Ausgabe 
8.4.1922
 
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im Werte von etwa 1800 bzw. 3200 bzw. 200 Mk. und verschenkten sie an nahe teils hier, teils in Cid) wohnende Verwandte. Auch steckten sie verschiedenen im Laden erschienenen Käuferinnen mit deren Wissen unbezahlte Gegenstände in

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wird in (Sieben Woh­nung gegen Tausch mit Marburg. Schri'l'tche Angebote unter 0365Tan den Gieh. Anz. erberen.

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Gießen, 4. April 1922.

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und 1921 eine grobe Menge von Haushaltungs-, Schmuck- und anderen Gegenständen

mit der Herstellung von genauestem, Komplettem Aluminiumpräzisions- gutz vertraut. Demselben wird Ge- legenheit geboten, bei befriedigen« den Leistungen Meister zu werden. Bewerbungen mit Lebenslauf und Lohnansprüchen sind zu richten unter F. T. 3204 an Ala-Haasenstein Sc Vogler, Frankfurt a. M.

3464z\

Gin v , nicht für seine Familie, so dah sie vollkommen der öffentlichen Armenpflege anheim­gefallen ist. Die wiederholten Aufforderungen des Armenamtes beantwortete er mit Untrer-

schämtheiten Weil er sich dauernd seiner Unter­haltspflicht entzieht, erhält er eme Haft strafe von vier Wochen.

Sin junger Handlungsgehilfe von hier, der in einer hiesigen Zigarrenfabrik in der Dandervlenausgabe beschäftigt war. entwen­dete im Aovember 1921 aus dem Lager, dessen Schlussel er sich angeeignet hatte, nach und nach 25 bis 30 Kistchen Zigarren und eine Anzahl Banderolen und verkaufte sie an_ einen Zigarrensortierer. Beide hätten an und für sich zu Gefängnisstrafen verurteilt werden müssen. Sie erhielten jedoch im Anschluh an das Gesetz zur Einschränkung der kurzen Freiheitsstrafen vorn 21. 12. 1921 mit Rücksicht auf ihre seit- herige Llnbestrastheit und auf das jugendliche Alter des Diebes Geldstrafen von je 4000 Mark.

3m Juli 1921 entwendete ein wegen Dieb­stahls schon wiederholt vorbestrafter junger Bursche von hier auf dem hiesigen Güterbahn­hofe aus einem dort stehenden Eisenbahnwagen etwa zwei Zentner Briketts. Met Rück­sicht auf seine Dorstrafen wird er zu einer Ge­fängnisstrafe von zehn Wochen verurteilt.

3m Mai 1921 kaufte ein Handelsman n auS Allendorf a. d. Lda. von einem Viehhändler in Treis ein Rind, ohne den vorgeschriebenen Echluhschein darüber auszustellen. Diese ilntcr- lai.uny mut) er mit einem Geldstrafe von 300Mk. hüben.

Drei Verkäuferinnen bzw. Lehr­mädchen eines hiesigen Warenhauses ent­wendeten in diesem im Laufe der Jahre 1920

Reisender

gesucht.

Zu möglichst baldigem (Eintritt sucht erste Marken. artikel-Firma, in ihrem Gewerbe führend, zur Be­arbeitung von Oberhessen und des nördlich, östlich und südlich anschließenden Teils von Hessen-Rassau einen bei den Groh, und Kleinhändlern der Kolonialwaren- branche gut eingeführten jüngeren, arbeitsfteudigen Reisenden. Für wirklich tüchtige Kraft, die Land und Leute aus den seitherigen Beziehungen bereits kennt und sich über bisher erzieste Erfolge auszu- weisen vermag, bietet sich gutbezahlte Lebensstellung. (Eintritt möglichst bald, spätestens 1. Juli b. 3s.

Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften, An- gäbe des frühesten Lintrittsterrnins, Referenzen und Lichtbild unt. 3391D an den Gießener Anzeiger erbeten.

auf)arten Tie zum Teil an zwei Franc r. zum Teil an einen Schausteller, der die Silbeifacbcn an einen Uhrmacher wciterveräuherte. Zum Teil verschenkte der eine Dieb mehrere Sachrn an eine andere Frau. Wegen der EinbruchSdiebstähle er­hielt der eine Gelegenheitsarbeiter, der schon vielfach wegen Diebstahls vorbestraft ist, eine Gesamtzuchthausstrase von vier 3abrcn, der an­dere, Ser noch verhältnismähig jung und dis jetzt nur wegen Unterschlagung bestraft ist, da­gegen eine Gesamtgefängnisstrase von einem 3ahr. Der Arbeiter and der Offenbacher Gegend, der wegen RückfallSdiebstahls schon mit Zucht­haus vorbestraft ist, erhielt wegen seiner Teil­nahme an Sein Einbruchsdiebstahl in der Woh­nung des Professors eine Zuchlhaussirase von drei Jahren. Den zu Zuchthaus verurteilten An­geklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Pauer von je fünf Zähren aberkannt. Wegen Hehlerei erhielten der Krastwagensührer sechs Wochen, der Schausteller und die eine Frau je eine Woche Gefängnis, die beiden an­deren Frauen dagegen Geldstrafen von 500 bzw. 300 Mk. ->r Wirt, der Metzger und der 11 br- macher raunten mangels ausreichenden Deweises von der Anklage der Hehlerei freigesprochen werden. --

Zum Besuche her Mit­glieder sucht Beamten' roarentierfebmentrale für den Bezirk Oberhessen einen jüngeren tüchtigen SeschäitSgewandten und ranchekundigen Reisenden sürTertilwarenm.Jirum, Tvesen und Provision. Schrift!. Offerten erb. an Gart Sonntag. (Sieben, Stevbanstr. 37 l. 3542b

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deren Handtaschen. Wegen D i e b st a h l s er­hielt die eine Verkäuferin einen Monat Gefäng­nis, die andere zwei Monate Gefängnis, das Lehrmädchen dagegen mit Rücksicht aus feine Zugend unter Anwendung des Gesetzes vorn 21.12. 1921 eine Geldstrafe von 500 Mk. Die teils hier, teils in Lich wohnenden sieben Hehler bzw. Hehlerinnen wurden zu Geldstrafen von je 300 Mk. bzw. 500 Mk. und die eine von ihnen zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat ver­urteilt. Drei ebenfalls noch wegen Hehlerei An- gefiagte muhten mangels ausreichenden Beweises freigesprochen werden.

Zwei Gelegenheitsarbeiter von hier stiegen im Januar l. 3. in einer Rächt zwei­mal in den Hof einer hiesigen Likürsabrik ein und entwendeten dort aus einer verschlossenen Kiste, die gewaltsam erbrochen wurde, insgesamt etwa 20 Flaschen Schnaps im Werte von ungefähr 1200 Mark. Sie brachten ihre Beute zu einem Kraftwagenfahrer, der sie an einen hiesigen Wirt, einen hiesigen Metzger und in Frankfurt absetzte. Einige Rächte darauf brach der eine der beiden Schnapsdiebe, der von dem andern gehört hatte, dah ein hiesiger Universi- tätsprofrifor verreist sei, und dah in dessen Woh­nung viele werivslle Gegenstände seien, zusam­men mit einem Arbeiter aus der Offenbacher Gegend, den er in der Zellenstrafanstalt in Butz­bach kennen gelernt hatte, in die Wohnung des Professors ein. Sie versuchten zuerst, durch das 2lbortfenster einzudringen. Als ihnen dies nicht gelang und sie gerade beratschlagten, was weiter zu tun sei, ging der andere Gelegenheitsarbeiter vorbei und sagte ihnen, als sie ihm ihre Rot geklagt hatten, sie müßten über die Loggia ein­bringen. Dies taten sie auch, konnten jedoch immer noch nicht in Vie Wohnung selbst hinein- fommen, sondern nur eine auf der Loggia stehende Truhe erbrechen, aus der sie verschiedene Gegen­stände stahlen. Endlich gelang es den beiden, den Laden zum Herrenzimmer loszureihen und durch das Fenster hineinzukvmmen. Sie erbrachen eine Reihe von Türen und Behältnissen und stahlen Hhrcm, Silber- und Schmucksachen, Kleider und Wäschegegenstände, sowie andere Sachen imWerte von cito« 10000 Mark. Diese Gegenstände ver-

.hat unS Immer alle nötigen Hilfsmittel zu- 1 kommen lassen und alle erforderlichen Trans- I Porterleichterungen verschafft. 3n vielen Teilen . des Landes laufen die russischen Eisenbahnen genau so gut wieder wie in Vorkriegszeiten, 1 und Eisenbahnzüge warten immer in den Häsen ' aus die ankommenden Hilfsschiffe.

Aach der Möglichkeit ei.ies Touristenverkehrs in Ruhland während des kommenden Sommers gefragt, erklärte MrS. Haskell, dah Touristen nicht lange dort bleiben würden, wenn man sie auch schon hineinliehe.3n Moskau," erzählte sie, .wird eine Person, die sich nach Sonnenunter­gang noch auf die Ekrähe wagt, einfach voll­ständig auSgeraubt, und man läuft Gefahr, dah einem die Räuber alles vom Leibe reihen, sogar Kleider und Schuhe. Einer unserer Hilfsarbeiter (ehrte neulich nachts zu feinem Hotel zurück, ba sah er solch einen Nachtwandler, der bis auf die Haut ausgezogen war und sroskschüttelnd und schimpfend durch die Strahen eilte, nachdem er kurz zuvor einen Zusammenftvh mit solchen Räubern gehabt hatte. Die stehlen, was sie nur erwischen können, nichts ist wertlos für sie. 3n den Läden sieht man nur billige deutsche Ar­tikel. Aus dem öffentlichen Markte strömen jedes-, mal die unglücklichen Menschen zusammen und verkaufen, was ihnsst von dem Rest ihrer Habe noch «geblieben ist, nur um ein Paar Eents zu erhalten. 3ch sah einen vom Alter gebeugten Mann, dem man seinen ehemaligen aristokratischen Stand noch anfeben formte; er zog einen kleinen Schlitten hinter sich her; darauf stand ein Kasten mit allerlei Krimskram, wie er wohl einstmals in einem Küchenschvank gestanden haben mag Den schleppte er nun zum Markte, um ihn za ver­kaufen und feinem entkräfteten Körper etwas Qtabrung zukommen zu Taffen.

Cvlonell Haskell's neuester Bericht wird durch feine eigene Frau nach Koblenz übermittelt. Er enthalt die ersten erfreulichen Rauigkeiten, die aus dem hungerleidenden Lande kommen, aus dem er seit einigen Monaten genaue Mit­teilungen sendet. Diese letzte Schilderung läht sich in folgende Punkte zusammen fassen: 1. Der Höhepunkt der Hungersnot im Wolga-Tale ist überschritten. 2. Von fetzt ab bessern sich die Ver­hältnisse in rascher Folge. 3 Abgesehen von unvorhergesehenen Schwierigkeiten werden alle Todesfälle von Hungersnot in einem Monat aufhören. 4. Mr. Hoover hat genügend Rah- rungSmittel auf dem Wege, um nal-eza 10 Mil­lionen Russen zu ernähren, d. h. fünfmal soviel Menschen, wie amerikanische Soldaten in Frank­reich waren. 5. Heber das Hoover-Programm hinaus werden keine weiteren Aahrungsmittcl für den Wolga-Distrikt bis zur nächsten Ernte benötigt, um die Hungersnot zu mildem; aber dabei sind die russischen Transportmöglichkeiten bis zum äuhersten in Anspruch genommen. 6. Di: Amerikanische Relief-Administration unter meiner Leitung ist eine organisierte und funktionierende Maschine, die alle Einzelheiten, die beim Ver­teilen der Rahmngsmittel in Betracht kommen, genau nach dem Hoover - Programm unter sicherster Kontrolle leitet und bestimmt. 7. Die Verantwortlichkeit, auch den letzten Hungerleiden­den zu erreichen, liegt direkt bei den Sowjet- Behörden. die die von uns benötigten Transport­mittel herbeizuschaffen haben. 8.Die Sowjets stren­gen sich sehr an, uns in allem gerecht zu wer­den und sich mit uns auf guten Fuh zu stellen:; und ich glaube, sie werden es auch in Zukunft tun. 9. Heber 100 000 Tonnen Komgetreide sind auf den Schienen von den Häfen nach dem Wolga- Distritt, d. h. genügend Rahrungsmittel. um fünf Millionen Menschen für die nächsten 7 Monate . oder darüber hinaus zu ernähren.

Vermischtes.

Don Räubern überfallen.

Weihwasser. 7. April. (WB.) Gestern nachmittag wurde auf dem Bahnhof Wolfshain der Kassenbote der Vereinigten Lausitzer Glas- werke, Oesterreich, der In Begleitung des 3n- genieurs Eben mit dem Zuge au« Weihwasser angekommen war und eine nur 500 Meter ent­fernt stehende Lokomotive besteigen wollte, um Lohngehältei nach der Hütte in Tschernitz za bringen, von vier (Räubern überfallen. Die Räuber streckten den Kassenboten burd) Re- volrerschüsse nieder, entrissen ihm die Geldtasche und flüchteten in eine Schonung Wolfshain ist em belebter Bahnhof. Die Räuber wurden so- fort energisch verfolgt. Dabei wurde der Hilfs­förster Moser, Baler von vier Kindern, von den Räubern erschossen. Einer der Verbrecher, welcher angeschossen wurde, machte feinem Leben durch einen Kopfschutz selbst ein Ende Zwei weitere wurden gefangen und der vierte ist entkommen. Oesterreich ist am Donnerstag abend seinen schwe­ren Verletzungen erlegen. Der Räuber, der sich in der Schonung bei Wolfshain erschotz, ist der Stratzenräuber Schulz aus Forst, ars dessen Ergreifung eine hohe Belohnung ausgesetzt ist. Er war an dem Heberfall aus den Kassen bot :n in Forst vor einigen Monaten beteiligt, b?r eben­falls am hellichten Tage ausgesühit wurde.

Turnen, Sport und Spiel.

- Die 32. 3nternationale Ruder- Regatta in Mainz wird vorn Mainzer Ru- der-Vercin für den 10. und 11. Huni ausgeschrie- fcn Am ersten Tage werdet 10. am ?.w nten Tage 12 Rennen abgehatten. Rhein-Vierer. Zweier ohne Steuer. Gastvierer und Erster Vierer ohne Steuer sind die Hauptrennen am Samstag, uno am Sonntag beben sich der Grotzherzogs Vierer der Atak-emische Vierer, der Einer Rheinpokal und der Erste Achter vom PiDgramm ab. Melde­schluss ist am 26. Mai bei Zustizrat Dr. Fried­mann. Clllab.Ladwigstratze 1.

DieXl.DeulscheMeisterschafts- Ruderregatta ift jetzt endgültig vom Mofel- und Saar-Regatta-Verband in Trier übernom­men worden. Als Termin ist schon seit langem der 13. August festgesetzt worden.

Der neueste Stand der Hungersnot in Ruhland.

Die Desundung der Derhälttiisse.

Die Tageszeitung für die amerikanischen Be- ; fahungstruppen, ,The Amarvc 'RewS". veroffent- , licht in ihrer Ausgabe vom 6. April einen Bericht deS Vorstandes der amerikanischen Hnterstuyungs- j aftion über die Hungersnot in Ruhland. Wir , geben nachfolgend eine Heberfehung des Artikels, : per die Lage im Hungergebiet auf Grund ge- naueftcr 3nformation von absolut authentischer , Seite schildert, wieder:

Der Höhepunkt der russischen Hungersnot in dem Wolga-Tale ist überschritten, und. wenn man unvorhergesehene Schwierigkeiten nicht in Betracht zieht, werden innerhalb eines Monats alle Todesfälle durch 'Verhungern in dem Wolga- Tale aufbören

Diese Rachrichten, die ersten von überzeugend optimistischer Qiatur, die seit mehr als vier fahren zum ersten Male wieder aus Ruhland herüberkommen. werden durch Frau Haskell, die Frau des Leiters der amerikanischen Relief- Administration, Herrn Oberst William Haskell, die soeben von einer Reise durch das Hunger­gebiet nach Koblenz zurückgekehrt ist, überbracht.

Sie Krisis ist überwunden", so sagt Mrs. 5)askell,aber das bedeutet noch lange nicht, dah ic Leiden der Bevölkerung nicht Immer noch sehr grob sind. Die amerikanische Hilfsadministration tonn jetzt in dem ganzen Hungerdistrikt dem Verhungern vorbeugen, aber trohhem wird es dort noch Millionen von unterernährten Men­schen geben; Bauern, die fast nichts anzuziehen haben und die sich immer noch auf Monate hinaus in einem Kampf auf Leben und Tod befinden.

MrS. Haskell gab schlicht ihre Eindrücke wieder und vermied es, ein besonders sorgenvolles Bild zu malen von Sem gewaltigen Elend der Bevölkerung Ruhkands in dem Wolga-Distrikt. Sie erzählte auch von einem alten Bavern. der zu ihr kam und sagte, er habe einen Sohn in Amerika, der ihm eine Rahrungsmittelanweisung Ssenden konnte. Der Alte präsentierte nun diese nmeifung bei den Hilssbeamten ohne grobe Hoffnung, dah ihm für diesen magischen Zettel auS Almerika etwas zu essen gegeben werden könnte Als ihm jetzt die Beamten das Paket mit den Rahrungsmitteln übergaben, wurde er ohn­mächtig.

Den grauenvollen Anblick und die schreck- lfchen Vorkommnisse in dem Tale kann man kaum wiedergeben." fuhr Mrs. Haskell. die Frau des Direktors der A. R. A. fort,Kannibalismus herrscht ohne allen Zweifel."Während des Win­ters, als die Häfen des Schwarzen Meeres und der Ostsee fest zugefroren waren, konnten unsere Hilfsschi'ffe nicht landen und ihre rettende Rah- rung löschen. Das waren schlimme Tage für die Administration; die Rot war ja so grob und die Llahrung war so nahe, aber nicht einmal ein Eisbrecher war in der Lage, einen Weg für die von Amerika kommenden Schiffe zu bahnen. AIS bann das Eis brach, da herrschte wieder die Rot- Wendigkeit für Saatweizen vor, der sich ebenfalls in den Häsen befand." »Wenn wir den Saat- weizen nicht erst nach dem Wolga-Distrikt senden, steht uns ein weiteres Hahr der Hungersnot bevor," sagten die Sowjetbeamten zu Colonel Haskell.Hnb wenn wir den Saatweizen zuerst verteilen, dann wird er von den hungernden Bauern als Brotgetreide ausgegessen," sagte daraufhin Colonel Haskell. Man einigte sich schließlich in der Weise, dah das Rahrungs- getreibe zuerst abgesandt wurde. Ratürlich wird nun die Ernte dieses Hahr erst spät einkommen können, entsprechend der späteren Aussaat. Sogar die Witterung schien sich manchmal gegen diese unglücklichen Leute verschworen zu haben; denn das Wetter war oft fürchterlich.

Mrs. Haskell verneinte alle Gerüchte, die In den Vereinigten Staaten verbreitet werden, daß nämlich die Sowjetbeamten das Hilfswerk ge­hindert hätten. .Die Sowjetregierung." sagte sie.

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