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Schäfer, Sicher Str. 9

Kopfschmerz

Erreger ist aber noch nicht bekannt. Man weih nur, bah die Hebertragung sehr leicht erfolgt durch bas Blut und durch alle Ausscheidungen

Erhältlich le Apotheken.

Ra>cn u.vor­züglich wirte 2712C

s erhöht die Ausgiebigkeit, kräftigt die färbe» veredelt das jfroma des Getränkesl

Landwirtschaft.

ansteckend« Anämie der Pferde.

Es hatte sich vielfach em DertrauenSver- h ä l t n i s gebildet, da bestimmte Familien stets von demselben Erzeuger bzw. dessen Vater ober

tzochschulno<*>richt?n.

)[ Marburg, IH. April. Als Ergebnis einer Sammlung der Deutschen Ar­gentiniens wurden der hiesigen ilnit>et- fität 200 000 Mk. überwiesen.

Tüchtige

Vertreter

mögt, tin HeiznngS- fach erf., zum Ver­trieb eines glänzend beroäbrten und durch zahlreiche Pak und D- R.°lH '®l geschüvr.

Brennstoff - Svar- apparatcö für den dortigen Bezirk gek. Oft. uni. F. 8. DL 614 an Nndoli Mofte, Frankfurt a.M. *»,88

22. x3mn. nachm 4 Hbr: 1. Zwifchenrundespiel zwischen dem Sieger aus der 1. Qtorrunbe und dem Westdeutschen Spiel verband, nachm. 6 ill)r: Sieger aus ber 2. Dorrunde gegen den Sieger aus der 3. Vorrunde. Freitag. 23. Zuni. nachm 4 Uhr Spiel zweier Zugendmannschaften. nachm i Uhr: Entscheidungsspiel um den Deutschen Kampsspiel-Pokal.

sack und Uhr tm Walde versteckt und ist barfuf) noch Hause gelaufen. Der Schwindel kam heraus, als er, auf Wideriprüchen ertappt, von der Po­lizei nochmals verhört wurde. Wab.üyernlich Hal sich auch dieser junge Mann durch die Lektüre von Schundhelten zu feinem dummen S.r iche .anregen" lasten. Es ist dies im Verlaus von Wengen Wochen nun schon ber zweit. Fall, daft in unserer Um^e.^enb ein lieber«aL frei er unben worben ist. Quid) ein Zeichen unserer Zeit!

Kreis Alsfeld.

Schwarz bei Alsfeld, 14. April. Auch unsere Gemeinde errichtet ein Denkmal für ihre im Weltkriege gefallenen Söhne. Ein mächtiger Felsblock von 183 Zentner Ge­wicht ist vor ber Kirche ausgestellt werden. Eine Bronzetafel mit den Damen ber Gefallenen töub eingefügt Kleinere Steine werden rund um den Diesen gruppiert.

Kreis Schotten.

Ulrichstein, 14. April. 3m vorigen (Zähre wurde hier durch den Vogelsberger Höhen­club eine Jugendherberge eing-richtet Die Desuchszifser zeigt 245 Knaben und 90 Mädchen. Dur Wanderer mit Ausweisen können Aufnahme finden.

Wettervoraussage

für Sonntag und Montag:

Vorwiegend wolkig und trocken, mild, westliche Winde, Gewitterneigung.

lieber Schottland hat sich ein ausgeprägtes Tief entwickelt, das sich nach Norden und Osten ausdehnt. Unser Gebiet wird höchstens durch Dandwirbel beeinflußt, die Gewitterneigung be­dingen: sonst wird sich das Wetter nicht wesentllch ändern.

Ä?r<f)e unb Schute.

ra. Wetzlar, 14. April. Das hiesige Leh­rerseminar ist neben 7 Anstalten der Rhein- prvvinz für die Errichtung einer Aufbau- klasse auSgewählt worben. Die Stadtver­ordneten haben die Einschulung auswärtiger Hilfsarbeiter in die städtische gewerbliche Berufsschule beschlossen. Dem Leiter der

Lehrling gtssA.

H. MSbltg-Wagnermstr..

Dammstrabe.

Eingesandt.

(Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Dedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.!

Klein-Linden. 13. April

tung aufgetreten. Die Regierung bat sich des­halb entschlossen, Bekämpfungsmastnahmen anzu­ordnen, die in der Hauptsache daraus Hinaas­laufen, zu verhüten, daft kranke oder verdächtige Tiere den Ansteckungsstoff weiterverbreiten. Diese Maftnahmen haben aber nur bann einen Zweck, wenn ihre Durchführung von den Pferde- Ufihcrn unterstützt werden. Alle Tiere, die ver­dächtige Krankheitserscheinungen zeigen, muffen in tierärztliche Untersuchung und Behandlung kommen und den Ortsvolizeibehörben mitgetedt werden.

Bei Ankauf neuer Pferde ist größte Vor­sicht am Platze. Eie werben am besten einige Wochen im Kuhstall untergebracht und in dieser Zeit genau beobachtet. Bei verdächtigen Erschei­nungen ziehe man sofort einen Tierarzt hinzu.

Tüchtiger SWmgM bei hohem Lohn, ein Eetcliag bei sofortiger Veruiimng

bei Verwendung von Webers Carls hader Ha//" -Gewürz,

sich das Befinden ber Patienten schon in die'em ersten Anfall so sehr, das) durch Erschöpfung und unter den Erscheinungen der Herzschwäche der Tod emtritt. 3n der Regel erholen sich aber die Tiere von den ersten Krankheitsanfallen, schein­bar, um nach einiger Zett unter ähnlichen Er­scheinungen von Neuem zu erkranken. Meist wird die Erholung nach jedem Anfall weniger voll­ständig. Schließlich kommen die Tiere, trotz guter Futteraufnahme in den fieberfreien Zeiten, immer mehr herunter und gehen an Entkräftung za­grunde. Vollkommene Heilungen scheint es nicht

zu geben; es scheint vielmehr, dah alle befallenen schaffung dieser edlen Knollen (einerlei ücndic-

Ps'erde dem Tode verfallen sind. rigfeiten hatte. Diele, fast die meisten Famdten

Die Krankheit ist zweifellos ansteckend; ihr in Stadt und Land, bezogen ihre Kartoffeln

" direkt vom Landwirt, billig und gut.

«werblichen Berufsschule G. Oster wurde aus Aniah seiner 4Ojährigen Tätigekit tm Schuldienste ber Stadt die Amtsbezeichnung .Direktor der städtischen gewerblichen Berufsschule" verliehen.

<Hof epo'nek.rOMo t Fran

rrovanilie

I Zahnschmerz. Khcum» an

Herren

aller Stände

die durch die Not der Beit gezwungen sind, sich einen reellen 34S4=,s NcbkMckcust au verschaffen, können dies er­reichen durch Aus­nutzung ihrer ori° raten und gesell­schaftlichen Bezieh­ungen. Gest. An­fragen find unter

F. ?. a. »11 an

Rudolf Bloone, Frankfurt aff., zu richten.

sozialdemokratischen Dertreter Stellung genommen haben.

Starkcnbnrst und iHlicitthrfjcn.

* Worms. 14. April Ei n gefährlicher Schütze Ei t? Neunm.l imeterku e f'i^r di ch eine Fenstersch-i^e der vierten Wage ll 1 s des aus Worms um 5 Uhr in Bensheim cinlr senden Zuges kurz vor dem Eintreffen des Zu ei in der Station Be schäm. Si? Ku el fot i' D ust- höhe an mehrere t Arb itern, die tm Alte l wa en. vorüber und direkt ne en ei tem dort stehenden \ Mädchen in die gerenüberliqi.?nbe Wa d wo sie stecken blieb. Die aus erntm Revolver her ührende Kugel wurde je? e.falls nächst der Drchs<h tbe am Lorscher Uebergang aus Uebermul oder Leichtsinn

Turnen, Sport und 5pf?T.

- 5 u f3 ba II in ©leben. Am 2. Ostrr- feiertag ftiibet auf dem Sportplatz an der Hardt ein interessantes Fuf.balllvettipiel gegen den Turn- und Sportv. Hagen (befle Ligaklasse) statt Da die Hagener Mannschaft besonders Schnelligkeit und gutes Spiel auszeichnet, dürste die Liga- Mannschaft des G. D. C. 1930. keine leichte Aus­gabe Halen, den Sieg an sich zu bringen.

D i e Spiel - und Sportabteilung des Turn-Vereins von 1 846 veran­staltet am j. Oftcrtag auf dem Sportplatz des S. C. von 1900 (an der Hardt) Wettkämpfe in Fuftball, Faust ball und Handball gegen den Turn-Verein Mainz-Kastel. Mainz ist in seiner spiclerischen und sportlichen Tätigkeit auf der Hohr und in feinem Gau ein beacht nswerter Geg­ner. Es wird daher den einzel.e.i Mannschaften des Tum-Vereins von 1846 nicht leicht fein, wenigstens einigermaßen mit dem Gegner gleich­zuziehen. Jedenfalls werden die Kämpfe inter­essant werden.

Das Fuhballprvgramm beiden Deutschen Kampfspielen steht jetzt end­gültig fest und ist wie folgt eingeteilt worden: Sonntag, 18. Juni, nachm. 15 Uhr: Kricket- We bespiel zweier repr. Mannschaften des Ver­bandes Brandenburgischer Dattspieltxreine, nach­mittags 5 Uhr: En:sch:idungsspiel um d e Deut­sche Fuhball-Meisterschaft. Montag, 19 Juni.

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Da jetzt nach und nach das ÄuSlegen bet Frühkartoffeln beginnt, gedenkt man oft mit Weh­mut ber Zetten bis zum Jahre 1914, wo die Be- j schaffung dieser edlen Knollen keinerlei Schwie­rigkeiten hatte. Biele, fast die meisten Familien

Sviclplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus Sonntag. 16. April: Prr- sisal. Momag, 17.: Die blute Mazur. Dienstag. 18.: Boccaccw. Mtttwoch, 19.: Parsisrl. Don­nerstag, 20.: Mörder, Hoffnung der Frauen. Sancta Eufanna, Das Nusch-Nuschi. Freitag. 21 Die Walküre. Samstag, 22.: Rigoletto Sonntag, 23.. Parsifal. Montag, 24.: Der Barbier von Sevilla. Dienstag, 25 : Earmen. Mittwoch, 26. Oberon. Schauspielhaus Sonntag, 16. -Nachm. 35'/,: 3m weiften Röhl. Abends 7'/, bis 9*/< Tanzabend von Niddy Impekoven Mon­tag. 17.: Nachm. 3-5»/,: Alt-Heidelberg. Abends 7 bis gegen 9®/4 Uhr . Ein Sommernachtstnwm. Dienstag, 18.: Maria Stuart. Mittwoch, 19. Torquato Lasso. Donnerstag, 20.: Turandot, Prinzessin von China. Freitag, 21.; Lorquatc Lasso Samstag, 22.; Vatermord. Sonntag, 23.: Nachm. 3 bis gegen 5: Der alte Bürgerkapitän Abends 7 bis gegen 9'/<: Der lebende Leichnam Montag. 24.: Ein Sommernachtstraum. Dienstag. 25.: Wilhelm Teil. Mittwoch, 26.: Datermord.

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eine 57 Zim. Wob«, im Tausch in beiter Vaae. Geboten wird eine schöne 8-Zirnm. Wobn. mit allem Zubehör. Dis­krete Vermittlung er­wünscht. Schriitl. An­gebote unter 03076 an den Gietz. Anzeiger erbeten.

Handlungen. Zwei Beamte der Sicher­heitspolizei wurden von streikenden Arbeitern der Zeche Gustav in Dettingen so schwer mih- handelt, datz s.e in das Krankenhaus überführt werden muhten. Die Täler sind ermittelt und verhaftet worden.

* Windecken. 14. April. Tödlich verunglückt ist auf dem hiesigen Bahnhof ein Milchfahrer aus Heldenbergen. Sr wurde beim Ueberschreiten der Geleise von einer Lo- komvtwe erfaßt, überfahren und sofort getötet.

ra. Biedenkopf, 14. April. Bei der Versteigerung des Gruben- und Schleifholzes aus den städtischen Waldun­gen wurden folgende Höchstpreise abgegeben: für 1 Rm. Grubenholz 240 Mk.. für l Rm. Schleif­holz 280 Mk. Die Stadt hat einen grossen Rrich- tum in ihren Waldbesitzungen, etwa 2500 Hektar sind mit Wald bestanden.

fpd. Kassel, 13. April. 3n einem Raum der städtischen Lagerhäuser brach ein Brand aus, der dadurch gefährlichen Umfang anzuneh­men drohte, als sich unter der Brandstelle ein Oellager befand. Nur dem Umstande, dah die in den brennenden Raum lagernden Mineral- wasserslafchen platzten und ihren In­halt über das Feuer ergossen, war es zu ver­danken, dah nicht das ganze mit großen Getreide­vorräten angefüllte Lager ein Raub der Flam­men wurde Trotzdem ist der Sachschaden ziem­lich beträchllich.

Don sachkundiger Seite wird uns geschrieben:

Seit einiger Zeit macht sich in den Pferde- beständen Dmttschlands eine seuchenhaft auftre­ten be Krankheit bemerkbar, die bisher nicht zar Beobachtung kam und die durch den Krieg a.iS Frankreich eingeschleppt wurde Die Krankheit ist deshalb besonders gefährlich, well sie, namentlich in ihren Anfangsstadien, sehr schwer erkennbar ist, dabei aber auherordentlich leicht übertragen werden kann und säst alle befallenen Tiere sei es schnell oder auch erst nach wiederholten Anfällen und dann nach längerer Zeit tötet.

Das Wesen der Krankheit besteht darin, dah gewisse Bestandteile des Blutes die roten Blutkörperchen zugrunde gehen und dadurch ein Zustand entsteht, den wir gewöhnlich als Blut­armut bezeichnen. Es entstehen bann Erschöp­fungszustände, in denen die Tiere verenden. Meist macht sich die Krankheit für den Pferdebe- sitzer dadurch bemerkbar, dah ohne erkennbare Ursache Fieber auftritt. Die Tiere werden in diesen Fieberanfällen sehr matt, schwanken oft im 'Gehen und fressen schlecht. Zuweilen verschlechtert

abgegeben. Leider gelang es noch nicht, den Schützen zu erwischen.

Hessen-Nassau.

Kreis Friedberg.

Vilbel, 14. April. Wie derVilbeler Anzeiger" meldet, haben die sieben bür­gerlichen G e m e i n de ra t s m i t g l i e d e r gemeinschaftlich ihr Mandat niedergelegt In der streitige» Sache (Schulvorstandswahl) soll das Gewe'-kschaflskartell gegen ein Nachgeben der

Den tote die Amerikaner, sondern aus Gründen des «angelnden Kleingeldes. Für 1.25 Ml. konnte man in Vorkriegszeiten einen ausge­dehnten Dämmer- bzw. Frühschoppen einneh­men. 0 quae mutatio rerum.

** Giehener Wald bühne. Wan schreibt tmfc: Am 20. April, abends 8 Uhr, findet eine Wiederholung des vor einigen Wochen bargebo­tenen klassischen Lustspielabends statt, und zwar zum Besten der hiesigen Elsah-Loth- ringer. Es ist vielleicht wenig bekannt, daft in Giehen und nächster Umgebung etwa drei- founbert aus Elsa' -Lothringen Dertriedeie wohnen, unter denen gar manche sind, deren Not trotz ber rührigen Tätigkeit amtlicher Stellen und deS Roten KrmzeS bald und durchgreifend ge­lindert und behoben werden muft. Derartige Hilfe geht von der Seldftschu.Organisation des »Htt s- bundes der Elsa ^Lothringer im Reih" au?, der auch in Gieften eine Ortsgruppe besitzt. Da die hiesige Ort gruppe kaum übe.- eignes freies Ve mögen v rfügt, befrir ihre Kasse d in end bec Sanierung Die -Waldbühne" stellt daher den Reinertrag threS Lustspielabends den hiesigen bedürftigen Elsaft-Lothringern zur Verfügung. Zwischen beiden Lustspielen sollen diesmal E l - sässer Tänze m Originalkostüm gebracht wer­den. deren Einstudierung Herr D ä u l k e über­nommen hat Die Spielleitung liegt in den gleichen Händen wie bei der Erstaufführung. Näheres wirb aus dem Anzeigentell des Mattes noch zu er­sehen sein.

Gewerbeschule Giehen. Der Be­ginn des Unterrichts wirb durch eine Bekannt­machung tm heutigen Anzeigenteile geregelt.

** Der Landes verband ber hessi­schen Hausbefihervereine hielt in Darmstadt eine Sitzung ab, wozu aus allen Teilen des Landes Dertreter erschienen waren. Den Hauptpunkt ber Tagesordnung bildete bas Reichsmiekengesetz. Es wurden die einzelnen Paragraphen durchberaten und Stellung hierzu genommen, die die Vertreter in demnächstiger Verhandlung mit dem hessischen Ministerium bei den Ausführungsbestimmungen zum ReichSmie- tengesetz Vorbringen sollen.

A Auch ein Zeichen der Zeit ist eS, daft die Leiter der Gesangvereine auf dem Lande sich nicht mehr mit Gelb ihren Gesangunter­richt bezahlen lassen, sonbem mit Naturalien. Der eine Ehormeister erhält von jedem Sänger im Herbst 25 Pfund Getteide oder Rübsamen, oder eine bestimmte Menge Wolle, wieder an­dere lassen sich in Kartoffeln, Butter, Schinken und bergt guten Sachen entlohnen. Rechnen sie es in ben heutigen Geldwert um, so stehen sie sich nicht schlecht habet

Das Fest der silbernen Hoch­zeit begehen heute Werkmeister Gustav Puvve und Ehefrau.

Arbeitssubiläum Am 18. April kann Schneider Heinrich Schmidt, Grabenftr 3, auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Firma Karl FrenSdors, dahier, zurückblicken.

'L^ruorizen

Lageskalender für Samstag. Astoria-Lichtspielc, heute und morgen:Am Mar­terpfahl" undEin kompliziertes Vermächtnis". Lichtspielhaus, Bahnhofstratze, heute und mor­gen.Treulose Frauen" undDer Wahn deS Philipp Morris".

TageSkalender für Sonntag. Stadtthsater, 7 Uhr:Der Urfaust".

TageSkalender für Montag. Stadttheater, 3 Uhr:Alt-Heidelberg"; 7 Uhr: Schwarzwaldmä del". Astoria-Lichtfpiele, ab heute.Das Geheimnis von San Franzisko" und .Die Vergangenheit fttrbt nicht". Licht- spiellxiuS, Dahn hofft raste, ab heute:Die Ver­schwörung zu Genua" undLeos Eheroman".

Oberhessischer Kun st verein. Die Ausstellung deS Künstlerbundes Karlsruhe, die nahezu 90 Werke, darunter solche von Professor Bühler, Greve-Lindau Pros. Nagel, Prof. Schin- nerer, Prof. H. v. Vollmann, Prof. Volz, Pros. Steinhaufen und anderen aufweist, ist an ben Ofterfeiertagen und an Werktagen von 111 Uhr geöffnet.

Jubiläumsfeier des ehem.Inf. - Regiments Nr. 16 8 Am 13. und 14. Mai 1922 findet in Offenbach a. M. die 25jährige Jubiläumsfeier des Ins -Regt. Nr. 168 statt. Die Feier verspricht nach dem Programm in allen Teilen einen würdigen und eindrucksvollen Ver­lauf zu nehmen. Der FestauSschuh hat keine Mühen und Kosten gescheut, um den Besuchern em Fest zu bieten, das in jeder Hinsicht vollauf zufriedenstellend sein wird. (Näh. siehe Anzeige.) Stenographie. Die Stenogravhen- Gesellschaft Gabelsberger und Damenabtellung eröffnen am Dienstag, 25. April 1922, in ber Stabtknabenschule in der Dordanlage wiederum einen Ansängerlehrgang in ber Gabelsberger- ^chen Stenographie. (Näheres siehe heutige 2ln- 3rige.)

Landkreis «testen.

Grünberg 14. April. Erfundener Ueberfall. Es hat sich, dem ,Gründ. Anz." zufolge, herausgestellt, dah ber Lehrling, ber am Montagmittag zwischen Stockhaufen unb Grünberg im Grünberger Stadtwald von zwei Spitzbuben auSgezogen worden fein wollte, ben lieberfnll erfunden hat. Er hat selbst seine Kleider, Ruck-

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des Körpers (Urin, Kot). Ob Insekten bei der von demselben Erzeuger bzw. besten Vater ober Hebertragung mitwirken, steht noch nicht fest. Groftvater schon beliefert würben. Die ZwangS- Diese leich e Hebert rag barteit, verbunben mit ber j wirtschaft unb bie beiden letzten trockenen papre Schwierigkeit ber Feststellung in ben Anfangs- > haben vieles geänbert; munten bo<b im letzten tt-nnn 14 nihriT ßfrriFmifi, fia.ien macht die Seuche zu einer äufterst ge-Herbst die Landwirte selbst Kartoffeln kaufen. Mit

Hana-1, 14. Aprll. « tre 1 kMly - I Ehrlichen. Die Verluste, bie burch sie entstanden Grauen denkt man an die Kartoffelbeschaffung sind, sind sehr beträchtlich Auch in Hessen ist sie im Herbst Viele Organisationen Vereine und ®e- schon in mehreren Orten in größerer Ausbrei-1 meinschasten wollten Kartoffeln beschaffen, bi: - - - - - Mitglieder machten wieberholt Anzahlungen,

warteten unb warteten auf Kartoffeln, bis sie zuletzt nur einen Teil ober erfroren oder überhaupt keine bekamen. Hieraus konnte man lernen, daft nichts ungeeigneter ist, als ber Kar­toffelbezug im Grohen. Wenn auch Verträge ab­geschlossen werben, so mächen boch späte Ernte, Wagenmangel, Frost, bie rechtzeitige Lieferung unmöglich, unb viele haben bas Nachsehen. 2ln- bereileits könnenmenschenfreundliche" Personen beim Ankauf von z. D. 4000 Ztr. im Hand­umdrehen Tausende von Mark verdienen unb in bie eigene Tasche stecken, benn stille Provisionen finb auf ber Rechnung nicht ersichtlich, unb die Masse kann es ja vertragen. Wer sich also vor Schaden, Aerger unb Verbrüh schützen will, suche möglichst mit dem Erzeuger in Verbindung zu treten, er kann bann auch schon vorher wisten, welche Sorte er in ben Keller bekommt. Auch in dieser Beziehung hat man im Herbst trübe Er­fahrungen gemacht, indem einzelne Sorten nicht zu geniesten waren. In Stadt unb Land muft sich wieder der frühere alte gute Grundsatz Dahn brechenVertrauen gegen Vertrauen", dann wer­den sich auch bie heutigen egoistischen Erschei­nungen mit der Zeit verlieren X.