Ausgabe 
18.9.1922
 
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Kirche und Schule

Schöffengericht.

18. 9.

Schweizer Franken

Marknotterungerr.

Sh. 97.80

23.80

$

Fr. 125.40

films, zur Veranschaulichung gelangen.

$udding-$4luer

besuchte

Hauptversammlung

im Saale des Gesellschastsvereins. Der Vor- Entschließung angenommen, die sich mit statinen sitzende. Geheimrat R o a ck - Darmstadt, eröffnete | OBotten_f&t__Me Technische Rothilfe ausspricht

Agram . Warschau

4741,05 59,92

524,32 888,85 711,60 184,76

0,30

-,oe

0,88

1,99 4705,90

59,08 520,15 851,10 710,90 182,98

1,95 4694,10

58,92 518,85 848,90 709,10 182,52

. 100 FI.

. 100 Mk.

. 100 Kr.

. 100 Kr.

. 100 Fr.

. 1 £

. 100 L.

. 100 Fr.

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. 100 r

. 100 Kr.

. 100 Kr.

4755,95 60,08

525,67 891,15

713,40 185,24

207.-

0.35 0.0075 17.40 40.45 23.66 22.45 38.30

0.21

533.- 1.80 0,08

16. 9. -.35 -.17 - ,35 ,26

Ehristiania . .. - Kopenhagen .. - Stockholm. . .. : HelsingforS. . . Italien London Reuyork Paris Schweiz .... Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien Prag........

Paris..... . .

London .......

Italien.......

Brüssel

15. 9.

-.36

-.17 ,35 -,28

5185, 2,15 0,26 0,06 0,90

206.75

0.36

0.0075

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40.55

23.65

22.45

38.30

0.22

533-50

1.90

0,08

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

OEGEA'SDARGLUH KÖRPER

VERBÜRGEN LAUT WISSENSCHAFT­LICHER FESTSTELLUNG EJNE

GASERSPARNIS von 2596

25.: Der

26.: Die Weber.

gegen B.C. Wetzlar 1. Jugend (Wetzlar schlug Siegen 07 im Vorspiel 2:1) endete nach ^/.stün­diger Spieldauer unentschieden 1:1, da Wetzlar nur noch 7 Mann im Felde hatte. 1900 wurde zum Sieger erklärt, da ein Mann von Wetzlar vom Platz verwiesen wurde.

Fr.

Fl. Kr. Kr. Kr. Kr.

Schauspielhaus. Montag, den 18. Sep­tember: Der Richter von Zalamea. Dienstag, den 19.: Ein Sommernachtsträum. Mittwoch, bea 20.: Die Weber. Donnerstag, den 21.: Iphigenie auf Tauris (Schauspiel). Freitag, den 22.. Der Richter von Zalamea. Samstag, den 23.: Emilia Galotti. Sonntag, den 24., vormittags 1112V? iU>r: Tanzaufführung von Riddh Impekoven. Abends 71/2 Mr: Emilia Galotti. Montag, den Richter von Zalamea. Dienstag, den Gespenster. Mittwoch, den 27.: Die

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Montag, den 18. Sept.: Amelia oder Ein Maskenball. Dienstag, den 19.: Die verkaufte Brau. Mittwoch, den 20.: Lohengrin. Donnerstag, den 21..Madame Buttec- sly. Freitag, den 22.: Die Afrikanerin. Sams­tag, den 23.: Der Freischütz. Sonntag, den 24., abenbä 61/2 Mr: Tannhäuser Montag, drn 25.: Carmen. Dienstag, den 26.: Cavalleria rusticana. Hierauf: Der Bajazzo. Mittwoch, den 27.: Die Fledermaus.

Rach dem sehr instruktiven Vortraae eines Vertreters der > T e ch n i s ch e n R 0 t h i l f c, über deren Wesen und Aufgabengebiet, das nur ge­meinnützig und stets von der Zustimmung der Regierung abhängig sei, wurde einstimmig eine

Züricher Devisenmarkt.

16. 9.

Paris, 16. Sept. (WTV.) Eine Rach­richtenagentur veröffentlicht folgende Rote: Aus eine gewisse Inforination, nach der der frühere Minister Loucheur alsbald zur Llebernahme eines Portefeuilles in das Kabinett berufen würde, können wir erklären, dah eine derartige Absicht in keinem Augenblick bestanden hat.

Sächsische Neuwahlen.

Dresden, 16. Sept. Das sächsische ®c- samtministerium bestimmte in seiner heutigen Sitzung den 5. November als Tag für die Neuwahlen zum sächsischen Land­tag.

Amlid-Rotterd 56429,35 56570,65 57128,50 57271,50 Brüssel-Antw 10461,90 10488,10 10361,65 10688.35 ' 24119,80 24180,20 24818,90 24881,10 30661,60 30738,40 31360 75 31439,25 38202,15 38297,85 39051.60 39148,90 3146,05 3153,95 3196, 3204,- 6167,25 6182,75 6317,05 6332,95 6441,90 6458,10 6546,80 6553,20 1458,17 1461,83 1485,64 1489,36 11076,10 11103,9011285,85 11314,15 27265,85 27334,15 27865,10 27934,90 22022,40 22077,60 22471,85 22528,15 2,03 2,07

die Beratungen mit verschiedenen geschäftlichen | Mitteilungen und verlas sodann den Rückblick auf das abgelaufene 8 6. Vereins- jahr. Aus dem Rechenschaftsbericht ist erficht" lich, dah die Tätigkeit der Zentralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbeverein auf den ve^sch'.e-ensten Gebieten ihres Arbeitsfeldes auch im verflossenen Jahre sehr rege gewesen ist. Dem Bericht fei heute folgendes entnommenGesellen­prüfungen fanden in 70 Gewerbevereinen statt unter Teilnahme von 3674 Junggesellen beiderlei Geschlechts. In 44 Gewerbevereinen und bei deren Bezirksversammlungen fanden 52 Vorträge statt. Die Zahl der Octsgewerbevereine beträgt 124, diejenige aller Mitglieder 10 850 gegen 10 900 im Vorjahre. Die Finanzen stehen leider auf schwachen Fühen. Für die Tätigkeit der start beschäftigten chemischen Prüfungsstation für die Gewerbe betrug die Einnahme an Prüfungs­gebühren 100 000 Mk. mehr als im Vorjahr; sie belief sich auf insgesamt 176 524 Mk. Dem Landesgewerbeverein wurde in diesem Jahre die Fürsorge und Verantwortung für die Handwerker- Fortbildungsschulen entzogen Es liegen Anträge j aus den Kreisen der organisierten Lehrerschaft vor, auch die gröberen Fachschulen unter die Verwal­tung des Landesamts für das Bildungswesen zu stellen, damit das gesamte gewerbliche älnter- richtswesen in einer und derselben Behörde ver­einigt sei, die nach der gewerblichen Seite aus-

und die Mitglieder des Landesgewerbevereins auffordert, die Rothilfe nach besten Kräften zu unterstützen.

Mit Worten des Dankes schloh der Vor­sitzende hierauf die Tagung.

In Zusammenhang mit der Hauptversamm­lung ist im Geweroehaus eine kleine, sehr lehrreiche Ausstellung von Schüler- arbeiten veranstaltet, die noch einige Tage ge­öffnet ist.

Handel.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Datum: 15. September 16. September

tt. Allendorf a. Lda.. 17. Sept. Der Gießener Zweigverein der Gustav» Adolf-Stiftung feierte heute nachmittag in der hiesigen Kirche sein I a h r e s f e st. Die Fest­predigt hielt Pfarrer Weih- Bieber bei Offen­bach über die segensreiche Arbeit des Gustav- Adolf-Vereins. In der Rachversammlung, die gleichfalls in der geräumigen Kirche abgehalten wurde, erstattete zunächst der Schriftführer des Zweigvereins, Pfarrer Lic. G o m b e l - Reiskir­chen den Jahresbericht, sodann berichtete der Fest Prediger über die Schicksale der Gemeinde Heusenstamm bei Offenbach, die einst ganz evan­gelisch gewesen, dann mit Gewalt wieder katho­lisch gemacht worden war, und die jetzt wieder gegen 400 Evangelische zählt, die, meist aus Ar- iveroiicoen oeuic ««»- . beitern bestehend, sehr um ihre Existenz du Tin- »ubiutn wär. Auch in «ÄWn £& SoM.e von 1500 Att. kam Mefer regen sich Vorschläge nach Oberer Selbständig- , ^-^?e Schul stellen. Erledigt sind: Reic^aesetz^über ^^^^ngsor^nisation^ nicht eine Lehrerstelle für einen Lehrer an der evange-

td« 5ett>«rs^ain, Kreis Sitten. Dienstwohnung beizeiten der Zukunft gedacht werden. - Die ist vorhanden.

famkeit hat man ------ .. ,

Viehes gewidmet. Neuartig ist ein Dvrfkino. in dem Vorgänge aus dem Leben der Land­wirtschaft, der Tierzucht, wie überhaupt Lehr-

wurden Vereinbarungen über die Eingliederung der Handwerkerzeichen-- und Fortbildungsschulen in den Rahmen der beruflich gegliederten Fort­bildungsschulen getroffen. Bei einem groben Teil der Schulen hat die Verschmelzung mit den be­ruflich gegliederten Fortbildungsschulen im Sinne der Vereinbarungen b.reits stattgcfunden, ebenso bei einem Teil der im Land zerstreut liegenden Schulen. Es darf erwartet -werden, dah bis zum Beginn des nächsten Schuljahres auch der Rest unserer Handwerkerschulen sich in das all­gemeine Fortöildungsschulwesen der Gemeinden eingcgliederl hat. 54 Gewerbelehrer wurden als hauplamtliche Fachlehrer für den gewerblichen ForlbilLungsschuldiensl vom Landesamt für das BUdungswesen schon übernommen, Man kann an» nehmen, dab auch die weiteren hauptamtlichen Fachlehrerstellen von der Regierung genehmigt werden. An den beifällig aufgenommenen Vortrag schloh sich eine Aussprache, in der mancherlei Wünsche und Beschwerden vorgebracht wurden. Der Redner erteilte die gewünschten Auskünfte.

Als Ort der nächstjährigen Hauptversamm­lung wurde Bensheim gewählt

«reis Friedberg.

Friedberg, 16. Sept. Das K^rsamt bat mit sofortiger Wirkung für den K r et e Friedberg folgendes angeordnet:Verkäufer, | tite Lebens - oder Futtermittel tm Kleinhandel feilhalten, sind verpflichtet, em Verzeichnis in ihrem Verkaufsraum oder an totem Detriebsstand anzubringen, aus dem der genaue Verkaufspreis der Ware im: em- »einen ersichtlich ist. 06er die seilgchal-enen W a - Ten mit Preisauszeichnungen (Preis­schildern) zu versehen. Die Preisankundigung gilt als Preisforderung. Die angekündigten Preise dürfen nicht überschritten .werden Zu­widerhandlungen werden, sofern nicht nach an­deren Vorschriften eine schwerere Strafe verwarft ist, mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft. Die unterstellten Polizei- und Gen^rmeriebeamten sind angewiesen, aus die genaue Befolgung dieser Anordnung zu achten und Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Die starke Preissteigerung der letzten Wochen mache diese verschärfte äleberwachung der Preise durch die 'Behörden erforderlich. . w

Starkenburg und Nhernheffen.

Darmstadt, 16. Sept. (WTD.) Zu dem Brande in der chemischen Fabrik Merck ivird von der Fabrikleitung mitgeteilt, dah nur ein Teil der in dem Drogenlager aufge­stapelten Drogen dem Feuer zum Opfer gefallen ist. Ein älebergreifen des Brandes auf die Fabrik hat nicht stattgefunden. Die Fabri- kationsstätten, Kesselhäu er, Maschinenhäuser usw. sind unversehrt, die Fabrikation geht weiter, so dah Arbeiterentlassunaen überhaupt nicht in Be­tracht kommen. Der Schaden ist durch Versicherung

Landwirtschaft.

Aus dem Vogelsberg, 14. Sept. Die Flachs g ew i nn ungs gesell schäft oie voriges Jahr mit dem Sitz in F r i f ch b o r n gegründet wurde, kauft jetzt den Flachs von den Landwirten auf und gibt zugleich neuesa t° gut für das Frühjahr aus. Seit dem Kriege bat der Anbau von Flachs bedeutende For - schritte gemacht und unter den Landwirten viele Anhänger gesunden.

Turnen, Sport und Spiel.

Hauptversammlung des Hessischen

Landesgewerbevereins.

(Gig. Bericht desGieh. Anzeigers".)

Bn. Giehen, 17. Sept.

Der Hessische Landesgewerbeverein hielt seine diesjährige Hauptversammlung gestern und heute unter der Leitung des Geheimrats R o a ck - Darm­stadt in Giehen ab. Aus allen Teilen Hessens waren die Delegierten in stattlicher Anzahl er­schienen und Vertreter der staatlichen und städti­schen Behörden, sowie der Präsident und Beamte der Handwertskammer wohnten den Hauptver­handlungen am heutigen Vormittag bei.

Am gestrigen Samstag nachmittag sand im Gewerbehaus eine Ausschuhsihung statt. Die Beratungen umfaßten hauptsächlich die Fra­gen der zukünftigen Neugestaltung des Landes­gewerbevereins, sowie die einzelnen Punkte der Hauptversammlung. Am Abend vereinigte der Giehener Gewerbe der ein die Teil­nehmer der Tagung zu einem Begrüß ungS- abenb im Saale des Gesellschaftsvereins. Die stark besuchte Veranstaltung wurde von dem Vor­sitzenden deS Gießener Vereins, Professor Dr. Krausmüller, mit kurzen Vegruhungs- worten eröffnet. Prächtige Chöre und Solovor- träge vorgetragen von Mitgliedern der Bürger­gesellschaft und des Liederkranzes unter der Lei­tung ihres Dirigenten Gutjahr, von Frl. Pfaff und Dörr, von Reallehrer Mulch, Stud. Mulch, Musikmeister Schättler, Schlossermeister Dörr und Dankoorstand Mat­tern, gestalteten den Abend sehr genuhreich. Geheimrat Roack dankte im Namen der Gäste, Staatskassier Mahr- Darmstadt sprach aus das hessische Handwerk.

Der heutige Vormittag brachte die sehr gut

* (Ziehen 1900 1. Jugendmann- r Anf t Vokalsieger in Burg. Die 1. Ju- grnid des Clubs, die zu den besten des Bezirks Giehen-Wetzlar zählt, nahm an Pokalspiels in Burg teil. Die Konkurrenten waren: Sv. V. 07 Siegen S. S. C. Dillenburg, B. C. Wetzls und 1900 Der Club gewann zuerst gegen die Dillen- ' bulger Jugend 2:1. Das Entscheidungsspiel 1900 !

(Sieben, 12. Sept.

Ein Gastwirt und eine Gastwirtin von hier wurden zu Geldstrafen von je 3 00 Mk. verurteilt, weil sie es unterlassen hatten, in ihren Wirtschaften angestellte weibliche Personen sofort anzumelden. Ihre Behauptung, es handle sich bei den in Betracht kommenden Mädchen nicht um weibliche Bedienung", sondern umBüfett­fräuleins", die auf Grund der allgemeinen Polizei- lichen Meldepflicht auch angemetoet worden seien, wurde als unbegründet zurückgewiesen.

Wiederum standen mehrere Personen wegen Kohlendiebstählen aus Eisenbahnwagen vor Ge­richt. Diese Diebstähle werden bekanntlich schwer bestraft, da es sich hierbei um Wegnahme von Gegenständen handelt, die sich zur amtlichen Auf­bewahrung an einem dazu bestimmten Orte be­finden. Die Mindeststrafe beträgt in diesen Fällen drei Monate Gefängnis. Dementsprechend wurden ein Fuhrmann und ein Arbeiter zu drei b z w. | Budapest vier Monaten Gefängnis verurteilt, wäh- «Neuyork. rend ein Kohlenauslader wegen einfachen Dieb- 1 -- stahls und ein anderer Fuhrmann wegen Anstif- tung hierzu mit Geldstrafen von je 2 0 00 Mk. und zwei junge Burschen mit Geldstrafen von . .

Landesgewerbeschulrat Schneidt - Darm- I i* . b Zürich ..

sladt sprach hieraus über.Diegewerb» ^n Lh"ne BriLftL mit 5400 Mk. W®« I.t(^en, ö° ffntftofmna Tmb Inhalt, die ein Reisender hatte liegen lassen, an sich

einem kurzen Rückblick auf die Entstehung inö I nrrtnrnmpn 1ltTs unter!chfaaen ebenso dem Bahn- 1 Stockholm . Entwicklung der Handwerkerzeichenschulen wrb ber 9 ^mtrt einen Geldbetrag von Atoa 400 Mk. Wien. . , . gewerblichen Fortbildungsschulen kam der Redner | ^^Waren im Werte von etwa 100 Mk. Er erhält ^ag mit Rücksick>t auf seine Jugend eine Gesamt- ^noon. gefängnisstrafe von einem Monat, '

während er von der Anklage des Diebstahls von yans- ' ' '

220 Mk. mangels ausreichenden Beweises frei- >> > .... >--

gesprochen wird. (In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Ein Pferdemetzger aus Marburg hat frisches .

Pferdefleisch in Gießen eingesührt, ohne es sofort Das Elend in Smyrna.

zur Nachuntersuchung in den hiesigen Schlachthos Paris, 16. Sept. (WTD.) Rach einer Mel- zu verbringen, und wird deshalb zu e.ner Geld- t>ung derChicago Tribüne" sollen drei Fünftel strafe von 100 Mk. verurteilt Stadt Smyrna in Trümmern liegen.

Bei der Kontrolle des Backbetriebs wurden Mehr als 300 000 Flüchtlinge seien gestern ohne bei einem Bäckermeister in Grohen-Linden 13 frisch Obdach gewesen. Der Drand erlösche allmählich gebackene Vierpsund-Brote mit einem Minder- na$ vollständiger Zerstörung aller Ausländer-- gewicht von je 50100 Gramm gefunden. Er viertel. Der Schaden belaufe sich auf etwa 200 erhält dafür eine Geldstrafe von 150 Mk. Millionen Dollar. Den Verlust an Menschenleben Wegen unerlaubten Tragens eines Revolvers JU beziffern, sei vorläufig unmöglich. Von den wird ein Schaffner von Seligenstadt zu einer Flüchtlingen seien viele zu Schaden gekommen. Geldstrafevon 100Mk. verurteilt. Der Re- Athen, 16. Sept. (WTB.) Das Presse- volver wurde eingezogen. ' bureau teilt mit: Die Tragödie von

Gin Eisenbahnschafftier von Leihgestern sagte Smyrna verursacht hier tiefe Bestürzung. Die zu den ihm zugewiesenen Zwangsmietern:Gehen mctfien Blätter erscheinen mit Trauerrand. Die Sie lieber ins Wasser, als das) Sie in meine Geschäfte wurden größtenteils zum Zeichen der Wohnung ziehen,"Die Möbel könnt Ihr in Trauer zwei Stunden geschlossen.

die Wohnung bringen, aber schlafen könnt Ihr im September

Stall" und erreichte dadurch, dah kein Mieter Der 15. »«ptenwet.

mehr die zugewiesene Wohnung besehen wollte. Paris, 16. Sept. (WTD.) Wie öaS Das Gericht erblickte hierin eine unbefugtePetit Journal" mitteilt, hat der Minister Verfügung über beftagnabmte Aeuheren Journalisten gegenüber die Er- Räume, da eine solche nicht mir in der Weiter- IIärunfl abgegeben, das) eS ein Irrtum sei, zu Vermietung sondern in jeder Handlung liegt die klauben, daß der 15. September ein ent» erkennen läht, dah der Vermieter dem Z g c^^tdendes Datum bedeute. Er habe aber dem

ePra* QSer^ttentat er putschen Dotschaster gegenüber lebhaft dar-

600 emt »u Mblcn. auf bestanden, das; die deutfche Antwort in

(Sine dielfye von Privatklagen wurde teils möglichst kurzer Frist erteilt werde.

durch Urteil, teil« durch Vergleich erledigt. Loucheur wird nicht wieder Minister.

gedeckL

Hcffeil-Naffau.

spd. Frankfurt a. M, 17. Sept. Eine vom Dezernenten für das Anstaltswesen trorgenommene Prüfung, inwieweit sich Erspar­nisse in einzelnen Anstalten vornehmen lassen ergab, dah durch besondere Mahnahmen 250 ----------------------------

Personen, Llerzte, Beamte und Tarif- I sittlichen Behörde besah, plötzlich sich selbst uber- personal entbehrlich gemacht werden können. , - - - -

Ruch für den technischen und wirtschaftlichen De° __

trieb der Anstalten werden in dem Bericht des Ausführungen wurden debattelos zur Kenntnis Dezernenten einschränkende Sparmahnahmen vor- I genommen.

geschlagen. - Die Zahl der E he s ch l i ejun» Um den nächsten Punkt: D i e E r h a l t u n g gen, die von Januar bis Mai von 320 auf 640 \ Gewerbe blatte s. Erhöhung des gesttegen war, geht wieder zurück^ Auch dte i fg l i e d e r b e i t r a g e s, entspann sich eine Zahl der Geburten hat eimm Duckgang Ian unb ^hr verwickelte Debatte. Aus Antrag

erfahren, nicht minder aber auch die der Srerve- Don m^c Krausmüller- Giehen tour»

fälle. Don dem vor kurzem verstärkten -)U beiden Angelegenheiten schliehlich von-

Wuchergericht sind in den letzten d'^eiTagen einander getrennt und bann beschlossen, dah der

56 Anzeigen wegen Wucher? und c7 Qlnoeven citrag mit Wirkung vom 1. April 1923 wegen Schleichhandels bearbeitet worden. Der au| 5o Mf. erhöht wird. Hinsichtlich des gröhte Teil der Anzeigen, erfolgte anonym, Gewerbeblattes schlug Pros. Dr. Kraus- so dah die Untersuchung m diesen Fallen er- müIler tior dah jeder Ser dieses Blatt be- gebnislos verlief ziehen will, dafür eine gesonderte Gebühr neben

fpd. Frankfurt a. M 17. ^Lje Beitrag zu zahlen hat: auch das solle erst

bietet in einer Tageszeitung ein Zeitgenosse für a& Q^rif 1923 gelten. Beschlossen wurde auf

den Tausch seiner Dreizimmer wo h° Antrag Zentralstelle und des Ausschusses:

nung gegen eine Vierzimmertoohnang folgende 2lb 1 Qtortl 1923 wird das Gewerbeblatt für

Vergünstigungen: D r e i I a hrefreieMi e t e. in seiner seitherigen Gestalt als aus-

drei Jahre freies Straven bah n- rch/^hliches Blatt des Landesgewerbevereins auf»

abonnement, freien mzug and schttey- gegeben. Es soll versucht werden, das Gewerbe-

lich eine Honorierung für eine evtl. Vermittlung. Matt bann gemeinsam mit der Hessischen Hand-

Wd. Ried a. M, 17. Sept. Der in seiner merkskammer weiterzuführen." Hinsichtlich der

übergroben Mehrheit sozialistische Ge- Kostendeckung denkt man u. a. auch an das

meinberat lehnte den kommunistischen ^mlageversahren. Vorschläge in bezug auf die

Antrag auf Umbenennung einzelner Straften- Ausgestaltung dcs Blattes wurden als Material

namen mit Rücksicht auf die hohen Kosten £ ^ten genommen, für die Gemeinde und die Strahenanlieger a b. l 0 a -

fpd. Siegen, 15. Sept. Siegerländer Land­wirtschaft und Industrie und Gewerbefleih er» öffneten heute eine ausgezeichnet beschickte Aus­stellung, die ein glänzendes Bild von dem zähen Willen des Siegerlandes zum Wiederauf­bau des gesamten Wirtschaftslebens bietet. Wenn ------- w----

die Ausstellung wohl m erster Linie eine Schau auf den Kernpunkt die ^inwalzung lm Forbil der Landwirtschaft ist, so hat sich doch auch die dungsschulwesen aus Grund des neuen Dolksschul- hochentwickelte Industrie an ihr in hervorragen- ?om 231 ^ckober 1921 zu l^^n. Er

der Weise beteiligt Die Ausstellung wurde durch führte hierzu u. a. auS. Wahrend die seitherige bS 3D'lt^nb=n ber Westfälischen Landwirt. I S°rtbill>nng°,cht>l° xn »5^ «ayPHad>e eine eOer-

schastÄammer, Freiherrn von L-bebnr eröff. bolnngsfchule war. die j-l^e Sortb^ldangs. TOt Mil der Schau find auch Jagd- und Kola, schal-unter bejonberev B-ruckstchti-zung del aais- nialaaistellangm verbuaben. De,°>Z-ere Aufmerk- burgerilchen, b-ruslich-n und hau-wlr,4^'1»-"

- - einer Ausstellung heimischen Ausbildung der Jugend NN den Ausgaben bei

I Volksschule wetterzuarbetten. Weitere wesentliche Aenderungen und von einschneidender Bedeutung ür unsere Handwerkerschulen sind: Erhöhung der älnterrichtsstundenzahl, ein das ganze Jahr hin­durch gehender Mterricht, Schulgeld- und Lehr- mittelfreibeit und die Bestreitung der Kosten. Von letzteren tragen die Gemeinden die sach­lichen Kosten und die Kosten des Schulvorstandes, die persönlichen Kosten trägt der Staat. Das neue Gesetz über die Fortbildungsschulen schloß nicht von vornherein die Handwerkerschulen ein, erst später sind in Anbetracht der grundlegenden Aenderungen, die die Handwerkerschulen einfach bln.tocgorganifiert hätten, Bedenken gufgetreten. In Verhandlungen zwischen den zuständigen Mi­nisterien, der Zentralstelle für die Gewerbe und den Vertretern der gewerblichen Berufsstände