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Terp entinware

100. Dose

Gießen, März 1922

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Wetterau, tterung wurde $afer be- eines großen h \d)onHedex

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Trier.

n DaS Dom« .. W- Dorn' hof von Trier Dahl bestätigt.

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Kirche "" be die Lande»' irä hAerung^ < ', faste ,-s$ ttaacs rsS: en nn§ <g geifi* n^??^2lbgeo'^ sär-

«** sei »Ul« 3 ®ife

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iL°L ^gendwei^ n >vlederhvlie 5n den Sro. 'Dieses, Alagrn ? ^luldreiz habe, und

Qrf fcbtmÜ ^^ndgeld dah auflumme um 1 korben sei. ^gen Scheel ? der Mevaate, er Msvreis von tta WaC. Duldungen die oruntersuchung daraus ist es Deschwocenen geklagte muhte

MeitSgerneinschasten vor genommen werden sollen. 2llle Volksglieber müssen bei der Wahl beteiligt Derben. Dies torme nur durch Urwahlen geschehen. "216g. Jakob bekämpft den Antrag der Minder- Mt, dah die Fakultät und das Seminar feine tcrufenen Vertreter haben sollen. Beide sind so <ng mit der Kirche verwachsen, dah sie auf jeden fall auch in die K.rchcnrertretung gehören. Abg. fahr. v. Hehl führt aus: Sin Recht der Delanaie .u je einem Vertreter lasse sich logisch nicht Ponflruieicn, hier können nur Zweckmäßigkeits- ?ründe mitsprecheri und hiervon ausgehend könne man die jetzige (fahl der Abgeordneten beschrän­ken. DaS Verhältnis der Geiltlichen zu den welt­lichen Abgeordneten habe man in Baden offen gelassen, dgbei aber auch keine Frau in den andeskirchentag gewählt. Wan müsse einen tnterschieü machen zwischen den Inhabern der lerntet und den wirklich geistlichen bachverstän- igen. Sie Synode soll die Allgemeinheit wider- spicgeln. daher müssen Universität, die Frauen- . ceelne u. a. vertreten fein. ®ine Klassifizierung wischen Gewählten und Berufenen solle man lchl machen. Die bei den llraxiblen zu besüich- i nie starke Agitation werde durch die Der- röherung der Wahlbezirke gemildert. Einen alen Wahlvorschlag gibt es überhaupt nicht.

lr g. Dr. S ch i a n wendet sich gegen die Aus- «rhrungen des Abg. Dr. Walger, et könne auf Gegenbeweise hier nicht eingehen, er lehnt aber i den Vorwurf, dah die Verbreiterung des ßaien- cmented durch Okachgicbigkell gegenüber demo- atischen oder revolutionären Gedanken verur- icht worden sei, mit bewußtem Aachdruck ab. - icr steht in Frage, wie es möglich ist, die Vicht- giüstlichen am besten in die kirchliche Arbeit 1 neinzubringen, hier habe die lutherische Kirche i gen über der reformierten große Fehler be­

dingen. In der letzteren Hai man die Vichttbeo- gen mehr zur Mitarbeit herangezogen Wenn n Pfarrern im Landeskirchentag ein Drittel der ' -facht zur Verfügung gestellt werde, fei dies ein p IleS Mah und dadurch werde der Bedeutung D izfed Standes völlig Rechnung getragen. Außer- I h«lb Hessens sind in allen Staaten die Vertreter b*r Universität in den Kirchentagen, und man irerbe es schmerzlich empfinden, wenn in Hessen Mein hiervon eine Ausnahme gemacht würde.

die theologische Fakultät in vieler Hinsicht auf >x8 engste mit der Landeskirche verbunden ist, miet er dringend, den Derfasfungsentwurs anzu- | ich men und es nicht auf die Zufälle einer Wahl irtommen zu lassen, (ßebß. Beifall.) Abg.

' T®a t ß e 8 bestreitet, daß man nur durch die !»llanatSwahl die Beteiligung aller Berufsstände reichen könne. Man solle die Zahl der Ab- iLvrdneten verringern- in dem großen Sachsen >obe man nur 20 geistllche und 40 weltliche Vet- reter. Prälat Euler warnt vor dem Ver- »ciltnis von 1.2 abzugehen. Es werde der Geistlich- c it doch sicher auch angenehm sein, bei den vielen iianziellen Fragen ein gewisses Maß von Der- uittoDrtllcßfeit auf die Laien abwälzen zu können. L.'g. P i tz tritt den Ausführungen des Abg. Dr. v<ian bei, man solle an dem Verhältnis von 1:2 -sihalten. Die Verfassung des Deutschen Ev. ilrchenbundes könne hier ein Vorbild sein. Wenn btr eine Polkskirche jcln sollen, müsse den 429 evangelischen Geistlichen die vorgesehene Vertre­tung genügen. Er bekämpft gleichfalls die Aus- Hitrungen des Abg. Walger und verwahrt sich

-rnz entschieden gegen die Behauptung, daß die 3<rftärtung des LaienelementeS durch llnterftüt)- ig des demokratischen ober revolutionären ®e» infcn« veranlaßt worden sei. Man wolle noch ihr Sachverständige heranziehen und müsse ba- cintieten, baß außer ben Vertretern der ilni- sität unb bed Seminars auch bie Religions- $rcr, hoch die eigentlichen Erzieher in religiösen .ragen, vertreten seien. 2lbg. Lauser beg ündet ' Antrag Dollinger: Die Zahl ber Geistlichen »* 15 unb bie ber weltlichen Mitglieder auf 30 f-rabzusetzen. ba man im Volke sehr oft die Größe c! Parlament. Vertretungen nicht verstehen könne -llbg. Fritsch sieht bei dem starren System von 1:2 eine Schwierigkeit. Wan solle ben Dekanaten nshr Recht einräumen. Die Urtoablen würben .u viel Beunruhigung bringen. Abg. 'Bern bed laißt barauf aufmerksam, daß man von feiten

Kirchenregiments den schon 1908 geäußerten bnsch nach Berufung eines Theologen positiver Dichtung auf den Lehrstuhl der Landesuniversität berücksichtigt habe. Abg. W a i h vertritt bie Jüffanung, baß noch mehr wie bisher auch bie ufodgen DerusSstSnde in ber Kirchenvertretung wßanben fein mußten. Abg. W a h l - Schlitz kann . M Interesse ber Zusammenarbeit nicht verstehen, tah inan baä geistliche Element aus ber Mitarbeit 1ÄTJ9C2stolIx lWiderspruch.) Hierzu liegt ab- trat fein ©ninb vor. Man sollle es bei dem seit- xrigcn -BorßaUnti 23:34 belassen. Das Dekanat c® nach wie vor der eigentliche WahWrper fein. K- Dollinger tritt aus DparsamkeitsrÜck- ifitai für die Verminderung ber Wgeorbneten Iit, ba in ber jetzigen Zeit der Vot im- Verarmung gespart werden müsse und icn selbst in der blühendsten Zeit Deutsch- mds nur 46 Kirchenvertreter gehabt habe. E3g. Wagner (D> glaubt, baß das einzig lästige bie freie Wahl, ohne jede Vebenbestim- -rng wäre. Abg. Frhr. v. Heyl ist der An- iviuung, baß ber P'^rrerstanb nichl als De-

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47a o 20 -----

cussslanb, sondern mir als besonderer Sachver­ständiger zu betrachten ift Richt bei jedem Laien könne man dasselbe religiöse Verständnis wie bei dem Abg. Walger feststellen. Die Berufungen sind in ber fraaltchm Form nicht durchiühräir, wenn man bie Zahl nicht erhöht. Es folgen wei­tere Ausjührungen ber Abgg. Dr. Sell, Wag- net (ÖL), Dr. Schian. Frau HeräuS und Waih. worauf bie Abstimmung beginnt §81 wirb zunächst zurmLgesielli, § 82 angenommen § 83 wirb in feinem ersten Teil zunächst aus-

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QHontanmaittc betrugen die anfänglichen Kursverluste vielfach 40 bis 80 Prozent. Von chemischen Papieren büßten Anglo-C-ontinen- tal anfangs über 100 Prozent ein, erholten sich allerdings später etwas. Vobel-Dynamit verloren 60, Oberfchles.fche Kokswerle 65 Pro­zent. 3m weiteren Verlaufe waren Katto- wiyer und Laurahütte von interessierter Seite stark begehrt und ft.egen noch wesentlich über ben gestrigen Schlußstand hinaus. Sonst blieb das Geschäft träge bei nur vereinzelten Besse­rungen und überwiegenden weiteren kleineren Abschwächungen. Sch.ffahQS- und Bankaktien waren ziemlich widerstandsfähig. Der An- leißemartt behauptete im allgemeinen seinen Kursstand. Für Zprozentige deutsche Reichs- anleiye herrschte feste Stimmung. Die De­visenkurse befestigten sich nach vormittägiger Steigung zur Llbschwächung entschieden. 3m weiteren Verlaufe schwächten sich die De­visenkurse wieder ab und damit war ein wei­terer Grund zu den Rückgängen in den 3n- dustriewerten gegeben. Man sprach von der Möglichkeit des Zustandekommens einer in­ternationalen Anleihe. In den nur zu Ein­heitswerten gehandelten 3ndustriepapieren war die Haltung ungleichmäßig. Reben Er­höhungen schienen Rückgänge das Heber» gewicht zu haben.

Frankfurt a. M., 15. März. Bör» senstimmungsbild. 3m Einllang der unsicheren Haltung der ausländischen Zah­lungsmittel zeigte der Effektenmarkt ein ruhi­ges Aussehen. Da eS an sonstigen Anregungen fehlte und die Spekulation auf den variablen Märkten eher abgabelustig war, stellten sich vielfach ^Abschwächungen ein. ©cbr. Fahr 760 biS 770, Benz 710, DrockhueS 1420, Chemische Rhenania 1230, ManSfe.der Kuxe 29 000. Aus­landspapiere schwächten sich ab. Am Montan­aktienmarkte traten die führenden Aktien zirka 2080 Prozent niedriger in den Verkehr. Elektrowerte ebenfalls meist niedriger. Anilin- werte schwächer. Auch im weiteren Verlaufe konnte sich die Börse nicht zu regerem Ver­kehr aufraffen. Die Tendenz blieb vorwiegend )wächer. Der Dollar bewegte sich auf 270, 269, 274, 272. Privatdiskont 4V2 Prozent.

Frankfurt a M., 16. März

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin Schluß- Schluß- Schluß- Schluß-

gcgebeiL Der Antrag Knodt betr. die Be­rufung der Reliaionslehrer usw. wird angenom­men. Für die Bestiinnrung, daß llrwahlen flattfinöcn sollen, ergeben stch 30 Stimmen, wäh­rend 31 dagegen sind. Für die Wahlen durch Gemeindeverlreter stimmen 12, für die Dekanats- Wahlen 26 Stimmen, die Gegenprobe ergibt die Zahl 35. Es ist also auch hier keine Mehrheit vorhanden.

Schluß der Sitzung V/< älhr. Nächste Sitzung nachmittags i/24 Üßr.

Die Rachmittagssitzung beginnt um 3,40. Es wird zunächst mit der Beratung des § 84 fortaefahren. Abg. Bernbeck verm.ßt, daß hier die Vertreter der theologischen Fakultät nicht als Geistliche anzusehen sind. Abg. Dr. S ch i a n ersucht die Abstimmung hierüber vis zur Entschei­dung über den Wahlmodus auszusehen 2lbg Wahl (Schlitz) ersucht um Streichung der Dcstin:- mung betreffs der im Ruhestand befindlichen Geist­lichen. Der Absatz 2 geht an den Derfassungsaus- schuß. Dec § 84 findet Annahme. § 85 setzt die Amtszeit auf sechs Jahre fest. § 86 betrifft die Wahlprüfung durch die Kirchenbehörde. Der An­trag wird angenommen. § 87 enthält die Ablegung der Verpflichtung. § 88 betrifft die Präsidenten­wahl unb die Wahl des Schriftführers. In § 89 ist die Dauer auf drei Jahre bestimmt. § 90 enthält die Oesfenllichkeit, die Beschlußfähigkeit, die Ab­stimmungen, die mit einfacher Mehrheit gefaßt werden sollen, mit Ausnahme der Abstim­mungen über Verfassungsänderungen. § 91 be­stimmt. daß die Geschäftsordnung durch ein besonderes Gesetz geregelt wird. In § 92 wird der Wirkungskreis der Synode festgelegt. § 93 erwähnt, daß das Bekenntnis nicht Gegenstand der Verfassung ist. § 94 trifft Bestimmungen über die zu erlassenden Kirchengcsetze. § 95 betrifft Vor­lagen von Gesetzentwürfen, § 96 betrifft Verkündi- gungen der Gesetze, § 97 Zurückverweisung von Geseßen an die Landesshnode. § 93 enthält Ver­tagung der Synode. Abg. Dr. S ch i a n ersucht, diese Frage an den Ausschuß zurückzuverweisen. Dein Antrag findet Annahm?. § 99 enthält die Wahl des Landessynodalausschu ses und sei ec Stellvertreter. Sin Teil der Anträge geht an den Ausschuß zurück. Eine lange Aussprache ent­steht über die Frage, wie weit die Mitglieder der Kirchen gemeinde auch Au s dußmi g'ieber sein können. Mitg jeder des Lan'e shnodalausschu ses können auch gleichzeitig Mitglieder eines anderen Ausschusses der Landessynode sein. Es wird darauf hingewiesen, daß ter Landesshnodalaus­schuß doch jetzt ein wichtiges Glied deZ Kirchen­regiments ist. Der Antrag auf Streichung dieser Besttmmung wird abgelehnt. § 100 be­stimmt, daß die Landessynode durch den Landes- shnodalauSschuß vertreten wird. Der Antrag wird angenommen. Dann wird noch über die An­träge zu § 83 betr. die Abstimmung nach Provin­zen oder Dekanaten abgestimmt. Die Abstimmung ergibt eine Mehrheit für die Wahl nach Provinzen mit 30 gegen 27 Stimmen. Da die notwendige Zwei­drittelmehrheit fehlt und eine ganze Anzahl An- trqae über die einzelnen Bestimmungen vorliegen, mutz sich der Ausschuß nochmals mit der Frage befassen.--

Äirdhlid)e Nachrichten.

3 srael. Religionsgemeinde. Gottes­dienst in der Synagoge (Sub-Anlage). Sams­tag, ben 18. März 1922 Vorabb.: 6,15: morgens 9; abenbs: 6,40 unb 7.20 Uhr.

Ofrael ReltgionS-Gesellschaft. Sabbatfeier ben 18 März 1922. Freitag abend 6,05; Samstag vormittag 8,30. nachmittag 3 30 Sabbatausgang 7,20. Wochengottesdienst: Mor­gens 6,45, abends 6,00.

Handel.

Berlin. 15. März. Börsenstim­mun g S b i l b. Die Börse eröffnete in schwacher Haltung. Angeblich veranlaßten die Erwägungen hinsichtlich einer Rentabllitäts- minderung ber 3ndustrie Lurch bie Annähe­rung ber inländischen Preise an die Welt­marktpreise, ferner die Verteuerung der Roh­stoffe infolge der Markentwertung die Spe­kulation zu weiteren Abgaben. Wenn auch die Verkäufe nicht besonders dringend waren, so wurde Loch tellweise ein recht empfindlicher Druck auf den Kursstand auSgeübt, da es an genügender Kauflust durchaus mangelte. Am

angenommen, der die Zahl der geistlichen Mit­glieder auf 23 festsetzt. Züc den Luttrag des Ver­fassungsausschusses betre.fs der Zahl ließen Mitglieder werden nur 36 v

16.3.

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L91 0.06 9.20 46.10

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Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. 6b. Fr. r

1.7.14. 125 40

59.20 88 80

11780 88.80

117.80 97.80

125 40 23-80

5,8)

4.12

-.37

100 100 100 100 100

1 100 100 100 100 100 100

Mk. -

Kr. a

14.3.

1,90 0,97 1,79

20 87

1,47

29 34 5 87

4,18 -.36

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1'45

Devisenmarkt.

15. x

194.- V0 0.G6 9.-

45.90 22.35

25.90 42*50

515.50 1.65

0,125

Markuotienmg«.

Stte 100 deutsche Mark wurden gezablt:

Datum:

Zürich.........

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Kopenhagen...... Praa..........

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Züricher

L. = 26.10

Fr. » 42.80

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$ - 517.-

= 1.65

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(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Amerikanischer Vorschlag

einer neuen Gesellschaft der Rationen.

P a r i s, 15. März. (WTB ) Rach einer Mel­dung der »Ehieago Tribüne" aus Washington hat Senator Porter Mac ©umber im Senat gestern einen Vorschlag zur Bildung einer Ge­sellschaft der Rationen eingebrach!, die Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Frank­reich, Italien, Japan, Deutschland, Spanien Oesterreich und Rußland einschljcßen soll.

Die Richtlinien ber .Meinen Entente"

Prag, 14. März. (WTB.) Rach ben M i n i > fterberatunaen in Bukarest und nad; der Zusammenkunft Der tschechoslow-ck schm und süd­slawischen Minister des Aeußern in Preßburg wurden einheitliche Richtlinien für den bei den Arbeiten auf derGenueser Konferenz einzunehmenden definitiven Standpunkt erzielt, lieber den einheitlichen Standpunkt der betreffen­den Regierungen wurde folgender amtlicher Bericht aüsgegeben: Die Regierungen der tschechoslowakischen Republik Rumä­niens, der polnischen Republik und des Königreichs Jugoslawiens sind baf.ln übet' eingekommen, auf ber Konferenz von Genua einen einheitlichen Stanbpunkt einzunchmen Von dem Gedanken geleitet, Europa ein normales politisches und wirtschaftliches Leben zu sichern, sind sie zu dem Schlüsse gekommen, daß folgendes erreicht werden muß: 1. Das In Cannes von den Vertretern der alliierten Großmächte fest- gesetzte Programm für die Konferenz in Genua wird eingehalten werden, und über Punkte, welche aus diesem Programm aus­geschlossen werden, wird nicht diskutiert werden. 2 D e nach Belgrad einberufene S a ch- verständigenkonferenz bestimmt die ge­meinsame wirtschaftliche Richtlinie, welche auf der Konferenz von XS?nua eingehalten werden muß. 3 Die Rotwendic e t die intern-t rnalen Hande s- und Transportbezich-'Ngen zu erleichtern, maß im Einklang stehen mit den Rücksichten auf die Selb­ständigkeit der cirz l en verbündeten S'aatcn. Es wird zwischen ihnen kein Unterschied gemacht wer­den. 4. Jeder der verbündeten Staaten wird sich nur an der Beratung und Entscheidung der Fragen, die seine Interessen betreffen, beteiligen. Die Schwierigkeiten der englischen Koalition.

London, 15. März. (WTB) Die gestern im Unterhaus abgehaltene Versammlung von konservatwen und unionistischm Mitgliedern deä Unterhauses, die einberufen worden war, um eine Entschließung anzunehmen, in der die Führer der Partei unterstützt werden in ihrer .Entschlossenheit zu dem Premierminister zu stehen", brachte, wie gemeldet wird, diese Absicht nicht zur Durch- führung. Die in der Versammlung in voller <5!drfe anwesenden Unbeugsamen erklärten dem .Daily Telegraph" zufolge, daß sie einen Siez davon ge­tragen hätten, da die geplante Entschließung nicht zur Abstimmung unterbreitet wurde und die Ver­sammlung ohne ein greifbares Ergebnis auf un­bestimmte Zeit vertagt worden fei.

Erlösung eines KindeS aus französischer Gefangenschaft.

Berlin, 15. März. (Priv.-Tel.) Der ..Zeit" zufolge hat bie ReichstagSabgeordnete Frau von Oheimb mit anderen weiblichen Abgeordneten nunmehr bie Mittel aufge­bracht. um bie Tochter des Arbeiters H e y » mann in Köln, die sich bei einer französi­schen Familie In Ranch befindet, unb für bie ein Pflegegelb von 5000 Frank gefordert wurde, aus der Schuldhaft zu befteien. Frau v. Oheimb wird sich gemeinsam mit der Mut­ter nach Ranch begeben, um das Kind ab­zuholen.

mit wertvollem beschenk

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