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SteuerauSschuß des R.^chs

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Steuer. Darüber hinaus sollen fci

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garische Goethe-Gesellschaft" gegrün­det worden, die sich außer dem Goethe-Kult die Pflege der deutsch-ungarischen literarischen Be­ziehungen zur Aufgabe stellt. 3nm Vorsitzenden ist der Abgeordnete der ungarischen National­versammlung Prälat Dr. Gießwein gewählt worden.

Sfti

Für unsere Postbezieher

ist der äußerste Zeitpunkt zur Nachzahlung der erhöhten Bezugsgebühr für den Novem­ber herangerüctt. Wer den Mehrbetrag von

75 Mark

noch nicht an uns eingesandt hat, benütze unverzüglich die heute nochmals beigefügte Zählkarte, um seiner Nachzahlungspflicht zu genügen. Nom 16. November an stellt die Post die Writertieferung der Zeitung rin, wenn bis zum 15. der Mehrpreis nicht an unS entrichtet worden ist.

Verlag des Gietzener Anzeigers.

^'tolieh unb e u

frankfurter Dedifenmartt.

(Telegraphische AuSzahluug.) Amtliche Notierungen.

)ef Dakars

18

langen unentgeltlichen Aufenthalt auf dem Lande «rnchglichte.

fpd. Oberursel, 12. Nov. Die so zial- , demokratische Stadtverordneten- !raItion hatte sich in den letzten Wochen nicht mhr an den städtischen Geschäften beteiligt, da man ihren Wünschen auf LI m taufe der Straßennamen mit monarchistischen Grinne- rangen nicht nachgekommen war. J^t hat sich ran die Stadtverwaltung zu der Um­benennung bereit gefunden. Die Kaiserstraße erhält den Namen Nassauer Straße, eine andere bic Bezeichnung Nathenaustrahe, eine dritte wird 8'ichtestrahe heißen.

men nur noch mit 2 Prozent verft

den. Der Beschluß ist rückwirkend ab 1. Januar 1922. Es ist also der gesamte Steuerlarifüber 2 Prozent aufgehoben worden.

Starke« Erdbeben.

Etwa 700 Menschen mn» Sieben gekommen.

Buenos Aires, 11. Nov. (Wolfs.) Hrvrs: Hier wurde ein starkes Trdb eben verspürt. Die Ähren blieben stehen und die Lichter er­loschen.

Santiago de Chile, 11. Nov. (Wolff.) HavaS: Auch hier wurde ein Erdbeben ver­spürt. 3m ganzen Lande sind die Telegra­ph en ltnien unterbrochen.

Bologna, 12. Nov. (Wolff.) 3n der ver­gangenen Nacht wurde auch von der hiesigen Erdbebenwarte em weit entfernter E r d st o ß ver­zeichnet, der so stark war, daß die Apparate beschädigt wurden.

Florenz, 11. Nov. (WTB.) Heute morgen um 5 Ahr 46 Minuten 4 Sekunden registrierten die Seismographen der hiesigen Sternwarte ein langanhaltendes, ungemein heftiges Fernbeben in einer Entfernung von etwa 10 000 Kilometern. Anscheinend liegt das Zen­trum des Bebens in Amerika. Die Tätigkeit der Seismographen währte vier Stunden ununterbrochen.

Paris, 12. Nov. Nach einer Havasmeldung aus Neuhork sind durch das Erdbeben in E hi l e bei Eoquimbo 500 Häuser zerstört worden. Das Zentrum des Bebens liegt zwischen Serona und Eoquimbo. Während des Bebens ist das Meer ca. 200 Meter landeinwärts vorgedrungen und hat in den Küstenstädten Eoguimbo, Antofagasta und Ealdera großen Schaden angerichtet.

London, 12. Nov. Wie Reuter aus San­tiago de Chile meldet, sind bei dem Erdbeben in Eoquimbo 5 0 0, in Copiape und anderen Orten schätzungsweise 2 0 0 Menschen ums Leben gekommen. 400 Personen wurden verletzt.

gesetzte Unterausschuß hat beschlosstfür die erste Million an vierteljährlicher /.innahme die Anzeigensteuer auf 1 , ' ü r-

abzusetzen. ES soll dann für hier, .jährliche Einnahmen aus Inseraten über eine Million bis zu zwei Millionen Mark 1 seratensteuer erhoben werden, und weitere Million Einnahme l1

für DontaS inAert* und & Achnhofsk-. ai

__ -Palast-Lkbb i KionSpuPpk'

GanDel.

Berlin, ll.Aod. Dörsenstimmungs- bild. Für Devisen herrschte vormittags bei ziemlich reger Nachfrage wegen anscheinend we­niger günstiger Aussichten aus ein gedeihliches Ergebnis der Brüsseler Konferenz eine feste Stimmung. Späterhin erfuhr aber die Haltung infolge einiger Abgaben der Reichsbank eine Abschwächung, zumal auch die Käufer zurück­haltender wurden. Für 6,"fetten schien sich eher eine Befestigung durchgusetzen.

Berlin, 11. Nov. Die Haltung des Pro­duktenmarktes paßte sich vollkommen den Schwan­kungen der Devisenkurse an. Nach anfänglicher Festigkeit wurden die Käufer vorsichtiger, wenn auch die geforderten Preise hoch blieben. Für Brotgetreide blieb auf spätere Sichten einige Nachfrage bestehen. Gerste war ruhig und we­niger beachtet. Non Hafer war wenig angeboten. Mais war was zweiter Hand etwas billiger käuf­lich. Für spätere Abladung wurden höhere Preise gefordert. Non Hülsenfrüchten hatten Nilloria- erbsen sehr feste Tendenz. Futterstoffe waren wegen der grohm Flauheit des Kartosfelmarktes schwer verkäuflich, für spätere Abladung blieben die Preise aber gut behauptet.

Frankfurt a.M.» 11. Nov. Börsen- sttrnmungsbild. 3m Wertpapierhandel fand heute kein Geschäft statt. Der Dollar überschritt in den ersten Morgenstunden wie­der die Grenze von 8000 auf 8400 und wurde zeitweise 8450 genannt, dm Verkehr von Bureau zu Bureau wurden keine großen Um­sätze getätigt, da die Spekulation eine starke 3urüc6)altung bewahrte- Für Valutapapiere wurden bessere Pre se bezahlt. Montan- papiere wurden verschiedentlich niedriger ge­nannt. Schwächer lauten die Kurse für 3n- dustriepapiere, besonders für Auto- und Ma­schinenaktien. Chemische und Elektrizitäts- aktten wurden etwa zu den gestrigen Preisen umgesetzt. Der Dollar wurde gegen 1 Ahr 8175 genannt

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Tertünbe » einen Schlussel trug »

Auch ge- 19 e r ganzer Schluhfeh btr die Freude" die E hotte. Das 2. die drei un- W Szenen vor- 1 F-M.etnTelke M in dem, der klang nicht krau, hnsucht, die das Der Gesang der ddiegesp!vch:Aen ' streuten fich m» tmmenschlutz ms Cellos II. 7-9 iffen. Die Damm Kohlermann tn darin in Auf- Zeuer identischer - damit einen echt

Gießener Sladttheater.

3m weiße« Rotzl.

Lustspiel tr drei Auszügen von O. Blumenthal urd G. Kadelburg.

Gießen, 12. November 1922.

Cs ist immer eine Erheiterung, eine gute Auf­führung dieses altbekannten Werkes 'der beiden Zchwanksabrllanten genießen zu können. N o s e Xubner gab eine in allen Situationen frisch und natürlich wirkende treffliche Wirtin Zosesa. Wolf L e u t h e r s e r's Zählkellner Leopold befriedigte in hohem Maße. Den grandigen Berliner Glüh- Rruntpffabnfanten Wichelm Giesecke verkörperte R. Goll nach jeder Richtung hin in bester Weise: namentlich sein Berliner Dialekt war fanwS. Gie- secke's Tochter Ottilie wurde von Karla Keller mit aller Innigkeit dieser Rolle vorzüglich ge- flebcjt. Die kleine Partie der Eharlotte lag bei Luise Rammel im guten Händen. Oskar Feigel als Rechtsanwalt Dr. Siedler gefiel in hohem Maße, ebenso bot Karl N o l d als Pri- vatgelehrter Hinzelmann eine sehr dankenswerte Leistung. Cläre Türk war ein allerliebstes klärchen. Martin Jac ob's Arthur Sülz-

tyetmer war sehr zufriedenpellend, Heinz Bech- ft e i n als Bettler LoiSl wirkte in der trefflichen Maskierung und im Spiel gleich Estlich. L u Wander machte aus der Heinen Partie der Resi in geschickter Weise das, was daraus zu machen war. Georg Hedings Hochtourist wirkte be­friedigend. Hermann Stichel durfte als ®e- birgssührer Sepp nicht übersehen, daß zu einer Hochtour auch eine alpine Ausrüstung gehört, daß man zur Erfüllung einer solchen Ausgabe nicht im Aelpler-Sonntagsstaat geht. Paul Mehnert gab einen sehr gewandten Kellner Franz. Wit der Erledigung Ser kleinen Partien konnte man einverstanden sein.

R udols G oll als Spielleiter gebührt volle Anerkennung: die wirkungsvolle und stilgerechte Herrichtung oer Bühnenbilder sei lobend ange­merkt. r ,

Das sehr stark besetzte Haus gab seiner sehr begründeten Zufriedenheit mit der guten Aus­führung durch starken, oft bei offener Szene ein­setzenden Beifall Ausdruck. Dn.

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DerTriumph" des ersten Sow­jet-Autos. Ein Jubelfest wurde in Moskau awd Anlaß des ersten Kraftwagens gefeiert, der in der russischen Automobilfavri? zu Fili bei Moskau gebaut worden ist. Das Mitglied der Sowiet-Regierung, Kalinin, der mit verschiedenen anderen Kommissaren unb dem Obcrlxf lshaber der Armee der Einweihung veiwohnte, hielt eine fulminante Rede, in der er den Kraftwagen als ein Symbol derWiedererlangung der technischen Kräfte in Rußland" pries. ..Dieser erste Kraft­wagen," sagte er,ift ein Beweis dafür, daß un­sere Schwäche in technischen Herstellungen vor­über ist; er ist keine einfache Maschine ohne Seele, sondern verkörpert den Willen und die Kraft der russischen Arbeiter und Tachniker, es mit _ den amerikanischen uvtb westeurvpäischrri Mechanikern auf>une6men. Aus dem neuen Kraftwagen stehend entbot dann Kalinin einem )lufzug von Eisen­arbeitern feinen Gruß und machte als erster In­sasse deS Wagens eine Fahrt, die vortrefflich ab- liq. 3n beu FilNverken sand dann ein Konzert statt, bei Dem auch ein Lied gefangen wurde mit dem Refrain:Jeden Tag auf jebe Weise geht es uns besser und bester." Ern Berichterstatter betont aber-, daß dieses erste Sow'et^Auto nicht etwa durch die Znitiative der Bolschewisten ae- schasfen worden ist, sondern daß der Erbauer der Aütomobilfabrit in Fili ein russischer Kapitalist namens CBtoroff ist und daß auch sonst die Sow­jetleute in hochtönenden Reden groß sind, aber nicht, in ihren Taten.

AreiS Schotten.

Ulf a, 12. Nos. Unfer Dorf wird neuet- bings wieder öfter von Zigeunern und an­deren. herumziehenden Gesindel belästigt. Hefter werden die Leute bestohlen. ilnlängL jaefte cm, solcher Strolch den hiesigen Bürgermeister am Dege zwischen unserem Dors und Gonters- lirchen hinterrücks an. Verschiedene Leute kamen in Hilfe und gaben dem Strolche eine derbe Lek­tion Prügel. Der Angreifer wurde festgenommen and erhielt eine schwere gerichtliche Strafe.

a Ruppertsburg, 11. Nov. Die W a s - lernot, von der wir neulich berichteter, ist durch das anhallende Regenwetter etwas behovan. An ter sog. .Hohl", links Der Chaussee nach Laubach, ist nunmehr ein B o h r l o ch in b er 2 i e f e® o n ;\,z Metern angelegt worden. Jedoch ist der "Dasterstand noch zu niedrig. Man denkt daran. V-nn das Wasser ungenügend bleibt und sich nicht tebt. hier einen Motor anzubringen

Starkenburg und Rheinheisen.

rm Darmstadt, 11. Nov. Zum Abschied in den Ruhestand getretenen Senatsvrasiden- ten beim Oberlandesgericht, Geheimrat Dr. Kel- cr, der über 27 Jahre dem Oberlandesgericht, -jQon 12 Jahre als Präsident, Mrgehörte, fand

Frellag im Plenarsaale des Gerichts eine tour» »ige Feier statt, bei der Oberlandrsgerichtspräsi- tent Dr. Best, Generasstaatsanwalt Dr. Pree- ivrius, sowie der Nachfolger Kellers, Senclls- vräsident D o r n f e i f f, dem Scheidenden herzliche WschiedSworte widmeten. Keller ist jetzt 72 Jahre alt, war lange Zähre Mitglied deS 'Nerwaltungs- l Gerichtshofs und Dorsitzender der Reichs- oisziplinarkammer in Darmstadt, 22 Jahre war er Vorsitzender der Prüfungskommission für daS Justiz- und Derwaltungsfach, viele Jahre Nor- litzender des Hess. Richtervereins. Seine Der- bienfie um die heMsche Rechtssprechung wurden

Schlichlungsausschuft der Provinz Oberhencu.

Verhandlung vom 10. November

Die Gailschen Tonwerke ii Gießen und die Tonwerte Hüttenberg und Abend- stern sollen die Löhne, die vom 23. Ottvber bis 4. November 1922 galten, für Die beiden Lohn­wochen nach dem 4. November um 63 v. H. und für die beiden Lohnwochen nach dem 18. November um 83 v. H., d. h. weitere 15 v. H., erhöhen. Der Stundeulohn der Betrieb?arbeller -über 21 Vahce kommt hiernach auf 148,53 und 162 Ml.

In demselben Verhältnis sollen die Ober- hessischen Sägewerke ihre Löhne erhöhen, jedoch je eine Woche früher. DerMaschinenarbeiter über 25 Jahre in der 3. Ortsklasse kommt nach, dem Schiedsspruch auf 133,95 Mk. Stunb enlohn ab 28. oder 30. Oktober und auf 149,40 ML. ab 11. oder 13. November dis zum 23. oder 24. No­vember.

Als Stundenlohn der selbständigen Weih­bindergehilfen über 20 Jahre inGiehen schlug der Schlichtungsausschuh 140 Mk. ab t.No­vember und 160 Ml. ab 18 November bis zum 1. Dezember vor. Dis zum 3. November war der Stundenlohn 85 Mk. Die Lohne der jüngeren Ge­hilfen und der Hilfsarbeiter sollen entsprechend erhöht werden.

Die Lackfabrik Megerle tn Friedberg soll vom 13. bis 30. November den Detriebs- arbeitem über 21 Jahre 140 Mk. Stundenlohn zahlen, statt bisher, seit dem 30. Oktober, 90 Ml., und die übrigen Löhne in demselben Verhältnis erhöhst.

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Vermischtes.

Großfeuer bt deu SiemenS-SchuÄerl-Werren.

Berlin, 12. Nov. (WTB.) Am Svnntag- nachmittag gegen 5 LIHr brach aus bisher un­bekannter Ursache im Kabelwerk Gartenfeld der Siemens-Schuckert-Werke ein Feuer aus, dem die Klöppel- und ein Teil der Spinnsäle zum Opfer gefallen sind. Den vereinten Bemühungen der Betriebsfeuerwehr der Siemens- Schuckert-Werke und der Spandauer Feuerwehr, die alsbald auf dem Brandplatze eintraf, sowie den spater hinzukommenden Feuerwehren von Charlottenburg und Wilmersdorf gelang es, das Feuer zu lokalisieren. Die gesamte Kabel- und Gummifabrikatton sowie der gesamte Betrieb der Metallwerke sind unversehrt. Ein Teil der Arbeiten der beschädigten Säle kann in der den Siemens-Schuckert-Werken gehörenden Leitungs» fabrif in Plauen ausgeführt werden.

Der Ausweis für Radfahrer.

Berlin, 11. Nov. (Wolff.) Der Zwang zur Führung eines amtlichen Ausweises, ver­bunden mit der Umständlichkeit der Beschaffung bei den Gemeindebehörden wird von den Radfah­rern als überflüfTig und als eine Belästigung empsurden und deshalb von allen Radfahrer- oi gantfalionen seit vielen Jahren bekämpft Auf eme Anfrage aus dem Reichstage, ob die Reichs­regierung der Forderung der Radfahrer Rechnung tragen werde, antwortete der Reichsverkehrs- mir ister, daß die Länder sich sämtlich dafür aus- gesprocher haben, daß von den Radfahrern ein persönlicher Ausweis nicht mehr gefordert toerben soll. Der Reichsverkehrsminifler hat daher die obersten LandesbehSrden angewiesen, die Polizei- Verordnungen, die auf Grund der vom Bundesrat am 14. März 1897 angenommenen Gründzüge über den Radfahrverkehr erlassen wurden, ent­sprechend zu ändern.

Sine ungarisch« Goethr-Gefellfchafl.

Budapest, 12.Nov. (WTB.) Heute ist im Saale der Akademie der Wissenschaften dieHn-

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Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M., 12. Nov. Die Ausgrabungen in der Nörnersiedlung Nida" zwischen den Dororten Heddernheim Md Praunheim, die aus Mangel an Geld­mitteln längere Zeit ruhen mußten, sind jetzt Vieder ausgenommen worden, da sich ein Kreis steiwilliger Helfer gebildet hat, der ohne jede Vergütung an bestimmten Tagen, namentlich Sonntag vormittags, unter Leitung des Pro­fessors Gündel sich dieser dankenswerten Aufgabe unterz'eht. Die augenblicklichen Aus­grabungen sind um deswillen für dis wissen­schaftliche Forschung von großer Bedeutung, Teil sie den Beweis erbringen, daß längst vor len Römern, d'e hier bekanntlich groß-rrtige. bauten hinterlassen Haden, die Gemarkung Heddernheim ein Siedlungsplatz der Men- jchen der Steinzeit waren. Aus diesem <,ciialter wurden Gräber und Wohngruben mit vielen Funden freigelegt. Daneben wurden auch wichtige Funde aus der Keltenzeit gemacht.

fpd. $ran !f urt a.M , 12. Nov. Als Folge der hohen Fahrpreise macht sich bei der 0 t r a- hcnbahn eine Berkehrsverminderung geltend, di? zu Einschränkungen zwingt. Vom Mon- tag ab wird der Betrieb der Linie 5 einge­keilt, andere Linien werden nur noch als Pendelbetrieb belassen. Die erst vor 14 Tagen -ii.' Ehrenbürgerin der Universität ernannte Frau imma Mumm von Schwarzenstein ist im Alter von 71 Jahren aestorben. Wit ihr ift eine der größten Wohttaterinnen der Frank- hivter Armen aus dem Leben geschieden. Nament­lich hat sich die Verewigte in den Herzen der Frankfurter Jugend ein unvergeßliches Denkmal dadurch gesetzt, daß sie ihr durch die Schaffung von Landhermen, so im Rheingau, einen wochen-

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(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

®tae Unterredung zwisch-rn Darthou und Wirth.

Paris, 11. Nov. (WTB.) Nach einer Meldung einer Nachrichtenagentur aus Berlin hatte Barthou gestern vorntittag vor sei­ner Abreise nach Paris eine Unterredung mit dem Reichskanzler Dr. Wirth, der den Wunsch geäußert habe, ihn zu sprechen. SS werde das größte Stillschweigen über diese Unterredung gewahrt, aber man wisse, daß sie einen sehr herzlichen Charakter gehabt habe. Der Eröffnungstag der Lausanner Konferenz.

'Paris, 11. Nov. (WTB.) Havas. Cs wird bestätigt, daß Frankreich, falls England auf seinem Vertagungsantrag für die Lausanner Kon­ferenz verharren sollte, endgültig das Datum des 20. November für den Eröffnungstag an nehmen wolle.

Paris, 11. Nov. (WTB.) Der Londoner Be­richterstatter desIRattn glaubt zu wissen, das englische Kabinett halte ein vorläufiges Ab­kommen mit den Alliierten für unerläß­lich und sei fest entschlossen, nicht an einer Kon ferenz teilzunehmen, die den Türken ein Schau­spiel der alliierten Zwietracht geben könne.

Der Sultan dankt nicht ad.

Paris, 11. Nov. (WTB.) Wie Havas mt3 Konstantinopel berichtet, hat der erste Sekretär des Sultans offiziell erklärt, daß der Sultan um keinen Preis abdanken werde.

Die Freilassung der Mohol'Trart'portfchiff'! in den Bereinigten Staaten.

Washington, 11. Nov (WTB) Der Se» kretär beim Schatzamt ordnet die Freilassung aller beschlagnahmten in den amerikanischen Gewässern befttldlichen fremden Schiffe an, die Wein, Bier und andere Spirituofen transportiert haben.

Der Reichspräsident.

Berlin, 10. Nov. (WTB.) Der Reichs Präsident erschien heute abend im Berliner Rathause, um einer Sondersitzung des Magi­strats beizuwvhnen. Dem Empfang wohnten außer dem Reichskanzler eine Anzahl Minister des Reiches und Preußens sowie hervorragende Per­sönlichkeiten aus Handel, Industrie, Kunst und Wissenschaft bet

Neue Terrerungsverhandlungen.

Berlin, 10. Nov. (WTB.) Die Ver­treter der Spitzenorganisattonen der Beamten, Angestellten und Arbeiter hatten am 1 0. No­vember eine Aussprache mit dem Reichs­finanzminister über die Notwendigkeit der Einleitung einer neuen Teuerungs-- a k t i o n. Die Entscheidung des Reichsfinanz­ministers ist für Anfang nächster Woche in Aussicht gestellt.

Die «mgeblichen Putschgrsah sn in Brhern.

München, 10. Nov. (WTB.l Wie die Korrespondenz Hoffmann feststellt, ist die bay­rische Regierung bereits am 4. November den Gerüchten über angebliche Putsch- gefahren in Bayern entgegengetteten. Trotzdem seien Tendenzmeldungen dieser Art nicht verstummt, sondern würden hartnäckig weiterverbreitet. Es werde deshalb erneut an die Bevölkerung die dringende Aufforderung gerichtet, nicht durch die Verbreitung von halt­losen Gerüchten die Erregung noch zu steigern, vielmehr die Verbreiter aller alarmierenden Ausstreuungen der Polizei namhaft zu ma­chen. Zur Sache selbst sei wiederholt darauf hingewiesen, daß nach der derzeitigen Lage keinerlei Anlaß zu Befürchtungen gegeben ist und daß die bayerische Regierirng jedem Versuch, die öffentliche Ordnung zu lihren., mit allem Nachdruck entgegentteten werde.

Die Anzeigenst;urr.

Berlin, 10. Nov. (WTB.) Der vom

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Schweden ....

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