Ausgabe 
14.9.1922
 
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14. 9.

Schweizer Franken

Marknottenmge».

Sh. 97.80

23.80

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Fr. 125.40

EKZÖE»

CT

Ohnl Obftversteigerung

Das Obst (Aepfel, Dirnen, Zwetsc W II U B in den fiskalischen Gärten beiAlten-Di

Zweischen)

MÄRKE

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

12.9. ,34 -.17 ,34 - ,24

12.9.

77.50 141,- 480,-

87,- 616.- 488,- 315,- 310,- 590,- 420,- 340,- 325,-

1,93 5053,65

60,92 544,30 948,80 719,10 194,75

1,97

5066,35

61,08

545,70

951,20

720,90

195,25

2,02 0,29 ,06

0,90

13. S.

-.33 - ,16

-.32

-.25

4885, 1,90 0,28 0,06 0.85

2050 - !

1150 -

2050 -

2050 -

5000.-

975 - 880,-

2950 - 1589,- 1175,-

750,-

950,-

1000,-

525,-

. 450,-

79,-

Latnm: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Reuyork . . Paris. . . .

2,03

5293,35 62,92

571,77 998,95 769,-

212,23

2,07 5306,64

63,08 573,22 1001,25 771,- 212,77

(Opernabend)

Verstärktes Orchester.

13.9.

77,50 237,- 501,-

85,25 600,- 465,- 310,- 305,- 585,- 418, 330,- 314,-

Lackierer- Arbeiten für Möbel laufend au vergeben. Scbr. Angebote unt. 08764 an den Gtetz. Anz.

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DoppelschraubendampferMoeigolia . DreischraubendampferIWinnekahda . DoppelschraubendampferManchuria DoppelschraubendampferSt. Pau! . . . DoppelschraubendampferMongolia . . DreischraubendampferMinnekahda . DoppelschraubendampferManchuria

Frachtdampfere

DaS Privat-Dotgeld.

wd. Cleve. 13. Sept. Private Gut- scheine für das fehlende Reichspapiergeld werden jetzt auch hier bei Lohnzahlungen aus­gegeben. Solche Gutscheine einer der größten deutschen Schuhfabriken haben folgenden Wortlaut:Der ZahlungS- mittelknappheit wegen bittet die Firma Gustav Hoffmann, eochuhfcförik Cleve, diesen Gutschein über 1000 Mark (Eintausend Mark) an Zah­lungsstatt anzunehmen. Der Betrag von 1000 Mark wird ohne Zinsenvergütung ausbezahlt, sobald die Reichsbank wieder Zahlungsmittel ausgibt. Cleve, den 11. September 1922.

* Essen, 13. Sept. Der Reichsminister der Finanzen hat dem Direktorium der Friedr. Krupp A.G. die Erlaubnis zur Ausgabe von Notgeldscheinen b'.s zum Höchstbetrage von 4 0 0 Millionen Mark erteilt. Die Scheine dürfen den Bettag von 500 Mark nicht überschreiten. Die Laufzeit der Scheine ist auf höchstens zwei Monate fest­gesetzt worden.

Landwirtschaft.

ed. G i ch e l s d v r f, 12. Sept. Bei der letzten Pferchversteigerung wurden für eine Nacht Pferch 1 000 M k. gelöst, das ist das 250fache des Dvrkriegspreises.

Datum:

S°/gDtsch.Kriegsanl. 4°/oDtsch. Neichsanl. 3°/, Disch- Reichsanl. 4e/0 Preust. Konsuls Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank. Nationalbank f. D..

2050,-

1140,-

2000,-

2100,-

4960,-

963,-

830,-

2950,-

1120,-

1130,-

750,-

1004,-

. 1002,-

550,-

- 457,-

75,-

1125,-

RegelmäBige Passagier- und Frachtdampfer

Hamburg - Hewyork

499,» 88,40

601,- 470 -

320,- 318,-

600,- 429,- 350,-

320,-

2095,- 1120,- 2000, - 2175,- 4925,-

951,- 845,-

2725,- 1110, - 1125,-

730,-

990,-

1002,«

. 560.- 449, -

Züricher Devisenmarkt.

13. 9.

12.9.

77,50 238,-

in den fiskalischen ©arten bei Allen-Dufeck wird Montag, den 18. I. Mts., vor­mittags 97, Ahr, an Ort und Stelle versteigert. , 8463u

Gießen, 11. September 1922.

Hesfifche Oberförsterei Giehen.

13.9.

77,50 236,- 500,-

87, 570,- 455,- 310,- 306,- 600,- 416,- 344,- 312-

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Frankfurt a. M.. 14. September 1922.

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

Schluh- Schluß- Schluh- Schluß-

Kurs Äur8 Kurs Kurs

. 16. September . 23.

30.

. 7. Oktober

. 21.

. 28.

.11. November

Doch, ©uhstahlwerke ~.~ Dud.«Eisenw.-Akt.. N85,- D.-Luxemb. Bergw.. 2030, - Gelsenkirch. Bergw.. 2175,- Harpener Bergbau. 4910, - Oberschl. Eisenb.-B. 960, Oberschles. Eisenind. 950,- Phönir-Bergb.-Akt. 2725, - Dad.Anilin-u. Soda 1585,- Höchster Farbwerke. 1160,- Allg. Glektt.-Ges. . . 745,- Felten L Guilleaume 1000,- Schuckert-Wette. . . 1035, Adlerwerke 539,- Daimler 450, 4°7 Hess. Staatsanl. 76,- Electron Griesheim 1150, 1180,0 1100, Dtsche. Bereinsbank 220.- 220,- -

Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr.

Hamburg - Baltimore Hamburg - Boston Hamburg - Philadelphia usw.

Auskunft erteilen:

American Line, Hamburg, Börsenbrücke 2

Vertreter: Wilh. Jutlmann, Gießen, Bahnhofstr. 65.

7361A --

yehördlicheAnzeigen MMW m Vnmirlieiken.

Zum Reubau eines Zweifamilien- Wohnhauses für die Stadt Grünberg werden die Grd-, Maurer-, _3onmcr*- Dachdecker-, Spengler-, Glaser, Schreiner-, Schloster», Weihbinder- und Installanons- rbeiten, sowie die Gisenlieferung zum öfientlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Zeichnungen und Verttagsbedingungen liegen vom 15. September 1922 ab auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei in Grünberg sowie bei der Kreisbauverwal­tung in Giehen, Zimmer Rr. 18, zur Ein­sicht offen. Angebote, zu denen die ttn- terlaaen gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst erhältlich sind (auch gegen Rach- nahme), find mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei, spätestens bis zum 23. September 1922, vormittags 10 Uhr, bei der Bürgermeisterei in Grünberg einzureichen.

Die Eröffnung der Angebote erfolgt daselbst zum gleichen Sennin in Gegen- wart erschienener Bewerber.

Zuschlogsfrist 8 Tage. 8466B

Wen den 12. September 1922.

Kreisbauverwaltung Giehen. Lellarius, Regierungsbaurat.

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Gerali^rtitoerlither- « Mandolinencnori Sonntag, 17. Sept., nachmittags 4/3 Uhr, in der Turnhalle: KONZERT unter Mitwirkung von Fräulein GUSTEL PFAFF.

Lieder zur Zither, Lönslieder u. a.

Abends: Tanzkränzchen.«»

Kassen Öffnung 4 Uhr. Anfang 4Va Uhr, »er Vorstand.

Sandel.

Berlin, 13. Sept. (Wolff.) Börsen- stimmungsbild. Die Forderung derGold- depvts durch Belgien hatte eine nicht uner­hebliche Steigerung der Devisenkurse zur Folge. Das Geschäft blieb aber ruhig. An der Effektenbörse waren Balutapapiere, insbeson­dere ausländische Renten, der Steigerung der ausländischen Zahlungsmittel entsprechend, höher bewertet. Oesterreichische Staatsbahn­aktien waren sogar 600 Prozent höher. Für Zndustrieaktien bestand keine Unternehmungs­lust, da die politische Verstimmung und die noch fühlbarer sich geltend machende Geld­knappheit lähmend wirkten. Die Kursbewe­gung war.uneinheitlich bei vorwiegend mäßi­gen Abschwächungen. Einzelne Montan­papiere waren jedoch, angeblich für auslän­dische Rechnung, zu erhöhten Kursen aus dem Markt genommen. So gewannen Harpener 125, Hösch 150, Phönix im Verlaufe des Ver­kehrs 300 Prozent. Sonst nahm das Geschäft einen recht trägen Verlauf bei nur geringfügi­gen Kursveränderungen. Die Neigung zur Abwärtsbewegung war vorherrschend. Ban­ken konnten ihren Kursstand meist nicht be­haupten. Bemerkenswert abgeschwächt waren Darmstädter Bank um 12, Discvntogesellschast um 13, Leipziger Kreditanstalt um' 8, Dank elekttischer Werte um 42 Prozent. Von Schiff­fahrtsaktien büßten Argo 325, Hansa 22 Pro­zent ein. Heimische Anleihen konnten sich im allgemeinen behaupten. Die 3proz. Deutsche Reichsanleihe gab 10 Prozent, 3proz. Preußi­sche Konsols 3V2 Prozent nach.

Frankfurt a. OB., 13. Sept. Börsen- stimmungsbild. Ausländische Zahlungs­mittel unterlagen starken Schwankungen. Der Dol­lar wurde anfänglich 16001680, später 1550 bis 1600 gehandelt. Balutapapiere lagen im all­gemeinen fest. Die Effektenbörse zeigte heute eine schwächere Tendenz bei recht stillem Geschäft. Am Montanaktienmarkte machte die schwache Hal­tung weitere Fortschritte: die Kurserholungen waren rocht bescheiden. Verhältnismäßig gut ge­halten waren chemische Aktien Elektrizitätsaktien schwächten sich vorwiegend ab. 3m freien Verkehr toar das Geschäft ruhig. Die Börse stand unter dem Eindruck der Forderungen Belgiens: infolge­dessen vollzog sich der Verkehr recht schleppend. Lim 1 ilfjr wurde der Dollar 1600 genannt.

Berliner Devisenmarkt.

Gero Dries Geld Brief

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Der englisch-französische Notenaustausch in der Orientfrage.

Paris, 13. Sept. (WTB.) Havas meldet, daß die Mitteilung der englischen Negierung, die gestern nachmittag von London angekündigt wurde, durch den englischen Botschafter in Paris heute übergeben wurde. Die englische Negierung er­klärt in dieser Note besonders, daß sie auf die Mitwirkung der Alliierten rechne, um die Ver­teidigung Konstantinopels und der Halbinsel Gallipoli sicher zu stellen. Be­züglich der Lösung der militärischen Lage schlage die englische Negierung vor, diese Aufgabe den alliierten Kommissären zu unterbreiten. Ohne den Entscheidungen, die noch getrosten werden und den Ausführungsbestimmungen, welche in Er­wägung gezogen würden, fcoraugreifen, sei es jedoch schon sicher, daß die französische Negierung ebenso sehr den Grundsätzen der Freiheit der Meerengen gewogen bleiben werde wie die eng­lische Negierung.

Besetzung Drussas durch die Türken.

Konstantinopel, 13. Sept. (WTB.) Drussa ist kürzlich das erste Mal durch tür­kische Kavallerie beseht worden, mußte aber wieder geräumt werden. Gestern wurde nun die Stadt endgültig durch kemalistische Trup­pen besetzt. Die griechischen Truppen zogen sich nach No dost o zurück.

Bückertisch.

Der praktische Heizer. Ein Lehr­buch für angehende Heizer und Hilfs» sowie Nach­schlagebuch für Heizer, Oberheizer und Betriebs- führer. Von Ober-Ingenieur F. W i l ck e. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.

Die ost asiatischen Kulturreli­gionen. Don MissicnIdirektorv.Vr.J. Witte. (Wissenschaft und Bildung, Band 178.) Vertag vonDuelle & Meyer in Leipzig. Nicht nur die eigenartigen Gottesvvrstellungen und Ku.tur- formen schildert der Verfasser, ihm kommt es vor allem darauf an, seine Leser in das Verständnis der tiefen Ideen einzuführen, die jenen Religionen zugrunde liegen. ______________

tob. Köln, 13. Sept. Einenzeitgemäßen" Ausgang fand eine Klage vor dem hiesigen Getoerbegericht. Der Leiter eines Kölner- Betriebes verlangte von dem Inhaber desselben 250 000 Mk. Durch die ihm gemachte Aussicht auf seine Aufnahme in die Firma als T e 1l - Haber und einer Heirat feiner Tochter mit dem Sohne des Beklagten habe er sich veranlaßt gefühlt, eine Zettlang täglich drei bis vier Lieber stunden im Interesse des Betriebes zu leisten und seiner Tochter eine höhere Bil­dung zu verschaffen. Der Beklagte wandte u. a. ein, man könnte bekanntlich niemanden zur Liebe zwingen. Der Vorsitzende des Ge­richts empfahl in dieser schwierigen Sache außer­gerichtliche Einigung, und diese führte dazu, daß der Kläger 20 000 Mk. und zwei neue Anzüge erhall.

Datum 12. September 13. September Umftö -Notterd 58626,60 58773,40 61922,50 62077.50 ^Sffeuintto 10786,50 10813,5011485,60 11514.40 (Shriftmnia * ' 25268,35 25581,65 26541,75 26608,25 Kovenbaaen * ' 32350,50 32440,50 33957,50 34042,50 Stockholm * ' 39909,90 40100,10 42247,10 42352,90 Alfinafors'I! 3285,85 3294,15 3440,75 2479,35 ^fnlien ' 6416,95 6433,05 6766,50 6783,50

London 6716,55 6733,45 7081,10 7998,90 Network' ! 1493,13 1496,87 1589,- 1602,- maris ' 11510,5511539,3512159,7512190,25

Schweiß * 28214,65 28285,35 30087,30 30162,70 Spanien ' ' . 23021,15 23078,85 24469,35 24530,65 Deutsch-Öesterr.

Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . .

Japan

Rio de Janeiro

Vermischtes.

Etwa 50 Menschen beim Untergang der Hammonia" umgekommen.

Paris, 13. Sept. (WTD.) Nach einer Ha- vasmeldung aus Madrid veröffentlichen die Mor­genblätter Telegramme aus Vigo, daß sich an Bord des deutschen DampfersH a m m o n i a 559 Passagiere und 180 Mann Besatzung befunden haben. Zur Zeit des Untergänge^ des Schiffes befanden sich 5 englische Dampfer in der Bähe, die sofort zur Hilfe herbeieilten und die Passa­giere und Mannschaften übernahmen, mit Aus­nahme derjenigen Passagiere, die in die ersten Rettungsboote gestiegen waren. Diese sind sp^E untergegangen. Man nimmt an, daß ungefähr 50 Personen ums Leben gekommen seien.

B'fDtatnbe OtunbenBfrre Kahlen: den Gehllfen | ÄBer 23 Jahre 50 QKL, von 2023 Jahren 40 Mk.. bis 20 Jahre 32,50 Mk. und im ersten Jahre nach der Lehre 25 Mk.

Der Metallarbeiterverband und die Vereinigung der Friedberger 3nftal- lationsf irmen vereinbarten als September- Ohne die Septemberkvhnsähe der Gießener Me­tallindustrie. t I

Dem Einspruch eines Arbeiters der e f - »ischen Hutstoffindustrie" in Lau­terbach gegen Kündigung konnte wegen Ver­säumnis der Fristen für die Anrufung des Schlich­tungsausschusses nicht stattgegeben werden: ferner dem Kündigungseinspruch eines kaufmännischen Angestellten der Weberei Hch- Sch omb er t. in Weickartshain nach § 84 gesetzes deshalb nicht, weil Betrieb keinen Betriebsrat hat. Gegen die Weberei Schombert wurden 25 Mk. Strafe festgesetzt, well sie der Verhandlung unentschuldigt ferngeblieben war.

Turnen, Sport und Spiel.

* Das Ligaspiel des Vereins für Bewegungsspiele gegenIahn" - Si e- qcn endete mit dem Sieg der Gäste 4:1 (1:1). .Zur großen Enttäuschung der zahlreich erschie­nenen Zuschauer und entgegen den getroffenen Vereinbarungen tratJahn", so schreibt man uns, -nicht mit seiner derzeitigen Ligamannschaft an, sondern schickte eine Reservemannschaft, bestehend aus einigen erst von Dezember ab spielberech­tigten Ligaspielern und einigen Spielern der 2 Mannschaft ins Treffen.Jahn" unterließ es, dem V. f. D. hiervon vorher Kenntnis zu geben, trug vielmehr mit seiner Ligamannschaft am selben Tag in Hagen ein Verbands spiel aus and gab die in Gießen erschienene Mannschaft noch nach ihrer Ankunft als Ligamannschaft aus. Das Unsportliche dieser Handlungsweise, das später tyn den Siegener Herren selbst zu- gestanden wurde, sei chiermit festgestellt. Der D. f. B. hat wettere Schritte in der Angelegen­heit bereits unternommen. V. f. D. war gezwun­gen. für mehrere seiner besten Spieler Ersah ern- juflellcn. Aus dessen Unzulänglichkeit und dem Versagen des Torwarts nach der Pause erklärt sich der Verlust des Spiels, das schon bei Halb­zett für die Hiesigen hätte entschieden sein fön- nen Während der ersten 45 Minuten hat Gießen das Heft in der Hand. Einer der zahlreichen Eckbälle für D. f. B. wird endlich verwandelt. Weitere Erfolge bleiben trotz aller Ueberlegen- hett und trotz günstigster Möglichkeiten aus. Der Sturm spielte zu energielos und wachsweich. K^rz | vor Halbzeit gleicht Siegen aus. Nach der Pause ; klappt V. s. D. zusammen. Siegen spielt über­legen und erzielt bis Schluh 3 Tore, von denen mindestens zwei unbedingt hätten gehalten wer­den müssen."

(Berid)tsfaaL

Dom Derwallungsgerichtshof.

rm. Darmstadt. 12. Sept. Der Verwal­tungsgerichtshof verhandelte über die Klage des Ingenieurs Kreckmann in Ober- Eschbach gegen den Lehrer Wllh. Mohr daselbst wegen Körperverletzung. Der Lehrer soll den Sohn des K. wegen Nachlässigkeit miß­handelt haben, weshalb K Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erftattete. die die Anzeige zur Vorentscheidung an das Landesamt für das Bll- dungswesen weitergab. Der Verwaltungsgerichts- hof befaßte sich beute zunächst mit der formellen Frage, tote weit das LandeSamt für das Bildungs- Wesen auf Grund des § 77 des BGB. gesetzlich als vorgesetzte Behörde gelten kann, ba nach den grsctzlichen Vorschriften ein Ministerium als vorgesetzte Behörde die Frage auf Vorentscheidung beantragen kann. Zur Sache selbst wurde fest- gestellt daß anscheinend eine Körperverletzung nicht vvrliegt, weshalb der Vertteter der An­klage die Abweisung der Klage beantragte. Der Gerichtshof beschloß, zunächst die grundsätz­lich e F r a g e über die Zuständigkeit des Laudes­amtes für das Dildungstoesen eingehend zu prüfen und wird die Entscheidung am 23. September verkünden.

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Holland 100 FI.

Deutschland 100 Mk.

Wien 100 Kr.

Prag ........ 100 Kr.

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Italien 100 L.

Brüste! 100 Fr.

Budapest 100 Kr.

Neuyott. 100 $

Agram 100 Kr.

Warschau 100 Kr.

8484c

ZJ

Ittpds üieta BahnhofstraBe 34.

Heute letzter Tag:

Madame Dubarry Ab morgen bis elnschl. Sonntag: OieEntlaming Abenteuer einer Braut Senßationsdrama in 5 Akten. In der Hauptrolle: Ria Mabeck.

Ferner: (8455c

Lebenslanger , Vornehmes Gesellschaftsdrama . jn 6 Akten. In der Hauptrolle: > Ressel Orla. <

In Vorbereitung: 'Ä

\ Die Strandnixe t I Operette in 5 Akten unter Mit- H / Wirkung namhafter Sänger.

Theater-Cafe Ernst Ludwig

Morgen Freitag abend 8 Uhr

Großes Maletzky-Konzert

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