rnie, vier Ml 11 ^enhals-
» ein 3 Samen-
^nde be- 4en- an jedem chnittagz
Ä-‘ s «7KL- -j <f>tofl* ^tüer
jen.
.eier'» tl^rf
bat
Mß E ?Ä'§§
‘ J
tttttfw etn grvst-s Seuertncrf nbacArorati W ÄEtneter be? »4<fcofc* -wn Fulda mai Snm- in^rtirT/rr ®r Lei mb a ch und als ‘3ertreter der "Legierung der Ober^cäftbcn: und der Legierung?- vEiLent v> der Feier erschienen
CtnrM «na der Gewerbefchulmanner im 2ömer.
• Frankfurt a. M., 8. Juni. Die Tagung de» Deutschen Gewcrbcfchvlverban- be» in Stanfhirl a M. ist gestern nachmittag um 4 MrSurch den (Smbfang de? DorstandSrates. der Druppenvorsländc. der Vertreter der Wunsterien, Behörden. Äommcm und Derufsvereine und der Rorstände der 5ranfturtrr 2lirsfchüssc im Romer etSffmi- motbe*. Okid) einer Degrüstungnanivrache des Öberburgcrmetf!cr6 CBoi g t im Kurfürsten. Annmer. öanfte •eheünrat Pros 5>r. Gürtler nom Ministerium für Handel und Gewerbe, für die 'Bcgrij^'irg durch den Oberbürgermeister und rühmte die nusgezeichnete Organisation der mit der (SyirxTix’ chnli agung verbundenen Hochschul, wochc Bom Gewerbefchulverband dankte dessen .'wrsitzsckter. Direktor Diplom-J^ W. r o ff. hit die Ginladung zur Tagung nach Frankfurt am ■Ttom. fkg- man umso freudiger gefolgt sei. als Scanftur? die Brücke zwischen Lord- und Süd. rcufftilanh darstelle und sich eines vorbildlichen ^achschultzoescns rühmen dürfe Hierauf fand unter Fuhnrng.non Rathausverwalter Deckendorff eine LesHchtigung der historischen Rathaussälc fl.itt, an bic sich ein kurzes Zusammensein bei einer Tasse Kaffiec anschlost
» Fravlkfurt a M.. 7. 3«nt Ein vor- l' i lblichen Rothelfer. Ein hiesiger Mit» glich der Technischen Rothilfe erfuhr beim Hock« Acitifeft seimu- Tochter am Pfingstfest, bah btc '^stsgruvve -Gießen der Rothilse wegen vlötz- I scher Arsteitsniederlogreng in den Buderus werten in Wetzlai alarmiert sei. öofort verliest del n-ackere 7ü>tbdfer die fröhliche Hochzeitsschar, .bewaffnete" sich mit blauem Bothelsevangug mb Kochgeschirr ueb stellte sich der Rothilfe-Dienst« stelle zur Verfügung. Während daheim lustig die Becher aneinanderklangen, fast er viele Stunden geduldig harret tm Kreise der alarmierten Rot- Helfer, darchdrinuaen von der Lieberzeugung, die ja das geistige Kernstück der Rothilfe bedeutet, daß die eigenen Belange zurückzustehen haben, wenn die Volksgemeinschaft tn Gefahr ist.
fpd. F r a n k'f u r t a. M., 8. Juni. Obwohl der heutige Viechmarkt wie üblich stark beschickt war, tourf)c kein einziges Stück Vieh verkauft, da zwischen den Händlern unb den Metzgern wegen der Preisgestaltung «hwere Au s ctnanherletyungen vvrstunen. Die Metzger weigerten stch, die geforderten abermals gesteigerten Preise zu zahlen, infolgedessen unterblieb, da keine Einigung erfolgte, jeder Verkauf.
* Frankfurts. M. 8. Juni. Den „Fortschritten- der Zeit entsprechend hat die Frankfurter Kriminalpolizei jetzt im Polizeipräsidium eine Beratungsstelle zum Schuhe gegen Einbruch und Diebstahl errichtet. Gerade bei den in letzter Zeit sich häufenden Woh- nungseinbi üchen liegt es im eigensten Interesse des Publikums, sich bei dieser Stelle, die über die neuartigsten DiellstahISabwehreinrichtungen »ich DiebeStricks stets auf das Genaieste unterrichtet ist, Rat zur Sicherung der Wohnungen gegen Diebstahl einzuhoken
fpd. Höchst a. UU 8. Juni. 3n der vergangenen Rächt brachen Diebe in die ka- 'dolische Kirche des DachbarvrtS Sossenheim cm und rauEtien aus chr eine Anzahl heiliger Gefäße. Dvu den Dieben fehlt bis jetzt jede Spur.
spd. Griesheim a. M., 8. Juni. Die Gemeindevertretung bewilligte für die Erweiterung des hiesigen Gaswerks einen Kredit von vorläufig drei Millionen Mark.
Die Entschädigung vertriebener Reichsdeutscher.
3m Hinblick auf die Ende Juni ab- laufende Frist zur Anmeldung der Schadenersatzansprüche vertriebener Deutscher kommt den nachstehenden Ausführungen erhöhte aktuelle Bedeutung zu.
Durch den Krieg und feinen unglücklichen Ausgang sind mehrere hunderttausend deutscher Rcichsangc höriger über die allgemeinen Kriegs- seigen hinaus noch besonders dadurch betroffen worden, dast sie aus den abgetrennten Gebieten, aus den ehemaligen deutschen Schutzgebieten oder dem Auslande von Haus und Hof unter Zurücklassung ihrer Habe vertrieben wurden. Das Reich hat es als Pflicht der Gesamtheit des DolkeS ancricnrt, derartige Schäden, soweit es die finanziellen Kräfte des Reichs erlaubten, mitzutragen. Das Derdrängungsschädengesetz, das Kolonialschädengefetz und das A u s» landsschädengesetz, die am 28. r 1921 erlassen wurden, suchen diesem Grundsatz gerecht zu werden. Durch den Krieg entftorrbene Schäden
an 0etb and Sebeo werden ßurxB «n be<ombereA| Gesetz geregti' werden, abgesehen von Dirnstbe- 4>äbicd7Xfler früherer Angehöriger der Wehr-1 macht für dre bereits das Reichsverlorgungsg^eit vom 12.5.20 gilt Das gleiche trifft aut die sogenannten Liquidalivnsschäden zu, da- heißt auf Schäden, die dadurch entstanden find, dast die früher feindlichen Mächte aus Grund bei Bestimmungen des Friedensvertrages das in ihrem Gebiet befindliche Vermögen der deutschen Reichsangehörigen beschlagnahmt unb liquidiert haben bzw. liquidieren werden
Die Anträge auf Grund der drei genannt en Gesche sind bi? zum 3 0. Juni 1Q22 bei Derlustdes Cntschä- digungsanspruches einzureichen Es ist allerdings zu erwarten, dast die Frist um einige Monate verlängert wird. Zuständig für die Entschädigungen find die Spruchkammern dc- „RcichsentschädigungsamtS für K r i e g s f ch ä d c n", gegen deren Bescheide Berufung innerhalb eines Monats an das Reichswirtschaftsgericht eingelegt werden kann. Das Der- fahren ist geregelt durch die Rcichsentschädigungs- ordnung vom 5.8.1921. Dem eigentlichen Entschä- digungsverftchren geht cm Vorprüfungsverfabren voraus, das den nachstehenden Znteresfen- üertretungen übertragen worden ist.
1. Dem Hilfsbund für die Eisast-Lothringer im Reich e. V., Berlin-Schöneberg, Martin-Luther- ftnaste 27, für die Vertrieben«» aas Elfast-Lothringen und Eupen-Malmedy,
2. dem Deutschen Ostbund, Berlin W. 9. Potsdamer Str. 14, für die Vertriebenen aus den frü Heren preustitchen, jetzt polnischen Gebieten, sowie für die Vertriebenen aus Rvrdschleswig:
3. dem Reichsverband der Kolonialdeutschen u. Kolonialinleressenten, Berlin-Lichterfeldc-West, Wildenvwftr. 2. für die Kolonialdeutschen,
4. dem Bund der Ausland-deutschen, Berlin C. 2, Klosterstr. 75, für die Ausländsdeutschen und
5. dem Verband der im Ausland geschädigten Winlands deutschen, Berlln W.9, Potsdamer Str.28, für diese Interessenten.
Die genannten Interessenvertretungen haben im Deutschen Reiche zahlreiche Prüfungsstellen errichtet. Diese sind, ebenso wie die einschlägigen Bestimmungen über Ersatzansprüche, Umfang des Schadenersatzes und Art des Verfahrens in einer soeben von der Reichszentrale für Heimatdienst, Berlin OB. 35. herausgegebenen Broschüre „'33 a 8 geschieht für die aus den abgetretenen Gebieten und dem Ausland Vertriebenen?", die aus Wunsch jedem Interessenten unentgelllich zur Verfügung gestellt wird, befannt gegeben. Die Adressen der Prüfungsstellen werden austerdem von den oben genannten Interessenvertretungen bzw. von ihren Ortsgruppen auf Anfrage mitgctcilt. Die Anträge sind bei diesen Vorprüfungsstellen unterDenützung der a m t l i ch e n Formulare einzureichen, die von den Vorprüfungsstellen und von den Ortsgruppen der genannten Interessenvertretungen unentgeltlich aus gehändigt werden.
Schlichtungsausschuft der Provinz Oberhessen.
Sitzung vom 8. 3 u n j 19 2 2.
Das landwirtschaftlicheUntversi- tätSinstitut in Gi esten soll seine landwirtschaftlichen Arbeiter und Qlrbetteriraren nach den Qonixirbettertartfen für Oberhessen vom 28. Aprrl 1922 entlohnen. Das Institut erkannte den Schiedsspruch an. Der antragstellende Verband der Staats- und Gemeindearbeiter, der die Entlohnung nach den Tarifen der Staats- und Gemeindearbeiter forderte, lehnte ihn ab.
Der Zentralverband der Fleischer vereinbarte mit der Darmgrosthandlung I. Theisebach tn Giesten ab 4. Juni 19 Mark Stundenlobn für die staub'gen Arbeiter uni 16 Mk. für die Aushilfsarbeiter.
Für die Arbeiter der Darmgrosthandlung OB. Theisebach Söhne in Dietzen wurden 19 Ml. Stundenlohn ab 4. Juni durch Schiedsspruch vorgeschlagen. Vorarbeiter sollen 10 v. H. Zuschlag erhalten und Ueberftunben mit 50 v. H Zuschlag vergütet werden. Der Firma wurden 50 Mk. Strase wegen unentfchul- bigten Ausbleibens auferlegt.
Einem Dienstboten der Mittel st mühle bei Grosten-Duseck wurde für besondere Pflege von Dreh eine vorübergehende Lvhnzulage zu gesprochen.
Dem Bürgermeister Reichhardt in Rabertshausen wurde bte tarifliche Entlohnung seines Schweizers abgegeben. Die Parteten oen cmbarten die Auflösung des Dienstverhältnisses spätestens -um 30. Juni. Durch diese vorzeitig: Auslösung des Dienstverhältnisses entsteht dem Arbeitnehmer etn Ausfall am Ertrag des Gartrn- landes, das ihm vom Arbeitgeber gewahrt worden war. Gemäst § 18 der vorläufigen Land-
ardeitsordnung tetzre der ^csttichvmgSausschutz fite Abfindung dafür lest
In einer weiteren Sache verständigten |id) die Parteien.
Gerichtssaal.
Der Grzberger-Prvzetz.
Offenburg i Bad. 8 Juni. (MTB. > Am 2. Tage des Prozesses K i l l i n g e r wurde .zu« | nächst eine Gruppe von Zeugen vernommen, die fick) am 26 8 1921 im Gebiete von Kniebis aufgehalten und die beiden des Mordes an Erz- tetger Verdächtigen vor oder nach dem Morde gesehen haben. Mertere Bekundungen betrafen die Einzelheiten des Tatortes.
In ter Rachmittagssitzung hielt der Vorsitzende dem Angeklagten vor. dast in feinet Mvknung ungebrauchte Geschosse derselben Art, mit denselben Ziffern und Zeichen, gefunden worden find, wie sie bei der Ermordung Erzbergers verwende» waren.
Aus den weiteren Vernehmungen ist die Aussage des Krinrinalobermspektors Schumacher aus Karlsruhe hervorzuheben, der über den Aufenthalt der Erzbergermörder m Budapest Erhebungen angestellt Hal. Zusammen mit d.nr deutschen Krinnnallommissar vernahm er m Budapest einen Reichsdeutschen namens Kal>n. der auf der Strafte gcsehen hatte, wie zwei junge Leute die „Vossische (Leitung“ kauften, in der brühstücksstube einander eine Rotiz über die angebliche 'Verhaftung eines gewissen Tillessen in Dresden zeigten. Später sah Kahn in einer Z:it- schrifi die Bilder der Mörder und erkannte dl« jungen Leute wieder. Er sah, wie einer auf dem Telegraphen amt etn Telegramm ausgab, als dessen Adressol später Rechtsanwalt Müllet in München festgestellt wurde.
Der Zeuge Schumacher suchte alle Friseure tn der Umgebung des Astoria-Hvtels, tn dem beide Mörder gewohnt hatten, auf. Ein Friseur erkannte die betben ebenfalls aus Bildern wieder, ebenso etn Schneider, der Tillessen einen Mantel geliefert hatte.
Die beiden Mörder hatten in verschiedenen Hotels gewohnt, deren Personal sie auf den Bildern wiedererkannte. Es wurde feftgcfteUt, dast der Beamte den Mördern Pässe und Waffen abgenommen hatte, die ihnen aber aus Veranlassung der Budapester Stadthauptmann- schaft zurückgegeben wurden. Am 22. Dezember reiften Schultz und Tillessen mit unbekanntem Ziele ab. Die deutschen und ungarischen Kriminalbeamten suchten eine Reihe von ungarischen otäbten ab, ohne die beiden zu sinden Morgen findet ein Lokaltermin in Griesbach und Oppenau statt.
vermischtes.
Hchiffszusammenstost im Danziger Hafen.
Blättermeldungen aus Danzig z »folge ist gestern iun dortigen Hafen der Schleppe unb Ber- gungsdampser Weichsel" von dem einlaufcnden Dampfer „Pvlonia" gerammt worden. Der Schleppdampfer sank sofort. Don der an Bord befindlichen sechs Mann starken Besatzung tonnten süns Personen gerettet werden. Der Maschinist deS Schiffes ist ertrunken.
* Eine reiche amerrkanische Kunst- st i f t a n g. Das Reuyorker Metrepositen-K inst« müfeum hat schon wieder ein Geschenk von einer Million Dollar von dem Multimillionär Georzr Fisher Daker erhalten. Der reiche Bankier, der 13 Jahre lang ein Kurator des Muse ims gewesen ist, machte sein Geschenk ohne weitere De- bingimgen, als dast das Kapital unberührt bleiben must. Die Zinsen können die Derwalter jedoch verwenden, wie sie wünschen. In der letzten Zeit ist in demselben Museum die Dreier-Samm- lung ausgestellt, die ihm im 3ult vorigen Jahres durch ein Dermächtnis zufiel. Unter den der Oessentlichkeit zugänglich gemachten Bildern befinden sich nach einer Aufzählung der „Kunst- chrvnik"^ Memling, Mann mit dem Pfeil aus der Samml'ung Oppenheim. Rogier van der Wenden „Christus erscheint seiner Mutter", der rechte Flügel eines Triptychons, dessen übrige Teile sich in der Kathedrale von Granada be- finden: vor. demselben Künstler noch das Bildnis eines Mönches: ferner Simon Marmön, Martyrium zweier Heiligen, und Piero dt Cosimo, Kops des jugendlichen Johannes des Täufers aus der Sammlung des Aynurd in Lyon.
' Sowjet-Briefmarken. Die Sowjet- Regierung hat in der Hochblüte ihrer Phantasien auch das Ideal der Gebührenfreiheit verkündet und darum die Marken abgeschasft. Aber wie die meisten tiefer Utopien mußten die Bolschewisten auch diese bald aufgeben, und die Briefmarken sind wieder gekommen, bereits sogar m so hohen Werten, dast wohl bald auch Marken zu 100 000Rubel ausgegeben werden dürfen. Die Räteregierung nimmt sogar jetzt so starkes Interesse an den Briefmarken, dast dem Dolks- kornmissariat für Post und Telegraphie ein besonderes Etliches Bureau für Philatelie ange-
ghcöert worden ist Selbst die Bvlschew'wm haben bemerkt, dast mit den Bciefmar^-nsammler'r sehr gute Geschäfte zu machen sind, unb dir zahlreichen Marken au »gaben nehmen auf diese „kapitalistische Samrnellc'idenschaft" grobe Ruck sich' Wre in der .Illustrierten Zeitschrift für Philatelie" berichtet wird, sind in neuester Zeit kobaltblaue Mchrken zu 7500 Rudel unb violett braungclbc Marken zu 22 500 Rubel abgegeben worden. Derartig hohe Werte sind schon von den Hungermarken des Wvlgagedietes Der bekannt Die Bilder der Marken sind schlecht lithoaraphiert. sic sind ungezähll, wer! sic sich so leichter Herst elien lassen und von den Sammlern bevorzugt werden Das erstaunlichste in ihrer Spekulation aut die Briefmarkensammler leisten die Bolsche- triften in den Armenien-Sowjet-Marken, von denen gleich ebn Satz von 11 Werten heraus- gegeben worden ist. Datz diefe Marken eine posta- lifchc Derwendung finden sollten, ist natürlich ganz ausgeschlofsen, denn Xanten sagte ja erst kürzlich, dast es nach all den Metzeleien bald keine Armenier mehr geben wird, wenn man die Hungersnot dort weiter wüten läfit, unb jedenfalls find diese Unglücklichen nicht imstande, noch Geld für Briefmarken aufzubringen. Man will also mit diesen Armenier-Marken einen schwunghaften Hairdel betreiben. Dabei ist aber andererseits die Aus fuhr von russischen Marken verboten. Desto eifriger wird der Schmuggel mit dieser Ware betrieben, und sie kommen in groben Mengen mit dem Gepäck der „RegierungSver-treter", das keiner Kontrolle unterworfen ist, über die Grenzen. Da man diese geschmuggelten Marken nur mit Hilfe des nötigen Trinkgelds erhält, so sind sie sehr verteuert, und besonder« die ersten fünf Werte der Sowjct-RegierungSmarken stehen fabelhaft hoch tm Preise.
• Reue Mars-Untersuchungen. Im August 1924 wirb der Planet Mars in die grötzte Erdnähe kommen, die er feit 50 Iahrm erreicht hat, unb die Astronomen rüsten sich aus biofem An last zu neuen Forschungen über die verschiedenen Probleme, die gerade mit ihm verknüpft sind und die noch keine befriedigende Lösung gefunden hoben. Für die europärfchm Observatorien werden die Beobachtungsbedingungeir allerdings sehr ungünstig fein; man mutz eine Gegend südlich des Aequators aussuchen, im den Mars hoch am Himmel zu sehen. Ein reicher amerikanischer Freund der Astronomie Mac hat nun, wie der Temps berichtet, den Beschluß gefaßt, die Frage der Marskanäle bzi dieser EelcgcnhZt nach Möglichkeit zu klären. Er begibt sich im Jahre 1924 nach Charanal in Chile, wo er den Pluneten im Zenit beobachten tann, und er läßt zu diesem Zweck ein neues senkrechtes Teleskop an Ort und Stelle bauen. Statt eines St iegcls von großem Durchmesser, der schwer oder' unmöglich genau ausz »führen wäre, ist bei diesem Teleskop eine Fläche von Quecksilber ver wendet. die in eine schnelle Rotation versetzt wird. Ein solches Instrument hat den Rachteil, nur für Sterne gebraucht werden zu tonnen, dre im Zenit vorübergehcn. Die Astronomen erwarten jedoch dic Ergebnisse der Beobachtungen mit dem neuartigen Teleskop, das über 200 000 Dollar tosten wirb, mit lebhaftem Interesse. Mnc Afees 'Bcwbachtungen können vielleicht die Lösung des Problems der doppelten Marskanäle billigen, die für manche den 'Beweis einer hochentwickelten Kultur der Marsbewohner bedeuten, für ander.- nur eine einfache optische Täuschuitz infolge der Tknvollkvmnienhcit unserer Instrumente darstelken. Jedenfalls ist Mars der einzige Planet unserer Sonne, dcr dieselben Bedingungen für die Bewohnbarkeit wie unsere Erde darbietet, besonders in seinen äquatorialen Gebieten.
' Im tiefsten Indien. Trotz aller eur i- Väischen Kultur, die die Engländer nach Indien gebracht haben, und trotz dcr rev ilutionärem Bewegung, die in dem Lande gärt, ist das wirtliche Indien doch noch em „dunkler Erdteil . zu denr nichts vom europäischen Leben und Tver- ben bringt. Ein Missionar, der im tiefsten Innern von Indien von Dorf zu Dorf zieht, erzählt von den Anschauungen der Bewohner. Millionen und Millionen von Indern leben, arbeiten, plaudern, spielen, heiraten und sterben in diesen vielen Dörsern des inneren Indiens, ohne jemals eine Zeitung zu sehen, ohne eine Dorstellung zu haben vom Meer, von Schiffen, von Großstädten ufto. „Ein fernes Geflüster von der Welt draußen dringt tangfam in diese Dörfer," schreibt der Missionar. „Ich bin beständig gefragt worden, ob die „bleichgefichtigen" Menschen noch im Kriege leben. Letzte Woche war ich in einem Dorf, in dem man noch nie einen Engländer vor mir gesehen hatte, und ich sutz nut gekreuzten Beinen auf einer Matte von Palm- blättern und wurde von den neugierigen Dorfbewohnern gefragt: „Woher ich komme?" „Wieviel ich bezahlt erhalte?" ^„Wieviel Reisfelder mein Dater besitzt und wieviel meine OnkelS?" Schließlich fragte einer: „Hast du von einem gehört, den sie ben großen König Ghanbi nennen? Weißt bu etwas von ihm?' So wenig war von dem berühmten Führer der indischen Revolution bisher an diesen abgelegenen Ort gedrungen."
«At/TÄT-EXTtA r «ÄS-
ilhiib crtroSrene
iff Wtaf
HALPAUS-CIGARETTE
Eier. Butter, Margarine, Palmin, ttnnsthonig, Obst nfw. frei Haus zu Tagespreisen.
Heltt fciucn Kriegsopfern, indem Ihr ftc auf drefe Werfe unterstützt und nicht verhungern laßt. [5550 h wllh. Lanz, Lonqstr. 2, Gießen. 8SISlS!iBl!SB98!S!9!"S!!SE!lBS!
Stroh, sowie vrima Sveiic- Kartoffeln auf Lager. «M?
Welse 8 Petri
Grabenftr. 7. Tel. 1313.
Erstklassige gesnude SpeiseWelo verschiedene Sorten billigst [5478 öinter öet iBenonlaae 11 Telephon 178.
Ig. Mann in gut. Stella, sucht, da eS ihm an vast. Tarnenverkebr feblt auf dies. Dege anstärrd. Mädchen kennen zu lernen zwecks späterer €»etral. Nur ernstgemeinte ichriitl. Anqeb. u. 2340 an taM, M. 3L-G- "Blotfitr. 5 erberen. Berschwiegenheir zugei. u. verlangt. > 5553h
05s7«7) Hellblaue
AnOMl verloren lSaiserallee) Geg. Belnbn. abzngeb. Westaulage 51 p.
Bruchkranke können auch ohne Operation und BerufSstörrma geheilt werden. Nächste Lorechstunde tn Kiesten. Hotel Kobel. Lrebigsrr. ft am 12. Juni von 9—1 Uhr. Dr. med. Jacobs. Arzt, SveziaUst f. Bruchleiden. Ber.iu W 50, Ranke str-D (bisher Dr. LaabS). üwiD
6H0 M. Belohnnog erhält ebrL Finder für Wiederbringen von am 1. Fmü verlorener
imnfltr Lriestefchc.
Näheres Aundburcan-


