Ausgabe 
14.10.1922
 
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^tenfftootrmm-g O nur für einen unverheirateten Lehrer vorhanden, eine Lehrerinstelle für eine evangelische Lehrerin an der Volksschule in Alt­heim. Kreis Dieburg. Dienstwohnung ist nicht vorhanden: eine Lehrerinstelle für eine katho­lische Lehrerin an der Volksschule in Gustavs- bürg. Kreis Groß-Gerau. Wohnung für eine alleinstehende Lehrerin kann beschafft werden.

Handel.

Der Stand der Reichsöonk in der ersten Oktoberwoche.

Die an bte Rei-chsbank gestellten An- fprüche an Zahlungsmitteln haben sich, wie der Ausweis vom 7. d. M. erkennen läßt, in der erstenOktoberwocheweiterin gewal­tigem Umfange fortgesetzt. Der Bank- notenumlauf zeigt eine neue Erhöhung um 27.3 Milliarden Mart auf 344,2 Milliarden Mark: b:r Umlauf an Darlehnstassenscheinen stieg Verhältnis- mäßig wenig, und zwar um 36,8 Millionen Mark, auf 14 032 Millionen Mark. Für beide Geld­zeichen zusammen beläuft sich die Z u n a h m e d es Umlaufs in der Derichtswochc also auf 2 7,4 Mill ia r den Mark. Die Kredit­inanspruchnahme bei der Reichsbank nahm, wie nach Abwicklung des Quartalsbedarfs üblich, ab; die gesamte Kapitalanlage verminderte sich aller­dings nur um 345,8 Millionen Mark auf 400,1 Milliarden Mark, die bankmäßige Deckung allein um 387,9 Millionen Rlark auf 399,6 Milliarden Mark. Die Abnahme ist ausschließlich durch die Bewegung auf demSchatzanweisangokonto bedingt; denn wäyrend die Geschäftswechsel weiter um 3,8 Milliarden Mark zunahmen, ging der Bestand an Schatzanweisungen hauptsächlich infolge eines verstärkten Absatzes um 4,2 Milliarden Mark zurück Der bilanzmäßige Gegenposten für die Erhöhung des Zahlungsmittelumlaufs ist vor­nehmlich in den Konten der fremden Gelder zu erblicken, die eine Abnahme von 22,6 Milliarden Mark auf 87,4 Milliarden Mark erfuhren. Bei den Darlehenskassen ist eine Zunahme der 5)3r- lehensbestände um rund 1 Milliarde Mark auf rund 37 Milliarden Mark eingetreten. Demgemäß hatte die Reichsbank einen der Zunahme ent­sprechenden Betrag an Darlehnskassenscheinen von den Darlehenskassen zu übernehmen, so daß sich der Bestand der Bank an solchen Scheinen unter Berücksichtigung her in den Verkehr gegebenen Summen auf 22,8 Milliarden Mark erhöhte.

Berliner Produktemnartt.

Berlin, 13. Olt. Am Produktenmarkt war die Haltung zunächst schwankend bei vorwiegender Zurückhaltung der Händler. Das Angebot vom änland war gering. Die Mühlen zeigten einige Kauflust für Weizen. Roggen war nur zu wesent­lich höheren Forderungen zu haben. Gerste war wiederum in guter Drauware sehr knapp. Rach Donaugerste bestand große Rach^rage. Besonders feste Haltung zeigte sich für Hafer, für den jedes selbständige Angebot fehlt. Von Mais war bald greifbare Ware stark gesucht. Oelfaaten und Hülsensrüchte waren fest Weizen, märkischen 57005820 Mk.. pommerschen und schlesischen fest, Roggen, märkischen 51005250 Mk., pommerschen und schlesischen fest, Sommergerste 55005600 Mk. (fest). Wintergerste 51005200 Mk.. Hafer, mär­kischen 5800-5950 Mk. (fest), Mais, loco Berlin 56205700 Mk. (fest). Weizenmehl (100 Kg.) 15 500 bis 16 400 Mk. (fest). Roggenmehl (100 Kg.) 13800 bis 14 700 Mk. (fest). Weizenlleie 2900 Mk. (fester). Roggenkleie 2900 Mk. (fester). Raps 6700 bis 6900 Mk. (fest). Viktoriaerbsen 85008700 Mark, Lupinen, blau 33003500 Mk., Raps­kuchen 27003000 Mk.. Trockenschnihel 2700 bis 2750 Mk., Kartoffeln, weiße und rote 410 bis 430 Mk.. gelbe unnotiert. Rauhfutter: Weizen-

und Roggenitroh. drahtgeb 13001350 Mt.. Haferstroh, drahtgepreßt 1300 1350 Mk.. Stroh, strohseilgebündelt 13001350 Mk.. Wiesenheu, gut. gesund und trocken. Vormahd 740800 Mk., Rachmahd 670-760 Mk.

Mainzer Börse.

* Mainz, 13 Oft. Bei fester Tendenz und kleinem Geschäft notierten auf der heutigen Börse Per 100 Kilo loko Mainz: Weizen 12 000. Roggen 10 500, alter Hafer 12 000, neuer Hafer 10 000, Braugerste 10 000, Weizenmehl Epez. 0 18 000 bis 19 300, Roggenmehl 14 000-14 500, Wetzen- fiele 5400-5600. Roggenkleic 5400-5600. Weizen- futtermehl 6500, Trockenschnihel 5600, Torfmelasse 38004000, Biertreber 5600, Luzerne 75 000 bis 85 000. ital. Rotklee 90 000100 000. Esparsette 15 00017 000. Wiesen Heu lose 28023000, Wie­sen Heu gepreßt 32003400, Kleeheu 2400, Haser- strvb 2600 Mark. Roggenstroh gebün­delt 2400, Roggenstroh, draht gepreßt 3350, weihe Bohnen 15 000. Haferflocken 19 000, Gratrpen 18 000, Auslandszucker 25 00027 000. Für hessische und pfälzische Kartoffeln wurden ab Erzeugerstationen für 100 Kilo notiert: Erzeuger­preis für weihe und rote Kartoffeln 850900, für gelbe Kartoffeln 1000; Großhandelspreis für weihe und rote Kartoffeln 9751025, für gelbe Kartoffeln 1150 Mk

Frankfurt a. M., 14. Ott. Dorfen° stimmungsbild. Dollarkurs im Frühver­kehr 26752700, zeitweilig 2775, an der Börse 2770. Ausländische Zahlungsmittel la­gen ruhig bei behaupteten Preisen. 3m Effek­tenverkehr war am heutigen börsenfreien Tage eine lebhafte Stimmung zu bemerken. 3mmer mehr drängen sich nicht nur die DerufSspeku- lanten, sondern auch das Publikum den Indu­strieaktien zu, deren Haltung heute wieder außerordentlich fest war. Man betrachtet diese Werte als eine Art Deckungskäufe für die De­visenverkäufer. Größeres Geschäft war wieder in Balutapapieren. Lebhaft begehrt waren auch chemische Aktien. Ferner waren Schiff- fahrts-, Auto- und Elektrizitätspapiere ge­sucht. Aus der großen Zahl der heutigen Kurse seien folgende genannt: Benz 860 bis 875, Daimler 680, A.E.G. 10751100, Höch­ster 16001700. Scheideanstalt 2200, Badische Anilin 2300. Deutsch-Luxemburg 4500. Für Kassa-Industriepapiere hörte man nur hohe Preise. Der Schluß gestaltete sich vorwiegend lebhaft und fest.

Berlin, 13. Oft. Börsen st immungs- bild. Heber die Wirkung der Devisenordnung auf die Preisgestaltung herrscht noch Unklarheit. Jedenfalls schränkte sie die Geschäftstätigkeit am Devisenmarkt ein. Die Kurse stiegen aber nach vor­übergehender Abschwächung auf den fortdauern­den Bedarf der Industrie und angebliche Aus­landskäufe. Der Dollar stieg von 2550 auf 2725. Die Aufwärtsbewegung der Kurse um­faßte einen weit größeren Kreis von Papieren als vorher. Besonders bevorzugt waren Anglo- Contmental-Guano und Siemens u. Halske und von Maschinenfabrikaktien Augsburg-Rümberger und Oebr. Döhler, und zwar letztere mit einem Kursgewinn von 1000 Proz., ferner Löwe. Oren- ftem u. Koppel. Stöhr, Schubert u. Salzer und Deutsch-Atlantische Telegraphen. Dalutapapiere, namentlich Kolonialwerte, erlangten ganz außer­ordentliche Ausbesserungen, Reu-Guinea undOtavi um etwa 2000 Proz., (Sanaba um 1600 Prozent, Baltimore um 700 Proz, Anatolier um 600 Proz. Deutsche Anleihen waren im allgemeinen wenig verändert, Reichsanleihen etwas nachgebend.

Börsenkurse.

395ä- 2400,

31251

. 2520,

Berliner Handelsyes.

350,- 360,

3S4,

1780, 1600.

1090,

1805.

Alla. 0'IekirizilätS-Gei. 915<-

1175,-

1150,

1200,

365,

950,

12062,90 12087,10

20779,20 26-20,80

50349,60 50450,40

41308,60 41391,40

11488,50 11511,50

49350,60

72627,30

Bochumer Guß Buderus Caro

48999, 72072.

Bergmann Schildert.......

ZicmenS L Halvke. Adlerwerle Meyer. Daimler Motoren. . Heyllgenstaedt.... lUcauiu ........

Metallgei. Frankfurt Schuliiabrik Her» . . Sichel..........

Miiteldeut. Crcdilbank 340,

Deitert. Crediianstalt 385,

23>>0, 365.

48901-

71928,-

12012

20520,50

50250,20 40940,90 11549,10

Auts 13. ia 77,50

11988, 20179,50 5014U80 40859,10 11525,90

1045,- 1046,-

2200, 2300,

2732L0

3,64

104,11

9296,80

1726,80

Philivv Holzmann . . Anlito-Cont -Guano. . ii',adifche Anilin .... Goldschmidt Griesheimer (flectron öochster «yarbiuerfe . Holzverkohlung .... NülgerSiverke.....

Zdieibcnnltnlt

49419,40

72772,70

Commerzr u. Privatbk. Darm st. u.Nanonaibank Deutsche 'jlanr Deutsche BercinSbank. DiSconio Coininandtt . MetaUdank

951,

890, 2400, 8500,

495, 630,

540, 80,- 87, 74,- 60,10 65.-

2350,

550, . 585,

360.-

36a- 970,- 216,- 585,-

1500,-

Rur»

12. ia 77L0 253,- 140,- 550,- snr50

54901- 55055' 54435,50 54554',50

580,- 580,

2727,20

3,56

103,89

9278,20

1723,20

Tellus Bergbau 1051 ainburg Anter. Pake, Ü35, ^Norddeutscher Vlonb . . 635,

- 59,50

- 4200, 34500,- - 2000,

2697,30

3,46

103,89

9052.V0

104845, 105055, -106093,30 106:306,70

Frankfurt a. M. Berlin Schtuh- S<l>Iuh» Schtuh. Schtutz-

. 5600, 2050, 2200, 1440,

Datum: 5'/. Dtsch. Nelcheanletbe 4% Deraleichcn 3/i7s Dergleichen 3*'o Dergleichen Dtsch.Svar-Pram.-Anl. 4" > Preußische StonfolB 4'/o Hessen 3'/ie/0 Hessen 3*/a Hellen.........

47O Zolltürken 57o Goldincrikaner

Holland London Paris Schweiz Svunien Italien Listabon-Oporto Dänemark . . . . dkorwegen Schweden . . . - HelstngsorS. . . . 9(citnort......

Deutsch-Oesterr. Budapest. . . .

Prag Sofia

4125,

1900,

1680,

ZementwerkHyidelberg

kur»

12.10.

77,50 240,- 140, 540.

79,90 sa- 7a- 60,10 643«)

2425,- 580,- 600,-

1800,

370,

365,

950.

239,- 125,- 55a

8a7o 93,-

1-200,- 1300,- 1175,- 1250,

2702,70

3,54

10411

9072,10

. 850,

. 2M0, . . 3500, . . 495, . . 590,

Frankfurter Devisenmarkt.

Amtliche Rotierungen.

Datum: 13. Oktober 14. Oktober

Geld Brief Geld Bries

Antw.-Brüssel . 18731,20 18768,80 19280,70 19319,30

Zelluofi Waldhos . . . . 1150,- 1175,- Zuckertabr.arankentval 960, 1010, Zuckerfabrik Waa'äusel 940, 1000,

3850,-= 4125,-

1750,- 1925,-

365, 1010,-

216,-

610,

1705,-

352,-

40a- 4150,- 1970,

Kur»

13 10.

.750 235,-

1985.- 980,- 905, 920,- 900,

2100,- 2025.

3675,- 320a 5ia- 502. 645,- 580,

Teutsch-Lurembnrg. . . 31450, 4300. 3800, 4200. (GelsenkirchenerBergto. 4025, 4625, 3900, 4375, Harveuer Bergbau. . .6800, 6000, 6850, Kaliwerk Aschero leben. 2350, 2100,-- 2200, 2300, Kaliwerk Westeregeln . 3335. :r32.^

Vnurnbütte 4700, 4050, 4080,

Oberbedarf 2650 - 2150.- 1995,- 1999,- Phönir Bergbau 4800. 4900, 4525. 5000, Mbeinitahl 4700,- 4650, 4506- 4500,- 9.',cdeck Montan .... 4300,- 4100,- 4600.- 4300,-

1150,--, 950,- 935,- 930- 649, 625,- 630,

1500,,,

950,- -, -, 62tX), 5100,- 6000,- 2200, 2061, 2150,- 2290,- 2100,- 23 >6- 1500,- 1450,- 1500,- 1590 1500,- 1552, 1150,- -,- -,-

Staub des Dollars: Berlin (12 Ahr): 2730. Frankfurt a. M. (1 Ahr): 27272732.

Letzte 9lad)rici)ten.

Frankreich und der Moratoriumsplan DradburyS.

Pari». 14 Oft (DTD.) lieber die Be­ratungen innerhalb der ReparationSkom Mission berichtet derPetit Parisien", daß der Vorschlag des englischen Delegierten folgen des enthalte 1. Während der Dauer von 5 Zähren sind die Geldzahlungen einzustelleu und durch Tratten zu ersetzen die dein atli- ierten Gläubigerlande übermittelt mürben mit der Aufgabe, sie durch ihm zur Verfügung stehende Mittel zu diskontieren 2 Was dieSachliefe­rn n g e n Deutschlands anbetrcffc. merbc Deutschland ebenfalls Tratten ausstellen. die durch Länder avalisiert werden sollen, die Lie» ferungen in natura erhalten. Deutschland seiner­seits werde diese Tratten durch ausländische Banken diskontieren, um die deutschen ßieferanten mit ausländischen Dev^en zu entschädigen, ohne die Inflation zu erhöhen. 3. Zur Stabili­sierung der M a r k ist zu beschließen, die V e v Wendung der Papiermark im Aus tausch wesentlich herabzusetzen und sie durch Gold mark zu ersetzen Es handele sich also einerseits darum, Deutschland von jeder direkten oder inbireften Geldzahlung für Reparationen auf die Darier von 5 Jahren befreien, andererseits darum, die augenblickliche Papiermark bei den meisten Transaktionen zu er­setzen. DerMalin" berichtet, daß Barthou in eine Diskussion des Bradburyschen Vorschlages eingetreten sei und daß dieser nach Schluß der Diskussion mitgeteilt habe, daß er seinen Vor­schlag heute der Oessentlichkeit unterbreiten weide Andererseits habe Barthou angekündigt, daß im Laufe der nächsten Woche die französische Regierung auch die Ausstellung eines voll­ständigen Planes über die Kontrolle Deut schlands und die Wiederher­stellung seiner Finalen vornehmen werde. Dm:Matin" sagt weiter, es sei das erste Mal, daß man sich nicht damit begnügen werde innerhalb der Reparationskommission eine ein­zige These vvrzubringen, sondern man werde deren zwei vorlegen, die sich in gewissen Punk ten widersprechen, so daß also die M e i n u n g s Verschiedenheiten offen zutage treten. Rach demMatin" würde, wenn man Br ad- burys Vorschläge annehme, die Situation für 5 Zahre klar sein, so daß der Zusanunentritt der Brüsseler Konferenz nicht mehr nötig sei. Wenn man dies bis zur letzten Konseguevz durchdenke, vermeide Großbritannien hierdurch, sich zu einer Konferenz zu begeben, au,' der das Problem der interalliierten Schulden aufgerofit werde und auf der sich gegen Eng­land ein Block feiner Gläubiger bilden könne Die britische Regierung habe in den letzten Tagen versucht, die Konferenz von Brüssel emzuschrän- ken, und hierauf, sie zu beseitigen. Der ..Matin" wäre überrascht, wenn der'Plan Dradburys nicht dazu ausgedacht wäre, diese Politik zu erleich­tern. Frankreich wünsche jedoch eine allgemeine Debatte in Brüssel Es sei zu hoffen, daß Italien und Belgien die gleiche Ansicht hätten.

Wenn man Ihnen etwas j anderes neben will, dann sagen Sie bine I Nein.'ich nehme zum Färben meiner Kleider. I Blusen, Gardinen. Strümpfe ufm. nur die g weltberühmtenHeitmann'S Sorben", v Markeffitrf)5fouf im Stern", weil dieie ö die besten sind. 6073.-b g

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vehör-liche Anzeigen^ Bekanntmachung.

---- Aus den Waldungen der Stobt Gießen

Stößt. MeltMl ©lesen

Kostenlose ArbeitSvermitielung und Be> rufSberatuna für beiderlei Geschlecht, u. a. auch für Slrienerronifen und Kriegs- beschädigtenkinder.

Liebigftraße 16. Teleph. 2054.

CS können eingesteNt werden:

u bei bicsiaen Arbeitgebern: 1 Stein- Hauer, 1 Sriseur.

Lehrlinge: 1 Rrlfeur, 1 Bäcker, 1 Maler und Weißbinder, 1 Stukkateur, zwei Lackierer, 1 (5inrahmer, 2 Schmiede, 2 Gärtner, 1 Schuhmacher.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: sechs landw. Knech.e, 1 Schmied, 1 Sattler, 2 Schreiner, 2 Zimmerer, 1 BrovistonS- reisender, 1 Elektromonteur für Krast- ftrom, 3 Dreher, 2 Schlosser, 1 Müller.

1 Schuhmacher, mehrere landw. Tag- löbner, |1 verheirat. Knecht mit älteren Kindern.

Lehrlinge: 1 Schreiner, Bäcker.

ES suchen Älrbeit: Schriftsever, Buch­drucker, 1 Schreiner, Kaufleute, Schrei­ber und Reisende, Backer, Hausburschen und AuSlänser, Maschinenschlosser, Bau- schlosser, Schuhmacher, 1 Nrankenvfleger, 1 Sattler und Polsterer, Bäcker ttnd Metzger, 2 Kellner, 1 Kraftfahrer, ein Schmied, 1 Buchbinder, Mechaniker, 1 Heizer, 1 Wagner, 1 Koch.

Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen genommen.

Lehrlinge: 1 Kaufmann, 1 Schmied. 2 Autoschlosser, 2 Schlaffer, 1 Spengler, 1 Mechaniker, 3 Elektromonteure, ein Schuhmacher mit Kost und Wohnung, 1 Schreiner deSgl.

Weibliche Abteil n n g:

CS können eingestellt werden:

bei diesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und-mädchen für einzelne Tage, tüchtige Alleinmädchen, 2 einfache Stutzen, eine Verkäuferin, 1 Köchin.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landw. Dienstmädchen. Dienstmädchen, HauSmädchen. Zimmermädchen. Allein­mädchen, 1 Köchin, 1 Stütze.

suchen Arbeit: 2 Büglerinnen, zwei Kontoristinnen, 2 Flickerinnen, drei Walch,rauew 2 Haushälterinnen, einige vauffrauen, auch für Rachmittagsbe- schaftigung. Mädchen für tagsüber, drei (yabtttarbeiter innen. 9314B

und zwar aus den Forstwarteien: Hangelstein (Förster Loh, Wieseck) Gießen I ( Brück, Rödgen)

II ( Arft, Forsthaus Hoch.

[wart)

III ( Geisel, Gießen)

soll nachverzeichnetes Bauholz in Losen öffentlich meistbietend versteigert werden:

a) aus Mintcrfällung 1921/22.

30 Fichtenstämme 3. Kl. mit 45,11 Fstrn.

89 4. 86,64

135 5a 78,85

377 5b 87,82

b) aus Sommerfällunq 1922 (Käferholz)

1 Kiefernstamm 3. Kl. mit 0,71 Fstm.

7 Kieftrnstämme 4. 4,06

4 5. , 1,35

4 Fichtenstämme 2. 6,45

29 3 35,10

114 4. 103,49

274 5a , N 161,-

1100 5b 268,60

571 Fichte-Derbstangen 1. Kl. mit 62,22 Fstm. 188 2. 9,03

41 -Reisstangen 0,45

Sämtliches Holz ist aufgearbeitet, ent­rindet und an die Abfuhrwege gerückt.

Lvseverzeichnis und Versteigerungsbe­dingungen können gegen Einsendung von 6 Mark für Porto von hier bezogen werden.

Die Versteigerung findet am Don,ers- tog, dem 19. Oktober 1922 vormittags 10' , beginnend in der hiesigen Gastwirt, schäft . Zur Stadt Lich", Licher Sttaße 59 (Hattestelle der Sttaßenbahn) statt.

Wegen Besichtigung des Holzes wende man sich an die obengenannten Förster Nähere Auskunft erteilt auch dieOberförsterei Gießen.

Gießen, den 10. Oktober 1922. 92776

Der Oberbürgermeister:

3. V.. Dr. Rosenberg

Bekanntmachung.

Die Itofeenanlage ist letztmalig am Mittwoch, den 18. ds. Mts. zur 2In- nähme von Frischware geöffnet. [9301

Gießen, den 13. Oktober 1922.

Direkt, d. Elektrizitätswerke, Ueberland- anlage n. Sttaßenbahn d. Stadt Gießen.

Stoltc.

Bekanntmachung.

Infolge Erhöhung der Kommunalver- bandspreisc für Mehl und der gestiegenen Unkosten im Bäckereigewerbe werben unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom 18. August 1922 folgende Höchstpreise für auf Brotmarken abzugebende Back­waren gemäß Beschluß der städtischen Lebens, mittelbeputation vom 13. Oktober 1922 mit Wirkung vom 16. Oktober 1922 festgesetzt: Brot Mk. 44,50 für 1900 Gramm,

Brötchen 1,70 50

Weizenbrotmehl 11,20 500

Roggenmehl 10,80 500

Beim Kauf von Mehl sind Düten oder

Gefäße mitzubringen, andernfalls der Der- kaufet für Stellen von Düten einen Zu« schlag von 5% für jedes Pfund Mehl be­rechnen darf. 93056

Gießen, den 13. Oktober 1922.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Bekanntmachung.

Dperrzeit für Tauben.

Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Art. 39 Abf. 1 Ziffer 2 des Feldstrafgefehes vom 13. Juli 1904 auf- gefordert, ihre Tauben während der Saat- zeit vom 8. Oktober bis 6. Rovember 1922 einzuhaltcn, andernfalls sie zu gewärtigen haben, daß die Taubenhalter gemäß vor­genannten Gesetzes bestraft und die Tauben von dem Feldschuhperfonal abgefchoffen werden.

Rach § 2 des Gesetzes vom 28. Mai 1894, den Schutz der Brieftauben betreffcnö, gelten für die nachfolgenden Besitzer von Militärbrieftauben die ersten 10 Tage der Sperrzeit.

1. Geißner, Erwin, Plockstraße 9

2. Hambach, Georg, Walltorstrahe 35

3. Henkel, Heinrich, Walltorstraße 27

4. Köstnger, Wilhelm, Landgraf-Philipp- Platz 1

,5. Rofenbaum, Fritz. Lökoengaffe 20

6. Rühl, Ludwig, Marktplatz 13

7. Reufch, Konrad, Wiefecker Weg 3

8. Schmal;, Friedrich, Bismarckstraße 40

9. Schomber, Willi, Walltorstrahe 51

10. Schmidt, Hugo, Wilhelmstrahe 8

11. Vollmer, Gustav, Frankfurter Stt. 86.

Gießen, den 5. Oktober 1922.

Der Oberbürgermeister.

V Z. V. Or. Rosenberg- 91456

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verordnung über den Verkehr mit Milch vom 10. April 1921 wird gemäß Beschluß der städtischen Lebens- mittelbeputation vorn 13. Oktober 1922 in. folge Erhöhung bes Stallpreises unb ber Molkereispanne für Vollmilch der Klein- Verkaufspreis für 1 Liter Vollmilch auf Mk. 47,- festgesetzt. Die Preiserhöhung tritt am 16. Oktober 1922 in Kraft. [9304B

Gießen, den 13. Oktober 1922.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Bekanntmachung.

Die von ber Hanbelskammer Gießen aufgestellten Hebregister für bte Beiträge zu ben Kosten ber Hanbelskammer für 1922 liegen 10 Tage lang unb zwar oom 16. bis 25. Oktober bs. Zs., norm, von 10 bis 12 unb nachm. von 35 Uhr im Bureau ber Hanbelskammer, Gießen, Lonyfttaße 7, zur Einsicht offen.

Einwenbungen gegen ben Inhalt ber Hebregister finb innerhalb dieser zehntägigen Frist bei der Handelskammer schriftlich vor- zubringen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Handelskammer über die vorgebrachten Einwendungen entscheiden nnb die Register nach Maßgabe dieser Entscheidungen, soweit nötig, berichtigen lasten. Gegen diese Ent- scheidung ist innerhalb zweier Wochen Be­schwerde an bas Hessische Ministerium für Arbeit unb Wirtschaft zulässig. [92966

Gießen, ben 13. Oktober 1922.

Hessische Handelskammer Gießen, gez.: Schirmer, Kommerzienrat.

Kischversteigerung.

Dienstag. 17.1. Mts., werben aus bem in nächster Nähe der Haltestelle Schiffen­berg gelegenen Schaftoeiher unb Mittwoch, 18. l. Mls., aus bem unweit davon liegen- den Petersweiher Karpfen und Schleie in kleineren Mengen gegen Barzahlung versteigert.

Beginn ber Versteigerungen an jebem Tage um 1/, Uhr nachmittags. [9308l)

Gießen, ben 13. Oktober 1922.

Oberförsterei Schiffenberg.

Trautwein.

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt ' wurde eingetragen: Am 2. Oktober 1922 bezüglich der Firma Ludwig Georgi zi (Sieben: Sie Firma ist in eine Eommandii- gesellfchaft umgewandelt. Gs sind 3 Eoin- manditisten vorhanden. Die Commandit- gesellschast hat am 1. Oktober 1921 be­gonnen.

Am 6. Oktober 1922 bezüglich bet Firma Heinrich Vaumann L Eo. in Gießen: Hermann von Trostorf ist aus der offenen Handelsgesellschast mit Wirkung vom 1. September 1922 ausgeschieden und diese erloschen. Die Firma wird unter ileber- nahme der Aktiven und Passiven von Heinrich Baumann alS Einzelkaufmann weitergesühtt. Die Firma ist geändert in Heinrich Baumann, Gießen.

Gießen, den 10. Oktober 1922.

_________Hefstfches Amtsgericht. [92656

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister, Abt. A, wurde heute bei der offenen Handelsgesellschaft Meyer Oppenheimer I. tn Langsdorf ein­getragen:

Der Kaufmann Meyer Oppenheimer I von Langsdorf ist durch Tod aus der Ge­sellschaft ausgeschieden und an seine Steve ber Kaufmann Sally Oppenheimer als per­sönlich haftender Gesellschafter in die Ge sellschaft eingetreten. 93136

Lich, den 9.Oktober 1922.

Hessisches Amtsgericht.

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Ober=BOffingen beab­sichtigt einen Dullen auf Submission zu ver­kaufen. Angebote find verschlosten auf pro Zentner Lebendgewicht bis zum Donnerstag, den 19. Oktober, nachmittags 1 Uhr, auf der unterzeichneten Bürgermeisterei einzu reichen, wo dann sofort die Eröffnung er folgt. Die Bedingungen können vorher eingesehen werden. 9318D

Ober-Bessingen, den 12. Okt. 1922 Hessische Bürgermeisterei.

3. D : Keil, Beigeordneter.

Drucksachen aller Art liefert !n jeder gewünschten Aaietxttung stilrefn und preiswert die Briblwhe ünh-.-Dmeicerei, B. L*»r-