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1070,- 1190,
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633,
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Electron Griesheim 1195,- 1095,*
Dlsche. Derelnsbanl 226.*- 225,-
1198, 980,
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77.50 245,— 435,-
92,75 651,50 481,- 325.- 325,- 580,- 445,- 345,- 335 -
76.50 74.50
1150,- 1080,-
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452, 74,
100 3L 100 Mk.
100 Ar.
100 Ar.
100 Fr.
1 £ 100 L.
Wechsel auf
Holland.......
Deutschland . . . .
Wien........
Prag........
Paris....... .
London...... Italien.......
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Reuyork. ......
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Warschau.....
5.9.
77,50 230,- 440,-
86,25 705,- 510,- 335,- 330,- 604,- 458,- 365,- 340,-
2301,- 5000,- 1060,—
910,- 2800, - 1502,- 1085,-
745,-
970,-
1050,-
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S'/oDtsch. Kriegsonl. 4°/^Dtsch. Reichsanl. 3"/gDtsch. Reichsanl. 4°/0 Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Aationalbank s. D..
Kurs 6.9. 77,50 240,- 445 - 87,- 655,- 462,- 320,- 325,- 595,- 438,* 350,- 330,-
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Büchertisch.
— DerewigeStrom. Rheinische Erzählungen, herausgegeben von Leo Sternberg Der (Sorten Eden, Dortmund. — Beiträge namhafter Autoren der Gegenwart sind hier zu einem Werke vereinigt. Am Rheine spielen alle diese so verschiedenartigen Geschichten, die mit packender Lebendigkeit von den Leidenschaften und Empfindungen der dort lebendefi Menschen reden.
— Leonhard S chri ckel: Hedwig und Bernhard. Derlagsanstalt Greiner & Pfeiffer, Stuttgart. — Das geschmackvoll ausgestattete Bändchen er-ählt in der rhythmischen Form des Hexameters von der jungen Liebe zweier Menschen und erinnert so vor allem an Voß' „Luise“.
— HeleneDoigt-Diederichs:Mann und Frau Verlag Eugen Diederichs. Jena. — Alle Phasen der Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern spiegeln sich in dieseirlebensvollen Bildern wieder. Fast hinter allen steht der große Krieg, der ja in irgendeiner Form in das Se'lenleben eines jeden Menschen eingriff und eine Entscheidung nach der guten oder schlechten Seite erzwang.
205.-
0.39?
0.007-
18.40
41.05
13.49
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38.60
0.249
52625
1.55 0,075
Züricher Devisenmarkt.
6.9.
GALENUS CHEMISCHE INDUSTRIE FRANKFURT a. M. - FECHENHEIM, WERK MAINKUR
fpd. Frankfurt a. M., 6. Sept. Einbrecher kehren langsam aus der Sommerfrische zurück. Das merkt man an der Zunahme der Geschäftseinbrüche. In der Rächt zum Dienstag drangen Diebe von der Straße aus durch ein Schaufenster in ein Schmuck- warengeschaft auf der Ka'.serstraße und stahlen Waren für etwa 150 000 Mark. Ein Einbrecher wurde morgens früh vom Hausmeister im Laden überrascht. Er sperrte aber den Mann in den Keller, wobei er mit dem Revolver drohte. Als der Hausmeister durch einen zweiten Ausgang ins Freie zurückkehrte und Alarm schlug, war der Einbrecher längst über alle Berge. — In der gleichen Nacht stahl man ebenfalls aus einem Ladengeschäft der Kaiserstraße — diesmal kam man durch Nachschlüssel in die Räume — etwa 40 Dutzend wertvoller Tabakpfeifen und einen großen Posten Damenwäsche im Gesamtwert von mehr als
in 1 ötb. 5 Mim 13 Sek., 8. Preis Heinrich Söhngen in 1 Std. 5 Min. 33 Sek., 9. Preis Heinrich Zörb in 1 Std. 8 Min. 9 Sek.
Marktkotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum:
Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien....
. Prag .... London. . . Neuhork . . Paris. . . .
Frankfurter Getreidemarkt.
Frankfurt a. M., 6. Sept. Weizen alter Ernte 6000 Mk. Weizen neuer Ernte 4900 bis 5300 Mk. Roggen 4800—5100 Mk. Sommergerste für Brauzwecke 5800 bis 6000 Mk. Hafer alter Ernte 5900 bis 6400 Mk. Mais (Mixed) 5000 bis 5200 Mk. Weizenmehl (füdd. Spezial 0) 9000 bis 9600 Mk. Roggenmehl 6200 bis 6400 Mk. Weizen- und Roggenkleie 3100 bis 3300 Mk. Tendenz: matt Neuer Weizen schwer verkäuflich.
Doch. Gußstahlwerke 2490,- 2100,- 2475,- 2325, Bud-Gisenw.-Akt. 1324,- 1200,- 1325,- 1200, D.-Luxemb. Bergw.. 2450 — 2200 — 2500, - 2205, (Selsenkirch. Bergw.. 2530,- 2350,- 2500, tzarpener Bergbau. 5100,- 4950,— 5200, Oberschl. Eisenb.-D. 1150,- 1098, Oberschles. Eisenind. 1075 - 950, Phönir-Bergb -Akt. 2950'- 2800, Bad.Anilin-u. Soda 1570,- 1505, Höchster Farbwerke. 1180,- 1085, Allg. Elektr.-Ges. . . 805,- 740, Felten L Guilleaume 1140,- 1016, Schuckert-Werke. . . 1170,
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Der griechisch-türkische Krieg.
Paris, 5. Sept. (WB.) jS>ie französische Regierung hat im Laufe des Tages durch Vermittlung der britischen Botschaft in Paris eine Mitteilung der englischen Regierung erhaltem worin sie aufgefordert wurde, zu prüfen, ob evtl, ein Schritt zwecks Abschlusses eines Waffen st ill st andes zwischen Griechen und Türken möglich fei. Die Antwort der französischen Regierung an das Foreign Office ist im Laufe des Abends erfolgt. Obgleich am Quai d'Orsay keinerlei genaue Mitteilung aus dem Inhalt der während des Tages zwischen Paris und London ausgelauschten Informationen gegeben wurde, darf aus der Schnelligkeit, mit der das französische Ministerium des Aeuhern auf den britischen Vorschlag geantwortet hat, geschlossen werden, daß ein Abkommen zwischen beiden Regierungen erreicht werden wird.
Konstantinop e l, 5. Sept. (WB.) Havas. Mustapha Kemal Pascha hat eine Proklamation an das nationalistische Heer erlassen, worin er es zu seinem Sieg beglückwünscht. Die Proklamation schließt mit den Worten: Die türkischen Nationalisten dürfen mit Recht vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Re ic Kämpfe sind noch in Anatolien wahrscheinlich. Euer nächstes Ziel ist das Aegäische Meer. Vorwärts!
Paris, 6. Sept. (WTB.) Nach einer Agenturmeldung bestätigt sich das Gerücht von der Räumung Bru s sas durch die griechischen Truppen. Die Schlacht soll erbittert gewesen sein. Es soll dabei vielfach zum Handgemenge ^gekommen sein.
London, 6. Sept. (WTD.) Reuter erklärt, in gut unterrichteten Kreisen in London herrsche die Ansicht vor, dah die Katastrophe des griechischen Heeres in Kleinasien jetzt vollständig sei und wenig Hoffnung bestehe, daß irgend etwas jetzt das griechische Heer vor dem Zusammenbruch retten könne. Die griechische Regierung appellierte an die Mächte, um einen Waffenstillstand herbeizuführen.
Ein Dementi
der Ermordung König Alexanders von Serbien.
London, 6. Sept. (WTB.) Rach der ..Daily Mail" ging gestern in den Haupt« städten Europas das Gerücht, König Alexander von Serbien sei ermordet worden. Die serbische Gesandtschaft in London erklärt, daß sie keinerlei Bestätigung dieses Gerüchtes habe.
Die gesteigerten Lebenshaltungskosten.
Derlin, 5. Sept. (Wolff.) Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten stieg nach den Erhebungen der statistischen Reichsbeamten über die Aufwendungen für Ernährung, Heizung, Beleuchtung und Wohnung im Durchschnitt im Monat August auf 7029 gegenüber 4990 itn Juli. Die Steigerung beträgt 40,9 v. H. und übertrifft somit den Steigerungssatz von 32 v. H. vom Juni zum Juli noch erheblich. Die Reichsindexziffer für Ernährungstvsten stellt sich im Durchschnitt im Monat August auf 9746; sie ist gegenüber dem Vormonat mithin etwas stärker als die Gesamtausgaben gestiegen. Fast sämtliche Lebensrnittel, Kartoffeln und Gemüse ausgenommen, zogen weiter stark im Preise an. Auch die Heiz- und 'Leuchtstoffe wurden erheblich teuerer.
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Vermischtes.
Berlin, 6. Sept. Rach einer Meldung des »Tageblatts" aus Drau ns chweig ist von dort eine achtzigköpfige Dandevon Felddieben nach Maschervde gefahren, um am hellen Tage das dortige Rittergut zu plündern und die auf dem Felde liegenden Garben zu stehlen. Die Mitglieder des freiwilligen Ortsschuhes und einige "herbeigerufene Landjäger waren der Heber- macht der Plünderer gegenüber machtlos. Schließlich sandte die Braunschweiger Polizei zwei Last- automobile mit Schutzpolizisten. Die Beamten umstellten die Felder und nahmen einen Teil der Plünderer fest; die übrigen entflohen unter Zurücklassung ihrer Fahrräder.
Breslau, 6. Sept. (WTB.) Der zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilte K 0 mmu - nistenführer Max Hölz ist aus der Strafanstalt Münster, in welcher er in den Hungerstreik getreten war, in das Bres lauer Straf- gef ängnis übergeführt worden.
wd. Mannheim, 5. Sept. Em Hand- granatenanschlag wurde heute nachmittag 2.15 Llhr in dem auf den fog. Planken gelegenen Dörfengebäude verübt. Ein junger Mann, der sich längere Zett in dem Hausflur aufgehalten hatte, warf eine Handgranate in den Dörfensaal. Da die Börse schon geschlossen war und sich infolgedessen niemand mehr in dem Saale befand, wurde durch die Explosion der Handgranate niemand verletzt. Es wurde jedoch ein ziemlich großer Gebäudeschaden angerichtet. Der Täter wurde sofort von Polizsibeamten verfolgt und festgenommen. Es ist der 19jährige Rationalsozialift Paul Hansen, der in der nationalsozialistischen Bewegung Mannheims eine Rolle spielt. Vielleicht gelingt es, durch diese Verhaftung auch die Täter zu ermitteln, die am 4. Juli d. I das unter ähnlichen üimständen ausge ührte Dombmattentat auf das Mannheimer Gewerkschaft^,haus verübten.
Paris, 6. Sept. (WTB) Wie Havas meldet, hat die Frau von Marcel (Seinbat, die unter ihrem Mädchennamen Georgette Agutte als Malerin verschiedene Erfolge zu verzeichnen gehabt hat, einige Stunden nach dem Tode Sem- bats Selbstmord durch Erschießen verübt. Rach dem „Temps" hat sie vorher noch einen Vries geschrieben, in dem sie ihren letzten Willen sestlegte, der mit den Worten schloß: Vor zwölf Stunden ist er von mir gegangen; ich habe mich verspätet.
bis zum vollendeten 21. LebenSjayre 4700 Mark; vorn vollendeten 21. bis 23. Lebensjahr in Kl. 1 5300 Mk., Kl. 2 6000 Mk., Kl. 3 6500 Mk.; vom vollendeten 23. bis 26. Lebensjahr 7000, 8000 und 9000 Mk.; vorn vollendeten 26. bis 28. Lebensjahr 8000, 9000 und 10000 Mk. und über 28 Jahre 9000, 10 000 und 11 000 QITE. Weibliche Angestellte erhalten 90 Proz. dieser Gehaltssätze. Verheiratete und alleinige Familienernährer erhalten einen monatlichen Zuschuß von 375 Mk., Auswärtige, die nicht bei ihren Angehörigen Wohnung und Verpflegung erhalten können, und Alleinstehende 300 Mi. Als Aufwandsentschädigung derLehr- linge wurden empföhlen monatlich 400 Mk. un 1. Lehrjahre, 650 im 2. und 950 im 3.
Die Althandlung Heß in Gießen soll ihren Arbeitern vorn 1. September an die Gießener Handelsarbeiterlöhne mit 10 Proz. Zuschlag zählen. In Auslegung der Schiedssprüche vom 9. und 22. August wurde der Akkordsatz der Lumpensortiererinnen für den Zentner festgestellt mit 18,83 Mk. ab 16.7. 1922, 20,92 Mk. ab 1.8. und 29,29 Mk. ab 16.8. Vom 1.9. an soll er 40 Ml. und vom 15. 9. an 45 Mk^ betragen. Für gelegentliche Zeitlohnarbeit sollen die Arbeiterinnen r/_ des Ardeiterlohnes erhalten.
Zn diesen beiden Sachen erhielten die Strett- teile eine Woche Frist zur Erklärung über Annähme oder 2ll>lehnung des Schiedsspruches.
Für die Arbeiter der Darmgroßhandlung W. Theisebach Söhne v rclrJbarten Arbeitgeberverband und Zentralverband der Fleischer 38 Mk. Stunden lohn ab 13. 8. und 45 Mk. ab 10. 9.
Ohne öffentlich: Verhandlung durch Verständigung erledigt wurden die Lohnstreitfache des Albrckarb iterverbaades mit den Mineralquellen- vertrieben in Dad-Raäheim und Großkarben und die Änzelstreitigkeiten zweier Landarbeiter des Gutes Hof-Güll.
Kirche und Schule.
* Freie Schulst ellen. Erledigt find: eine Lehrerstelle für eine evangelische Lehrerin an der Volksschule in Zwingenberg, Kreis Bensheim; Familienwohnung ist in absehbarer Zeit nicht zu haben; eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an fcer Volksschule in E i ch, Kreis Darmstadt. Für eine kleine Familie ist ausreichende Dienstwohnung vorhanden; eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule zu R i e de r - R a m st a d t, Kre s Darmstadt; zwei Lehrerstellen für zwei evangelische Lehrer an der Volksschule in Psung - ladt, Krcis Darmstadt. Fami.ienwohnung nicht ohne Schwierigkeiten zu beschaffen; eine Lehrerstelle für einen katholischen Lehrer an der Volkschule in Geinsheim, Kreis Groh-Geraa. Kleine Wohnung ist vorhanden.
Ig. Hoherodskops, 6. Sept. Am vergangenen Samstag sand im hiesigen Klubhause eine Lehrerkonferenz statt, in deren Verlaus nach einer Begrüßungsansprache des Kon- serenzie.ters LehrerLink- Rudingshain K eis- fd/ULDat Kinkel-Schotten sprach über „Die Ausgaben, die Schule und Lehrerstand im Bolls staut zu erfüllen haben". Die überzeugenden Ausführungen sanden lebhaften Beifall.
Landwirtschaft.
Stand der Feldfrüchte in Hessen.
300 000 Mark.
Um 80 000 Mark Wäsche betrogen.
fpd. Frankfurt a. M, 6. Sept. Zwei Männer erhielten auf dem Hauptbahnhof versehentlich einen falschen Gepäckschein, losten mit diesem aber das fremde Gepäck ein und machten dabei die Wahrnehmung, daß das fremde Gut kostbarer als das ihre war. Es befanden sich in dem Koffer für etwa 80 000 Mark Wäsche und Kleider. Die unehrlichen Gesellen versetzen den Koffer, konnten aber heute bereits wieder ergriffen werden. Es handelt sich um einen Frankfurter und einen Kelsterbacher Einwohner.
fpd. Frankfurt a. M., 6. Sept. Aus dem Dahnhos Riedervad wurde aus einem Versiegellen Gisenbaynwagen eine Kiste Zwirn im Werte von einer Million Mark gestohlen Bon den Tätern fehlt zur Stunde jede Spur
ff Marburg. 6. Sept, Einer fccr vom Landgericht wegen des Raubs in der ElifabeMirche zu 3 Zähren Zuchthaus verurteilten Einbrecher, der 1895 in Frankfurt geborene Mechaniker Adolf Schulmeyer, ist gestern entflohen und noch nicht wi-der ergriffen.
][ Marburg, 6. Sept. In der Stadt- verordnetenf itzung wurde mitgeteilt, daß die Regierung auf den Aittrag, die Kartoffelrationierung in Marburg wieder einzuführen, ablehnend geantwortet und auf die gesetzlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Preistreiberei und des Wuchers beim Kartoffelverkau hinge wiesen habe.
fpd. Siegen, 6. Sept Auf dem Dahnho Attendorn gerieten zwei Frauen bei dem Ansturm auf den einsahrenden Zug inter die Otäber und wurden zermalmt. Der Unfall wurde in erster Linie dadurch herbeigeführt, daß ein noch nicht ermittelter junger Mann auf den Zug zu springen versuchte und hierbei die Frauen vorn Bahnsteig unter die Räder riß.
Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhessen.
Verhandlung vom 5. September.
Am 1. September 1922 hat die kaufmamttfche Tarifschiedsstelle die Au g u st - Tarifgeyaller der kaufmännischen Angestellten in der Industr 1 e und im Kleinhandel in Gießen geregelt. Im Anschluß daran schlug der Schlichtung^aus- schuh heute folgende Regelung der Augufwer- gü langen im Gießener Gr 0 ßhan de lvor: aito” natsgehalt im 1. Gehilfenjahr 3000 Mk., nn 2. 3500 im 3 4000, nach 3 Gehjlfenfahren bzw.
fnnn von 400 auf 10 000 Mk. erhöht; für die Grund- und Gewerbesteuer wurde nur der Gesamtbetrag angenommen, während die Festsetzung bet Steuer erst später erfolgen soll. An Gemeindesteuern sind 2 597 000 Mk. vorgesehen, sur Instandhaltung und Erbauung von Straßen, Wegen, Fußsteigen und Anlagen sind 1 036 670 Mk. in Ausgabe gestellt. — Zur Unterstützung von Kleinrentnern wurden der Stadt vom Reiche 41 000 Mk. zur Verfügung gestellt unter der Bedingung, daß die Stadt die Hälfte dieser Summe hinzubewilligt. — Dem Ansuchen des Ortsvereins der sozialdemokratischen Partei Friedberg. .das städtische Obst in Rationen auf Lebensmittelkarten abzugeben wurde entsprochen, die Versteigerung soll wie in den Vorjahren gehandhabt werden. Händler sollen nur zugelassen werden, wenn die Saj-ation nicht erreicht wird. — Die Frage der K a r t of f e l - Versorgung wurde dem Finanzausschuß zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Starkenburg und Rheinhessen.
rrn. Darmstadt. 6. Sept. Grohfeuer ist im Dienstagabend in dem der Stadt Darmstad gehörenden Gute Gehabocner Hof bei Wetterjtadt ausgebrochen. Die große Feloscheune mit wertvollem Inhalt an Getreidevorraten stand m Hellen Flammen und konnte nicht mehr gerettet toerben. Der Feuerwehr gelang es. das Feuer auf feinen Herd zu beschränken. Hm 10 Hbr abenbä toar jede weitere Gefahr beseitigt. Der Schaden ist ungeheuer. Die Entstehungsursache ist unbekannt.
tob. Mainz, 6. Sept. Gin schwerer Un» glückssall ereignete sich heute vormittag gegen 91/2 Hhr auf der Ingelheimer Aue. Dort sind Erdarbeiter mit der Ausschachtung eines 8 Meter liefen Kanals beschäftigt. Plötzlich gab nun die Verschalung nach und die zum großen Teil aus Steinen und Sand bestehenden Erbmassen rutschten zusammen, den Kanal verschüttend. ®er 27jährige aus Flonheim stammende verheiratete Arbeiter Philipp Schäfer wurde völlig verschüttet. ein anderer Arbeiter aus Alonheim teil- toeife. Mit einem großen Aufgebot von freiwilligen Helfern und unter Hinzuziehung der Feuerwehr wurden sofort die Rettungsarbeiten ausgenommen. Der teilweise verschüttete, jüngere Arbeiter konnte mit erheblichen Verletzungen bald geborgen wurden, während erst gegen 3 Hhr bie Bergung des anderen Arbeiters gelang, der ein Opfer seines Berufes geworden war.
Hessen-Nassau.
Verwegene Einbrüche.
Dach dem amtlichen Saaten st ands- berichtfürHesfenvon Anfang September lauten die Nachrichten über Den Stand der Feldfrüchte im allgemeinen nicht günstig. Die anhaltende Trockenheit hat den Hafer zur Frühreife gebracht, so daß viel Ausfall und Nachwuchs entstand. D^e eintretenden Regengüsse haben die Ernte ungünstig beeinflußt, so daß sie nur als Mittelmaßig zu bezeichnen ist. Die Hackfrüchte und Futter- pflanzen versprechen, wenn warmes Wetter eintritt, eine gute Ernte. Der Stand der Reben ist gut.
Die Bevbachtungsziffern im Durchschnitt für Anfang September betragen: Hafer 3,2, Kartoffeln 2,1, Zuckerrüben 2,0, Futter-(Runkel-)Ruben 2,3, Klee 3,0, Luzerne 2,6, Be(Cnt-)wäfserungswiesen 2,5, andere Wiesep 2,8, Reben 2,5. Hierbei bedeutet: 2 gut, 3 mittel, 4 gering.
)( Ortenberg, 5. Sept. Bei der heute abgebaltenen Grummetgrasversteige- r u n g der fürstlich stolbergischen Wiesen wurden bei großem Andrang bedeutend höhere Preise geboten, als bei der diesjährigen Heu- grasvcrsteigerung. Z. T. wurde fast das Doppelle für das Grummet gelöst als für das Heu. Der Morgen tarn je nach Lage, Menge und Güte auf etwa 2000—7000 Mk.
§ Aus dem Vogelsberg, 6. Sept. Die Getreideernte ist noch nicht beendigt, der Hafer wird geschnitten, und schon setzt die Grummeternte ein. Das Grummetgras steht in den Grundwiesen recht gut Allerdings kann bie beste Grummeternte das Heu nicht ersetze!^ hilft aber den Wintervorrat ergänzen. Deshalb bleiben die Heupreise auch hoch. Fast in gleicher Höhe halten sich die Preise für das Grummetgras.
Turnen, Sport und Spiel.
* Radfahrerverein „W anderluft" Dornholzhausen. Am Sonntag hielt der Radfahrerverein ,,W an derlust" sein diesjähriges Dereinsremien. Trotz des schlechten Wetters wurden dennoch glänzende Resultate erzielt. So konnte sich bei der 35 Kilometer langen Strecke der Fahrer Heinrich Schwan in 57 Min. 6 Sek. den Wanderpreis, der dieses Iahr zum ersten Male ausgefahren wurde, buchen. Den 1. Preis erhielt Will). Söhngen in 57 Min. 23 Sek., 2. Preis Hermann Drück in 57 Min. 45 Sek., 3. Preis Wilhelm Drücke! in 58 Min. 39 Sek., 4. Preis Friedrich Hakobi in 1 St. 1 Min. 47 Sek., 5. Preis Hermann Mehlmann in 1 Std. 2 Min. 58 Sek., 6. Preis Wilh. Althen in 1 Std. 3 Min. 10 Sek., 7. Preis Heinrich Straßheim
Handel.
Frankfurt a M., 6. Sept. Börsen? stimmungsbild. Der Devisenmarkt zeigte anfangs eine mäßige Befestigung, gab aber später wieder nach. Die Effektenbörse zeigte heute eine entschieden schwache Stimmung. Die Hmsätze blieben bescheiden. Auslandsrenten lebhafter, aber unregelmäßig. Montanpapiere stellten sich niedriger. Auto- und Maschinenwerle gaben ebenfalls nach. Anilmwerte letzten niedriger ein. Der Dollar wurde gegen 1 Hyr mit 1250 gehandelt.
Frankfurt a. M., 7 September 1922.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
1-Hhr- 1-Hhr° Schluß- Anf.-
4° 0 Heff. Staatsanl. 80, -
8egen ^utarmui, Bleichsucht
Nervosität, Schwächezustände
1.7.14.
5.9.
6.9.
Fr.
125.40
-.37
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Fl.
59.20
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88.80
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