Ausgabe 
7.6.1922
 
Einzelbild herunterladen

Nidda,Raun 28) Schotten, Hauplitt.15.

von

Landwirtschaft

Am Montag

in<j das gesamte

deS

Md OT

m

lde gefl Gesa

-u

Wer sparen will

Gute, preiswerte *uc M

Marmeladen

Pfund 17.25

Wselgelee

Hast Du Deine Wäsche gern

So

herrschaftliches

Kräftiger, sauberer

Kernseifen-Pulver

Privat-

Einlamilienhaus «««<»95«^

yiUlUlUliluuuuuu Qud) DCflClQri(d), von »wer

irt at

n er n -t a>

putz» die Schuh', erhält das Leder.

SchadeL Füilgrabe

Kernseifen- Pulver mit dem fkiodjiem.

Turnen, Sport und Spiel.

Ergebnisse vom Staffeltag Gieren am 2 8. Mai. Senioren: 4m

nachrich'.en. Felddereinigung (Sritnn Walzarbeiten. Wogen Dorn

bei Neuanschaffung von Garderoben, lasse Damen-, Herren- und Kinder-Kleider chemisch reinigen oder umfärben. Ebenfalls Vorhänge, Decken, Handschuhe, Federn usw.

Fabrikant i P. Jos. Höbe, Seifenfabrik, GieBen.

45a

und droht zu einer neuen Ehescheidungsmode führen.

Personen nebild.LtandeS fofort gesucht. Schrillt. Angebote mir Preis unt. 05784 an den Gieh. Anz.

nachmittag kam

Geld und zwar wieder mit der Post als Ein­schreibebrief, sogar ohne Portoab^ug.

Walzar beiten wird die Kveisst ratze Langs- dors-Aiederbesfingen für den Fuhr- werisverkehr vom 7. 3ani ad gesperi-t. Der 'Der- tetr geht über Dvnnenrvth.

Färberei Gebr. Rover

Gießen, Marktplatz 18 5158D

Babnbofttr. 26, Ludwigttr. 20, ntltoritr. 24. Itronffnrter Str. 89

Tagen verlor eine hiesige Dame ihr Geld­täschchen mit Inhalt und Pah. Am Freitag veröffentlichte sie den Verlust, aber schon am Dachwittdg wurde ihr daS leere Täsch­chen 1 x *s- mr* -----n*~* nrn"""

in oder bet Sieben, sucht zu kaufen ob. zu rauschen J. G. Gagel, Immobilien-Zentrale, Codlenz, Löhrstr. 97. M*c

©ericbtsfaaL

Äommunistische Attentäter vor Gericht.

behLngt hattet Vet betten ttwrben rnSgefamt 720 Perlen und Brlllantfchmuckstücke gct-inOea.

Schweres BootSunglück.

Königsberg. 1 Juni. (WTB.) Der .Kö­nigsberger Hartungschen Zeitung" zufolge ereig­nete sich am Pfingstmontag in der Gegend von Hasstrom vor der Pregelmürrdung ein schweres VootSunglück. Sin Ruderboot, in dem sieben Personen einen AuSflug unternommen hatten, kenterte, als ein Insasse in das Wasser sprang, um ein Dad zu nehmen. Zwei Frauen und zwei Männer aus Ponarth sind ertrunken.

Weitere Fortschritte deS metrischen Systems.

Pari«. 7. Sunt (WTB.) Griechen­land und der Freistaat Danzig haben das metrisch« System angenommen.

AuS -em AmtSverfÄudiguugShlatt.

Das Amtsverkündigungsdlatt vom 6. Juni enthält. Ausführung der LandeS- euerlöschecdnung. hier: Entschuldigungen wegen Versäumnis von Hebungen. Wiederbetey^ng der Stelle des Feuervisitators des ersten Bezirks. Errichtung einer Zwangsrnnung für das Meckanckeryandwert. Walzarbellen. Dienst-

lOO-Meter-Staffel, 1. Lauf: 1. G ehen 1900 I. in 47 Set. 2. V. f. V. (Sieben i. 15 Meter zurück. 3. (Siehe-i 1900 h. >/»Meter zurück. 2. Laif: 1. Giehen 1900 Ul. 2. D. f. R Butzbach. 3 ( le­ben 1900 IV. Olympische Staffec-(800, 2.0, 200," 400): 1. V. f. B. G e^en. 2. D. f. R. Buh- bach wett zurück. 3 Spielvg. 04 Greben. 3 m a l 1000 - Meter - Staffel: V. f. B. Gictzen (allein am Start) 9,41 Min. Jugend ltchc. 4 mal 100 -Meter -Staffel: 1. Laus: 1. Giehen 1900 l. 2. V. s. D. Giehen t., 15 Meter zurück. 3. ©leben 1900 II . i» Meter zurück. 2. Lauf: 1. (Sieben 1900 IL. 2. V s. B. (Sieben 11t. 5 Meter zurück. 3. (Sieben 1900 IV. 10 mal 100 - Meter - Staffel 1. (Sieben 1903 i. 2. V. f. B. (Sieben. 3. 1900 II. 3 mal 1 000- Meter - Staffel: 1. Gie'en 1900 I., 9.45 Sek. 2. 1900 IL, 50 Meter zurück. 3. V. s. B. (Sieben I.. weitere 50 Meter zurück.

WerrMMiil . . . Pfund 8.20 g Monig . I-Psund-Würfel 12.59^

Berlin, 6. Juni. (WTB.) Als Rachspiel __ kommunistischen Dynamitan­schlag S aus das Elektrizitätswerk Unterspree ist heute vor dxm Schwurgericht III geacn den Kino Vorführer Theodor D r e w s und Den

aus eigener Marmelade-Fabrik:

DteifinUMHannfloö? Pfd. 12.25 Selnlte emfnußt-marnielflöe

Himbeer-, Heidelveer-, Orangen-, IC IC S Prersrlbeer- und rlepsel-. Pfund 1U«£J

Semite iHfirmelaöe 19.50 f-

Nur am oilert«-*en

rixrrd<')-6xbeuDd qro'bycfxWaa

selb.

Im ZllsWMvhmt S lourden vor kurz» lager in der Schella- P. F. Kirchner Mr. nächtlicherweile ge* i letzten Lagen durch c Anzahl Der-

Rheinhesie«.

inni Mit Hchvt' hat heute früh bte ui aus Polen den r £ öah/er in der ruhe 91. Sie ftürjte xi das Dach in den lenbrüche unb 'Deo tfxn d-ü Augenlicht auvvrsteher bei ein» i seinen Derhältnilla «xiu getrennt, ör te lerheiratete H, glä» Men und ihm » lebten aber auch M int schon einige M ui haben, dem w« lcn im .(teile 'KM men, allerdings ro- - diese Zwecke bestes l|Tt Schwer miv Acht zum Pstugsi'

LUL n.

" Äamnj

Stand der Feldfrüchtc in Hessen.

Dach dem amtlichen SaatenstandSberichl für Hessen von Anfang Juni hat sich der Stand der Wintersaaten durch die kalte Wit­terung verschlechtert. Die Svmmerfrucht ist infolge der Kälte und Trockenheit in der Entwicklung zurückgeblieben. Zum Teil muhten bet Weizen und Roggen Dachpflügungen vor­genommen werden. An manchen Orten wird über starkes Vorkommen von Engerlingen und Drahtwurm geklagt. Futterrüben, Wiesen und Klee, welch letzterer auch an manchen Orten

ZO'

Mite ^»9t!

yma: aFS?6

brmulzt überfallen Gr trug starke Verletzungen in Kopf und Rücken davon. Der Täter wurde eßgenvmmen. der Verletzte kam in das Kranken- >rus. Der Vorfall bedarf noch der Aufklärung

wd. Mainz, 6. Juni. Die F r ü h k i r - chenernte im Rheinhessischen ist bereits im ixuift. Der Ertrag ist recht reichlich und die teile, die gezahlt werden, stark schwankend. Am SamStag kostete daS Pfund Kirschen in der Stadt ^hmvrgens bis zu 28 Mk., später 20 Mk. 3m Aroheinkaul aus den Märllen war das Pfund hon für 12 Mk. zu haben.

wd. WormS, 6. Juni. In der letzten Woche .wurden 41 Paare getraut, davon allein 34

SamStag

Heffen-Raffau.

Der Schuh auS dem Zug.

fpd Frankfurt a. M, 6. Juni Am SamS- agmittag wurde während der Dorbeifahrt deS uges 793 durch den Vorvrtbahnhof BonameS ad einem Abteil ein Schuh abgegeben, durch m der 13jährige Sohn des Stellwerksmeisters brig eine schwere Schuhverlehung in den linken tecfchenkel erhielt. Der Täter konnte noch nicht : rnittelt werden.

DiederseheuSfeier der eherualigeu 87er, 186er, 223er, 353er und 468er.

* Frankfurt a. M., 6. Juni. WLH-

wasche nur mit

Flüoelstem

Derrnischtes.

® ro6f euer In einem märkischen Dorf.

Berlin, 6. Juni. Den Blättern zufolge ist gestern in dem altmärkischen Dorfe S t r e e - s o w ein Feuer ausgebrochen, als sich fast die ganze Bevölkerung auf dem Schützen fest in einem Dachbardo-f b fand. Dahez.u das ganze Dorf, sieben Bauerngehöfte mit etwa 20 Ge­bäuden mit zahlreichem Viehbestand, sowie er­heblichen Erntevorräten wurden ein Opser des Feuers. Bei den Rettungsa beiten wurde der Gastwirt Riet so shwer verletzt, datz an fern em Aufkommen ge^rixi^U wird.

Verhafteter Perlenschieber.

Berlin, 6. Juni. In dem Gp^etzztg Mannheim-Saarbrücken-Paris wurden zwet ver­dächtige Reisende durch die Zo.lbeamten einer genauen körperlichen ilnteftchung unter­zogen. Es stellte sich heraus, dah die beiden den ganzen Körper mit kostbaren Perlen

fpd Frankfurt a. M., 6. Juni. Die Kriminalität erreichte in Frankfurt im M o - n a f April eine besonders hohe Ziffer. Nicht weniger als 832 Personen wurden festge- lunmnen und 102 Personen sistiert. Die Kriminal» Meilung bearbeitete 1935 Kriminalfälle, darunter befanden sich 169 Einbrüche, 670 Diebstähle, 142 ?-«trugssälle. 114 Sittlichkeitsvergehen, 120 Hn= crschlagungen, 3 Mordversuche, 4 Daubanfälle .nd 49 DahrungSmittelfälschungen. In der rgangenen Dacht wurden auS einer Villa in ter Böhmerstrahe. deren Bewohner verreist sind, 1 ir 100000 Mark Silberfachen g e - - 66 len, aus einer Wohnung der Holbeinstraste i-drItcn Einbrecher für 2500Ö0 Ml. Silber.

]f Marburg, 6. Juni. Unter Beteiligung enn etwa 5000 ehemaligen Angehörigen des Kur- icffiftben Iögerbataillons Är. 11 und dessen .^ciegsiormationen wurde während der Pfingst- jgc hier der 2. gertag abaehalten. Dach <incm am SamStag in den Stadtsälen abgehal- tenen BegrühungSabend folgte am 1. Pfingst­sonntag früh auf dem Kämpfrasen, dem bekannten Exerzierplatz der Jäger, ein Feldgottes- b i e n ft nebst anschliehendem Parademarsch, der reu der TraditionSkompagnie eröffnet wurde und tetn sich die drei Bataillone kompagnieweifs ungeteilt anschlossen. In der sich in den Stabi­len anschließenden Dertreterversammlung wurde a. beschlossen, dafür zu sorgen, dah daS vom .ranzamt benutzte Hosimannsche Gebäude am : rlenberg zum 1. Oktober seinem Zwecke alS f noalidenheim freigegeben wird. Dachmittags kmb ein Festzug durch die Stadt und -iischliehend Konzert und grüner Abend statt. ;'n »fter-1 schloh sich ein Preisschiehen in den Bür- EM-rschiehständen und später ein Ball in den Mbt|ä(en an. Gleichzeitig fand hier zu 'fingslen auch die fünfte Tagung der Kaus- <i n n 6 i u g e n b im Deutschnationalen andlungsgehilfenverband statt. Auch >erzu hatten sich etwa 2000 Teilnehmer etn- cefuitden. 11 a. veranstalteten diese einen Fackel- mA durch die Stadt, eine Feier am Bismarck- jrm. wobei gleichzeitig das Landgrasenschloh ^leuchtet wurde. An Verkehr fehlte es deshalb ährend der Pfingstfeiertage hier ni^L

Kassel, 6. Juni. Ein gerissener Mutter, allem Anschein nach ein Ausländer,

incyen vrien.1 muhte, sind

________ ... cückgeblieben. | Bei Karwffeln war eine Schätzung infolge der zurückgebliebenen EntwicklunA noch nicht möglich. Die Reben entwickelten sich rasch und üppig. Die Beobachtungsziffern im Durch­schnitt für Anfang Juni betragen: Für Win- terweizen 3,6 Sommerweizen 2,8 Win­terspelz 3,1 Winterroggen 3,0 Sommer­gerste 2,6 Hafer 2,8 Zuckerrüben 2,5 Runkelrüben 2,8 - Klee 3,7 Luzerne 2,6 DewässerungSwiesen 2,8 andere Wiesen 3,3 Reben 2,7. Hierbei bedeutet 2 gut, 3 mittel, 4 gering.

Vereinigung der Wobnungslosen und Wolnmngssnehenden der Siedl GieOen. Zu der am Donnerstag, dem 8. Juni, abends 8 Uhr, imSchipkapah" stattfindenden MmiMiMMNlemW werden unsere Mitglieder freundlichst eingeladen. Wegen der Wichttgkeit der LageSordnung wird jedes Mllglied' dringend gebeten zu erscheinen.

Der Vorstand.

I.A.: Frau Dr. Riemann, 1. Bors.

Schöffengericht.

Sieben, 7.Iurn.

Einen Betrag von 2 520 Mk. hat ein junger HauSbursche von hier seiner Firma, die ihm das Geld zwecks Ue6erf>ringung an ein Bank^Zchäst übergeben hatte, unterschlagen, sich für einen Teil davon in Grün berg einen Anzug gekauft und den Rest auf seinen Irr­fahrten verbraucht. Gr erhall für dieses Vergehen mit Rücksicht auf seine Vorstrafen vier Mo­nate Gefängnis.

Ein Händler aus Schmittlotheim hat im Januar L I von dort elf Ferkel nach Groben-Linden eingeführt, ohne den Transport beim Kreisveterinäramt anzumelden und die Tiere der vorgeschriebenen Quarantäne von 5 Tagen zu unterwerfen. Wegen Vergehens gegen da s Reichsviehseuchenaesetz wird er zu einer Geldstrafe von 50 Mk. verurteilt.

Wie sehr den Dieben ihr Handwerk häufig erleichtert wird, zeigte folgender Fall. Ein wegen Diebstahls und Betrugs berells vorbestrafter Schlosser von hier schlich sich in einer Dacht im Marz in ein Haus in der Buchnersttahe, dessen Haus- und Kellertüren offen standen, und ent­wendete aus dem Keller, der nur schlecht ver­riegelt war, ein Damen- Fahrrad. Am nächsten Tage suchte er es zu verkaufen, was chm aber nicht gelang. Er ging hierauf ih eine Wirt­schaft und machte dort eine Zeche, die er nicht bezahlen konnte. Das Rad lieh er zurück und sandte dann mehrere Leute in die Wirtschaft, die es laufen sollten Er versuchte hieraus von dem Wirt ein Darlehen von 200 Mk. auf das Rad zu erhallen, was chm aber Ebenfalls mihglückte. Wegen Diebstahls und Betrugs erhielt er eine Gesamtgefängnis strafe von zwei Wochen

Sin Kohlenhändler von hier ist an- Ä 1860 Zentner Kohlen, die er am 7. 12. 21 ger hatte und die er zu den bis zu diesem Zeitpunkt geltenden niedrigeren Höchstpreisen hätte verkaufen müssen, zu den vom 8. 12. 21 ab geltenden, weit höheren Preisen ver­kauft und dadurch einen übermäßigen Ge­winn von 29 820 Mk. erzielt zu haben. Wegen Preistreiberei wurde er zu einer Geldstrafe von 5000 Mk. verurteilt. Die Entscheidung über die Höhe des einzu- tourbc einem besonderen Verfahren vvr- ziehenden übermäßigen Gewinnes behalten Das Gericht stellte sich auf den Stand­punkt, dah die Kohlenhändler bei neuen Preisfestsetzungen nicht berechtigt sind, ihrealten Lagerbe st ändezu den neuen erhöhten Preisen zu ver­kaufen. dah sie diese vielmehr zu den niedrigeren Höchstpreisen, unter deren G ültigkeit sieangeschafst wor­den sind, absetzen müssen.

kam in ein Hiesiges Juwelierge^chaft, um ein wert­volles Schmuckstück mit Kassette zu laufen. Dach- dem er die Auswahl getroffen hatte, schrieb er eine Anweisung aus eine Kasseler Bank und bat den Juwelier, das Geld abzuheben und ihm dann das Schmuckstück in fein Hotel zu übermitteln. Dor dem Verlassen des Geschäftes nahm der Käufer Das Schmuckstück nochmals in die Hand und legte es bann, wie es schien in die Kassette, um diese dann atchischliehen und dem Verkäufer wieder zu übergeben. Darauf ging der Juwelier zur Bank, um die Anweisung einzulösen, dort aber erfuhr er zu feinem Erstaunen, dah hier ein .Konto des Da mens, den der Ausländer angegeben hatte, gar nicht bestand. Dichts Gutes ahnend, eilte er nun in sein Geschäft zurück, schloh die Kassette aus und siehe da, das Schmuckstück fehlte. Der Schwindler halte es also verstanden, das kostbare Objekt durch irgend eine geschickte Manipulation vor den Augen des Verkäufers unauffällig ver- schwindenz zu lassen, um bann selbst zu ver­schwinden

wd. Wiesbaden, 6. Juni. Dor einigen

Gießener Konzertverein

tont*«* den 12. Jnnl 1922, abend« 8 Uhr. In der Aela der 1nlverMtÄf:

Brahms - Gedächtnisfeier

Das

Wendling-Quartett und Philipp Dreisbach (Klarinette) a.Stuttgart Streichquartette C-moIl und A-moll sowie das Klarinettenquintett von Brahms. 54S5v Eintrittskarten: Mk. 2(X, 16., 12. u. 10. e.nschl. Steuer bei Ernst Challier und abends in der Kasse. Studentenkarten Mk. 6. einschl. Steuer nur im Vorverkauf beim Hausverwalter cer Universität geg.Vorzeigunff der Ausweiskarte.

-ettb der Pfingstfeiertage fand hier die Wie- ^ersehensfeier der oben genannten ehemaligen XegimentSangehöttgen ftattT Auf dem Eh- icnsnedhof fand eine eindrucksvolle Feier für die gefallenen Kameraden statt. 3m Hippv- 6mm fand die Hauptfeier statt, bei der die Kapelle der ehemaligen 63er unter Leitung des Obermusikdirekwrs Georgy konzerttette.

Besonders ergreifend wuhte Mrs. Sterling Hay- ward, die Gattin eines reichen Fabrikanten aus Montcle^r in Den Iersev das Schicksal der Golf- Witwe vor Gericht zu schildern. Sie erklärte, day ihr ttnglück im Icchre 1910, ein Jahr nach der Ver­heiratung, begonnen habe, als ihr Mann Mitglied des Glen Ridae Golf-Klubs wurde. Seitdem hatte er nur noch .Augen für den Ball" anb nicht mehr für seine Frau. Er verbrachte alle seine freie Zeit aus den Golfplätzen, und toerm er einmal zu Hause war, dann sprach er von nichts anderem, als von den neuesten Wettspielen und den Aussichten der verschiedenen Champions. Von einem anderen Gegenstand sprach er überhaupt nicht mit seiner Frau. 1921 fuhr er schließlich, ohne seiner Frau etwas davon mitzuteilen, nach Europa, um dort Golf zu spielen, und als er von der Reise zurück- kam, begab er sich zuerst in sein Anlleidekabinett. legte Sporttracht an, begrühte Mrs. Hayward mit dem kurzen: .Wie geht-?" und ging spornstreichs nach dem Golfplatz. Diese Tat schlug dem Fak den Boden aus. Die gekränkte Dame packte ihre Sachen, nahm ihre Kinder und kehrte zu ihrer Mutter zurück. Die amerikanischen Richter haben sie dort gelassen und den allzueifrigen Golfsspieler zu einer bedeutenden Entschädigungssumme ver­urteilt. Es scheint aber, als ob solche Sheschicksale ansteckend wirken, denn die Zahl der .Golf-Wit" wen" hat sich m den letzten Monaten stark vermehrt

* Die .G v lf - W itwe". In den Vereinig­ten Staaten ist eine neue Klasse von vernachlässig­ten und geschißenen Frauen entstcvrden, die sog. Golf-Witwen". In letzter Zell Haden sich die Ehelchcidungsprozesse in der neuen Well gehaust, bei denen die Frauen als einzigen Scheidungs- gründ angaben, dah sich die Männer so aus- schliehlich dem Sport und besonders dem Golf widmen, dah sie für sie keine Minute mehr übrig

nzert bti Äon- ig bem 12.Ounf xrfltit ftottfinbet nb. Wcw Uttü tnri R, M) am $tmnafc rgeineinde Im Phil» ttfinbd mit anschlir. menfetn. Für birfa

Lackierer Wilhelm Weber wegen Verbrechens gegen das ^-prengstvffgesetz verhandell worden. Die Angeklagten gehörten zu der Gruppe, die im März Origen Jahres auf Befehl der Reichs­zentrale bzw. deS Exekutivkomitees der K. A. P. D. zur Förderung der revolutionären Bewegung die Elektrlzitätsbetriebe Gvlpa-Berlin und Unter* spree durch Sprengungen stillegen sollten. Der Anschlag hatte keinen nennenswerten Erfolg. Das Gericht erkannte unter Zubilligung mildernder Umstände gegen DrewS auf 1 Jahr 9 Mo- natc Gefängnis unter Anrechnung von 11 Monaten Untersuchungshaft und gegen Weber auf 1 Vs Jahre Gefängnis unter Anrech­nung von zwei Mo Katen Untersuchungshaft.

untoji an£ brS jetzt nHcht aufgeklärter Ursache »ae Ersenbahnbeamte Phil. Hebermehl von vnxmflabt auf der Kreisstrahe von hier nach Vnrmflabt. H wurde durch einen Fremden un-

M-d 3«h?,

« grofta aBelfleti ? ln c*

A Ntwickng bd ÄlarincttifitB l Öbütflarttt Ote gelangte imb xlatinetten- weben genannter crgekommrn tuerba

Lab dir 3»

haben. Diese Damen der besten Gesellschaft kono-

. . men sich jetzt als ^Golf-Wllwen" besonders inter-

zum 2cU umgepflügt werden muhte, sind essant vor. Die Blätter erzählen natürlich von ebenfalls in der Entwicklung zurückgeblieben. | diesen sensationellen Vorgängen die auSsührlid)- - »-e-«.. |tn Einzelhellen. So hören wir von einer Mrs.

Hurley, der Frau eines der ersten Kaufleute von Detroit, die als erste einen solchen Prozeh gegen ihren sportwilligen Mann erfolgreich durchsocht und damit vielen anderen Damen die Bahn brach.

verlauste, Mdbe «ch

Men habe. ' - le.

schreibt er am 7.

,-n ab nndvo I« " ietc cs M

miacn

: *Ä*

L Sme lcM w

srS; M

Hmen *

-den5

Ss»** kfurt.

it.