Sofortiger Sntlasiung der Arbeiterschaft. am rinnenden Mittwoch, wenn diese sich nicht biS Dienstag mittag mit der 46stündiqen Arbeitswoche entoerftonben erklärt. Seither wurde in den "Betrieben 44—43 Stunden gearbeitet.
*
mc. Frankfurt a M, 14. Mai. 3n der Rierstetner Stvahe wurde ein junges Mädchen von drei Kerlen überfallen und s.iner Barschaft beraubt. Darm stachen die Kerle auf Las Mädchen ein, d.iS mit mehrere.' St ich en in der Brust bewußtlos aufgefunden wurde. Die Täter enttarnen.
fpd. Ufingen, 14. Mai. Die Iustiz- dchörde hat der Stadtgememde mitgetetlt, das) im nächsten Jahre mit dem BaudeSneuen A m t s ger ich tsge bä u des begonnen werde. Der Neubau derLaudtoirt- f c() a f t ö f d) u 1 e ist am letzten Mittwoch in Qlngrtff genommen worden. <3ämUid)e Fuhren für das Gebäude werden von der Asin- gcr Kreisbauernschaft kostenlos ausgeführt. Den Neigen derselben eröffnete die Orts- bauernschast Eschbach.
(BertcMsfaal.
Wichtige Gntfcherdungen deS Derivaltungs- gertchtrhofes.
rm. Darin stad t, 14 .Mai. Der Berwal- !u>ngsgerichtshol f (Le eine Entscheidung, eie auch für w-itere Ä reife, insbesondere sür die Städte von Bedeutung ist. Wie die Stadt Darmstadt ergebt auch Mainz auf Grund eines O, i^ftaiut» eine sog. Neinigungssteuer von 10 Proz. des Mic> oder Pachtwertes der Gebäude. Da nach den Bestimmungen von 1911 l'.w. 1824 die Kirchen von der Besteuerung lcf eit sind, hat die Kirchengemeinde St.Stephan in ?ssüinz Klage wegen der für das Jahr 1921 e folgten Heran,iehung von 3370 Mk. zu dieser Steuer Beschwerde e.hoben. Dec P ovinrialaus- schuh in Mainz hat diesen Einspruch kostenfällig abgewies n, worauf im Au trag der St. Stephans- kirche der A.-A Dr. B o ck i u s - Mainz gegen dieses Urteil beim DerwaltungsgerichtShof Einspruch erhob. Beigeordneter Hiemenz vertrat die Stadt Main,. Der Vertreter der Kirche macht u. a geltend, dah bei Bil^rng der Ortssatzuna er KreisauSschuh nicht gehört worden sei, datz die Kirchen den Bestimmungen gemäf) nicht zu der Besteuerung herangezogen werden können und daß di.' Kirct>en zudem keinen Mietwert haben, noch toelchein die Steuer berechnet werden könne. Neig, Hiemenz ist der Auftasiung, Last die Auflage als eine Gebühr zu betrachten sei, der auch die Kirche für städtische Leistungen unter» liege Der 03 nitrier des Dtaatsinteresses schliesst sich dieser Aus'assung an und Beantrag; Klage- aoweisung, d-a die Gemeinde nur für bestimmte Leistungen den Besitzern eine Gebühr auferlegen ■forme Der Gerichtshof beschliesst nach eingehender Beratung- ^Da. Ylrtcif des Provinzialausschusses wird ausgehoben und die Kirche von der auf» erlegten Gebühr befrei! “ Es wird außerdem angeregt. daß die Stadt Älainz zu den weiter schwebenden Klagen der St. Emmeranskirche. der Ehristuskirche und der ifraeL Religionsgemeinschaft auf Grund dieses Urteils bald Stellung nimmt, damit weitere Kosten evtl, erspart werden filmen.
Die Gemeinde Ettingshausen bei Gießen führt Klage gegen einen Beschluß des Kreis- amtes Gießen betr. die GlekkrizitätS- nerforgung von Ettlinghauten. Der ®e> mehtberat von E. beschloß im Mai 1920, allen O. tsbürgern bzw. Hausbesitzern von E. für die Kosten zu der elektrischen Einrichtung den Betrag von 500 Mk. zu gewähren. Die hierzu notige Summe von e'Uxi 56 000 Mk. soll aus dem Ueber- s Huß des Holzerlöses genommen werden. Eine Genehmigung deS Kreisamtes hierzu ist nicht erfolgt und wird auch jetzt versagt, da dies eine Schenkung bedeute, die mit dem Ortsbürgernutzen nicht in Verbindung gebracht werden dürfe. Der Provinzialausschnß Hit die Genehmigung erteilt mit dem Hin zu fügen daß jeder Ortsbürger, ob Hausbesitzer oder nicht, die 500 Mk. erhalte. Der 'Bertreter des Staatsinlereffes beantragt aus formellen Gründen Zurückverweisung an den Provinzialausschutz. Der Berwaltungsgerichtshof hob da-s Urteil des Provinzialausschufses auf unb wie- die Berufung der Gemeinde Ettingshausen kostenfällig zurück.
Vermischtes.
Der Urktmbenfalscher Anspach.
Berlin, 13. Mai. (DDB.) Einer Korrespondenzmeldung zufolge erzählte der Urkundensälscher Anspach vor seiner Verhaftung einer ganzen Reihe von Zeugen, daß er jetzt auch an Dokumenten für Genua arbeite. Diese Dokumente sollten den Rach- weis der beutfcben Zahlungsfähigkeit erbrin- bringen. Anspach kaufte, um Unterlagen für seine „Dokumente" zu schaffen, verschiedene Werte über dos Wirtschaftsleben. Höchsttoahr- cheinlich ist, daß Anspach tatsächlich auch ferartige Dokumente fälschte. Da bei ihm edoch keine vorgefunden wurden, ist anzunehmen, daß er sie bei anderen Leuten in Verwahrung gegeben hat, tote er z. B. auch frühere Fälschungen bei Pfandleihern unter der Angabe falscher Hamen hinterlegte.
Berlin, 13. Mai. (DTD.) Die Angelegenheit Anspach beschäftigt die zuständigen Stellen weiterhin in der Einsicht, daß her Umfang seiner Fälschungen und ihre Wirkung nach Möglichkeit festgestellt werden müssen. Dies mit Gewissenhaftigkeit zu tun, wird aber nicht erleichtert durch foldje ungereimten Uebertreibungen, wie sie sich in einzelnen: Pressenutzerungen finden, z. B. Anspach habe „der Entente alles das geliefert, dessen sie bedurfte, um die vielen Roten RolletS, der Botschafterlonferenz unb des Obersten Rates an Deutschland zu richten“. Darin zeigt sich die leider oft beobachtete Befähigung, das beste Recht in Unrecht umzuwandeln. 3m Gegenteil gilt eS vor allen Dingen, noch genauer als bisher die zahlreichen Abnehmer der gefälschten Dokumente zu eruieren. Anspach bat zivar schon die verschiedenartigsten ausländischen Be^rden und Einzelpersönlich- fetten genannt und zugleich die Art von Material, die ihm jeweils mit Vorzug abgenommen wurde. D-e Ausgabe besteht nun darin, das Vorgefundene Material und die einzelnen Bekundungen mit den politischen Vorgängen der letzten 12 Monate zu vergleichen und dabei die Ursache und Wirkung sestzustellen. Schon jetzt werden gewisse Be- schuldigunaen, die in Deutschland als fast unerklärlich empfünften wurden, an Hand der vorliegenden Anspachschen Fälschungen verständlich.
Ueber die Art, wie eS gelang, den Fälscher Anspach zu entlarven, erfährt, der Berliner Lvlalanzeiger aus Breslau: Anspach hatte sich im vorigen Jahre mit der Tochter eines angesehenen Göttinger Rechtsanwalts verheiratet, demgegenüber er sich als Doktor und hoher Re- gierungSbeamter anSgegeben hatte. Da dem Schwiegervater Bedenken wegen der Echtheit des Dvktortitels Anspachs gekommen waren und er die Beibringung eines Ausweises verlangte, beschloß Anspach in Breslau die Doktorwürde zu erwerben, wo eines seiner Werkzeuge, der ehemalige Fürstenwalder Seminarist Schönberner gerade im Begriffe stand, für einen Berliner Handelshochschüler die staatswissenschaftliche Doktorprüfung abzulegen. Ein Breslauer Student, dem das Auftreten Schönberners verdächtig vorkam, unterrichtete die Breslauer Unwersitätsbehörde. Gs gelang so, die beiden Fälscher auf Schritt und Tritt zu beobachten. Alle von Anspach einge» reichten StudienauSweise waren gefälscht, jedoch so musterhaft und sauber, Dah sie nur äußerst schwer als Fälschungen zu erkennen waren. Die Prüfung AnsvachS hatte im März statisinden sollen. Inzwischen war er jedoch wieder nach Berlin zurückgegangen. 3n der Anspachaffäre sind nunmehr auch in Breslau mehrere Personen verhaftet worden, denen Anspach gefälschte Reife- und älniversitätS- zeugnisse verkauft hatte.
Roch ein Dokumentenfälscher.
Berlin, 14. Mai. (WTD.) Die Poli
zei verhaftete den 21jährigen Boten Willi Bergholz, der sich schon ftÄher durch allerhand Schwindeleien bemerkbar machte und c^Sdann dazu überging, von ihm gefälschte Berichte über Geheimfitzungen der Kommunisten gegen Entschädigung an rechtsstehende Kreise zu liefern. Er ließ sich Briefbogen drucken, die den Kopf trugen „Präsident deS W. E. B. A. (soll heißen Osteuropäischer Be- wafsnungsausschuß) der kommunistischen 3n> temationale Berlin". Andere lauteten: „Präsident des 0. B.A. (soll beißen internationaler DetoaffnungsauSschutz). Auf diesen Dogen lieferte er angebliche Protokolle über kommunistische Geheimst tzunaen, Angaben über angebliche Waffenbestände der Kommunisten, Kampfpläne und dergleichen mehr. Rachdem die Polizei ihn längere Zeit beobachtete, wurde er nunmehr verhaftet.
Großfeuer in Stettin.
Stettin, 13. Mai. (Wolfs.) Gestern abend 101 il^r ist am hiesigen Freihafen im Schuppen 4 aus bisher noch nicht aufgeklärter ilrfadie Feuer auSgebr ocken, das sich mit rasender Schnelligkeit auf das ganze Gebäude ausdehnte. Große Mengen Flachs, Schmalz und andere Stückgüter verbrannten. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Mark gesd)ätzt. Zur Ze'.t sind noch drei Feuerwachen und ein Löschdcnnpfer an der Brandstelle tätig'.
Turnen, Sport und Spiel.
' Faustballmeisterschaft des ^Bezirks des Gaues Hessen. Rachdem be. oi's am Sonntag, den 24. April und 7. Mai ds Zs. die Vorkämpfe um die Faustballmcisterschclft stattgefunden hatten, trafen sich gestern auf dem Os- Valdsecn-ten und dem Mtv.-Plah in Giehen zu den (A'dkömpfen die 1. Mannschaft des T.-D. Gießen 13-16 Qtaubom, Wetzlar, Grotzrn-Linden, TrefS, Gießen Mtv. und Krofdorf, in der B- Klaste die 1. Mannschaft des T.-V. 'Reiskirchen, die 2. Mannschaft des T.-V. Wetzlar, Treis a. d. 2., Krofdorf und T.-V Gießen 1846. Rach mehr als fünfstündigen harten Kämpfen konnte in der A-ÄIaffe die 1. Zldannschaft des T.-V. Gießen 1846 der gleichen Manns »ast des T>V. Raubvrn zum Endspiele gegenübertreten, cvobei eS dem T.-B. Gieren 1816 gelang, den vorjährigen Bezirismeister mit nur inerigcn Punkten zu schlagen und wurde so ^-Meister. 3n der B-Klaffe mußte dir 2. Mannschaft des T.-V. Wetzlar der 1. Mannschaft des T.-V. Reiskirchen. Kr. Wetzlar, die Dezirksmeisterschaft der B-Klasse abtreten. Rach dem gestrigen Spielverlauf ist zu craxnten, daß die Bezirksmeister bei den am kommenden Sonntag .in Giehen stattfindenden Gaumeister- schrstsfpielen den 2. Beziri würdig vertreten werden.
— Die Cinzelfahrervereinigung Gießen (Gau IX a B. D R.) veranstaltete am Sonntag bei guter Beteiligung ihr erstes diesjähriges Straßenrennen über 20 Kilometer. In der Seniorklasse siegte nach harten,, spannendem j Gndkamps Adam Döring vor Aua. Becker um Handbreite. In der Seniorklasie gelang es dem aussichtsreichen Sauer, die Zeit vom Vorjahre wesentlich zu verbessern. — Ergebnis: Junioren: 1. Adam Döring, 29 Min. 10 Sek., 2. Aug. Becker, 3. Lolh, 4. E'arl Decker, 5. Haagen, 6. Wittich. Senioren: 1. Gg Sauer, 29 Min. 10 Sek. (Rekord), 2. Emil Funke.
* Gaumeister QI u g u ft Deibel vom Gießener Radf.-Verein 1885 (5. 03. errang gestern bei dem schweren Straßenrennen „Rund um Köln" — 270,6 Kilometer rchne jede ZwangSpaufe — hinter Stvllenwerk, Obachen und Rietzen, Erefeld den 3. Platz.
Frankfurt a. M, 14. Mai. (WTV.) Heute kam vier das Entscheidungsspiel um die Meist erschaft des Süddeutschen Fußballverbandes zwischen dem Fußlallclub „W acker" München und dem Futzballclub Borussia" Reunkirchen zum Austrag. Es hatte sich bei bem herrlichen Wetter eine vieltausendköpfige Zuschnnermenge cingefunfcen, die dem wirklich schönen Spiele mit Interesse folgte. Erst nach zweimaliger Spielverlängerung gelang es der tedy nisch etwas befferen Mannschaft des F. E. „Racker" München den Sieg mit 2:1 an sich zu
reihen Damit ist die Süddeutsche Meisterschaft entschieden und der F. 6. .Wacker" München tritt nun gemeinsam mit dem deutschen Meister. dem 1. F. E. Tiü.-nbrtg als Vertreter Südd u schlmds gegen die übrigen Verbandsmeister LXu.Wüands um die deutsch« Meisterschaft für 1922 an.
— RordenRordwestBerliner Fuh- ballmeisrer. Dor etwa 12000 Zuschauern begegneten sich am SamStag Rorden Rorowest und Union S. 6. Edarlottenburg auf dem Preußenplatz in Mariendvrs im zweiten Entscheidungsspiel um die Berliner Meisterschaft. Wie zu erwarten war, errang Rorden Rordwest auch diesmal den Sieg, allerdings reichlich knapp, jedoch war der Erfolg vollauf verdient. Die er'te Halbzeit verlies torlo- Qlad) dem Wechsel fiel in der 9. Minute durch Montag das einzige Tor deS Tages. Rorden Rordwest wiri> also am 21.Mai gegen den Meister von Süddeutschland in der Vorrunde zur Deutschen Futzballmeisterfchaft antreten.
— Weitere Auslands Meldungen z u den D e n tsche n Kampfspielen. Für die Deutsche Olimpiade macht sich auch bei den Ausländsdeutschen außerordentliches Interesse bemerkbar. Rach den Rennungen aus 'Barcelona folgten jetzt weitere aus Rußland und Runranien. Der 1. Deutsche Schwimmverein Riga und der Deutsche Turnclub in Hermannstadl gaben ihre Vreldungen ab.
— Berliner Tenniskämpfe. Auf den Plätzen des Berliner Lawn-Tennis-Club v. 1899 IBlau-Weih) fand am Freitag das erste Ver- bandswettlpiel der la-Herreiillasse statt. Es spielten Blau-Weiß und Gelb-Weih. Wie zu erwarten war, zeigten sich erstere überlegen und goto innen, mit 8:1 Wettspielen.
— Der schottische Fußballmeister spielt bestimmt in Berlin Wie der Berliner Fußdall-Elub Preuhen mitteilt, findet das Spiel zwischen Preuhen und Rorden Rordwest kombiniert und dem schottischen Fuhballmeistev Eeltic-Glasgvw am 30. Mai im Deutschen Stadion bestimmt statt. Alle anderen Rachrichten, die von einem Spielverbvt des Schottischen Futzballverbandes berichteten, sind nicht zutreffend. Der B. F.E. Preuhen hat auf Anfrage in Glasgow am Samstag von den EelticS hrlgendes Telegramm erhalten: „Wir haben die volle Spielerlaubnis von allen matzgebenden Stellen des Schottischen Fuhballverbandes für den 30. Mai. gez. Maley, Eeltic F. F.Glasgvw."
— Lentulus Sieger im Henckel- Rennen Die erste klassische Vorprüfung für das Deutsche Derby, das Henckel-Rennen, wurde am 1 Sonntag auf der Grunetoaldbahn zum 52. Male gelaufen. Roch nie sah das Rennen seit seiner im1 Jahre 1871 erfolgten Begründung eine so starke. Teilnehmerzahl und auch der Besuch der Bahn übertraf alle Erwartungen. Aus allen Platzen drängten sich die Zuschauer Kopf an Kopf. Die von elf Pferden bestrittene Zuchtprüfung endete mit dem erwarteten Siege des Weinbergers!
e n t u l u s , der seit dem Siege im Preis deS Wintersavoriten sormgemätz als erster Anwärter auf das „Blaue Band" in S~ag' kommt. Abschied, Hausfreund und Kairos befeQten Oie nächsten Plätze, und es ist kaum denkbar, dah ein anderes, als die vorgenannten Pferde für die Entscheidung im Derby in Frage kommen. Erste Derbykandt- ftaten sind allerdings noch Alpenrose, Habicht und Simsvn, doch hat man von diesen als Dreijährigen noch nichts gesehen Zhr Erscheinen an der Öeffen.lichk it muß leshalb g^tztes Interesse auslösen. Für die Güte oed Derbyjahr ganges spricht am deutlichsten die Zeit des Rennens. Eckstein gebrauchte 1919 1:44,7, Pallenberg im Jahre 1920 1:47,7, König Midas im Vorjahre die sehr schnelle Zeit von 1:40,6 und Lentulus durcheilte die 1600 Meter in 1:42,6.
CAMON
-REIFEN
QUALITÄT-KEINE REKLAME!
Vergebung von Bauarbeiten.
Auf Grund des Ministerralerlasses vom 16. Juni 1893 und dessen Ergänzungen sollen nachstehende Bauarbeiten bei Errichtung des dritten 'Beamtenmiethauses m Friedberg durch öffentlichen Wettbewerb vergeben werden:
I. Erdarbeiten: 720 cbm ErdauShub.
IL2Raurerarbeiten: 81,50cbm Stampfbeton. 183 cbm Bruchsteinmauerwerk; 420 cbm Backsteinmcnierwerk, 50qm Betonsußbvden: 650qm i .Stein starke Wände: 17 cbm Sisenbetonstürze usw.
III. Zimmerarbeiten: ca 80 cbm Bauholz: 4500 m Verarbeitung: ca. 150 m Gesimse: 47 Stück Eichenhohstusen: 800 gm Sinschubdecken.
[V Dachdeckerarbeitc n: 520qm Ziegel« ftachsiäche: 150 m Fcrsle, Grate und Kehlen usw.
Angebotsunterlagen auf dem Zweigbureau (neue Blindenanstalt, einzusehen. AngebotSvor- drucke zu den Selbstkosten. Eröffnung der mit besonderer Ausichrift einzureichenden Angebote: Freitag, den 26 Mai 1922. vormittags 11 Ähr, Zi7Mver4 deZHochbarantts. Z'richlagsfrist 14Tage.
Friedberg, den 12. Mai 1922. 47570
Hochbauatnt.
Haag.
Die noch rückständigen Beiträge zur Krankenkasse und Invalidenversicherung für den Monat März 1922 können noch bis zum 31. ds. Mts. ohne siosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheckkonto auch die Kosten beizufügen.
Giehen, den 15. Mai 1922. 4772c
trmgcmeine Ortskrankenitasse Giehen.
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Arbeitsvergebung.
1. Pflastorarbeit und Chaussierungs- arbeit mit Lieferung des Materials Voranschlag 40 000 Mark
2. Versehen der Friedhofsmauer an der Sttahe nach Queckbvrn Voranschlag 40 000 „
Die Voranschläge und näheren Bedingungen liegen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Interessenten wollen ihre Angebote viS zum Samstag, den 20. Mai, mittags 1 ilbr, schriftlich einreichen. Die Eröffnung der Offerten findet an demselben Rachmittag statt.
Ettingshausen, den 14. Mai 1922. Bürgermeisterei EttingShaufen.
Keil. 4776D
Mgmeiue SrkskraiMM Men. Autzerordentl. Ausfchutzfltzung. Dienstag, den 23. Mai 1922, abend« 8* 3 Uhr, im Pofttteller.
Tagesordnung. Abänderung der Satzung (§§ 1, 6, 11, 17, 19, 28, 27, 42, 52 h und 57).
Ich lade hiermit die Mitglieder des Ausschusses zu dieser Sitzung ein.
Der Vorsitzende des Vorstandes.
__Adam Volz.________47608
Versteigerung.
Mittwoch, den 17. Mai, von nachnr. 2 Ahr ab, versteigere ich Dahnbssstraße 49 p.: 3 Betten, 4 prima Kleiderschränke, 1 Waschtt'ch, 1 Sofa, 2 Tische, 6 Rohrstühle, 1 Rohriessel, 1 Kleiderständer. Bilder u. Bilderrabmen, 1 kl. Füllofen, 1 Gasherd, 1 Wringmaschine, 3 eif. Bräter. 3Sauerkrautfäßchen, 1 Hänge- kasieemüble, 2 Wanduhren, 1 Bowle, 1 Äeisch-, 1 Fruchtpresse. 1 Schirmständer, Bvrhangleisten. Petroleumofen. 2 Bügeleisen, sowie allerlei Haus- und Küchengeräte. — Bon 1 Ahr ab geöffnet.
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