Kto CMerfMbe etne# !>teftgen Kottferttons- geschästeS eingetoorlen und Kleidungsstücke ent- wendet hatte. Die Kleidungsstticke hatte er bereits Derflouft Ebenso konnte der Dieb dingfest gemacht werden, der vor drei Wochen den beiden Schul- jungen den Koffer mit Tänzerkostümen in der Dleichstrahe vom Wagen entwende: hatte. Ein Teil der Kostüme konnte wieder zur Stelle gebracht werden.
** R vhei tSalte sind tn den letzten Räch- ten wiederholt an der Kreisstraße Gießen Rod- Heim verübt worden Dort wurden neugepflanzte Obstbäumchen beschädigt, drei Däumchen wurden die Kronen abgebrochen. Der Kreisausschutz des Kreises Dietzen gewährt demjenigen, der zweckdienliche Mitteilungen zur Ermittlung des Roch» lmgs machen kann, bis zu 5000 Mk. Delobnung.
•• Eine etnfle Wa rnung des Po 1 i - zelamteS vor dem Beschmieren von Gebäuden usw. wird im Arntsverkündigungs- blatt zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Es heißt da: Die hauptsäch'.ich unter der Schuljugend verbreitete, nicht scharf genug zu verurteilend^ Un- sitte, Gebäude. SinfrieMgungen usw. durch Beschmieren mit Kreide, Schmuy usw. zu txrunrei- ntgen, hat tn letzter Zeit wieder überhand genommen. Wir sehen uns daher veranlaftt, vor solchen Ausschreitungen erneut eindringlichst zu warnen, sowie an Lehrer, Eltern. Vormünder usw. das dringende Ersuchen zu rich'en. die ihrer Obhut unterstellten Kinder mit allen U>ncn zu Gebote stehenden Mitteln von der Verübung derartigen Unfugs abzuhalten Die Polizerbeamten sind angewiesen, die Schuldigen im Detretungs- . falle unnachfichtlich zur Anzeige zu bringen, im < Falle der StrafunmündtgkeU der betreff ent^n Kinder aber die Beslrafung ihrer Eltern, Bormünder j usw. nach Artikel 44 des Polizcistrafgesetzes her- I beizuführen.
** D ie Ausstellung von Wander- igewerbescheinen Das Polizeiamt fordert !alle hier wohnhaften Personen, die den Gewerbe- 1 betrieb im Umherziehen im Hahre 1923 fortsetzen oder beginnen wollen, auf, ihre Anträge auf Erteilung eines Wandergewerbescheines für 1923 alsbald bei den für ihre Wohnungen zuständigen Polizeirevieren zu stellen.
** Kein neues Kleingeld mehr. Die Ausprägung der kleinen Münzen bis zu 53Pfennig soll, wie amtlich mitgetcilt. wird, voraussichtlich allmählich eingestellt werden, da ihre Herstellung bedeutend teurer als ihr nomineller Wert ist. Für die kleine Münze besteht zur Zeit nur noch wenig Nachfrage, da das Ausrunbungssystern immer mehr Eingang findet. Auch die neuen Münzen zu 3 und 5 Mark werden kaum weiter ausgeprägt werden, da hier ebenfalls der Metallwert gröher ist als der Kurswert.
**ErhebungderBahnsteiggebühr. Versäumt ein Reismdrr den Zug und gibt er die Reise auf, so wird die Fahrkarte au er Abzug des Preises einer Bahnsteigkarte am Schalter zurückgenommen Diese Maßnahme verhütet daß eine Fahrkarte lediglich zum Betreten des Bahnsteiges gelöst und nach angeblicher Zugversäumnis Rückerstattung des dafür gezahlten Betrages verlangt wird. Benützt der Reisende dagegen die — vom Aufsichtsbeomten mit einem Vermerk über Zugversäumnis versehene — Karte innerhalb ihrer viertägigen ©ültigtett zu einem anderen Zug. dann wird die Bahnsteiggebühr nicht erhoben, selbst wenn die gelöste Fahrkarte gegen eine andere umgetauscht wird.
•* Gießener Hochschulgesell- schäft. Am Samstag sprach vor einer zahlreichen Hörerschaft Professor A. Messer über d'e philosophischen Grundanschauun- gen Oswald Spenglers. Er erörterte zunächst die Gründe des gewaltigen Erfolges von crv..aiciö -lverk „Der Untergang des Abendlands", und legte die philosophischen Leitgedanken dar. Gr kritisierte sodann eingehend Spengler als Metaphysiker. Erkenntnistheoretiker und Ethiker. Dabei wurde der tiefe Gegensatz herausgearbeitet, der zwischen dem Naturalismus^ Spenglers und dem Idealismus eines Kant, Fichte, Encken besteht. Dort der lähmende Unglaube an alle überzeitlichen Werte und die pessimistische Prophezeiung des Untergangs, hier das zuversichtliche Dertrauen auf die Fähigkeit des Menschen im Zeitlichen, sich zum Ewigen zu erheben und die Hoffnung auf göttliche Hilfe.
△ „Hassia"-DezirkStag. Im „Post- keller" fand am Sonntag der Bezirkstag der Kriegervereine von (Sieben und Umgegend statt. Der Vorsitzende berichtete über den Hassiatag in Darmstadt. Mehrere Vereine lieferten Sammel- gegenstände und Geldbeträge zum Besten der Bezirkskasse bzw. des Unlerstützungswesens ab. Den ersten Bezirkstag 1923 erhielt Klein-Linden, für 1924 meldete sich Watzenborn, der Verein will damit fein Jubiläum verbinden. Ueber die finanzielle Notlage der „Hassia" und des Unterflüt-
zungSwesenS berichtete der Dorsitzende. Alle Kameraden stimmten zu. daß eine Erhöhung der Milgliederbeiträge notwendig sei: alsdann tonne die „Hassia" auch höhere Unterstützungen an bedürftige Kameraden zahlen. Die Gewinnlose der »Hassia"-Lotteri« will der Vorsitzende sammeln und daS Geld gemeinsam senden lassen.
Landkreis Gießen.
gL Grohen-Buseck, 13. Dez. Einen gräßlichen Fund machte am hiesigen Bahnhof ein Dahnbeamter, nachdem der um 8 Uhr von Fulda kommende Abendzug abgefahren war. Eine gänzlich verstumme l t e L e i ch e lag auf dem Bahnkörper. Nur durch eine Vorgefundene Postkarte war es möglich, Schlüsse auf die Persönlichkeit des Ueoerfahrenen zu ziehen. Es ist ein in Gießen als Laglöhner beschäftigter hiesiger Bursche. Da das Gericht den Tatbestand noch nicht festgestellt hat. ist es nicht erwiesen, ob die Vermutung richtig ist, daß der Unglückliche infolge eines der sich öfter bei ihm einstellenden epileptischen Anfälle den Tod gefunden hat.
Kreis Friedberg.
* Bad-Nauheim. 14. Dez. Bis heute betrug der Gesamtbrsuch 40 537 Personen.
Kreis Wetzlar.
ra. Kinzenbach, 13. Dez. Gemeindevorsteher Hch. Schäfer will mit IahreS- schluh sein Amt nach lOjähriger Tätigkeit niederlegen. Als sein Nachfolger wurde OrtS- gerichtsvorsteher Karl B e p l e r gewählt. — Für die deutsche Kriegergräberfür- sorge sind Hierselbst 6513 Mk. eingegangen und an den Volksbund abgeschickt worden. — Die von der Liga zum Schutze der deutschen Kultur veranstalteten beiden Filmabende erfreuten sich eines regen Besuches.
Hefieir-Nafiau.
fpd. Frankfurt a. M., 14. Dez. Der Löffelschlucker Heinrich Göckel aus Kelsterbach hat sich heute früh dem Polizei- gefängntS wieder zur Verfügung gestellt.
fpd. Wiesbaden, 14. Dez. In der Nacht zum Mittwoch wurden aus einem hiesigen Pelzgeschäft durch Einbrecher für 20 Millionen Mark Pelze gestohlen.
Gießener Stadttheater.
Heitere- und Heiterstes.
Vortragsabend von Kammersänger Hans Rüdiger.
Gießen, 15. Dez. 1922.
Trotz peinlichster Leere im Zuschauerraum wollte sich Hans Rüdiger, wie er bei der Begrüßung sagte, die gute Laune nicht verderben lassen und dieses Versprechen hielt er auch während des ganzen Abends in vollem Umfange Nicht in spontan ausbrechenden. ungezügelten Heiterkeitsstürmen äußert sich die Wirkung seiner Vor- tvagskunst. Sie arbeitet nicht mit den dazu erforderlichen grobkalibrigen Mitteln Aber ihr Einfluß ist dadurch auch nicht von rasch verrauschender Art, sondern von nachhaltiger Dauer. Der große Erfolg des Künstlers gründet sich auf das glückliche Zusammenwirken mehrerer gewichtiger 5altoren. HanS Rüdiger verfügt über eine un- gemein wohllautende, einschmeichelnde Stimme, die aber auch vorn zartesten Pianissimo äu größerer Tonstärke anzuschwellen vermag Daß Pfeifen eine Kunst sein kann, bewies der Künstler verschiedentlich. Ferner eignet ihm eine glücklich? Art des Auftretens, die im Flug di? Sympat'^.ea des Publikums erobert Sein neckisches und schelmisches Mienenspiel, feine humorvollen Randbemerkungen und eine gewisse Grazie bet Bewegungen. die ihn auch bei derberen Stoffen nicht verläßt, üben eine starke Anziehungskraft aus. Seine Mimik ist die treffenbfte Illustration seiner Lieder, deren Auswahl wiederum Geschmack und Kunstsinn verrät. Melodien von Deetho.-en, C. M. v. Weber. CHr. Fr. Schubert, Mozart u rdHammer- schmidt erklangen. Besonders erwähnt seien auch Gedichte von Hermann Löns in der Vertonung von Georg Köhler. Der scherzhafte (Starafter des Programms erfuhr seine höchste Steigerung in Volksliedern und alten Liedern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Besonders gefiel daS altfranzösische Volkslied „Ser gute Esel Theophil" und ein Vollslied in schlesischer Mundart „Di? Astronomen". — Der rein musikalische Genuß wurde durch die Klavierbegleitung von Kapellmeister Karl Knübel, der sich dem Vortrag mit feinem Verständnis anpaßte, noch bedeutend erhöht.
GS gab im Publikum wohl nur eine Stimme deS Lobes und — des Bedauerns, als der Abend schließlich unwiderruflich zu Ende war. tr.
Vermischtes.
6 bi fingierter Raub überfall.
Berlin, 14. Dez. Dor einigen Tagen soll auf eine Frau Ewert in der Bregenzer Straße in Berlin von drei Männern, die angeblich die Jalousien in Ordnung bringen wollten, ein Raubüberfall verübt worden sein. Wie die Kriminalpo.izei jetzt festst-lllt, ist der Ueberfall von Frau Ewert erdichtet worden. 3n Sesseln und Betten eingenäht und an anderen Stellen der Wohnung wurden die angeblich einem Untermieter der Ewert gestohlenen Sachen gefunden. Frau Ewert legte ein Geständnis ab, daß sie den Raubüberfall fingierte, um sich in den Besitz der Sachen zu setzen.
Umfangreiche Diebstahle.
Berlin, 14. Dez. Nach einer Meldung deö ,.B.T." sind in der Jenaer Eisenbahnhauptwerk st ätte durch die Kriminalpolizei von Naumburg, Gera und Jena umfangreiche D i e b st L h l e von Roh- und Eisen- material aufgedeckt worden.
Bier Hinrichtungen.
Breslau, 14. Dez. (WTB.) 3n dem Oppelner GerichtSgefängniS wurden am Mittwoch früh drei zum Lode verurteilte Verbrecher. die Arbeiter Iemelka und Kost Y r a und der Kranführer K a 1 i s ch, hinge r i ch t e t. Sie hatten am 21. November 1919 den Schützenhausbesitzer Kostoczka in Ujeft ermordet und beraubt und noch viele andere Räubereien verübt. Tags vorher wurde im Gleiwitzer Gerichtsgefängnis der Arbeiter Wilk aus Bärenhof hingerichtet, der im Mai 1920 den Schuhmacher Koziollek in Althammer ermordet und beraubt hatte.
Schweres Eisenbahnunglück, 15 Tote.
H o u st o n (Texas), 14. Dez. (WTB.) Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Personenzug und einer Lokomotive, 15 Meilen westlich von Houston, wurden 1 5 Personen getötet und 40 verwundet.
SanbeL
Frankfurt a. M., 14. Dez Bö rfen- stimmungsbild. Sowohl am Devisen- wie auch am Effektenmarkt herrschte beute Zurückhaltung. Der Dollar schwankte zwischen 7800 und 7750; an der Börse wurde er 7760 genannt. Ausländische Zahlungsmittel neigten mäßig nach unten. Der @f eftcme -fc'br von Bureau zu Bureau war recht ruhig. Dalutapapiere entsprachen der Preisbewegung der Devisen. Montanpapiere hielten ungefähr das gestrige Kursniveau. Bevorzugt lagen einige chemische Aktien. Kassa-3ndu- striepapiere waren vorwiegend fest.
Märkte.
Frankfurter Schweine- und Klemviehmartt.
Frankfurt a. M., 14. Dez (Amtlich.) Marktverlauf: Kleinviehmarkt bet lebhaftem Handel ausvertaust; Schweine hinterlassen bei ruhigem Geschäft Ueberstaad. 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 521 Kälber, 619 Schafe und 229 Schweine. An Preisen wurden angelegt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber, beste Qualitäten 42 000—45 000 Mk., mittlere 38 000 bis 42 000 Mk., geringe 34 000—38 000 Mk., Schafe 24 000—35 000 M . Schreine unter 8) Kilo Lebendgewicht 40 0C0—53 000 Mk., 8>-100 Kilo 50 000 bis 58 003 Mk, 100—120 Kilo 58 C03—63 003 Mk., 120—150 Kilo 58 000 -63 000 Mk., Fettschwei«'.e über 150 Kilo 58 000—60 0)0 Mk. Auß.rkkm ’our- den 13 Rinder ohne amtliche Preisnotierung ge- handelt. Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Handlergewinn in sich schließen.
Bütberttsch.
— Fr. Zündel: „Jesus". Verlag von Chr. Kaiser, München. — Wer sich je mit der Frage beschäftigt hat „Wer war Hefus?", findet hier reichen Stoff xu tieferem Nachdenken. Das Geheimnis der Person Zesu wird hier au3 seinen Taten und Worten zwar nicht ganz enthüllt, aber doch nach der menschlichen Seite und dem pshchv- logischen Entwicklungsgang unserem Verständnis näher gebracht. Das Buch ist erbaulich und wifsen- schaftlich zugleich, indem es überall auf die Ur- kunden der Bibel zurückgeht und auch die damaligen Zeitverhältnisse in dem israelitischen und auherisraelitischen Geistes« und Volksleben zur Erläuterung heranzieht.
— Rudolf HanS Bartsch: Frohe Botschaftdes Weltkindes, älnion, Deut
sche DerlagSgefellschaft, Stuttgart. — Der Auto? sucht tn diesen selbstbiograpbischen Anleitungen zu zeigen, wie man trotz äußerer Not und De> schweide glücklich und zufrieden fein Leben bin» bi tagen kann Gr nennt daher das Buch mV Recht eine Gtückfeligkeitslehre.
— DaS Pfarrhaus von Skalunga. Rrman vcm Runa (Elisabeth DeSkow.) Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg. — 3n die nordische Gebirgswell mit fb.cn eigenen Reizen führt uns die Verfasserin und zeichnet einen evangelischen Geistlichen, dessen Persönlichkeit auf seine Umgebung einen starken Einfluß ausübt ES entsteht zwischen ihm und einem ebenfalls hoch, finnigen Mädchen eine herzliche Zuneigung, die nach schweren äußeren Widerständen schließlich zu versöhnendem Abschluß kommt. 'Die zarten Empfindungen und Kämpf« tief angelegter Seelen sind meistephaft geschildert.
— Sif DentickS Prüfung. Roman von Runa. Agmtur des Rauhen Hauses, Hamburg. — DaS Buch ist die Fortsetzung der Erzählung „Die Nachbarn von Westenfors" und schildert den Ent- wicklungSganq eines jungen Mädchens, das wegen seiner Schmetterlingsart durch tic'c Prü ungen und Läuterungen hindurch muh. bis es sich seine- eigentlichen Innenlebens und feiner wahren Gefühle bewußt wird. Seine inneren Erlebnisse als Gattin schildert „Sif Benticks Ehe" Wir sehen hier eine junge Gattin, die das Gute will und auch ihre Anziehungskraft auf die Männerwelt zu deren Deiserunq anzucvmdcn sucht. Sie muh aber ihre Schwachheit, Dämonen zu über« winden, einsehen. Ztt dieser Erkenntnis gelangt sie an der Hand ihres trefflichen Gatten, der al- ein durch tiefe Kämpfe geläuterter und gefestigte, Charakter ihr den wahren Weg der Seelenrettung zeigt.
— FrauVilfonundihreFreundin. Roman von Helene v. Mühlau. (Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart.) — Die Beziehungen von Frau zur Frau werden tn diesem Roman behandelt, der vier Hauptgestalten in den Vordergrund stellt: zwei Frauen und ihre männlichen Gegenspieler. Stoff und Motiv des Buches, sind nicht immer erquicklich, aber die psychologische Durchdringung hebt es über den Durchschnitt
— Verjünge Tod, Roman von Fritz D e m u t h. (Verlag der 3 G. Cottafchen Buchhandlung. Stuttgart und Berlin.) — Die feinsinnige Darstellung einer interessant und packend vetlaufenden Entwicklung des Verhältnisses zwischen Vater und Tochter bedeutet eine Bereicherung unserer Unterhaltungsliteratur
— Die Dauern von Siedel, von Gustav Schröer (Verlag von Quelle und Meyer. Leipzig). Dis r/.elumftrittene Stellung des Bauern in unserem heutigen Volkstum wird in diesem Roman in ihrer Entwicklung durch die letzten Hcchie hindurch fesselnd und gerecht beleuchtet.
— Willy Harms, Die starken Goden ra t h s, Verlag von Grethlein & Cie. Leipzig. — Willy Harms ist der Dichter nordischer Naturen. Er erfaßt sie, wo sie sich am lauterstelh geben — auf dem Lande. Knorrige, harte, verknotete Charaktere sind es, die alles in ftch hineinquälen die groß sind im Schweigen und doch so reich in ihrem Gefühlsleben.
— Am Wegsaum Ein Jahrbuch für daS deutsche HauS von P. D1 a u. Agentur des Rauhen Hauses. Hamburg. — Wer es liebt, sich einmal in echt deutsche gemütvolle Zustände und Begebenheiten zu versenken, der greife zu diesem Buche. ES bietet In kurzen und längeren Erzählungen, Gedichten und Betrachtungen mancherlei Herz und Gemüt Erfrischendes.
— Das ParadieS der Tiere. Alte und neue Tiergeschichten, Tiermärchen unb Fabeln. Von Carl W. Neumann. Mit Bildern von Willi Planck. (Verlag von Quelle und Meyer, Leipzig.) — ES sind Beiträge aus allen Zeiten und von allen Völkern in dieser Sammlung vertreten. die durch ihre auserlesenen Mitarbeiter, mit ihrer Erweckung von Natur- und Heimatliebe ein wirkliches Volksbuch genannt tocrb?n darf.
— „Erhaltung, Fang und Nuhbar- machung afrikanischen Wildes", von Fritz Drvnsart v. S ch e 11 e n d o r f f, mit 52 Abbildungen auf Kunstdruckbeilagen, als Band VT des Werkes „Afrikanische Tierwelt". (Verlag vo« E. Haberlanb, Leipzig.)
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