Ausgabe 
18.4.1922
 
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Gepäck kurz vorher von dem Unbekannten er- ^s TurogaueS Hessen, dem zahlrei hoben worden war. Die Verfolgung des t>CT $vetf Friedbrog und Dieb

Schwindlers wurde sofort von der Polizei auf

genommen, jedoch ohne Ergebnis.

15.4.

1.61

. Sto. 117.80

Str.

117.80

Sh. 97.80

18. <

Schweizer Franken

von

E. Post-Berlin und MieseS-Leipztg.

bürg,

Floß der Main früher bergauf?

damals Diel-

in seinen Bart hinein.

Kirche und Schule

SMSWK

zuteil, durch die Herren Teihler (Orgel), Har-

REIFEN

QUALITÄT-KEINE REKLAME?

1.7.14.

125.40

59.20

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88.80

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Der m.t

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag London. . . Reuyork . . Paris. . . .

. St. . 5L . Str. . Str.

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Fr.

Gin eigen- Landwirt auf

to a Sagen. baoon her 3nbak kg t=Wt am unb Sonntag im

einen Wagens, mürben beschädigt. Detriebs- 3etltner Oiatbaufe Mr^ftaitete, Mretnte bte bei- ftooingen lind nicht etngetreten. Personen wurden A IpESEm Datt°n-n. ««ttschlatch . u

2565,-

16 82

1.30

-.33

3,60

wd. Dingen. 16. April. Am Karfreitag vormittag entgleisten auf dem Bahnhof Bin­gen beim ^tangieren fünf beladene Güter-

1,71 0,88

halt km volls:ürnliches Dezirksturnen am 11. Quni in Steinfurth ab.

Deutschland schlägt Schweden im Schachländerkampf. Der erste Schach­länderkampf der Welt, den die Berliner Schach-

Turnen, Sport und Spiel.

2$. Die turnerischen B eranstal- lungen des Sommers 1922. Die gröberen turnerischen Veranstaltungen, die für unser Ge­biet in diesem Jahr in Frage kommen, sind auf folgende Zeitpunkte endgültig fest gelegt worden: 28. Mai: Gaufrauenwetturnen deS GaueS Hessen in den Trinkkuranlagen zu Bad - Rauheim: an den Sonntagen nach Pfingsten: volkstümliches BezirkSturnen in den 6 Bezirken des Gaues Hes­sen: 1 2 und 3. 3uR: Vauturnfest des Gaues Hessen' in Wetzlar: 29., 30. und 31. Juli: KreiSturnfe st des 9. .(Mittelrhein-) Kreises

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........ Prag ........ Paris........ London....... Italien.......

Brussel ...... Budapest......

Aeuyork.......

Agram.......

Warschau.....

Bad-Rauheirn 14. April. Mit Wir- hing Dom 16. April scheidel aus Gesundheits­rücksichten der Lehrer H. Hofmann an der hiesigen Volksschule aus dem Dien st e. Seit 1880 war er 42 Jahre lang ununterbrochen im hessischen Schuldienst tätig, zunächst 6 Hahre an der Volksschule in Lich, weiter 7 Jahre an der Höheren Bürgerschule in Aidda, seit Mai 1893 an der hiesigen Stadtschule. Lim die Entwicklung der letzteren hat er sich grofjc Verdienste er­worben : sie wurde in der Zeit seines Wirkens von einer 8klassigen zu einer 19llassigen Schule auSgebaut. Lehrer Hofmann war auch ein rüh­riges Mitglied des Schul- und des Kirchenvor- standes und hat sich im Öffentlichen Leben der Stadt und des Bades für das Gemeinwohl ver­dienstvoll betätigt.

1,28

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3,65

Züricher Devisenmarkt.

)>. 4.

fpd. Frankfurt a. M., 17. April. Dehaltsstrett der Tersichera gsance eiter den hies g n Dersiche a g ge ellsch -1t-.m fand am Ostersanrstag vor dem Ve.no-ilma^u g kommissac sein vorläufiges Ende. Die Angestell.en nedmen am Mi.kwoch ihre Arbeit wieder auf. Matz- regelangcn und Gehaltsabzüge dürfen nicht statt» fiichen. Die Gehaltsfrage wird vom Reichs- ardeitSministerium geregelt. Ferner erhallen die Angestellten .Dorschüs.e biS zur Hohr 880 Mark.

nicht verletzt.

Hessen-Nassau.

Friede im Derficherungsgewerbe.

' Mainz, 18. April. Gin betörtes Mädchen. Eine 20jährige, stellenlose Ädh- toristin lernte in Wiesbaden einen angeb­lichen Fabrikanten aus Köln kennen. DerFa­brikant- erklärte dem Mädchen, er wolle sie in seinem ,Bureau aufnehmen und wolle sofort mit ihr nach Köln fahren. Bach dem das Mäd­chen sein Gepäck geholt, fuhren die beiden nach Mainz. .Da derFabrikant- noch einen Ge- chäftSfreund in Mainz besuchen muhte, wurde )aS Gepäck des Mädchens an der Gen ck- abfertigungSstelle einstweilen aufaegeben xnb derFabrikant- war so liebenswürdig, den Ge­päckschein an sich zu nehmen. Er brachte das Mädchen in ein EafS, wo er sie später treffen wollte. Das Mädchen wartete vergeblich auf denFabrikant-. Als eS dann zur Gepäck­annahmestelle kam, muhte eS hören, dah das

Vermischtes.

Einsteins Pariser Eindrücke.

Berlin, 18. April. (WTB.) 3n einer Unterredung mit einem Pressevertreter er­klärte der soeben auS Paris zurückgekehrte Professor E i n st e i n, auS allen von ihm ge» ührten Besprechungen habe, wenn auch etwas )ersteckt, die Sehnsucht herauSgeklungen, mit den deutschen Wissenschaftlern wieder zusam- menarbeiten zu können. Er sei überzeugt, dah die Vertreter der Wissenschaft in Paris, nicht bloß die Physiker und Agronomen, sich deS Gefühles nicht erwehren können, welche Ge­fahren in einer Unterdrückung der wissenschaft­lichen Beziehungen liegen.

*

Die Schlange im japanischen, Parlainen L Wilde Tumultszenen, die jeden­falls eine andere Veranlassung hatten, als bei uns in solchen Fällen, spielten sich vor kurzem im japanischen Parlament ab. Cs wurde näm­lich von der Galerie aus eine Schlange in den Sitzungssaal hinuntergeworfen, die sofort ver­schwand. Verschiedene Abgeordnete, die daS Tter gesehen hatten, flüchteten in voller Hast und riefen dadurch allgemeine Aufregung hervor. Man war gerade in einer äuherst wichtigen und erregten Sitzung, in der über das Frauen­stimmrecht verhandelt wurde. Die Polizei hatte las Parlament besetzt, um die Scharen von Frauenrechtlerinnen femzuhallen, die den Ein­gang bedrängten. Der Chef der Polizei von Tokio eilte sogleich in den Sitzungssaal und soll hier einen Abgeordneten Tanaka mihhandelt haben, well dieser ihn angebllch daran hinderte, das Tier zu fangen. Die Schlange war unterdessen auf die Rednertribüne gelangt, wo Dr. älsawa

Kreis ^rievdcrg.

Friedberg, 18. April. Grabfchän- Der. Ansangs des Monats wurden von meh­reren Grabdenkmälern auf dem hiesigen Fried- Hofe Dronzeverzierungen mit Gewalt, jedenfalls unter Benutzung von Werkzeugen entfernt und cntwendet. Von dem oder den Tatern fehlt bis letzt jeder Anhaltspunkt. Der Gesamtschaden be­trägt etwa 2000 Mark. Der Bürgermeister der Stadt Friedberg hat für Ermittlung der Diebe eine Belohnung von 500 Mark auSgeseyt. Cs ist anzunehmen, dah man xs tm vorliegenden Falle mit gewerbSmähiaen Dieben zu tun hat. die auch noch gleiche Diebstähle auf anderen Fried­höfen auSführen werden.

D a d - A a u h e i m, 14. April. Die Haupt­versammlung des hiesigen Volksbildung s- vereinS gab wieder ein Bild erfreulicher Ar­beit, die im letzten Zähre geleistet worden ist. Besonderen Anklang hat die Vortragsreihe von Dr. Haeberlin über:Ausgewahlte Kapitel aus der LebenSlehre" gefunden. Die Mitglieder- zahl ist auf 371 gestiegen. Die Rechnung schliefst in Einnahmen und Ausgaben ab mit 5480 Mark, während daS Barvermögen 1876 Mark beträgt Der Mitgliederbeitrag wird auf 10 Mark erhöht Erfreuliche Zahlen weist vor allem der Dücherei- bericht deS Bibliothekars Lehrer W e h r h e i m auf. Die vom Verein verwaltete städtische Bücherei ist aus 820, die Dereinsbücherei auf 3416 Bände Xxichsen. Heber die Benutzung der Bibliothek die folgenden Ziffern Ausduist, wobei sich die eingeflammerten Zahlen auf das Vorjahr beziehen: An 52 Ausgabetagen wurden an 2647 (2323) Leser 6759 (6057) Bücher entliehen. Die

springen auch über Bord und befestigen eint Schnur an einer der Flossen, an der sie dann die Tiere fvrtziehen. Eine ander« Iangart ist tnc mit Hilfe des SchildfischeS. Dieser Fisch wird mit seinem Schwartz sorgfältig an einer 6d)mir befestigt und dann über Bord geworfen, sobald eine Schildkröte in Sicht ist: er hängt sich so­fort an den Rücken deS Tieres und geht mit ihm unter Wasser, wenn es taucht. Der Jäger taucht dann auch und, geführt durch die Schnur, fängt er die Schildkröte. Rur die grüne Schild­kröte wird gegessen, während andere Arten gif­tige Sekrete haben, und man bei ihnen daher sehr vorsichtiig sein must. Eine grobe Delikatesse sind die SchildkrÖteneier. Kleine Stoigeln mit Weitzer lederartiger Haut, die bis zu 100 in einem ein­zigen Rest gefunden werden-, sic entfalten 'hr feinstes Aroma, wenn sie in Salztvasser gekocht werden. Der Fischer der Torresstrahe betragt die Sterne, wenn er auf die Schildkrötenjagd gebt Gr kann es am Himmel ablesen, ob &tc Schildkröten an Land kommen werden, um thre Gier zu legen.

Kirchliche Nachrichten.

Zsrael-ReligionS gemeinde. GoUeo- dienst in der Synagoge (öüMnlage). Mitt­woch, den 19. und Donnerstag, den 20. April 1922: Passahfest-Snde. Mitt- woch. Borabd. 7.15. Morg. 8.30. Predigt. Donnerstag. Borabd. 7.15. Morg. 8.o0. Abds. 7.40 u. 8.20 Ülhr.

der D.T. in Aschaffenburg (erst^ Kreis- Israel. ReligionS - Gesellschaft, fest nach dem Striege); 13. August: Rhönturufest Mittwoch, den 19. April und Don ners- auf der Wassersuppe: 27. Au'ust: Feld- den 20. April 1922. Passahfest-Gnde. bergsest: 3. September: Gauturnfahrt des ? Lorabd. 7.15. Torrn. 8.00. Rachm. 4.00.

--- ' Vorabend 8.15. Dorrn. 8.00. Rachm. 4.00.

ZestesauSgang 8.20.

Schweden. He des Land stellte 12 seiner besten Spieler, von denen jeder zwei Partien zu spielen hatte. 3m ersten Dang hatte Schweden den OlnAug, im zweiten führten die Deutschen die weitzen Steine. Den Schweden gelang cs im ersten Gang mit 6'/,: einen geringen Vor­

sprung zu erreichen. Die deutschen Vertreter ver­mochten aber dann im zweiten Gang mit zwei Pluspunkten bei elf Partien einen Vorsprung zu erringen, der den Sieg Deutschlands sicher stellte, da die einzige noch ausstehende Partie zum min­desten unentschieden wird. Diese wurde dem Rie­derländischen Schachbund als oberstes Schieds­gericht zur Deurtellung übergeben. Die oestrn Leute auf deutscher Seite waren Wagner-Ham-

gerade eine lange Rede hielt, um die Haltung der Regierung in der FrauenstimmrechtSfrage zu verteidigen. Diese oratorische Leistung wurde jäh unterbrochen, da der Redner fluchtartig die Tribüne verlletz. Unterbeffen hatten sich die Ge­müter wieder beruhigt: weder von der Schlange noch von dem ilebeltäter fand man eine Spur, und die einzige bleibende Folge dürfte die Ab­setzung des Poli^ichefs sein, well er sich an einem unverletzlichen Abgeordneten vergriffen hat.

Ruf der Schildkrötenjagd. Die Wasser der Torresstrahe, der australischen Meer­enge sind das Paradies der Schildkröten, die hier' in grotzen Mengen leben und eine Hauptspeise der Eingeborenen bilden. Eigenartig sind die Methoden des Fanges, die bei dieser Schildkrotemagd angetoenbet werden. Der Austra­lier liegt in stiller Mondnacht lautlos auf der Lauer und wartet, bis die groben schwerfälligen Tiere auf den Sand geklettert sind, um hier eine Höhle für ihre Eier auszugraben. Hat die Schild­kröte die schwere Arbeit des Restanledens voll-

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die Beschlüsse deS fratrzcs'scheu KabineltSratS.

Paris. 15. April. (WTB.) Durch eine Ha- vasnote. die gestern abend ausaegeben wurde, wird bestätigt, was der .T e rn p s gestern abend über die Stellung der französischen Regierung mitgeteilt hat, falls die Ent- toaff nun gefragt in Genua angeschnitten wird. Die Rote besagt, der Kabinettsrat habe einstimmig die Entscheidung aufrechterhalten, bic er früher getroffen habe. Wenn in Genua die Entwaffnungsfrage zur Debatte gestellt würd.', würde die französische Delegation die lieber- Weisung an den Völkerbund verlangen, der fett einigen Tagen mit der Frage beschäftigt sei. Werde dem nicht Folge gegeben, so werde die französische Delegation nicht an einer Debatte teilnehmen, die vom Programm der Konferenz ausgeschlossen sei. Die französische Delegation sei dagegen bereit, bei allen Diskussionen finanzieller unb wirtschaftlicher Art, die auf der Tagesord­nung der S^onserenz ständen, Vorschläge zu ! unterbreiten.

Amerika soll helfe».

Paris, 14. April. (WTB.) Rach einet Meldung der.EhlcagoTribune" aus Wa­shington wird dort von einer Anzahl fremder Diplomaten dort die Ansicht vertreten, dah die europäischen Staatsmänner an Amerika ap­pellieren weiden, um die Stornieren^ von Ge­nua vor einem Fehlschlag zu retten. Man wird möglicherweise die Vereinigten Staaten ersuchen, eine zweite Abrüstungskonferenz für die Einschränkung der Landrüstungen einzube­rufen. 3n der Haltung des Präsidenten H a r - ding gegenüber der Konferenz ist jedoch, natb dem Dlalle, keine Aenderung zu erkennen.

Reue Unruhe» in Dublin.

London, 15. April. (Reuter.) Sine Trupps, die das Dubliner Gertchtsgedäude be­setzte, gehört dem aufrührerischen Tell der tri» schen republikanischen Armee an. Sie verschaffte sich durch List Eingang und begann sogleich, das Gebäude in Verteidigungszustand zu setzen und sich mit Möbeln zu verbarrikadieren. Gestern requirierte eine Truppe eine grobe Menge Brot und Fleisch. 3n Dublin herrscht grobe Be­stürzung Es wird bekannt gegeben, dah die eng­lischen Behörden und die Armee des Freistaates Vorsichtsmaßregeln treffen. Di' englischen Trup­pen mutzten in ihren Kasernen bleiben.

hätten ihn nur zwei Tage in der alten Heimat geduldet und dann au-gewiesen. Hier in Hausen ' trat er als reicher Mann auf. Er .kaufte" für : 235 OOO Mark eine Gastwirtschaft unb lieö bei dem bie ganze Rächt dauernden , Wein kauf ge läge" alle Gäste bennrten. Wiederholt zeigte er sich noch recht freigebig. Allerdings muhte der Wirt, ba das Geld noch nicht eingetroffen war", bor- 1 gen. ES soll dem Schwindler auch gelungen fern, in Lich (auf Kosten dritter Personen) Anzüge und einen Gummimantel zu kau en und von ver­trauensseligen Leuten grohe Geldsummen zu er­halten Ein mit mehreren Siegeln und entsprechen­den Aufschriften versehenes Paket gab er als eine in den letzten Tagen empfangene Geldsendung (300 000 Mk.) au», ilm seinen Gastgeber und die neuen Freunde in noch gröberer Sicherheit zu erhalten, ging er auch am Karfreitag mit zum Gottesdienst. Am gleichen Tage z.igten sich hicr zwei Fremde, die man mit ihm in Beziehung bringt Man' vermutet, datz in einer der letzten

- Rächte ein Diebstahl in der Wühle, vielleicht auch noch im Dorje geplant gewesen sei. Am Karfreitag regte sich indeS Verdacht, und der Besitzer beS angeblichen Geld Paketes solle seinen Reichtum oor eigen, was er indes aus jetzt be­greiflichen Gründen verweigerte. Es wurde unter­lassen, rechtzeitig die Poll-.ei in (Sieben in Kennt­nis zu setzen, und so gelang es dem Betrüger, dem nun doch der Boden heitz geworden, noch um Stoulreitagabenb zu entkommen. Den Kosser mit einem Anzug, einer Flasche Kümrnelbrann'- tvein. dem .Wertpaket" und einigen Kleinigkeiten sand mnn am Samstagmorgen hinter dem M> hl- rad im W s ergva en DaS tz-vhvers egelte® L- paket" enthielt einige Bänbe Romane. Es ist bis jetzt nicht begannt, nach welcher Richtung sich der Schwindler, an dessen einen Hand der vierte Finger fehlt, gewandt hat.

spd. Grünberg, 17. April. Aus dem Wart Hof wurden in der Rächt zwei wert­volle Pferde und ein Zag dwag e n g t» stöhlen. Die Diebe tarnen mit dem Gesahrt dis Friedberg, wo sie von dem rascher arbeiten­den Fernsprecher eingeholl und durch die Polizei verhaftet wurden. Die entpuppten sich alS zwei Frankfurter Gewohnheitsdiebe.

F. Langsdorf, 15. April. Die Was- serversorgung der hiesigen Gemeinde durch das Wasserwerk in Inheiden ist von der Ge­meindeverwaltung enbgültig beschlossen worden. -Der Geldaufwand ist durch die Kreisbauleitung auf 5 Millionen Mark veranschlagt. Da die Bau­leitung die Ausführung womöglich bis zum Herbst I. Hs vollendet haben mochte, so werden die Ar­beiten gleich nach Ostern in Angriff genommen werden. Das gilt insonderheit von den Haus- anschlüssen.

S. Trohe. 14. April- Heute nachmittag weihte der Ä c g e 1 f I u b tm Burgkeller eine G e - denk täfel für seine sechs gefallenen Mitglieder ein. Die Enthüllung der Tafel, die ein Maler­meister aus Albach angefertigt hat, nahm der Vorsitzende H Panter vor. Der Gesangverein rahmte die stille Feter durch zwei Lieder an.

spd. Frankfurt a. OK.. . 16. April. Die Berliner ZeitschriftSie Doch:" widmet ihre neueste Rümmer dem groben Binnenkanalprojekt Rhein- Main-Donau. Unter den zahlreichen Ab­bildungen befindet sich auch eine Radierung von W Fahrenbruch:Mainschiffe", die die Stadt Höchst von der linken Mainseite zeigt. Dem Stünft- ler ist dabei ein hübsches Versehen unterlaufen insofern, dah er eirt Schiff durch Pferde, die auf dem rechten Ufer gehen, stromabwärts ziehen labt Soll der Main damals viel­leicht bergauf geflossen sein?

Handel.

Gießener Stadtanleihe. Wie wir hören, hat die Stadtverwaltung durch Dermitt- ades Hessischen Bankvereins, Aktieng«-ll- Filiale Giehen, eine Anleihe im Be­trage von 6 Wlllionen zu günstigen Dedinguit- gen ausgenommen.

Frankfurt a M.« 18. April

Markuotieruugea. v-'

Lesergemeinde hat sich von 265 auf 284 ver­mehrt Dank deS Entgegenkommens der Stadt konnte auch das Öffentliche Lesezimmer im alten Rathaus aufrechterhal'.en werden.

Butzbach, 18. April. Ein Ehren - i r i e d h o f für die gefallenen Sohne unserer Stadt soll nach dem Plane des Architekten Lippert errichtet werden. Der Stadtvorstand hat beschlossen, datz alsbald mit der Errichtung be­gonnen werden soll. Er bewilligte einen Krebst bis zu 50 002 Mark. Wan hofft einen Teil der Kosten durch eine Haussammlung aufzubringen, die durch Mädchen erfolgen soll. Dringend notwendig ist die Beschaffung von neuen Schulräumen geworden, da sowohl die Volks­schule als auch die Realschule räumlich sehr be­schränkt sind. Man plant, einstwellen mehrere Räume in der ehemaligen 168er Kaserne zu be­nutzen. 3n der Stadtvorstandssitzung stellte Gemeinderat I o u h den Antrag, entspre­chendes Gelände des Kugelhausfonds, das heute sehr hoch im Preise stehe, zu verkaufen und so die Bausumme zur Herstellung eines Schulhaus- I Neubaues aufzubringen. Rehme man Kapi­talien zum Bauen auf, so verbleibe die Papier- mar^chuld auch nach Stabillsterung der Valuta Dieser Antrag sand allgemeine Zustimmung, und die Stadtväter beschlossen die Erbauung eines neuen Echulhauses.

Staricnburq und Rdcinhcsscn.

Großfeuer im Mainzer Kraukrnhaus.

Mainz, 15. April. (WTB.) Zu einem Trotz- feuer im städtischen Krankenhaus meldet der Mainzer Anzeiger": Der Brand war auf dem ' Südflügel links vom Eingang entstanden, in dem sich die Verwaltungsräume und die Wohnungen befinden. Kranke waren in dem von dem Feuer betroffenen Teile nicht untergebracht Der Feuer­wehr gelang es nach schärfster Bekämpfung gegen 1 Uhr das Feuer auf feinen Herd zu beschränken. Der garrze Dachstuhl ist abgebrannt ebenso ein Teil der Wohnungen. Der Schaden dürste unter 'Berücksichtigung der heutigen Verhältnisse in die Millionen gehen.

s. Ettingshausen. 14. April Heute nachmittag veranstalrere Lehrer Knoll mit den dieses ^ahr aus der Schule enllastenen Kindern im geschmückten Schulsaal eine wohlgelungene Entlassungsfeier.

Watzenborn-Steinberg, 17. April. Tine angenehme Ueberraschung wurde

rm. Darmstadt. 17.>ril. Frech» Diebstähle wurden hier während der Feier­tage auLgeführt 3n der Rächt zum Sonntag wurden aus einem zu ebener Erde gelegenen RechtSanwaltSbureau vier Schreibmaschinen ge­stohlen. 3n der folgenden Rächt wurden aus den Räumen der früheren Brauerei Schönberger im TrieSheimer Weg zwei wertvolle Treibriemen, davon einer von etwa 12 Meter Länge, durch Einbruch entwendet. 3n beiden Fällen sind die Täter noch nicht ermittelt.

Don der Dergstrahe, 18. April, älngeheure Iagdpreise. Dachdem die Gemeinde Schriesheim die bei der ersten Der- steigerung feslgelegten Bedingungen adgeän- den hat, lam die dortige Jago bei der dritten Dersteigerimg auf 182 000 Mark. Höchstbie­tender war ein Herr Schrot aus Mannheim. Der feicherige übliche (ZagdpachtpreiS war 6200 Mk.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

13. 4. I

C auc3 Hellen nach Rieder-Wöllstadt. Dazu kommen noch die Bezirks-, Gau- und Kreis- Wettspiele um die Meisterschaften. Die genannten Veranstaltungen sind sämtlich Veranstaltungen der Deutschen Turnerschaft. Der Gau Hessen wird | sich an allen zahlreich beteiligen. Der 5. Bezirk 1 - - - - - -Jen, dem zahlreicheTurnvereine

3 e n angehören,

wd. Limburg, 16. April, artiges Erlebnis hatte ein dem letzten Markt. Hm seinen Wagen mit Ferkel- chen drängten sich die Leute und plötzlich zog ein? Frau eineS der Ferkelchen an den Ohren heraus. Hopla, was gibt's denn da?" fragte der Be- scher. .Ei, ich well mei Wuhche, ich hun'S doch besohltI" sagte die Frau. .So. wem denn? jeden­falls mir nicht," war die Antwort. Was stellte sich heraus? Die gute Frau hatte einemtoilb- fremden Menschen, den sie In dem Ge­dränge für den Bescher hielt, die 900 Mk. in bie Hand gedrückt, und der war unverschämt genug gewesen, sie zu nehmen und zu verduften.

HerSfeld, 18. April. Die Reisenden deS Rachmittagszuges Fulda-HerSfeld waren kürzlich Zeugen eines lustigen Dorsal- les. In Hünfeld stieg demHanauer Anz." zufolge ein Bäuerlein in die dritte Klasse, in seinem linken Mundwinkel baumelte eine kurze Pfeife, trotzdem stieg der Mann in ein Abteil fürRichtraucher". Er hatte denn auch kaum Platz genommen, als ihn der Herr Schaffner mit energischen Worten darauf hin- wies, daß hier nicht geraucht werden dürfe. Das Bäuerlein regte sich nicht. 2llS aber der Herr Sckasfner in Reukirchen nochmals auf das Derbot deS Rauchens etwas dringender hin- wies, meinte das Bäuerlein^ärgerlich in dem schönen Hünfelder Dialekt: BoS wonn Se ei­gentlich von mei? Ich konn de Piff in die Kipp gestäck, ich tonn Ise au ins Mull ge­baut, dos gett lei Mänsche ebbes ohn! Rauche donn ich nett! Hnd damit nahm er diePiff auS demMull", hob den Deckel ab, drehte sie um und zeigte, dah sie leer war. Der Beamte mutzte sich verärgert zurückzichen, die Mit­reisenden aber brachen in lustiges Lachen aus und das Bäuerlein schmunzelte stillvergnügt

, ,______ egens voll­

bracht,"dann läfct sie sich nieder, um in Ruhe ihre Sier zu legen. Run springt plötzlich der Ein­geborene auf, packt mit festem Griff daS Tier Sine angeneyunc c v « t u .. u bei den Flossen und wirft es auf den Rücken so-

unserer Gemeinde im O st e r f e st g o 11 e s d i e n st Latz es hilflos hegen bleibt unb sich nicht fort- Autcil durch die Herren G e i h l e r (Orgel), Har- betrogen kann. Auf diese D^ife kann man m einer nifd> (Violine) unb Hoboist öergant Klingel-^ einzigen Rächt 4050 Schill^roten, von oenöi böfer (Lello), bie ben .Pilgerchor" aus Richard! jede mehrere Zentner wiegt, -^unb^ven - Diese Wagners .Tannhäuser" während des GotteS-. Fangart ist aber nur möglich während deS Rord- dienstes mit tie em Empfinden zu Gehör brachten. west-Monsum, wenn die -<were auf bie Canb- unb so zur Feierlichkeit bes Ofterfeftgottesbisn» bänte kommen, um ihre Eier zu legen. Wenn stes beitrugen. Die Gemeinde würde es sehr be- die Schildkröten auf ^E Wasser schwimmen, rihen tt^nn sich bie Heroen bei Festgottes- bann werden sie von den Australiern, mit Har- üienften öfters in dieser schönen Weise betätigten, punen stiegt. Geschickte Schlldkroteniager aber

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