapiere aller Gattungen stellten sich höher.
Frankfurt a. W.. 25 August 1922.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin Schluß» Schluß- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs
Schweizer £fr<mlen
* Gießener Sport-Club 1900- Der Club hatte am Sonntag eine gemischte Rennmann- schäft zu den leichtathletischen Wettkämpfen der T. G. Leun gemeldet Es handelte sich m ber Hauptsache um den Start in der Staffel .Zünd um Leun", 2350 Mir., die der Klub in der Besetzung Kallenbach, Höpfner, A Kallenfels, W. Fischer, Cramer, Wagner, W. Schmidt. Lust in 5 (Min. 28 Sek. sicher gegen F. C. 05 Wetzlar (und den dafür ausgesetzten GchrenWanderpreis) gewann. Auch die 4mal 100-M tr. - Staffel brachte der Club in 47,8 ©et auf fein Konto. (Aufstellung: Cramer, A. Wallenfels W. Schmidt, Lust.) Den 1 0 0 ° M t r. » 2 a u f gewann der eben sehr gut in Form bestndliche A Wallenfels in 11,4 Sek. vor Luft; beide sind vom Club 1900. Für die 4 0 0 » M t r.» Strecke stellte Gießen 1900 in Cramer den sicheren Sieger in 59,8 Sek. Ferner war noch erfolgreich Vetter vom Club 19 0 0 im Diskuswerfen als 3ter mit 27,26 Mtr. QJon der Fußballabteilung spielten die alten Herren gegen die QL H. der Spielvg. 04 und gewannen 6:2. Ebenso blieb die II. aktive Mannschaft über die II. 04 mit 7:2 sicherer Sieger. Von den Hugendmannschaften des Clubs 1900 ließ sich die I. von 04 I. 2:5 schlagen. 1900 spielte sehr zerfahren und nachlässig. Die II. Jugend erzielte gegen die gleiche des F. C. 05 Wetzlar in Wetzlar ein Ergebnis von 2:2. Die III. Mamrschaften spielten gleichfalls unentschieden.
*BeidenDeutschenLeichtathletir- Meisterschaftskämpfen in Duisburg, über die wir schon berichteten, stellte Paulus vorn Gießener Sport-Club 1900 im 110-Metm> Hürdenlauf in 15,6 Sekunden einen neuen westdeutschen Rekord auf. 3m Vorlauf erzielte er mit 16,3 Sek. die zweitbeste Zeit, mit der er sich für den Endlauf am Sonntag qualifizierte. In diesmi gelang es ihm unter Führung von Troßvach, Eintracht Frankfurt, der mit 15,3 Sek. die deutsche Höchstleistung, die auf 15,8 Sek. stand, verbesserte in der ebenfalls ausgezeichneten Zett von 15,6 Sekunden (also auch noch 2/io Sekunden urüer dem alten deutschen Rekord) für den westdeutschen Landesverband die alte, mit 16,2 ©et. bestehende Höchstleistung um 6/10 zu unterbieten. Damit konnte ber Gießener Sportsmann seinen 91. ©leg er*
320, 318, 660, 506, 430, 315, 320, 2500,
1589^ - 170h- 1580, D.^Lu^mb' Bergw.' 2530,- 2525,- 2490, Gelsenkirch. Dergto.. 2450,- 2650 - 2530, Hafener Bergbau. 5000.- 5100 - 4700, Oberschl. Eisenb.-B. 1^70,- lo5q - 1215. öberschles. Eisenind. 1200.- 1398.- 1160. Phönir-Bergb.» Akt. «100,^- 3150,- 30a0. Bad.Anilin-u. Soda 1300,- 167o,- 1240, ööcWerSortierte. 11<H- .300 - 1080, Allg. Slettr.-Ges. . . 875,- 1030,- 842, Felten L Guilleaume 1220,— 1380,- 1150, Schuckert-Werke. . . 1180.— Adlerwerke......6*0,-
Daimler^.......610,—
4° o Hess, ©taataanl. 66,50
Electron Griesheim 1160,— 1350, *- 1080, Dtsche. Vereinsbank 205.— 220,- — •
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief
Datum: 23. August. 24. August.
0ImTih ,T>otterb 56329,30 56470,50 76083,7o 77096,25 V^ille'l-AMw 10886 35 10913 6514581,75 14518/'= VNissei-^Ntw. . 25118«55 25181,45 33957,50 24043,50 e 312608531339,1542696,5542803,45 • 883521 - 38448 52534,25 52665,75 e 3096 IC 3103,00 4194,75 41.05,25 e 6466*90 6483,10 87b9, - 8811,- * 6466,90 6483,10 8838,90 8861,10 ' 1438,20 1441,80 1972,53 197?,<*7 ’ 11435,65 11464,35 15330,80 15369,20 e 27565,60 27634,50 37652,83 37747,15 ’ 22596,70 22653,30 30636,65 30713,35 e 1,68 1,72 1,98 2,02
5081,35
de Janeiro 18875,- 18924,- 25667,— 26033, -
Märkte.
Frankfurter Schweine- und Kleinviehmartt.
Frankfurt a. M.. 24. Aug. (Amtlich.) Marktverlauf. Schleppendes Geschäft. Schweine hinterließen Ueberstand. Im einzelnen ist zu bemerken: Oluf getrieben waren 743 Kälber, 306 Schafe, 302 Schweine und 20 Ziegen. An Preisen wurden angelegt pr. Ztr. Lebendgewicht: Kälber beste Qualitäten vpn 7500—8000 Mk., mittlerer Qualitäten 6800—7400 Mk., geringe Qualitäten 6003—6700 Mk., Schafe 3800—4830 Mk., Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 9000—10200 Wk., von 80—100 Kg. 10 500-11 000 Mk., 100—120 Kg. 11000—11400 Mk., 120-150 Kg. 11000-11300 Mark, Fettschweine über 150 Kg. 11000—11300 Mark, Sauen und Eber von 10 000—11000 Mk. Außerdem wurden 188 Rinder ohne amtliche Preisnotterung gehandelt. Die Preise siegen um so viel über Den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinne in sich schließen.
Zürich« Devstkinnartt.
24. 8. 25. ö
I1 Henkess puh« und Scheuerpulver, für Aaushalh Gewerbe und Industrie unentbehrlich. aUdnlge Herklell-er HiNKIL a CiEd oussuooah
Hupfelds Kurpark-Kasino Bad-Nauheim
Tägl. abd8.8'/<Ubr: Das groß» Känstlerprooramm.
Vom 24. bis 29. August: Gastspiel Alois Großmann vom Neuen Theater, Frankfurt am Main. — Am 29. August: Ehrenabend Fritz Junkermann unter Mitwir- km'g auswärtiger Künstler. — Anschließend Gesellschafts-Tans. — Nachmittags - Tee Mittwochs, Samstags und Sonntags mit dem Boheme-Ballett. (3<63D


