Ausgabe 
21.12.1922
 
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Datum: 18.12. 20.12. 18.12. 20.12.

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Berlin, 20. D^. Das Schwanken der De­visenkurse veranlagte dir Händler am Produkten- marit zur Zurückhaltung. DaZ Geschäft hielt sich um so mehr in engen Grenzen, als das Hcrannahen des WechnachtöfestLs ebenfalls auf die Anterneh-

Vaurnbiitte . . . . Libertied irl . . . Pliönir 'Bernbau. Nheinüahl.....

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Difch.Svar'4>ram.-?lnl. 47, Prenüische KonsolS 47« Hessen.........

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4% .Boüiürfen 57» Goldinerikaner

Berliner Handelsges. . Commers- n. Privatbk DariN'i.ii.Naiionalbank Denische '.Bant......

Donis.iie Bereinsbank. DiSronio ^ommaiibit . Meialibank........

Miuelbeui. Grcbltbnnt

750012)00, 90901 600.

Kirchliche Nachrichten.

3fr. Religionsgemeinde. Gvttesd. i. d. Synag. (Südanl.). Samstag, 23. Dez. Dorabd. 4,30, morg. 9. Abdü. 4,40 u. 5.20. 3fr. AeligionSgefellfchaft. Sabbatseier. 23. Dez. Sreitag abd. 4,05 Samstag vorm. 8,30, nachm. 3,30, Sabbatausg.5,20. Wochen- gottesdienst morgens 7,10, abends 4 ilbr.

400p, 80-",

Schwächung am Devisenmarkt eine wesentliche Sin- schränlung, und die Kurse bröckelten ab.

Börsenkurse.

Frankfurt a. M. Berlin

Schluv» Sd)lub» Schlich. Schluß»

Räuberbande tn das LShnungSlv - kal der Fannhgrube eingedrungen und hat sämtliche Lohngelder in Höhe von mehr als lOMillionen Mark geraubt.Die Täter find unerkannt entkommen.

®ht Sprkulantenschwrndel in Belgien.

Brüssel. 21. Dez. (WTD.) Die Zeitungen teilen mit: Als nach dem IDaffenstillsland die Mark zu pari zurückge;ahlt wurde, brachten Spe­kulanten Millionen, vielleicht sogar Milliarden von Mark nach Belgien, die sie zu 63 TentimeS gekauft hatten und wofür sie 1 Frant 25 Lentimes forderten Alle Staats­anwaltschaften Belgiens sind jetzt damit beschäf­tigt. die ei Betrügereien auf die Spur zu kommen. 3n Brüfsel werden 2762 verdächtige Falle unter­sucht.

0400.- 6275» 6300,

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3 .03, 420),

Handel.

7prozentige reichSmündelsichere, von 1925 bis 1937 zu 103 Prozent rückzahlbare Inhaber- TeUschuldderschreibungen der Provinz Ober- chrssen.

Wie wir hören, hat das Konsortium, das vor kurzem 102 CO) 000 Mk dieser Anleihe übernahm, inzwischen diesen Anleihebrtrag ausverkauft.

Die Provrnz hat sich daher entschlossen, die Anleihe auf 200000000 M t. z u er­höhen, so dah je.)t weitere 100 000 000 Mk. zu 98 Prozent zum Berkaus gelangen.

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vermischtes.

Unglück auf der Tifenbahn.

Heilbronn o. A-, 20. Dezember. (WTD) früh übersah auf dem hiesigen Bahnhof der Führer des Güterzuges <$701 das Haltesignal und fuhr dem tn der Richtung Osterbürken den Bahnhof vec- lafsenden Personenzug 401 indie Flanke. Zehn Personen wurden verletzt, darunter drei schwer, nämlich zwei Reisende und ein Schaffner. Der Verkehr aus den beiden Gleisen war mehrere -Stunden abgesperrt. Der Materialschaden ist nicht lehr erheblich.

Kassel, 20. Dez. (WTB.) Heute früh gegen 4 älhr ist dec l)-ZugHamburg München bei F1 i eden aus freier Strecke mit zwei Wa­gen cntglclft- Beschul)! ungen deZ Fai,vmate- Tiul8 haben nicht statlgefunden: auch sino keinerlei Verlevu-^gen der Passagiere zu verzeichnen. Rur der Oberbau ist etwas beschädigt worden. Der Verrieb auf der Strecke wird eingleisig aufrecht­er halten.

Schleichhandel mit Wohnungen.

Leipzig, 20. Dez. Um dem Schleich­handel mit Wohnungen zu steuern, werden in Leipzig zukünftig sämtliche WohnungS - Umzüge polizeilich überwacht werden. Bei Vornahme eines älmzugeS müssen die Beteiligten eine vom Wohnungsnachweis ausgestellte Genehmigung zum Beziehen der Wohnung bei sich fuhren und auf Verlangen vorzeigen. Können sie den AuswetS nicht vorlegen, so wird die Wohnung gesperrt.

Betrügereien mit gefälschten Briefmarken.

Berlin , 20. Dez. (WTB.) 3n Millionen gehende Betrügereien mit gefälsch­ten Briefmarken beschäftigen seit eini­ger Zeit die hiesige Polizei. GS handelt sich um die Fälschung der sehr seltenen alten säch­sischen Dreipfennigmarken. Ein Opfer der Fälscher wurde u. a. auch ein Mit­glied der englischen Kommission. Als Vertrei­ber der Fälschungen wurde jetzt in Kiel der 20iährige Theodor Weber aus Berlin festgenommen.

DandenüberfaN an der polnischen Grenze.

D r e S l a u, 20. Dez. Wir hierhrr gemeldet wird, ist durch eine et um 1 5 köpsige Bande «in il e b e r f a l l auf das Gut.Dittersbach bei Winzig nahe der polnischen Grenze verübt worden Es kam zu einer Schirharei, in deren Dirlaus sich die Räuber zurückzogen. Rach kurzer Zeit kehrten sie jedoch wieder zurück und griffen das Gut mit Militärgewehrrn an. S'.e wurden jedoch nochmals zurückgeschlagen. Es handelt sich ansch.^i rend um eine polmsche Bande, die über die nahe Grenze gekommen ist.

Eine Räuberbande in Ob-:rschlesieu.

G l e i w i tz , 20. Dez. (WTB.) Rach einer Meldung desOberschles ^chen Wanderer" aus Laurahütte ist gestern früh eine mehrköpfige

mnngslust etnschränkend wirkte. Weizen war Der* hältnismähig wenig angeboten, aber auch die Mühlen wollten nur zu niedrigeren Preisen tm Zusammenhang mit drn ermäßigten Mehlnotie­rungen kaufen Für Zanuar-Liesecung zeigte sich aber für Mehl Rachsrage. Rogaen war zu er­mäßigten Forderungen r^erkäuslich Gerste hatte ruhiges Geschält: es sanden Umsätze in tschecho- slowaNscher Ware flau. Haser blieb bei geringen Umsätzen ziemlich preisdaltend. Mais wurde bil­liger umgefeht. Futterstoffe lagen still.

Frankfurt a. M., 20. Dez. Bbrsen- stimmungSbild. Der Dollar bewegte sich von 6900 auf 68006650. Auf dem Effekten­markt machte sich eine fteundlichere Stim­mung bemerkbar. Die Kurse konnten vielfach erhebliche Erhöhungen durchsetzen. Montan- Papiere lagen durchweg höher, chemische Ak­tien zumeist fest. Elektrizitätswerte teilweise fester. Maschinen- und Metallwerte lagen ruhiger. Zellstoffaktien konnten sich erholen. Zuckeraktien lagen fester. Um 1 Ahr wurde der Dollar 6650 genannt. Auslandörenten erfuh­ren anfänglich Kursbefestigungen und waren dann schwankend.

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse.

fpd. Frankfurt a. M, 20. Dez. Gs wur­den bei stetiger Geschäftslage bezahlt für je 100 Kilo Weizen 29 000 bis 30 000 Mk., Roggen 28 000 bis 29 000 Mk., Gerste 25 000 bis 26 000 Maik, Hafer, inländischer 22 000 bis 26 000 Mk., ausländischri 30 000 bis 31 000 Mk.. Mais. La Plata und Mixed 29 000 bis 30 000 Mk.. Weizen­mehl, südd. 47 000 bis 52 500 Mk., Roggenmehl 38 000 bis 40 000 Ml., Kleie 13 250 bis 13 750 Mk.

' ninbiiin ümcr. Bake« 6 >50 70», 5200 7490, Norbdcuischrr Vloob . 3250 385) 3010 3895,

Bückertisch.

Sünden am frühen Morgen ober: Richtig leben lernen, von Max Fürst. Populär - Wissenschaftliche Studien - Bereinigung Potentia" Marburg a. Lahn, Am Grün 18.

Sophus Michaelis: Novellen. (Reist, Verlag. Berlin.)

Sic MeggendorferBlätter bie­ten in jeder Rümmer dem Geier ungezählte Mög­lichkeiten sich zu freuen, zu zerstreuen, zu er» hritern. Die Megfe.idorfer Blätter bringen wö­chentlich eine e^.ecne Zusammenstellung füijft- le rischer Bilder unb Karikaturen In teils färb wer Aussüh ung, sowie Geschichten, Humoresken. Ge­dichte lyrischer-, satirischer und aktueller Art, Witze. Anekdoten und Glossen. Ihr Inhalt stem­pelt sie zum FamilieMvlhblatt. das in tatsächlicher Hinsicht nie die Grenzen deZ guten Geschmacks überschreitet und sich politisch von jeder Partei­stellung fernHält.

Berlin.. 20. Dez. Börsen st immun gs- bild. QIu1 die geftrig? Befestigung ter Devisen­preise lagen sür Effekten ziemlich umfangreiche, aber meist limitierte Kaufaufträge vor. Dem- gemäh wiesen die An'angsnotterungen infolge von Rückläufen für hoch im Kurse stehende 93a- piere Ct x i jei.-ungr.il von mehrereri tausend Prozent auf. Riereck Montan stellten sich zeitweise um mehr al- 40.0 Prozent, Ha:imm:!en 2500 bis 3500 P-ozent böher, Stohr 7500, Olort^eulsch" Wolle 3000, Akkumulatoren 8000, Chem. Heyden um ziemlich 2000, KrauS u. Go. 2000, Aagsburg- Rüinberger Maschinen um 3000 Prozent höher. Sonst erlangten die Steigerungen bei schlveren Papieren 1000 bis 2000 Prozent, bei anderen Werten etwa 403 bis 800 Prozent. Die Baluta- papiete pahten sich den erhoyten Deaisennotie- rungen an. Befon ers profitierten hie.von Meni° faner, die 5033 bis 8030 Prozent gewannen und Canada, die über 6033 Prozent anzogen, dagegen gaben Baltimore Ohio beträchtlich nach. Schiff- fahrts- und Bankaktien wiesen meist namhafte Besserungen auf. insbesondere Hamburg-Süd­amerika, Dampfschisfahrt. Deutsche Anleihen waren gleich'alls gebejert. 3m spateren Der lauf erfuhr das Geschäft unter dem Ginfluh der Ab-

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3 Akten von Kurt Kraatz Mak Real.

G testen, 21. Dez. 1922. heute für einen Dramatiker nicht ganz neuen ©eunbgebanfen zu fin-

(Bk&ener Stadttheater.

Die Hamburger Filiale.

m ihrer lapidaren Formung Bedeutung und Run­dung einer Biographie verleiht. Die Bilder von Goethes frühsten Tagen an bis in sein ©reifen» alter, sorgfältig und in überwältigender Mannig­faltigkeit zusammengetragen, führen dem Beschauer eine Welt vor Augen, die ihn nicht mehr losläht, die ihm immer neuen künstlerischen Genust ge­währt. An zweiter Stelle bringt der Verlag 3. I. Weber »Die Leiden deS jungen Werther", heraus­gegeben von Max Hecker mit einundsiebzig Abbil- cu gen nach zeitgenössischen Vorlagen und einer Einführung in Werther und seine Zeit von Fritz Adolf Hünich. Als drittes Werk folgtHemtann und Dorothea", das unvergängliche Epos, das Schiller alsGipfel unserer ganzen neuen Kunst" zu preisen nicht müde wird. Hans Wahl hat bas Buch herausgegeben, Max Hecker hat den Text nachgeprüft, fechlundfünfzig Abbildungen nach zeitgenössischen Vorlagen sind ihm bei gegeben. Die Reihe dieser künstlerischen Goethe-Au?gaben beschliesttReineke Fuchs , vom Leipziger Stadt- bibltot hekar Dr. Ho Hannes Hofmann eingeleitet und herausgegeben mit siebenundsünfzig Radie­rungen von Allart van Everdingen, Autotypien nach den Orig'-rralradierungen aus Goethes Delitz, die Feinheit aufzeigen. Schalkhaftigkeit und natür­liche Grazie.

Diese vier Goethe-Werke in ihrer gediegenen, ja reizvollen Gewandung bereichern die Dibliothck jedes Goethefreundes. Warme Anerkennung ver­dienen Herausgeber und Verlag. A D.

komik und feyar leichte Ansätze zur Gharakter- komik eine Rolle, so dast dem Dühne.ierfolg bestens vorgearbeitet ist.

Das Schicksal einer Schwankausführung hängt aber trvhalledem in der Hauptsache von den Schauspielern ab. Der anweferde Verfasser Kurt Kraatz konnte sich gestern abend üte.zeugen, dast sein Werk in Heu besten Händen war. Es wurde unter der Spiel'eitung OSkar Feigels, der in Paul Reumann einen typischen Wein­reisenden mit unverwüstlichem Mundweck auf die Bühne stellte, restlos alles aus dem Stück her- ausgc^holt. Alle Darsteller üxnei ihren Auf­gaben vollauf gewachsen. Es würde zu weit führen, alle vortrefflichen Leistungen gebührend zu würdigen. Wir nennen nur noch den leicht­fertigen Ehemann Theobald Möller (Rudolf Goll), fckne Frau Amalie (Luise R a m m e l), beider Tochter Annemarie (Cläre Türk), deren 2i?b'baber und Dräutwam Max (Martin Ja­cob) und die für Abwechslung schwärmende! Freundin" Irene Cento (Karla Keller). Auch die anderen älngenannten verdienen volle An­erkennung.

Daran liest es das in bester Stimmung folgende Publikum nicht fehlen. Der nicht enden- wollende Beifall rief auch den Verfasser Kurt Kraatz auf die Bühne. Ulan wird der Auffüh­rung wohl getrost auLvrrkaufte Häuser Voraus­sagen dürfen. tr.

den, nachdem schon so viele Vorgänger gute Ideen gehabt haben. Er muh sich meist damit begnügen, ein altes Motiv in neue Form yu gief-en. So bringt auch dieHamburger Filiale" an eigentlicher Handlung nur die sehr bekannte Geschichte von dem Seitensprünge liebenden Ehemann. Die Gattin wird durch gut crsundene Ausreden getäuscht. Hier handelt es sich um eine angebliche Gefchaftsfiliale In Ham­burg, die se>hr oft die Anwesenheit des In­habers dringend erfordert. Dah die lang ge- frppte Gattin dann aber schließlich 'hinter die Schliche ihres lockeren Eheherrn kommt, gehört ebenso zum traditionellen Vevlauf solcher Affä­ren, die ja natürlich eine Fülle von Möglich­keiten für verwickelte Situationen bieten. Das haben die Verfasser des SchwankesDie Ham­burger Filiale", Kurt Kraatz und Max Real, in glänzender Weife ausge .uht. Man erkennt, dast hier erfahrene T^eaterfachleute am Wecke 'waren, die in geschickt ineinandergreisendem Aufbau die tollsten Zwischenfälle vorbereiten und dann Schlag auf Schlag sich folgen lassen. Reben der Situationskomik spielt aber auch die Wort-

Gostheana.

Sn dunkler, trostloser Gegenwart, in Tagen allgemeiner Verwirrung, da unsere Gegner da- deutsche Volk zertreten möchten, sich selbst be­spiegeln. vergöttern und doch sich selbst betrügen, erinnern wir unS, dah Ooeth-' ^or nicht viel mehr als lu drrt fahren, nih.» dem furcht arm Kamp - getöfe, in einer Zeit, da all? Autorität vernichtet schien, mit souveräner Gewalt im Reiche der Geister sein Szepter schwang. Zu ihm,dem groben Pavndiama der SelbstenfwiLung", empor» zuschauen, auf die Wucht und Tiefe feiner Worte zu lauschen, uns von der Harmonie deS indi­viduellsten aller Dichter durchdringen zu lassen, ist uns Deutschen gerade jetzt Erhebung und Pflicht. Zu? rechten Stunde bringt der Verlag von 3- 3- Weber in Leipzig eine Anzahl Goethe- Werke in vollendet schöner Ausstattung mit reichem Dildschmuck heraus. Zunächst in neuer Auflage daS mit 651 Abbildu,gen verzierte Prachtwert Goethe und fein Kreis". Eine Einführung In das Verständnis von Goethes Persönlichkeit au 5 der Feder Franz Rcuberts geht ihm voraus. Cs ist weit mehr als eine Einführung: die Ganzheit des Goetheschen Lebens, die Entwicklung feines Cha­rakters wird offenbar Reubert kennt feinen Goethe. Die Darstellu rg voller Znnerlichleit, künstlerisch verflochten stellt in lückenloser Gruppierung alle bedeursamen Vorgänge im Dasein unseres größten Dichters und seiner Umwelt heraus, gelangt arfi Schluß zu einer Synthese, die dieserQfinfübrung

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