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M sind abhanden gekommen. Bet der Polizei wurde Anzeige erstattet.

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mc. Frankfurt a. M, 21. 3ilt Erne junge 5tx$j ai8 der Berger Strafe zerschnitt ftm Stadtwald anscheinend einen giftigen Pi^. Wobei sie sich eine Wunde am Finger bei» Lvachte. Diese eiterte und die Frar ist nrnmehr tunter gräflichen Schmerzen im Kvankenhaus an jDlutdergiftung verstorben.

mc. Frankfurt a. M.. 21. Juli. An der LlrLerfLstrung an der Matn-er Landstraße ent» gleiste ein hvchbeladener Güter­wagen. von dem Kisten^mit Maschinen­teilen auf die Straße stürzten. Zum Glück .passierten an der belebten Stelle in diesem Augen­blick keine Personen. Der Wagen wurde fast ganz 2>emoliert. Der Schaden geht in die Hundert- Lausende.

Schlichtungsausschus; der Provinz Oberhessen.

Dihung vom 20. 3 u IL

Für die Arbeiter der Gail'schen Ton- werke in Gießen und der Tvnwerke Abendstern bei Heuchelheim und Hütten» cherg bei Leihgestern wurden in der Spitze (Ar- ibeiter über 21 Jahren) folgende Stundenldhne jdurch Schiedsspruch vorgeschlagen: Betriebsarbei» |ter ab 1. Juli Mk. 23.20 und ab 17. bis 31. Juli iMk. 26., Handwerker Mk. 23,60 und 26,40 und Arbeiterinnen Mk. 14,10 und 16,10. Diese Sähe entsprechen ab 1. 7. dem Arbeitgeberangebot, ab ,17. 7. sind sie um je 80 Pf. höher. Seit dem 15. Mai erhielten gemäß dem Schiedsspruch vom 1. 6. die Betriebsarbeiter Mk. 18,20, die Handwerker Mark 18,60 und die Arbeiterinnen Mk. 11,10. Die Min­destforderung des Fabrikarbeiterverbandes waren die Sähe der untersten (IV.) Ortsklasse des Lohn­abkommens zum Dezirkstarifvertrag für die Zie­geleien Hessens, Hessen-Aassaus und Waldecks nach der Entscheidung der Larifschiedsstelle in Frankfurt a. M, d. h. ab 1. 7. für die Handwerker Mk. 27,70, die Detriebsarbeiter Mk. 26,80 und die Arbeiterinnen Mk. 16,20 und ab 17. 7. bis 31. 7. die Arbeiter 1 Mk. und die Arbeiterinnen 80 Pf. mehr. Bekanntlich gehören die drei Betriebe der Arbeitgebertarifpartei des Dezirkstarifes nicht an.

Die Dezirkskasse Gießen entlohnte ihre nichtständigen Angestellten auf Grund von Verfügungen des Landesfinanzarntes und des

ReichSflnanzntintsterS nicht nach Dent TeMaryver- trag für die Angestellten bei den Reichs- und den preußischen Staatsverwaltungen vom 4. 6. 1920, sondern zahlte den volljährigen Angestellten monatlich Mk. 2100. und den Minderjährigen Mk. 1500. ohne weitere Zulagen. Der Zentral» berbanb der Angestellten beantragte, diese An­gestellten dem Tarifvertrag zu unterstellen, da sie nicht ausdrücklich zu einem besonderen vorüber­gehenden Zweck eingestellt seien und daher nach dem Wortlaut des Tarif Vertrages unter ihn fallen: die entgegenstehenden Verfügungen der Finanz­behörden seien nicht maßgebend, weil sie nicht im Einvernehmen mit den Arbeitnehmertarifkontra­henten. d. h. den Angestelltenverbänden, erlassen seien. Der Schlichtungsausschuß entschied, daß die nichtständigen Ange st eilten der De­zi r r s k a s s e, die über drei Monate dort beschäf­tigt sind und denen nicht zur Zeit gekündigt ist, als Angestellte im Sinn des Teil­tarifvertrages anzusehen und dessen Bestimmungen nebst den Crgänzungsabkommen auf sie anzuwenden sind.

Zn beiden Sachen erhielten die Streitteile eine Woche Frist zur Erklärung über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches.

GerichtssaLl.

Aus 6em besetzten Gebiet.

tot). Mainz, 21. Juli. Der Landrat deS rheinpreuhischen Kreises Meisenheim, Or. Ernst Schwebe!, hatten Beschwer­den der Bevölkerung von Meisenheim über das Verhalten eines dort stationierten, aus Glsah-Lothringen stammenden fran­zösischen Gendarmen an den Kreuz- nacher französischen KreiSdelegietten mit einem Begleitschreiben weitergegeben, dessen Inhalt und scharfe Ausdrücke von der fran­zösischen Besatzungsbehörde als beleidi­gende und ungehörige Haltung im Sinne der Verordnung 40 der Rheinland­ordonnanzen angesehen wurden. Das für der­artige Spezialfälle zuständige Kriegsgericht des Generalstabes der französischen Rhein­armee in Mainz verurteilte den Landrat im Sinne der Anklage zu dreiMonatenGe- f ä n g n i s. Gegen das Urteil hat der Vertei­diger Rechtsanwalt O. Reumann-Mainz Be­rufung eingelegt.

von «yorven zu erretten, naoy welch« Station sämtlich« Frühzüge Anschluß haben. (Berg!, den heutigen Anzeigenteil.)

Berlin, 21. Juli. Rach einer Stettiner Meldung der Deutschen Tageszeitung" hat der vom Sonntag bis Dienstag niedergegangene stür­mische Regen in Pommern teils verheerende Folgen mit sich gebracht. Man rechnet mit einem Ernteverlust von mindestens 30 Prozent. Obst und Gemüse haben gleichfalls sehr gelitten.

Vermischtes.

Drei Kinder durch Leuchtgas vergiftet.

fpd. Neunkirchen, 21. Juli. Infolge einer schadhaften Gasleitung erstickten in der Hasselbachsttaße die drei Kinder des Deramannes Otto Drumm durch aussrrü- mendeS Gas. Die Mutter kam in hoffnungs­losem Zustande in das Krankenhaus.

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Vom

FABRIK KESSLER & CO. GELNHAUSEN

Hochschulnachrichten.

Berlin, 21. Juli. An der Berliner Hnt- versttät wurde gestern ein deutsches In­stitut für Ausländer in Anwesenheit zahl­reicher Professoren und Regierungsvertreter er­öffnet. Das Institut will studierenden Auslän­dern durch Veranstaltung von Lehrgängen, Vor­trägen u;fo Vorführungen das Verständnis der deutschen Sprache, insbesondere die Sprache des wissenschaftlichen Unterrichts vermitteln und sie in die deutschen Kulturverhältnisse einführen.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblati. Ar. 82 vom 21. Juli enthält: Errichtung von Zwangsinnungen. Fleischbeschau zr Allen- dorf a. d. Lda. Walzarbeiten. Fürsorge für die Altrcntner und dien stbeschädigten Wehr- machtsmänner. Kranken- und Invaliden-Ver» sicherungspflicht. Erwerbs losenfürs )rge. Dienstnachrichten des Kreisanrtes. Schweine» rvtlauf in Gießen. Gesinden, verloren. Feldbereinigung Heuchelheim und Wieseck.

Landwirtschaft.

Die Maul- Md Klauenseuche.

In der Gemeinde Rockenberg (Kreis Friedberg) ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die angevrdneten Sperr maßnahmen sind aufgehoben.

In der Gemeinde Mudersbach (Land- ratsamt Wetzlar) ist die Maul- und Klauen­seuche amtlich festgestellt werden. Die Sperr­maßnahmen sind angeordnet.

Schafbockauktion in Oberhessen.

* Am nächsten Mittwoch, 26. Juli, vor­mittags 11 Llhr, kommen in ®öLen die Lamm- böcke aus den Stammherden des Landwirtschafts­kammer-Ausschusses int Vogelsberg, sowie ein zweijähriger Stammbock aus der Stammschäferei Götzen zur Versteigerung. Zur Auktion werden mir Herdbuchtiere des vergelten oberhessischen Oandschafes, dessen besondere Vorzüge in seiner Frohwüchsigkeit und Fletschleistung sowie seiner Widerstands- und Marschfähigkeit bei befriedi­genden Dolletträgen liegen, zugelassen. Bei der Güte des zum Verkauf kommenden Materials ist zu erwarten, daß sich die Versteigerung eines regen Zuspruchs erfreuen wird. Götzen ist bequem

Das Geld behält seinen

Wert. Man muh eS nur richtig anwenden. DaS erkennt man am besten, wenn man seine Kleider,BlusewGardinewStrümpse usw.mit den weltberühmtenHeitmann's Sorben", MarkeFucbskops im Stern" selbst färbt und dann sieht, welch' prachtvollen Erfolg man durch die kleine Ausgabe erzielt hat.

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