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Schweizer Franken
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ziehend.
Frankfurt a. M„ 12. September 1922.
g
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Vermischtes
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Electron Griesheim 1040, Dtfche. Vereinsbank 220.
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100
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5306,65
64,08
558,20 1001,25
740,95
202,26
1,95 5293^5
63,92 556,80 998,75 739,05 201,74
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Höchster Farbwerke. 1000, Allg. Elektr.-Ges. . . 732, Felten L Guilleaume 1002, Schuckert-Werke. . . 978,
1,75 4519,30
57,92 494,37 828,95 659,15 179,77
205.75
0.35
0.9U75 17.70 40.45 23.53 22.70 38.20
0.23 528.50
1.70 0,075
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58,08 495,62 831,05 660,85 180,23
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5%Dtsch.Kriegsani. 4%Dtsch. Reichsanl. 3°/tzDtfch. Reichsanl. 4e/0 Preuh. Konfols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Dank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank.
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— ,34 — ,17
-,34
-.26 5010,—
76,- 1190,“ 220,-
9.9. — ,38 -.18 -.38 — ,29
8.9
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88,50 625.- 450,- 312,- 308,- 570,- 425, — 330,- 320,-
11.9.
77,50 232,- 468,-
87 — 641,- 499,75 320,- 320,- 595,- 430,- 350,- 330,-
8.9.
77,50 240,- 445,-
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2035* — 1150,- 2090,-
1180, 775,
1100, 1090, 588, 499,
Wechsel auf
Holland
Deutschland . . . .
Wien
Prag
Paris . . .
London . .
Italien.......
Brüssel.......
Budapest
Renhork.......
Agram .......
Warschau
monta“, auf der 20 Personen der Besatzung zurückgeblieben waren, zu schleppen, doch sank der Dampfer um 61/a Uhr Samstag abend auf 41° 56‘ nordl. Breite und 100 50' westl. Länge.
Ehristiania . . . - Kopenhagen . .' Stockholm. . . . : Helsingfvrs. .. Italien London Reuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch. Oesterr. Prag Budapest.... Buenos AireS . Bulgarien . . . Ich)an Rio de Janeiro
aus den 9. September durch s ch wer en West- sturm Beschädigungen erlitten, deren weitere Auswirkungen das Manöverierunfähig- verden des Schisses zur Folge hatten. Mehrere auf den drahtlosen Hilferuf des Kapitäns beigeeilte Dampfer haben sämtliche Passagiere sowie die Mannschaft ausgenommen. Der Postdampfer der „Union Castle Line „Kinauns Castle" nahm 340 Passagiere an Bord, die er am Dienstag morgen in Southampton landen wird. Der Dampfer „Euclid" landete bereits am Sonntag morgen 89 Personen in Vigo. Es scheinen außerdem Passagiere und Mitglieder der- Besatzung sich an Bord der Dampfer „Boldwah", „City^ of Chester" und „Saldier Prince" zu befinden, worüber nähere Angaben drahtlos angesordert sind. Die Agenturen der H.-A.-L. in. Southampton und Vigo sind angewiesen, Passagiere, welche ihre Reise svrtsehen wollen, angemessen unterzubringen, bis ihre Weiterbeförderung mit erster Gelegenheit erfolgen kann. Der Dampfer „Saldier Prince" verbuchte, als das Wetter besser war, die „Ham-
11.9.
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Hühneraugen und harte Haut
Berliner Devisenmarkt.
Gero Dries Gerd Brief 9. September 11. September
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
117.80
117.80
Hamburg, 11. Sept. (WTD.) burg-Amerika-Linie teilt mit: Zufolge den aus Vigo erhaltenen Telegrammen hat unser auf einer Fahrt nach Cuba und Mexiko begriffener Doppelschrauben-Post- und Passagierdampfer „Hammonia", nachdem er Vigo als letzten europäischen Anlaufhafen verlassen hatte, kaum 100 Seemeilen von dort entfernt m der Rächt
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuyork . . Paris. . . .
Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin ^Schluß- Schluß- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs
Handel.
Berlin, 11^ September. Börsen st im - I mungsbild. Der Abbruch der Verhandlungen mit Belgien und die gestrige Rede Porn- cares bildeten für die Dorsenkreise ein Moment starker Beunruhigung. Devisen waren am Vormittag zu Deckungszwecken seitens der Spekulation ziemlich begehrt. Sie stellten sich beträchtlich höher. Der Dollar stieg auf 1600 und behielt diesen Stand unter leichten Schwankungen bis zum Beginne des offiziellen Verkehrs. In Rückwirkung zeigte sich Kaufbegehr für Industrieaktien, aber nur Montanwerte erfuhren nahezu durchweg namhafte Aufbesserungen von 50—100 Proz.: abgesehen von Laurahütte, die um 175 niedriger einsehten, dann weitere 100 Proz. verloren. Von chemischen Werten waren Fcwb- werte beliebt und teilweise über 100 P^vz. hoher. | So A -G. für Anilinfabrikation, Badische Anilin, Elberfelder Farben, die sich 100—200 Proz. hoher stellten. Auch Anglv-Guano, Chemische t^nes- heim und Köln-Rottweil erzielten 100 Proz. übersteigende Gewinne. Sonstige Industriepapiere begnügten sich mit geringeren Erhöhungen. Das Gesd)äst war im allgemeinen ohne besonders große Ausdehnung, da die Unklarheit über die Folgen der politischen Ereignisse zur Zurückhaltung mahnte und ferner neuerliche Rachrichten dre Wiederaufnahme der Verhandlungen in der Re- Reparationsfrage erwarten lassen. Recht umfangreich gestaltete sich die Auswärtsbewegung der ausländischen Renten unter Bevorzugung von Türken und Mexikanern. Türkische Lose waren um ca. 2000 Mk. höher. Auch ungarische Gold-- r ent en gewannen annähernd 400 Prvz. Bankaktien zeigten eine feste Haltung. Schisfahrtsaktien waren meist etwas gebessert. Inländische Anleihen zeigten sich fest. 3proz. Reichsanleihe stieg aus ausländische Käufe um 25 Proz.
Frankfurt a. M., 11. Sept. Bör s e n - stimmungsbild. Dollarkurs im Fruh» verkehr 1550—1600, im Verlaufe 1675—1550. Der Devisenmarkt schien auf die augenblickliche .Unter- brechung der deutsch-belgischen Verhandlungen eine Aufwärtsbewegung einzuschlagen Dw Preisbewegung war bei lebhafterem Geschäft fest Auf den Effektenmärkten bewegten sich zunächst fremde Werte nach oben. Anilinwerte waren lebhafter aesucht. Ferner wurden Maschinenfabrikaktien lebhafter gehandelt. Das Geschäft war im Verlaufe wieder ruhiger, die Tendenz fest. Kaliwerte an-
Züricher Devisenmarkt.
11.9.
Amstd -Rotterd 52933,75 53066,25 59925, - 60075,- Drüstel-Antw ' 10037,40 10062,60 11186.— 11214.- * * 22721,55 22778,25 25767,7525832,25 29163,50 29236,50 32953 75 33041,25 36154,75 36245,25 40948,75 41051,25 2946,30 2953,70 3455,65 8464,35 5942,55 5957,45 6641 65 6658,35 6092,35 6107,65 6866,40 6883,60 1358,28 1371,92 1538,07 1541,93 10636,65 10663,35 11785,25 11814,75 25967,50 26032,50 29163,50 29236,56 21073,60 21126,40 23670,35 23729,65 1,99
Der Zusammenschluß der Mehrheitssozialisten and Unabhcingigen zu einer Patter — die Kommunisten dürften als dritte im Bunde bald folgen — sollte doch allen n i ch t auf sozialistisch- marxistischem Boden stehenden Kreisen zu denken geben. Wenn hier einer Verschmelzung der sog. bürgerlichen Parteien, denen auch schon zahlreiche Arbeiter angehören, nicht das Wort geredet werden soll, so maß doch daraus hingewiesen werden, das) bei vielen Aiihängern dieser Parteien der lebhafte Wunsch nach einem engeren Zusammen- schluß immer mehr hervortritt. Gerade die bevorstehende Stadtverordnetenwahl durste hierzu die beste Gelegenheit bieten. Dor ditei Jahren war es ersreulicherweise gelungen, alle bürgerlichen Parteien zu einen. Wenn auch diese Liste viele Schönheitsfehler aufwies und dabei besonders der gewerbliche Mittelstand (Handwerker und Kaufleute) wenig Berücksichtigung fand, so muh doch zum Lobe der damals gewählten bürgerlichen Vertreter gesagt werden, dah sie sich redttch bemüht haben, das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Man sollte nun an» nehmen, dah in der heutigen schwer ernsten Zeit die Parteigegensätze mehr und mehr zurücktreten und das Wohl der Gesamtheit das oberste Gesetz sein mühte, zumal ja im Stadtparlament politische Dinge kaum zur Erörterung gelangen und gelangt sind. War es sogar mögllch, im hiesigen Stadtverordnetenkvllegium die Fraktion der „Freien Vereinigung", die Anhänger der verschiedensten politischen Richtungen, Demokraten, Zentrumsleute unb Deutschnationale umfaßte, zu bilden. Und doch hat diese Fraktion positiv etwas geleistet. Wie man nun hört, soll es diesmal zu einer gemeinsamen bürgerlichen 2tfte nicht kommen. Jede Partei, jede Gruppe meint diesmal gesondert Vorgehen zu müssen. So dürfte Gießen das Schauspiel erleben, dah die Sozialdemokratie einig und geschlossen vorgeht, während man auf bürgerlicher Seite seine Kräfte verzettelt. Wer hiervon den Vorteil hat, liegt klar auf der Hand. Doch aber ist es Zeit, dies zu verhindern. Wenn die Parteien sich nicht einigen können oder wollen, so sollte aus der Bürgerschaft heraus diese Einigung in die Wege geleitet werden. Vielleicht wäre eine bürgerliche Vereinigung, die noch ins Leben gerufen werden könnte, dazu imstande. Es mühte möglich sein, eine einheitliche Liste der Bürgerschaft aufzustellen, wobei die Wünsche der politischen Parteien sowie auch die der einzelnen Berufsstände berücksichtigt werden könnten. Wo Wer will
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Eingesandt.
rWth: Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Zur bevorstehenden Stabtverordnetenwahl in Gießen.
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Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 11. Sept. Im Vor- | mittagsverkehr zeigten sich in Anbetracht der : geringen Llnternehmungslust nur geringe Preisveränderungen. In Weizen und Roggen mangelt es nicht an Offerten. Mais ist billiger angeboten. Gerste, gute Ware, ist gesucht. Für Mehl schien Interesse vorzuliegen. Hülsenfrüchte standen in Rachsrage, auch Hafer hat wieder bessere Kauflust aufzuweisen. Weizen- und Rvggenlleie fester. Im Einklang der Deoisenbewegung. die noch sehr unsicher lautet und in Anbetracht der politischen -Situation blieben die Umfaße eng begrenzt.
Amtliche Dotierungen.
Getreide, Hülsenfrüchte und Biertreber ohne Sack. Weizenmehl, Roggenmehl und Kleie mit Sack. Preis je 100 Kg. Parität Frankfurt a. M., alsbaldige Lieferung.
Weizen alte Ernte 6400—6500 Mk., neue Ernte 5400—5700, Roggen 5200—5300, Sommergerste für Drauzwecke 5400—6000, Hafer alle Ernte 6100—6400, Mais Mfted 5400—5500, Weizenmehl, füdd. Spezial 0 9000—9500, bei Waggonbezug ab Mühlen station, Roggenmehl 6200—6400, Weizen- und Roggenkleie 3000 bis 3100, Erbsen für Speise^ wecke 9000—10 500, Heu, südd., gut, gesund, trocken 1800. Biertreber, getrocknet 3600—3800. Tendenz fest.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 11. Sept. (Amtlich.) I Marktverkauf: In allen Viehgallungen ruhiger Handel: nur Schweine wurden nicht ganz ausverkauft. Im einzelnen ist zu bemerken: Auf- getrieben waren 1758 Rinder darunter 336 Ochsen, 114 Dullen, 1308 Färsen und Kühe. Ferner 245 Kälber, 257 Schafe und 764 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen von 5500—8500 Wk.: Bullen von 5700 bis 7300 Mk.: Färsen und Kühe: von 7400 bis 8300 Mk. für beste, 4000—7400 Mk. für geringe; Kälber beste Qualitäten von 8500—9500 Mk.. mittlere von 7500—8400 Mk., geringe von 6300 bis 7000 Mk.: Schafe von 4000—6500 Mk.; Schweine unter 80 Kllo Lebendgewicht von 11 500 I bis 13 000 Mk.. von 80—100 13 400—14 500 Mk..
von 100-120 15000-15 400 All., von 120—150 15 000—15 400 Mk.: Fettschweine über 150 Kilo 15 000—15 400 Mk.; Sauen und Eber von 12 000 bis 14 000 Mk. Des israelitischen Feiertages wegen wird der Hauptmarkt in allen Viehgattungen von Montag, den 2.10. 22 a u f Dienstag, den 3.10.22 verlegt. Die Preise liegen um so vier über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Häudler- gewinn in sich schließen.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Eine Rede auf dem Allgemeinen deutschen Werkmeistertag.
München. 11. Sept. (WTD.) In der Festhalle der deutschen Gewerkschaften fastd bei überaus zahlreicher Beteiligung gestern der Allgemeine deutsche Werkmeisterlag statt. Im Verlause der vwschiedenen Ansprachen ergriff auch Reichsminister a. D. Wissel das Wort zu einer längeren Rede, in der er hauptsächlich die wirtschaftlichen Fragen beleuchtete. Ein gewaltiger Rückgang des Handels sei zu verzeichnen der "heute auf derselben Stufe stehe wie in 'den 50er Jahren. Unter der allgemeinen Verelendung leide in der Hauptsache die Arbeit. Es werde nicht mehr gearbeitet um den Bedarf zu decken, sondern um zu verdienen. Richt dte Profitsucht dürfe künftig leitend fein, das Ziel müsse vielmehr die Deckung der Dedarssmassen sein. Rur der Gemeinschaftsgedanke könne uns helfen. Die Rede wurde von anhaltendem Bei- , fall begleitet. Zu der Tagung waren noch zahl- I reiche Vertreter und Industrielle ans Luxemburg, Deutsch-Oesterreich und Jugoslawien.
England und die Vorgänge im Osten.
London. 11. Sept. (WTD.) Die „Times" schreiben, in britischen Regierungskrei- sen verhehle man sich keineswegs den außerordentlichen Ernst der Lage. Man glaube in amtlichen Kreisen, es sei wesentlich, daß die Alliierten den Türken ohne Verzug eine geschlossene Front gegenüberstellen. Must aphaKemalPascha habe vielleicht die Hoffnung, England, Frankreich und Italien gegeneinander auszuspielen, er würde jedoch zögern, die drei Mächte gemeinsam herauS- zufvrdern. Die britische Regierung bleibe entschlossen, auf der Sicherstellung der Freiheit der Meerengen um jeden Preis zu bestehen. Der Zusammenbruch der griechischen Armee in Smhrna habe zu keinen neuen Verhandlungen mit Frankreich geführt.
Behördliche Anzeigen
Bekanntmachung. Stadt-Theater.
Abonnements-Einladung.
In der Spielzeit 1922/23, die vom 6. Oktober 1922 bis zum 24. April 1923 dauert, werden an den Tagen Dienstag, Mittwoch und Freitag je 25 Abonnements- Dor'tellungen stattstnden. An allen Tagen beginnen die Vorstellungen um 7 Ähr. Gegenüber den Tageskarten sind die Abonnementskarten um 20% billiger. Del Richtbenutzung derselben können, wie bisher, Gutscheine gelöst werden.
Der Preis für 25 Vorstellungen beträgt: Profzeniumsloge, Rangloge u.
1. Rang Vorderplatz . . . 1200 Mk. 1. Sperrsitz und 1. Rang Witte 1000 „ 2. Sperrsitz und l.Rang Rückplatz 800 „ 3. Sperrsitz, 2. Rang Vorderplatz und ProszeniumslogeII
2. Rang Mitte Dazu kommen
10% städtische Vergnügungssteuer. Anmeldungen zum Abonnement sind bis zum 19. September 1922 an die Stadtverwaltung — Bergstraße Zimmer 12 — nur schriftlich mit der Aufschrift „(Stabt* theater - Abonnement" zu richten. Sie werden nach der Reihenfolge des Einlaufs erledigt. Die letztjährigen Abonnenten haben Anspruch auf Beibehaltung ihrer ean ihrem Abonnementstag, wenn sie bis zum 19. Sept, geltend machen.
Die Ausgabe der Abonnementsblocks erfolgt auf Wunsch auch in zwei Raten.
Gießen, den 9. September 1922.
Der Theaterbauverein.
Der Oberbürgermeister. [8362B
Bekanntmachung.
Bett.: Ernteflächenerhebung 1922.
Die nach § 8 der Ausführungsverordnung zu dem Gesetz über die Regelung des Verkehrs mit Getteide aus der Ernte 1922 vom 21. August 1922 auszulegende Liste der Erzeuger unter Angabe der Größe der für die Umlage in Betracht kommenden landwirtschaftlich genutzten Flächen liegt zur Einsichtnahme der Interesienten Beim städtischen Lebensmittelamt, Asterweg 9, während einer Woche offen. 8398B
Gießen, den 11. September 1922.
Der Oberbürgermeister. I. V.: Or. Frey.
Bekanntmachung.
Mit Rücksicht auf die bedeutend erhöhten Kohlenpreise sowie die sonstigen Unkosten beträgt der Trocknungspreis für den Zentner Steinobst sowie Kernobst mit Schale 400 Mark, für den Zentner Kernobst ohne Schale 200 Mark. 8375B
Gießen, den 9. September 1922.
Direktion der städtischen Elektrizitätswerke ___________Gießen. Stolte.___________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Grotzen- Linden für Rj. 1922 liegt vom 13. bis 19. l. Mts. zur Einsicht der Interesienten und etwaigen Erhebung von Einwendungen offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
löroßen-Linden, den 10. September 1922.
Bürgermeisterei Großen-Linden.
______________Lang._________(8406 B
Zwctschen-Vcrsteigerung
Donnerstag. den 14. ds. Mts. kommt eine größere Partie der Gemeinde Beuern gehörige Iwetfchen zum Verkauf. Anfang nachm. 3 Uhr auf der Kreis- ftraße Beuern-Bersrod. (8412D
Beuern, den ll^September 1922.
Bürgermeisterei Beuern. Walther.
650 „
500 „
Obftversteigernng.
Am Freitag, dem 15. d. M. wird das Gemeindeobst der Gemarrungen Holzheim und Bergheim an den Meist' bietenden versteigert werden. Zur Versteigerung kommen etwa 800 Ztr.Zwetschen und 200 Ztr. Birnen und Aepfel (fast alles feines Tafel- und Einmachobst, darunter etwa 80 Ztr. „Gute Luise"). Anfang morgens 8'/, Uhr am Ottsaus- gang von Grüningen nach Dorf-Güll und nach der Mittagspause um 1 Uhr bei der Bürgermeisterei in Holzheim.
Holzheim, Kreis Gießen, den 9. Sept. 1922.
Hessische Bürgermeisterei.
____________Weh.________8400V
Obsiversteigerung.
Freitag, den 15. September, nachmittags 1 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde Dorf-Güll gehörige Obst, bestehend in zirka 600 bis 800 Zentnern Zwetschen und 400 bis 600 Zentnern Aepfeln, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Der Anfang ist bei der Schule.
Dorf-Güll, den 8. September 1922.
Hessische Bürgermeisterei.
Schmidt.________8363D
Verdingung.
Die Gemeinde Salzböden (Kreis Wetzlar) will eine neue Quelle auftchließen und der bestehenden Wasierleitung zuführen.
Angebotsformulare auf Herstellung eines 15 bis 20 Meter tiefen Schachtes sowie etwa 80 lfdm. Swllens können vom älnterzeichneten bezogen und die Bedingungen in besten Geschäftszimmer eingesehen werden.
Angebote bis zum 25. September, nachmittags 3 'Uhr, erbeten.
Wetzlar (Dahnhofstr. 25), 8. Sept. 1922.
Der Kreisbaumeister. [8359D
Der Voranschlag der Gemeinde Winnerod für Rj. 1922 liegt von Dienstag, den 12. September 1922 bis einschl. Montag, den 18. September 1922 auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der vuch die Ausmätter beizutragen haben.
Bersrod, den 11. September 1922. Bürgermeisterei Bersrod für Winnerod, ____________Becker._________8415D Aepfel-versteigenmg.
Am Dienstag, dem 19. September ds. Is., von vormittags 8 Uhr ab kommt der Anhang der Apfelbäume der Fürstlichen Anpflanzungen bei Ortenberg zur Versteigerung, geschätzt zu etwa 500 Zentner Tafel-, Wirtschafts, und Kelteräpfeln.
Auskunft erteilt das unterzeichnete Rentamt, das auf rechtzeittgen Wunsch auch die Plantagen vorzeigen läßt
Zusammenkunft an der Bürgermeisterei hier; wenn nötig, wird die Versteigerung am folgenden Tage fortgesetzt. 8361 l)
Ottenberg i. Oberh., den 6. Sept 1922.
Fürstlich Stolberg'sches Rentamt
1 gebr. Häckselmaschine, eine gebr. Rübenschnitzelmaschine mit Rrast- und Handantrieb, sowie eine gebr. Schrotmühle und ein neuer oü. gebrauchter 5 P. 8. Elektromotor (Ä) . zu kaufen gesucht.
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