Kreis Büdingen.
Kreis Alsfeld.
9 600 „
Starkenburg und Rheinhessen.
Heber diese Wiederhc rstellung einer
Weiblich 10 200 Mk.
8 400 „
über 21 Jahre von 16—21
Männlich 14 400 Mk.
12 000 „
Der Reichspräsident in Hamburg
Hamburg, 18. 2lug. (WTD.) Heute abend nach Schluß der offiziellen Veranstaltung kam es vor dem Hause des Bürgermeisters Diestel zu machtvollen Kundgebungen für den Beichspräsiden- ten. Ein Zug von über tausend Fackelträgern, dem viele Tausende sich angeschlvssen hatten, zog an dem Hause vorüber. Auf eine kurze Ansprache aus der Menge, die in einem Hoch auf die Republik und den Reichspräsidenten ausklang, erwiderte der Reichspräsident mit Dankesworten. In dieser Kund- gebung sehe er den unerbittlichen Willen, die Arbeit der Regierung im Sinne politischer --und wirtschaftlicher Erneuerung der Republik , Zu unterstützen. Pflicht jedes Deutschen sei r es, mitzuwirken an den großen Aufgaben der Ration. Diesem Staatsbewußtsein werde es gelingen, dazu beizutragen, über die un- ^heuren Röte dieser Zeit Hinwegzukommen. Ein Volk von 60 Millionen darf nicht untergehen I ES kann nicht untergehen. In Einigkett möge das deutsche Volk zusammenstehen, bauend auf sein gutes Recht und stolz auf seine Freiheit. Der Reichspräsident schloß mit einem Hoch auf die Stadt Hamburg, die deutsche Republik und das deutsche Vaterland.
Bayern und das Reich.
Berlin, 18. Aug. (Priv at-Teleg ramm.) DerbayerischeiSesandtePregerhat sich in einer Unterredung, die er heute vormittag einem Mitarbeiter der „D. A. Z." gewährte, u. a. wie folgt geäußert: Es ist gestern in den Koalitionsverhandlungen zwischen allen Parteien gelungen, sich auf einer gemeinsamen Basis zu einigen. Danach soll zunächst noch eine Anzahl von Rückfragen in Berlin gestellt werden. ES ist zu hoffen, daß die Reichsregierung in der Lage sein wird, diese Rückfragen in einer Weise zu beantworten, die eö den Koalitionsparteien möglich macht, auf den Boden des Hebereinkommens zu treten. Es besteht jedenfalls noch kein Grund, von einer endgültigen Ablehnung des Hebereinkommens durch die bayerischen Koalitionsparteien zu sprechen. Wenn die Aufhebung der bähe- rischen Notverordnung bis zum 18. August auch nicht erfolgen konnte, so ist doch daraus nicht zu folgern, daß die bayerische Regierung die Aufhebung dieser Verordnung, die von vornherein nur zeitweilig berechnet war, überhaupt abgelehnt hat. Die gegebenenfalls zu pflegenden weiteren Verhandlungen würden zu einer endgültigen Verständigung führen.
schen Landtage" sprechen wird. Näheres im heutigen Anzeigenteil.
Zusammenschluß der deutschen Parteien in Neupolen.
Die „Dossische Ztg." berichtet aus Breslau, daß die deutschen Parteien des polnischen Seims sehr energisch an die Wahlarbeit gehen. Die Deutsche DolkSpartei, die Deutsch-demokratische Partei sowie die Deutschnationale Partei haben sich unter dem Namen „Deutsche Verfassungspartei" in Polen verschmolzen. Ebenso gehen alle deutschen sozialistischen Parteien zusammen.
äußert sich ber Wieder Hersteller des ©ortend Grnest Law in einem soeben erschienenen Buch „Shakespeares Garten". Es ist für uns herte sehr schwierig, eine genaue Vorstellung davon zu gewinnen, welche Gestalt diese Anlage ar Shakespeares Zeiten hatte Wir kennen die starke Freude des Dichters an der gepflegten unb gestalteten Natur a rs seinen Werken, wissen, welches seine Lieblingsblumen waren und wie' er die Gartenkunst liebte. 2ljf Grrnd der Fingerzeige die sich dadurch darboten, ist die Reugestalt mg dorgenommen worden. In den ersten Zeiten der Regierung der Königin Viktoria hatte man den Garten, der damals völlig verfallen war in der Mode jener Epoche eingerichtet. Law schU- dert diese häßliche und stimmungslose Anlage mit dem gewöhnlichem Rasenrvndell, den kahlen nüchternen Wegen, den Stuckvasen und den bcN lich-n Eisengittern. Alle .Verbesserungen" aus jener Zeit sind nun wieder beseitigt 'und es ist aus Shakespeares Garten eine schöne harmonische Gartenanlage geworden im al englischen Stil, eine Reugestaltung, die sich sorgfältig nach den Gartenplänen richtet, wie sie uns aus der Zeit der Königin Elisabeth überliefert sind. So ist dieser liebliche fried'iche Erdenfteck zu einer würdigen Erinnerungsstätte an der, größten Dramatiker geworden, der hier die letzten Iahre seines Lebens in idyllischer Zurückgezogenheit verbrachte.
Landkreis Gießen.
* Grohen-Linden, 18. Aug. Die Veto er kscha ft Gießener Braun st einberg- toerfe strebt Grundabtretungen für ihre Betriebszwecke in der Gemarkung Grvßen-Lindcn an. Sie hat, nachdem die Derständigungsverhand- lungen mit den Grundeigentümern zu keinem Ergebnis geführt haben, auf Grund des hessischen
— Die Wiederherstellung von Shakespeares Garten. D r „Groß: Gar- ten" von Stratford, der wahrscheinlich einst Shakespeare gehört hatte, ist jetzt wieder in eine Garienanlaae der elisabethanischen Z^lt verwan-
Die Jenaer Ferienkurse.
3m Jahre 1889 richtete der Professor der Pädagogik an der Hniversität Jena, Wilhelm Rein, in Gemeinschaft mit einigen anderen Dozenten Ferienkurse für Lehrer und — seit 1895 — Lehrerinnen ein. Aus anfänglich 26 Teilnehmern wurden bald 100, dann Hunderte 1913 waren es bereits 800. Dann kam der Krieg. Es war ein Wagnis, die Kurse 1920 wieder auf» 5unel)men. Aber es gelang 3m laufenden Jahr (2. bis 16. August) ist die Zahl auf 1200 ge- ulegen. Darunter waren 930 Reichs- und Aus- landsdeutsche, 58 Dänen, 43 Schwerer, 34 Schwe- oen, 31 Holländer, 23 Norweger, 20 Finnländer 9 Estländer, vereinzelte aus etwa 20 anderen Staaten. Die Teilnehmer verteilten sich auf etwa 60 Kurse über Pädagogik, Philosophie. Religion Liteixrtur Kunst, Geschichte, neuerdings auch Hauswrrlschastslehre und Dewegungskunst.
Das sind nackte Ziffern. Welchen Inhalt aber gewinnen sie für den, der an diesen Kursen ystt teilnehmen dürfen. Für die meisten ist es ein Erlebnis, für viele das Erlebnis deS Jahres das sich zu verschaffen sie sich durch keine Teuerungswelle abhalten lassen. Es war wie eine Heerschau, die der greife und doch so jugendfrische in liefen Tagen Z5 Iahre alt geworden — beim Schluhabend im groben Saal des schönen Volkshauses vor weit über 1000 „Kursisten" abhalten konnte Der seelische Reichtum, der auS diesen Kursen den Teilnehmern und durch sie unzähligen jungen Gemütern, die zu befruchten sie berufen sind zuströmt, ist gar nicht hoch genug einzu schätz en'
tgemäß «amrei Z2U des Berg- Selehes, biejenigen Personen, die als Rebenberech- tigt bei Feststellung der Entschädigung beteiligt sind, unverzi^lich bei dem Kreisamt Gießen nam» patt zu machen, widrigenfalls sie für alle von bteien erpobencn Entschädigungsansprüche verantwortlich bleiben. ,
Äus Slaöt und Lcrnd.
G ießen, den 19. Aug. 1922.
Wichtig für Steuerveranlagung.
Die Mitteilungen des Reichsverbandes des deutschen Handwerks berichten:
In der Sitzung des Reichstages vom 14. März h<tt der Regterungsvertreter des Reichsfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage zu der überhasteten Einkommensteu.'rderanlagung erklärt-
„Wenn von einer Steuererklärung ? b 9 ewichen werden soll, sind nach § 205 Abs. 4 der Reichsabgabenordnung dem Steuerpflich» Je Punkte, in denen eine wesen t- licheAbweichungzufeinenHngunsten in Frage kommt, zur vorherigen Aeutze- r u n g m i t z u teile n. Wenn Finanzämter in einzelnen Fallen bei der Veranlagung der Ein- kommensteiier für das Rechnungsjahr 1920 den De- gnff der „wesentlichen" Abweichung Wetter, als es dieser Vorschrift des Gesetzes entspricht, ausgelegt, ober über den Rahmen des § 205 Abs. 4 der Reichsabgabenordnung hinaus die dort vvrge- schriebene f ö r m liche Beanstandung u n t erlassen haben, so würde dies durch das Bestreben zu erklären sein, entsprechend der vom Reichsminister der Finanzen erleiden Anordnung rrn vom Reichstag wiederhott geäußerten Wunsche, die Ein kommen steuerveranlagung für 1920 möglichst bald zum Abschluß zu bringen. Die Finanzämter werden aus die H n z u l ä s s i g - leit eines solchen Verfahrens hingewiesen und beauftragt werden in derartigen Fällen gemäß 9 295 Der Reichsabgabenordnung von der Erhebung der Kosten im E i n s p r u ch s ve r - fahren abzusehen, wenn ein Verschulden des Steuerpflichtigen nicht vvrliegt."
Der durchschnittliche Jahresarbeits- Verdienst land- und forstwirtschaftlicher
Arbeiter
ist vorn hessischen Oberversicherungsamt mit Wir- tung vom 1. Oktober ab neu festgefetzt worden. Er betragt für:
Männlich Weiblich
16 200 Mk. 12 000 Mk.
13 800
SÄ -3 6 SÄ»»,? ä ss bms ss
„ wll. Einwendungen gegen die Grundabtretung,
Zur Sicyerung der Getreide- Erklärungen über d.e Enffchädigung^summen sowie ernte in der Nähe derDahnkörper. Anträge auf Ausdehnung Dec Abtretung oder auf Die Eisenbahnverwaltung ersucht die Land- -Uebernahme des Eigentums durch den Berg- wirtschaft. die Getreidegarben möa° ^-ksbescher sind zu Protokoll bei der hiesigen lichst weit vom Bahnkörper ent- CSST/>h/>yv klwnAM 1 A iT* — -an das Kreisamt
Fl9 « von Reisenden zu Grenze derselben sowie deshalb erhoben Werdum verhüten. Man darf hoffen, daß die landwirt- weil überwiegende Gründe des öffentlichen Jnter- ichafttreivende Bevölkerung, deren Felder den Eises ihr entgegenffeben. Die Grundeigentümer Bahnstrecken benachbart sind, diesen wohl- ^Nichtet, gemäß Artikel 220 des Berg- meinenden Rat befolgen wird. - ----- 9
X Selters, 18. Aum Heute fand die Eröffnung unseres Bades statt. Hm 11 Hhr zogen die Schulkinder unter Voran tritt As Gemeinderates bei feierlichem Geläut der Glocken durch die Ortsstrahe, der der Gemeinde- in feiner gestrigen Sitzung zu Ehren des Bades den Namen Sprudel st raße gegeben batte nach dem Dadehaus, wo sich inzwischen die Herren der Gewerkschaft Sekters-Ortenberg Oberbergrat Köbrich Vertreter der Presse und ein zahlreiches Publikum versammelt hatten. Gin Choralg^ang der Schulkinder unter Leitung von Lehrer Häuser und ein von einer Schülerin gesprochener Gedichtvortrag leiteten die Eröffnungsfeier ein. Rach Begrüßung der Gäste durch den Dergwerksdirektor Dax, den Vorsitzenden der Gewerkschaft, der vor allem des SrbohrerS der Quelle, Wildenhayn, gedachte, hielt Pfr. Hoch eine kurze, geistvolle Festansprache, in der er einen Rückblick über die Erbohrung des Sprudels gab und unter der Deutung des Ola men# ,,Benediktus" dem Wunsche Ausdruck verlieh, daß sich das alte Wort an der Quelle er- ! lallen möge: „Ich will dich segnen und du sollst em Segen sein". Verschiedene wettere Gedichtvorträge, die sich auf den heutigen Tag bezogen, und ein nochmaliger Choralgesang der Kinder schlossen die schlichte, aber umso eindrucksvollere Feier. Ein Dundgang durch die Badeanlagen, bei der Herr Gabriel in freundlicher Weise führte und die nötigen Erläuterungen gab, schloß sich an. Inzwischen hatten sich die Herren der Gewerkschaft zur Generalversammlung frerfammelt. Hm 2 Hhr erfolgte im Gasthaus ^vhule ein Festessen, an dem neben den Herren der Gewerkschaft der Bürgermeister mit dem Ge- meinberat, Pfarrer und Lehrer und geladene Gaste teilnahmen. Abends sand in demselben Gasthaus ein Dolksabend für die Gemeinde statt. Ein Konzert der Kapelle Ackermann, Lieder des Gesangvereins und des Mädchenchors, ein guter gestifteter Festtrunk und Tanz hielten die Feft- geber mit ihren Gästen noch lange zusammen.
Wettervoraussage
für Sonntag:
Wollig, trocken, etwas wärmer, Westwind.
Hafer dem Einfluß hohen Drucks werden wir vorläufig ziemlich beständiges Wetter haben. Mags auch manchmal Schnellpresse sein, mag manches toenig, manches gar nicht verarbeitet werden, es bleibt immer noch genug der Segens- fulle. Hnd dazu der Genius locii Ienensis, die geistige Luft dieser Hochschulstadt, die unter allen ihren Schwestern eine einzigartige Stellung einnimmt „Ich würde doch nach Jena gehn , das geflügelte Wort des alten Pastors m Reuters Hanne Nüte ist Tausenden und aber Tausenden aus der Seele gesprochen.
Aus den meisten deutschen Gauen sind sie herbeigeeilt, auffallend viel — ich zähle über 60 - aus dem Oldenburgischen. Keine Hessen? Wie ist das nur möglich- Hnbekanntschaft des Einzelnen mit der Einrichtung ist natürlich anzunehmen, aber der Lehrerschaft als solcher? Da muß doch ein Organisationsfehler vorliegen. Zweck dieser Zeilen ist es, diese Organisation aufzusuchen. Das darf nicht wieder geschehen, daß bei einer so tiefgreifenden und segensreichen Veranstaltung die Hessen nicht vertreten sind. Wie hoch mag der Wert des Austausches mit Berufsgenossen aus anderen deutschen Stämmen — von den Ausländern nicht zu reden — einzuschähen sein. An Alle, die es angeht, richte ich den Ruf: Geht nach Jena, Ihr werdet dort Schätze sammeln in Eure Kammern, von denen Ihr zehren könnt in langen Wintermonaten, zumal auf Euren Dörfern im Vogelsberg. Laßt Euch das Geld nicht reuen, das es Euch — wie alles Schöne und Große im Leben — kosten muh. Dies Geld trägt hundertfache Zinsen für Euch und für Eure Schüler in Stadt und Land.
Prof. Dr. GuftavKrüger.
** Fe st genommen wurde am hiesigen Bahnhof em junger Mensch, der in Frankfurt a. M ein Fahrrad gestohlen hatte.
Aus dem Reiche.
Reform der Strafgerichte.
Berlin, 19. Aug. Die Morgenblätter veröffentlichen Einzelheiten aus dem Entwurf eines Gesetzes jur Neuordnung der Strafgerichte, der bereits dem Reichsrat zugegangen ist. Mit Ausnahme der Reichsgerichtssachen sollen in Zukunft in allen Strafsachen in erster Instanz und in der Berufungsinstanz Laien entscheiden oder mitentscheiden. In der ersten Instanz entscheiden künftig kleine Schöffengerichte, grobe Schöffengerichte und Schwurgerichte. Das flcine Schöffengericht, beseht mit einem Vorsitzenden Richter und zwei Laien, hat im wesentlichen die Zuständigkeit der bisherigen Schöffengerichte, das große Schöffengericht (zwei Amtsrichter und drei Schöffen), die Zuständigkeit der bisherigen Strafkammern. Das Verfahren vor den beiden Arten von Schöffengerichten ist das Gleiche. Die Berufung gegen die Urteile der Schöffengerichte gebt stets an die Strafkammer, die mit zwei beamteten Richtern und drei Schöffen, also ebenso wie das grohe Schöffengericht, beseht ist Das Schwurgericht behält den Entwurf bei. Die Betrugsdelikte werden beinfelben entzogen Der Gesetzentwurf befaßt sich ferner mit dem Gerichts- ve r f a s su n g s g e s e tz und der Strafpro- zehordnung. Der vermehrte Bedarf an Laienrichtern wird infolge der Heranziehung der Frauen zum Schöffen- und Geschwvre- nenamt gedeckt werden können. Der Entwurf des neuen Strafprozeßbuches wird noch innerhalb des laufendes Monats festgestellt werden.
Die Reichswehr und Hindenburgs MLncheuer Besuch.
ru Die Dossische Zeitung" erfährt auS München: Anläßlich des Besuches Hindenburgs in München am 21. August wird von sämtlichen bayerischen L-fiziersvereinen eine Parade abge- Jjalten werden. Der bayerischen Reichswehr tourbe durch telegraphischen Befehl des Reichswehrministers die Beteiligung an dieser Parade der politischen Verbände untersagt.
** Die Erneuerung der Viehhand elSerlaubniskarten muß spätestens bis zum 2 5. A u g u st beantragt werden. Später einlaufende Anträge werden nicht mehr berücksichtigt. Viehhändler und Metzger (letztere wenn sie ihr Schlachtvieh beim Erzeuger aufkaufen wollen), die bis zum 25. August keine Erneuerungsanträge gestellt haben, sind von den Bürgermeistereien alsbald nach Ablauf des Termins dem Kreisamt namhaft zu machen.
** Schulbesuch der jüdischen Kinder an jüdischen Feiertagen. Das Landesamt für das Dildungswesen hat bestimmt, daß den jüdischen Ähülern der zweite Tag der Feste, an denen sie seither nur während des Gottesdienstes vom Schulbesuch befreit waren, künftig ganz freizugeben ist. Das Kreisschulamt Gießen hat die Schulvorstände des Kreises entsprechend verständigt.
** Die Dien st räume des neu errichteten Stadtschulamtes befinden sich im Stadthaus, Bergstraße. Näheres ist in einer Bekanntmachung des heutigen Anzeigenteils enthalten.
** Allerlei Diebstähle. Mittels Ein»! vrucys wurden hier mehrere Silberbestecke, gez I X C. H., und mehrere Bestecke mit ©Ifenbeingriff I entwendet. Vor einigen Tagen wurde ferner eine I Rotguß-Buchse und am 16. August am Bahnhof em Fahrrad gestohlen, dessen Marke und Fabrik- nummer unbekannt sind. Das Rad hat schwarzen R<chmenbau, hellgelbe Felgen und Schutzbleche,! hochstehende Lenkstange und Sitz mit grüngestreif- tem Tuchstoff. Der Wert der Maschine wird auf 4000 Wk. beziffert. Dor Ankauf der gestohlenen Sachen wird gewarnt.
Stadt Gießen: Für Versicherte
Neue Erhöhung der Decrmtengehälter.
Berlin, 18 .Aug. (WTB.) Die Verhandlungen im Reichsfinanzministerium mit den Organisationen der Beamten, Arbeiter und Ange st eilten über die Erhöhungen der Dienstbe- z ü g e der Beamten und Angestellten sind nach Heberwindung nicht unerheblicher Schwierigkeiten heute nachmittag zu Ende geführt worden. Das Ergebnis ist folgendes : Es tritt eine Erhöhung der bisher zuständigen Gesamtbezüge von rund 38 vom Hundert mit Wirkung bom 1. August ab ein. Das Reichskabinett ertellte dem Verhandlungsergebnis seine Zustimmung. Die Auszahlung wird sofort vorbereitet und erfolgt alsbald, nachdem der Reichsrat und der ReichstagSauS- schuh ihre Zusttmmung hierzu geben. Die Verharrdlungen über eine entsprechende höhere Festsetzung der Arbetterlöhne werden morgen festgesetzt.
über 21 Jahre von 16—21
unter 16 , 7 800 „ 5 400 '
Drese Neuregelung hat Gülttgkeit bis zum 31. Dezember d. I.
des Kreis es: Für Versicherte
unter 16 . 9 000 . 6 600 '
2llle übrigen G emeinden
' Die Stenographen-Gesell- schaft Gabelsberger und Damen- abteUung E.V. beginnt am 4. September In der Stadtknabenschule an der Nordanlage einen Anfängerkursus in der Gabelsberger- schen Stenographie. Bei der Bedeutung, die die Stenographie in Handel und Verkehr, bei öffentlichen Behörden und in kaufmännischen
Betrieben gewonnen hat, kann nur empfohlen r 18- 2lug. Vor einigen Tagen
werden, diese Gelegenheit zur Erlernung der ™ hiesigen Bahnhof abends spät ein Kurzschrift wahrzunehmen. Näheres im Heu- ln Begleitung eines Mädchens
tiaen Anzeigenteil. 9 9€U A»r Aedes trug einen Rucksack, onft nichts,
rigen ^nzetgentett. Beide waren völlig durchnäßt. Es war ein Braut-
Bornotizen. paar, das, wie die amtlichen Ausweise
— Tageskalender für Samstaa von den Franzosen aus-
Hotel Schütz, 8 Hhr: 25jährige Oubelfeier be6 ^2° L^faC toDr?^ S00 ™ bar und
Verbandes reisender Kaufleute. — Eafe Leib ^2? !l$ auL?e.m schleppten, muhten
4 und 8 Hhr: Mellani^Sastspiele. - Lichtspiel- ^L^?^en Meinend.berichtete das Mädchen, haus, Dahnhofstvaße, heute und morgen: Die f t Königreich — zwei durch Fleiß
schwarze Lou". - Palast-Lichtspiele, 6^: Hhr: erworbeneZimmeremrichtungen-
„Ochello" und .Professor 2kehbein hllft aus" — mußte. Mit Gewalt holte man
— «s- n n 11 Ä / die Bedauernswerte aus dem Haus, und zuletzt
Hotel fidMelfer 10V ^siL halfen französische Fäuste menschenfreundlich noch
etwas nach. Hnterweas waren dem jungen Paar 6- 7 bsHungssaal des von einer Bürgermeisterei 200 Mk. ausgchändigt Hauptversammlung worden. Beschäftigung hatten die Flüchtlinge trotz 4^nd 8 HbrÄ Leib, Rachfrage n^ch' nicht bekommen. Sie^höf^n i?
4 und 8 Hhr. Mellani-Gastspiele. Wesffalen Arbett zu finden.
— Die Deutschnationale Volks- Partei veranstattet am nächsten Dienstag im Postkeller einen Dorttagsabend, wobei Herr I nrr „ i „ , nr„ «
Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Werner Ser: ?S9'rgeraumer Zeit
„ErnstesundHeiteresaus dem Hessi- 21-n 9 f c o1 f i n c n & a n b c 1
Nach schwierigen Verhandlungen zwischen den Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber sind die Verhandlungen am Donnerstag gescheitert. Don Arbeitnehmersette wurde ein Zuschlag von 72 Prozent auf die Iuligehäller für den Monat August gefordert, während die Arbeitgeber allenfalls die Hälfte bewilligen woll- ten. Die Arbeitnehmerorganisationen haben den S ch l i ch t u n g s a u s s ch u h angerufen, der jedenfalls Mitte nächster Woche eine Entscheidung fallen wird.
•-n-rp Seuchenschuhmahnahmen des delt und mit allen englischen Dlimen geschmückt Hygiene-Abtellung des worden. Heb^ dies/ Wiederherstellung
Vollerbundes hat eine Kommisswn zur Prüfung Raturschönheit, die ziglcich mit dem Namen des IlnnS!!On<Ü? Seuchenschuhes nach dem größten britischen Dichters eng verknüpft ist dieser Kommission, der dänische, englische, niederländische, portugiesische und ftanzosische Hy- giencker angehörten, werden in der „Klinischen Wochenschrift" Einzelheiten mitgeteilt Die Reise begann in Alexandrien, ging über Kairo, den Suezkanal, Palästina und Syrien. Das Pilger- gebiet von Hedschas konnte nicht besucht werden; dagegen wurden die Küsten von Kleinasien in Augenschein genommen, und man endete schließlich in Konstantinopel. Für jede dieser Gegenden werden die besonderen Einschleppungsgefahren, hauptsächlich durch Cholera und Pest, geschildert, die vorhandenen Quarantäne-Einrichtungen begutachtet und etwaige Erleichterungen der Heberwachung besprochen. Weitergehende Maßnahmen sind z. B. in dem Pilgergebiet notwendig, wo neue Eisenbahnverbindungen eingerichtet werden müssen. Hüter den neuen Vorschlägen ist besonders der wichtig, daß die für bas Rote Meer und den Suezkanal bestehenden Einrichtungen auch auf die türkischen Häfen und das Schwarze Meer ausgedehnt und die Eisenbahnen besser überwacht werden sollen. Dagegen kann die Heberwachung am Suezkanal vereinfacht werden.
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