und Fohlen (ca. 400 Stück) war sehr stark. Die Preise bewegten sich hoch (Kühe 40—50 000 Wk., Fohlen ca. 30 000 Mk.). Belgische Rasse fand reihenden Absatz. Dre im nahen Eschenrod heute ausgebrochene Maul- und Klauenseuche hatte fast die Abhaltung des ganzen Marktes gefährdet.
Kreis Kretzlar.
kr. Krofdorf, 7. Aug. Die hiesige Gemeindevertretung hat in ihrer letzten Sitzung Me Anschaffung zweier neuen Fahnen in den Reich sfarben beschlossen zur Be° flagaung der beiden Schulen am 11. August. — Zur Steuerung der Wohnungsnot Vtll man nun auch seitens der Gemeinde dem Bauprojekt nähertreten. Man hat die Errichtung eines Reihenhauses mit drei Ein- zelwvhnungen beschlossen.
Hessen-Nassau.
Der Angeftelltenstreik.
mc. Frankfurt a. M., 7. Aug. Der Streik dauert noch fort. Die Arbeitnehmer sind der Aufforderung der Arbeitgeber, Henle den Dienst wieder anzutreten, da sonst fristlose Entlassung eintrete, nicht gefolgt. Durch den Mangel an kaufmännischem Personal muhten drei Fabriken schließen. Die Verhandlungen zwischen den Parteien werden noch weitergefhhrt.
Büchevtisch.
— Svrüche ausShakespearesDra-' men. Ausgewählt von Lorenz Straub. Verlegt bei Strecker & Schroder, Stuttgart. — In Shakespeares Dramen ist so viel Kstliche Weisheit in Delfter Form gefaßt, dah es ein glücklicher Einfall ist, die Sprüche, die für alle Zeiten Geltung haben, hevauszunehmen und in einem kleinen Bändchen zu vereinigen. Diele „geflügelte Worte" finden sich da und alle verdienen, es zu werden.
— Kuni Tremel-Eggert, Sanna Spihenpfeil. Roman. — Verlag von Albert Langen in München. — Mit urwüchsiger Frische und Hellem Blick für die Wirllichkeit erzählt die Verfasserin uns hier von oberfränkischen Bauern und Flößern, einem 'rauhen, derber Lebensfreude zugeneigtem Geschlecht, bodenständig wie die Bäume des Frankenwaldes, dessen Schönheit die Dichterin uns in ihrem neuen, wieder vom Duft dieser gesunden Erde erfüllten Buche schildert.
Handel.
Berlin, 7. August. Börsen st im- mungsbild. Die Börse bekundete auf keinem Gebiete besondere Unternehmungslust, Da alle Kreise wegen der heute begonnenen Verhandlungen sich Zurückhaltung auferlegten. Das gilt sowohl vom Devisen- als auch vom Effektenmarkt. Auf dem ersteren waren die Umsätze bei unbedeutenden Schwankungen sehr gering. In Effekten war die Kursbildung unregelmäßig- Mäßigen Erhöhungen standen ebensolche Kursverluste gegenüber, wobei aber die gute Widerstandskraft der Börse festgestellt werDen muß. Mit Erhöhungen über 100 Prozent sind Deutsche Kali und Anglv Guano hervorzuyeben. Das Irrte re sie der Börse wurde 'später durch die starke Aufwärtsbe- wegung der Harpener Bergwerksaktien angeblich vrfolge starker ausländischer bzw. rheinischer Käufe um 700 Prvz. auf 4430 gefesselt, was auch befestigend auf das Geschäft am Mvntanmarkt zurückwirkte, wo Rheinstahl 180 Prozent stiegen. Größeres Geschäft fand sonst noch in Rvrddnttscher Wolle statt bei einer Steigerung von 400 Prvz. sowie im Preisverkehr wiederum in ManSfelder Aktien. Auch für österreichische Bankaktien hielt das bisherige Interesse bei wesentlichen Kurssteigerungen an; sonst ist das Geschäft für Aus- landrenten sttller geworden. Bulgarische und türkische Werte stellten sich etwas niedriger. Oesterreicher und Mexikaner lagen ausgesprochen fest. In den zu Einheilskursen gehandelten Industriewerten waren die Umsätze gleichfalls unerheblich. Die Tendenz hierfür ist als behauptet zu bezeichnen.
Frankfurt a. M., 7. Aug. Börsen- stimmungsbilb. Am Devisenmärkte war die Preisbewegung in den ersten Morgenstunden unsicher. Der Dollar schwankte zwischen 770, 765, 775, 770. Das Geschäft in Valutapapieren war daher wenig lebhaft. Decker-Stahl 540, Gebr. Fahr 600, Hansa Lloyd 285, Inag 425, Ufa 220. Der Montanaktienmarkt verkehrte bei gut behaupteter Tendenz. Stärkere Aachfrage machte sich für Harpener bemerkbar, geringe Veränderungen verzeichneten Metall- und Maschinenfabrikaktien. Elektrizitätswerte fanden bessere Beachtung. Chemische Werte, besonders Anilinpapiere, lagen fest. Auf dem Martte der Einheitswerte blieb die Kursbewegung bescheiden. Schiffahrt und heimische Danken erschienen vernachlässigt. Die Börse schloß in großer Zurückhaltung bei behaupteten Kursen. Privatdiskont 6 Prozent.
Frankfurt a. W.. 8 August 1922.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
Schluß- Schluß- Schluß- Schluff
Kurs Kurs
Brief
885, 17 t*.
1872,65
42,9* 277,dO 460,40
779 - 749,- 900,- 799,- 499,- 463,-
73,60 881,- 179.75
721,- 1425,- 1550,- 440C,-
974,- 805,-
1595,-
875,- 789,-
735,- 824,-
815,* 495,-
416,-
70.50 895.-
Kurs
7. 8.
Brüssel-Antw. . Ehttstiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helsingfors. .. Italien . . .. . London . . ... Reuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest . . . . Buenos AireS . Bulgarien . . .
Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Gef. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°/0 Hess. StaatSanl. Electron Griesheim Dtfche. Dereinsbank
1877,35
43,06 278,60 *61,60
117,- 240,-
70,50 500 - 359,- 283,- 266,- 500,-
390,- 284,- 236,- 269,-
Datum:
S°/,Dtfch. Kriegsanl. 4°/,Dtsch. Reichsanl. Z'/g Dtsch. Reichsanl. 4e/e Preuß. KvnsolS Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank.
1,57
1907,40
37,30
287,37
475,60
Japan Rio de Sandro 10586,- 10614,
885,-
785,-
770,-
920,-
802,-
501.-
422.-
70.-
900,-
Kurs
4. 8.
77,60 117,- 240,-
70,- 015,- 370,- 282, - 267,- 498,- 38'«,- 284 - 282,- 271,-
H85,- 720,- 1365,- 1490,- 3*50,-
935,- 775,-
Derliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld
892,- 790,- 759,- 940,- 820,- 495,-
430,-
1,53
1902,60
87,20
286,87
474*40
7.8
77,50 117,- 243,-
73,25 510.- 370,- 280,- 264,-
487,50 387,- 280,- 235,-
272 - 15&oj —
760,- 1435,-
Datum: 5. August. 7. August.
OTmfti) -Ototterb 30362,- 30438,- 30262,1030337 90 -rlmM). -nonero. ^rq 5si7 7u 5882,30
13453,15 13466,85 13333,20 13366,80 16903,80 16946^0 16604,29 16645,80 20574,25 20625,75 20074,85 20125,15 1677,90 1682,10 1624,95 1629,05 3595,50 3604,50 3455,40 3464,60 3505,60 3514,40 3440,65 3447,35 788,10 789,99 751,55 753,45 6367,- 6383,— 6117 35 6132,65 14771,5014808,50 14181,2514217,75 12009,9512040/1511460,65 11489,35 1,53 1,57
4.8.
77,50 1'7.- 240 -
74,- 512,- 370,- 280,- 268,50 490 - 386,- 281,50 230,-
Aationalbank f. D..
Doch. Gußstahlwerke ^20 - Bud.- Eisenw - Akt.. 750-
D.-Luxemb. Bergw..
Gelfenkirch.Dergw.tE,- 15o0, Harpener Bergbau . $400 - 4300,
Oberschl. Eifenb.-D. ^8 - 955, Oberschles. Eisenind. 802,- 807, Phönir-Bergb.-Akt. 1540,- 1610,- 1^55,
865,
Marknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahll: Datum: 1.7.14. 5.8. 7.8.
Zürich Fr. 125.40 -.66 -,70
Amsterdam Fl. 59.20 -.36
Kopenhagen Kr. 88.80 -.62 -.62
Stockholm Kr. 88.80 -.54 -.52
Wien Kr. 117.80 6685,-
Prag Kr. 117.80 5,42
London . . . Sh. 97.80 ——
Reuyork $ 23.80 -.12
Paris Fr. 125.40 1.70
Züricher Devisenmarkt.
7. 8. 8. 8
Wechsel auf Schweizer Franken
Holland 100 Fl. --> 203.50 203.80
Deutschland 100 OHL = 0.67 0.72
Wien 100 Kr. --- 0.01 0.01
Prag 100 Kr. ---- 12.80 12.85
Paris 100 Fr. * 43.05 42.90
London 1 £ — 23.45 23.48
Italien 100 L. ---- 24.35 24.15
Brüssel 100 Fr. = 40.75 40.65
Budapest 100 Kr. --- 0.25 0.29
Reuyork 100 $ — 526. - 525.75
Agram ....... 100 Kr. = 1.575 1.60
Warschau 100 Är. — 0,085 0,085
Märkte.
Frankfurter Getreide-Börse vom 7. August.
Im Frühverkehr nahm das Geschäft einen ruhigen Derlauf. Entsprechend der.Dalutabewe- gung herrschte zunächst noch größere Unsicherheit und die Abschlüsse hielten sich in engen Grenzen. Die Preise für Weizen lauten gut behauptet, teilweise höher. Roggen in aller Ware ist nur wenig beachtet, neuer trodener gefragter, aber spärlich angebvten. Für Wintergerste finden sich Käufer bei erhöhten Preisen. Hafer liegt weiter fest. Mais bleibt entsprechend der ausländischen Zahlungsmittel schwankend. Weizenmehl hält an den erhöhten Preisstand fest. Roggenmehl hat sich im Preise wenig verändert. Futterstoffe sind begehrt. Hülsenfrüchte liegen noch ruhig. Die vorkommenden Muster neuer Ware zeigen, daß die Klagen über die Ernte nicht gerechtfertigt sind. Roch anhaltende warme Witterung ist allerdings zu wünschen.
Amtliche Votierungen der Frankfurter Getreide-Börse, 7. August. Getreide, Hülsenfrüchte und Biertreber ohne Sack. Weizenmehl, Roggenmehl unt> Kleie mit Sack. Preis je 100 Klg., alsbaldige Lieferung. Parität Frankfurt a. M. — Weizen 3150 bis 3200 Mk. Roggen 2400 bis 2500 Mk. Sommergerste für Brauzwecke 3000 Mk. Hafer 3050 Mk. Mais (Laplata) 3100 bis 3150 Mk. Mais (Mixed) 2900 bis 2950 Mk. Weizenmehl, südd. Spezial 0, 4300 bis 4500 Mk., bei Waggonbezug ab Mühlen- ftation. Rvggemnehl 3100 bis 3150 Mk. Weizen und Roggenlleie 1675 bis 1750 Mk. Heu, südd., gut, gesund, trocken, 1550 Mk. — Tendenz: fest bei kleinem Geschäft. Getreide neuer Ernte wurde noch nicht gehandell.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M.. 7. Aug. (Amtlich.) Marktverlauf: Rinder- und Kleinviehmarkt bei lebhaftem Handel geräumt. Schweine hinter- lasien bei langsamem Handel Ueberstand. Im einzelnen ist zu bemerken: Aufgelrieben waren 1243 Rinder, darunter 218 Ochsen, 47 Bullen, 978 Färsen uni) Kühe. Ferner 286 Kälber, 192 Schafe, 1236 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen von 3200—4800 Mk., Bullen 3200 bis 4300 Mk., Färsen und Kühe 3300—4600 Mark für beste Färsen, 2000—3600 Mk. für geringe Kühe und Färsen, Kälber, beste Qua- lttäten 5000—5400 Mk., mittlere Qualitäten 4600—4900 Mk., geringe Qualitäten 4000 bis 4500 Mk., Schafe 3000—3500 Mk., Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht 6600—7400 Mk., von 80—100 KUo 7500—7800 Mk., von 100 bis 120 Kilo 7700—8000 Mk., von 120—150 Kilo 7700—7900, Fettschweine über 150 KUo 7700—7900 Mk., Sauen und Eber 6800 bis 7400 Mk. Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händler- gewinn in sich schließen.
•
b. Schotten, 7. Aug. Heute fand unter außerordentlich starkem Andrang von Händlern und Landwitten der altbekannte Schottener Sommermarkt statt. Der Markt glich fast dem FttedensbUd. Der Austtteb von Dich, Pferden
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Londoner Konferenz.
London. 6. Aug. (WB.) Die Mitglieder der französischen, der belgischen und der italienischen Delegation zur Reparationskonferenz sind heute abend in London eingetroffen und u. a. von Lloyd George und Sir Robert Home begrüßt worden. Die erste Sitzung der Konferenz soll am Montag vormittag 11 llhr stattfinden. Alle Versuche, eine ilnterrebung mit Poincare zu erlangen, sind, wie Reiter meldet, fehlgeschlagen. S ch a n z e r erflärte u. a., Italien habe die besten Absichten. Deutschland zu helfen, könne aber nicht dabei Italiens Interessen opfern. Iaspar erflärte, ein Moratorium für die deutschen Reparationszahlungen sei keine Lösung, da Belgien sofort Reparationen brauche.
Paris, 7. Aug. (WB.) Der Qonboner Berichterstatter des „Petit Pattsien" berichtet, daß die belgischen Minister T h e u n i s und Iaspar bereits gestern eine lange Llnterhaltung mit LlohdGeorge gehabt haben. Mit Poin- care würden sie heute vormittag vor Beginn der ersten Sitzung des Obersten Rates, die auf 11 Uhr festgesetzt ist, zusammentrefsen.
Zur Vorgeschichte des französischen Standpunktes in der Reparationsfrage.
Paris, 7. Aug. (WTB.) Der Svnderbettcht- erftatter des „Petit Parisien" meldet, der englische Schahkanzler Sir Robert Horne sei vor etwa 8 Tagen beinahe soweit gewesen, seine Kollegen von einer weitgehenden Liquidationspolittk zu überzeugen. Er habe gewünscht, daß England seine Forderungen an Deutschland und die Alliierten aufgebe. Horne fei aber auf den Wider st and von Lloyd George und der Mehrheit des Kabinetts gestoßen. So sei die Dalfournote entstanden. Bis zu diesem Zeitpunlle scheine es die Absicht der französischen Regierung gewesen zu sein, einen doppelten Plan in London vorzulegen. In erster Linie habe man die deutsche Schild in dem Maße herabsehen wollen, in dem die gegenteiligen Kriegsschulden kompensiert würden. Ein nach dieser Richtung vorgelegter Plan des Ministers de Lasteyrie habe die Mehrheit des Kabinetts gefunden. Das ist der von „Ere Rouvelle" angekündigte Plan, der also nach Ansicht des „Petit Pattsien" fallen gelassen werde. Der zwette Teil des Planes besteht in den Maßnahmen, die Deutschland jetzt auf gezwungen werden sollen. Rach Ettcheinen der Balsournote habe Poincarß, der anfangs noch gewisse Zweifel über die Opportunität der Festsetzung der Schulden gehabt habe, erklärt, dieser Plan muffe nun auf gegeben werden, und man Birne nur noch an die Kontrollmahnahmen denken. Unter diesn Umständen fei vovauszuschen, dah man die Frage der Festsetzung der Schulden beiseite legen werde und nur über die Maßnahmen diskutieren werde, die jebenfans Poincare schon heute vormittag vorzuschlagen gedenke. Diese Maßnahmen, die das Blatt wiederholt, sind: Beschlagnahme der deutschen Zolleinnahmen und der ausländischen Devisen, die sich aus der Einfuhr ergeben, 26- prozentige Abgabe vom Kapital der deutschen Industttegesellschasten.
Die Rückkehr der griechischen Truppen.
Paris, 7. Aug. Rach einer Havasmel- dung aus Konstantinopel hat General Wlachv- p o l u s dem Obersten Kriegsrat der alliierten Truppen von Konstantinopel mitgeteilt, daß infolge der Instruttionen des griechischen Oberkommissars der Rückzug der griechischen Truppen um 3 Kilometer von der Demarkationslinie begonnen habe. Die Ab : steckungsarbeiten der neuen neu traten Zone tour» ; den unmittelbar beginnen.
//
1
Behördliche Anzeigen
Bekanntmachung,
den Voranschlag der Stadt Gießen für das
Rj. 1922 betreffend.
Der in der Sitzung der Stadtverordneten-Der- sammlung vom 28. Juli 1922 festgestellte Voranschlag der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1922, ebenso die Voranschläge des Brennstoffamts und Lebensmittelamts, des Wohlfahttsamts, der Glektttzitätswette und der Straßenbahn, des Gas- und Wasserwerks, der Höheren und Erweitetten Mädchenschule, sowie der Plock'schen Stiftung für dieselbe Zeit liegen vom 8. August d. Is^ ab während einer Woche auf dem Stadthaus, Bergstraße, Zimmer 17, offen.
Es wird dies mit dem Bemerken öffentlich bekannt gemacht, dah die Beteiligten innerhalb der Offenlegungsfttst die Voranschläge einsehen und bei dem Oberbürgermeister schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen ihren Inhalt Vor
bringen können.
Gießen, den 4. August 1922.
Der Oberbürgermeister: Keller.
73558
Donnerstag, den 10. August 1922, vorm. 8 m>t, versteigere ich öffentlich zwangsweise gegen Barzahlung:
2Uinofilm§, Igilmausroller, I Partie Herren- u. vamenlieldungsstücke pp.
Zusammenkunft der Steigerer am Hotel Schützen- Hos in Laubach.
Laubach, den 5. August 1922. 73480
Metzger, Gerichtsvollzieher.
Der Herbstmarkt in Gießen findet in der Zeit vom 24. September bis einschl. 1. Oktober 1922 statt. Reflektanten wollen stch wegen Heberlaffung von Plätzen für erstklassige Fahr- und Schaugeschäfte, sowie von Verkaufs- buben bis spätestens 23. August 1922 an die Stadtverwaltung (Stadthaus, Dergsttaße, Zimmer Rr. 12) wenden. Die Bedingungen sind dott erhältlich: Angebote sind unter Verwendung des vorge- schttebenen Angebotscheines schttftlich mit der Aufschrift : „Angebot für den Herbstmattt 1922“ an die obenbezeichnete Stelle einzureichen. 73548
Gießen, den 4. August 1922.
Der Oberbürgermeister. I. V.: K l i n g s P o r.
Holzsubmisfion.
In den Waldungen der Gemeinde DerSrod soll angeführtes Holz auf dem Submisstonswege vergeben werden:
1. 3 Kiefernstämme 5a Klaffe mit 0,84 Fstm.
2. 7 Fichtenstämme 3. „ „ 9,13 „
3. 20 „ 4. „ 17,44 „
4. 47 „ 5a „ „ 26,57 „
5. 104 „ 5b „ „ 26,77 „
6. 18 Derbstangen mit zirke 1,30 „ Die Angebote sind getrennt nach Klaffen, pro Festmeter, bis zum Donnerstag, den 10. August l. Js., nachmittags um 5 Llhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo die Eröffnung der Angebote erfolgt. Die Vettauftsbedingv gen werden im Eröffnungstermin bekanntgegeben.
Bersrod, am 7. August 1922. 73460
Hessische Bürgermeisterei Bersrod.
Decker.
M* aller irl
wert die Brtthl’solie Univ.-Druckerei. B. Lenne, flieBen
Bnllenverkanf.
Die Gemeinde Beltershain beabsichtigt einen fetten Simmentaler Dullen auf dem Submissions» wege zu vettaufen. Angebote sind mit der Auf» schttft „Bullenverkauf“ bis längstens Freitag, den 11. August, nachmittags 2 Llhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote im Beisein der etwa ettchienenen Dieter stattsindet. Bedingungen sind vorher einzusehen.
Beltershain, am 6. August 1922. 73470
______Hessische Bürgermeisterei. Zimmer.______
Bekanntmachung.
Der Zinsfuß der unterzeichneten Kassen wird ab 1. Januar 1923 wie folgt festgesetzt für ausgeliehene Kapitalien, 1. Hypotheken 5%, 2. Schuldscheine 6°/<>. Für aufgenommene Kapitalien werden von demselben Datum ab 38/4% vergütet. 73570
Sm- uni) VttsMmein I uni) II Beuern
Sunt- uni) Burs-uWe A.-8. unh Tur- uni) LeihknKe e. 6. Ernben-Buseik. Wer rlWWlk WlNMllM Ml bs6 Wer eingetroffen. Nur erstklassige Ware zu den billigsten Tagespre'sen. Zu besichttgen Gat Mittelemühl© bei Allen-Buseck. 7323h
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