Vom
Beste
FABRIK KESSLER & CO. GELNHAUSEN
Gießener Hochschulgesellschaft
zu dem Vortrag freien Zutritt.
6298v
06754
Ludwigstr. 28.
Telephon 854.
Am- unö
Astoria-Liditspiele
abzugeben.
06773
I w
i Leo Jakob
Otoftrn QSnfecf, Tel. 31.
la Rindfleisch
48 mt lajungesRuh-
Durch günstigen Einkauf i bin ich in der Lage
Zwetschkenstiel
Asterweg 48 I.
Auf der Hauptversammlung unserer Gesellschaft Sonntag» 9. Juli 1922, hält Prof. Dr.Jesionek einen Vortrag über:
Die wissenschaftlichen Grundlagen der Hautpflege. Der Vortrag findet statt vormittags um 11 Uhr pünktlich im großen Hörsaal der Universität. Gäste haben
MWU
wett unter Tagespreis
Bevor Sie verreisen
nehmen Sie eine
Reisegepäckversicherung (Mark 10000.— kosten für 4 Wochen innerhalb Deutschlands Mark 30.—। K. Rüohr, Assekuranz, Gießen
Drucksachen für den Geschäfts- und Privatbedarf in erstklassiger Ausführung zu mäßigen Preisen liefert die
B Ethische Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange Gießen, Schulstraße 7 - Telephon 51
W ^8
I
’ Oes v® Qbo», ßwtenJSUn8tt-
»I-C« der fanSenen in Jf8 5tei,
%"■»<»” sgft!' r..7ÄZ
unt» Steuern bi uubergestetlt: der S ft NÄusgteichsstvckd^ KKr ^-gegenüber. Mer «Mm durch Anleihe
KUSsaqe machst toran M Süd.
starker M-
OrMirdel zieh! otm 'W1 ans M>er even 2:ch deinem lchneM d sl'res Fetter zu er- ngdes^rcisam- hrer itnb «raft-
AnitsderiWi- v. Die ihrfdlfc auf sich im Jahre 1921 vermchrt IMeson- i üverfchrenenFuhr. CisenLahMbergLngeo . Die Unfälle sind sigkeit der Deschirr- :crncr Verden deS ös- infotge zu schnellen ■anlcn tefääbljjtßtet lerursacht. Auch die ch W M wünschen Hauptbahnzug in eine jtc Schafherde. Dir iren hin, die durch Befahren, besonders chnübergangen, sovie von Kraftvagen und igung von Bichherden törper entstehen.' -andesuniversi- niner M für die Zeit s dchin 1923 ist her er AechtSvissenschufl worden. , izohlungen auf die Finanzämter nn ^kehrs sind besondere n einjefäi« ®wta- 'N der erstmaligen, in >n »flotW» d-« tf im AM« M sind auch am Schal
nirgends ^JLe 'me einzige kg l wöchentli-h V T. >r und Tello
„ «toM
rÄrs 01 Ä aufatmend- in bcn nks 0er.,, Nqarct'c'
Ä>m7 bdt{i, mit .der ZU M Die Schritte. §
Wohnbau unb die übrigen De bände standen in Hellen Flammen. Der weitaus größte Teil der Getreidevorräte wurde ein Raub der Flammen. Die Höhe des entstandenen Schadens läßt sich noch nicht übersehen.
Hessen-Nassau.
fpd. Frankfurt a. M. 7. Huli. 3m Hauptbahnhof wurde am Donnerstag nachmittag der 32jährige Weichensteller H. Kraft auS Okarben (Oberhessen) von einer ‘Xangierabtei- hing überfahren und auf der Stelle getötet. Der Verunglückte hinterläßt Frau und vier unmündige Kinder.
Schiffs-Passagen
nach allen Ländern •■»•D für alle bed. Dampferlinien Hamburg-Neuyork
I Klasse von 215.- S, II. Klasse von 130.— $ General-Agentur der Rogal Mail Linie.
Hendsebls Reisebureau ß. m. b. H.
Frankfurt am Main, Schillerplatz 3. Telefon H. 5873.
Büchertisch.
— D 3herott - Duchholtz. »Der Kunstpfeifer von 6t Katharinen" Roman aus dem 16. Jahrhundert. Verlag 3. Wiescke, Branden bürg (Hmxl). — Gin kulturgeschichtlich interessantes Gemälde entrollt sich in dieser Erzählung aus alter Zeit Auch damals bestand das Leben der Menschen aus einem Wechsel von Freud und Leid. 3m Miterleben dieser Schicksale, die nicht von der nervenzerreibenden Llnruhe unserer Tage bestimmt werden, empfinden wir Menschen der Gegenwart Erquickung und Erholung.
— Die Leiden des jungen Werther von Ioharm Wolfgang von Goethe. HerauS- gegeben von Max Hecker. Mit 71 Abbildungen nach zeitgenössischen Vorlagen und einer Einfüh- rung in Werther und seine Zeit von Fritz Adolf Hönisch. Leipzig, Verlag von 3 3- Weber Don den Werther-Ausgaben, die die deutsche Der- legerwelt in diesem Erinnerungsjahr darbietet, ist diese eine der besten. Einer wertvollen Einführung in den Werther und seine Zeit folgt der Text des Romans und bann 71 Abbildungen nach zeitgenös fischen Vorlagen. Aus bestem Kunstdruckpapier sind hier die Ansichten von und aus den Goethestätten Wetzlar, Wahlheim (Garbenheim) und Bolperts Hausen. Porträts und Silhuetten der Hauptpersonen des Romans: Goethe's Lotten's, 3erusa- lems, Kestners und dann künstlerische Darstellungen, welche die Lektüre des „Werther" her- vrrgcrufen hat, wiedergegeben. Manches seltene Blatt, das bisher nur Eingeweihten bekannt war, erschemt hier zum erstenmal. Die Ausstattung des Werkes ifl ausgezeichnet. Das Buch wird sich viele Freunde erwerben.
„Vom Weibe bist du". Roman von Fritz Philippi. 5. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig. Düster und schicksalschwer reckt sich die geheimnisreiche Welt eines Zuchthauses auf, hell und gütig glänzt Frauenlisbe in daS Dunkel. Mit packender Kunst weih Philippi, der selber eine Zeitlang Zuchthauspfarrer gewesen, diese von den hohen Mauern umschlossene, bei aller äußeren Abgestorbenheit von Leidenschaften durchwühlte Welt uns erschütternd lebendig zu machen. Ein von hohem Frauenideal erfüll rev Rvrnan, wirkl'ichkeitsecht und spannend in der Handlung, lebensvoll in seinem gebarrtentiefeit Ernst und sopnigel Humor.
*• Dvn bet BezirVsfparrasse Di e- ßen. 3m zweiten VierteljaH'- 1.922 betrugen die Einlagen im Sparverkehr 10130000 Mark, im Scheck- und Uederweisungsveickehi' 35 465 000 Mark, zusammen also 45 595 000 Mark. DieR ü ck- zah langen betrugen im Sparvertehr 6 992 000 Mark, im Scheck- und Ueberweisungsverkehr 28 675 00Q Mari, zusammen 35 667 000 Mark. Mithin Ein lagen über schu ß 9 928 000 Mark, Gesamt- einlagenbesland Ende 3uni 1922 74 417 570 Mark.
fpd. Falsche Zehnmarkscheine werben gegenwärtig in Frankfurt a. M. in Geschäften und vor allem auf der Straßenbahn in großen Mengen verausgabt, ohne daß es bisher gelang, einen Verbreiter dieser Falschscheine zu ertappen.
< Sonntagskarten. Es ist in vielen Greifen noch nicht hinreichend bekannt, daß seit einigen Monaten wieder Sonntagskarten in einer beschränkten Zahl von Stationsverbindungen aus- gegeben werden, und daß diese Karten schon von mnruibenb mittags 12 Llhr ab benutzt werden .men. 3n G i e ß e n werden Karten ausgegeben och Bad-Rauheim 3. Kl. 18 Mk., 4. Kl. 12 Mk., -ich Braunfels 3. Kl. 15 Mk.. 4. Kl. 10 Mk., t ach Katzenfurt oder Braunfels 3. Kl. 18 Ms., 1 Kl. 12 Ml., nach Laubach über Hungen 3. Kl. 21 Mk., 4. Kl. 14 Mk., nach Lich 3. Kl. 10 Mk., 1 Kl 6.50 Mk.. nach Aidda 3. Kl. 23 Mk.. ' Kl. 15 Mk., nach Schotten über Aidda 3. Kl. 30 Mk.. 4. Kl 21 Mk., nach Wetzlar 3. Kl.
Ml., 4. Kl 5.50 Mk. Einmalige Fahrtunter- ' <j)ung aif der Hin- und Rückfahrt ist ge- attet. Liegen mehrere Sonn- und Festtage nteremander, so gelten die Karten zur Rück- lahrt bis zum letzten Sonn- oder Festtag. Der !ebergang in einen Eil- oder Schnellzug ist >cht gestattet. Don auswärtigen Stationen nach Aktien gibt es keine Sonntagskarten.
** Eine öffentliche Versammlung 1 ü r Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene fand am vorigen Montag abend auf Einladung des Einheitsverbandes deutscher Kriegsbeschädigter undKriegshinterbliebener, Ortsgruppe Gießen, im Restaurant Sauer, 08- waldsgarten, statt. Wan hatte alle Kriegsopfer zum Erscheinen aufgefordert und demgemäß war auch der Besuch sehr gut Derbandssekretär Decker- Fulda sollte über folgende zwei Punkte sprechen: 1. Gegenwärtiger Stand der Versorgung der deutschen Kriegsopfer. 2. Das Scheitern der -Einigungsverhandlungen unter den Kriegsopferorgan isativnen. 3n seinen zweistündigen Ausführungen behandelte der Redner den ersten Puntt nur ganz kurz, offensichtlich zum großen Leidwesen sehr vieler der Erschienenen, desto eingehender widmete er seine Betrachtung dem zweiten Puntte. Hierbei polemisierte er in an- hallender Schärfe gegen den Reichsbund der Kriegsbeschädigten, den er für das Scheitern der Eitligungsverhandlungen in vollem Umfange verantwortlich machte. Durch die anhaltend scharfe Polemik und die mehrfach stark persönlich auf Anwesende zugespitzte Sprechweise des Redners wurden die Anhänger des Reichsbundes in gereizte Stimmung versetzt, wozu wohl auch noch die Enttäuschung über die mangelnde Behandlung des ersten Punktes der Tagesordnung hinzukam. 3n der anschließenden Diskussion hallte das Echo der Referentenrede aus dem Munde der Reichsbundvertreter in vollem Umfange wider, die nun ihrerseits in Verteidigung ihrer Organisation dem Sinheitsverband die Verantwortung für das Scheitern der Einigungsverhandlungen zuschoben und weiter dem Vortragenden im Hinblick auf seine Rede und deren Zuspitzung ernste Vorhal- । ungen machten. Der ganze Dersammlungsverlauf ist bei ruhiger und objekttver Würdigung der Vorgänge als unerfreulich zu bezeichnen und er mar .sicherlich der Kriegsbeschädigtensache nicht förderlich. - 3m Interesse der Kriegsopfer, deren Angelegenheiten uns sehr am Herzen liegen und denen wir gerne die Spalten unseres Blattes öffnen, haben wir es bis heute für richtig gehalten, über diese Angelegen hell nichts zu berichten, weil wir die Aufmerksamkeit der Oeffent- lichkell nicht auf Vorkommnisse lenken wollten, die man im Interesse der Kriegsbeschädigten nur beklagen kann. Der Umstand, daß uns nun von einer an der Erörterung in der Versammlung beteiligten Seite eine Mitteilung zur Veröffentlichung zuging, die den Standpuntt dieser Selle zum Ausdruck bringt, alfo die Vorgänge nur unter einem Gesichtswinkel beleuchtet, veranlaßt uns doch, unseren bisherigen Standpunkt aufzugeben
mätynmp von Freistellen an der Schillerschalle wurde etnflintmig genehmigl Eine Eingabe der Direktion der Dlrndenanpalt um Olebrrlassung der Weidenuhung der städtischen Weidenanlagen am Pfingstbrunnen wurde ebenfalls genehmigt. Die Erhöhung der Grund- u. Gewerbesteuer wurde auf 1 Mk. für das Gewerbe, 1,20 Mt. für Gebäude und 2 Mk. für die Landwirtschafr auf je 1000 Mk Steuerkapital festgesetzt Das Hauptinteresse der Sitzung konzentrierte sich auf den Antrag der soziali>'tlschen Fraktionen^ „DaS Verbot der Arbeitsruhe der Beamten und Angestellten der ü t a b t Friedberg am 2 7. 3un i 1922 durch Herrn Beigeordneten Leucht ae ns". Der -3w hörerraum ist stark beseht, die Angelegenheit ruft eine mehrstündige, sehr lebhafte Debatte hervor. Der Tatvethalt ist. daß- der BeigeordneteL e u ch t- g e n s. der am 27. 3uni in Abwesenheit des Bürgermeisters die Geschäfte führte, den städtischen Beamten und Angestellten nicht dienstfrei gab, was bei den Teilnehmern der großen Demonstration lebhaften Widerspruch hervorrief. Stadtverordneter Michel begrünbete den Antrag, woraus sich Deig. L. in längeren Ausführungen aussprach und hauptsächlich folgende Gründe an- sühche: 1. Die Selbstverwaltung der Städte, die es dem Bürgermeister resp. seinem Vertreter vollständia frei stellte, in dieser Beziehung selbständige Anordnungen zu treffen. 2. Es handle sich in diesem Falle nicht um eine Trauerfeier für Rachenau, sondern um eine Straßendemonstration. 3. Den städtischen Arbeitern, die an der Veranstaltung U eilgenommen haben, wird für den Rachmittag kein Lohn ausbezahlt, während den Beamten und Angestellten ihre Bezüge nicht geschmälert würden, ilebethaupt sei er der Stadtverordnetenversammlung über seine Dienslführung keinerlei Rechenschaft schuldig, da er als Vertreter des Bürgermeisters vollständig selbständig verfügen könne. Rach einer längeren, teilweise sehr erregten Aussprache, an welcher sich der Bürgermeister, Beigeordneter Windecker sowie Vertreter aller Parteien beteiligten, wurde mit 14 gegen 9 Stimmen dem 'Beigeordneten Leuchtgens ein Mißtrauensvotum ausgesprochen: dafür stimmten die sozialistischen und demokratischen Abgeordneten. Die Mitglieder der sozialistischen Parteien erflärten, an keiner Gesamt- oder Kommis- sionssihung mehr teilnehmen zu wollen, in welcher Beigeordneter Leuchtg ens den Vorsitz führe.
sf. Friedberg, 6. 3u[i. 3n der gestrigen Hauptversammlung der Ortsgruppe Friedberg der Deutschen Volks- Partei, die im „Deutschen Hause" stattfand, gab zunächst Pros. Werner einen interessanten äleberblick über den Landesparteitag in Gießen am 6. und 7. 3uni, anschließend erstatteten der Schriftführer, Kulturinspektor A l t, den HahreL- berichi. und der Rechner, Reallehrer Rings- Hausen, die Rechnungsablage. Bei der nunmehr erfolgenden Vorstandswahl wurde an Stelle des zurückgetretenen 1. Vorsitzenden Oeionomierat Spieß Professor Kloos, an Stelle des aus Gesundheitsrücksichten zurücktretenden 2. Vorsitzenden Buchhändler Scriba Zimmemreister und Landtagsabgeordneter Füller und außerdem Lehrer D i ck l e r zum 3. Vorsitzenden gewählt.
Starkenburg und Rheinhessen.
fpd. Mainz, 7. 3uli. Aus den Stationen der Strecke Frarckfurt a. M—Mainz mußte gegen Hunderte von jungen Arbeitern, die in Rüsselsheim, Kelsterbach, Raunheim, GustavS- burg und Frankfurt beschäftigt sind, wegen Auf- und Abspringen von fahrenden Zügen, Heber- schreiten der Bahngleise, Renitenz gegen die Dahnbeamten usw. Anzeige erstattet werden. Trotzdem sind die Zustände auf diesen Bahnhöfen immer schlimmer geworden, so sehr, daß kürzlich Eisenbahnbeamte in der R o t w e h r gegen die Burschen zur Waffe greifen muhten. Die zuständigen Eisenbahndirektionen geben nunmehr durch Anschlag auf allen Stationen der Strecke Frankfurt—Mainz und in allen Fabriken bekannt, daß, falls nicht geordnete Zustände eintreten, jeder Verkehr von Arbeiterzügen zwischen Mainz und Kelsterbach eingestellt wird.
wd. Wvrms-Reuhausen, 6. Juli. Heute morgen brach in der ch L s e r s ch e n Mühle Grohfeuer aus, dem das ganze Gebäude zum Opfer fiel. Als die städtische Feuerwehr an der Brandstätte anlangte, war die Mühle bereits niedergebrannt und der
und mit ben vorstehenden Zeilen wenigstens eine Skizzierung des Abends zu geben. Aui die Redekämpfe selbst einzugehen, versagen wir uns nach wie vor, weil wir uns davon nichts Gutes für die Kriegsbeschädigtenfache versprechen, die wir gerne fördern, aber wn unliebsamen Rü:lwirlu>i- gen srcihalten mochten AuS diesen Erwägungen heraus glauben wir auch von dem Abdruck bei- Zuschrift absehen zu sollen. Wir find der Ansicht, daß die schwierige Lage der Kriegsbeschädigten keinen öffentlichen Streit der Organisationen verträgt, wohl aber gemeinsames Handeln zum Vesten der Kriegsopfer erfordert.
' Veränderte Pflegegeldsätze. 3n der Anstalt für Schwach- und Blödsinnige „Alice st ist" bei Darmstadt gelten ■ ab j. 3u(t folgende Pflegegeldbestimmungen Für jedes in die Anstalt ausgenommene Kind ist je nach den Vermögensverhältnisfen des Zahlungspflichtigen unb den Bedürfnissen des Kindes ein tägliches Pflegegeld von 15—20 Mk. zu entrichten. Selbstzahler haben außerdem noch die vorgeschriebenen Kleidungsstücke und Schuhe selbst au stellen. Erfolgt die Ausnahme auf Kosten einer öffentlichen Kasse, so beträgt das Pflegegeld in jedem Falle 20 Mark täglich. Für besondere Fälle ist der Abschluß besonderer Vereinbarungen zulässig. Für solche Kinder, für die ein den Mindestsatz über- steigendes Pflegegeld erlegt wird und die Kleider auf Grund besonderer Vereinbarung nicht pon den Angehörigen gestellt werden, ist von diesen ein im Ginzelsall festzusehendes Kleidergeld zu zahlen.
Bornotizen.
Tageskalender für Samstaa: Astorm-Lichtspiele, heute und morgen: „Tarzan , 2. Teil und „Die rote Rächt". Lichtspielhaus, Dahnhofstrahe, heute und morgen: „Die Rocht der Einbrecher" und „Mariechens Heimkehr".
— Tageskalender für Sonntag: Großer Hörsaal (Aniversitötsgebäude), 11 Llhr: Vortrag der Gießener Hochschulgesellschaft.
— Ein Festabend toirb vom Verein für das Deutschtum im Auslande am Freitag, den 14. 3uM, im Philosophenwald veranstaltet. (Siehe Anzeige.)
— Aus dem Stadttheater du reau. Auf die Aufführung des neien Lustspiels „Das 3 u B i I ä u m“ am Dienstag sei nochmals nachdrücklich hingewresen. Das Werk behandelt das 3ubt[äum in einer Mittelstadt und bringt sehr vergnügliche Situationen, die sich aus dem Zusammentreffen der alten Verbindungsbrüder nach so vielen 3ahren ergeben. 3n dem Personen reichen Stücke sind in den Hauptrollen beschäftigt, die Herren: Goll, Telekh, 3uhn?e, Volt, Feigel, Helllborn, Hebung, Schüler und Me Damen: Marcks, Rammel, Koop, T ürt u.o. m. Die Spielleitung führt Herr Fei- gel der auch den letzten Schwank der beiden Verfasser „Der keusche Lebemann" sv erfolgreich inszeniert hatte.
— DaS Bundesfest deS „Lahn- Dünsberg-Turnerbundes" findet am 15., 16. und 17. 3uli auf dem schön gelegenen Sportplatz zu Wieseck statt. Es beteiligen sich etwa 35 Turnvereine.
Landkreis Gießen.
* Harbach, 7. Juli. Für die Benutzung der Gemeindeviehwage werden von jetzt ab folgende Wiegegebühren erhoben: für Großvieh (Ochsen, Kühe und Rinder) für das Stück 4 Mk., für Kleinvieh (Kälber, -Ziegen, Schafe und Schweine) für das Stück 2 Mk. Ortsfremde bezahlen die doppelten Sätze. Die Wiegegebühren sind sofort nach der Wiegung zu erleaen.
* Hungen, 7. 3uli. Straßensperre. Wegen Vornahme von Walzarbeiten ist die Kreisstraße Hungen —Rönnenrvth bis auf weiteres für den Fährverkehr gesperrt. Der Verkehr geht über Dillmgen. — Die Sperre der Kreisstraße Langsdorf —Rieder-Dessingen ist aufgehoben.
* Leihgestern, 8. (Mi. Der Gesangverein „Liederkranz" wurde dieser Tage von seinem vor Zehren nach Amerika ausgewanderten Sangesbruder Karl Schaum mit einer ansehnlichen Geldsumme beschenkt.
Kreis Friedberg.
sf. Friedberg, 7. 3uli. 3n der gestrigen Stadtverordnetensihung wurde beschlossen, die Tagegelder und Reisekosten nach dem Vwrbilde des Staates zu erhöhen. — Die Ge-
Einer geehrten Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich mich in Gietzen, tonystratze 2 als heilkundiger niedergelassen habe.
Theodor Schmidt üngenötagnofe MomöoMOellmelfe. Sprechstunden täglich (außer Sonntags) von norm. 9 bis nachm. 4 Uhr
wer fein Geld Hebt, der färbt Kleider, Blusen, Strümpfe, Gardinen usw. nur mit den weltberühmten ^Heitmann'S Farbe«-, Marke „Fuckskopf im Stern", weil sie die besten sind.^ss
i Der Einstein-Film Relativitätstheorie
I Astorla-Lichtsplele
X 6480c
.Vor noch heute und morgen:
► Tarzan. 2. Teil
Tarzans Roman. 6481c ► 7 Akte. Ferner:
Die rote Nacht
v Detektiv-Drama in 6 Akten.
8h Ab Montag« nur 2 Tage:
Harry Hill in h Die Schmuggler von San Diego 14. Erlebnis. 6 Akte-
M Fen,er; Der Silberkönig Ie^delL


