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Ein hiesiges id-Aauheiin ton mlfurtcr Strahc hwindigkrit dvn icnauto. Der g beider Dogen r der Insassen Atzung davon, e schon berichtet, idrichschol seil ler dermihr. n Landwirt und feile r, M Ttrbreien tot- -iß muhte der von Franssuri war, die Aeise Leg W von :g und die Kai-
Friedri'hschal. Odenwelier in noch in einem Lvn Köppern etwa 3 Stunden : Mann aus der ände gesotten iss tigen Schneetrei- >t gut vvillegen. er genau Lnnt. sich war, Me werden müssen.
zeinte aber in den Taunus- ifie Lusregung »Hessen, m Betrieb M -s angcgltetcd
Haus istr ein zweites S hierfür vor- ihre M Mw >urbe es da°M höfische W ieh dieses Ma grtwTgjiSf Zremierearch^
ck und M g; j brumnMd dre *«$ !?SÄ ■•ft für die fr“ U Lvre tos.
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ständiger gründet,
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01539 Hammltrake 4 v.
berget Höhenklub wurden zu DvrstandL- mitglietern gewählt: Feldmann (1. Dorf.), Seibert (2. ‘Dorf.), Zier und Stern (1. u. 2. Schriftführer), ötetjer und Knappe (1. u. 2. Äalfetoart), Oechler (Wandrrmeister), L o h- müller und Grosch (Führer der Zugend-
dernder Mmftünbe zu vier Jahren Gefängnis, Frau Singh wegen Anstiftung zum Morde unter Verneinung mildernder Umstände zu neun Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Den beiden Angeklagten wurde ein Jahr Untersuchungshaft angerechnet. Koerwien wurde freigesprochen,
Kaufleute eine Handelsschule gc- dte zu Ostern ds. ZS. eröffnet wer-
dWasch- Bloich-Soöcr unrntbehrheh für LDaxhe und Kiusnu>5 Hersteller Henkel 4. O*. Düsseldorf
Gerichlssaal.
Der Derwaltungsgerichtshof zur Kartoffel-
Kirche und Schule.
ge. Watzenborn-Steinberg, 18. Febr. Hier fand gestern abend im Saale der , Krone" einevangelischerGemeindeabend statt. Gr erfreute sich eines starken Besuches, baf) sich ba« geräumige Lokal als viel zu klein erwies. Der Leiter der Veranstaltung, Pfarrer Lenz dahier, begrüßte die.Erschienenen und hielt später einen Vortrag über'die Bedeutung und den Zweck eines Gemeindeabends. Musikalische Darbietungen von- feiten des hiesigen Pofaunenchors und anderer guten Kräfte iDedjfelten mit Gefangen und Deklamationen der ersten Schulklaffe ab und fanden reichen Beifall. 3n erfreulicher Weife halten sich vier der hiesigen Gesangvereine In den Dienst der
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zwischen Gjedser und Warnemünde, daS sich am SamStag noch durch das Treibeis hindurcharbeiten konnte, am Sonntag nachmittag vor Warnemünde im Gise stecken geblieben. Die D-Züge zwischen Hamburg und Berlin muhten daher ohne die skandinavischen Reisenden abgelassen werden.
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Berlin, 13. Febr. Rach einer Meldung .MontagSpost" ift da- dänische Fährschiff
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guten Sache gestellt und boten der Zuhörerschaft eindrucksvolle Chöre in vollendeter Ausführung Der Reinertrag deS Abends flieht wohltätiger Zwecken zu.
ra. D i e d e n 7 0 p f 12. Febr. Um den f ch u l- entlassenen Knaben und Mädchen für
Turnen, Sport und Spiel.
♦ Grünberg, 13. Febr. Am verflossenen Sonntag fand hier zum ersten Male ein ö f f c n t - lieber Skilauf statt, an dem sich auch der Giehener Skiklub in gröberer Zahl beteiligte. Eine grobe Zahl Zuschauer hatte sich in der Rahe der Laufbahn eingesunden, die mit sichtlichem Interesse den zum Teil hervorragenden Leistungen folgte. Mittags fand eine Preisverteilung statt. Dem schönen und gesunden Sport wäre noch weitere Verbreitung zu wünschen.
^Butzbach, 12. Febr. Hier sand heute eine Drzirksvortumerstunde des 5. Bezirks im Turm gau Hessen statt, die trotz der schlechten Der- kehrsverhältnisse recht gut besucht war. Auf den turnerischen Teil der Veranstaltung folgte eine Besprechung. Dabei wurde beschlossen, daS Geräte- toetturnen des 5. Bezirks am 26. März in Bad Rauheim abzuhalten. DaS damit verbunden,- Wetturnen der Schuler soll bereits am SamStag zuvor erfolgen. Die von allen DezirkSvereinen gemeinsam auszuführende Goetz-Wanderung soll am Sonntag vor Himmelfahrt nach Forstbaus „Hubertus" im Taunus führen. Um daS dies- jährige volkstümliche DezirkSwetturnen, mit dem ein mindestens zweistündiger Turngang verbunden sein muh, haben sich die Turnvereine zu Steinfurth und Rieder-Wöllstadt beworben. Di« Mehrheit der anwesenden Vereinsvertreter entschied sich für S t e i n f u r t h, das im Mittelpunkt des Bezirks liegt und so leichter von den Wett- tumem erreicht werden kann.
L a u t e r b a ch, 12. Febr. DaS Bezirks Gerätewetturnen des 4.Bezirks im Tum- gau Hessen findet am 26. Februar in der hiesigen Spiehtumhatte statt.
^DomGau Hessen, 12. Febr. Am nächsten Sonntag findet in ©leben der diesjährige Gauturntag statt. Die sehr reichhaltige Taacs- ordnung umfaht einige Punkte, die zu lebhaften und interessanten Aussprachen führen werden. Da der Dorsitzendentag Im Oktober die meisten Fragen schon vorbereitend durchberaten hat, dürfte sich die Tagesordnung aber doch flott abwickeln.
AauB völlig umgeterut wurde. Ein eigenes ®n- 1 semble hatte dieses Theater aber noch nicht, es waren reifende Truppen, die die Landgrafen hier spielen liehen. Erst im Hahre 1810 gründete Landgraf Ludwig X. (nachmalS Drvhherzog Ludwig I.) die erste seste Truppe , das Haus wurde abermals mngebaut, und erhielt damals den- Zustmid, in öem es sich heute noch befindet. Am 26. Oktober 1810 wurde es mit Mozarts .TituS" eröffnet und erhielt jetzt den Ramen .Grobherzogliches Hof- cheater". Als solches tat eS bis zum Hahre 1819 feinen Dienst. Dann geriet es in Vergessenheit, weil Inzwischen der grobe Reubau fertig geworden war. Wer alS am 24. Oktober 1871 das neue Theater durch Brand vernichtet wurde, wurde es erneut tn Dienst gestellt und diente als Interims- tbeater bi« zum Hahre 1879 feinem früheren Zwecke. Als dann Im Zähre 1904 in dem damals errichteten neuen Haufe umfangreiche bauliche Veränderungen nötig wurden, ward eS abermals 3n- terimStheater. Seitdem hat es Schul- und auch kriegsfürsorglichen Zwecken gebient, bis es nunmehr auf Betreiben des jetzigen Intendanten Gustav Hartung erneut in Dienst gestellt wird.
e. Offenbach <l M., 12. Febr. Der GaSpre iS wurde nach ausführlicher De- arünbung durch den GaSwerkSdirektvr Oet- ->n von der Stadtverordnetenversammlung uf 2.25 Mk. erhöht, bei MünzgaSmeffern auf 2,30 Mk., für Unbemittelte auf 1.95 Mk. Die Erhöhung tritt bereits am 15. Februar in Kraft, desgleichen die für Wasser um 30 Pf. — Die kürzeste Strecke auf der Stra- benbahn kostet jetzt 1,50 Mk. — Die Der- gütung für die nebenamtlichen Lehrkräfte an der Kaufmännischen Fortbildungsschule wurde auf 15 Mk. für die Stunde zuzüglich 20 Prvz. TeuerungSzuschlag rückwirkend vom 1. Oktober 1921 festgesetzt. - Dem Wunsche der Deamtengewerkschaft, den Beamten die Gehälter für März schon am 15. Februar auszubezahlen, wird nicht stattgegeben, und zwar mit Rücksicht auf die bevorstehende Neuregelung der Beamtenbesoldung, die beschleunigt werden soll. — Die Verpflegungssätze im Stadtkran- kenhauS wurden erhöht, deSgl. die Gebühren für die Benutzung des Krankenautos. — Rachbewilligt muhten werden: 500 000 Mark für das Wohlfahrtsamt, 298150 Mk. für die Kindergärten, 942 775,32 Mk. für Siedlungshäuser. 12 426,39 Mk. für die Einrichtung von Zentralheizung in 2 Krankenhausbaracken u. a. — Für die Fertigstellung des neuen Friedhofs werden 1782000 Mk. für bauliche Anlagen, 2 152 000 Mk. für gärtnerische Anlagen bewilligt.
♦ OHaina, 12. Febc. WertvollerFang. Gin Landwirt zu Ockenheim fing in seiner Scheune einen prächtigen Marder, für dessen Fell ihm 1500 Mark bezahlt wurden. — Amtliche Massen sch lach t ung. Del einer auf den Wiesen bei Mörfelden weidenden 600 Köpfe starken wandernden Schafherde aus Waldeck wurde die Räude festgestellt. Auf Grund des ReichSdiehseuchengesehes mubten sämtliche Tiere zum Schutze gegen Weiterverbreitung der Seuche »rbqeschlachtet werden.
gruppe), E l a u s (Dors, des Dergnügungsauskch ). He eg er (Dors, des Wirtschaftsaussch.). Das zehnjährige Stiftungsfest in den Stadtsälen war von über 1000 Personen besucht, 78 fleibige Wanderer erhielten das goldene D. H. C.-Abzeichen. Am 26. Februar wird in Giesels Sälen ein Berg-
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Reichsgenchtsbrieft
rz. Leipzig, 10. Fedr. Wegen Der- führung eines unbesch^oltenen Mädchens unter 16 Zähren Ist am 12. Zuni v. Zs. der 1892 geborene Pferdehändler Isidor Liebmann vom Landgericht (Sieben zu einem Zahr Gefängnis verurteilt worden. Er hatte eine 14i,> jährige Schülerin zur geschlechtlichen Hingabe gebracht. Gegen das Urteil hatte der Angeklagte Revision eingelegt; diese wurde jetzt vom Reichsgericht als unbegründet verworfen.
Ein Todesurteil.
Bochum, 13. Febr. Das hiesige Schwurgericht verurteilte den Gärtnergehilfen Mar- tin aus Horneburg, der am 8. November v. I. seine Geliebte erdrosselt hatte, zum Tode. *
♦ Liste der Geschworenen. Zu der am 6. M ä r z 1 9 2 2, v o r m. 9 Vs ^1 h r beginnenden ersten Sitzungsperiode des Schwur-
Kreis Wetzlar.
ra. Wetzlar, 12. Febr. In der abgelaufenen Woche ist auf Grube Naab-Garben- heim das Schlafhaus völlig ausgebrannt und auf Tonwerk Allendorf das Äurcau nebst älnterkunftsbaracken nieder- gebrannt. Die Ursache der beiden Brände ist unbekannt; eine Störung der Betriebe ist dadurch nicht eingetreten.
Hessen-Nassau.
mc. Frankfurt a. CQL, 13. Febr. Als Sonntag abend der Arbeiter Lorenz Amberg aus der Goldsteinstrahe mit seiner 12jährigen Tochter von Griesheim über den zugcftorenen Main nach Niederrad heimkehren wollte, brach plötzlich dieEiSdecke und beide versanken in den Fluten. Die Leichen konnten bisher noch nicht geborgen werden. Amberg war Vater mehrerer unmündiger Kinder.
e Fulda, 12. Febr. In der Hauptversammlung des hiesigen Zweigvereins vom Dogels-
gertchtS für die Provinz Oberhessen trmv , den zu Hauptgeschworenen ausaewahlt: < 1. Schmitt, He.mann, Landwirt in Elpenrod. ‘ 2. Herling. Friedrich Wilhelm, Rentner in Rendel. 3. Schudt, Philipp. Gutspächler in Londorf. 4. Hehler. Heinrich, Landwirt in Kestrich. 5. Wahl, Heinrich XXVI., Wayner in Angecsbach. 6. Port, Georg II.. Werkm.ider in Ruvperisburg. 7. Harth, Gregor, Landwirt in Kloppenheim. 8. Ruckeishausen, Jakob, Maurer in Burg-Gemünden. 9. Goy, Johann Iakob, Bürgermeister in Heldenbergen. 10. Weber, Johannes, Bergmann in Stangenrod. 11. Bergmann, Heinrich. Prokurist in Hirzenhain. 12. Becker, Konrad, Schmied in Rieder-Ohmen. 13. Fuchs, Johannes Karl, Ziegeleiarbeiter in Angersbach. 14. Eifert, Heinrich. Landwirt tn Hörgenau. 15. Wal z. Konrad Heinrich. Spengler in Ltch. 16. Mickel, Martin, Landwirt in Ober- Mockstadt. 17. Rumpf, Friedrich, Kaufmann in (Sieten. 18 Müller, Rikvlaus, Buchhalter in Trais-Horloff. 19. Reck. Martin, Kontrolleur in Dildel. 20. Gor r. August, Landwirt in Cber- stadt. 21. Keller. Heinrich Philipp, Zigarren- rnacher in Wieseck. 22. Schäfer, Zohannes, Weihbinder tn Watzenborn-Steinberg. 23. QU e n - ges, Ludwig X-. Zigarrensabrikant in Grohen- Llnden. 24. Wagner. Konrad, Zlegeleiarbeiter in Oppenrod. 25. Schneider, I-. Konrad, Schlosser in Klein-Karben. 26. Sier, Friedrich, Friedhofausseher in G ie h e n. 27. T r i b u s, Wilhelm, Kaufmann in (Sieben. 28. Knöh, Io- Hannes, Landwirt in Oberseibertenrvd. 29. Ampt, Karl, Kaufmann in Dieben. 30. Weib- b ä ck e r, Max, Elektrotechniker in (Sieben.
Leipzig, 13. Febr. (WTB.) Dor dem Reichsgericht fand heute die Revistvns» Verhandlung im Prozeb gegen cand. jur Goebel, cand. med. Jonas und cand. med. Goerdt statt. Die Angeklagten, die dem Marburger Studentenkorps angehören, hatten den bekannten Marsch nach Eisenach und Gotha während des Kapp-Putsches am 25. März 1920 mitgemaebt und hierbei mehrere mitgesührte Gefangene mitzhandelt. Sie hatten sich vor dem Landgericht Kassel wegen Mibhandlung zu verantworten. Das Verfahren gegen sie war jedoch auf Grund der Amnestie vom 21. Februar 1921 eingestellt worden. In der heutigen Verhandlung war einer der Misshandelten, der Dreher Batz, als Nebenkläger zugelassen worden. Gegen das Urteil hatten wegen der Amnestierung des Goebel die örtliche Staatsanwaltschaft und in bezug auf alle drei Angeklagten die Nebenkläger Revision eingelegt, welche Rechtsanwalt Liebknecht-Berlin vertrat. Das Reichsgericht verwarf sämtliche Revisionen als unbegründet, da ein Verstob gegen das Amnestiegesetz nicht vorliege.
Berlin, 12. Febr. (Wolfs.) Im Prozeß hegen CrmordungdesindischenStu- denten Singh sprachen die Geschworenen den Angeklagten A r n o l d des Totschlags unter Zubilligung mildernder Umstände schuldig, die Ehefrau Singh der Anstiftung unter Verneinung mildernder Umstände. Bei dem Angeklagten Koerwien wurde die Schuldfrage verneint. Der Staatsanwalt beantragte gegen Arnold sechs Jahre Gefängnis, gegen Frau Singh Zuchthaus, und Frei- । sprechung für Koerwien. Das Gericht v e r - , urteilte Arnold unter Zubilligung mil-
beschlagnahme.
rm. D a r m ft a ö t, 13. Febr. Der Verwa 1° । tungsgerichtshos verhandelte am SarnS'ag über die Klage des Geschästsführers des Dauern- < Hundes Abg. Dr. Müller in Darmstadt gegen den Kreisdirektor Geheimrat Fey wegen Fest' stellung, Unterlassung und Schadenersatz. Auf Anordnung des Landesernährungsamtes batte das Kreisamt Darmstadt, ebenso wie die anderen heifi- schen Kreisämter im November 1920 eine Derord- nung erlassen, durch die bei den Erzeugern je 10 Zentner Kartosfekn pro Morgen zum Preise von je 20 Mk. b e s ch l a g n a h m t uno enteignet wurden. Der Kläger Dr. Mü11et erhob alsbald bei dem Landgericht Klage aus Unterlassung bzw. Unzulässigke.t der Ve.fÜLung, sowie Sch-adenersatz, da die Drschlagnahme em E i n- griff in das Eigentumsrecht sei und gegen das Reichsrecht verstobe. Das Landgericht setzte das Derfahren aus. Inzwischen befähle sich der Provinzialausschuh mit der Angelegenheit und bestritt die Zulässigkeit des Rechtswegs vunb die Zuständigkeit des Landgerichts. Im August v. I- wurde dann die Derordnung aufgehoben, der Der- treter des Klägers beanspruchte nun nur noch Entscheidung über die Kosten. Das Ministerium hat nunmehr den Kompetenzkonflikt erhoben, so hab sich der Derwaltuntzsgerichtshof mit der Frage zu befassen hat. In der eingehenden Der- handlung wird die Klage durch den Vertreter des Klägers R. A. Me isel begrüntet. Der Kläger führt u. a. aus, dah jede persönliche Spitze gegen den Geheimrat Fey fehle, man habe der Einfach he tt halber den Darmstädter Kreisrat herausgegriffen. Der Beklagte bestreitet die Zulässigkeit des Rechtsweges, nur ter Provinzialausschuh sei zuständig. Der Vertreter des Staatsinteresses hält den Klageanspruch nicht für zivilrechtlicher Natur, ter Rechtsweg sei unzulässig, auch der Provinzial- ausschuh könne über die Gültigkeit der Derordnung nicht entscheiden. Nur das Gesamlministerium könne hier das Urteil sprechen. Der Kläger führt noch aus, dah das Landesernährungsamt auf seinen Einspruch nicht geantwortet habe, während das Reichsernährungsamt die Verordnung nicht für zulässig erachtet habe. Auch ter Staatsanwalt habe auf die erfolgte Anzeige erklärt, dah die Verordnung umuläffig sei. Die Strafverfolgung des verantwortlichen Ministers des Innern, sowie des Emährungsministers sei nicht erfolgt, weil diese in gutem Glauben gehandelt haben. Der Verwaltungsgerich'shof entschied: Der erhobene Kompetenzkonflikt wird für begründet erachtet und der beschrittene Rechtsweg für unzulässig erklärt, zugleich wird festgestellt, dah das hessische Gesamtministerium zu entscheiden hat. Die baren Auslagen fallen dem Kläger Dr. Müller zur Last.
Biedenkopf und Umgegend Gelegenheit zu r Weiterbildung zu geben hat auf De» anlassung vvn Kreisschulrat Eckhardt und mit Unterstützung ter Stadt der hiesige Verein selb-
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Ans dem Amtsverkünviflungsblatt.
♦♦ DaS AmtSverkündlgungSblatt Rr. 20 vom 13. Februar enthält: Geschättogang. hier: Portokosten. — Die Umsatzsteuerpslicht des StrahenhantelS. — Uebernahme ter persönlichen Volköschullasten auf den Staat — Vergütung für die stundenweise beschäftigten Handarbeits-, £>au8- haltungs- und technischen Lehrerinnen. — Die Errichtung des Schiedsgerichts für gerneitrdlichc Beamte. — Versammlung des Kreis-Obst- und Gartenbauvereins (Sieben. — Dienstnachrichten
Geschäftliches.
— 2 Äallflora-perlen gefunden Aus Bremer Zeitungen ersehen wir, dah von der angekündigten IubiläumSgabe der Fa. Quelsser & (So., bestehend auS 12 echten Perlen, In der Kaliklora- Zahnpasta die erste Perle von einem Telegraphenarbeiter Hinrich Uhlhorn in Bremen gefunden worden ist. Der Finder verkaufte die Perle an die Kaliklorasabrik zurück und erhielt dafür 19 800 Mark ausbezahlt. In Euxhaven ist eine zweite echte Kaliklora-Perle vvn einem Zimmermann Jan Aggen gefunden worden.
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