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(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Sine Erklärung HardingS.

London, 13. Nov. (WTB.) Aach ein« Mel­dung aus Washington sagte Harding am Waf-- fenslillstandStagt. i.i einer Rede, die Ver.-inigten Staaten seien sich setzt klar darüber, daß sie sich ihren Verpflichtungen und Demant- Wörtlichkeiten nicht entziehen könnten, die ihnen als Mitglied der Ge felisch«st der Nationen oblägen.

Englische Sorgen im Orient.

P a r i s, 13. Nov. (WTB.) Havas meldet aus London, die offizielle Nervosität, die sich in London in unterrichteten Kreisen zeige, habe gestern angehalten. Es verlaute, daß man durch offizielle Depeschen aus Konstantinopel erfahren habe, General Pelle hätte hinsichtlich der Ver­hängung des Belagerungszustandes nur eine ein-- ge,chränkte Ermächtigung erhalten. Der französische Oberkommissar könne sich mit der Verhängung des Belagerungszustandes nur dann einverstanden er­klären, wenn es bei der Voraussetzung bliebe, das; es zu keinem Kampfe mit den Türken komme. Den Meldungen werde hinzugefügt, dah die kema- listischeGendarmerieundPoliLei, die von Asien heimlich nach Konstantinopel eindringe, weiter an Zahl zunehme. Die Lage würde immerernster.

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gtüin d«r^K«nn^Vorts und der DvWkut- «rcht und damit der Landespferdezucht gibt es mir einen Ausweg, nämlich dah das Reich, die Staaten und die Gemeinden auf einen Teu der bisherigen Steuereinnahmen zugunsten der Nenn- vereine Verzicht leisten. Sine mündliche Ve- fprechung, zu der auch das Landwirtschaftsmini­sterium geladen werden soll, sei für Ende DtejeÄ Monats vorgesehen. Die Ausfuhr von deutschen Pferden nach dem Ausland hat in den letzten Wochen erschreckend überhandgenommen

Vermisstes.

Selbstmord oder Verbrechen?

Berlin, 13 Nvv. In einem Hinterzimmer eines Lederwarengeschäfts wurden der Geschäfts­inhaber mit zwei jungen Mädchen und einem jun­gen Manne besinnungslos ausgefun^n. Sämtliche Gashähne waren geöffnet. Der Geschäfts- > n haber sowie die beiden Mädchen waren t o t während der junge Mann noch Lebenszeichen von sich gab. Es konnte noch nicht festgestellt wer- >. n. ob es sich um Selbstmord oder um ein Der- brechen handelt.

Brudermord und Selbstmord.

Breslau, 13. Nov. Die beiden 20- und 22jährigen Söhnedes Obstyrohhändlers Wink­ler wurden heute morgen m ihren Betten er­schossen aufgcfunden. Die polizeilichen Nach-, forschungen ergaben, dah der jüngere ben al­te c c n Bruder durch einen Revolverschuß von oben her in den Kopf und dann sich selbst, burcy einen Schuh in die Stirn getötet hat. Die Be­weggründe der Tat sind unbekannt.

Erdölquellen im Hamburger Gebiet.

Hamburg, 13. Nov. (Wolff.) Wie ein Mit­tagsblatt meldet, wurden auher den entdeckten Erdöllagern in der Lüneburger Heide jetzt auch im Landkreis Hamburg in 350 big 400 Meter Tiefe Erdölquellen angetroffen. Die Bohrungen stellten Erdöl in erheblicher Menge fest. Die Quellen befinden sich in S a t- t o r f in der Nähe des Salzhorstes, was zu der Erwartung auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Untersuchungen berechtigt.

Feuer an Bord eines norwegischen DampserS.

H a m b u r g, 13. Nov. (Wolff) Wie die Ham­burger Mittagpresse meldet, brach heute früh auf dem norwegischen DamrferÄ in g Eric" Feuer aus, das sich mit groher Schnelligkeit von der Mannschaftskajüte aus, wo es wahrscheinlich durch Unvorsichtigkeit entstand, ausbreitete. Die Feuer­wehr und ein Löschboot traten mit drei Rohren in Tätigkeit. Bisher werden drei Mann der Besatzung als t o t gemeldet. Die Urheber des Brandes werden sich wegen fahrlässiger Tötung zu verantworten haben.

Das Grdbebe« in Chile. Mindesten- 1000 Opfer.

Santiago de Chile, 13. 2kov. (Wolff.) Das Erdbeben hat mindestens 1000 Opfer gefordert. Mehrere tausend Personen sind obdach- ll»s und ohne. Lebensmittel. Auher der groben Opferzahl, die von C o v i o p o und Coquimbv gemeldet wird, sind 500 Tote in Dallenar zu beklagen. Diese Gegend ist völlig verwüstet worden. Auch in den südlichen Städten, aus denen bisher noch keine Nachrichten vorliegen, sind höchstwahr­scheinlich Opfer zu beklagen. Die Bewegung des Meeres wurde auf über 1200 Meilen Ent­fernung von Antofagasta bis Valdivia gespürt.

Kunst und Wissenschaft.

Glue japanische Stiftung.

Berlin. 13. Nov. (Wolsf.) Wie die03. Z." meldet, teilte dec japanische Grohindustrielle H a j i m Hoshi, der bereits vor zwei Jahren 100 000 Den zur Förderung der deutschen chemi­schen Wissenschaft gestiftet hat, gelegentlich eines Festessens für die Spitzen der chemischen Wissen­schatt Deutschlands mit, dah er eine neue Stif­tung zugunsten der chemischen wissenschaftlichen Institute, weiterhin aber für dir gesamte deutsche Wissenschaft ins Leben gerufen habe. Er stellte seinerseits auf drei Jahre monatlich 2000 Den (nach heutigem Gelde 8 Millionen OKarf) zur Verfügung, im ganzen also, auf drei Jahre Der- teilt, etwa 300 Millionen Mark. Neben diesen Stiftungen stellte er 40 Millionen Mark für all­gemeine Zwecke der deutschen Wissenschaft zur Verfügung. Dem japanischen Botschafter H i - jvki gebührt, wie dieB. Z." hervvrhebt, das Verdienst, die groben Industrieunternehmer Ja­pans. die bereits vor einem Jahre Drrlln auf­gesucht und hier ihre Beziehungen gefestigt haben, immer wieder auf die Notwendigkeit einer 03er« bindung der japanischen Industrie mit der deut­schen Wissenschaft hingewiesen zu haben.

Madrid, 13. Nov. (Wolff.) Der Er­langer Professor W i n h hat seine D o r t r ä g e vor der Madrider Fakultät und der Röntgen­gesellschaft über die Krebsbehandlung ab­geschlossen. Die Vorträge fanden den gröhten Beifall. Winh wurde durch ein Bankett geehrt und vom König empfangen.

HeschästlichtS.

Heizberatung Auf Veranlassung der Hauptstelle für Wärmewirtschaft e. 03. findet am Donnerstag, dem 16. November 1922, abends 57 Ahr, ein Belehrungs-Vortrag über Brenn­stoffe und Verbrennungskunde, sowie über den wirtschaftlichen Betrieb von ZentralheizungSan- lagen mit Lichtbildern in dem Physikalischen In­stitut, Stephanstcahe 24, statt. Am Freitag, dem 17. November, wird sich eine praktische Unter- Weisung über Betrieb. Instandhaltung und Pflege dec Zentralheizungen im Chemischen Laborato­rium, Ludwigstrahe 21, anschliehen. -Seit iuw Ort für diese Unterweisung wird nach Schluh des s^elehcungsvortrags am Donnerstag noch bekanntgegeben. --

SanDel.

Starke Kaprtalerhohung bei der Gummiwarenfabrik LouiS Pekr.

Frankfurt a. M, 13. Nvv. (WTB.) Eine am heutigen Tage stattgefundene Aufsichtscats- sitzung der Mitteldeutschen Gummi­warenfabrik Louis Peter A-G Fcanl- furt a. M., beschloh, einer auf den 8. Dezember d. 3. ernzubecufenden auherorbentlichen General­versammlung die Erhöhung des Aktien­kapitals von 50 Millionen Mark um 80 Millionen Mark in Vorschlag zu bringen, und zwar mit Dividendenberechtigung für bas laufende Geschäftsjahr. Die neuen 80 Millionen Aktien sollen den Stammaktionären im Verhältnis von zwei jungen zu einer alten Aktie zum Bezüge angeboten werden, und zwar zu einem Kurse von 370 Prozent. Des Ferneren beschlob dec Auf­sichtsrat, der auherordentlichen Generalversamm­lung die Erhöhung des Aktienkapitals um wei - tere biS zu SOMillionen Mark Stamm­aktien vorzuschlagen. Die Festsetzung des Zeit­punktes und der Modalitäten der Begebung der letzteren bis zu 80 Millionen Stammaktien soll im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat erlassen werden.

Erhöhung der Reichsdaukziussätze.

Berlin, 13. Nov. Der Wechselzins­satz der Reichsbank ist heute von 8 auf 10 Prozent und dec Lombardzinssatz von 9 auf 11 Prozent erhöht worden.

Berlin, 13. Nov. Börsenftirn- mungsbild. Die seit vorigen Freitag ein­getretene Kurserholung am Devisenmarkt, die bei kleinen Schwankungen auch heute anhielt, hat den ziemlich starken Kurseinbruch vom Freitag nahezu ausgleichen helfen. Die Bör­senspekulation drehte sich und kaufte wieder zurück. Ihr schloß sich das Gros des Privat- publikumS an. Infolgedessen setzte die Auf- wärtSbewegung der Kurse mit erneuter Kraft ein. Der Geschäftsumfang war bei starken Kurssteigerungen sowohl in den zu schwanken­den als auch in den zu GinheitSkursen gehan­delten Papieren wieder ganz erheblich, so dah auch leider die Derzögerungen in der KurS- feststellung anhalten. Don Dalutapap irren stiegen Baltimore und Canada mit 1000 bzw. 14 000 Prozent am stärksten. Ihnen folgten bei großen Umsätzen Kolonialpapiere und Auslandsrenten, letztere im Ausmaß von 200 bis 1500 Prozent. Sonst hielten sich die Kurs­steigerungen durchschnittlich zwischen 300 und 800 Prozent und erreichten vielfach auch 1000 bis 2000 Prozent, und vereinzelt bis 3000 Pro­zent. Letzteres war besonders am Montan- markt der Fall, wo die schweren Papiere wie Bochumer Guß um 5000 Prozent, und Gelsen­kirchener und Harpener zeitweise um 11000 Prozent höher bezahlt wurden. Don hei­mischen Renten waren neben Kriegsanleihe die alten Reichsanleihen mit Ausnahme der 3° prozentigen ganz erheblich gesteigert, wie sich auch Kauflust für die Anleihen der Länder und Städte und Industrieobligationen bei über­wiegend kräftigen Kursbesserungen zeigte. Die unerwartete Diskonterhöhung der Reichsbank machte keinen besonderen Eindruck, trug^aber schließlich zu einem leichten Nachgeben der Kurse von dem höchsten TageSstand bei, ohne daß jedoch dadurch die feste Grundstimmung irgendwie beeinträchtigt wurde.

Frankfurt a. M., 13. Nvv. Börsen- stimmungsbild. Dollarkurs im Frühverkehr 8200, im Verlaufe 81508125. In der Aufwärts- benxgung bei Preise für fremde Zahlungsmittel ist ein gewisser Stillstand eingetreten. Die Preise waren in den ersten Vormittagsstunden vor­wiegend schwankend. Am Effektenmarkt tagen ver- schie^ntlich V«kaufsaufträge vor. Allerdings waren auch ziemlich Kaufordres eingegangen. Die Tendenz war nicht einheillich, doch stellte sich diese verschiedentlich freundlicher. Valutapapiere waren angesichts der Dollarbewegung etwas fester. Bes­sere Meinung bestand für chemische Aktien, Scheideanstalt gefragter, Badische Anilin plus 100 Prozent, Griesheim plus 350 Prozent. Am Mon-

tanafttemnarft zeigte sich eine feste Tendenz, Har- pener 4900, sehr fest auch Phönix. Elektrische Werte waren auch heute teilweise gesuchter. Fester AEG., Schlickert, Felten und Guilleaume. Ma­schinen- und Metattwerte ruhig. Festere Kurse zeigen Deith-Werke, Daimler und Kleyer. Größeres Interesse zeigte sich wieder für In­dustrie - Obligationen, Hhpothe!enbanken und Pfandbriefe. Deutsche Kriegsanleihe sehr gesucht. Dollar um 1 Uhr 8300.

Börsenkurse.

Frankfurt a. M. Berlin

Schluh- S äliig* Schluh» Schluh»

Äurs Kurs Äurs Kurs

Datum: 10.1L

5"/» Dtsck. RetchSanleihe 4% Dergleichen SV/» Dergleichen 3"/-, Dergleichen

Dlsch.Svar-Bräin.'Anl. 4'7» Preußische KonsolS 4°/,> Hessen.........

3*/i7o Hessen a"/» Hessen

77,50

290,- 200/ 1050,-

95,-

195,

201,-

138,-

175.-

13.1L

83 50

340,- 230.-

900,-

100,-

175.-

168.-

138- 150,-

10.1L 13.11.

77.50 80,- 320,- 350,- 205, t- 260,- 950,- 830,-

9L- 105,- 136,-

-, 155,-

i9a-

4% Zollnirken 6350,-6100, 5900.- 6000,

57o Goldmexikaner 89000,--,- 90500,- 96000,-

Berliner HandelSges 5600, 6000, 5530,6000, Commerz- u. Privalbk 1500, 1500,, 1650, Darm!. u.Nniionnlbnnk 1350, 1300,, 1350, Deutsche O'ank 3200,- 348a 3100,- 3525.- Deiusche VereinSbank. 605, 605,, DiScomo Commandit 2100. 2110, MetnUbank 6010,- 6010, -,

Mitteldeni. Creditbnnk 1700,- 1800,- 2000,-1800,- Oesterr. Credi^anstalk 1280, 1275, 1060, -1200,

Bochumer Guß .... 12500,-16500,-12500,-15700,- Buderus......... 5250,- 5000 - 4100. - 5480,-

Cnro 5100,- 5800,- 5600,- 5660, Deulsch-Luremburg. . 12000,-14250,-11240,-13000.- GelsenkirchenerBerawl.5750,21500,14000,18100, Hnrvener Bergbau. . 36000,50500,39500,45010,r- Kaliiverk Aschersleben 6100, 5700, 580j. 5800, Kaliwerk Westeregeln 9000, 7500,. Vaurabütte....... 6500,-14000,- 9200, 9975,-

Cberbeönrf 5000,- 5100,- 4900,- 5110,- Pliönir Bergbau. . . . 13000,-14000,-10025,-12M10,- Nheinüahl 13000,-14000,-10060,-127<)0,- Ricbeck Montan . . . 14000,-14000,-14500,-15500,- Tellus Bergbau .... 2700, 3520, -, Hamburg-Amer. Pakei 230a 2850, 2800,-2800, Norddeutscher Vlotjb 17U0<- 1850,- -,-1810-

ZementwerkHeidelberg 4050, 4025,,,

Philtvv Holzmann . . . 2300, 2525., Anglo-Cont.-Oluano. . . 9500 9000, 850ft 8700, Badische Anilin..... 7500,- 7700,- 7525,- 7600.-

Geldschmidt 5960, 4970,- 4600,- 4925, Griesheimer Electron. 490a 5300, 4500, 5200, Höchsler Iarbwerke . 54)0, 5600, 4900, 5800, Holzverkohlung..... 3700, 3900,, -

OiüigerS merke 3500, 3850, 3700, 4000, >cheideanstalt 5960.- 5930,- -,- -,- Atlg. Elektrizktäts-Ges. 4650,- 5000,- 3000,- 5750,- Berg.nann 2800,- 2000,- 240a- E- Schuckerl 6050, 6500,- 5375, 6000,- Siemens & Halske. . .U00a-1180a-1000a-1050a- Adlerwerke Kleyer. . . 150X 1500, 1750, 1700, Daimler Motoren. . . . 1500, 1695. lölä 1699, Henllgenftaedt 24CK), 220>),-,.

JHeanin 3750 - 350a- 3500,- 3500,- MetaOges. Iranksun. .8000,8000»,

Schuhsabiik Herz. . . 1551,,,,

Sichel .2520,-2650,, .

Zellüoff Waldhos . . .3300,-3925. 330ft 4100, Zuckeisabr.Irankenthal 4520,46 >5.,

ZuckerfabrikWcm äitfel4500,-4800.,,

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahluag.)

Amtliche Notierungen.

11. November 13. November Geld Brief Geld Brief 493,75 496,25 488,75 4'1.25

3281,75 3298,25 W41.85 3258,15 37281,05 37468/15 36209.25 36390.75 532.65 535.35 516.70 519,30

1504,20 1511,80 147630 1483,70 1236,90 1243,10 1164.50 1190,50 364,05 365,95 363,05 364,95 1625',90 1631'10 1605.95 1611'06 1476,30 1483,70 1456,35 1463,65 2179,50 2190,50 2154,60 2165,40 8154'55 819545 8074'75 8145.25 10,59 10,V 10.34 1040

319,- 32L- 319,- 321

260,30 261,70 25635 257,65

Märkte.

Datum:

Antw.-Brlissel . Holland......

London Paris Schweiz Spanien Jialien Istssabon-Oporto Dänemark . . .. di'orwegen Schweden . . . . HelsiugsorS. . . . Neunork Deutsch-Oesterr.

Budapest Prag Soffa

Berliner Produttenmarkt.

Berlin, 13. Nov. Im Probuttenverkehr erschwert die Geldknappheit nach wie vor er­heblich das Geschäft, so daß sich der Verkehr bei vorherrschender Zurückhaltung heute wieder in engen Grenzen hielt. In Weizen und Gerste bleibt das Angebot gering, wogegen sich in Rog­gen etwas mehr Angebot zeigte. Auswärts wer­den für Roggen teilweise höhere Preise als in Del'lin gezahlt. In Hafer lag die Nachfrage be­sonders aus den westlichen Industriegebieten vor. In Mais und Mehl liegen Angebote aus zweiter Hand vor. Für Futterstoffe bestand fast keine Nachfrage. In Hülsenfrüchten bleibt die Ware dauernd knapp. Weizen, märkischen 14 200 bis 14 400 Mk., pommerschan 13 80014 000 Mk. (et­was fester), Roggen, märkischen 12 40012 700 Mark, pommecschen 12 30012 600 Mk., west- preußischen 1210012 300 Mk., Sommergerste

13 30013 600 Mk. (behauptet), Safer, märkische» 13 90014 200 Mk.. pommerschen 13 80014 000 Mark (behauptet), Mais, La Plata, loco Berlin 13 90014 000 Mk. (ruhig), Weizenmehl (100 Kg.) 37 500- 40 000 Mk. (still), Roggenmehl (100 Kg ) 33 000-35 500 Mk. (still), Weizenkleie 7000 bi» 7100 Mk. (matter), Roggenkleie 70007100 Mk. (matter), Raps 20 000-21 000 Mk. (fest). Diktocia- eibfen 22 000-23 000 Mk., kleine Erbsen 20 000 bis 21000 Mk.. Peluschken 15 00016 000 Mk.. Wicken 19 00020 000 Mk., Lupinen, blau 14 000 bis 15 000 Mk., gelb 15 50016 500 Mk., Sera- della, alt 25 00032 000 Mk., Rapskuchen 8000 bis 8300 Mk., Trockenschnitzel 63006500 Mk. Rauhsuttec: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 44004500 Mk.. Haferstroh, brahtgepceht 4400 bis 4500 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 4400 bis 4500 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 27002800 Mk., Nachmahd 2650 bis 2700 Mk

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n t f u r t a. M., 13. Nov. Das Geschäft wickelte sich ruhig ab. Die Preise der verschiedenen Artikel sind verhältnismäßig gut behauptet, teil­weise als fester ju bezeichnen. Man nahm aller­dings im Vormittagsverkehr abwartende Haltung ein, da sich die Dollacbewegung unsicher ge>- stattete. Weizen wurde bei Heinern Geschäft zu unveränderten Preisen gehandetti Roggen lag ruhiger. Gerste und Hafer sind in guter Ware gesucht, aber knapp am Markt. Mais preishattend. Für Weizenmehl besteht regere Nachfrage, wäh­rend Roggenmehl leichter erhältlich ist. Sehr ge­sucht sind Hülsenfrüchte, besonders entwickelt sich regere Kauflust nach Viktoria-Erbsen. Futtermittel behaupteten ihren Preisstand. Getreide, Hülsen­früchte und Biertreber ohne Sack, Weizenmehl. Roggenmehl und Kleie mit Sack. Alsbaldige Liefe­rung. Parität Frankfurt a. M. Preis je 100 Kg. Weizen 28 000 Mark, Roggen 26 000 Mark, Sommergerste für Dcauzwecke 26 OOO27 000 Mk., Hafer 26 500-28 000 Mk., Mais geschäftslos. Weizenmehl südd. Spezial 0 40 00043 000 Mk. bei Waggonbezug ab Mühlenstation, Roggenmehl 34 00036 000 Mk., Weizen- und Roggenkleie 13 00013 750 Mk., Erbsen für Speisezwecke 44 000-50 000 Mk.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Nov. (Amtlich.) Marktverlauf: Rinder langsam, Kleinvieh lebhaft, Schweins rege, Fettschweine gefragt; Rinder und Schweine Hinterlassen etwas Ueberstand. Im ein­zelnen ist zu bemerken: Auf getrieben waren 1999 Rinder, darunter 380 Ochsen, 77 Bullen und 1542 Färsen und Kühe. Ferner 202 Kälber, 195 Schafe und 629 Schweine. An Preisen wurden angelegt p Ztr. Lebendgewicht: Ochsen 14 00024 000 Mr., Bullen 16 00020 000 Mk.. Färsen und Kühe 18 00022 000 Mk. für beste Färsen, 11000 bis 19WO Mk. für geringe Färsen, Kälber, beste Qual, 23 00027 000 Mk., mittlere 20 000 bis 22 WO Mk., geringe 17 00020 000 Mk., Schaft 10 00020 000 Mk., Schweine unter 80 Kilogr. Öebenbgetoidjt 25 00044 000 Mk., 80100 Kg. 45 000-50 WO Mk., 100120 Kg. 52 00057 000 Mark, 120150 Kg. 52 00057 000 Mk., Fett- schweine über 150 Kg. 52 00057 WO Mk., Sauen und Eber 37 5W53 OW Mk. Die Preis« liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen unb Häns» lergewinne in sich schließen.

OSRAM

NITRA

-V