Ausgabe 
8.7.1922
 
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Spielpkarr der Frankfurter Theater.

Opernhaus Sonntag, 9. 3uli: Der Trou­badour. Montag, 10.: Siegfried. Dienstag, 11.: Madame Butterfly Mittwoch, 12.: Götter dämm» rung. Donner sfag. 13. Die verkaufte Braut. Freitag, 14.: Barock, Tänze von Rarneau, hierauf Don Pasquale. Samstag, 15.: Die Meistersinger von Nürnberg. Sonntag, 16.: Die blaue Mazur. - Schauspielhaus Sonntag, 9. Juli: Eine Frau ohne Bedeutung. Montag, 10.: Lady Win­dermeres Fächer Dienstag, 11.: Lady Winder­meres Fächer. Mittwoch, 12.: Lady Windermeres Fächer. Sptelplan nach den Ferien: Opern­haus. Sonntag, 27. August. Der Troubadour. Montag, 28.: Fidelio. Dienstag, 29.: Cavalleria rusticana. Mittwoch, 30.: Carmen. Donnerstag. 31 : Hoffmanns Erzählungen. Freitag, 1. Sep­tember: Boccaccio SamStag, 2.: Die Zauber­flöte. Sonntag, 3.: Tristan und Zsolde

Handes.

Berlin, 7. Juli. Börsen st immungs- b i ld. Mit den Schlagworten ^Markkatastrophe" undDörsenhausfe" Ivird am besten der Verlauf unb -Zu st and der heutigen Börse'charakterisiert. :?-.ccit3 am Vormittag schnellten die Devisen- t -tfc in Rückwirkung des Veuhorker Mgrkkurses - > nervös aufgeregtem Geschäft rapide in die j he, so daß der Dollar am Mittag schon 512 uni in der ersten Mittagsstunde 530 bis 537 no- /irrte Zn entsprechendem Ausmaße wurden na­türlich auch die anderen hochwertigen Auslands- drvisen bewertet. Die Rückwirkung dieser be­ängstigenden Fortsetzung des Verfalls der deut­schen Währung blieb auf dem Effektenmarkt nicht aus. Die Kursbewegung machte hier bei zu­nehmender Beteiligung des Privatpublikums und der Spekulation weitere starke Fortschritte, so daß Kurssteigerungen von durchschnittlich 50 bis 30 Prozent die Regel und bei einer ganzen Anzahl von Papieren auch sokhe von 100 Prozent und darüber keine Ausnahme bildeten. Diese starken Kurssteigerungen erklären sich außer durch die Zurückhcütung der Abgeber und die Zurückhaltung vorliegender Verkaufsaufträge auch aus der an­scheinend mehr Anhänger gewinnenden Ansicht, daß die andauernde Markentwertung in der Be­wertung der Effektenkurse noch lange nicht ge­nügend zum Ausdruck gekommen ist. Die Haupt­umsätze spielten sich auf dem Mvntanmarkt, wo die stärksten KurSerhühungen zu verzeichnen sind, ab. Auch in den anderen Znduslriepapieren ent­wickelte sich bei höherer Bewertung ein starkes Geschäft. Bankaktien folgten mit Ausnahme von Berliner Handelsgesellschaft der Aufwärtsbewe- aung nur zögernd. Stärker schlossen sich ihr Dchiff- fohrtsaktien an, die 20 bis 40 Prozent gewannen. Hc.imtsche Rentenwerte lagen fest, besonders drei- prozentige Preußische Konsols. Ausländische Ren­tenwerte wurden unter Bevorzugung von Mexi­kanern. Türken und Ungarn ebenso wie Kolonial- vopiere und FreiverkehrSwerte ganz erheblich in die Höhe gesetzt. Auch in den zu Einheitskursen gehandelten Zndustrtepapieren ist bei abermaliger Verspätung der Kursfeststelbmg mit einer ent- sprecherrden kräftigen Fortsetzung der gestrigen Kurssteigerungen zu rechnen.

Frankfurt a. M.. 7. Juli. Börsen- stimmungsbild. Die Steigerung der Devisen­preise führte äüch heute wieder zu einer festen Tendenz. Der Dollar hatte in den ersten Morgen­stunden einen Stand von 466. stieg auf 486, um 10,-. ilfir überschritt er den Kurs von 500, wurde später 510 bis 516 und jetzt 520 genannt. Zm freien Verkehr waren die Tlmsähe wieder umfangreich, Benz 620, 3nag 540' bis 550, Hansa Lloyd 308. Unter dgn Montanaktien herrschte lebhafte Rach- >^age, die zu Kurssteigerungen führte. Chemische Werte lagen ruhiger. Bei den Glektrizitätspapie- /n war die Tendenz vorwiegend fest. Maschinen-, Auto- und Metallwerte wurden lebhaft gehandelt. Von sonstigen variablen Papieren konzentrierte >ich das Geschäft auf Zellstoff und Zua»-rfabrik- attien. Der Einheitsmarkt zeigte auch heute wieder eine ausgesprochen feste Haltung.

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

Schluß- Schluß- Schluß- Schluh-

Kurs ^irs Kurs Kurs

Datum. 6.7 7. t. 6.7 7.7.

5'/,Dtfch.KriegSanl 77,50 77.50 77,60 77,60 4°/,Dtsch. Reichsanl WS, - 108, 108,- HO -

3°/°Dtsch. Acichsanl. 19°. 200 >90,- 220,-

4°/o Preuß. Konsols 75,- 82,- 81,60 81,50

Hamburg-Palett . 485.- o55,- 480,- 523,-

Rorddcutscher Lloyd 353,- 395,- 339, - 375,

Comm.u.Privatbank 382, - 287, 285, - 287, Darmstädter Bank . 288,- 289,- 289,- 290,50 Deutsche Bant 520, 530, 514,5u 525,

Disconto-Gesellschaft 394,- 394 - 394,50 401,-

Dresdner Bank . 304, 305, 300, - 304,

Mitteld. Creditbank. 250,- 255. 250, 255,

Äationalbanl s. D. 288 - 290; - 290,- 291,50

Boch. Gußstahlwerke1420, 1315, 1365, Bud.-Eisenw.-Akt.. 799,- 838, 700,- 845, D^Luxemb. Bergw. 1210,- 1270,- 1260,- 1271,- Gelsenkirch. Bergw 1296,- 1340,- 1270,- 1350,- Harpener Bergbau 2280,- 2350,- 22S0, - 2299, - Oberschl. Eisenb.°B 1010,- 1080,- 1030,- 1100,- Oberschles. G'ienind. 765,- 840,- 740,- 835,- Phönir Vergb.-Akl 1394,601500,- 139c,- 1490,- Vad.Anilin»u. Soda 850,- 870,- 850,- 860,- Höchster Farbwerke. 770,- 810,- 785,- 799,75 Allg. Elektr.-Ges. . 800,- 850,- 798,- 880,-

Selten & Guilleaume 990, 940, - 860, - 880, - Schuckert-Werke. . . 740,- 815, - 765,- 805,-

Adlerwerke 550,- 600,- 544,- 57u,-

Daimler 499, 518,- 495.50 520,-

4° ° Hess. Staatsanl. 77,- 78,75 7o,- 73,10 Electron Griesheim 691,- 950,- 880,- 925,- Dtsche. Dereinsbank 180 - 195,

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 6. Juli. 7. Zuli.

Arnstd.-Rotterd. 17627,90 17672,10 20873,25 20926,26 Brüssel-Antw. . 3495 GO 3504 40 3905,10 3914 90 Ehristtania . . . 7599,50 7609,50 3938,80 8961,20 Kopenhagen .. 9887,60 9912,40 11660,40 11689,90 Stockholm. . . . 11835 15 11864,85 13682,85 13717.15 HelsingforS. . . 990,75 993,25 1136,55 1141,45 Italien 2022 45 2027,50 2297,10 2302,90 London 2037,55 2042,55 2397, - 2405,- Deuyork 454/43 455,57 526,84 528,16 Paris 3665,40 367t,60 416 ,75 4180,25 Schweiz 8689,10 8710j9ü 10112,30 10137,70 Spanien 7091,10 7108,y5 Deuffch-Oesterr, 2,05 2,09 2,23 2,27

Prag 823,yO 876,10 1084,60 1087,40

Budapest .... 38,70 37,80 42,44 42,56

Buenos Lire» . 164,74 165,22 190,75 191,25

Bulgarien . . . 303,60 304,40 348,55 349,45

Japan 218,50 219,50 252,- 258, Rio de Janeiro 63,91 67,09 77*41,- 7159,-

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. C. 7. 7.7.

Zürich Fr. 125.40 1,15 1, -

Amsterdam Fl. 59.20 -,57 -.49

Kopenhagen Kr. 88.80 1,05 -,90

Stockholm Kr. 88.80 -,9C ,67

Wien Kr. 117.80 Prag Kr. 11730 H,b2

London Sh. 97.80 Reuhork I 23.80 -.22 -,19

Paris. . Fr. 125.40 2,80 2,40

Züricher Devisenmarkt. 7. 7. 6. 7,

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 Fl. = 203. - 208.25 Deutschland 100 Q21L = 1.11 1*22

Wien 100 Kr. 0.025 0.02 Prag 100 Kr. = 10.50 10.175

Paris 100 Fr. 41.95 43.05

London \ £ = 23.29 23.35

Italien 100 2. = 23.15 24.05

Brüssel ....... 100 Fr. = 39.20 43.55

Budapest100 Ät. = 0.44 0.45

Reuhork 100 $ 523.50 524-50

Agram 100 Kr. = 1.587 1.625 Warschau 100 Ät. = 0,107 0,11

Märkte.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

mc F ra nkf u r t a. M , 7. 3ali. Starke Mämte mit Gemüse und Obst zeichneten die lausende Woche a.rs. Aas Holland anb Italien trafen für den Großhandel größere Posten Kar­toffeln ein. Auch das Angebot von Kartvfieln alter Ernte ist noch sehr reichlich. Gleichwohl ist au| dem Markt kein merkliches Sinke,i der Preise wahrzunehmen Beim Großderkaaf koste­ten Kartoffeln (alter Ernte > 270300 Ml., ita­lienische und holländische 750- 800 Mi. der Zent­ner: Zwiebeln 500- 650 Mk.; Kernerdsen 600 bis 900 Mt.: holländischer Blumenkohl das Stück 2831 Mt. holländische Äbmaten das Pfund 30 MI., italienische 20 Mk.: grüne Bohnen das Pfund 910 Mk.: ©arten das Stück 12-15 Mk.: Kopfsalat die Staude 80 Ps. bis 1,30 Mt. und Rettich das Stück 23 Ml. Bei Erzeugern War­den grüne Bohnen der Zentner mit 10001100 Mark; Kernerbsen das Pfund mit 1012 Mk.: Kohlrabi das Stück mit 1- 2 Mt.: Gelberüben das Bündel mit 11,50 Mk.: Gurten für Salat mit 1420 Mk.: Rhabarber das Pfund mit 1 bis 1,20 Mk.: Römisch kohl dos Pfund mit 45 Mar«: Kopfsalat die Staude mit 0,90- 1,80 Mk. und Rettich das Stück mit 2,503,50 Ml. be­zahlt. Auf dem Obstmarkt kosteten die Kirschen der Zentner 650850 Ml.: Heidelbeeren 1400 Mk., Johannisbeeren 13001400 Mk.: Himbeeren das Pfund 2226 Ml. and Erdbeeren 24515 Mark. Auf dem Fischmarkt kosteten Flußfische das Pfund 18-32 Mk.: Seefische 14-18 Mk. Butter hat den Preis von 9295 Mt.: Mar­garine 4648,50 Mk. pro Pfund erreicht. Eier mußten im Großeinkauf das Stück mit 6,80 bis 7 Mk. bezahlt werden.

Mainzer Produktenbörse.

Mainz, 7. Zuli. Die heutige Börse verlief infolge, der unnormal hohen Devisenkurse äußerst fest. Da sich die Preisforderungen in kurzen Zwi­schenräumen überschlugen, waren Rotierungen nicht möglich.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Der Gesetzentwurf über die Pflichten der

Beamten der Republik.

Berlin, 7. Zuli. (WTB.) Der Rcichsrat beschäftigte sich gestern mit dem Gesetzentwurf über die Pflichten der Deamten zum Schutze der Republik. Zn dem Entwurf wird fest- gestellt. daß die Eidesleistung der Beamten zu einem festgesetzten Zeitpunkt stattfinden soll, und daß die Verweigerung der Eidesleistung die sofor­tige Entlassung des Beamten zur Folge hat, ohne daß ihm irgend welche finanzielle Ansprüche zu- stehen. Der Reichsbeamte wird verpflichtet, für die verfassungsmäßige republikanische Staatsgewalt cinzutreten und alles zu unterlassen, was mit sei­ner Stellung als Beamter der Republil nicht zu vereinigen ist. Zur Durchführung des Gesetzes sol­len die vorhandenen Disziplinargerichte verstärkt werden. Ferner soll ein besonderer Dis- ziplinarhof emgerichtet werden und zwar ein kleiner Disziplinarhof als erste, ein großer, als zweite Znstanz.

Der bayerische Gesandte, von Praeger, er­klärte, daß. eine so wichtige Vorlage, die die ver­fassungsmäßigen Rechte der Beamten in noch nicht dagewesener Weise beschränke, nach Ansicht der bayerischen Regierung nicht übers Knie gebrochen werden könne. Für Bayern sei das Gesetz nichtannehmbar. Zn der G es a m t a b st i m- m u n g wurde der Entwurf mit49gegenl6 Stimmen angenommen. Gegen das Gesetz stimmten die Vertreter Bayerns, Ostpreußens, Brandenburgs, Pommerns. Westfalens, der Rheinlande und Hessen-Rassau.

Schutz der Zeitungsbelriebe.

Berlin, 7. Zuli. (WTB.) Aus Anlaß der in den letzten Tagen an verschiedenen Orten

Deutschlands begangenen Ausschreitungen gegen Zeitungsbetriebe hat der Ver­ein Deutscher Zeitung s verleg er öas Reichsminifterium des Innern mit allem Rachdruck gebeten, geeignete Schritte zum Schuhe der Zei­tungsbetriebe zu unternehmen.

Die stürmische Stadtverordnelensitzung in Köln.

Köln, 7. Zuli. (WTB.) Die gestrige Sitzung der Stadtverordneten wurde vom Oberbürgermei- ster mit Worten der Verurteilung der Freveltat an Minister Rathenau eröffnet, welche die Ver­sammlung stehend anhörte. Bei der Verhandlung über den Antrag der sozialdemokratischen Frak­tion. für den Kaiser Wilhelm-Ring unb den - Hohenzollern-Ring die Bezeichnung Walter Rathenau- und Erzberger-Ring und für die Hohenzollernbrücke bei der Regierung die Dezeichnung Dombrücke zu erwirken, entstan­den Lärmszenen. Mitglieder der äußersten Linken versuchtengegen Mitglieder der Rechten tätlich zu w-erden. Desoirders tat sich hierbei der knnmunistische Abgeordnete Reuhauser hervor, der bei dem Versuch, tätlich zu werden, sogar seine Zacke ausgezogen hatte. Zufolge dieses Zwischen­falles erklärte der Oberbürgermeister die Sitzung für geschlossen. Reuhauser war inzwischen ver­schwunden. Eine Abstimmung über den sozial­demokratischen Antrag erfolgte nicht.

Die Abstimmung über die Kriegsschuldfrag«, in der französischen Kammer.

Paris. 7. Zuli. (Havas.) Die Kammer hat in einer Rachsihung die Znterpellationsdc- batte über die Kriegsschuld fortgesetzt und schließ­lich mit 4 8 7 gegen 65 Stimmen eine Tagesordnung der Sozialisten abge­lehnt, welche die Schaffung einer Kommission zur Untersuchung des Llrsprungs des Äre*;.^ verlangt hatte. Daraüf wurde mit 532 gegen 65 Stimmen eine Tagesordnung angenommen, welche den Verleumdungsfeldzug brand­markt und zurückweist, der von Deutschland organisiert worden sei. um die Verantwort­lichkeit für den Krieg abzuwenden trotz der Unter­zeichnung des Versailler Vertrages und der Be­stätigung des darin enthaltenen Bekenntnisses der Schuld am Kriege durch den deutschen Reichstag vom 12. Mai 1921. Die Sitzung wurde nach dem Havas-Bericht ' mit Hochrufen auf die heilige Einigkeit und die Republik geschlossen.

Die Wahlen in Holland.

Amsterdam. 7. Zuli. (WTB, Von 18 Hauptwahlkreisen des Landes sind bisher die Wahlergebnisse von 13 bekannt. Es find darnach gewählt: 26 Katholiken, 20 Sozialdemo­kraten, 22 Orthodoxe Protestanten, 9 Liberale. 5 Demokraten und 2 Kommunisten: mithin bis jetzt 48Abgeordnete der Rechten und 36ber£mtcn.

Mas koche ich morgen

Ein Gericht aus Teigwarea

Nuöepfiuflcmf mit Aetfchresten

vozn brauche ich: */, Pfd. Nudeln, 120 Or.

Zlerschreste oder Schinken, 2 Eier mir Mitch ver­rührt, Salz, lagenweise in die Zorm gelegt.

20 Minuten Sackzeit. Salat dazu.

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Zahn schmerz. Rheuma »mui!» 2712c

behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: Die Firma Hausgesellschaft der Arbeit« gebet zu Gießen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Erhaltung von Geschäfts« und Wohn- räumen für die Zwecke des Arbeitgeberverbandes in Gießen. Das Stammkapital beträgt 100 000 Mark. Direktor Peter Thome, in Gießen ist zum Geschäfts- führer bestellt. Der Gesellschaftsvertrag ist am 15. Marz 1922 und 14. 3uni 1922 sestgestellt. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch 2 Geschäftsführer vertreten. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der geschriebenen oder auf mechanischem Wege hergestellte Firma der Gesellschaft ihre Namensunterschrist beifügen. Be­kanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im deutschen Reichsanzerger. 6456B

Gießen, den 30. Juni 1922.

_____________Hessisches Amtsgericht._____________

Für die Feldbereimgung Treis a. d. Lumda soll Samstag, den 22. Juli 1922, vorm. 10 Uhr, die Erbauung einer Eisenbetonbrücke von 8,00 Meter Spannweite aber die Lumda öffentlich vergeben werden. Verdingungsunterlagen liegen während der Amtsstunden bei uns offen. Angebotsvordrucke ohne Zeichnung sind für 15 Mk. bei uns erhältlich.

Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Auf­schrift versehen, posffrei bis zum Eröffnungstermin bei uns einzureichen. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. ,2uschlagsfrist 3 Wochen. 64528

Gießen, den 4. Juli 1922.

Hessisches Kulturbauamt Gießen.

______H. Steinbach, Regierungs-Baurat.__

Wenig gebrauchter, saft noch neuer, 2 m langer

HandfederWagen

(ktoupöform) innen und außen mit Blech beschlagen, gute, neue Bereifung, geeignet als Milch-, Metzger« oder Backer« wagen, steht zu verkaufen gegen sofortige Zahlung. Angebote mit 'Preisangabe sind bis 20. Zuli 1922, vormittags 10V, Uhr, hier einzureichen. Zuschlags­frist 8 Tage. Besichtigung täglich.

Marienschloß bei Nockenberg, den 1. Zuli 1922. Hessisches Landeszuchthaus. 6451D

Bekanntmachung.

Der Nachtragsvoranschlag der ifrael. Religions- gemeinde Gießen für 1922 Rj. liegt 8 Tage lang in der Wohnung des unterzeichneten ersten Vorstehers zur Einsicht der Beteiligten offen.

Gießen, den 7. Zuli 1922.

Der Vorstand der iftael. Religionsgcmemde Gießen. Moritz Strauß. [6476D

Vermögens - Bilanz vom 31. Dezember 1921.

Aktiva.

Kassebestand 11 579.93 Wertpapiere Mk. 249 320. -

3°/0 Abschreibung Mk. 8 130.- . 241 190.- Gesckäftsguthaben bei Genossenschaften 3 000. - Geschäftsmobiliar und Utensilien . . . 240.-

Bank-Guthaben in laufender Rechnung . 510 317.- Guthaben in lauf. Rechnung bei Genossen 237 487.81 Hypotheken 228 480. - Kaufschillinge 11 770.-

Zinsenreste, fällige (Aktiv«) und ooraus-

bezahlle (Passiv«) Zinsen 3 479.85

Stückzinsen (nicht fällige Zinsen von Aktiv-

Kapitalien)........... 1 675. -

Ausstehende Kapitalertragsteuer. . . 1 340. -

Summe der Aktiva 1 250 559.69

Passiva. jt

Reservefonds 8 810. - Betriebsrücklage 4 629.37

Geschäftsguthaben der Genossen . . . 14 575.- Spareinlagen 943 872.60 Schuld in laufender Rechnung an Genossen 273 125.61 Rückständige Umsatzsteuer 410.50

Rückständige Kapitalertragsteuer . . 4 055.

Summe der Passiva 1 249 478.08

Reingewinn 1081.61

1 250 559.69

Gesamtkasseumsatz in 1921 Mk. 2 500 037. -

Mitgliederstand Ende 1920 .... 135 Zugang in 1921: 15; Abgang: 6 == 9 Mitgliederstand Ende 1921 .... 144 Reiskirchen, den 25. Mai 1922.

In 1921 verwehrten sich die Geschäftsguthaben um Mk. 712.-, die Haftsummen um Mk. Betrag der Gesamthaftsumme Ende 1921 Mk. 144 000.

Spar- und Darlehnskasse

eingetr. Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht.

Der Direktor: Der Rendant:

Schomber. LaunspachV.

Bemerkt wird noch, daß der Zinsfuß von 4".,°0 auf 5°/g und von 5% auf 5* .".. rückwirkend vom'l. Zan.

1921 an festgesetzt worden ist. 6448E)

Bekaummmyimq,

Der Voranschlag der ©enicinöc In ringen für 1922 Rj. liegt von Dieiistag, den 11. Juli, di-, ein» schließlich Montag, den 17. Zuli 1922, aus unserem Amtszimmer zur 'Einsichtnahme offen. Es ist die Lr- hebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die '.'lusmörker herangezogen werden.

Rödgen, den 8. Zuli 1922. 6468D

Bürgermeisterei Rödgen. Kraushaar.

törüiWerger Uferöe - BetWernngs :Berein ia GrMerg (Assen). Die Besichtigungen und Reuaufnahmen der Pferde finden statt:

Orte der Habenau, in Londorf:

Donnerstag, den 13. Zuli l. Z., vorm. 71/., Uhr.

Orte des Dufecker Tals:

Montag, den 17. Juli l. Z., vorm. 3 Uhr in Reiskirchen und um 10'/, Llhr in Großen-Duseck.

Schiffenberg und Umgegend:

Mittwoch, den 19. Zuli l. Z., nachm. l/< Uhr in Garbenteich.

Auf 8 21 der Satzung wird hingewiefen.

Grünberg, den 7. Juli 1922. 6460V

Für den Vorstand: Schäfer, Direktor.

Trauer halber bleibt mein Geschäft bis Samstag, den 15. Juli geschlossen.

Eduard Rosenbaum Hörnsheim

Hm den Landwirten und sonstigen Znteressenten Gelegenheit zu geben, sich über die Anwendung der Kunstdünger unter den heutigen Verhältnissen zu unterrichten, hält die Landw. Schule Lich vorn 10. bis 15. Zuli in Gießen im Hotel Schwab (Felsenkeller) von vormittags 811 Hhr einen Knr|u$ über Düngung ... Bodenbearbeitung""

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in größeren und kleineren Beträgen sowie den An« uno Verkauf von Hausgrundstücken vermittelt der Hausbefitzerverein, Bahnhofstr. 46. giB.

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