Ausgabe 
10.5.1922
 
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für 12 OCO ML deinen entwendet hatten. Stoet dec Angeklagten wurden freigesprochen, die anderen vier erhielten je 9 Mvnate Gefängnis. Das Ge­richt brachte dabei zum Ausdruck, daß die Cisen- bahnangesleilten, die sich in dieser Weise an dein ihnen anvertrauten Gut vergingen, auf eine be­dingte Begnadigung nicht zu rechnen hätten.

*

* 5) ö ch.st a. M., 9. Mai. Das hiesige Schof- f e n g e r r ch t hat den Pächter Wilhelm Schäfer und dessen Sohn wegen Mtlchpantschersi zu je 80C0 Mi. Gel. strafe verurteilt. Tcschwerend fiel ins Gewicht, das) die beiden die gepantschte Milch nach dem städtischsn Krankenhaus lieferten.

VLMKOOSrs.

Der kurze Rock als Wahl­parole. D'e Längs des Rockes wurde in Kansas zur Wahlparole bei einer Wahl der neuen Schulvorstände gemacht. Der alte Schul­vorstand hatte nämlich verschiedene Schülerin­nen wegen allzu kurzer Röcke und der23er» Wendung von Sch önhe.tsmitteln aus der Schule ausgeschlossen. Die angerufenen Gerichte be­fahlen aber die Wiederaufnahme der Mäd­chen, und darauf traten zwei Mitglieder der Schulverwaltung zurück. D.e Kandidaten für diese Posten mahlen nun den kurzen Rock zur Wahlparole und errangen, wie das Rcu- yorkerEvening Journal berichtet, einen glänzenden Sieg. Die Richter, die die Wie­deraufnahme der kurzröckigen jungen Damen angevrdnet hatten, empfingen zahlreiche Zu- stimmungsschreiben aus allen Teilen der ber­einigten Staaten, in denen das Lob des kur­zen Rockes in allen Tonarten gesungen wurde.

Buchcrrrfch.

Gilder, Der Untergang der Jeannette-Expedition. (Bolls- und I'igenLansgabe als Band 15 der Sammlung .Reisen und Abenteuer".) Drockhaus, Leipzig. Die bekannte SammlungReisen und Abenteuer", die wir als. wertvolles Mittel im Kampfe gegen S'hnvutz und Schund kennen, schreitet erfceulicb rusch vor. Das neue Weckchen ist das Hohelied u^Lnschlicher Willenskraft und darum gerade in dieser Zeit ein Volksbuch, eine Zugendschrist von ?. .'zieherischem Wert. Der Verfasser hat als ameri­kanischer Zeitungskorresponden.t vor vierzig Iah- rc-it an einer Expedition zur Rettung der Schifs- l,rüch:gen der nach dem Rordpol strebender und w E'.s erdrücktenJeannette" sich beteiligt, er hat die unsägliche Mühsal der Reise durch arttische Wildnis ertragen, hat in Schnee und Eis Szenen von einer Tragik ohnegleichen erlebt. Aber er hadert nicht mit dem Schicksal, und das Leid hat *bm den Blick für Land und Leute nicht getrübt. Gilters Werk macht den Eindruck, als wäre es eigens für uns Deutsche in dieser schweren Zeit geschrieben.

Handel-

Frankfurt a. M., 9. Mai. Börsen- stimmungsbild. Die Börse begann in schwächerer Haltung. Auf allen Marktgebieten waren die Kurse bei Beginn niedriger. Das Geschäft hielt sich sowohl am Devisenmarkt als auch im Effektenverkehr in engen Grenzen. Den Dollar nannte man im Frühverkehr mit 292, später 287 und 291. 3m freien Verkehr herrschte große Zurückhaltung. Die gestern er­zielten Gewinne gingen wieder verloren. Benz 490, Gebr. Fahr 580, Rastatter Waggons 645, Mansfelder Kuxe 21 000, 3nag 500. Die Kursbewegung der Valutapapiere war unre­gelmäßig. Mvntanaktien zeigten wegen Feh­lens jeglicher Anregung während des ganzen Verlaufes eine lustlose Haltung. Die Amsatz- tätigkeit in chemischen und Elertrizitätspapie- ren.par wie überall geringfügig. Autowerte

lagen schwach. Die gedruckte Stimmung auf dem Cinheitsmarkte wich auch heute nicht. Schiffahrtsaktien schwächer. 3m weiteren Ver­laufe traten weitere Abschwächungen ein. Die Börse schloß bei schwacher Tendenz. Privat- diskont 4'Vj Prozent.

5 ran üfur t a *HL, 10. Mai.

Börsenkurs«.

Srantjurt Berlin

Sch'uSchuf)- Schluß- 6<.)lnß=

Kurs Kurs Kurs Kurs

Datum: 8^5.

5°/, Disch. Kriegsanl. 77,5 ) 4° gDtsch. Reichsanl. 82, - 3" o Disch. Reichsanl. 128 « 4°/0 Pceuß. Konfols 82,sO Hamburg-Paketf.. . J***- Rorddsutscher Lloyd ^.75 Lomm.u.Privatbank 803, - Darmstadter Bank . 804,- Deutsche Bank . . . °93r- Lisconto-Tesellschast 4c6, - Dresdner Bank. . . ~

Mitleid. Eroditbank. 270,- Raiiona.ban? f. D. . 807,- Boch. Vuststahlwerke * » Bud.- Gifenw.- Aki.. 805, - D.-Luxsmb. Bergw.. 960, - Gelsenkirch. Bergw.. 996, - Harpener Bergbau. 1815,- Oberschl. Sisenb.°B. 880,- Oberschles. Eiseninö. 720 - Phönir-Bergb. - Akt. 1120, -

Bad.Änttin°u. Soda 735,- Hochster Farbwerke. 682, - Allg. Gisktr.-Ges. . 665,-

Felisn L Guilleaume 825, Schuckert-Werke. . . 665,- Adierwerke 501,- Daimler 454, - 4° Hess. Staatsanl. 79,75 Electron Griesheim 808,- Dksche. Bereinsbank 228-

9. 5. 8. 5.

<7,50 77,50

91 30 92 50

128, - 129, - 90 25 82,50 395,- 390,- 312, - >12,50 300,- 334,- 301,- 304,- 590,- 600, - 436 - 438,- 318 - 324,- 268, - 270,-

301 - 30>,-

- - 1045, - 770'- 785,- 930 - 96?,- 957'- 991,-

1745 - 17,0,- 810'- b65,- 690,- 708,

1070,- 1105,- 718,- 735,- 665,- 671,- 640, - 650, - 780,- 730,- 583, 596,- 495,- 501.

445,- 450,

78,25 78,50 795,- 810,-

2'28. -

Warknotiermigsn.

9.5.

77,50

>3 -

129, -

31.25 385,25 307,- 300,- 361,-

600, -

4 6.- 321 - 266,-

8,1,

1025, 763 - 940,- 9 »5,-

1750,-

810,- 676,-

1064,- 715,- 6;5,- 611,- 750,-

585,- 435,- «eS.75

79.75

775,-

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

Datum: 1.7.14. 8.5.

Zürich Fr. 125.40 1 75

Amsterdam Fl. 59.20 0 87

Kopenhagen Kr. 88.80 1 58

Stockholm Kr. 88.80 1,32

Wien Kr. 117.80

Prag Kr. 117.80 17,30

London Sh. 97.80 1,32

Reuyork 5 23.80 0,33

Paris Fr. 125.40 3.66

9.5.

1,79 0,90

1,66

1,35

1812

1,27 -.34

3,78

Züricher Devisenmarkt. 9. 5. 10. 5.

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 Fl. = 191*25 199.50 Deutschland 100 ML 1.75 1.775

Wien 100 Kr. 0.06 0.06

Prag 100 Kr. = 9.90 9.85

Paris 100 Fr. 46.70 47.20

London 1 £ = 33. 234)3

Italien 100 L. = 27.10 27.50

Brüssel 100 Fr. = 42.50 43.05

Budapest 100 Kr. = 0.66 0^7

Reuyork 100 $ = 518.75 518-25

Agram 100 Kr. 1-87 1.875

Warschau 100 Ät- = 0,13 0,13

Märkte.

Frankfurter Obst- und Gennisemartt.

- mc. Frankfurt a. M, 9. Mai., Der Um­schlag der Witterung hat sich in den beiden letzten Tagen auch in der Preisgestaltung gezeigt. Kar- tofseln, Spinat und Spargeln waren heute reich­lich vorhanden. Die ersteren hielten den bisheri­gen Preis. Spinat kostet im Zentner 500 bis 700 Mk. Es wird bei geringer Kauflust nicht unerheblicher äleberstcwd verbleiben. Spargel hatte in der Vorwoche den Preis von 30 bis 35 Mk.; er ging auf 1115 ML für das Pfund zurück. Aber auch hier war der Verkauf schlep­pend. Lattich konnte zu 1822 ML, Schmalz­kraut zu 2224 ML das Pfund gekauft werden.

Für Rhabarber bestand wenig Rachfrage: das Pfund stand auf 1,50 Mk. Kopfsalat hatte den Preis von 4,80-7 Cf.tf. pro Staude. Das Büntel- chen Radieschen kostete 1,201.50 Mk. Butter ist wieder hn Preise gestiegen; sie stand heute auf 6870 ML füc La Pfund. Gier wurden das Stück mit 44,10 2Äk. oezahll.

Verkehr und Sport

Sotioentei Reifen

des

Pflichten zu erfüllen, wird geschehen. Wir bedür­fen aber auch der verständnisvollen Unterstützung unseres Volkes, seiner parlamentarischen Vertre­tung, seiner- Regierung, wenn die Ziele erreicht werden sollen, wodurch wir die Bedeutung der journal.sttfchen Arbeit in Gegenwart und Zukunft sichern wollen.

stellen an Rad und Auto große Anforderungen. Beide brauchen gute Reifen. Unzählige Erfolge in Rennen u. Zuverlässigkeitsfahw ten sprechen für die Qualität der

ratung innerer Fragen gewidmet war. mit einer Schlußrede des Derbandsvorsitzenden Daecker- Derlin ihr Ende. Die Delegiertenversammlung gab in mehreren Telegrammen ihren Dank für

bandpa-ktes sehen alles vor.

Konservative Parlamentarier gegen Lloyd George.

L o nd o n, 9. Mai. (WTB)DailYMail" berichtet, yeu e würden sich im Unter baute kon­servative Parlame.tsmitg lieber zu- sammeasinte.i, am gegen LiePolititLloyb Georges g g:nüber Frankreich Ci -sprach zu erheben. Sic S^irri) Wilson werd« dabei eine Ansprache halten.

Die Stimmung in Paris.

Paris. 9. Mai. (WTB.) Die Pariser Mvrgenblätter sind heute weuigei p e s s i m i st i s ch als an den beiden letzten Ta­gen. Sie sind genötigt, einen Brief Bar­th v u s abzudrucken, daß Lloyd George ihm gegenüber nicht die Aeußerungen getan hat, die ihm gestern in den Mund gelegt wurden.

Die deutschen Reparationszahlungen.

London, 9. Mai. (WTB.) Der Schatz­sekretär teilte auf eine Anfrage mit, daß der auf Konto der deutschen Repara­tionen bis zum 3. Mai eingegangene Be­ttag sich auf 4 350 000 Pfund Ster­ling belaufe.

Die Tagung des Reichsverbandes der deutschen Presse.

München, 8. Mai. (WTB.) Die Tagung

__ Reichsverbandes der deutschen Presse fand heute nachmittag, der noch der Be-

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) DaS Schicksal. der Konferenz.

London, 9. Mc.i. (WTB) Der Sonter- berichterstatter desDaily (S t) r o n t c l e" be­richte! aus Genua, in spätestens 2 oder 3 Ta­gen werde sich Las Schicksal der G e n a e I c r Konferenz ab v slleicht wurden sich «ich weitere Di.ge entscheiden. Bart Hou ) i zurück- gctom.nen^ a n Sie Konferenz z u m Sch ? p tevn . u bringen und Len Russen die Sch cld zuzuschieben.

London 9. Mai. (WTB.) Der Livloma- tische Berichterstatter derDaily Rsws" mel­de. aus Genua, LloydGeorge habe die de it» schen Minister und auch den holläudllchen Mini­ster van Karneboet aui gefordert, vorläufig nicht abzursisen.

Lloyd Georges Pläne.

London, 9. Wai. Repington schrsidt demDaily Telegraph": Lloyd George werde für Len Fall eines Sheiterns and damit seiner > u fischen und europäischen PUue d:e allgemeine Zurückziehung Do ; ter in» ixsnt-xueiT Rolls Les Friedensflifters und die Rückkehr za einer Politik, die der der Bereinig­ten Staaten and der englischen Vorkciegspoli.it näher stehe, befürworten. Von einem äleber- tritt in das deutsche Lager törnie i n keinem AugenblickdceReLesein. Mög­licherweise sei'der Aa ienblick, wo England sein« undankbare Rolle in Europa a ifgcbe, noch nicht en eicht. Die ©otDjetr'gierurtg werde vielleicht dem Memoranda n t i weise zustimmen anZ> ein

die übermittelten Degrühungstelegramme zum Ausdruck. In dem Telegramm an den bayeri­schen Mini st erpräsidenten dankte der Vertretertag dem Ministerpräsidenten herzlichst für die erwiesene Gastfreundschaft und hofft, daß durch die Stärkung der Organisation dasRecht Les d?utschen Z. urno listen, in v.ller äl abhängig- feit die von ihm vertretenen Ideen dienen zu kön­nen, gesichert werde. Das.Telegramm an den deut­schen Reichskanzler Wirth lautet: Mit dem aufrichtigen Dank für die dem Reichsverband der deutschen Presse ausgesprochenen guten Wünsche und Gruße verbinden wir die Ditte, daß die Reichsregierung nicht nur der schweren Rot- lage der deutschen Zeitungen Lurch baldige kraft­volle Maßnahmen steuern möge, sondern d a h s i e uns auch helfen wolle, die geistigen Rechtebes deut, ch e nIoürnalisten in- nerhalbderwirtschaftlichenGnt Wicke­lung zu wahren, die Las Zeitungsgewerbe hat nehmen müssen. Wir sind einmütig, gewillt, in Eckenntnis Ler hohen Verantwortlichkeit unseres Berufes, der deutschen Presse die Stellung zu er­halten. in der sie, getragen vom Vertrauen des Volktzs, dem Aufbau Deutschlands und der Welt­wirtschaft und dem kulturellen Aufbau dienen kann. Wir erhoffen von der Reichsregierung, daß sie uns beim Schaffen von Sicherungen für unsere Arbeit nachbrücll:ch untcrstützen w rd. Das dritte

Danktelegramm, Las an Len Reichspräsiden­ten Eb e r t abging^ hat folgenden Wortlaut: Der Vertretertag Les Reichsverbandes der deutschen Presse hofft. Len ihm Lurch Sie, Herr Reichspräsi­dent. ausgesprochenen guten Wünschen, wofür et aufrichtigen Dank sagt, dadurch entsprochen zu ha­ben, daß er gute Arbeit zur Sicherung der geistig gen und wirtschaftlichen Stellung des deutschen Journalisten geleistet hat. Alles, was wir in die­ser Beziehung erstreben, stärkt uns in der älnab- hängigkeit, die die Voraussetzung eines unter so hoher Verantwortlichkeit gegenüber der Gesamt­heit arbeitenden Berufes ist, wie der unseren. Wir entnehmen Leu Worten, die Sie, Herr Reichspra- Kompromitz n: ban "noh <u a d.« Lm« fibent, an uns zu richten die Güte hatten, daß es men. In diesem Falle würbe der B u r g f r i e - j sich auch für Sie bei unseren Bestrebungen nicht d e n s p a k t zur Erörterung gelangen tonnen. 1 um die Förderung innerer Angelegenhelten eines Wenn sich Las ülebercinEommen mit Rußland einzelnen Berufes handelt, sondern um wichtige als andurchfich.bar erweise, bann s i ein Patt Mitarveil am geistigen und wictfchaftlcchen Aus weder wünschenswert noch nötig; denn der Der-! bau Deutschlands. Was an uns liegt, unsere fotller Vertrag and der Artikel 10 Les Volker- 1

Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

, (Infolge weiterer Erhöhung der Mahl- und Back» löhne, sowie der allgemeinen Unkosten, werden auf Grund des Reichsgesetzes über die Regelung des Verkehrs mit Getreide vom 21. Juni 1921, der Hessischen Ausführungsverordnung vom 4. Juli 1921 und der Bekanntmachung des Kreisamts Gichen vom 8. August 1921 folgende Höchstpreise für auf Brot­marken abzugebende Backwaren lt. Beschluß der städtischen Lebensmitteldeputation vom 4. Mai 1922 mit Wirkung vom 16. Mai 1922 festgesetzt:

Brot Mk. 14.20 für den 4-Pfd.-Laib

Brötchen 0.50 für 50 Gr.

Weizenbrotmehl 4.20 für 1 Pfd>

Roggcnbrotmehl 3.95 für 1 Pfd.

Gießeu, den 10. Mai 1922. 45708

Der Oberbürgermeister. (Lebensmitirlamt.)

Arbeitsvergebung.

Für die ©rtoeiterung der Kanalisation der Stadt Alsfeld soll die Herstellung

von etwa 100 lfd. m Doppellanälen

und etwa 140 lfd. m einfachen Kanülen, sowie die Herstellung der zugehörigen HauSan- schlüsse vergeben werden.

Pläne und Bedingungen liegen bei uns offen. Angebote nur auf den für 15 ML von uns er­hältlichen Angebotsvordrucken sind posffrei zum Eröffnungstermin Samstag, den 2 0. Mai 1922, vor m. 10 ülh r , bei uns einzureichen. Er­öffnung in Gegenwart erschienener Bieter, freie Auswahl Vorbehalten. Zufchlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 5. Mai 1922.

Hessisches Kulturbauamt.

______H. Steinbach, Reg.-Baurat. 4566D

Arbeitsvergebung.

Die Arbeiten und Lieferungen für die Ver­längerung der Wasserleitung und Kana­lisation in dem neu nBaugelände zuWieseck sollen öffentlich vergeben werden.

Zeichnungen. Arbcitsbeschreibungen und Be­dingungen können bei uns, Landgraf-Philipp- Platz 3, Zimmer 22, eingefehen werden.

Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis Dienstag, den 23. d. Mts., vormittags 10 Ülhr. hier einzureichen.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 8. Mai 1922. 4576c

Ki eiSbauvecwaltunq Gießen.

EellariuS, Regierungsbaurat.

Bekanntmachung.

Die halbjährigen Zinsen in Höhe von 500 Mk. aus dem Vermächtnis der Geheime Kommerzienrat Dr. Siegmund Heichelheim Eheleute sind an in Gießen wohnende jüdische Damen zu verteilen.

Bewerber wollen sich bis zum 20. Mai 1922 schriftlich hierher wenden. 4565D

Gießen, den 9. Mai 1922.

Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde Gießen.

3. V.: Siegmund Rosenbaum.

Bekanntmachung.

Durch Beschluß des Landessiedlungsamts ist das Verfahren der Landzuteilung für die Ge­meinde Klein-Linden eröffnet.

Als Arbeitsbezirk nnirben die Gemarkungen Klein-Linden und Großen-Linden bestimmt.

Die Landbecoerberliste liegt in der Zeit vom 11. bis einschließlich 19. Mai 1922 auf dem Ge­schäftszimmer der Bürgermeisterei Klein-Linden offen. Gemäß § 25 ter Vollzugsordnung zam Landgesetz fordere ich sämtliche Personen, die sich an dem Verfahren ter Lanözuteilung beteiligen wollen und soweit sie noch nicht m ter Land- bewerberliste enthalten sind, auf, sich binnen der OfsenlegungSfrist in die Lanöbewerberliste noch etntragen zu laffen.

Wer nicht in die Landbewerberliste einge­tragen ist, braucht in dem weiteren Verfahren nicht berücksichtigt zu werden.

Die Wahl ter g leinschaftlichen Devollmäch» ttgten (Vertrauensmänner) ter Landbewerber flntet am Sonntag, dem 21. M a i 1 922, in Klein-Linden statt. Die Tageszeit und das Wahllokal werden von ter Bürgermeisterei Klein- Linden befanntgegeben.

Wählen darf, wer in die Lanbb e Werber liste eingetragen ist. 4577B

Bad-Salzhausen, den 8. Mai 1922.

Der Landamtmann zu Bad-Salzhausen.

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