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tthen menschlichen Vorgängen, tnc die Handlung bilden, eine etwa- dunkel gehaltene und blasse Symbolik hervor, deren Dasein man nicht al- un­bedingt notwendig ernvsindet. Die Macnr der Fruchtbarkeit ist der leitende, alle- bebenebenbe Gedanke. Wie Tamar, die dem Sohn des Patri­archen vermahlt war, ungesegneten Leibes b.eüt, und wie sie. dessen Bruder überlassen, auch von ihm nicht berührt wird, da verweist sie der Pa­triarch des Lande«. Lind nun erft erfüllt sich das Schicksal und der Sinn ihres Lebens: ilnerfannt gibt sie sich, zur Dirne berabgefunlen, dem Patri­archen hin und empfängt von ihm den lang er­sehnten Erben seines Geschlechts. 2 a der Krönung der Fvau al- Mutter klingt Wolfs Schauspiel au-: Dom Gerichtstag, an dem er die Gefallene vor allem Doll verurteilen soll, erhebt der Patriarch Tamar als die Gerechtere, nachdem er an den ihr überlassenen Geschenken erkannt hat, wer sie berührte.

DaS Stück hebt in seinen Anfängen eindrucks­voll mit plastisch zusammengeballter wortkräftiger Sprache an und verläuft dann in Wiederholungen der Motive und theatralischem Pomp: zweimal, so wird eS vorausgesetzt, bleibt Tamar dem Patriarchen eine Fremde, und das geht stark gegen die Gesetze auch der poetischen Wahrschein­lichkeit. Endlich wird auch der willige Zuhörer des gleichen Tons satt, der in dreifacher Ab­wandlung immer wieder erklingt.

In der Ausführung rangen Earl Eberl, schon in der äußeren Erscheinung ein Patriarch von LleberlebenSgröhe, kraftstrotzend und ehr­würdig zugleich, und Gerda Müller, deren große Kunst alle Möglichleiten auS der Rolle hervorholte. um die Palme. Unter Richard Weichert« Regie war von vornherein ein hohes Riveau des Zusammenspiels zu erwarten, und Ludwig Sieverts Bühnenbilder, auf die Dauer allerdings etwas gleichförmig, wußten dem Familiendrama wie der Begleitsymbolik Relief

aus statt

03646

Hausen, den 25. Februar 1922.

1906D

Oießen (Buchnerstr. 1), Rainrod, den 24. Februar 1922.

Die Beerdigung findet Montag, den 27. Februar, nach­mittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs

Heute vormittag 2 Uhr verschied nach langem schwerem Leiden meine innigstgeliebte, treusorgende Oattin, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwäge­rin und Tante

Christiene Schmidt geb. Wilker

im Alter von 44 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Schmidt, Post-Assistent und Kinder.

neinbe.

5 u. atoi. o Uhi Tvmtiag, 26. W

: Griegmh. J. W' b. hl. Rommumo

liesse m. Pr. Aachm 1 id)t ». 8: 2lbe"> venins. - MlUwr 1C Me ausgeleiil. - 5afieaanba(6t sdjenst am 26. JiD

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- Hungen, vom. mveihe In M.

chrichten.

emeinbe, ar. Ssiomlhi e. Dom. 9y. Uhr e f. b. Hat'aigfln.

Mahr. Dichik i 'aithcus- d. Hartum rebr., abbi. S: 3er- lgead b. Matthäus, rebr., abM. 8: Der. jenb d. Harhisgem. aachnr 4: ^raarn- s V Diärz, abbi, 6. Mer.

rche. Torrn. S'^UHr rche d. Johanne-' 2lbM. 6: Psr. Tzt- t b. hl Abendmahst inbe. Ab)-. LTer- fugend d. lZohaanes' l $tbr., ab bi. ?>>< Sgemembe (ctibl Ab März, abbi. 8: Stint* nntigememte im > März, abbi. 5> -: Ter d. Ivhanneigemelnbr.

VVM. y/(: Sstte?1 Sonnetitag, 2. Mo mnl Abteilung^ M. 10: Xirdfberg.

Danksagung.

Allen denen aus Nah und Fern, die uns während der Krankheit und dem Begräbnis unseres lieben Ent­schlafenen ihre liebevolle Teilnahme bewiesen, herz­lichen Dank. Ferner danken wir noch dem Kriegerverein Hausen für die erwiesene letzte Ehre, sowie Herrn Pfarrer Lenz, Watzenborn, für die trostreichen Worte am Grabe.

Die trauernden Hinterbliebenen.

In deren Namen:

Sophie Schlag Wwe. geb. Walb.

Kuntt und Wissenschaft.

Frankfurter Uraufführung.

Friedrich Wolf:Samar*.

3m Zyklus moderner Dramen, den da- Frank­furter Schauspielhaus diesen Win er veranstaltet, wurdeSamar" von Friedrich Wolf zur Urauf­führung gebracht. Ein biblisch-mythischer Stofs ist hier in der Art und Weise erpressionistischer Dichtungen gestaltet: so lugt hinter den prirni-

stSS. enMvstum.

(WTD.s 3m ma ftcm wahrend 6.

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Statt jeder besonderen Anzeige.

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!

Heute morgen 11 Uhr entschlief sanft, im Glauben an ihren Erlöser, nach' längerem Krankenlager meine liebe Schwiegermutter, Großmutter,Schwägerin undTante Frau Marie Schmidt geb. Amend

im 81. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Aliendorf (Lahn), KL-Linden, Lützellinden, den 24. Februar 1922. 02699

Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. ds. Mts., naebm. 3 Uhr, vom Trauerhause aus in Allendorf statt

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'^de Witterung wird

entkommen ist Don den Avo-Beamten wurde ein Mann verletzt.

Der Fall Kähne. 3n der Angele­genheit der GutSbesitzerSfamilte v. Kähne, über die wir berichteten, haben Vertreter des Potsdamer Regierungspräsidenten erneut eine Daffensuche auf dem Besitztum der KähneS abgehalten worden. Auster bereits neulich von Landjägern beschlagnahmten Schuhwaffen wurden im Besitze der Gutsherren keine wei­teren Gewehre und Pistolen gefunden. Beim GutSinspektvr, Hauptmann a. D. Hellwig, und einem Kutscher wurden drei Jagdgewehre be­schlagnahmt. Die Abgabe der Waffen vollzog sich ohne Widerstand. Was die Jagd- und Waffenscheine der Familie Kähne betrifft, wurde festgestellt, dast Kähne junior einen Jagdschein besitzt, der Gutsbesitzer Haupt­mann Kähne dagegen hat weder einen Waffen- noch Jagdschein, so dast gegen ihn Anzeige wegen unerlaubten Waffentragens erstattet werden dürfte. Rach Meldungen verschiedener Blätter soll übriaenS die ganze Angelegenheit stark aufgebauscht worden sein. Sine eingehende Klärung durch amtliche Stel­len bleibt jedenfalls abzuwarten.

Todes-Anzeige.

Heute morsen um 9 Uhr tot unsere liebe Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Elisabetha Harber geb. Schmitt

Hebamme a. D.

Im 67. Lebensjahre nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden sanft entschlafen.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Ludwig Karber VI.

Ruttershausen, den 24. Februar 1922.

Die Beerdigung findet Montag, den 27. Februar, nach­mittags 3 Uhr, statt

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Goldene- hetten-Armband von Ostanlage bis Block' ürabe verloren. Abzug, gegen gme Belohn, auf dem Fundbarean. <**,

Junger Deutscher

MMeDfliiileo

Gegen lebt gme Be- lobnung abzugeben

Grotzen'Lindeu, Bahnbositratze 83.

ancrawxßMcaoaD

zu geben. Das Publikum hietz durch feinen Snb- beifall auch den Dichter mehrmals hervvrlomm-n, ohne gerade besondere Begeisterung kundzutun.

Dr. Georg Schott.

Turnen, Sport und Spfcl.

- Saldow Dauer Berliner Sechst aaefieger. Rach den Beispielen der letzten Sechstagerennen in Reuyork und Brüssel hatte man unbedingt damit gerechnet, dast die mit einer Runde im Rückstand liegenden Marm» schäften LorenzAbe ger, Dan RekR. Huschk, RostA Huschle und HahnDietz noch in den letzten Stunden ehren energischen Versuch unter­nehmen würden, ihren Verlust gegenüber Dal- dowDauer einzuholen, aber nichts von dem geschah. 3n JLotter Tempofahrt ging eS unter abwechselnder Führung dem Snde des Rennens entgegen. Um l/e® ^lhr schieden die mehrmals ülenunbeten Mannschaften SchrageKohl, Dtell- brinkAppelhanS und TadetraldPackebusch aus dem Rennen, so dast noch 5 Mannschaften für die letzten 10 Spurts übrig blieben. An dem Re­sultat konnten die Punktwertungen kaum etlr^ ändern, denn Reanengewinne wurden nicht mctzr gebucht. SaldowDauer war der Sieg nicht mehr zu nehmen. Rach Dchlust des sechsten Tage-, in 144 Stunden, hatten die Tziann- schaften 4118.320 Kilometer ^urüdgclegt. 3m letzten Reuyorter Sechs lager c irn en an dem Rütt teilnahm, wurden in 142 Stunden 3976,474 Kilometer durchfahren. Rach sie lend das genaue Ergebnis: 1. SaldowDauer 278 P.: 2. LorenzAberger 1 Rd. zur. 291 P: 3. Dan Rek- R. Huschke 1 Rd. zur. 226 4. Rost-A

Huschle 1 Rd. zur. 158 P (sämtlich auf Conti- nental-Pneumatik): 5. Hahn-Tietz 1 Rd. zur. 42 P.: 6. SchrageKohl 2 Rd. zur. 31 P.: 7. Stellbrink-Appelbans 3 Rd. zur. 56 P.: 8. TadewaldPackebusch 3 Rd. zur. 6 P,

Der deutsche Si Sh 0 cked m e , st er geschlagen. Rach dem glänzenden Abschr.<''den deS M T.D München gegen den Curopainci ict die Tschechoslowakei, stand der deutsche M > ter am Mittwoch der schwedischen Rationalmann'chast gegenüber, die schon in 6t. Moritz bei den Sptrten um den Kulmbecher die Tschechen mit 4:0 ge­schlagen hatten. Die Münchener konnten nur ein Ehrentor erzielen, daS kurz vor Schlust fiel, während die Schweden schon vorher nach über­legenem Spiele sechsmal die Scheibe in daS Tor bto M T. D München gesandt hallen

ha MW WW verleiht retlgt». Jugendfrlichei H fWj 11K3 II Anl|lU u. ein r<tn. urter Teint.

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vom Zuhnarzi verordnet, daher 70D-

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Statt Karten

Irma Stern

Albert I. Fuerth

verlobte

Februar 1922

Statt Karten

Hermann Döll

Vermählte

Lollar, 25. Februar 1922.

Gissten, 25. Februar 1922

Statt Karten

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Alten-Duseck, den 26. Februar 1922.

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beehren sich, ihre Vermahlung anzuzeigen.

02810

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Luise Doll

geb. Römer

Gießen

Sieinstrahe 10

Anna Hettche Otto Wagner Verlobte

Aug. Trebbe Hedwig Trebbe geb. Mieter Vermählte

Diesten, Februar 1922.

Wiesbaden

Villa Florenz im Nerotal z- 3t Wien

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Karl Heinrich Ranft und Frau Anna geb. Kahl.

Hermann Kohlhase Oberleutnant der staatlichen SchutzpoUzei Dorothea Kohlhase geb. Schede

Serrier

beim 'Holheiamt einaei. G-Eritatlb-EinrückunliS- aeh. dort abauboL 1927

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Münster t Wests. Berg hausen

25. Februar 1922.

Freiwillige Versteigerung.

Auf Antrag des Desthers werde ich von Mitt­woch, den 1. bis zum Freitag, den 3. Mürz d. I , jedesmal von 10 Uhr vorm. ab, im Hotel Kaiser, Hof zu Marburg, Bahnhosstr. Nr. 2 wegen Aufgabe des Hotelbetriebs die gesamte erstklassige Hotel, und Wirtschaftscinrichtungen bestehend aus: 35 vollst, mö­blierten Fremdenzimmern, 1 etwa 20 m L u. 4 m br Glasveranda mit Einrichtung für etwa 60 Sitzplätze, 2 Wirtschaftsbüfetts, 1 transportablen eisernen Kon, ditorbackofen, 1 gut erhaltenen Küchenherd mit Gas« anlage, Beleuchtungskörper all.Art, Teppichen, Läufern, Vorhängen, Geweihen usw., ferner ca. 5cbm Bausteine öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung oer. steigern.

Die Sachen find gebraucht, aber noch sehr gut erhalten.

Besichtigung am Dienstag dem 28. d. M. vor 3-5 Uhr nachm.

Marburg a. L., den 23. Februar 1922. 1909V Weltuer, Gerichtsvollzieher, Schulstr. 8.

*»osc entlaufen

abanneben <mei

Moltkeetraße 2 1.

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Franko-Llefernng

Marken: Sckwnop, Aeroron, s>rosrv,,Murk. Au» tröge inur von Wiederverkäuierni schon letzt erbeten.

Emil Fiebermann. Frank fort am Main