Handel.
Schweizer Franke«
100 Kr.
M83D
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Wein-Großhandlung Bad - Nauheim Gegr. 1876 Telephon 65
Vorteilhafteste Bezugsquelle für
203.-10 O.GG 0.01
14.35 4190
23.44
23.90
39.80
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1.575 0,075
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524-25
1.52 0,07
. 100 FI. = . 100 Mk. --- . 100 Kr. = . 100 Kr. — . 100 Fr. = . 1 £ - . 100 L. ->
— Die Seife in den v-Zügen, die bei den Wartesrauen käuflich zu haben ist, kostet nicht 3,50 OHL, sondern, wie man uns von zuständiger Seite mitteilt, 5 2L Pro SMck.
fpd. Eisenbahn-Iubiläum- Die Bahnstrecke Betzdorf—Gießen kann m diesem Qflfyre aus ein 60jähriges Bestehen zurück-
frühere Wasserreichtum bald wieder eintreten wird. 2ttelleicht ist auch die Anlage eines Braunkohlenbergwerks in der Nahe der Leitungsguellen mit von unheilvollem (Sinfluu auf deren Wasserergiebigkeit. da im Schacht des Bergwerks viel Wasser zutage tritt.
Ein polizeilich geschlossener Fabrikbetrieb.
fpd. Frankfurt a. M., 17. 2lug. Die
gebracht werden.
Ein interessanter Kommunalstreit.
fpd. Königstein, 17. Aug. Zwischen den Stadtverordneten einerseits und dem L a n d r a t und Bürgermeister Iacobs anderseits ist ein eigenartiger Streit entstanden. Die Stadtverordneten verlangen, daß Jacobs eines der beiden von ihm verwalteten Aemter nieder lege, und haben ihm zu diesem Zwecke einen bestimmten Termin gesetzt. Da Herr Jacobs sich dessen aber weigert, unterbreitete eine Abordnung der Stadtverordnetenversammlung dem Regierungspräsidenten diesen 'Beschluß des Kollegiums. SHe Regierung will nun den Termin hinausziehen. Damit erklärte sich aber die gestrige» Stadtverordnetenversammlung nicht einverstanden, und sie fordert jetzt die Erteilung einem Mißtrauensvotums gegen den Bür- germeister und Landrat. Bestimmte Beschlüße wurden jedoch nicht gefaßt.
Wechsel auf Holland.......
Deutschland . . . . Wien........
Prag........
Paris....... •
London...... Italien.......
Brüssel.......
Budapest......
Reuy ork. ...... Agram.......
Warschau.....
Fr. = Kr. = $ = Kr. —
Bornotizen.
— Lageskalender für Freitag. Astvria-Lichtspiele: „Die brennende Akrobatin" und «Hart an der Grenze". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die schwarze Lou" und „Der
Märkte.
Frankfurter Schweines und Kleinbiehmarkt.
Frankfurt a. M., 17. 2lug. (Amtlich.) Marktverlauf-. Kälber und Sctzfe wurden bei flottem Geschäft ausverkaust. Schweine hinterließen bei ruhigem Handel Ueberstand Im mn- zelnen ist M bemerken: Llufgetneben N«ren 745 Kälber, 261 Schafe, 389 Schweine mid 28 Zieg«i. An Preisen wurden angelegt per Zzntner LebNw- aewicht: Kälber beste Qualitäten 6200-6o00 Mk., Einer Qualitäten 5500-6103 Mk germge Qualitäten 5000-5400 OM.:
Mark Schweine unter 90 KgüebendgewiA 7200 bis 8100 Mk, von 80—100 Kg. 8000 8600 Mk., non 100—120 Kg. 8400-8800 Mk., von 120 bis 150 Kg 8400—8700 Mk.; Sauen und Eber 7600 bis 8000 Mk. Außerdem wurden 16 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandelt. Die Preise sieaen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinne in sich schließen.
Flaggenviebstahl. I
fpd. Siegen. 17. Aug. Bom Stttionsge- I bäude wurde in der Rächt nach dem Derfassungs- feiertage die schwarz-rot-goldene Fa'hnege stöhlen. Das gleiche Schicksal teilte die erst wenige Stunden zuvor eingetroffene Reichsfahne des Stationsgebäudes in Betzdorf.
Hochschuinachrichlen.
* Zu Strahlungsmessungen an Bogenlampen wurden dem durch seine langjährige Tätigkeit bei den Optischen Werken E. Leitz in Wetzlar bekannten Universitätsprofessor Dr. F. Zenhsch in Gießen von der Rot- gemeinschaft der Deutschen Wissenschaft 25 000Mk. zur Verfügung gestellt.
Kirche nnd Schule.
Arbeitsjubiläum. 60 Jahre im Däckergewerbe tätig ist der hiesige Bäckermeister Heinrich Faß. Im Jahre 1862 begann er seine KfaSt in Hannover. Danach arbeitete er in Dien Basel und anderen Städten, bis er im Jahre 1876 hier ein Geschäft eröffnete, dem er noch heute vorsteht. t
** 125jährtgeS Geschaftsjubi-! läum. Die Kupferdruckerei O. Felsing m Charlottenburg bestand gestern, am ".August, 125 Jahre. Die Firma leitet ihren Anfang aus dem Jahre 1797 mit dem Beginn der-Tätigkeit des ersten Kunstdruckers.in der Familie Felsing, mit Vornamen Johann Con- rc^Friedrich, her, der am I.März 1766 in Gießen geboren wurde. Dieser war Kupferstecher und richtete am 17. August 1797 eine Kupferdruckerei in Darmstadt ein. Einer seiner Söhne ist der später berühmt gewordene Kupferstecher Jakob Felsing (1802—1883). In Darmstadt hielt sich das langsam und solide Vorwärtsschreitende Unternehmen anfänglich
Kirchliche Nachrichten-
Israel. Religions-Gesellschaft. Sabbatfeier den 19. August 1922. Freitag abd 6.50. Samstag vorm. 8.00. Rachm. 4.30. Sabbatausgang 8.25. — Wochengottesdienst: morg. 6.00, abds. 7.00 Uhr.
Israel-ReligionsgemeindL Gottesdienst in der Synagoge (Sudanlage). Swnstag. den 19. August 1922. Borabd. 7.15. Morg. 8.30. Predigt. Abds. 7.45 u. 8.25 Uhr.
Meter.
Junioren: 100 Mtr.: 1. A. Wallenfels. Gießen 1900, 12,1 Sek.; 2. Hoffmann, Leun (zwei Meter zurück), 12,3 Sek.; 3. Butterow 1900, 12 4 Sek. — 200 Mtr.: 1. Butterow, 25,5 Sek.; 3 W. Schmidt, 26,1 Sek.; 3. Wagner, 26,2 Sek.; sämtlich 1900. — 5000 Mtr.: 1. Kleemann Leun, 1792 Min.; 2. Gerhardt, Weilburg, 17.12 Mm. Rüdiger, Wetzlar, aufgegeben. —.Speerwerfen: 1 Beller 1900, 37,63 Mtr.; 2. Luft, 1900 34,40 Meter; 3. Süß, Leun, 31,20 Mtv
Offen: Weitsprung: 1. E. Paulus, Gießen 1900, 5,75 Mtr.; 2. Lehrmund, Leun, 5^50 Mtr.; 3. A. Wallenfels, 1900, 5,42 Mtr. - Schleud^- ballwerfen: 1. Goldberg, F. E- 05 Wetzlar 35,58 Meter; 2. A Wallenfels, 1900, 33,53 ailtr.;d. Luft 1900, 32,70 Mtr. „ ,
Staffeln: Olymp. Staffel offen: 1. Gießen 1900 I, 4,16,9 Min.; 2. l^^I. 4.19,2 Mm.; 3. TG. Leun 4,22 Min. — 4x100 Klasse B. 1. Leun I. 49,7 Sek.; 2. Leun II, 53,4 Sek. — 3x1000: 1. Leun, 2. F. C. 05 Wetzlar.
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' Der Verein Rudersport Gießen 1913 hält am 27. August die Her bst r eg at t a für die Lahnvereine des Deutschen Ruderverbandes ab. Sie ist Ersah für das fiüher übliche Dauerrudem der Lahnvereine das coegen der Anbeständigkeit des Wa erstandes weggefallen ist. Die Veranstaltung soli den ^- sammengeschlosfenen Vereine.i innerhalb desVer- bandes die Möglichkeit geben, sich nach Schutz der großen Regatten in verschißenen Klassen sportlich zu messen. Es sind 12 Rennen ausge- chrieben worden, die sämtlich Wjmt gemetoet ind. 26 Bote und 299 Ruderer haben ihr Erscheinen angesagt, so daß mit den Borrmnen bereits am Samstag, den 26. August begonnen werden muß. Man erwartet scharfe Rennen. Die Preise sind im Laufe der nEten Woche bei der Oberhessischen Auto- und Fahrradindusttte Otto Göbel, Schulstraße 6, ausgestellt R^es ist aus dem morgigen Anzeigenteil ersichtlich.
wähl ist nach Sachgruppen gegliedert: Luther der Held, der kindliche Christ, Lebensweisheit, Luther und die Vernunft usw. und so eine wohlgeordnete Fundgrube der Weisheit und Mannhaftigkeit.
— Die Seele der Zeit in der Dichtung um die Iahrhundertwende. Don Alfred Wien. R. Voigttänders Verlag in Leipzig — Wir folgen dem geistreichen Verfasser gern in seiner Schilderung der Parallelzvit vor etwa 120 Iahren; in den Kapiteln: Raturanschauung und Raturgefühl, die entgötterte Welt und der Glaube, von der Masse und der Persönlichkeit, Liebe als Lebensgeseh, Lebensgefühl und Tod erleben wir an unseren Vorfahren, wie „voller Unruhe und boller Ahnung mit viel ungebärdigem Drängen" eine neue Zeit anbricht.
Qualitätsweine
Spirituosen - Liköre - Südweine
Kreis Friedberg.
* Bad-Rauheim, 17. Aug. Bis heute betrug der Gesamtbesuch 31088 Personen.
Kreis Schotten.
a. Ober- Lais, 17. Aug. Am letzten Sonntagnachmittag fand die Weihe unserer neuen Glocken statt. Der Festgottesdienst war von nahezu tausend Personen besucht, kein Platz war leer viele Festgäste mußten, da der ständige Regen ein Derweilen vor dem Gotteshause unmöglich machte, wieder umkehren. Rach kurzem Orgelvvrtpiel leitete der örtliche Musikchor mit einem stimmungsvollen Dortrag die Feier ein. Wahrend des Altardienstes sangen der Männer-
Hessen-Nassau.
Dee Frankfurter Duchdruckerstreik.
fpd. Frankfurt a. M., 17. Aug. An der Börse wurde heute mitgeteilt, daß der Duch- druckerslleik beendet fei und von Freitag nach- mittag die Zeitungen wieder erscheinen wurden. Dem ist nicht so. Die entscheidenden Verhandlungen über das Schicksal des Frankfurter Streiks finden erst morgen, am Freitag, in Berlin statt, wohin sich je zwei Vertreter der Arbettgeber und der Arbeitnehmer begeben. Wie wir hören, verlangen die Frankfurter Buchdrucker außer den reichstariflichen Sätzen, die bekanntlich am Freitag in Berlin festgesetzt werden, noch eine Sonderzulage von wöchentlich 120 Mark die jedoch die Arbeitgeber unter allen Umständen ablehnen. Am Samstag dürfte dann in Frankfurt wieder zwischen den hiesigen Parteien verhandelt werden. Frühestens durfte die > Arbeit am kommenden Montag ausgenommen werden.
*• Erledigte Lehrer st eilen. Erledigt sind eine mit einem evangelischen Lehrer zu besehende Schulstelle zu Vielbrunn, Kreis Erbach (Dienstwohnung ist vorhanden; mit der Stelle war bisher Organistendienst verbunden), eine mit einem evangelischen Lehrer zu besehende Schulstelle zu Ober-Mossau, Kreis Erbach (mit der Stelle war bisher Organistendienst verbunden, Dienstwohnung ist vorhanden), und eine mit einem evangelischen Lehrer zu besehende Schulstelle zu Schönnen, Kreis Erbach. (Dienstwohnung vorhanden.)
Turnen, Sport und Spiel.
fpd. Frankfurt a. M., 17. Aug. Dör- senstimmungsbild. Die Tendenz der Börse war auch heute lebhaft und fest. Am bewegtesten gestaltete sich das Geschäft auf dem Ostrentenmarktj dessen Werte dem Dvllaraufstieg entsprechend stürmisch in die Höhe getrieben wurden. Der Montanmarkt verkehrte nicht einheitlich, doch überwiegend fest. Harpener -abermals abgeschwächt 5000 (— 150), ebenso Rheinstahl 2585 (—115), sonst Phönix unverändert 2500, Luxemburg 2000 (+25), Bochum 2150 (+ 8OV2), Oberschlesische Werte weiter anziehend, Laura 2875 (+ 175). Kaliwerte fest und gesucht. Westeregeln 2175 (+ 75V Der Markt für chemische Werte war m seiner Gesamtheit fest. Anilin 1035 (+ 15), Griesheim 1020 (+22), Höchster 900 (4- 2). Uneinheitlich verkehrten Maschinen- und Elek- trvwerte. Kleyer 575 (+ 10), Doigt u. Haeff- ner Stamm 650, Pokorny u. Wittekind 680 (+^5), Stempel 735 (+34). Mainkraftwerke Höchst 318. Bon sonstigen Industrieaktten Filzfabrik Fulda 630, Gummi-Peter 990, Motoren Oberursel 638, Schuhherz 568. Der süddeutsche Zuckermarkt verzeichnete weiterym ansehnliche Kurssteigerungen. Frankenthal 870 (+ 50), Waghäusel 875 (+ 29), Stuttgart 818 (+ 28). Schiffahrtsaktien gut behauptet Lloyd 485, Paket 615. Auf dein EinheitSmarkt die Bankaktien teilweise etwas schwächer, auch Stadtanleihen leicht nachgebend. 3prozentige Reichsanleihe 307 (-3), 3l/.4>ro3. Reichs- anleihe 91V2. Unerhörte Kurssteigerungen erfuhr der Ostrentenmarkt. Ungar Gold 760 (4- 408), Alt Lombarden 995, Zolltürken 649 (+ 99), Ungar Krone 760 (+ 255), Bagdad II 810 (+90). Otaviminen 2475 (+100). Baltimore 6350 (-950). - Devisen: Brüssel 8079, Holland 41200, London 4725, Paris 8275, Schweiz 19 875, Spanien 16 200, Italien 4650. Dänemark 22 350, Norwegen 18 000, Schweden 27 400, Reuhork 1038. Die Börse
Büchertisch.
- Meistererzählungen Don Iere- mias Gotthelf. «Sammlung „Deutsche Erzähler".) R. Doigtländer-Derlag in Leipzig — Der Schweizer Jeremias Gottes'
Albert Bihius hieß und lange Oahreals Pfarrei in Lühelflüh wirkte, war ein „Datmensch , der eine dämonische Tiefe des .Grilles mit einer erstaunlichen Weite des Geistes verband. Sein Christentum zeigt keine Spur von Frömmelei ober tatenscheuer Selbstzerknir chung^Ueber Gotthe als episches Genie hat kein Geringerer als Gottfried Keller geurteilt: „Wohl mögen Dickens und andere glanzender an Sormbegabung, schlagender. gewandter im Schreiben, bewußter und zweckmäßiger im ganzen -tun sein, bie Tiefe und großartige Einfachheit Gotthelfs, welche in neuester Gegenwart wahr ist und zugleich so uZprünglich. daß sie an das Sebarende und maßgebende Altertum der Poesie erinnert, an Die anderer Zahrtausende, erreicht feiner.
D e vorlte^nä Ausgabe umfaßt fünf Erzählungen, die ?u Gotthelfs reifsten Schöpfungen ge- hören a r 11 n Luther in feinen Tisch- r c b e n Herausgegeben von Georg D u ck - wald. R. Doigtländers Verlag in Leipzig |- Luther war, so schrieb der gründliche
Leichtathletische Wettkämpfe Les Bezirks Gießen—Wetzlar 1922.
Die Kämpfe fanden in Gießen auf dem 1900-Platz a. d. Hardt statt. Am Start hatten 'ich Wetzlarer F. C. 05. Lg. Leun. Weilburger F. V.. Wetzlar-Riedergirmes und Gießen 1900 eingefunden. Die einzelnen Felder waren sehr ckwach beseht, die Leistungen guter Durchschnitt. Den Vogel schoß, wie zu erwarten war. Gießen 1900 mit 14 ersten. 11 zweiten und neun dritten, insgesamt 34 Siegen ab. Im Gesamtklassement standen an zweiter Stelle mit neun Siegen und Plätzen die leichtathletisch sehr teilungsfähigen Leuner, die sogar einen so großen Kluh wie den F. C. 05 Wetzlar (5 Erfolge) auf den 3. Platz verweisen konnten. Die Abwicklung ämtlicher Konkurrenzen vollzog sich reibungslos. Die Ergebnisse sind folgende:
Erstlinge: 100-Mll.°Laus: 1. Lenz, Gießen 1900, 14 Sek.; 2. Hopfner 1900, 14 2 Sek.; 3. Wallenfels, 1900, 14.4 Sek. — 300 Mtr.: 1. Wagner, 1900, 41.8 Sek.; 2. Schneider. F.C. 05 Wetzlar. 45,4 Sek.; 3. W. Wallenfels 1900, 47 3 Sek. — 3000 Mtr.: 1. H. Schönberger, Riedergirmes, 10,32,3 Min.; 2. Reinel, FC. 05, 10,55,4 Min.; 3. W. Schönberger. 10.57,2 Mm. — Weitsprung: 1. Lenz, 1900, 5,60 Mtr.; 2. W. Wallenfels, 4,95 Mtr. — Kugelstoßen: 1. Seebold, 1900 7 20 Mtr.; 2. W. Wallenfels 1900. 6 50 Mir.
An sang er; 100 Mtr.: 1. Luft. Gießen 1900 12,3 Sek.; 2. Cramer. 1900 Brustbreite 12,4 Sek.; 3. Höpfner. 1900. 13,1 Sek. — 400 ORtr : 1. Cramer. 1900. 61,6 Sek.; 2. Lehmann. F. C. 05 Wetzlar 62 2 Sek. — 1500 Mtt.: 1. Kallenbach. 5.08 Min.; 2. Eich, 5,22 Min. beide 1900. — tzochlprunz. 1. Lenz. 1.45 mtr.; 2. Ä 1,40 Meter; 3. Cramer. 1.40 Mtr., alle drei 1900. — Diskuswerfen: 1. Detter, 1900, 28 Mir.; 2. Lehmann, Leun. 21,60 Mtr.; 3. Süß, Leun. 20.60
wenig Freude, aber recht viel Verdruß und Ent- I täuschung gebracht. Schon im zeitigen Frühjahr muhten sie erleben, daß die Völker, welche | der strenge Winter noch am Leben gelassen hatte, von Zeit zu Zeit immer weniger und schwächer tourben, und mancher Imker hatte da schon den Mut verloren. Sehr lange hat es dann gedauert, bis die Völker im Frühjahr in die Brut gingen, was sie später int Juni und Juli in so seltener Uebermähigkeit taten, daß noch bis Ende Zull Schwärme fielen. Schreiber dieser Zeilen hat bei alten starken Mutterschwärmen, die n i ch t geschwärmt hatten, gefunden, daß sie vollstendig ohne Futter waren und in den ersten Tagen Nu Grunde gegangen wären, wenn 'nicht im letzten Moment noch Futter gereicht worden wäre. Gestützt auf diese Beobachtung möchte ich allen Imkern empfehlen, ihre Völker nach;useh«i und ihnen etwas Futter zu reichen, damit nicht schon im Herbste Verluste ein treten.
schloß fest.
Frankfurt a. W.. 18. August 1922.
Züricher Devisenmarkt.
15* O. A». o
gesangvere'm Glashütten unter Geltung von Lehrer Zudersleben und die bereinigte erste Schul-1 klasse von Ober-Lais und Glashütten unter Lehrer j | Ströhinger. Pfarrer Raurnann-Schwickarts- v f Hausen, der langjährige Spezialvikar der Pfarrei« im Krieg, gedachte in einem geschichtlichen Rück- i blick der zwei alten Glocken, deren eine im Zuli 1917 abgeliefert wurde, während die andere in Anbetracht ihres hohen Alters (etwa 1000 Zähre) als Krtegergedächtnisglocke für alle Zukunft erhalten bleiben soll. Rach dieser Ansprache grüßte die alte Glocke das neue Schwesternpaar und der , Gemischte Chor von Glashütten sang unter Leitung von Lehrer L e h m e r. Darauf hielt der Ortsgeistliche, Pfarrer Weidner, eine sehr zeitgemäße Predigt über die Glockeninschriften (große Glocke: „Rach Krieg und Leid und harter Feit ruf' ich erneut zur Seligkeit"; kleine Glocke: „Bete und arbeite“). Die Predigt wurde umrahmt von einem Violinsolo mit Orgelbegleitung (1. Sah aus dem Violinkonzert v-Moll von Tar- tini, vorgetragen von Konzertmeister S t um p f °
I Essen und Pfarrer Stumpf- Eschenrod) und einem Chorgesang des Männergesangoereins
I Ober-Lais unter Leitung von Lehrer Ströhinger. Run folgte nach einigen von Konfirmanden vor- Änen Glockenliedern die Glockenweihe s Erstgeläut der neuen Glocken, das Pfr.
I Stumpf stimmungsvoll auf der Orgel begleitete. I Mit einer packenden Ansprache des letzteren über die Bedeutung der Orgel, der Königin der Instrumente. erreichte die in allen Teilen weihevoll v—— —।—unt> würdig verlaufene Feier ihr ®nite.
in bescheidenen Verhältnissen durch mehrere Glocken, die in Ausführung und Ton (dis, ns) den Generationen von Besitzern. Im Jahre 1875 Beifall der Gemeinde gefun^n haben, \vnbux her seit dieser Zeit war der Aufschwung em Gemeinde getragen we
schneller, so daß im Jahre 1911 der heutige Starkenburg UNV Rhernheffen. Besitzer, Wilhelm Felsing, seine Kunstanstalt Mainz, 17. Aug. Der Andrang der
in dem eigenen großen Reubau in Charlotten- Valuta starken. kauflustigen A u s- burg weiter ausdehnen konnte. Die Haupt- [änber in den hiesigen Geschäften hat in Den tätigkeit der Kupfekdruckerei lag auf dem Ge- letzten Tagen derartige Formen angenommen, daß biete des Kupferstiches und der Radierung, die Firmen dem Ansturm einfach nicht mehr 2lii dem kle^enAnfange, der im Jahre 1797 gewachsen sind, ^reiche Geschäfte smd dazu motxr nXA hon Envsprstecher Felsina 6e» ubergegangen. nur stundenweise die Laden offen nicht mehr als den Kupserftec^r seifing ve » » » b Lager aufsüllen und in Ordnung schäftigt-, ist -in z-ltgem-ster B-tneb gew°r° ftar( ,inb di-In.
den, und d e einzelnen S.ufen der Herstellung, toefieröe beschäftigt, und viele haben sich — uni die früher ein einziger Mann allein durch- drohenden Leerkauf zu entgehen — ent» arbeiten konnte, werden heute im Verein mit Mossen. ihre Geschäfte ganz zu schließen. Mit der einem ansehnlichen Stab von Mitarbeitern Rachfrage steigt naturgemäß auch der Preis und ausaefübrt. so steigt denn die Teuerungswelle in den letzten
" Eine Mahnung an die Imker. Tagen derart sprunghaft, daß dieckleinen Loyn- Aus unserem Leserkreise wird uns geschrieben: und Gehaltsempfänger an größere Einkäufe uder- Das Jahr 1922 hat den Bienenzüchtern bisher Haupt nicht mehr denken können und ttoh fino tomta Kreube, aber recht viel Verdruß und Ent-1 wenn ihr Einkommen zur Destteitung des nackten lLebensunterhaltes ausreicht.
। vuthertenner Statoeran, „darin ein echt I deutscher Mann, daß es chm ein Bedürfnis war, wenn er au3 der Amtsarben heimkehrend oder aus der Studierstube heraastretend mittags oder abends sich an den Tisch des Hauses setzte, die gemeinsame Mahlzeit durch ernste und heitere Rede zu würzen, und im Kreise der Freunde und Hausgenossen in traulichem Gespräche noch ein wenig zu verweilen und auszuruhen." Diese neue, von einem anderen bedeutenden Lutherkenner besorgte handlich? Aus-
6knunt)^Iffe MellaN<.Gastspi-1-N Firma Maher-Mabin 21.-®. betreibt in einer mird man eine b^te Leihe von DoMhrnngen: WteMng Beer w Flörsh-tm ^en cha. K-rtrnlunststücke. das geheimnisvolle Zisserbtatt, mischm Werke aach die Herstellung " l -> r ^^mltDerte für Ässraucn besonders -ehr- b°rium, *e 6«B fie blerferberti^ retd*. Kunst, aus Papierschnitzeln Kassee, Milch bchordftche ^Genehmigui^ ^stM ^nsoige unge anb"C ’U EÄ XÄtS 0 Ä St- bekommen. (Siehe Anzeige.) meter Schwefelwasserstoff in die
Landkreis Gietzen. Luft geblasen. Dadurch wurde die Einwoh-
• CÖeuern 17 Aua. Dieser Tage wurde nerschaft schwer belästig^ Ais polizeiliche An- t- _L_ --r n A o‘n n t f» n f ch n f t • © e l b ft = ordnung ist nun die Gesellschaft aufgefordert wor-
Hilfe zur Bekänwfung der Wohnungsnot ge- den. den Ghlvrbarrumbetrieb zu schließen, arünbet An der Gründung beteiligten sich sofort Arzthonorar in Äaturalien.
42 Gemerndemitglieder. darunter die Lehrer, der ... ay Neuzeitlich bat
Pfarrer, Handwerker, Dauern und Arbeiter.! Yd- Dad Sm gi-
Ieder Genosse hat einen Anteil von 5000 Mk. st^ obere nnaänaia ist sein Honorar tn Teilzahlungen zu leisten und eine Haftsumme ® (Shretfyfl-unbcn in Ra -
von 5^ Mk. zu übernehmen. Die Genchsenschaft ur K^nkenb suche und Svrechstu^en m R a WM für ihre Mitglieder Eigenheime mit tu r a 11 e n ©o nimmt;ecu.
Garten erbauen. Zur Verbilligung des Unter- Plund Weizenm h onnp Sacke nehmens will sie sofort mit der Anfertigung 8 u h k« r mit^babef Der Doktor
von Backsteinen und der Herbeischaffung von Und beide Feile fahren gut ^ber : «onw Hand und Bruchsteinen beginnen. Zahlreiche Ge- h^st dem Kranken und z
troffen arbeiten zu einem bestimmten Sah in ihrer hosten. »»irhtfiim
freien Zeit neben den ständigen Arbeitern mit Derhangnisvoller Leichtsinn.
und verdienen dadurch den Genossenschaftsbeitrag fpd. Frankfurt a.M., 17._ Aug. Dec ab. Die flüssigen Mtttel sollen durch Bareinlagen, Leichtsinn von Gasinstallateuren führte in der durch die gesetzlichen Zuschüsse des Staates und Schweizerstrahe zu einem Unglücks fall, der teicht der Gemeinde und durch Darlehen, die mit Hilfe schlimme Folgen für eine Familie gezeitigt hätte der Hessischen Landeshhpothekenbank und der Ge- Die Installateure hatten bei Arbeitsschluv ver- metnbe beschafft werden sollen, aufgebracht werden, gessen. in einer Wohnung die Derschl uv - Das Unte+ehmen soll gemeinnützig fein. s chraube eines Gasrohres emzudreyen,
tt Treis a. d. L., 17. Aug. Der hiesige Ge- obwohl sie selbst noch bei ihrem Fortgang den meinberat hat den Beschluß gefaßt, in diesem vorher verschlossenen Haupthahn aufdrehten. Durch Hahre keine Kirchweihe dahier abhalten das ausströmende Gas wachten die Bewohner des zu lassen — Unsere Wasserleitung liefert oberen Stockwerkes auf und veranlaßten, als die auch in diesem Jahve nicht ausreichend fraglichen Wohnungsinhaber sich auf anhaltendes Wasser so daß die Leitung täglich einige Schellen nicht meldeten, die polizeiliche Oefsnung Stunden abgestellt werden muh. Man hofft aber, der Wohnung. Hier fand man die Dewohnec — daß infolge des anhaltenden Regenwetters der ein Ehepaar — bewußtlos in den Betten vor.
— - ■ ' r -***•♦—♦*-1 Das Ehepaar muhte sofort in das Krankenhaus


