Ausgabe 
20.2.1922
 
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Arbeitsgemeinschaft der Bezirksverbände hessischer

Ortsgewerbevereine.

Dir erhalten folgenden Bericht:

Am 12. Februar traten die Borsihenden der Bezirk-Verbände Hessens au einer Be­ratung über wichtige Handwerkerfragen in Frankfurt a. M. zusammen. Rur einzelne Vertreter entfernt gelegener Bezirke waren am Erscheinen verhindert.

3m Vordergrund der Verhandlungen stand die Neugestaltung de« gewerblichen FortbildungSschulwesens in Helsen. Die Bestrebungen, da« gewerbliche Foribildungesch ll- wesen. daS seither hx grobem Umfang den Ge­werbe- und Handwerkerschulen angegliedert war und unter Oberaufsicht der Zentralstelle für die Gewerbe und dem Landes-Arbeit«- und Wirt- schaftSminilierrum stand, dem Lande^bildungsamt zu unterstellen, löste lebhaften Widerspruch inner­halb deS Gewerbe« aus. Die verschiedenen Ver­treter, die den Gesamtwillen de« hessischen Hand­werks' verkörpern, wandten sich nach Entgegen­nahme eine« eingehenden Referates über diese Frage mit aller Entschiedenheit gegen diese Ab­sicht. Da« Handwerk fordert, daß die Heranbil­dung der Handwerkerjugend. wie seither, technisch vorgebildeten Personen überlassen bleibt, da nur so die Gewähr gegeben ist, bah der Unterrichts­stoff individuell den Erfordernissen des einzelnen Berufes angepaht und den Schülern in anschau­licher und zweckentsprechender Weise geboten wer­den kann. 3nsbesondere wird die Absicht scharf bekämpft, den Uxrterricht durch eigens hierfür m AuSbildungstursen vorgebildete Volksschul­lehrer wahrnehmen zu lassen, wie auch die Aufsicht über das Fortbildungsschulwesen den Kreisschul- kommissionen und dem Lairdes-Dildungsamt zu übertragen.

Al« weiterer wichtiger Punkt fand die Frage der Umgestaltung de« Hessischen Ge - werbeblatte« eingehende Behandlung. Vach Darlegung über die bi« jetzt geleisteten Vor­arbeiten, die insbesondere eine Schilderung der Verhältnisse in den übrigen süddeutschen Bundes­staaten, sowie Über die Ausbringung der Mittel für die Finanzierung brachte, einigte man sich darüber, das) ein Anschuß an eine Rachbarzeitung untunlich erscheine und die Schaffung einer selb­ständigen Zeitung anzustreben sei. Die entstehen­den Kosten fofien durch das Umlageverfahren aufgebracht werden.

Die Übrigen Punkte der Tagesordnung, Aus­stellung von Schülerarbeiten der Handwerker- schulen gelegentlich der DezirkSverbandSversamm- langen, Anschluß des hessischen Gewerbes an die Krankenkasse für selbständige Handwerker, sowie hmere Angelegenheiten der Arbeitsgemeinschaft wurden ausführlich durchgesprvchen. Eine grobe Beunruhigung bemächtigte sich der Versammlung, al« der ablehnende Bescheid des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums auf den Antrag der Handwerkskammer betr. Erhöhung der Lehrzeit bekanntgegeben wurde. Diese eigen­artige Entscheidung, die einer Mißachtung einer Forderung de« aefchlossenen hessischen Handwerks glÄchkommt, der den allerschärfsten Widerspruch hervor, um so mehr als in den meisten Bundes­staaten Deutschland« die Lehrzeit in den meisten technisch entwickelten Handwertszweigen bereits

feit Jahren erhöht ist und da einige weitere Fälle bekannt wurdexz, in denen das Ministerium für da« Handwerk grundsätzliche wichtige Fragen eine abweichende Haltung eingenommen hat. Auch in dieser Frage wurde e« für zweckmäßig gehalten, unverzüglich mit den Landtagsabgevrd- neten Fühlung zu nehmen.

Der Vorsitzende, Aohl-Darmstadt, konnte hierauf dir anregend verlaufene Versammlung schlieben. ------------

Vermischtes.

Din Millionenraub.

Szczakvwa. 20. Febr. Auf den Kassierer der fernentfabrit Szczakvwa wurde ein Raubüber­fall verübt, wobei ihm Lvhngelder in Höhe von 16 Millionen polnischer Mark entrissen wurden. An dem Uebersall waren 6 Räuber beteiligt. Die Fabrikleitung hat auf die Ergreifung der Täter eine Belohnung von 500 000 Mark ausgesetzt.

* Wa « d i e Reparatur eine« deut­schen Schiffes in Amerika kostet! Der 2ebiat&an, unsere frühere »Vater!anb, fort in Amerika wieder dienstfähig gemacht werden. Das amerikanische Schiffsbureau hatte Offerten dafür eingefordert, die jetzt geöffnet worden sind. Um das seit zwei Jahren untätig in Hoboken liegende Schiff wieder gebrauchsfähig zu machen, brauchte man natürlich in erster Linie die Kon­struktionspläne. Da der Shipping Board sich wei­gerte, der Hamburg-Amerika-Linie für die Aus­lieferung dieser Pläne die Summe von 1 Million Dollar zu bezahlen, muhten amerikanische In­genieure völlig neue Konstruktionspläne für das Schiff Herstellen. Wie dieReuhorker Staats­zeitung" berichtet, lautete die niedrigste der ab­gegebenen Offerten auf 5 595 000 Dollars, die höchste auf 10 192 675. Acht Schiffsbaufirmen hatten sich an der Konkurrenz beteiligt. Der Um­bau soll bis zum 15. März 1923 vollendet fein, er schließt Maschinenanlagen, Restaurierung des Schiffsinnern und völlige Stewardsausrüstung in sich.--

Kunst und Wissenschaft.

Ein Deethoven-Abend in Moskau.

Moskau, 19. Febr. (WTB.) Die Kapelle de« hiesigen Großen Theaters veranstaltete dieser Tage einen Beethoven-Abend. Vor Beginn des Konzerts hielt der Dirigent eine kurze An­sprache zum Gedächtnis von Arthur R i k i s ch. Die Versammelten erhoben sich zu Ehren des ver­storbenen Dirigenten von ihren Plätzen.

Turnen, Sport und Spiel.

Gauturntag.

4 Der 9 0. Gauturntag des Turn- gaue« Hessen der Deutschen Turnerschaft, der aus allen Teilen des Gaugebietes sehr stark von Vertretern beschickt war, fand gestern unter Lei­tung des 1. Gauvertreter« Pfeiffer (Wetzlar) in Gießen im Gasthofe »Zum Felsenkeller" statt. Die Tagung stand auf erfreulicher Höhe und war getragen von einem zukunftsfrohen Arbeitswillen. Wie der Vorsitzende in seinem Jahresbericht Mit­teilen formte, sind im Gau der alte Turnergeist und das Gefühl der Zusammengehörigkeit noch lebendig tote ehedem. Rüstig ist der Wiederaufbau

der Vereine im Jahre 1921 fortgeschritten, so daß der Gau heute in 182 Vereine über 20000 Mitglieder zählt; dieScftanbeerbe- bangen einiger Vereine stehen noch aus. Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft bleibe, die Sur- nevei nicht nur Weiler zu verbreiten, sondern auch im Sinne Hahns immer mehr zu vertiefen und so an der geistigen und moralischen Erziehung und Ertüchtigung der Jugend mi'.zuarbeiten. 3m Turn bericht gab Obergauturnmart Will (Gie­ßen) ein Bild des vielseitigen turnerischen Lebens im Gau und in den einzelnen Bezirken. Reiche Arbeit wurde durch schöne Erfolge belohnt. Gern wird vor allem nochmals des wohlgelungentn ersten Gauturnfestes nach dem Kriege hx Marburg gedacht und dann der Turner die die Farben des Gaues auch außerhalb des Gaugebiete« bei den großen Veranstaltungen der Deutschen Turner würdig vertreten haben. Die ausführlichen Be­richte des Gauvertreters und des Obergautum- wart« werden auf Wunsch der Versammlung vervielfältigt und gehen dann den Gauvereinen zu. Den F e ch t b e r i ch t erstattete für Focht wart A. Roll (Gießen) M. T e f t o r (Marburg). Der Kassenbericht des Rechners Post (Alsfeld) schließt ab mit 35 686 Mark in Einnahmen und 35 565 Mark in Ausgaben. Das Gauvermögen beträgt 9733 Mark. Die Gau st euer für 1922 wurde nach längerer Aussprache auf 4 Mark pro Mitglied festgesetzt, wovon 2,70 Mark an Kreis und Deutsche Turnerschaft abgeführt werden. Die vom Gauausschuß vorgeschlagene Reugliede- rung des Gaues, die auf dem Prinzip der Ar­beitsteilung aufgebaut ist, fand allseitige Zustim­mung. Um zur Vereinfachung der 'Verwaltung beizutragen, werden die 6 Bezirke Bezirks- Vertreter wählen, die der Gauleitung einen Teil der Arbeit abnehmen sollen. Die Gau Verwal­tung wird nun bestehen aus dem Gauvorstand (Geschästsführender Axtsschuh), den Dezirks- bertvetem, dem Turnausschxß, dem Gau- Wart für turnerische« Geistesleben. Die durch die Erweiterung des Turnausschusses nötigen Wahlen hatten das folgende Ergebnis: Gauspiel- wart: Paul (M.-T.-D. Gießen): Gausporlrvart: Luckhardt (T.- u. Sp.-V. Marburg): Gau- schwimmwart: Freitag (Wetzlar); Iugend- tumtoart und Wanderwart: Loh (Dvmassen- heim). Der ©au f rauen turn toart und der Gauwart für das Geistesturnen sollen hn nächsten Jahre bestimmt werden. Das Gaufest 1922 wird dem T.°D. Wetzlar, der in diesem Jahre auf ein 75jähriges Bestehen zurückblicken kann, einstimmig übertragen. Für 1923 wird, ebenfalls einstimmig, Lauterbach als Festort bestimmt. Die Gau- turnfabrt, die erstmalig nach dem Kriege wieder stattfinden soll, wird im Herbst an die Südgrenze des Gaues, nach Rieder-Wöll­stadt, führen, da der dortige Turnverein da­mit die Feier feiner 30jährigen Zugehörigkeit zum Gau begehen möchte. Als Wettkampfübungen find bestimmt: Weitsprung, Weithochsprung, Ku­gelstoßen, Laufen. Zum Vierkampf kommen noch Einzeltoettkämpfe. Die genannten Uebungen des Vierkampfes sind auch für die volkstümlichen Be­zirksturnfeste vorgefchrieben, währexxd beim Gau- turufest zu dexn Geräteturnen an volkstümlichen Hebungen noch Lauf, Kugelstoßen und Stabhoch treten. Zur Hebung des turnerischen Lebens hat sich kürzlich eine Gauwerberiege gebildet, die vom Gautag genehmigt wird. Die Bedingung gen ihrer Wirksamkeit werden vom Gau- und

TurnauSfchuß festgesetzt. Sixx Antrag bco Turn­vereins 1860 Bad-Rauheim, der fordert, daß die Aushändigung der Ehrenurkunden an die ©leger beim Gauturnfest aus dem raschesten Dege erfolge und die Slcgeroertündlgung würdiger und feierlicher gestaltet werde, wird al« Anregung dem Turnausschuß übergeben. Weitere Anträge hatten noch die Gießener Turnerschaft und der Turn- und Sport-Verein Butzbach gestellt. An arte Punkte der Tagesordnung schlossen sich anregende Aussprachen, an denen sich außer den Mitgliedern des Gau- und Turnausschusses noch vorwiegend beteiligten: Schneider t Wetzlar), Kling. Paul, Lang (Gießen), Rudoiph (Alsfeld) Schmidt (Lich), He Isen dein (Lauterbach) Koch (Ridda), Weiß, Oßwald (Bad-Rau- heim), Lang (Kirchhain). Weiß (Dad-Rau- beim) sprach im Hamen der Versammlung dex Gauleitung für die opserwxllige treue Geschäft« führung den Dank mit einem begeistert ausge­nommenen »Gut Heil!" aus.

-DeginndeSBerlinerSechstage- rennen«. Unter den glänzendsten äußeren Um- ständen hat am Freitag das Berliner Sechstage­rennen seinen Anfang genommen Schon lange vor Beginn de« Rennens waren die weiten Zuschauer- räume des Sportpalastes dicht gefüllt. Um 10 Uhr ging es an die erste der täglichen drei Wertungen In fünf RundenspurtS hieb es für jeden Fahrer das Letzte herzugeben. In der drittletzten Runde des ersten Spurts gab es einen Massensturz wie überhaupt die erste Rächt im Zeichen ständiger Stürze stand. Zum Glück ging alle« glimpflich ab. Das Tempo blieb die ganze Rächt hindurch leb­haft. Um 7 Uhr morgens wurde die Halle ge­räumt Rach 12 Stunden (9 Uhr morgens) waren 430,990 Kilometer bedeckt, mittags 12 Uhr 552,810 Kilometer. Rachstehend die einzelnen Wer­tungen: 1. Wertung: 1. Spurt: Saidow, Roß, Schrage, Kaufmann. 2. Spurt: Lorenz, Appelhan«, Dauer, Hahn. 3. Spurt: Saidow, Appelhans, 2c* wanow, van Reck. 4. Spurt: Spencer, Lorenz, A Hnschke, van Reck. 5. Spurt: Hahn, Aberger, Roß. Kohl. 2. Wertung: 1. Spurt: Spencer, Lo­renz, A Huschle, Saidow. 2. Spurt: Lewanow. Dauer, Hahn, Rofellen. 3. Spurt: Ienssen, Sai­dow, Stellbrink, Walthour. 4. Spurt: Lewanow, Dauer, Kohl, Walthour. 5. Spurt: van Reck, Kaufmann, Lorenz , Saidow. 3 Wertung: 1. Spurt: Roh, Rosellen, Stabe, Saidow. 2. Spurt. Spencer, A Hutschte, Dauer, Aberger. 3. Spurt Lorenz, Ienssen, Vlemmin, Rosellen. 4. Spurt: Spencer, A. Huschke, Aberger, Dauer. 5. Spurt. Hahn, Loreixz, Saidow, van Reck.

4 Lauterbach, 18. Febr. Hier fand im Turnlokale der Turngemeinde unter Leitung des Dezirksturnwarts B a ft i a n (Alsfeld) eine De - zlrksvorturnerstunde des 4. Bezirks im Gau Hessen statt. Trotz der schiech'en Verkehrs- Verhältnisse hatten von den 22 Bezirks vereinen 17 ihre Vertreter entsandt. Zusammen waren 48 Turn warte und Vorturner anwesend. Bei der sich dem Tn-rnen anschließenden Besprechung wurde keschlvssen, das diesjährige volkstümliche Bezirkswetturnen in Alsfeld abzu­halten. Die Goetz-Wanderung soll am Himmelfah trage sämtliche Dezrtisvereine nach dem Hainig, einer altgsweihlen Turnerstätte, führen. Am nächsten Sonntag findet in der Spieß­turnhalle des hiesigen Turnvereins das Bezirks Gerätewetturnen statt.

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