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Wir haben bedeutend niedrigere Preise als die Fabrikanten, die jetzt enorme Preisausschläge verlangen.
Kirche und Schule.
D. Aus dem Dekanat Schotten, 6. Febr. 3m Dekanat können zur Zeit vier Kirchengemeinden des hohen VvgelSbergeS nicht von eigenen Pfarrern Der» sorgt werden. Während der Geistliche von Herchenhain krankheitshalber beurlaubt ist, ist die Stelle zu Breungeshain durch den Tod von Kirchenrat Döring, der über 45 Jahre in Segen in der Gemeinde wirkte, verwaist. Der seitherige Pfarrer von Ober- Seemen, von wo aus längere Zeit Vol- k a r t s h a i n mitversehen wurde, ist nun versetzt worden, so daß auch diese Stelle erledigt ist. 3n die mit großen Schwierigkeiten verbundene Vertretung der fraglichen Gemeinden teilen sich aus Mangel an anderen geistlichen Kräften die Nachbarpfarrer.
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Emanuel G.m.b
Schuhverkaus Seltersweg 31 — früher Central-Cafe
Gleicher Massenverkauf in Frankfurt am Main im Gewerkschaftshaus, gegenüber dem Schwimmbad.
Vermischtes.
' Der Schatz des 3nka. Wiederum ist vor kurzem eine Expedition nach Buenos Aires zurückgekehrt, die sich auf die Suche nach dem „Schatz des 3nfa“ gemacht hatte. Diese berühmte und geheimnisvolle Ansammlung riesiger Gvldmassen wird fast jedes Zahr zum Gegenstand von Expeditionen gemacht, und obwohl die Auffindung bisher noch nie gelungen ist, glauben doch viele felsenfest an das Vorhandensein dieses Schatzes. Sage und Meberlleferung sind in der Geschichte von dem
als der größte Soldat mit seiner Schwert- pitze reiche. Der König erfüllte diese Forderung, wurde aber nicht freigelassen, sondern die aoldgierigen Spanier verlangten weitere ungeheure Schätze. Der König lief) daher im ganzen Reich verkünden, man solle alles, was man von kostbarem Material besitze, zusammenraffen und den Konquistadoren bringen, bringen, um den gehelligten „Sohn der Sonne“ zu befreien. Atahualpa wurde am 23. August 1533 verbrannt. Damals soll sich eine rie» ige Karawane von LomaS auf dem Wege auf der argentinischen Seite der Anden nach Euzco befunden haben, um den Herrscher aus- zulösen. Spione, die aus der Hauptstadt den Tod des Königs meldeten, sorgten dafür, daß das Lösegeld nach den Eerro Granadas, einem Gebirge der inneren Anden, gebracht und dort in einem Tunnel vermauert wurde, wo es sich noch befinden soll. Tatsächlich besitzt das Gebiet rund um das Granadas-Gebirge noch heute goldhaltige Minen, deren Ausbeutung sich aber nicht mehr lohnt; die dort lebenden Indianer sind die unmittelbaren Nachkommen der alten InkaS, und unter ihnen hat sich die Geschichte in voller Kraft erhalten. Ein alter Franzose wollte die Stelle, wo der Schatz vergraben liegt, in der argentinischen Provinz Iujuy an der Seite des Gebirges gegenüber einem 12 000 Fuß hohen, steil herabfallenden Felsen festgestellt haben. Aber bisher hat noch niemals jemand den Felsen und die geheim nisvolle Schatzkammer wiedergefunden.
zuwstzseln Ster wurde, tote schon kürzlich berichtet. in der Umgebung der Orte Maibach und Dodenrod auf engem Raume innerhalb zweier Wochen allein die außergewöhnlich hohe , Zahl von 15 Wildschweinen zur Strecke gebracht.
Starkenburg und Rheinhessen. f
* Darmstadt, 6. Febr. Eine ganze Räuberbande, die in den letzten Jahren ; in Darmstadt und Umgebung, in Roßdorf, i Aschaffenburg, Alzey, Gau-Algesheim und 1 anderen Orten mindestens 70 Diebstähle und ' ebensoviele Einbruchsversuche begangen hat, und der unermeßliche Werte in die Hände fielen, die sie an hiesige und auswärtige Händler und Private versilberte, konnte, dem „Darmstädter Tägl. Anzeiger" zufolge, nach mehrwöchiger Tätigkeit unserer Kriminalpolizei ausgehoben und festgenommen werden. Sie haben Vieh. Silber, Möbel, Geld, Lebensmittel, wo es nötig war, in echter Räu- derart, unter Drohungen mit Waffen, geraubt. In Aschaffenburg mußte sogar die Sipo infolge ihrer Drohungen bei einem beabsich- tigteu Diebstahl zurückweichen, der Einbruch mißlang aber infolgedessen. Der Haupttäter ist der 24 Jahre alte Metzger Ehr. Bauer von hier, dann der 31jährige Schlosser Alois Hock aus Dorndiel, ferner Franz Hessel aus Gau-Algesheim, ein vertriebener Westpreuhe Alex MoSke sowie PH. Rausch aus Reichenbach sowie eine Hehlerin Frau Keinz von hier. Bauer hatte in der SchießhauSstraße eine vollständig mit gestohlenen Möbeln usw. auSgestattete Wohnung inne.
fpd. Mainz, 6. Febr. Mit nicht weniger als neun Anhängeschiffen berührte am Samstag der neu in den Dienst gestellte Radschleppdampfer „Braunkohle 16“ auf seiner ersten Bergfahrt die Stadt Mainz. Der auf der Werft Roßlau a. d. Elbe gebaute Schlepper ist der zur Zeit stärkste Rheindampfer. Er muhte, wie alle die gewaltigen Rheinschlepper, über die Nordsee fahren, um den Rhein zu erreichen. In den nächsten Wochen wird ein weiterer Dampfer in den Dienst gestellt, der „Braunkohle 16“ an Größe noch etwas übertreffen soll.
Hessen-Nassau.
fpd. Frankfurt a. M., 6. Febr. Eine bisher nicht ermittelte Person hat bei der Gepäckaufbewahrungsstelle des Hauptbahnhvfs nach Vorzeigung eines von ihr gefundenen Gepäckscheines einen braunen Lederkvffer erhalten, der Pelze und Wäsche im Werte von 50 000 Mk. enthielt. — Auf der Kaiserstrahe verlor ein Herr eine : Geldtasche mit 115 holländischen ’ Gulden und 3100 Mk. in deutschem Papier- 1 gelb. — Eine Dame verlor in der Nähe der 1 Hauptwache einen Zobelpelz im Werte ; von 50 000 Mk. Die „ehrlichen“ Finder , haben sich in beiden Fällen noch nicht ge- • meldet.
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, 6. Febr. Die ehe« ndeglieder Otto leuhork, John üsiiv Groth in Äelv.M chvrth-chort erfreuten reren ^Dollar zur Der< Zwecke. Gre Sabe sestchen des durch die Gemeindeblattes des
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Aus dem Amlsverkünvigungsblatt.
•• Das Arntsverkündigungsblatt vorn 6. Februar enthält: Die Rechnung der KreiS- kafse für 1918. — Technische Lehrerinnen; hier: Antoärterlifte. — Aufstellung der Grundbücher. — Laufende Teuerungszufchüsse an Schwerkriegsbeschädigte usw. — Gebühren der Feuervisitatoren. — Die veterinärpolizeiliche Beaufsichtigung der Zuchthengste. — Vergehen gegen das RetchS» fleischheschaugesetz. — Klauenviehmarkt in Lich. — Dienst nachrichten. — Feldbereinigung Londorf. — Gefunden, verloren.
In der Zeit vom 16.—31. Januar 1922 wurden in Gießen gefunden: 1 silbernes Zigarettenetui, 1 Federhaltermäppchen mit Inhalt, 1 Portemonnaie mit Inhalt. 1 Fünfmarkschein. 1 einzelner grauer Stoffhandschuh. 1 hellblaue Etudentenmühe. 1 kleiner schwarzer Sammethand- beutel. 1 Stoffgürtel von einem Kinderkleidchen. 1 Kinderschürre. blaurot gestreift, 1 vernickel e Herrenbrille, 1 schwarzer Dainenhandbeutcl, ein schwarzer Pelzkragen, 1 Zwanzigmarkschein, ein Kinderperlenhandtäschchen, 1 grauer Kaninpelz- fragen; verloren. 1 Brille, 1 Trauring (gez. Maria), 1 Aktenmappe aus Rindsleder, eine schwarze Handtasche mit blauem Futter, 1 Stempel (kleiner Markenstempel), 1 einzelner gestrickter grauer Herrenhandschuh. 3 weihe Sportkragen, 1 Geldmäppchen mit Inhalt, 1 silberne Armbanduhr, 1 Paket mit 10 Meter Band, 1 Stück Stoff und' eine Schürze. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei der Polizei, Zimmer Nr. 1, erfolgen.
Lösegeld des letzten InkakönlgS Atahualpa, das 10 Millionen Pfund in Gold umfassen oll, unentwirrbar durcheinander geschlungen. Als die Spanier unter Pizarro Peru eroberten, nahmen sie den König Atahualpa gefangen und versprachen ihm die Freiheit, wenn er den Raum, In dem er sich besaird, so weit nut Gold und Silber anfüllen würde.
gemacht, datz für dringende Reifen nach ; Frankfurt liefe Anschlüsse auch aus der Richtung von Gründerg und Lich ausgenutzt werden können, i Sic Postwagen warten den von Lich dzw. Ban- , dach kommenden Frühzug der Kleinbahn ab Abends treffen die PostautoS von Frankfurt aus wieder so zeitig hier ein, daß der um d/<8 Uhr ^gehende Abendzug der Kleinbahn noch begrem erreicht werden kann. Die hiesige K u r k a p e l t die am Donnerstag vom Gießer er Stadttheater zum Gastspiel des Petz-Kainer-DalletL-engag.crt war, mußte die Reise nach Dreßen mit Lastauto bewerkstelligen.
z Butzbach, 5. Febr. Die hiesige In- d u sl r i e hat bis letzt unter dem Eisenbahner- -Streit nur insofern gelitten, als der ausfallende Güterverkehr die Ein- und AuSiuhr lahmlegt Die Arbeiterschaft kann durch die 2Uf- rechterhallung deS Verkehr« auf den Qliben- dohnen Lich—Butzbach, Dad^Rauherm-Butzbach und Butzbach—Oberkleen zum größten Teck in- aefibrt ihrem Erwerb nachgehen. Hoffentlich werden auch die von Gießen aus vorgesehenen Rah- züge im Interesse ter Arbeiterschaft durchgeführt, ^amlt von den Stationen Kirchgöns, Langgöns und Großen-Linden die in der hiesigen Industrie deschästigien Arbeiter ihre Arbeit nicht zu unter- b ecken brauchen. Die bei der Frvma Megutn tä- tinei, Beamten, die zum größten Teil in Bad- Rau' cirn wohnen, kommen mittels Autos täglich hier an. Der Personen-Postauto- verkehr zwischen hier, den Orten im Ufatal und Bad-Nauh<im ist eingestellt, weil die Posk- ncLtoaltung in Bad-Rauhelm die Wagen für ten Rotvertehr nach Frankreich gebraucht.
zi- Dom hessischen Taunus. 5. Febr. Sin I a g d p r e i s, der in seiner Höhe einzig dastehen Dürfte, wurde bei der Verpachtung der Iagd in Ziegenberg-Langenhain erzielt. Während seither die Pach:summe 3500 Mk. betrug, müssen jetzt 63000 M k. bezahll werden. Pächter ist ein Frankfurter Kolonialwaren- Händler geworden. Bei der Terftelge.itng warm IagdliebHaber in großer Zahl anwesend, nicht nur auS der näheren Umgebung, sondern auch aus ent ernteten Städten, beispielsweise aus Köln. Die Iagd war seitcher sehr reich an Edelwild. wird neuerdings aber durch Schwarzwild geschädigt, da letzteres einmal das andere Wild reit reibt, zum andern aber die Pächter zur Aufbringung nicht unerheblicher Summen von ^Schadenersatz verurteilt. — In den Zähren vor dem Kriege kannte man hier Schwärzwild nicht mehr. Erst mit dem Zähre 1917 hat es sich wieder nach und nach eingestellt, wohl infolge davon, daß es sich in den Arderrnen während deS Krieges nücht mehr gan» sicher fühlte und weiter ostwärts wanderte. Alle Forst- und Waldleute erinnern sich iroch daß auch nach dem Kriege 1870/71 die Wildschweine hier plötzlich ausgetreten und zu einer Plage geworden sind. Auch die Verbreitung der Schaar^kittel in anderen großen und geschlossenen Waldgebieten Ober» Hessens, wovon der .Gießener Anzeiger" schon wiederholt berichtet hat, dürste als eine KriegSfolze zu betrachten sein. Was das dies- wi iterliche außergewöhnlich starke Auftreten des Schwarzwildes in unseren Wäldern anbetrifft, so wird bteS von einigen Zägern auch so erklärt, daß die hohe Schneedecke des Wester» waldeS die Tiere veranlaßt, nach tiefer getreuen Waldk^jirken der Nachbarschaft über-
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Wir haben ein Lager von mehreren tausend Paar Herren-, Damen- und Kinderschuhen, von dem einfachsten Arbeiterschuh bis zu den allerseinsten Stiefeln, die bei der günstigsten Konjunktur eingekauft, so daß wir sagen können:
Mit floö die miliglten im «en Wen Beide!
* Die Pelz st euer des russischen Jägers. Auch in Sowjetrußland darf der Jäger nicht mehr steuerfrei jagen. Wie im „St. Hubertus“ berichtet wird, muß jeder Be^ siher einer Jagdflinte oder eines anderen Zagdgerätes eine gewisse 2lnzahl Pelze abliefern, deren Zahl nach der Güte des Reviers bestimmt wird. AIS Grundsteuer gilt das Fell der Eichkatze. Diese „Pelzgeldeinheit“ wird bei der Bezahlung zugrunde gelegt. 1000 Eichkatzenfellen entsprechen 15 Luchsfelle, 25 Wolfsfelle, 175 Dachsfelle, 20 Rotfüchse. 8 schwarze Bären, 4 Eisbären, 9 gewöhnliche Zobel, 1 Schwarzzobel usw. In einem schlechten Revier zahlt man 7 Eichkatzen, in einem besseren 14 und in guten 21.
Fräulein Amanda L... schreibt: „Ich habe Creme-Peltier mit Erfolg gegec rauhe Haut angewandt und bin sehr zufrieden damit“. Creme-Peltzer ist stark glycerlnhaltig und wirkt sofort. Achten Sie auf Bezeichnung .Fripdensware“. Zu haben in den Drogerien L. Holl, C. Seibel und E. Harn. 1339ID
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