Ausgabe 
23.8.1922
 
Einzelbild herunterladen

22.8.

Sh. 97.80

23.80

I

Fr. 125.40

23. 8

Schweizer Franke»

100 Är.

980,- 1010,

80,08

79,92

»70,80

472,10

später der allgemeinen Aufwärtsbewegung an,

719,10 720,90

nachdem tn ihnen lokale Realisationen anfangs | verschiedentlich Kurseinbußen hervorgerufen haben. Mit starken Kurssteigerungen sind noch l

den

Verloren!

: Mädchen

38

,83

der den und

2,65

_'O7

1,19

. 100 . 100 . 100 . 100 . 100

Fr.

Fl. Är. Kr. Kr. Kr.

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

250U 2603, 4875, 1210, 2080, 2950, 1130, 970, 870, 1123, 1110,

619, 560, 66, 1045,

21.8

77,50 160.- 335,-

80,- 6/5.- 635, - 308, - 303,- 630,- 42z,- 326, <- 283, 300.-

67,59 680,85 427.-

1100,- 925,- 825,-

1095,-

1065,*

600,- 516, -

69.75

L. Fr. Kr. r Kr.

960,- 978,-

84z,- 1090,- 1150,-

609,50 580.-

68,-

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag London. . . Aeuyork . . Paris. . . .

204.15

0.467

0.UU7

16.25

41.875

23.50

23.75

39.80

0.34

524.50

1.45 0,07

-.09 li-

22.8.

77,50 179,75 380,-.

80,60 695,- 610,- 310,- 308,- 61d,- 450,- 342,- 300,- 310,-

2475, - 1450,-

100 Fl. =

100 OKI =

100 Kr. =

100 Kr. =>

100 Fr. =

1 £ -

Vom Ludwigsplatz über Neuenweg, Sei- tersweg bis Tafä Hettler goldenes Arm­band (Andenken) verloren. Dem ehrlichen Finder gute Belohnung- 7608

Abzugeben Schillerstrahe 24.

Wlattnotterangea.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlte

21. S.

,46 ,22 ,42

-,36 6325,-

Wechsel aus

Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris London Italien ....... Brüssel.......

Budapest Neuyork.......

Agram.......

Warschau

Für gesundes, hübsches 5 jähriges

Datum:

5°/, Disch. KriegSanl. 4°/gDtsch. Reichsanl. 3°/»Dtsch. Reichsanl.

4n/0 Preuh. KonsolS Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitteld.Ereditbank.

22.8.

77.50 170,- 350 -

78,50 690,- 610,- 30d,50 303,- 590,- 437, 354 - 293,4. 315,

Bekanntmachung.

Die Abgabebescheide über Wohnungsbau» abgabe für 1922 werden den Zahlungspflichtigen in den nächsten Tagen zugestellt.

Das im Monat Juni fällig gewesene Ziel ist gleichzeitig mit dem im September fälligen Ziel an die Stadtkasse zu entrichten.

Gießen, den 21. August 1922. 7796B

Der Oberbürgermeister. 3. B.: Dr. S e i b.

b) vormittags 10/.Uhr. in der Restauration von Melchior Schäfer Witwe (jetzt Gg.Schrimpf), Kaiser­allee 4, von den Wiesen im Heegstrauch,

c) nachmittags 2 Uhr, im Philosophenwald von den Wiesen am Fürstenbrunnen, im Wiesecktal, von Hospttalwiesen in der Gemarkung Wieseck.

Dienstag, den 29. August

a) vormittags S Uhr, an Ort und Stelle an Rödger Straße von den Ochsenwiesen, von Wiesen im Stolzenrnorgen, am Utersbrunnen

Verrnis^ttzs.

Berlin, 22. Aug. Bei Bauarbeiten, die an einem Hause in der Stettiner Straße vorge­nommen wurden, st ü r z t e heute nachmittag eine Hausmauer zusammen und begrub un­ter den Trümmern vier Arbeiter, von denen einer sofort verstarb, während ein zweiter sehr schwere Verletzungen erlitt. Die beiden anderen kamen mit leichten Wunden davon.

21.8.

77,öO 175, 340 -

81,- 680,- 630, 307,- 302,- 575,- 425,- 330,- 285, - 305,-

2295,- 2305,-

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße 34 ?re*c

vehördlicheAnzeigen

Bekanntmachung.

8n>Wkt^liS-BrrAeiütrM, der Stobt Sieben.

Montag, den 28. August und Dienstag, den 29. August soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen auf Grund der vom Hess. Ministerium er­lassenen Verordnung vom 15. Mai 1920 meistbietend versteigert werden und zwar:

Montag, den 28. August

a) vormittags 9 Uhr, Zusammenkunft am Schlachthof von den Wiesen im Neustädterfeld,

In Heiken Sommertaaen treten bet Stoi­bern und Erwachsenen sehr leicht Durch« fälle auf. die eine besonders vorsichtige Er­nährung nötig machen. K u f e k e " ist tn solchen Fällen die geeignete Dtabrunn, es regelt die Verdauung, wird gut vertragen und gern genommen. »Ku seke"-Kochbuch gratis in den Verkaufsstellen.

AU retten, deutschesmtt ihren 100 Bläsern, die vormittags wie nach Ä b b et f 4 e eute fl«Änü>Iänbttoe | -..............

Zerstörung zu schützen.

Beamtentochter a. flutefc>^ Fam.,WH.,eo., sch Ersch.. nert-Aeuß., tllchl. Haus­halt, w. mit Zolloeamt., auch bess. Hand«.. Wwr. mit Kino angenehm,

zwecks heirat bekannt zu werden. Schr. Angebote unter 7786 an hen Gießener Anzeiger. niMirrriiniAZVg

Turnen, Sport und Spiel.

TurnerbundLahn-Dünsberg".

Am vorigen Sonntag hielt der Turner- bun dLahn-Dünsberg" auf dem Kirsch­berg bei Bieber sein diesjähriges Schüler- toetturnen ab. Geturnt wurden außer drei volkstümlichen Hebungen noch je eine Reck- und Darren-ldebung. 240 Schüler traten um 9Vs älhr zum Einzelwettkampf an. ilm 11 Uhr war das Turnen unter der Leitung des Dundesturnwarts Schmidt beendet. Gegen 2 älhr fand die Preis­verteilung statt, welche der Dundesvorsihende D a u p e r t mit Worten des Dankes an die Schüler für die über Erwarten guten Leistungen, owie dem Turnverein Bieber für die vorbereiten- )en Arbeiten etnleitete. Bei der Siegerverkündi­gung konnten als die ersten Sieger genannt wer­den: 1. Rang: Wilhelm Joost (Hausen) 78 P.: 2. Rang: Wilhelm Frank (Lollar) 77 P.; 3. Rang: Karl Dutenhöfer (Rodheim) 75 P.: 4. Rang: Otto S cha dt (Hausen): Ludw. Fuchs (Lollar) 72 P.; 5. Rang: Helmut Grohhaus (Lollar) 71 Punkte. Den Wanderpreis, der durch eine 600-Meter-Stafette zur Austra­gung gelangte, errang der Turnverein Wieseck (100 Sek.). Es folgte der Turn­verein Lollar (101 Sek.).

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Hungen beabsichtigt einen für die Jucht zu schwer gewordenen Bullen im Wege des christlichen Angebots zu verkaufen. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind mit der AufschriftBullen­verkauf" bis längstens Dienstag, 29. August 1922, vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen, woselbst auch die Eröffnung der Angebote stattflndet. Die Der» kaufsbedingungen können vorher eingesehen werden.

Hungen, den 22. August 1922. 7803V

Bürgermeisterei Hungen. Fendt.

wird flute Pflegestelle ge­sucht, evtl, auch alS eigen abzugeben.

Schrift!. Angebote unt. 08104 an den Gieß. Anz.

Frankfurt a. M, 22. Aug. Börsen- stimmungsbild. Die Haltung der heutigen Börse paßte sich der Haltung des heutigen De­visenmarktes an. Der Dollar wurde im Fruh- verkehr 11901225 genannt und erreichte gegen 12 Uhr einen Stand von 1210. Am Effektenmarkt war die Tendenz vorwiegend fest. Montanaktien waren zum Teil gesuchter, für Schiffahrtsaktien trat größeres Interesse hervor. Industriepapiere machten im großen und ganzen einen be^iuptcien Eindruck. Im freien Verkehr wurden Benz 690 bis 700, Ufa 350, Hansa Lloyd 330 genannt. Am Markte der fortlaufend notierten Aktien waren im Verlaufe noch einige Veränderungen zu verzeichnen. Der Kassamarkt verkehrte in vor­wiegend fester Haltung.

Frankfurt a. M.. 23 August 1922.

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin Schluß- Schluß- Schltth- Schluß- Kurs Äur£ Kurs Kurs

Um die Fundierung der französischen Schulden an Amerika.

Paris, 22. Aug. (WTB.) DieChicago Tribüne" berichtet, die französische Regierung habe beschlossen, im Rovember den Ministerialdirektor Parmentier, der sich auf der Rückreise von Washington befindet, dorthin zurückzu­schicken, um die Fundierung der fran­zösischen Schulden zu regeln. Es sollen ihm zwei führende französische Bankiers beigege- hen werden.

Ein Handelsvertrag zwilchen Frankreich und der Angora-Regierung.

Paris 22. Aug. (WTB.) Rach einer Mel- duna derChicago Tribüne" aus Konstanttiwpel soll in Angora von der Rattonalversammlung ein Handelsvertrag zwischen Frank­reich und den türkischen Rationalisten ratifiziert worden sein.

Teuerungsrevotten in Kattowitz.

KattoWitz, 22. Aug. (WTB.) Gestern abend kam es wegen der zunehn^nden Leu- crung zu Ruhestörungen. In den spaten Abendstunden wurden eine Anzahl Geschäfte ge­plündert und die Waren auf die Straße geworfen, hüben wurden von der Menge verfolgt, fort­geführt und verprügelt. Ein starkes Polizei­aufgebot stellte die Ruhe wieder her.

Gescheiterter Terror.

Hindenburg, 22. Aua. (WTB.) Gestern nachmittag drangen mehrere Trupps junger Leute in die Betriebe derOberschlesischenKoks- werke ein, um die A r bei tSn iederleg u n g zu erzwingen. Die Belegschaft vmchrelt sich aber ablehnend. Schutzpolizei entfernte die Ruhestörer und nahm einige Verhaftun­gen vor.

hen wird die älebernahme in Klasse 11 noch er­strebt, ebenso in Thüringen und Braunschweig. In Hessen, Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz erfotgt die Besoldung nach Klasse 10 oder in An­näherung an diese.

Immer wieder wird von den Konsistorien ein­dringlich darauf hingewiesen, daß der Geistliche außer den sonstigen berufsethischen Eigenschaften, insbesondere dem Ernst und der Hingabe, vor allem ein auf religiösem Boden ruhmides Verhältnis zu seinen Berufspflichten haben muh, so daß der Entschluß, diesen Beruf zu ergreifen, nur nach einer besonders ernsten Prüfung der inneren Beweggründe, niemals nach materiellen Gesichtspuntten erfolgen sollte. Ferner wird dringend empfohlen, sich vor Beginn des Studiums wegen eines geordneten Studienganges beim Fachprvfessvr Rat zu holen. Auch sollte nach Ansicht einzelner Konsistorien der junge Theologe nicht versäumen, mit den Geistlichen der Kirchenbehörche des Landes, in dem er Anstellung erstrebt, rechtzeitig Fühlung zu nehmen.

)( Obermockstadt, 21. Aug. Ein Doppel­fest feierte unsere Gemeinde am gestrigen Tage. Die Posaunenchöre von Langenbergheim, Glau- berg, Ruppertsburg, Durg-Gräfettrode, Rauheim und Obermockstadt hatten sich zum Verbands­fest der oberhessischen Posaunenchöre ein Stelldichein gegeben und rückten mit Leiter­wagen, zu Fuß unv mit der Dahn an. Der Tag begann mit einem Weckruf des hiesigen Posaanen- chors in der Frühe des Sonntagmorgens, um 9 llhr fand in der Kirche die Hauptprobe statt, um/4ll IBjr begann der Gottesdienst, in dem der Sumatra-Missionar L a m b e ck von der Rheini­schen Mission die eindrucksvolle Festpredigt hielt: der Gottesdienst war verschönt durch die verschie­denen Vorträge der vereinigten Posaunenchöre

Rationalbank f. D. .

Doch. Gußstahlwerke 2325.- 2540, Bud.-Eisenw.-Att.. "4o,- 1410, D.'Luxemb.Bergw.. 2100,- Gelsenlirch. Bergw.. 2400, - Harpener Bergbau. btvo, - Oberfchl. Eifenb.-B. H75,- Oberschles. Gisenind. 10*9, Phönir-Bergb.-Akt. 2710, Bad.Anilin-u. Soda 1050, Höchster Farbwerke. 950, Allg. Glektr.-Gef. . . 650, Felten L Guilleaume 1128, Schuckert-Werke. . . 1099, Adlerwerke 595, Daimler 520, 4° 0 Hess. Staatsanl. 66, Electron Griesheim 1000, Dtfche. Vereinsbank 192.50 200,-

2176, -2450, 2348,- 2500, 4950,- 4875, 1148,-1190/ 1048,- 1090, 2700,- 3000,

Züricher Devisenmarkt.

22. 8.

Die Berufsaussichten der Theologen. ;

Den in denLeipziger Akad. Rachrichten -veröffentlichten Ergebnissen einer Umfrage der . dortigen Akademischen Auskunftsstelle über die Derufsaus sichten der Theologen Jino folgende Angaben zu entnehmen:

Im allgemeinen herrscht im Theologenberus keine Lieberfüllung. Preußen und Vaden bemerken sogar, daß in nächster -Zukunft mit Mangel an Anwärtern zu rechnen sei wogegen Bayern und Oldenburg anderseits größeren Aa° drang von Anwärtern als bisher erwarten. Det Theologenstand nimmt unter den akademischen Ständen zur Zeit insofern eine Vorzugsstellung ein als in ihm der Anwärter am frühesten eine gewisse wirtschaftliche Selbständigkeit erlangen kann. Doch muß diesen Vorteil gegenüber be­dacht werden, daß die finanzielle Lage der K^che auch jetzt noch nicht überall geklart und gesichert ist Die Angaben über die Wartezeit (vom Bestehen der zweiten Prüfung bis zur festen An- fMb'na in Pfarramt) habm sich ger-enüb*'r dem Vorjahre kaum geändert. In Mecklenburg-Schwe- hu uni) in Typingen gib. es leine Wartezeit, in Sachsen, Preußen und Braunschweig ist sie ganz kurz, Anhalt, Mecklenburg-Strelih und Oldenburg geben 12 Jahre an, Hessen 2 bis 4 Jahre, Bayern 26 Jahre. In Baden er­folgt die endgültige Anstellung im Pfarramt nach 68 Jahren, doch wird dort derunständige" Geistliche während dieser Zeit auskömmlich be­soldet. Die Wartezeit wird in Anhalt, Sachsen, Thüringen, Braunschweig und Mecklenburg-Stre- litz auf das Desoldungs-undPensions- bien ft alter überhaupt nicht angerechnet. In Hamburg wird einem Hamburgischen Kandidaten die Hälfte der Zeit nach dem Examen angerechnet, dem auswärtigen Kandidaten die Hälfte der Zeit, die er als Geistlicher tätig war. In den übrigen Ländern wird die Wartezeit vom Tage der Ordi­nation ab angerechnet (vorausgesetzt, daß das 27. Lebensjahr zurückgelegt ist). Während des Hahres .im Predigerseminar erhalten die Kan­didaten gewöhnlich lleine Stipendien. Werden sie als Hilfsgeistlicbe angestellt, so erhalten sie eine Besoldung, die sich nach und nach dem Anfangs­gehalt der Pfarrer nähert. Die Sätze sind übrigens nicht in allen Ländern genau feftgelegt, werden nach älebereinkunft gewährt oder sollen in nächster Zeit erhöht werden. Auch die Besoldung der Pfarrer ist noch nicht überall endgültig festgesetzt. In Anhalt, Baden, Hamburg, Lübeck, Sachsen, Bayern, Oldenburg sind die Geistlichen in die 10. und 11. Desoldungsklasse eingereiht, in Preu-

y/ Nur noch heute und morgen!

BjR Das Tagesgespräch von Gießen KK ist das wundervolle Filmsingspiel

R In einem kühlen Grunde

Eine Schnur köstlich. Perlen deutscher

Dichtung und Musik

2 Vorstellungen 4 und 8.15 Uhr!

By Bis einsobließl. Donnerstag verlängert.

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.)

England und die Rede PoincarsS.

London, 22. Aug. (WTB.)Daily Ehrvnicle "veröffentlicht einen Bericht über die Rede PoincaröS in Dar-le-Duc un­ter der Überschrift:Poincarö be­schuldigt Großbritannien." Der Pa- riser Sonderberichterstatter des Blattes schreibt, der französische Ministerpräsident habe eine unerwartete oratorische Offensive gegen England und die englische Regierung unternommen. Die gestrige Rede Poincares sei voll von bitte­ren Worten und Insinuationen, für die viel­leicht eine Entschuldigung vorhanden wäre, wenn die Londoner Konferenz einen Bruch der Entente bedeutet hätte. Die Rede werde die reaktionäre und nationalistische Presse mit Entzücken erfüllen und werde andererseits den Anglophoben dienen, die einen Bruch der Entente und ein Bündnis mit Deutschland predigten, mit einem Wort, sie werde Mißstimmung in Großbritan­nien und Frankreich erzeugen.

handel.

Berlin, 22. Aug. Börsen stimmungs­bild. Die Aufwärtsbewegung der Industrie­papiere und der meisten Rentenwerte zieht an der Börse weitere Kreise. Die Beteiligung deS Pu­blikums hat sich trotz der noch immer bestehenden Geldknappheit vergrößert. Das Ausland kauft in großem Umfange deutsche Industriepapiere. Unterstützt wird die steigende Bewegung durch die abermals einsehende Devisenhausse, tue einen Dollarkurs nichtamtlich bis 1300 brachte und die auf die unnachgiebige Haltung in der Mora­toriums- bzw. Pfänderfrage, wie sie in der lebten Rede Poincaräs wieder deutlich zutage tritt, zurückzuführen ist. Die Festsetzung der Anfangs­kurse hat sich infolge größerer Geschäftsausdeh- rtung bereits erheblich verzögert. Anfangs war die Kursbildung noch nicht ganz einheitlich, wäh­rend auf dem Montanmarkte, wo sich heute das Hauptgeschäft abspielte, Kurssteigerungen durch­schnittlich bis 100 Prvz., für Phönix 250 Proz., Laurahütte 400 Proz., für chemische und Elektro­werte von 3080 Proz. zu verzeichnen waren. Die Maschinensabriks- und Metallwerte sowie der andere Teil des Industriemarttes schlossen sich erst

zu erwähnen Stettiner Vulkan und Dcheidemuttel I 250275 Proz., Anglo-Guano 300 Prvz. 3n \ Schiffahrts- und Bankaktien war das Geschäft bei mäßigen Kursbefferungen heute stiller. Starke Rachfrage bestand auch für die au Einheitskursen gehandelten Industriepapiere, bei denen wiederum mit erheblichen Kurssteigerungen, ebenso aber auch, wie bereits gestern, mit erheblicher Ver­spätung bei der Kursfeststellung zu rechnen ist. Auslandsrenten und Valutapapiere nahmen wegen der Devisenhausse einschließlich türkischer Papiere die steigende Bewegung wieder auf. Am erheblichsten gingen österreichische Goldrente, lom­bardische Prioritäten sowie Baltimore, österreichi­sche Banlaktien, Canada-Ablieferungsscheine, letz- tere 1500 Prvz., in die Höhe. Die im Freiverkehr gehandelten Kolonial-, Kali- und sonstigen In- ouftrietoerte stiegen gleichfalls erheblich. S'/stuoj. und 3prvz. Reichsanleihen waren infolge an­haltender Auslandskäufe 25 Prvz. höher notiert.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 21. August. 22. August.

45692.80 45807,20 50586,6a 60713.35

8878 85 8901 15 9737 SO 9762.20 (SMffinnin ' 20424 40 20475,60 22571,75 22628,25 Kopenhagen * ' 25868 26 25431,7628064,85 28185,15 Stockkolm * 31061,1t 31136.90 34406,90 3*493,10

ÄeffiSi * ' ' 2531 80 2533,20 2676,65 2683,35

Öun ' ' 6303,35 5816,65 5817,70 5832,30

6263,40 5266,60 68x7,60 5832,30

1168,53 1171,47 1298,35 1301,65

mnrid 3363,25 »386,7510362,- 19388,-

22322,06 22377.95 24393,95 24456,05 Manien 18327,05 18372,96 20249,65 20300,35 Deuftch-Oesie^ M3 1 47 1,48 1,52

Prag . .^7 3545,55 3554,45 4138,30 4141,70

Budapest.... *>7,41

Buenos Aires . 679,15 Bulgarien . .. 425,95

'Xaöan 559,30 560,70 614,20 615,80

Rio de'Janeiro 15530,- 16670,- 16928,- 16972,--

Autobesitzer!

M 1. September gliedere ich meinem Betriebe eine grohe, mit modernen Apparaten und besten Fachleuten ausgerüstete

MW- * WMMlil WMMW an. Für prompte, sachgemäße und reelle Bedienung wird Gewähr geleistet.

7742V

Auto-Schneider

Telephon 2057 Bietzen Marburger Str. 68

204.35 0.41 0.007

17.50

41.60 22.485

23.625

39.85

0.326

524*50

1.50 0,06

agS tote nach-1

mittags unter der bewährten Leitung von Herrn Lehrer Adolf K a l b h e n n jun. standen. An den Gottesdienst schloß sich sofort die Hauptprobe für die Harlptfeier am Rachmittag an, die mit einem i Festzug durch die Ortssttaheu unter Vorantritt der verschiedenen Posaunenchöre begann und sich zum Festplah, dem schön im Mittelpunkt des Dorfes gelegenen Lindenplah bewegte, wo sich in­zwischen eine sehr große Zuhörerschaft aus den Filial- und anderen Rachbargemeinden eingefun= den hatte. Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes standen zwei erhebende Ansprachen des Leipziger Missionars Guth, der der Festverfammlung den Heldenkampf der deutschen und schwar-zen Truppen in Deutsch-Ostafrika vor Augen führte. Die llo- saunenchöre, der Kirchengesangverein, eine An­sprache des stellv. Berbaudsvorsitzenden und Orte- Pfarrers umrahmten die Feier. Eine Festkollekte von 2331 Mk. ging für die Mission ein und machte den Tag zu einem rechten M i f f i o us - t a g. Von 5 Uhr ab konzertierten die Chöre an zwei Plätzen und gaben noch einmal dem Dank für die herzliche und gastfreie Aufnahme in den Häusern der Gemeinde Ausdruck.

Altentisch,

b) nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buseck.

Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen beabsichtigen, wollen sich an den städtischen Wiesen» meister Bellos, Wolfstraße 15, wenden.

Die Bürgermeistereien der umliegenden Gemein­den werden ersucht, Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 21. August 1922. (7781B

Der Oberbürgermeister. 1.2.: Dr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Reinhards- hain für das Rechnungsjahr 1922 liegt vom 23. August 1922 bis einschl. den 30. August 1922 auf unterem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen.

Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

Reinhardshain, den 23. August 1922.

Bürgermeisterei Reinhardshain.

I.V.: Goß. 7788D