•• Höherer landwirtschaftlicher Staat 6bi cn ft. Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft gibt soeben eine Verordnung über den Vorbereitungsdienst und die Staatsprüfung für den höheren landwirtschaftlichen Staatsdienst bekannt. 2lach § 1 ist die Fähigkeit zu einem Amte des höheren Landwirtschaftlichen Staats- dienfies vvn der Ablegung einer Staatsprüfung abhängig. Als höherer landwirtschaftlicher Staatsdienst gelten 1. die Tätigkeit als Lehrer der Landwirtschaft an einer landwirtschaftlichen Schule: 2 die Tätigkeit als landwirtschaftlicher Fachberater für allgemeine oder besondere Gebiete: 3. die Tätigkeit als akademisch gebildeter ßanbtoirt an einer landwirtschaftlichen Landesanfialt (Versuchsstation, Wern- und Obstbau-- fchulen) und 4. die Tätigkeit als höherer- landwirtschaftlicher Verwaltungsbeamter im öffentlichen Dienst. Vor der Zulassung zur Staatsprüfung ist ein zweijähriger Vorbereitungsdienst mit mindestens gutem Erfolge abzuleisten. Voraussetzung für die Zulassung zum Vorbereit rngs- dienst ist u. a. die Reife einer neunklassigen höheren Lehranstalt, zweijährige praktische Ausbildung auf geeigneten landwirtschaftlichen Gütern, dreijähriges Studium auf einer landwirtschaftlichen Hochschule, davon mindestens zwei Semester an der L a n d e s unive r s i t ä t Gie- en, die Ablegung der landwirtschaftlichen Di- plomprüsung an der hessischen Landesunioersität. Alter unter 32 Jahren, Besitz der zur Ausübung des Amtes des höheren landwirtschaftlichen Staatsdienstes erforderlichen körperlichen Rüstigkeit. Die Staatsprüfung findet jährlich einmal in Darmstadt statt und zerfällt in einen mündlichen und einen schriftlichen Teil. Die erste Staatsprüfung ftnbet im Jahre 1923 statt.
Landkreis Gießen.
> Wies eck, 22. Sept. Dem schon betagten Schreiner Gottlieb Barthel brach beim Aepfel- abmachen die Leiter, auf der er stand, mitten entzwei. Der Mann stürzte vom Daum und scheint dabei ernste innere Verletzungen davongetragen zu haben.
Kreis Schotten.
ed. Aus dem Vogelsberg, 22. Sept. Bei den zahlreichen Ob st Versteigerungen, die In jden letzten Tagen von Gemeinden und dem K«is abgehalten wurden, stellte ftch der Zentner Aepsel auf 200—250 Mk. Große Scharen von Steigerern aus den höher gelegenen Dogelsbergorten kamen mit Wagen zu den Versteigerungen in die Täler und nahmen das gesteigerte Obst sofort mit. Das „Aepfel- und Zwetschenfahren" in den Vogelsberg hat sich überlebt. Die Vogelsberger holen sich jetzt ihr Obst selbst und bekommen es dadurch wesentlich billiger. Große Mengen Kelterobst wurden von einheimischen Wirten zur Aepfelweinberei- tung getauft.
Kreis Friedberg.
sf. F r i e d b e r g, 22. Sept. 3n der gestrigen Stadtverordnetensitzung berichtete vor Eintritt in die Tagesordnung Beigeordneter! Langsdorf über den Besuch von Professor Baruch aus Reuyork, der 50 000 Mark für die AltersWfe und die in Äot geratenen alten Handwerker gestiftet Hat: Wetter teilte der Bürgermeister mit, daß die Söhne des früheren Stadtverordneten Oppenheimer, Ernst und Louis Oppenheimer, 300 000 Mark für Mohltätige
Zwecke gestiftet haben. — Der Voranschlag der ZS ch i l l e r s ch u le für 1923 wurde genehmigt; er beansprucht einen städtischen Zuschuß von etaxi 1 300 000 Mk. Die Versammlung faßte eine Resolution, welche den Staat ersucht, die Lasten der Höheren Schulen zu übernehmen oder den Städten neue Einnahmequellen zu erschließen. — Um die Kosten der Handwerkskammer zu decken, soll bei den Handwerkern eine Umlage erhoben werden. — Die Strahenbenuhungs- gebühren wurden pro Woche und Quadratmeter auf 1 Mark festgesetzt. — Die Sähe der Erwerbslosenunterstützung wurden nach den staatlichen Sätzen erhöht: es wurde hierbei mitgeteilt, daß sich in Friedberg zur Zeit keine Erwerbslosen befinden. — Für die Errichtung einer Treppe im Schulhofe des Stadtteils Fauerbach wurden 40 000 Mk. bewilligt: für weitere, notwendige bauliche Arbeiten 28 000 Mk. — Die Anschaffung von Holzstäben für den Turnunterricht in der Mädchenschule wurde genehmigt. — Da die Kosten für bie Friedhofskapelle im Stadtteil Fauerbach 400 000 Mk. betragen sollen, wurde beschlossen, die Frage der Rotwendigkeit ihrer Errichtung dem Friedhofsaus- schusse zur erneuten Beratung zu überreifen. Für die Reuanlage des alten Friedhofs wurden {5—20 000 Mk. zur Anpflairzung von Hainbuchenhecken bewilligt. — Die Gebühren für die Ankäufe von Gräbern wurden um etwa 100 Prozent erhöht, ebenso die Deerdigungsgebühren. Es wurde weiter beschlossen, auch von der israelitischen Gemeinde die vollen Sätze zu erheben, vorbehaltlich genauerer Verabredung mit der israelitischen Religionsgemeinde. — Den Ziegen- 'fjaltern der Stadt sollen einzelne Wiesen nach der Grummetemte. zur Verfügung gestellt werden. — Der seither bestehende Vertrag zwischen der Stadt und den Zeitungen ist von letzteren gekündigt worden: nach der neuen Vereinbarung erhalten sie vollen Zeilenpreis mit 60 Prozent Rabatt. Die Zeitungen verpflichten sich, 25 Abdrucke der städtischen Bekanntmachungen an verschiedenen Stellen der Stadt öffentlich auszuhängen.
ss. Friedberg, 21. Sept. Die rührige Abteilung des V. H. C. „Zweig verein Schillerschule Friedberg" unter Leitung des Studienrats Dr. Riedel veranstaltete gestern abend wieder einen der allgemein beliebten Unterhaltungsabende, diesmal zum Besten der wanderlustigen Jugend: der Erlös soll zum größten Teile den zu errichtenden Wanderherbergen zukommen. Das Programm bot in reicher Abwechslung Szenen und Bilder aus dem Wanderleben. Der Saal war bis zum letzten Platz gefüllt. Dem guten Zwecke können nahezu 6000 Mark zufliehen.
* Bad-Rauhei m, 22. Sept. Bis heute betrug der Gesamtbesuch 36 942 Personen.
Hessen-Nassau.
ss. Frankfurt, 15. Sept. Rach einer zehnjährigen, durch die Kriegszeiten veranlaßten Pause, sand gestern im Gemeindesaal der deutsch- reformierten Gemeinde der 10. Familientag der Familie Scriba statt. Die Familie, die besonders in Hessen stark verbreitet ist, führt ihren Stammbaum bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück, viele Mitglieder derselben gehören dem Geistlichen- und Deamten- stande an. Die Tagung war von über 150 Fa- milienmitgliebern besucht. Aus dem Bericht des
Schriftführers, Pfarrer Scr iba zu SichÄs- dors, war zu entnehmen, daß 45 Mitglieder im Felde gestanden haben, von denen 13 auf dem Felde der Ehre geblieben sind. Der seitherige Famiiienvorsitzende, Fabrikant Ludwig Scriba von H ö ch st a. M. legte sein Amt nieder und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, an seine Stelle trat Professor Carl Scriba von Darmstadt, zum Schriftleiter des Familienblattes wurde Pfarrer Scriba von Obermossau gewählt.
spd. Frankfurt a. M., 22. Sept. Einer hiesigen ersten Seidensirma unterschlug deren Lagerist vor geraumer Zeit Seidenstoffe von erheblichem Werte und veräußerte sie an Hehler weiter. Durch eine Haussuchung in einer von dieser Sache unabhängigen Diebstahlsangelegen- beit kam es dieser Tage heraus, daß der Mann seinem Geschäft weit mehr Seidenwaren gestohlen hat. als man ursprünglich angenommen hatte. Der Wert der entwendeten Stoffe wird heute auf etwa fünf Millionen Mark geschäht. In die Affäre sind außerdem noch etwa 30 Angestellte zweier hiesiger Firmen verwickelt, die von den Hehlern Seidenstoffe kauften und für sich verwendeten. — Die Kriminalpolizei hob in der vergangenen Rächt die Wirtschaft von Schipp, Kleiner Kornmarkt 7, aus, in der sich eine große Spielergesellschast allnächtlich zu ausgedehnten Spielen zusammenfand. Die Mehrzahl der Spieler bestand aus H o t e l a n gestellten und deren Angehörigen.
spd. Frankfurt a. M., 22. Sept. Ein Landwirt der Umgebung bezahlte dieser Tage seinen Friseur in Eierwährung. „Heute müssen Sie mich mal zum Friedenspreise rasieren", meinte der Landwirt und überreichte dem Verschönerungskünstler zu dessen freudiger Ueberraschung .zwei frische Eier. Beide Teile waren zufrieden!
Frankfurt a. M., 22. Sept. (Wolff.) Die Handelskammer Frankfurt a. M. teilt mit, daß der Reichssinanzministec dem Antrag auf Ausgabe von Rotgebd fettens der Stadt Frankfurt a. M. entsprochen hat.
Schöffengericht.
Gießen, 19. Sept.
Ein vicllach vorbestrafter Mobelhändler aus Hannover hat in einer hiesigen Wirtschaft einer Frau eine Handtasche mit Papieren gestohlen und wird deshalb zu 2 Monaten Gefäng- n i s verurteilt.
Am hellen Tage flieg ein junger Bursche durch ein offenes Fenster in eine zu ebener Erde gelegene Wohnung ein und entwendete aus einer unverschlossenen Kommode 650 Mk., von welchem Betrag er etwa 250 Mk. für Räschereien verausgabte. Wegen schweren Diebstahls wurde er mit 3 Wochen Gefängnis bestraft.
Gin Eisenbahnbeamter aus Elimbach war beschuldigt, Ferkel „aus dem Kreise QHarburg eingeführt zu. haben, ohne im Besitz eines Ursprungszeugnisses zu sein. Da diese Vorschrift nur für Viehhändler, aber nicht für Private gilt, wurde er f r e i g e f p r v ch e n.
Ein Händler aus Hörnsheim hat Käse, den er selbst hergestellt hat, an Wiederoerkäufer veräußert, ohne die Grohhandelserlaubnis zu besitzen, und wird deshalb zu einer Geldstrafe von 100 M k. verurteilt.______________________
Wegen Diebstahls von Brttetts aus einem Eisenbahnwagen wurde ein bereits mehrfach vorbestrafter Kohlenauslader von hier unter 2bv nähme mildernder Umstände zur Mindest ° strafe von drei Monaten Gefängnis verurtellt.
Ein Schausteller von hier erhielt wegen Beleidigung eines Kaufmanns zwei Geldstrafen von je 100 Mk.
Die Witwe eines hiesigen Heilkundigen veröffentlichte im „Gießener Anzeiger" eine Anpreisung eines von ihr vertriebenen elektrischen Apparates zu Heilzwecken und versprach darin Heilung durch den Apparat bei verschiedenen Kränksten, z. B. bei Asthma, Gicht, „Herz' usw. Da eine Heilung, d. h. endgültig. Behebung der angegebenen Leiden, durch den elektrischen Strom .nach wissenschaftlichen Ersatz rungen ganz unmöglich ist, erstattete das Kreis gesundheitsamt Anzeige. In der heutigen Haupt Verhandlung wurde festgestellt, daß der angc priesene 2ft)parat sich nur in Äußerlichkeiten von anderen Galvanisiermaschinen unterscheidet, daß seine Wirkung keine andere als die aller derartigen Apparate ist, und bah die hier erfolgte Anpreisung eine Irreführung desPubli k u m s und eine Empfehlung des Apparates weit über feinen Wert hinaus bedeutet. Die Angeklagte wird daher wegen Vergehens gegen die Polizei-Verordnung betr. den Schutz gegen Unlauterkeit im Heilgewerbe zu einer Geldstrafe vvn 300 M k. verurteilt.
Aus dem Amtsvcrkündiguugsblatt.
** Das AmtsverkündigunqS- blatt Ar. 100 vorn 22. September enthält: Zinsen der Hess. Staatsschuldbuch-Forderungen. — Regelung des Verbrauchs von Brot und Mehl. — Hundesteuer. — Straßensperre. — Vergütung für den Unterricht an der Fortbildungsschule. - Schweinemarkc in Lich. Einsendung der KreiSabdeckereiverzeichnisse. — Erweiterung des Gleisanschlusses der Firma Berkenhvff u. Co. zu Kinzenbach. Maßnahmen gegenüber Betriebsabbrüchen und -stillegungen. — Feldbereinigung Grü- ningen.
Sviclplan der frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, den 24. September; Tannhäuser. Montag, 25.: Carmen. Dienstag, 26. Cavalleria rufticana; hierauf: Der Bajazzo. Mittwoch. 27.: Die Fledermaus. Donnerstag, 28.: Tief land. Freitag, 29.: Einmaliges Gastspiel des rufi. Kammerballetts Alex. Gavrilov mit seinem En semble. Samstag, 30.: Die Afrikanerin. Sonntag den 1. Oktober: Tannhäuser. Montag, 2.. Hofs mann« Erzählungen. Dienstag, 3.: Figaros Hoch zeit. Mittwoch, 4.: Der fliegende Holländer
Schauspielhaus. Sonntag, den 24. Sept. Borm. 10', . Uhr: Tanzaufführung von Riddtz Impekoven. Abends 7' . Uhr: Emilia Galotti Montag. 25.: Der Richter von Zalamea. Dienstag, 26.: Gespenster. Mittwoch, 27.: Die Weber. Donnerstag, 28.: Iphigenie auf Tauris. Freitag. 29 : Die Weber. Samstag, 30.: Emilia Galotti (Sonntag, den 1. Oktober: Die Weber. Montag. 2 : Der Richter von Zalamea. Dienstag. 3.: Ge- spenster. Mittwoch. 4.: Iphigenie aus Tauris.
z. Zt. Berlin
Rostock i. Mecklenburg
•902!L
Gießen, den 23. September 1922
w I
Statt besonderer Anzeige.
(ersiD
Z. 3- verreist.
Telephon Wr. 2104. ..................... ......
Obstversteigernng. MWS BtflößßllS Githkll
Wer übernimmt
Tüchtige
Familie Kirzinger.
09061
Schrift!. Angeb. um.
08964and.Gieß.Anz.
8663V
Ihre Vermählung zeigen an Dr. phil. Heinrich Klenk Marta Klenk geb. Georgi
BeacMtn Sie Sonntags unter« Annence.
Der Bürgermeister. Weber.
Karl Hartmann Käthe Hartmann geb. Peter geben ihre Vermählung bekannt
Wegen Geschäftsverlegung
nur noch 3 Tage ^8 Weizenbier im Ausschank Montag Abschied. Wir laden ganz er» gebenst zu diesen Tagen unsere Weizenbier- trinker und Stammgäste freundlichst ein.
___23. September 1922
Darmstadt (Hemrichstr. 124)
Wir haben uns am 10. September in Rostock verlobt
Hanna Ribeaucourt Georg Koch
SWöerin reMSMs- Ä Ä»’ MlMllW?
Dentist Otto F. I. Crotz u. Frau Alma Crotz geb.Möbus verw.Enders geben hiermit von ihrer Vermählung Kenntnis.
Gießen, Wetzl. Weg 1511 Bad-Nauheim - Freiburg i. B.
Hause. Sehr. Angeb. unt. 09019 a. d.G.Anz.
Bekanntmachung
Infolge Erhöhung der Kohlenpreise, Bäckerlöhne und der sonstigen Unkosten im Bäckereigewerbe werden unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom 18. August 1922 folgende Höchstpreise für auf Brotmarken abzugebende Backwaren gemäß Beschluß der städtischen Lebens- mitteldeputativn vom 22. September 1922 mit Wirkung vom 25. September 1922 festgesetzt:
Brok . Mk. 33.— für 1900 Gramm
Brötchen „ 1.30 „ 50
Gießen, den 23. September 1922.
Der Oberbürgermeister. [8774B 3. D.: Dr. Seid, Beigeordneter.
NB. Auch kann ein Wirt den Alleinverkauf von Gießen bekommen und werde ich mein Weizenbier aus Nürnberg zum billigsten Preis berechnen. Hans Kirzinger.
wegen den Kniebeulen läßt Du mich stehen? Morgen laste ich Fesers Knieschutz in alle meine Hosen einnähen, um eine Dauerbügelfalte zu haben und um mich vor solchem Pech zu schützen. In jeder Schneiderei und einschlägigen Geschäften zu haben.
Preis Mh58,- (Porto Mk 3 —) FRITZ FESER Erfinder and Alleiniger Fabrikant, Frankfurt a. M. Vertrieb für Heesen-Nassau, Rheinland-W e'Halm, Baden, Württemberg, für alle anderen Platzs der Gmeraloertr. FRED PELZ, G.m.b.H., Magdeburg,
l. Treff & Co.
Walltorstraße 17.
Dienstag, den 26. d. M., soll die Obsternte an der Kreisstraße Bettenhausen- Bellersheim, bestehend aus nur Birnen zweite Poiteau, Hofratsbirnen und Mundnetzbirnen) versteigert werden. Anfang 10 Uhr vormittags an Baum Nr. 1.
Desgleichen am 27. d. M. das Obst (Pastorenbirnen) an der Kreisstraße Grünin- gen-Lang-Göns. Anfang 10 Uhr norm, bei Baum Nr. 1. 8752B
Gießen, den 22. September 1922.
Kreisbauverwalluiig Gießen Cellarius.
Aufgebot
Die Erben des am 25. Juli 1921 in Düsseldorf verstorbenen Kaufmanns Adam Klein, nämlich: , '
Emma Emilie und Paul Klein, alle in Düsseldorf wohnhaft, haben das Aus- gebot des Hypothekenbriefs vom 6. Mai 1920 über die für den Erblasser auf dem Grundbuchblatt Rr. 54 der Gemarkung Watzenborn - Steinberg der Grundstücke Rr. 1 und 2 Abi. III Rr. 5 eingetragene, zu 41/4% verzinsliche Darlehensforderung von 10000 Mark beantragt.
Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 28. Dezember 1922, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 105 anberaumten Aufgebots- termin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, andernfalls deren Krastloserklärung erfolgen wird.
Gießen, den 16. Juli 1922.
Hessisches Amtsgericht. (8750B
Neue National- Ml-Ku Allein-Vertreter;
Gustav Wilhelm Schäfer Franklin! a. M.-Nietad Schwarzwaldstr. 77. Kostenlose Auskunft üb. Verkauf, Umtausch, Rückkauf u. Umänderung von [09028 gebrauchten National-Kassen.
Original - Ersatzteile, Scheckrollen ______usw.______ Großer Posten
Oefen, Herde u. Knpferkesael eingetroffen. 8675 Wilb. Tiirbeck
Nacks.. MändbnrgS, 'Jieiiennum 18
Behördliche Anzeigen
iKartoffelliesernng.
Die Lieferung des Winterbedarfs an guten lagerfähigen Speisekartoffeln
insgesamt 6000 Zentner für die medizinische, Frauen- u. Hautklinik, für die chirurgische und Obren» klinik, für die Augen- und Kinderklinik und für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten soll öffentlich ver- geben werden.
Angebote sind an die Verwaltungen jeder Klinik bis zum Eröffnungstermin: Montag, den 2. Oktober 1922, vor- mittags 11 Uhr zu richten.______8678B
Bekanntmachung
Betr.: Trockenanlage. 7G6D
Die Trockenanlage ist am Montag den 25. ds. Mts. für die Annahme und Ausgabe von Früchten geschloffen.
Gießen, den 22. September 1922.
Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen.
Holzsnbmisfion.
Die Gemeinde Frankenbach verkauft tm Submifsionswege einen Fichtenbestand von zirka 1000 Fstm. Angebote sind pro Fstm., verschlossen, mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis 30. d. M. mittags 12 Uhr bei dem Unterzeichneten einzu- reichen: dieselben werden nachmittags um 2 Uhr im Beisein etwa erschienener Bieter auf dem Gemeindehaus geöffnet. Die Bedingungen werden im Termin bekannt- gegeben, können auch vorher auf hiesiger Bürgermeisterei eingesehen werden. Genehmigung bleibt Vorbehalten.
Wegen Besichtigung des Holzes wolle man sich an den Gemeindeförster Jeser ich dahier wenden.
Frankenbach <K>eiä Biedenkopf), den 19. September 1922.
Vorsicht
beimWaschen!
961 sSS
Seifenpulver Schneekönig schont die Wäsche.
Dome aus ersten Kreisen 25Iahre, vermög-,wünscht Heirat mit gebild. Herrn gleichen Standes mit gutem Einkommen. Gediegener Kaufmann bevorzugt. Schttftliche Anknüpfungen unter 08963 an den Gieß. Anz. erb.
Filmoperette in 5 Akten unter Mitwirkung namhafter Sänger und Sängerinnen. Premiere Montag, den 25. September nachmittags 4 Uhr.
8740c
1900-SporIplalzanderHardt
Sonntag, den 24. September:
MM-NllWe
MS. MW
gegen 8748V
5.6. HOB 1900
Liga-Reserve: 2 Ahr.
Liga: 3.30 Ahr.
Gießener Sport-Elub v. 1900.


