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Rohstoffen nach hesondcrctnlJer- fahren hergestefft und knetet des» halb sicherste Gewähr gegen sdrneHen Verschleiss der Wäsche.

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Doch ^bchn-

«Mkommenen Säfte ist immer noch bte rüd- si^Slose Anwendung der Feuerspritze.

Hefjen-Ra^au.

fpd. Frankfurta. M., 19. Sept. 3n Len ersten Kaffees der Stadt, vornehmlich aber sol­chen, in denen Musikkapellen spielen, muh man seit einigen Lagen für die Tasse Kaffee 40 Mark bezahlen. Dazu kommen 4 Mark Trinkgeldzuschlag, macht 44 Mk. Dis jetzt hat sich trotz dieses hohen Preises eine Abwan­derung aus diesen Lokalen noch nicht bemerk­bar gemacht.

fpd. Frankfurt a. M., 19. Sept. Hie­sige Zigarettenfabriken sind derart mit Aufträgen überhäuft, daß ihnen die fertige Ware von den Händlern sozusagen aus den Händen gerissen wird, trotzdem die billigste Zigarette von der nächsten Woche an nicht unter vier Mark das Stück zu haben sein dürfte. Wie uns von Fabrikanten mit» geteilt wird, hat der Zigarettenverbrauch in den letzten Monaten einen geradezu unheim­lichen Umfang angenommen. Das kann stim­men. Denn in den Straßen der Stadt sieht man neuerdings nicht mehr die Herren und nur die Herren" Jungens Zigaretten rauchen, son­dern in zunehmendem Maße auch Frauen und noch viel mehr junge Mädchen.

fpd. Frankfurta. M., 19. Sept. Zn Len Kreisen der hiesigen Kinobesitzer sind De- strebungen im ®an$c, um durch eine ge­meinsame Schließung ihrer Betriebe zu beweisen, daß der Kinobetrieb durch die steuerliche Überlastung unwirtschaftlich ge­worden ist. ---

Landwirtschaft.

ed. Aus dem oberen Niddatal, 20. Sept. Die sehr reiche Zwetschen- ernte der Ortschaften zwischen Nidda und Schotten mußte infolge des Regenwetters der letzten 14 Tage sehr rasch geborgen werden. Die Früchte wurden teils an den Bahnhöfen verladen, teils von zahlreichen Käufern aus den Vogelsberger Dörfern abgeholt. Bezahlt wurden für den Zentner anfänglich 200 Mk., zuletzt 150 Mk.

gut gehen Oft werben Caternempfähle und Maste der elektrischen Leitungen, sowie Menschen un­sanft berührt. Warum diese Straße mit der Beleuchtung so stiefmütterlich behandelt wird, ist allen Anwohnern unverständlich.

Mehrere Bewohner des Riegelpfades.

Vermischtes.

Berlin, 19. Sept. (Wolff.) Rach einet Hamburger Meldung derD. Z. a. M." ist in Fuhlsbüttel ein englisches Verkehrs­flugzeug gelandet. Das Flugzeug, das vier Mann Besatzung und zwei Passagiere mit sich führt, war gestern früh von London abge­flogen, machte mittags in Bremen eine Zwischen­landung und fliegt heute nach Berlin weiter.

Berlin, 19. Sept. (Wolff.) Bei der Damen- mäntelfab-rik von Brandt, Hirschfeld u. Co. haben diebische Angestellte im Laufe eines hal­ben Zahres Waren im Werte von s e chs b i s neun Millionen Mark veruntreut.

Berlin, 19. Sept. Auf dem Bahnhof Ko­fi e n i ck bei Berlin ist am Samstag ein Waggon aus dem besetzten Gebiet eingetroffen, der nach dem Frachtbrief 400 Zentner Alteisen ent- halten sollte und an die Firma Borsig in Spind- lersfeld adressiert war. Da es eine Firma dieses Namens dort nicht gibt, veranlaßte ein Eisen- bahnbeamter die Revision des Wagens, wobei es sich herausstellte, daß er statt Alteisen 400 Zentner Zu cker enthielt. Ein junger Mann, der den Frachtbrief einlösen wollte, ist ver­haftet worden. Er erklärte, ein Unbekannter habe ihn gebeten, die Einlösung des Frachtbriefes zu besorgen. Dieser Unbekannte war bisher nicht auffindbar. Der beschlagnahmte Zucker wurde auf Köpenick und Berlin verteilt.

München, 19. Sept. (Wolff.) Wie der Bayrische Kurier" aus Regensburg meldet, ist über die Täler der Sulz und Schwarzach in der Oberpfalz ein zwölf Stunden an­anhaltender Platzregen niebergegangen Infolgedessen wurden die Talgebiete dieser Flüsse überschwemmt. Hunderte kleinerer Häuser und Wirtschaftsgebäude hat das Wasser mit sich gerissen. Die gesamte Grummeternte ist ver­nichtet. Die Hochwasserkatastrophe stellt die Exi­stenz vieler Kleinbauern in Frage. In Beiln­gries wurde die Bevölkerung auf einem Volksfest von der Flut überrascht: die Buden wurden von der Flut weggeschwemmt.

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Aus dem AmLsverkündigungsblaLt.

" Das Amtsverkündigungsblatt ?r. 99 vom 19. September enthält: Derich- tigung. Verhältnis der Schulen in Hessen »um republikanischen Staat. Regelung des Verkehrs mit Getreide. Sprechstuni^n bei dem Sekretariat des Landesamtes für das Bildungs- topfen. Vorführung von Lehrfilmen. Er­richtung einer Mechaniker-Zwangsinnung. Viehmarlt in Grünberg. Rindvieh- und Schweinemarlt in Hungen. Beurlaubung des Kreisveterinärarztes. Sonntagsruhe im Han­delsgewerbe. Ortssatzung für die Stadt Lich. Dienstnachrichten. Feldbereinigung Grüningen.

Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen.

Verhandlung vom 14. September.

Dem Zentralverband der Bäcker und der cker-Zwangsinnung Gießen wurden folgende Gehilsen-Wochenlöhne ab 21. September 1922 durch Schiedsspruch vor­geschlagen: Schießer 1800 Mk. statt bisher, seit dem 28. August 1922, 1550 Mk., Teigmacher 1700 Mk. (bisher 1450 Mk.) und Lehtgehilfen 1500 Mk. (bisher 1250 Mk.). Von diesen Löhnen sollen die Arbeitgeber für Gewährung von Kost und Wohnung wöchentlich 800 Mk. abziehen kön­nen statt bisher 675 Mk. Fast alle Gehilfen sind beim Arbeitgeber in Kost und Wohnung.

Für die Betriebe, die der Däckerinnung Bad-Nauheim angehören, wurden dieselben Beträge festgesetzt statt bisher 1600, 1500, 1300 und 675 Mk.

Mit dem Eisenwerk Hirzenhain hatte der Deutschnation aleHandlungs- gehilfenverban d am 26. 8. 22 die Ge­hälter der kaufmännischen Angestellten für die Monate Juni bis August tariflich geregelt in Anlehnung an den Wetzlarer Buderusschen Haus­tarif, dessen Augustgehaltsätze zwei Wochen früher vereinbart worden waren. Als nun am 1. 9. 1922 die Tarifschiedsstelle für die kaufmän­nischen Angestellten der Gießener Industriebe­triebe etwas höhere August gehälter festsetzte, ver­langten die Hirzenhainer Angestellten eine Nach­bewilligung und außerdem Einteilung in vier, statt bisher drei Gehaltsklassen. Der Schlichtungs­ausschuh gab dem Antrag auf eine Ausgleichs­zulage zu den August gehältern nicht statt. Für die Zeit ab 1. 9. 22 schlug er die Einführung der jeweiligen Gießener Gehaltsähe mit ihrer Vier-

klasseneinteilung vor unter Beibehaltung der bis­herigen Hirzenhainer Familienzulagen noch für den September, soweit sie höher sind als die Gießener-.

In diesen Gesamtstreitigkeiten erhielten die Streitteile eine Woche Frist zur Erklärung über Annahme oder Ablehnung der Schiedssprüche. Nur die Bäckerlohne für Bad-Nauheim sind laut tarifvertraglicher Bestimmung durch den Schiedsspruch bindend festgesetzt.

Die Zigarren- und Tabakfabrik G g. Phil. Gail A.-G. in Gießen sah sich ver­anlaßt, den Betrieb der Abteilung Spinnerei ihrer Kautabalfabrik einzuschränken und einigen Arbeitern deshalb zu kündigen. Zur Kündigung gegenüber einem Betriebsratsmitglied versagte der Betriebsrat seine Zustimmung. Entsprechend dem Antrag des Arbeitgeberverbandes für Lahngau und Oberhessen ersetzte der Schlich- tungsausschus.! durch bindenden Spruch gemäß § 97 des Betriebsrätegesehes die versagte Zu­stimmung. Denn nach den Richtlinien des § 13 der Verordnung vom 12. Februar 1920 kam das Detriebsratsnntglied nach den Detriebsver- hältnissen, sowre nach Lebensalter, Dienstalter und Familienstand bei Entlassungen zur Ver­minderung der Arbeiterzahl der Abteilung an erster Stelle in Betracht. Der Schlich tungsaus- schutz sah auch in seinem Ausscheiden keine Be­einträchtigung der Interessenvertretung der Be­legschaft. zumal bei der Gröhe des Gesamt­betriebes und damit des Betriebsrates. Er stellte keine Absicht fest, den Arbeiter durch die Kündigung in der Ausübung der Betriebsver- trelunq zu beschränken, oder ihn deswegen zu benachteiligen. Die Vertreter der Firma sicher­ten zu, die Entlassenen, sobald die Detriebslage es erlaube, nach denselben Grundsätzen der Ver­ordnung vom 12. Februar 1920 wieder ein­zustellen, nach denen jetzt die Kündigungen der Reihe nach ausgesprochen wurden.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Einsender dieser Zeilen möchten die Herren Stadtväter bitten, doch einmal am Abend an den Rieg elvfad zu gehen. Wenn sie bei der hier herrschenden Dunkelheit glücklich bis zu dem Bahnübergang kommen, so muh es

Behördliche Anzeigen

Hanack.

861 ID

Konsum-Verein Gießsa u. Brno,

e. G. m. b. H.

, den 20. September 1922.

Gießen (Kath. Schwesternhaus)'

ist erloschen.

8609B

Verkauf

8673

Statt Kutten

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

2

Schlüchtern

Gießen.

8658

n8p2^

Naturheilverein Gietzen.

8647v

zeige gebracht.

86468

11,60

31,38

9,87

(Emmi Adler

David Wallenstein

Priv. - Handelssch.

HERMES Bahnhofstraße 60. Tel. 1097. Prosp. frei. Anmeld. tägl.

Holzversteigerung

Freitag, den 22. September 1922, kommt im Kirch-Gönser Gemeindewald, Distrikt Schneidwald, Ochsenharbheide und Struth nachstehendes Fichtenstamm- holz zur Versteigerung:

Stämme 2. u. 3. Klaffe mit 4,85 Fstm.,

Giehen, den 16. September 1922. Hessisches Amtsgericht.

zu billigsten Tagespreisen

in allen Stadlverteilungsstellen.

Der Vorstand.

Die erste Sendung frische Seefische trifft Donnerstag ein.

Zusammenkunft nachmittags 1 Uhr an der Haltestelle.

Kirch.Göns, den 17. September 1922.

Hessische Bürgermeisterei.

Giehen, den 18. September 1922.

Der Oberbürgermeister. Keller.

1 Bettstelle mit Matratze, 1 Eisenbettstelle, 1 Kommode, 1 Glasschrank, 2 Waschmasch., 1 Handnähmaschine, 2Kinderwagen, 2Tische, 3 Stühle, 2 Waschbretter, Hänge- u. Steh­lampen, 3,10 Mtr. neuen Lodenstoff, 15 Mir. neues Bettzeug, 6 neue Tafeltüch. m. 12 Sero., Bettwäsche usw., Herren-Anzüge u.-Mäntel, Damen- u. Kinderkleider, 1 Partie Plüsch- Portieren, 50 Büchs. Lederfett, 1 Grammoph. mit 25 neuen Platten und vieles andere. 0. Benner u. Auktion, u. Taxator, Mosü.Str. 9. Annahme v.Dersteig.all.Art.auch einz.Stücke.

80 OOO DJ?f. f. prima l.Hnv. bei hob.Zinö- Aabl nei. Nah. M#ai Baer. Ostanlage Ä.

Kammerjäger und Rattrnkänaer Wiethüchter aller ersatzren. Fach­mann, ist wieder in Giehen it. Umgeb, u. vertilgt radikal uni. kbiiitl. Garantie Ratten, Manie und famtl. Ungeziefer. Schrift l. Bestellung, unt. 8671 an die Ge­schäftsstelle deS G.A.

4.

5a. u. b.

Derbstangen 1. u. 2.

^utterlieferung

für die Deterinarkliniken Gießen.

Es werden benötigt:

1500 Zentner Stroh (brahtgepretzt) und 1500 Zentner Dickwurz.

Genannte Futtermittel (auch in kleinen Posten) sind frei Aufbewahrungsort zu liefern. Angebote sind bis einschliehlich 30. September 1922 an die unterzeichnete Verwaltung einzureichen.

Verwaltung der Beterinärklintten

Obstversteigerung.

Freitag, den 22. September, wird das Obst des Gutes Schmitte (Aepfel, Birnen und Zwetschen) öffentlich versteigert. Zu­sammenkunft um 9.15 Uhr Bahnhof Rod­heim a. d. Bieber. 8664

Schmitte, den 20. September 1922.

Die Gutsverwaltung.

Einer sagt cs dem andern

5. Okt. Beginn ------neuer

Handedskurse.

Die glückliche Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an August Freiherr Löw von und zu Steinfurth Gertrud Freifrau Löw von und zu Steinfurth geb. Schirmer.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Qlbt. A wurde eingetragen: Am 6. September 1922 be­züglich der Firma von Münchow'sche Hof- und Universitätsdruckerei zu Giehen: Kaufmann Walther Kindt zu Giehen ist in die Firma als persönlich haftender Gesellschafter mit Wirkung vorn 1. Sep­tember 1922 eingetreten. Die offene Han­delsgesellschaft hat am 1. September 1922 begonnen. Die Firma ist geändert in von Münchow'sche Universitatsdruckerei Otto Kindt Wwe., Giehen (Inhaber Otto Kindt Witwe und Walther Kindt). Die Prokura des Walther Kindt in Gießen ist erloschen.

Am 8. September 1922 bezüglich der Philipp Lenz V. Witwe in Klein-Linden: Das Geschäft ist auf Julius Martin Lenz in Klein-Linden mit Aktiven und Passiven übergegangen, der dasselbe unter der bis­herigen Firma weiterführt.

Am 15. September 1922 bezüglich der Firma Geschwister Hollberg Nachf. in Giehen: Die Firma ist erloschen.

Am 15. September 1922 bezüglich der Firma Paul Schilling, Giehen: Die Firma

Versteigerung. 08943

Donnerstag, den 21. Sept, von nachm.

Uhr ab, versteigere ich Brandgasse 3:

Grohen-Buseck

im September 1922

Wir offerieren bei sokortiger Zusage

Ranlino-Tabake

sämtliche Sorten 03913 nach Liste vom 20. Juli 1922 franko.

Jakob Hirsch

Vertreter für Bezirk Kassel-Waldeck

Gemünden-Wohra.

Fernruf Gemünden Nr. 15.

11. Oktb.

Beginn neuer Kurse in allen

Handels­fächern.

Auskunft und An­meldung bei der

Hansa- 8,24c

Schule

J. Kunzeimann Selters weg 73, Telephon 821, oder

Vogtschen

Han delsschule Goethestraße 32, Telephon 2064. Prospekt frei.

Achtung!z

Winter- gwiebeln einnetroffen, nehme Bestellungen an auch für Kartoffel.

Frau Frosch.

Obst- und Gemüse- arosthnndlung, Nen- itnbt 19. Tel. 1051

SkaWrahk-Mkrahen f. jede Bettstelle nach Mab, an jedermann. Katalog frei. Eisan- Äbelfabr. Suhl i.Tli.

Sonntag, den 24. Sept., nachm. 2 Uhr, sprechen im Saale des Katholischen Vereinsdanses tu M iMlittn WWW über

die wichtigsten Fragen der Dolks- ernährung in der Gegenwart

1. Herr Studienrat Dr. Schläger auS Cassel, 2»verr Dr. mcd. Erwin Silber, prakl. Arzt, auS Frankfurt a. M

,Freie Aussprache.

Jedermann sollte, durch die gegenmarttge Zeit ver- anlaht, diese Borträge besuchen.

Bekanntmachung.

Bei der heute vorgenommenen Ver­losung der am 1. Januar 1923 zurück­zuzahlenden Schuldverschreibungen der Stadt Giehen sind gezogen worden:

a) vom 1893er Anlehen:

Lit. L über 2000 MK. Nr. 34, 69, 93, 204, 247, 254.

Lit. M über 1000 MK. Nr. 66, 106, 126, 189, 243, 300, 311, 319.

Lit. N über 500 MK. Nr. 58, 71, 78, 129, 154, 190, 196, 238, 345, 409, 425, 426, 470, 584, 602, 726.

Lit. O über 200 MK. Nr. 10, 13, 86, 89, 113, 185.

Bit. P über 100 MK. Nr. 30, 62, 104, 105, 125, 163, 358, 369.

b) vom 1894er Anlehen r

Lit. L über 2000 MK. Nr. 312, 386.

Lit. M über 1000 MK. Nr. 427, 459.

Lit. N über 500 MK. Nr. 822, 846, 905, 971, 1032, 1058.

Lit. O über 200 MK. Nr. 399, 414, 420. Lit. P über 100 MK. Nr. 415, 430, 457, 547.

c) vom 1895er Anlehen:

Lit. L über 2000 MK. Nr. 422.

Lit. M über 1000 MK. Nr. 543.

Lit. N über 500 MK. Nr. 1117, 1144.

Die Verzinsung hört mit Ende Dezember 1922 auf. Die Einlösung Kann bei der Stadtkasse Giehen und bei der Mittel- deutschen Ereditbank in Frankfurt a. M. und Gießen erfolgen.

Von in früheren Fahren ausgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung oorgclegt worden:

Lit. L Nr. 182 und 427 über 2000 Mk. Lit. M Nr. 10 und 54 über 1000 Mk. Lit. N Nr. 197, 321, 490, 585, 660, 777 und 1038 über 500 Mk. 86228 Lit. O Nr. 154 und 389 über 200 Mk. Lit P Nr. 87 und 649 über 100 Mk.

Gießen, den 12. September 1922.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Bekanntmachung.

Es wird erneut auf die Bestimmung in § 11 der Verordnung bett, die Er­hebung von Verbrauchsabgaben in der Gemarkung der Stadt Gießen hingewiesen, wonach Hersteller von Wein, Obst- und Beerenwein vor Beginn der Kelterung dem städtischen Rechnungsamt, Stadthaus Bergstraße, hiervon Anzeige zu machen und während des ganzen Geschäfts­betriebes ein von der Stadtverwaltung vorgeschriebenes Verzeichnis zu fuhren haben, in das täglich die gewonnenen Mengen einzutragen sind.

Zuwiderhandlungen werden zur An-