Ausgabe 
12.4.1922
 
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Kurs Kurs Kurs

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1820

789,

712,

765,

1214,- 860,-

1825,- 792,-

7L,- 788,- 948,- 730, 640,50 525, -

74.75

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leit auf den Einheitsmarkt. Die Dürfe schloß ruhig. Prioatdiskont 4'/2 Prozent.

H60- 820

1285 - 787 -

.716,- 783 - 930,- 730,- 540,-

520,-

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aber aucy hier waren die Hmsätze bescheiden, ebenso in Elektrizitätspa üeren und sonstigen Zn° dustriepapieren der variablen Märkte. Im toei»

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Die im Derlag von I. (Z. Weber in Leipzig erscheinende LeipzigerIllustrierte

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neue Quartal. Beben zahlreichen Bildern von den letzten Zeitereignissen, von Mode und Theater bringt das stattliche Heft auch eine Reihe fesseln­der illustrierter Beiträge, wieQuedlinburg, die tausendjährige Stadt",Der Maler Johann Vin­cenz Cissarz",Berühmte Tänzerinnen",Zwerg­völker",Mehrsachbckdung von Körperteilen im Tierreich" u. a. m. Verschiedene Kunstblätter in Ton- und Mehrfarbendruck yervollständigen den reichen Inhalt des vorliegenden Heftes, das auch eine Fülle interessanten Lesestoffs bietet.

Der Knabe Hüssei n", türkische Ro° vellen von Armin Wegner. (Sibyllenverlag, Dresden.) Es glüht in diesem stimmungsvollen und gediegenen Buche, das lebendig von den Kämpfen des Weltkrieges oder auch vom alten System Abdul Hamids erzählt, ein dusteres Leben. Besonders erschütternd sind darin die Leiden und Verfolgungen dec Armenier, ob nun vom blutigen Sturm auf das Frauenhaus oder dem tragischen Schicksal des Bankiers von Bagdad erzählt wird.

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Frankfurt a M.» 12. April.

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

Schluß-- Schluß- Schluß- Schluß»

tekbigung ein schließlich- Tormann. 3m Sturm noch etwas mehr Verständnis, dann durst« noch man­cher Erfolg lcschieden sein. 3n ihrer Gesamtheit waren sich beide Mannschaften ebenbürtig, so daß das < r f ui nie einseitig wurde. 3n muster­gültiger Weise vom Schiedsrichter geleitet, ver­lief dn Spiel, das die zahlreichen Zuschauer des­halb befriedigt verliehen.

De rlin gegen Westdeutschland. Für den Zuhballkantpf BerlinWestdeutschland am 23. April in Köln hat der Westdeutsche Spielverband folgende Elf ausgestellt: Helldusa !(Remscheid): Steinhauer (Köln): Brendges (Rheydt): Flink (Köln): Pohl (M.-Gladbach): Po^ (Köln): Dlethgen (Huisburg): Sackenheim (Duisburg): Ohler (Dielefeld): Hürther (Köln): Fiederer (Duisburg).

Kleber 200000 Mitglieder im Deutschen Schwimm-Verband. Der Schwimmsport in Deutschland hat nach dem Kriege einen ganz gewaltigen Aufschwung genommen. Dieses geht am deutlichsten aus den Mitglieder- zahlen herwor, die der Deutsche Schwirnrn-Ver- band anläßlich seines 32. Verbandstages bekannt­gibt. Der Verband wurde im Jahre 1886 aus acht Vereinen mit 565 Mitgliedern gegründet. Aach zehn Jahren waren es schon 35 Vereine mit 2036 Mitgliedern. Das Jahr 1914 sah nicht .oeniger a6 61 153 Mitglieder aus 378 Vereinen im D. S. V. organisiert. Aach dem Kriege trat die deutsche Sch wimmeret ihren großen Siegeszug an. 3m vergangenen Jahre gehörten schon 533 Vereine mit 130 483 Mitgliedern dem D. S. V. an und in diesem Jahre ist die Zahl der Mitglie­der auf über 200 000 gestiegen. Zur Zeit umfaßt der D. S. V. 800 Vereine mit 213281 Mitglie­dern, die sich auf 32 384 Knaben, 22 954 Mädchen. 54 572 Jugendlichen und 103 371 Erwachsenen zu- sammensetzen. Don diesen wurden im letzten Jahre nicht weniger als 33 797 Personen mit der Kunst dem Schwimmens vertraut gemacht.

Zeitung" eröffnet mit der soeben erschienenen r . ...... .. . ...

Kummer 4071 in verheißungvoller Weise das > teren Verlause beschrankte sich die Geschäststatig

Handel.

V Berlin, 11. April. (Wolff.) Börsen- stimmungSbild.) Die guten Aussichten, -die anscheinend auf der Konferenz von Genua sich für den wirtschaftlichen Wiederaufbau En- 'rvpas gezeigt haben, bewirkten als nächste Folge für die Börse eine starke Ermäßigung der Devisenkurse, die auch durch die wohl der gleichen Ursache zu dankende Aeuyvrker Mark­besserung gefördert wurde. Am Effektenmarkt trat in Rückwirkung hiervon eine Abbröcke­lung der Cffektenkurse ein, die hauptsäch­lich dem Fehlen irgend nennenswerter Kauf­lust zuzuschreiben war. Das Angebot war kei­neswegs dringend und so blieben die Rück­

gänge fast durchgängig eng begrenzt. Rur Kaliaktien erlitten wohl hauptsächlich mit Rücksicht auf das Auslandsgeschäft starke Ver­luste. Deutsche Kali büßten anfangs 165 Pro­zent ein und erholten sich nur mäßig. Westeregeln büßten 76 Prozent ein. Von Montanwerten stellten sich Mannesmann um 35 Prozent höher. Kattowitzer hoben sich nach anfänglicher Abschwächung etwa um 10 Pro­zent über den gestrigen SchlußkurS hinaus. Köln-Reuessener Bergwerk stellten sich 100 Prozent niedriger. Sonst bewegten sich die Er­mäßigungen meist in einem Ausmaße von 10 bis 30 Prozent. Valutapapiere waren wegen der abgeschwächten Devisen gedrückt. Bank­aktien waren nahe unverändert. Von Schiff­fahrtsaktien waren nur Hansa etwas gebessert. Von Bahnaktien gewannen Oesterreichische Staatsbahn 75 Prozent, der Anlagemarkt be­hauptete seinen Kursstand. 3m späteren Ver­lauf war der Verkehr ohne Belebung bei mäßigen Schwankungen. Die schwache Haltung war vorherrschend.

Frankfurt a. M., 11. April. (Börsen- st i m rn u n g s b i l d./ Die gestrigen Reden der verschieden Mi i'epcksdneir auf b r Eröff­nungssitzung der Genueser Konferenz malten aus die Börse einen guten Eindruck. Der Deoisemarkt setzte mit weiteren Rückgängen ein. Der Dollar schwankte zwischen 279284, 237 und 278., Die Tendenz für Auälandswerte war daher unsicher. 3m freien Verkehr war die Stimmung ruhig. Deutsche Petroleum 2100, Man nannte ferner fol­gende Kurse: Entreprises 3725, Benz 605, Dedr. Fahr 730, Mansfelder Kuxe 29 775, Rastatter Waggons 750, Julius Sichel 700. Der pHontan» aktienmarlt bewahrte bei rutziger Grfchäftstättg- leit eine uneinheitliche Tendenz. Die Kursernbußen betrugen anfänglich 1020 Proz. Für Schifsah ts- werte lag anfangs Kau Neigung vor. Chemische Aktien wurden verhältnismäßig besser gehandelt.

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232.-

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Datum: 10. Äpnl. 11. April.

Amstd.-Rotterd. 11435,65 11464,35 10711,55 13738,45 BrüffebAntw. . 2556 80 2j63,20 2411,-15 24lo 05 Christiania . . . 5543,05 5556,95 5208,45 5221.45 Kopenhagen . . 6303, 6408, 6/67 15 6022 55 Stockholm. . . . 7865 15 7884.85 739 ,75 7409,25

Helstngfors. . . 56o,25 56/,75 524,30 525,70

Italien 1607,95 1612,05 1516,60 1520,40 London 1319,30 1822,70 1246,90 1250,10

Aeuyork z97,87 2^8,63 281,14 281,86

Paris 27-/6,55 2763,45 2611,70 2618,30

Schweiz 5817,75 5832,30 5193,10 5506,90

Spanien 4029,20 4640,80 ,,

Prag 584,25 585,75 571,25 572,75

Budapest .... 35,85 36,95 35,45 35,55

Buenos Aires . 105,97 100,27 100,60 106,90

Bulgarien . . . 20^,70 2J7.30 196,75 197,25

Japan 141,80 142,20 Rio de Janeiro 4069,50 4081,

Züricher Devisenmarkt,

.1. 10. <

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 Fl. = 19 j. 19-

Deutschland 100 Mk. --- 1.815 1.655

Wien 100 Kr. ----- 0.06 0.06

Prag 100 Kr. 10.35 9.90

Paris 100 Fr. ---- 47.55 47.25

London 1 £ = 22.77 22.70

Italien 100 L. = 27-93 27.55

Brüssel 100 Fr. ---- 44^)5 43.70

Budapest ...... 100 Kr. ܻG3 0.60

Reuyork 100 $ 514.- 513.84

Agram 100 Kr. 1.60 1.67

Warschau 100 Är. = 0,13 0,13

Marknotierungea.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Dalum: 1.7.14. 10.4. 11.4.

Zürich Fr. 125.40 1,72 1,83

Amsterdam Fl. 59.20 0 88 0,941

Kopenhagen Kr. 88.80 1,59 1,70 i

Prag Kr. 117.80 18 - I

Stockholm Kr. 88.80 1,29 1,39

Wien . . . Kr. 117.80 2770. -

London Sh. 97.80 l.rt) 124

Paris Fr. 125.40 3,63 3.87

Reuyork I 23.80 -.33 -,35

Märkte.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

mc. Frankfurt a. M., 11. April. Die Zu­fuhr zum heutigen Markt war allgemein schwach. Ki.r.offeln kost ten M.n Großhandel 260300 Mk., Spinat 500 Mk., unterirdische Kohlrabi 200 Mk., Gelberüben 260 Mk., Zwiebeln 700 Mk. der Zent­ner, und Meerrettich 1213 Mk. das Pfund. Bei Erzeugern wurde Spinat der Zentner mit 500 bis 600 Mk., Lattich das Pfund zu 2628 Mk.. Schmalzkraut zu 2224 Mk. und Radieschen das Dündelchen zu 2,50 Mk. verkauft. A^pfel hatten den Preis von 500600 Mk. der Zentner. Eier kosteten dus Stück 4^04,40 Mk., Ducker 7375 Mark. Lebende Hühner wurden per Stück mit 100-120 Mk. bezahlt.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Eine Sonderaktion

Frankreichs gegen Deutschland?

London, 11. April. (WTD.) Der franzö­sische Berichterstatter der »W e stmin ste r Ga­zette" schreibt, die Frage einer u.n a b h ä n g l - gen Aktion Frankreichs gegen Deutschland müsse angeiHts der deutschen Rote an dir Reparationokomrmssivn ernstlich in Erwägung gezogen tocr.e.t. Die etwaige Haltung Frankreichs hänge in der Hauptsache ab von der Haltung, die von der Repara.ionskommission ein­genommen werde. 3n maßgebenden f a zbsifchen Kreisen werde bereits daraus hingewiesen, daß, wenn Die Kommission offiziell feststelle, daß Deutschland feine De Pflichtungen nicht erfülle, Frank eich durch den Friedensv.r.rag ermächtigt sei. eine separate Aktion nach Frank­

furter M u st e r zu unternehmen. Vielleicht werde die Reparationskonrmission in Berlin dt< Aufhebung des Movawriums erklären und an Deutschland die Aufforderung richten, die vollen Raten zu bezahlen. Rach Ansicht des Bericht- erstatters seien die Möglichkeiten der Lage sc ernst, daß sie an Fntevesse die Eröffnung der Konferenz von Genua überschatten.

415 Millionen Dollar Entschädigungs­ansprüche.

Paris, 11. April. (WTD.- Rach einer Mel» düng derChicago Tribüne" aus Washing­ton hat der Treuhänder für das beschlagnahmte Eigentum ehemals feindlicher S.aatsangehörrger gestern im Senat einen Dericht eingebracht, in dem die beim Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg beschlagnahmten Werte auf 350 Millionen D ol tars, die ameritani^ scheu Ansprüche auf Entschädigungen aus 415 Millionen Dollar veranschlagt wer­den. Der Dericht des Treuhänders schlägt die Versteigerung des beschlagnahmten Eigentums durch ein besonders für diesen Zweck geschaffenes Gericht vor.

* Englisches Eingehen auf Amerikas Forderungen.

.London, 11. April. (WTD.) DieT i m es^ veröffentlicht den Wortlaut einer vom ?. April datierten Rote Lord Curzons an den ame­rikanischen Botschafter rn London in der Frage der amerikanischen Forderungen zur Rückzahlung der Lasten für das amerikanische De- satzungsheer am Rhein. In der Rote heißt es u. a., "der von der amerikanischen Regrerung vorgebrachte Anspruch auf Rückerstattung dieser Ausgaben werde von der britischen Regierung unter keinen älmständen in Frage gestellt. Die britische Regierung wünsche ernstlich, daß so ball wie möglich Mittel ge,undcn würden, um den amerikanischen scheu Wir ung zu verschaffen, und suche daher die Verbindung mit den Tte* gierungen Frankreichs und Belgiens m der Hoff­nung, daß eine baldige ^ledereinstiinmung erzielt werde.

Der Metallarbeiterstreik in Mannheim and Ludwigshafen.

Mannheim, 10. April. (WTD.) Heute nachmittag hat hier eine Demonstra­tionsversammlung der streikenden Metallarbeiter von Mannheim und Ludwigshafen stattgefunden. Die Versamm­lungsteilnehmer, etwa 7000 Personen, bildetet' nachher einen Demonstrationszug, der sich ohne Zwischenfall durch die Stadt bewegte.

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Die unterzeichneten Banken geben hiermit bekannt, daß ihre Kassen und sämtlichen Geschäftsräume

W MW, Dem 15. Will 1922

für jeglichen Verkehr geschloffen sind.

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