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Kirchliche Nachrichten.
3fr. ReligivnSgemeinde. Gottesd. i. d. Shnag- (6übanL). Samstag.18. Rov. Borabd. 4,30, morg. 9> Predigt. Abds 4,50 u. 5,30. — 3fr. Religion-- gefellschaft. Sabbatfeier 18. Rov. Freitag abö.4,15, Samstag Dorrn. 8,30 Predigt. Rachm. 3,30, Sabbatausgang 5,30. Wochengottesdienst morgens 6,45, abds. 4,00. ---------
grvver Llnw-rrtschaftlichkeit bis auf weitere- ein» gestellt. Bei schönem Wetter soll an Sonntagen die Dahn auf die Saaldurg fahren.
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Berliner Produttenmarkt.
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Äur» Kur» Kur» lo. lt 13.1t 15.11.
Frankfurt a. M., 15. Rov. Börfen- NmmungSbrld. DollarkurS im Frühverkehr 7600—7800—7900, dann schwankend. 3m Hinblick auf die festere Haltung der Deviseripreise, welche in den ersten Morgenstunden höher lagen, stellten ich Dalutapapiere gut behauptet. In unnotierten Werten trat vorwiegend Abgabeneigung ein. Der Montanaltienmarkt zeigte beute ein schwaches Gepräge, wobei besonders die hoch im Kurs stehenden Werte gedrückt erschienen. Realifations- neigung herrschte bei chemischen und ElektrizitätS- papieren, doch blieben hier die Kursrückgänge in engen Grenzen. Autoaktien unterlagen Schwankungen. Die übrigen Induftriewerte schlossen sich der Gesamttendenz an. Auch Danken lagen schwächer. Später sind Auslandsrenten wieder schwach, das Geschäft ruhig. Der Dollar wurde gegen 1 Uhr 7500 genannt.
Börsenkurse.
Frankfurt a. M. Berlin Schluß- Stzluß- Schluß. Schluß.
tob. Kaiserslautern, 15. Rov. schwere Explosion ereignete sich bei Schepp gelegenen Pfälzischen P f a b r i k e n. Der zum Trocknen des Pulvers dienende Steinhausbau flog in die Luft und wurde vollständig zerstört. Auch die übrigen Fabrikanlagen erlitten mehr oder minder schwere Deschädigungen. Da die Schicht schon längere Zeit beendet war, wurden Menschen weder getötet noch verletzt. Der Sachschaden ist jedoch sehr groy. Die Gewalt der Explosion war so heftig, bab in der näheren und weiteren Umgebung, in Waldsischbach und Kaiserslautern, zahlreiche Fensterscheiben und Türen durch den Luftdruck zertrümmert wurden. Der Boden zitterte wie bei einem Erdbeben, und der Knall war bis in die Saarpfalz vernehmbar. Die Entstehungsursache der Explosion ist noch nicht ermittelt. Der Direktor der Fabrik erklärte, es sei ihm ein Rätsel, wie die Explosion in dem Trvckenraum habe entstehen können, da noch eine halbe Stunde vor der Explosion in dem Trockenraum die Temperatur gemessen und alles in Ordnung gefunden wurde.
Melallges. ftranffun . . 8000,— 785(1— —, Schuhfabrik Her» .... —1300,— —, Sichel ......2650,- 2 >00,- -,- -,
Scan off Waldhof .... 8925 — 5300,— 4100,— 5300, Zuckcrfabr.ftrankemba- 46'5,— 4150,— —,— — ZuckerfabrikWaa nutrl 4800,— 4200,— ——,
Frankfurter Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.)
Amtliche Aotierungen.
Datum:
57»Disch. Reichsanlethe
47» Dergleichen
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37o Dergleichen
Drsch.Soar-Vram.-Anl.
47, Preutzische KonsolS 47O Hessen.........
37,7° Hessen 87° Hessen.........
47» Äoüiürfen 57° Goldmexikaner Berliner HandelSges. . Commerz- u. Privalbk Darmit. u.Nanonalbank Deuische Bank Deuische Bereinsbank. DiSeonio Commandir . Melallbank Mi'leideiu. Crediibank Oesterr. Crediianstalt.
80,- 850,- 260,- 830,- 105,- 136,- 155,-
190'-
Dermischtes.
10 Millionen Mark gestohlen.
Derltn, 15. Aov. (Wolff.) Beim Verladen von Gelkckeuteln vor der AeichSbank wurde geftam trotz starker Bewachung ein Deutel, der zehn MillionenMarkin Zehntausendmarkscheinen in der Originalpackung der Reichsbank enthielt, g e st v h l e n. Bisher ist eS noch nicht gelungen, den Derbleib des Gelde« festzustellen.
Schwere Explosion in einer Pulverfabrik.
Bochumer Guh .... 16500,— —»■
Buderus 5000,— 4450,
Berlin. 15. Rov. BörsenstimmungS- bild. Infolge der von der nunmehr zurück- getretenen Reglerung an die Reparalionskomrnis- swn gemachten Borschläge über die Stabilisierung der Mark war vielfach mit starken Kursrückgängen an der Dörse gerechnet worden, zumal das Privat- publikum unter diesem Eindrck gesiern überwiegend Verkaufsaufträge erteilte. Wegen der Regierungskrisis schlug heute vormittag die Tendenz am Devisenmarkt um. Die Rotizen zogen erheblich an, so Reuhork bis 7750. Dies und die starke in politischer Hinsicht bestehende Unsicherheit hinderten die Spekulation, die ohnehin bestehende Derkauss- Neigung mit starken Abgaben zu fördern, so das) die Einbuhen sich in engeren Grenzen als befürchtet hielten. Immerhin betrugen sie im Durchschnitt im Grobverkehr 200 bis 500 Prozent und für führende Montan- und sonstige Spezialpapiere 1000 bis vereinzelt 2000 Prozent. Rheinische Braunkohlen stiegen aufangd sogar um über 5000 Prozent. Dabei war das Geschäft allgemein etwas weniger lebhaft als seither. Rach den ersten Kursen traten vereinzelt Erholungen ein. Späterhin überwog aber die Reigung zu weiteren mäßigen Rückgängen. Bon heimischen Renten gaben Zprozentige Eonsols stärker nach. Andere Consols waren etwas fester. Auch für die zu Einheitskursen gehandelten Industriepapiere ift infolge überwiegender Der-
GerichLssaal.
Der Prozeß wegen V«S Anschlags auf Scheldemann.
Leipzig, 15. Rov. (WTB.) Im Prozesse wegen deS Anschlages auf Oberbürgermeister Scheidemann, brc in den nächsten Wochen vor dem Staatsgerichtshof verbandelt wird, ist den beiden Derhast.-tm jetzt die A.klageschrist zugestellt worden. Angellagt sind der zweiundzwanzigjahrige Kaufmann Hans H u ste r t aus Elberfeld und der neunzehnjährige Landwirt Karl Oe I- schläger aus Althammer bei Eosel.
Hustert hat den Mordversuch ausgeführt, Oel- schläger soll die Flüssigkeit beschafft haben, die Hustert Scheidemann ins Gesicht spritzte.
♦
wd Düren, 15. Rov. Rachts wurden, tote das Ersenbahnbetriebsamt Düren mitteilt, sämtliche Fcrnsprech-, Morse-, Block- und Läuteleitungen auf etwa 200 Meter Länge von dem Dahngestänge zwischen dem Dahnhos Buer und der Blockstelle Morzenrch abge- schnrtten und entwendet. Es handelt sich um Bronzedraht von erheblichem Wert. Da sich diese Diebstähle in erschreckendem, Betriebs^efäyr- dungen her vor rufendem Mähe mehren, sind namhafte Belohnungen derjenigen Personen von der Reichsbahn zugesichert, die derartige Diebe namhaft machen.
wd. Limburg (Pfalz), 15. Rov. Heute mittag drangen zwei jüngere Burschen im Alter von etwa 20 Jahren in die Wohnung des Verwalters der Limburg ein und vertrieben die Bewohner durch Revolverschüsse. Diele muhten durch die Fenster flüchten. Die Räuber durchsuchten die Wohnung, erbrachen die Möbel und raubten etwa 12 000 Mk. Sie konnten ungehindert flüchten und haben sich, wie man vermutet, nach Mannheim gewandt.
genkleie 7000 Mk. (fester), Rap« 20 000-21 00p Mark (behauptet), Biktoriaerbsen 23 000y24 000 Mark, kleine Erbsen 20 000—21 500 Mk. Peluschken 14 500—15 500 Mk., Wicken 18 500 Bis 19 500 Mk., Lupinen, blau 14 000-15 000 Mk., gelb 15 500—16 500 Mk., Rapskuchen 8000 Mk., Trockenschnihel 6100—6300 Mk. Rauhsutter: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 4900—5000 Mk., Haferstroh, drahtgepretzt 4900—5000 Mk, Stroh, strohseilgebündelt 4900—5000 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Bormahd 3000—3200 Mk.. Rachmahd 2850-2900 Mk.
Frankfurter Getreidebörse.
Franksurt a. M., 15. Rov. Weizen 26000 bis 27 000 Mk., Roggen 25 000 Mk., Sommergerste 25 000—26 000 Mk., Hafer, inländischer 25 000 biS 26 OCO Mk., ausländischer 32 000—33 000 Mk., Mais Mixed 30 000 Mk., Weizenmehl, südd. Spezial 0 38 500—42 500 Mk., Roggenmehl 32 000 bis 34 000 Mk., Weizen- und Roggenkleie 12 500 bis 13 000 Mk. Tendenz: nachgebend, Mehl nur zweithändig gehandelt.
tritt der Regierung geschaffenen unsicheren politischen Lage und der neuen Steigerung der Devisenpreise stellten sich auch die Rotierungen am Produktenmarkt bei allerdings geringer Unternehmungslust wieder höher als gestern. In Weizen waren die Ämsähe ganz unbedeutend. Für Roggen zeigte sich etwas mehr Kauflust. Sonst bestand noch etwas Begehr für Hafer und Mais. Futterstvjfe hatten ruhiges Geschäft und Oelsaaten und Hülsenfrüchte stellten sich in den Preisen allgemein höher. Weizen, märkischen 12 900 bis 13 200 Mk. (etwas fester), Roggen, märkischen 11 600—11 800 Ml. (etwas fester), Sommergerste 12 800—13000 Mk. (still), Hafer, märkischen 13 350 bis 13 450 Mk., pommerstchm 13 200-13 330 Mk. (fest), schlesischen 13 000—13 300 Mk, Mais. La Plata, loco Berlin 13 600-13 500 Mk. (fest), Weizenmehl (100 Kg.) 35 000-39 500 Mk. (gut
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die französische Presse über den Rücktritt de« Kabinetts Wirth.
Paris, 15. Rod. (WTB) Zur Kanzler- krise in Deutschland schreibt die „®rc Rondelle": Dr. Wirth war ein periodischer Kanzler. In dem Augenblick, wo das Reich das D dürfnis nach einer aufbauenden Politik hat, verschwindet er. Das Einzige, was man befürchten müsse, sei das, datz diejenigen, die den 0tura des Kanzlers wünschten, die Herren der Lage sind. Deutschland steht mitten in der Krise. Während die Rechtsparteien sich mitelnanber verschwören, um die abscheulichste Drktatucwiederherzu stellen, brechen in Köln und Düsseldorf Revolten aus. Hungerrevolten verkrmdet man, aber nichtsdestoweniger Revolten. In Frankreich wünschen die erhitzten Ratwnalisten eine deutsche Katastrophe. Zu Ehren Frankreichs und seines Regimes arbeitet man glücklicherweise in Paris bar an, diese Kata- stropA zu oerhindern.
Der „Figaro" sagt, man dürfe nicht mist- bräuchlich mit Analogien umgehen, besonders wenn es sich um Ereignisse hairdele, die tn der Entwicklung begriffen ftnb. Indessen scheine die Lage in Deutschland im Lichte dessen, was in Italien vorgegangen ist, immer mehr an Klarheit zu gewinnen, ohne dah man bereits das Wort „ F a s z i s m u s" aussprechen könne, wenn man von dem gesamten Zusammenhang der älmstände spricht, denen der Kanzler welchen mutzte. Aber daran ist nicht zu zweifeln: ®a.i erlebt eine neue Gruppierung der Bürgerlichen, fast könnte man sagen, der Parteien der sozialen Erhaltung. Es bleibt die Frage, tn welcher Weise die extremen Parteien regieren werden, denen ihre starke Organisation die Möglichkeit bieten wird, Widerstand der ernstesten Art zu leisten. ,
DaS „Echo Rational" schreibt Macheii wir uns auf ernsteste Dinge gefaßt Sie stehen unmittelbar bevor. Die Leute in Deutschland sehen uns anderswo, und besonders im Orient, allzusehr beschäftigt Deshalb lüfteten sie die Maske und sprachen in ihrer letzten Rote von der glatten B e- f e 11 Ig u n g des Bersailler Vertrages. Ihre Taktik besteht jetzt barm, uns zu überreden, dah wir gut täten, das linke Rheinuser zu räumen.
Di« „Times" über die innerpolitifche Lag« Deutschlands.
London, 15. Rov. (WTB) Das Haupt. Interesse der Blätter wendet sich heute den in Grobbritannien und Rordirland stattfindenden P a r l a m e n t s toa h l e n zu. Die „Times" sprechen als einziges Blatt in einem Leitartikel von dem Rücktritt des Kabinetts Wirth, der allerdings erst in später Stunde in London bekannt wurde, und bezeichnet ihn als natürlich. Die Industriellen bildeten heute in Deutschland die stärkste Macht. Die letzten Erörterungen in Berlin ubelr die Reparationsfrage hätten gezeigt, dah die Regierung die Bertretcr der dc'ckschen Industrie und Finanzen ausschlieht, keine ernstlichen Borschläge macht und kc-ine Berpfllchtun- gen mit irgendwelcher Aussicht, sie durchzuführen, übernehmen kann. Die kräftigen Mahnahmen, die Deutschland braucht, toenn es seine Finanzlage wiederherstellen und mit der Erfüllung seiner internationalen Verpflichtungen beginnen will, können nur durch eine st arke Regierung getroffen werden. Wirth sei zu schwach und sein Rücktritt sei unvermeidlich gewesen. Die dadurch geschaffene Lage sei jedoch ernst. Infolge des schlechten Standes der Mark und wegen der Steigerung der' Preise griffen die Unruhen In Deutschland um sich. Sowohl die kommunistischen als auch die monarchistischen Extremisten seien bereit, rlle Schwierigkeiten aus- zunützen. Die letzte Hofsnung sei, dah die Reglern ngsverantwortlichkeit so bald und so schmerzlos wie möglich auf die gelegt würde, die die Stärke hätten, sre zu tragen und die alle politischen und wirtschaftlichen Hllfsmittel mobilisieren könnten, um eine gesunde Finanzwirtschaft herzustellen und gerechte Schulden zu bezahlen. Die Alliierten hätten seit langem die Rotwendigkeit empfunden, mit dem wirklichen Deutschland zu verhandeln und nicht mit einer Schattenregierun^
,1180ft-10950,-1050a- 9500,- . 1500.- 1325,- 1700,- 4900,- . 1695.- 1450.- 1699,- 1500,- . 220).- 197A- —,- —,— . “500,— 3150,- 3500,- 3000,-
5300,— 5C00,- 5600,— 5060,- 3900,— 3500,- 8850,- 3-200,- 5930,- 5050.
5000,- 40 0, 2900,- 26 0, 6m- 5903,•
6100,-5600,— 6000,- 5375,- -,-950 0,-96000,- 9050 ),- 6000,— 6200,- 6000,- 6100,- 1500,- 1250,- 1650— 1475,- 1300,- 957).— 1350,- 1100 — 3480,— 307>0,- 3525.- 3130,-
LandkreiS G leben-
* Lrch. 15. Rod. Eine nach jeder Richtung 6tn toohlgslungene Schillergedächtnis- f eier konnte hier dank der Unterstützung der Giehener Waldbuhne begangen werden. Mrt° wirkende waren Hanns Werner Langer aus Darmstadt, Frl. Speckha rdt und Frl. K 0 h- (ermann, sowie dre Herren Dr. Kling und Prosper mis Giehen. Die Beranstaltung bot den Besuchern einen selten schönen Genuh und ist hier mit aufrichtigem Danke auf genommen worden.
tt. Treis a. d. L., 15. Rov. Der als dritter Mir hiesigen Gemeinderatswahl eingererchte Wahl- Vorschlag der sog. Mittelpartei (Demokratie) ist mit dem der Sozialdemokratischen Partei als verbunden erklärt worden. Wie uns von Mitgliedern des hiesigen Beamtenkartells mitgeteilt wird, steht das Beamtenkartell mit diesem Wahlvorschlag in feiner Der bindu n g.
KreiS AlSfeld.
* AlSfeld, 15. Rov. In der gestrigen Stadtvorstandssitzung wurde vom Bor» i'itzenden mitgeteilt, dah bei der jüngsten Reu- vcrpachtung städtischer Grundstücke insgesamt 29 670 Mk., gegen seither 827 Mk., erlöst wurden.
Das Stadtparlament erklärte sich mit der Anpassung der Gemeindebeamtenbesol- jung an die neue Gehaltsordnung vorn 1. Oktober 1922 grundsätzlich einverstanden, jedoch soll beim Ministerium des Irmern angefragt werden, ob eine sichere Aussicht besteht, dah die jetzigen B 0 r s ch ü s s e des Reiches für die erhöhten Beamtenbesoldungen in feste Zuschüsse für die Gemeinden umgetoanbelt werden. Die jährliche Gehaltssumme an die städtischen Beamten macht jetzt 5 954 479 Mk. und, wenn der In Aussicht stehende Teuerungszuschlag von 49 Prozent hinzukommt, 914 689 Mk. aus.
Kreis Büdingen.
"Büdingen, 15. Rov. Der Gern et «berat stimmte der Umwandlung des humanistischen Wolsgang-Grn st - Gymnasiums tn ein Resormgymnasium zu. — Der in Amerika lebende Georg Albert von Büdingen, der schon mehrfach Geldbeträge für Arme gesandt hat, machte jetzt unserer Stadt eine Stiftung in Höhe von 500VV0Mark, deren Zinsen alljährlich an Arme, Witwen und Waisen verteilt werden sollen.
Starkenburg und Nheinhessen.
rm. Darmstadt, 15. Rov. In dem seit längerer Zeit schwebenden Streit über die Festsetzung der Hundertsähe der Mietzu- schlage auf Grund des Reichsmietengesehes hat nunmehr das K r e i s a m t nach Berhand- tungen mit den beiden Parteien, dem Hausbesitzerverein und dem Mieterveretn, die nach- sichenden Sätze festgelegt: a) vom 1. Juli bi s 3 0. September sind vom Mieter 6 7 0 P r 0 - 4ent auf die Friedensmtete zu zahlen, vom 1. Oktober ab vorläufig bis 30. R 0 v e m b e r 1950 Prozent. Der 670prozentlge Aufschlag seht sich zusammen auS: Steigerung der Zinsen 10 Prozent, Betriebskosten 120 Prozent, laufende Instandsehungsarbeiten 340 Prozent, gröbere Instandsehungsarbeiten 200 P'.vzent. Der Zuschlag von 1 970 Prozent seht sich zusammen aus Steigerung der Zinsen 30 Prozent, Betriebskosten 130 Prozent, lausende Instandsehungsarbeiten 1130 Prozent, Prohere Instandsetzungsarbeiten 660 Prozent. Die Mietervertr^ter haben ihre Zustimmung zu 'Oer Erhöhung nur unter der ausdrücklichen Boran ssetzung gegeben, dah die gesetzlich geforderten h a u s k 0 n t i angelegt und die vorgesehenen De- träge für die Instandsetzungsarbeiten wirklich verwendet werden. Das Wassergeld wird, wie icilher, auf die Wohnungsinhaber auSgeschlagen. Born 1. Dezember ab ist eine von dem Oberbürgermeister vorgescblagene weitere Erhöhung vorgesehen, die sowohl dem Mieter, wie dem Hausb.'sitzerverein bekanntgegeben wird. Es soll eine Erhöhung auf 2200—2400 Prozent anzunehmen fein.
cm. Da r m st a d t, 15. Rov. Wegen Ste uer» Hinterziehung wurden von dem Finanzamt Darmstadt-Land der Händler Georg Eckert II. in Griesheim bei Darmstadt zu 27 500 Mk. und der Rehger Ferd. Reinheimer auS Eberstadt zu 10500 Mk. Geldstrafe rechtskräftig verurteilt.
wd. Mainz, 15. Rov. Wie in einer Wähler- versammluna anlästlich der Stadtverordnetencoah- len mitgeteilt wurde, befanden sich im September dieses Jahres 5232 Wohnungssuchende in Mainz. Im September konnten nur 192 W 0 h- nuygen zugewiesen werden.
tob. Worms, 15. Rov. Die Erkrankungen an Masern haben sich in den letzten Sagen in unserer Stadt derart gehäuft, dah es notwendig geworden ist, zur Bermeidung der Weiterverbreltüng die Schulen zu schließen.
Heffen-Naffau.
ra. R 0 0 heim a. d. Bieber, 15. Nvv. In der am Dienstag abgehaltenen Generalversammlung der hiesigen Betz i r k s k a s s e wurde entsprechend der heutigen Geldentwertung der Zinsfuß für Einlage und Ausleihung erhöht. Der seitherige Direktor, Bürgermeister Bechthvld, wurde wiedergewählt. Für den zurückgetretenen Dorsiyenden des AuffichtSrateS, Freiherr van der Hoop, wurde Bürgermeister W. D e n d e r gewählt. D'.e Geschäftsstun- den der Kasse finden für die Folge an jedem Vormittag statt. — Fräulein Lott scheidet mit IahreSschluh aus dem öffentlichen Schuldienst.
fpd. D a d H 0 m b u r g v. d. H., 15. Rov. Der (Betrieb der 6 n vntirbe Beute wen en
vcunburirWiner. Pate: 2850,— 2650,— 2800,— 2510, Nvrddeuischer Lloyd. . 1850,- 1520- 1810,- -, Zement,verkHeldelberg 4025,— 4025,— —,— —, Philivp Holzmcmn . . . 2525.— 2250,— —,— —,
14. November
16. November
Geld
Brief
Geld
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1393,-
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1065,20
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350,60
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