Kurs Kurs Kurs
urnunterricht.
Strecke Grünberg-Lollar.
Berliner Devisenmarkt.
Dries
4906,15
5106.40
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
8. 6.
23.80
$
Tr. 125.40
10.6.
Schweizer Frank-o
100 Fl. --- 204.10
100 Kr.
100 Kr.
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618, 641, 760, 605, 470, 42 0,
600, aoo, 911, 1790,
9.6.
1,80
— ,88
1,61
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Kr. 117.80
Sh. 97.80
6122,30 7191,-
592,25
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277,65
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5328,30
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133,50 2875,-
100 Mk.
100 Kr.
100 Kr.
100 Fr.
1 £
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-,34
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1090,- 700.- 623,- 645,- 742,- 620,- 475,- 435,-
80,50 710,- 198 -
702,-
198,-
Datum.' Amstd.-Rotterd. Brüssel-Antw. . Christiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helsingfors. . . Italien.....
London .....
Neuyork.....
Paris......
Schweiz.....
Spanien.....
Deutsch-Oesterr» Prag......
Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan......
Bio de Janeiro
9.6.
77,50
115,- 139, —
84,50
390.— 301,- 299,- 288,- 560,- 413,- 308,- 251,- 290,-
204,30 UH 15 0X3
10.10 47.475 23.51
27.-
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522.75 1.90 0,18
6137,70 7209,-
593,75 1459,35 1251,60
278/15 2548,20 5341,70 4430,65
1,97 536,70
31,29 101,40 200,25 134,50 3905,—
Verantwortlich für den politischen Teil: I.D.: Karl Walther.
6362, -
7515,35
624,20 1493,10 1298,25
288,88
2621,70 55z2,05 4564,25
1.J5
563,75 32,60
104,85 206,20 138,-
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77,50 115, - 142 50
85,50 386,- 304,50 298,- 288,- 560,- 415,— 312,- 250.- 295,-
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289,62 2628,30 5536195 4575,75
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565,25 32,70
105,15
206,80 139,-
4018^0
Wechsel auf Holland.......
Deutschland .... Wien........
Prag........
Paris........
London .......
Italien.......
Brüssel.......
Budapest...... Neuyork.......
Agram.......
Warschau.....
Aus dem Aurtsverküudigungsblatt.
** Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 70 vom 9. Juni enthält: Ausführung des Körperschaftssteuergesehes. — Wiederbesehung der Stelle des Feuervisitators des ersten Bezirks. — Landespolizeiliche Abnahme der Verbesserung der ^Übersichtlichkeit des Wegübergangs Kilom. 23,3
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
117.80
1.75 0.03
10.1C 47.50 23.41 27.05
47.50 0.58
522.50 1.90 0,12
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuyork . . Paris. . . .
1,29
-,34
3,95
'Dienstag und AMtwoch kommender Woche in unserem Städtchen. Am Dienstag nachmittag ist .Hnwtvc-Zammlung, am Abend Degrühungsver- sammlung. der Mittwoch vormittag ist für den Frstgottesdienst vorgesehen, am nachmittag findet eine Aachversammlung mit Ansprachen verschiedener Diasporapfarrer statt.
va. Diezan derLahn.9. Juni. Holländische Freunde haben unserer alten Oranien- stadt für die Kirche neue Glocken geschenkt, die zu Pfingsten ihrer Bestimmung übergeben wurden.
L. Fr. Kr.
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2426,95 2433,05
5093.60 f-----
Kurs 9.6.
77,50 114,- 139,-
85,50 344 - 299,75 30i,- 291,- 555,- 417,- 314,60 250,- 293 - 970,- 760,- 908,- 731,-
1790,- 765,- 600,-
1099,- 700,- 616,- 645,- 780,- 598,- 471,- 425,-
79,50 706,-
mitgeteilt, der Hamburger Sportverein und der Verteidiger des Titels, der 1. F. E. Nürnberg qualifiziert. Beide Vereine treten am 18. Juni im Deutschen Stadion im Grünewald mit folgenden Mannschaften an: 1. F. C. Nürnberg: Stuhlfauth: Dark, Kugler: Grünerwald. Niegel, Reitzenstein: Strobel. Popp, Böss, Träg, Meier Hamburger Sportverein: Martens: Beier, Schmerbach: Flohr, Halvorsen, Krohn: Kölzen, Breuel, Harder, Schneider, Nave. Das Amt des Schiedsrichters liegt in den bewährten Händen von Dr. Bau Wens - Köln.
- Deutschland bei der 8. Olympiade? Wie der „B. Z. am Mittag" aus Paris gemeldet wird, hat das Komitee für die Olympischen Spiele beschlossen, die nächste Olympiade, die im Jahre 1924 in Paris stattfindet, für alle Nationen freizugeben, so dass also auch Deutschland, das nach dem Kriege vom Internationalen Olympischen Komitee boykottiert worden ist, an den Kämpfen teilnehmen kann. Welche Beweggründe dazu geführt haben, die die Ansicht der Olympiagewaltigen in das Gegenteil verkehrten. muh man abwarten. Sicher ist jedenfalls nicht, das; die deutschen Sportverbänd-.' nun auch gleich die gnädigst erteilte Erlaubnis benutzen werden. Man wird erst die weitere Entwicklung der Dinge abwarten müssen.
Ein neuer deutscher Nekord im 5 - K g. - H a m m e r w e r f e n ist von Furt- w e n g I c r - Regensburg mit 53,32 Meter ausgestellt worden. * Der alte Rekord stand aus 50,925 Meter.
— Viereinhalb Millionen für elf Berliner Renntage. Union-Klub und Berliner Rennverein geben die Ausschreibungen für ihre Sommerveranstalttingen bekannt. Das Juli-Programm umfaßt insgesamt 11 Renntage und sieht 4 555 000 Mark an Preisen vor. wovon auf die sechs Renntage des Berliner Rennvereins am 9., 15., 16.. 20., 23. Juli und 1. August 2 505 000 Mark, auf die fünf Tage des Union-Klub am 1.. 2., 13., 27. und 30. Juli 2 050 000 Mark entfallen. Die Attraktion des ganzen Programms ist der Grosse Preis von Berlin am 9. Juli im Werte von ■ 300 000 Mark für dreijährige und ältere Pferde über 2400 Meter, zu dem der Meldeschluss am 13. Juni abläuft. Bon den Hauptprüfungen des Union-Klub interessieren in der Hauptsache das Adonis-Rennen am 1. Juli, der Preis der Diana am 2. Juli, das Lehndorff-Rennen am 27. Juli und das Sierstovpff-Rennen am 30. Juli.
Ossian geschlagen. Die Sensation des Grunewaldrenntages am Donnerstag war der Sieg von Luftibus im Hannibal-Rennen. in dem Ossian, der Bezwinger eines Ordensjäger. eine geradezu klägliche Rolle spielte. Die Ställe Gradih und Weinberg fuhren doppettes Geschütz auf und als fünfter Teilnehmer trat Luftibus unter Olejnik in die Schranken. Axen- stein und Omen, die als Schrittmacher für Lorenzo bzw. Ossian mit ins Rennen geschickt wurden, kamen gar nicht dazu, ihre Pilotenrolle zu spielen, denn G. Ianek zog mit Lorenzo bald auf weiten Vorsprung fort. Anfangs der gegenüberliegenden Seite machte sich Ossian an die Verfolgung und der Gradiher wurde auch bald kürzer. In der Kurzen Seite lag Ossian zwei Längen hinter Lorenzo, während die übrigen mit Luftibus am Schluss fast aussichtslos folgten. Beim Einbiegen in die Gerade schritt Ossian zum Angriff, wurde aber gehalten und war auch sofort geschlagen. Aber auch Lorenzo hatte nicksts mehr zuzusetzen, als der rapide aus dem Hintertreffen aufrückende Luftibus an seinen Gurten erschien. Dieser Weiler hatte sofort gewonnenes Spiel. Hinter ihm versuchte zwar Axen- ftein einen Angriff, wurde aber leicht gehalten. Lorenzo. Omen und Ossian kamen durch klare Abstände getrennt als Nächste durchs Ziel.
- Im Deutschen Derby sind bei der dritten Einsahzahlung am 6. Juni 20 Pferde ausgeschieden, so dass noch für 34 Dreijährige die Teilnahmeberechtigung gewahrt ist. Unter den Ausgeschiedenen befindet sich nichts, was Anspruch auf Derbyehren hätte erheben können.
— Sin neuer deutscher Erfolg im Auslande! Anlässlich der tn Britisch-Indien auf der Strasse Dombay-Poone stattgefunden en Motor-Zuverlässigk.itsfahrt errang der Vertreter der Stoewer-Werke Aktiengesellschaft vormals Gebrüder Stoewer, Stettin, unter internationaler Beteiligung mit einem normalen 8 24 P. S. Stoe- wer°Serienwagen einen vollen Erfolg und zwar wurde dem Fahrer des Wagens der erste Preis mit silberner Medaille und Pokal zuerkannt.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Der Garantieausschuss reist nach Berlin.
Paris. 9. Juni. (WTB.) Wie das „Jour« n a l" mitteilt, wird der Garantieausschuss am kommenden Dienstag nachDerlin reisen.
Die Beratungen des AnleiheausschuffeS.
Paris. 9. Juni. <WTD.) Die Reparativ ns- kommission veröffentlichte gestern abend folgende Mitteilung: Der Anleihe ausschuss setzte die Aussprache über die durch die gestrige Antwort der Reparakions- kommission geschaffene Lage fort Er wird mit der Prüfung in seiner neuen am 9. Juni stattfindenden Sitzung fortfahren.
Die schwierige Frage-
Paris, 9. Juni. (WTB.) Das »Echo d« Pari s" schreibt in einer Betrachtung über d ie Beratungen des internationalen An- lei h e au s s ch us se s . es bleibe nur die Erörterung der Frage übrig, wie man Deutschland zum Zahlen bringen könne Gewiss sei dies kein leichtes Unternehmen, aber man werde es durchführen, wenn man entschlossen sei. jede Oppositton zu beseitigen und wenn man die bes onderen Interessen zum Still- schweigen bringe, die den Sachlieferungei» und der Beschäftigung deutscher Arbeiter ein Hindernis bereiteten. Miniflerpräs. Poincare habe vorgestern schon von drn neuen, schon zu lange ver- r.ach'äs jg en Z hlu g mnh drn g sprachen. Das „Echo de Paris" hofft, dass er dafür Sorge trage, dass der Gesetzentwurf, der seit März auf Beratung warte, votiert werde, ohne den das durchs gesehene und korrigierte Wiesbadener Abkommen nicht in die Entscheidung treten könne.
Die chinefische Präftdentenfrage.
London. 8. Juni. (WTB.) Nach einer Meldung aus Peking hat Li Hung in den Provinzen die Bedingungen bekanntgegeben, unter denen er das Amt de ^Präsidenten wieder zu übernehmen bereit wäre. Er würde mit dann nach Peking gehen, wenn es allen militärischen Führern in seiner Begleitung gestattet würde, die Mittel zur Errettung Chinas zu ergreifen. wenn alle militärischen Gouverneur- Posten beseitigt und die überflüsstgen Truppen entlassen würden.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag. 11. Juni: Mörder, Hoffnung der Frauen. Hierauf: Sancta Susanna. Zum Schluss: Das Nusch-Nuschi. Montag. 12.: Die Zauberflöte. Dienstag, 13.: Barock. Hierauf Don Pasquale. Mittwoch. 14.: Die tote Stadl Donnerstag, 15.: Boccaccio. Freitag. 16.: Herzog Blaubarts Burg. Hierauf: Der holzgeschnihte Prinz. Samstag, 17.: Die Afrikanerin. Sonntag. 18.: Die toten Augen. Montag, 19.: Hoffmanns Erzählungen. Dienstag. 20.: Tosca. Mittwoch, 21.: Zar und Zimmermann. — Schauspielhaus. Sonntag, 11. Juni, vorm. 11 bis gegen 1 ilbr: Vorstellung der Frankfurter Schauspielschule. Abends 712 bis 9V4: Tanzabend von Niddy Impekoven. Montag, 12.: Nach Damaskus. Dienstag, 13.: Nach Damaskus. Mittwoch. 14.. Sankt Petew vergnügt sich. Hierauf: Der Rohdieb zu Fünsing. Zum Schluss: Der zerbrochene Krug. Donnerstag, 15.: Torquato Tasso. Freitag, 16.: Peer Gynl. Samstag, 17.: Nach Damaskus. Sonntag, 18.: Maria Sbiart. Montag, 19.: Die Verschwörung des Fiesko zu Genua. Dienstag, 20.: Die Mar- auise von Arcis. Mittwoch. 21.. Nathan der Weise. ----
Handel.
Berlin, 9. Juni. B ö r s e n st i m m u n g s- bild. 2m Devisenhandel herrschte heute vormittag wegen der Spannung hinsichtlich des Schicksals der Anleihefrage grosse Nervosität. Die pessimistischen Auffassungen überwogen und daher stellten sich die Kurse ansehnlich höher, wozu auch die weitere Markentwertung int Auslande beitrug. Der Effektenhandel wurde daraufhin anfangs fest, das Geschäft war aber unter dem Gefühl der Unsicherheit gering. Grösseres Interesse trat nur für oberschlesische Werte hervor, von denen ßaura- Hütte etwa 250 und Kattowiher 100 Prozent gewannen. Sonst hielten sich die Besserungen zwischen 5 und 40 Prozent. SchiffahrtSaktien Zogen mässig an: Bankaktien blieben behauptet. Anleihewerte stellten sich fast ausnahmslos besser, insbesondere einige österreichische Papiere und Türkische Lose. Balutapapiere zogen aus der Steigerung der Devisenkurse Nutzen. Der allgemeine Verkehr gestaltete sich im Verlaufe äusserst träge und die Neigung zur Abschwächung am Devisenmärkte drückte auch auf den Kursstand der Industrievapiere etwas.
Frankfurt a. M., 9. Juni. Börsenstimmungsbild. 2m Zusammenhang mit der Bewegung der ausländischen Zahlungsmittel machte sich im Gegensatz zu der gestrigen Börse heute eine bessere Tendenz bemerkbar. Der Dollar wurde in den frühen Morgenstunden 297 genannt und bewegte sich unter Schwankungen zwischen 288 und 292. Das Geschäft am Devisenmarkt war aber ruhig. 2m freien Verkehr wurdm unter anderen folgende Kurse genannt: Deutsche Petroleum 1925, Benz 470, Decker-Stahl -120 Am Montanaktienmarkte machten sich 'Rückläufe bemeribar, wobei 'Kursbesserungen "km 'Aismass von 20—50 Prozent in Erscheinung traten. In chemischen Werten blieb das Geschäft ruhig. Anilinwerte erzielten bescheidene Besserungen. Elektrizitätspapiere lagen gut behauptet. Im grossen ganzen war das Geschäft nicht lebhaft. Die höchsten Tageskurse konnten sich nicht in allen Fällen voll behaupten. Die Börse schloss bei behaupteten Kursen. Privatdiskont 4i/2%.
3 r an ff urt a. M.. 10. Juni.
Markno tierungen.
Büchertisch.
Die Mache im Weltwahn. Schriften für echten Frieden, herausgegeben von Ferdinand A v e n a r i u s. - Das Doppelheft „Propaganda und Wahrheit" zeigt, wie aus harmlosen Photographien und Bildern durch geschickte Tu- schierungcn genaue Pamphlete gegen Deut ch'aid hergestetlt worden sind. Man erhält beim Durch-
Verinischtes.
^EinNaturschuhparkimSpessart. Naturfreunde un6 Verbände, die den Naturschutz fördern, sind schon wiederholt an die bayerische Regierung mit der Bitte herangetreten, die herrlichen Alteichenbestände bei Rothenbuch-Weibers--- brunn vor Abholzung zu schützen. Nunmehr ist, wie im „St. Hubertus" mitgeteilt wird, dieses Gebiet im Gesamtumfang von 5 Hektar zum Naturschutzpark erklärt worden. Die Bestände werden künftig varkartig bewirtschaftet und in das Verzeichnis der heimatlichen Naturdenkmäler ausgenommen. Diese Eichen verdienen den Schuh, den man ihnen jetzt angedeihen lässt, denn es sind wohl die schönsten, die es in Deutschland gibt.
* Ein Spaziergang um dic Welt. Ein Amerikane>: namens Martinet hat aus Gesundheitsrücksichten einen Spaziergang um die Welt unternommen. Seit zwei Jahren ist er unterwegs und bat jetzt Kalkutta in Indien erreicht. Er hat bisher auf seiner Wanderung durch Amerika, Europa, Aegypten und Asien gegen 20 000 Kilometer zurückgelegt. Der Weltspaziergänger. der in ein Paar blaue Hoseri und eine kurze Jacke gekleidet ist, geht barfuss und barhäuptig und trägt auf dem Rücken einen Sack, der mit seinem Inhalt 20 Pfund wiegt. Aus seiner Brust ist ein grosses Plakat befestigt, das die Worte zeigt: „Glvbe Trotter".
Geld Brief Geld
8. Juni. 9. Juni.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
Schluss- Schluss- Schluss- Schluss-
Fr. Fl. Kr. Kr. Kr.
Turnen, Sport und Spiel.
— Die Mannschaften für das Fuh- ballmersterschaftsendspiel. Die Fuss- ballsaison 1921 '22 erreicht am 18. Juni mit der Entscheidung der Deutschen Meisterschaft ihren Höhepunkt. Für diesen Kamps haben sich, wie
8. 6.
77,50 117,- 142,75
85,50 390,- 300,- 300,- 290,50 550,- 415,- 314,50 249,50 293,- 940,- -76V 880,50 915,-
1795,- 735,- 579,-
1052,- 690,- 613,- 640,- 758,- 600,- 463,- 415,-
79.50 705,-
sehen des reichen Materials die Erklärung, wie die Volkspshche des Auslandes so masslos zu un- gunsten Deutschlands vergiftet werden konnte.
— Rudolf von Labau: „Die Welt des Tänzer s". Verlag Walter Seifert, Stuttgart. In fünf Gedankenreigen führt in diesem umfassenden Werke Rudolf von Labau in die künstlerische Sphäre des Tänzers ein. Für den Künstler selbst wird dieses Buch zur wertvollsten Anleitung und zum ilnentbehrlichen Bademecum: dem Laien dagegen eröffnet sich hier ein weiter Blick in das Wesen und die hohen Ziele einer Kunst, der noch wenig wirkliches Verständnis entgegengebracht wird.
- Garten der Erde. Märchen aus allen Zonen, nacherzählt von. Wilhelm Schmidt- b o r n. Verlag E. P. Tal & Co., Wien. — Aus allen Erdteilen hat in dieser Sammlung W. Schmidtborn Märchenstoffe zu einem Gesamtwerte bereinigt, das durch die sprachliche Schönheit der Nacherzählung einen einheitlichen Charakter erhält. llnö das ist auch Schmidtborns Absicht gewesen, nämlich zu zeigen, dass unter dem durch Sprache und Kultur verschiedenen Kleide bw Volksseele zu allen feiten und bei allen Völkern die gleiche gewesen ist. Die tiefe Symbolik, Pie den meisten Märchen zu Grunde liegt, setzt gereiftes Verständnis beim Lesen voraus.
Maurice Renard: „Die blaue G e f a h r“ Aus dem Französischen übertragen von Marta Karlweis. Drei-Masüen-Verlag. München Phantastisch, aber äusserst geschickt ist die Handlung dieses Romans aufgebaut. Lange wird der Leser im Dunkeln gehalten, ob die Ereignisse int Bereich des Möglichen liegen oder nicht. Man wird das Buch ohne Not nicht eher wieder aus der Hand legen, bis alle Geheimnisse aufgeklärt.
Arthur Heye: „Hat'akö der Kannibale". Safari-Verlag G. m. b. H., Berlin NW 7. Die packende Handlung, der allmähliche Entwicklungsgang die tierhaften Mjema vom Kannibalen zum Pllichtmenschen ist meisterhaft ausgebaut. Feinste psychologische Beobachtung und das zwischen den Zeilen schwingende tiefe Erleben des magischen Tropenlandes sichern dem Werk Arthur Heye's einen bleibenden Wert in der Tropenliteratur.
Marie Pauline T h o r b e ck e; „Häuptling Ngamb e". Safari-Verlag G. m. b. H, Berlin NW 7. Das Buch Marie Thorbeckes schildert mit meisterhafter Lebendigkeit das Leben und Treiben des Titarstammes in Kamerun. Weit über den Rahmen einer kolonialen Erzählung hinaus, zeigt uns das Buch, was fester Witte und Heimatliebc int Kampf ums Dasein, selbst gegen den stärksten Feind, zu leisten vermögen.
Märkte.
Mainzer Produktenbörse.
Mainz, 9. Juni. Die heutige Börse verlief infolge der unsicheren Devisen sehr ruhig. Etwas stärkere Nachfrage war lediglich nach Braugerste, in welcher das Angebot verhältnismässig klein war, ebenso nach Futtermitteln. ®ic Stimmung auf dem Hülsenfruchtmarkt war abwartend. Es notierten per 100 Kilo loco Mainz: Weizen 1525, Roggen 1200, Hafer 1400, Inl. Weizenmehl 00 2300, Inl Weizenmehl Spez. 0 2200. Weizenmehl mit Auslandsmehl gern. 2200, Roggenmehl 70 Prvz. 1650, Weizenkleie ohne Sack 900, Roggenkleie ohne Sack 900, Mais 1325, Maisfchrvt 1350, Deutsche Linsen 2600. Weisse Bohnen 1475, Viktoria-Erbse« geschält 2150, Viktoria-Erbsen ungeschält 1870, Burma-Reis II. 2175, Auslandszucker 3300, Haferflocken 2000, Graupen 2200, Wiesenheu lose 785. Wiesenheu gepresst 810, Kleeheu lose 750, Haferstroh 380, Roggenstroh 360.
Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke......
Daimler.......
4°'o Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank
Datum:
5°/0 Dtsch. Kriegsanl. 4'oDtfch. Reichsanl. 3" v Dtsch. Reichsanl. 4° Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Nationalbank f. D. . Boch. Gussstahlwerke Bud.-Eisenw.-Akt.. D.-Luxemb. Bergw..
Züricher Devisenmarkt.
9. 6.
10836,40 10363,6011285,85 11314,15
2344,05 2852,95 --------------
4893,85 4777,75
Heimschassung jugoslawischer Staatsangehöriger. - Einsendung der Kreisabdeckereiverzeichnisse. — Ferkelmark: in Lang-Göns. Viehseuchen. Dienstnachrichten. - Feldbereinigung Grüningen.
Gefunden, verloren.
Ferkelmarkt in Lang-Göns am Dienstag, dem 13. Juni 1922. Es dürfen nur aufgetrieben werden: Ferkel aus Zuchtbeständen des Kreises Giessen. Durch llrfprungszeugnisse. auf denen die Ortspolizeibehörden ausdrücklich bc- ftätigen, dass die Tiere aus der eigenen Zucht desjenigen stammen, der die Tiere zum Markt bringt, ist die Herkunft der Tiere nachzuweisen. Ferkel von Händlern, die nach Einsichrung in den Kreis die vorgeschriebene Quarantäne durchgemacht haben. Nachweis durch Gesundheitszeugnis eines beamteten Tierarztes.
M a u I' u n d KI a u c n s e u ch c. In L a n g s- dors ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung Langsdorf wird aus dem Sperrgebiet ausgeschie- den und dem Deobachtungsgebiet angegliedcrt. In Hungen ist die Seuche erloschen. Die Ge- markung Hungen «einschliesslich Tiergarten) wird aus dem Sperrgebiet ausgeschieden und dem Beobachtungsgebiet angegliedert. In der Gemeinde Steinfurth (Kreis Friedberg) ist die Maul- uri£> Klauenseuche erloschen. Die angevrd- rreten Sperrmahnahmen sind auf gehoben. Die Mxiul- und Klauenseuche in Oberweimar (Kr. Marburgs ist erloschen. Die angeordneten Schutzmahregeln .sind auf gehoben. Die in den Ge-
meinben Ballersbach, Rittershausen nnb der Stadt Herborn (Kreis Dittenburg) ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen. Die angeordneten Schutzmassnahmen sind aufgehoben worden.
In der Zeit vom 15. - 31. Vlai 1922 wurden in Giessen gefunden: 1 Grabschippe, 1 Damen- regenschirm, 1 Nickelkneifer mit Futteral, 1 Gierlöffel aus Horn, 1 schwarze Haarschleife, 1 schwarz- wollenes Kopftuch, 1 Hundertmarkschein, 1 Kinder- handtaschc?, i goldenes Kettenarmband, 1 Taschenmesser mit Klingen, 1 braunes Herrenvorte- mvnnaie mit 505,80 Ml. Inhalt, 1 Zehnmarkschein, 1 Gummiball. 1 hellblonder Heerzopf, 1 grauer Schweif von einem Pelz, 1 Feuerapparat mit Bleistift, 1 brauner Glacehandschuh, 1 Drille, 1 schwarzes Kinder st öckchen mit hellem Griff, 1 goldener Zwicker mit Futteral: verloren: 1 schwarze Brieftasche mit 40 Mk. Inhalt, 1 amerikanischer 'Füllfederhalter. 1 goldene Damenuhr mit silberner Kette, 1 rotes Herrenportemonnaie mit 150 Mk. 7>nhalt, 1 Brosche mit blauem Stein und Goldrand, 1 Brieftasche mit Notizbuch und kleiner Geldtasche mit 1300 Mk. Inhalt, 1 dunkles Geldrnäpp- djen mit etwa 300 Mk. Inhalt, 1 schwarzlederne Brieftasche mit Reisekreditbrief der Sparkasse Betzdorf, Studenten- und Personalausweis, 1000 Mk. im Umschlag, 1 Brieftasche mit 600 Mk. und Ausweispapier c, t Portemonnaie mit 160 Mk. Inhalt. 1 Armbanduhr, 1 rotlederne Brieftasche mit Inhalt, 1 Badeanzug mit Gummimühe, 1 silberne ^Ihr mit Kette: im Stadttheater liegen geblieben: 3 Schirme, 4 Spazierstöcke, 4 Zwickerfutterale, 1 Fernglasgehäufe, 11 Paar Handschuhe, 8 einzelne Handschuhe, 1 Perlenhalskettc. 16 Taschentücher, 1 Schleier, 1 Spihentuch, 3 Broschen, 2 Stecknadeln, 1 Armreif, 2 Ringe, 2 kleine Kettchen, 1 Pfeifenreiniger. 1 Aufsteckkamm, 1 Sammetbeutel, 3 Damengürtel, 1 Portemonnaie mit 57,20 Mark Inhalt. - Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11 bis 12 älhr vormittags und 4 bis 5 Llhr nachmittags bei dem Polizeiamt Giessen, Zimmer Nr.l, erfolgen.
880, Gelsenkirch. Bergw.. 905, Harpener Bergbau. 1770, Oberschl. Eisenb.-B. 730,-, 770, Oberschles. Eisenind. 567,— 606. Phönix-Bergb.-Akt. 1060, ~ ' 690,
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