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Offenbach, 17. Jan. Vergiftung rch Dervnal-Tabletlen. Der fünf- ^pxmTigjähnge Arbeiter CH. D. ist, wie deOffb. Ztg." Meldet, infolge Deronalver- aftiwg tm Krankenhause gestorben. D^ der an ^loeimul litt, hatte Dervnattabletten in r«rinähiger Menge zu sich genommen. Er ru4 sich schon längere Zeit mit Selbstmord- ievanken. Sern Leiden und '-»glückliche Fa- ^ilienverhaltnisie sollen buod beigetragen

Mainz, 17. Jan. Ein verheirateter i^atzenbahnbediensteter. der mit seiner Frau

ftfaranten Person, so ist bannt der absolut zuver­lässige Beweis erbracht, dab die Dlutspuren nut von dieser Person hrrrühren. Der Offizialveclei- diger bemerkt an Stelle des Angeklagten, datz dieser gegen das Gutachten des Professors Hein­de! nichts einzuwenden habe. Schluh der Der- handlung 8 Ahr.

Holzversteigerung.

Versteigert werden:

Montag, 23. L Mts., am Waldeingang tat Kreisstratze GiehenSteinberg von Dietzen (Nis um 9 Ahr vormittags beginnend, aus den Domanialwalddistritten Schindanger 14, Tempel l2 und 24 und Rabenpfuhl 49:

Auskunft erteilt Herr Fvrstwartaspirant t,u Grvtzen-Linden.

Dietzen, den 18. Januar 1922.

Oberförsterei Schiffenberg.

Trautwein

Gerichtssaal.

Der Heidelberger Mordprozeß.

fitrdptdy» Nachri ebten.

Israel. Religio ns - Gesellt chast Sabbatfeier, 21. Jan. 1922. F.ettag add. 4.ÖC. Samstag t>otm. 8.30. Aachen 3.30. Sabdatausgang 5 55. Wvchengottesdienst: morg. 7.00, abds 4L3O Ahr.

Hochschulnachrichten.

Frankfurt a. M., 18. Ian. Der heu­tige Tag der Reichsgründung wurde von der Frankfurter Universität durch einen akademischen Festakt in der Aula begangen. Aach musikalischen Dor­trägen hielt Prof. Dr. d. Bergmann die Festrede. 3m Laufe seiner Ausführungen wid­mete der Redner den gefallenen Angehörigen der Universität warme Worte und schloß in seine Wünsche auch die Deutschen in den abgerissenen Gebietsteilen ein.

Verkupferte, nefnotete

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Edgar Borrniann, Eisenhandlung.

Jagd - Ver Pachtung.

D.e Zagbnutzung der Jagdbezirke Atzbach, Dor­lar und Odenhausen (Kreis Wetzlar) soll auf je 9 Jahre, für die Zeit vom 1. April 1922 bis 31. März 1931, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Verpachtung findet statt:

für den Jagdbezirk Atzbach am Freitag, den 10. Februar 1922, nachmittags 2 Uhr, im Schulsaal zu Atzbach;

für den Jagdbezirk Dorlar am Freitag, den 10. Febr. 1922, nachrn. 4 Uhr, im Rathaus zu Dorlar;

für den Jagdbezirk Odenhausen am Samstag, den 11. Februar 1922, nachmittags 2 Uhr, im Rat­haus zu Odenhausen.

Die Pachtbedingungen liegen im Termin zur Einsicht offen. ,

Atzbach, Dorlar, Odenhaulen (Kreis Wetzlar), den 16. Januar 1922.

Die jagdoorsteher. 991D

Stämme, Kiefer 2. Kl. 1 Stck. 1,06 Fm., 3. Kl. 5 Stck. 3,97 Fm., 4. Kl. 19 ötd. 10,99 Fm., 5. Kl. 6 Stck. 2,29 Fm.; Fichte 1. SU. 1 Stck. 3.66 Fm., 4. Kl. 5 Stck. 2,90 Fm., 5a Kl. 33 Stck 4,15 Fm.. 5b Kl. 257 Stck. 51,66 Hn.: Derb- langen, Fichte: 1. Kl. 242 Stck. 21,80 Fm., 2. Kl. 62 Stck 3,34 Fm.; Dutzscheiter. Eiche:

Rm., Kiefer: 2 Dm., Fichte: 10Am.; Wnüml, Eiche: 4.9 Rm., Fichte: 27^8 Rm.; Mtzreisig, Fichte: 112 Rm.; Scheiter, Kiefer 2. Kl.: 6 Rm., Fichte 2. Kl.: 4 Rm.; Knüppel, tiefer 2. Kl.: 3 Rm., Erle 1. Kl.: 3^ Rm., 12. Kl.: 1 Rm., Aspe 1. Kl.: 2 Rm.. Frchte 12. Kl.: 9,1 Rm.; Reisig. Eiche: 17,4 Hdt. Well-, Erle: 0,5 Hdt. Well., Aspe: 4,8 Hdt. Well., dieser: 47,4 Hdt. Well., Fichte: 64,3 HdU Dell.; Stöcke, Eiche: 15 Rm., Kiefer: 102,7 Tau, Fichte: 68,1 Rm.

sicher Jogelsberg. K btad)ti einen Schnee- h er S^end seit lang:« > i» w"; , ^Mrtschastltchen

elsberg, 18. Fin. Lurt lachsanbaues g'atbt hie der Aachs ertoc.tm^ jeden, Debstuhl and vieder eitz e'-en and bt len 6pi nrä'em oi&r ) aber eine alle Zell sch "len ter Tfaytit tr- ig M sich tiat irir- in ihrer begrüß

grober Kommers flott

Kirche und Schule.

rl Mädchen fortbildungssch ulen in Oberhessen. Aeber die Frage der Einrichtung

Dorgezeigt wird nur das Brennholz in QIbL 13 und das Ruhholz in 13 und 14. Weitere - - - Zeller

ri. Sich, 18. Jan. Hier wurde ein Mis» sionstag gefeiert. Der Dertreter der Baller Mission, Missionar S Pa i ch, hielt in gut besuchter Kirche eine Hllfsionspredigt und erzählte der Jugend in der Kinderkirche von der Arbeit unter den Heiden, zeigte ihnen auch aus Indien mit­gebrachte Götzen, Amulette und andere Gegen­stände. Am Abend führte er in Rieder­be s s i n g e n neue, bisher noch nicht gezeigte Lichtbilder aus China vor. Eine Sammlung für die Mission ergab in Lich 241, in Riederbesstngen 250 Mk.

rt Hungen, 18. Ian. Anter dem Vor­sitz von Dekan D v l p - Laubach hielt hier der Pfarrverein eine Zusammenkunft ab. Sie war infolge der Grippe schwach besucht, doch fand nach einem Vortrag von Stiftspfarrer Schorlemmer-Lich eine um so gründlichere Aussprache über die Bedeutung des Alten Testaments statt. Die Versammlung sprach sich gegen die gegen dieses Buch gerichteten Angriffe aus.

o. Ridda, 18. Ian. Unter dem Vorsitz von Dekan Wiegel- B.ngenheim fand gei'.em tm GasthausFür Traube" die erste D e c a n a ts- ko n f e r e n z im neuen Jahr statt. 3m Mittel­punkt ter Besprechungen stand ein wLr volles Referat von Pfader Laut-Ruda überSie seelsvrgerliche Te cutung des A ostr.s Paulus". Da das Referat für die ©egcnxavt viel Beach­tenswertes b achte, ent'pann sich eine rege Aus­sprache, die auf der nächsten Konferenz noch wrt- gesetzt werden fall. M t der Kon.erenz war am Rachmittag auch eine Besprechung ter Gemcrnde- blattpsarrer der Selanate Ridda und Schotten, die unter der Führung von Pfarrer Seriba- Eichelsdorf stehen, verbunden.

kr. K r o f d o r f, 18. Ian. Sa die G r i p p e - e pidemie auch hier t m Abflauen begr s- fen ist, beginnt der Anterrrcht in den hiesigen Schulen am 19. Januar wieder.

Für Stotterer

Za den bereits begonnenen hiesigen Kursen werden weitere LnrnnlrlunHon bis Ende der Woche täglich nacim. 37 Uhr ffllUlBlllUliyull spätestens Sonntag, den 22. Januar, 91 Ihr ßDtgegengenommen.

Das Verfahren des Instituts ist von den sonst üblichen Methoden tnrand'ätzHch verschieden. Es beseitigt bei den zur Behandlung Zuge- lausenen zuerst die krampfhaften Erscheinungen und das damit ver­bundene Angstgefühl durch eine genau den Erfordernissen des einzelnen Falles angepaßte Anleitung und zeigt danach den Betreffenden den nor­malen Ge rauch der Sprechorgane, wodurch sie in die Lage versetzt f w erden, fließend und natürlich zu sprechen wie jeder andere Mensch. ID »halb ist in allen Fällen persönliche Vorstellung (Kinder in Begleitung der Eltern) erforderlich. (0to0

Dr. phil. Schraders Spezialinstitut

Gießen, Neuen Baue 22"-

Versteigerung von wildbäumen.

Donnerstag, den 2 6. Januar d. Is. werden an der Kreisstratze LichButzbach von Ge­markungsgrenze OberhörgernGambach bis Grie- delButzbach etwa 60 Wildbäume, in der Haupt­sache Linden, auf dem Stamm öffenllich an den Meistbietenden versteigert. Beginn der Versteige­rung nachmittags 2 Ahr bei Kilometer 9,4 rn der Rähe von Gambach; die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgcgeben. 7130

Friedberg, den 16. Januar 1922.

Der obere Baubeamte bei der Kreisbauverwaltung.

I. V.. Lor en z.

Turnen, Sport und Spiel.

Die Ausschreibung zu den Reichsjugendwettkämpfen 19 2 2 ist soeben erschienen. Von einheitlichen verbindlichen Bestimmungen sieht der Reichsausschuh für das Jahr 1922 ab. damit alle örtlichen Möglichketten ausgenuht unb alle besonderen Verhältnisse be­rücksichtigt werden können. Die Reichsiugendwett- kämpse sollen für die ganze deutsche Jugend eine Anregung sein, ihre Kräfte in Leibesübungen zu messen. Der Deutsche Reichsausschutz für Leibes­übungen bittet alle Anterrichtsanstalten, alle Orts­ausschüsse und Vereine, sie im Laufe des Som­mers zu veranstalten, unb stiftet für die Sieger und Siegerinnen die Ehrenurkunden. Es ist Auf­gabe der Veranstalter, das Fest so vorzubereiten, dah alle Kreise der Jugend erfatzt werden. Dies wird nicht immer durch einheitliche Ortsveranstal­tungen geschehen können. Die Ausschreibungen sind beim Generalsekretariat des Deutschen Reichs­ausschusses, Berlin W. 35, Kurfüri.rnstratze 48, erhältlich gegen Einsendung eines Freiumschlages.

Rauj oks schlägt Groves. Der deutsche Leichtgewichtsmeister im Boxen, Richard Raujoks, erfocht am Montag einen eindrucks-

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Vergebung von Bauarbeiten.

3um inneren Ausbau des Neubaues eines Ge- meindewohnhaufes zu Garbenteich werdend.-. Gla er-, Schreiner-, Schlaffer-, Wettzbmber-, Instat- lationsarbeiten unb elektrische Lichtanlage zum öffent­lichen Wettbewerb ausgeschrieben.

Pläne und Dertragsbebtngungen liegen vom 17 Hanuar 1922 ab bei dem Unterzeichneten, Regie- rungsgebäube, Lanbgraf-Philipp-Platz 3, 3'mmer 18, jUr Angebote, die gegen Erstattung der Selbstkosten ebendaselbst erhältlich finbL finb Aufschrift versehen, verschloffen und postftei, spätestens bis zum 30. Januar 1922, vormittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen.

Die Eröffnung der Angebote erfolgt auf gnnmer Nr 18 zum gleichen Termin in Gegenwart erschiene­ner Bewerber. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gietzen, den 14. Januar 1922. bl3ti

Der obere Baubeamte bei Kreisbauverwaltung:

Eellarius.

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rm. Darmst adt, 18. Ian. Durch eine grotze akademische Feier beging heule vormittag die Technische Hochschule in den Räumen der Turnhalle den Tag der Reichsgrün- dung. (Die Aula der Hochschule hatte sich als zu llein erwiesen.) Zu der Feier waren autzer den Dozenten' zahlreiche Gäste, Regierungsver­treter, Landtagsabgeordnete. Vertreter der Stadt usw. erschienen. Rach musitalischer Einleitung und dem Kommerslied: Burschen heraus! hiell zu­nächst der Rektor Dr. Petersen eine An­sprache, in der ec mitteille, dah nach einem De- schlutz aller deutschen Hochschulen der Reichs­gründungstag als Tag der Einkehr und des Aus­blicks in die Zukunft begangen werden solle. Er schloh mit der Aufforderung, weiterzuarbeiten in dem Bekenntnis zur Vaterlandsliebe. Für die Studentenschaft sprach Stud. Mehner. 3n der Festrede stellte Privatdvzent Dr. W. Schühler den Grundsatz zur Einigkett, zur ununterbrochener Arbett und zur Selbslerziehung auf, dann können wir unter stolzer Berufung auf unsere Ahnen und unsere Geschichte mit Erfolg an Deutschlands Wiedererstehen Mitarbeiten. Musik und Gesang umrahmten die Feier. Abends fand im Saalbau

von Fvrrbildungsschulen and) für Mädchen wer­den zur Zett rn den Schulvorständen auf Ver­anlassung der Behörde lebhafte Erörterungen gepflogen. Man ist sich einig darin, datz eine Pslichtfortbildungsschule für Mädchen grvtzen Werl bat, damit dem weiblichen Heranwachsenden Geschlecht allgemein Gelegenheit gegeben wird, sich für den künftigen Beruf als Hausfrauen besser auszubilden, als dies seither der Fall war. Jedoch hält man es in Landgemeinden für aus­geschlossen. datz eine solche Fortbildungsschule im Sommer gehalten werden kann, weil dann die Mädchen zu jeder Stunde für die Haus- und Feldarbeit unentbehrlich sind.

Einqesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gietzen, 17. Ian. 1922.

Das Finanzamt schreibt vor, datz inner­halb 14 Tagen die Steuern bei Vermeidung von Pfändung zu bezahlen seien. Die Frage ist aber nun die, wie bringt man sein Geld, bzw. seine Steuermarken eigentlich an der Dezirkskassc an? Wer sich so um 9 Ahr an die Kasse stellt, dem wird gegen 11 Ahr, also nach zweistündigem Warten, der Bescheid gegeben:Der uchen Sie es ein anderes Rial, heute wird nichts mehr an­genommen." Dies ist mir. wie auch anderen bereits mehrmals hintereinander passiert. Zeit ist Geld, und wenn das Finanzamt von den Steucr- zahlern Geld fordert, dann mutz es dafür Sorge tragen, datz auch Gelegenheit da ist, seine Steuern auf möglichst rascheste Art los zu werden.

Gin Steuerzahler.

Hockehspiele um den Franllurter Silberschild nehmen in Kürze mit der Vorrunde ihren An­fang. Rorddeutschland und Berlin sind spielfrei. Mitteldeutschland tritt gegen Südostdeutschland an, während Süddeuischlano gegen die Vertreter Westdeutschlands spielt. Die Zwischenrunde ist auf den 2. April, die Endrunde auf den 7. Oliai fest­gesetzt. Die Mitteldeutsche Mannschaft ist wie olgt aufgestellt worden: Hesse (V. f CB. Leipzig);

Rohrmann (S. C. Leipzig), Gütchow (A. S. V.), Dresden), Iünck (L. S. C ), Weyersderg <A S. E.). Busse (LS. C.); E. Wilm, A. Wilm. Berger (S. C. Erfurt), Schmiedgen (H. S. C. Chenrnitz), Faber (L S. C.).

Der Kispesti A. E. Budapest bat gegen seine Disgualifikation durch den Angari- schen Futzball-Derband Berufung eingelegt. Dem Verein ist jetzt mitgeteilt worden, dah er weiterhin als Amateurverein gilt, wenn er bis zum 1. Fe­bruar 1922 einen neuen Vorstand wählt und den alten Vorstand aus dem Verein ausschlietzt.

Rorwegische S ch w i m m r e l o rde. Die Rorwegische Schwimm-Vereinigung gibt eine Liste der norwegischen Höchstleistungen bekannt, die einen Vergleich mit den deutschen Schwimmrekor- den nicht annähernd aushalten kann. 100 Meter 6eL im Bassin schwamm A. Steen in 1:07,1, Hein­rich (Leipzig) in 1:04,4. Die norwegischen Rekorde über 200 und 400 Meter Brust hält E. Hannestädt mit 3:12 bzw. 6:54,4. Die deutschen sind 2:54,2 (Lützow) und 6:27,4 (Dtthe). Diese Aebersicht ist aus dem Grunde interessant, well Verhand­lungen über einen Kampf mit norwegischen Schwimmern schweben.

»eidelberg, 18. Ian. (WTB ) 3n der «^mittagsverhandlung wurde der an > ssc und Werner verübte Mord weiter verhan- || jl Zeuge Jakob Weih war Mitgefangener !| Angeklagten Liefert und schildert dessen laibetungen Über die Beschuldigungen, die man - iftn zur Last gelegt. Dem Mitangeklagten hat

to. 2us , ci-cfert die Geschichte so erzählt, wie er sie in fei-

ein ßtoeiThf9 Jen Angaben bis heute aufrechterhalten hat. r 5ö6en.Kil?k!eu i weiterer Mitgefangener, der Zeugge Karl d betteln auj w* ? nz. ändert sich ebenfalls Über die Mlttellun- tr aforfitaiberi Ä Sieferts in der Zelle. Von einem Rmge habe Lehrer fifrS»- r gesagt, datz er dem Ermordeten gehören solle, - Seihn/r i.nsln2ei h wisse er. Liefert, nichts davon, denn es ser effiher) De! Ä Rmg seiner Braut, den er kleiner.habe machen M -sten Von dem Verkauf des Karabmers an die

Sben Fremden, hat Siefert diesen beiden Zeugen Mvamemng Ms ter. gesagt. habe ihnen gegenüber bedeutet, io r. v h er bie 800 Mark für eine Vergnügungsreise - 3=üge Mr°L Daher. Hei- wfwr/l-?9 m stLerg hat am Mord tage mit einem Bekannten Es? <fr.5c |:n.b dessen Schwester einen Spaziergang über den uti) Aaigsskuhl nach dem Hohen Kreuz gemacht. An- ermißt einen tot- irncg« fragten sie einen ihnen entgegenkommen-

Mann nach dem Weg. Der Betreffende sei )odi groher Gestatt gewesen und habe den Hut tirf in das Gesicht gezogen gehabt.Aeber die Schul- r-r habe er ein kurzes Gewehr an einem Riemen eztragen. Der Mann habe die Fragenden änderst Ochers fixiert, so datz es ihnen unheimlich wurde iitb sie bei dem Danksagen vermieden hätten, ihn . . ___cirZusehen. Kurze Zett darauf hörten sie zwei

m PostMtv bis Illrichstea cherfe Schüsse fallen. Der Angellagte Siesert

r 10,40 Uhr. (Bon hier i» h fiert sich zu diesen Aussagen: Erstens war ich

ien Dvn lllrichkem fährt , jrr nicht dort und zwettens kenne ich das Hohe nach Wcke nachmillagi I Jcreuj gar nicht und kann auch gar feine Aus­sen W Hr abends. ' " t - '

tinft gegeben haben. Dann wird Gerichts- tremllet Dr. Popp-Frankfurt a. M. über den lell seines Gutachtens gehört, der sich auf die Fingerabdrücke bezieht. Dr. Popp hat die Drief- usHe des Bürgermeisters Werner, die man in der ?läf)e deS Tatortes fand, untersucht. Es befanden sich darin einige mehr oder weniger mit Blut "u.nh tränkte Briefe. Deutliche Fingerabdrucke iirmten auf einer Dergbahnfarte und auf einer offtarte festgestellt werden. Der Fingerabdruck Aeferts auf der Postkarte decke sich vollständig mit ten von Siefert abgenommenen Abdrücken. Mtt

:rtzer Wahrscheinlichkeit rührten auch die Finger- ob drücke auf der Dergbahnfarte ebenfalls von ötefert her. Ganz bestimmt lasie sich das aber ücht sagen. Legationsrat Professor Hein del saA sein Gutachten dahin zusammen, wenn in mem fonfreten Falle wie im vorligrnden. durch kirnen Sachverständigen festgestellt wurde, datz die " bestimmten Gegenstand

Berlin. 19. Ian. (Privattel.) Wie der »Lvkalanz." von unterrichteter Seite erfährt, hat die Staatsanwaltschaft ihre Revision gegen das freisprechende Urteil der Berliner Strafkammer imReigen" - Prozeh soeben zurückgenom- men, so datz das Urteil Rechtskraft erlangt hat.

l) Marburg. 17 Jan Das Landgericht beschäftigte sich heute mit dem groben Ein » bruchsdieb stahl, bei dem im Oktober v. Is. aus einer hiesigen Damenschneiderei für rund 35 000 Mark Kostüme und Kleiderstoffe den Dieben in die Hände fielen. Von den Angellagten lzwer junge Männer aus Marburg) war der eine in der Rächt zum Sonntag aus dem hiesigen Land­gerichtsgefängnis entwichen, jedoch in letzter Rächt in einer Scheune in Kappel wieder festgenommen worden Das Gericht verurteilte den letzteren zu zwei Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrver­lust und seinen Genossen wegen Hehlerei zu einem Jahr Gefängnis, während die gleichfalls mit- angellagte Ehefrau desselben Freisprechung er­zielte. Ferner wurde ein junger Kaufmann aus Altenlocheim der in Vöhl seinem Onkel 5200 Mk. und eine Ahr gestohlen, sowie in etwa einem Dutzend Ortschaften der Amgegend D i e b st a h l e. Zechprellereien und sonstige Betrügereien begangen hatte, wegen fünf schwerer und drei ein­facher Einbrüche, sowie sechs Detrugssallen zu einer Gesamtsttafe von vier Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt.

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vollen Sieg über den Engländer Groves, den er schon nach 2 Min. 20 Sek. durch mehrere Treffer kampfunfähig machte. Rach PanktLii siegten bei dem Kampsabend, der in der Reuen Welt-Berlin stattsand. Grah gegen Sas c. Mansell gegen Grothe und Böger gegen Vongehr. während Detters und Kapihke unentschieden tämpften.

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Dipl.-Ing. Fr. Riekeberg Anneliese Niekeberg geb. Grübler zeigen ihre am 18. Januar 1922 zu Gietzen vollzogene Vermählung an

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