6. 9.
Schweizer Franken
. . 100 Kr.
Brief
Publikums.
Märkte.
fand hier der
FÄHer wirkte er
Pfarrer Theodor Wiegel.
Wirkung gesorgt war.
1195,- 1170,- 1150,
100 5L
100 OHL
Rr. Rr. Fr.
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
100
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1
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L. Fr. Nr.
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Rr.
4,9.
-.36
-.17 — ,35 -.27
2347,- 1350,- 2230,- 2430, ~ 5150,-
1150,-
990,“ 2798, - 1610,- 1160,-
775,- 1125,- 1085,-
640,“ 505,-
80.-
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag London. . . Reuyork . . Paris. . . .
2,10
—*07
-.90
Kurs
5. 9.
77,50 230,- 440,«»
86,25 705,- 510,— 335,- 330,- 604," 458,- 365,- 340,-
2475,- 1325,- 2500, - 2500,- 5200,- 1198 —
980,- 2955,- 1598,-
1155,-
788,- 1120,-
1190,
633.- 497, -
76,50
205.20
0,375 0.0075 18.43 41.30 23.53 22.95 38.95
0.215
526--
1.45
0,0b5
1180,- 805,-
1140,-
1170,-
625,"
495,-
80,-
Datum:
S°/,Dtsch.Kriegsank. 4°/oDtsch. Reichsanl. 3°/oDtsch. Oleichsanl. 4°/o Preuh. KonsolS Hamburg-Paletf.. . Aorddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld.Erebitbank.
5.9.
-.37
— ,18
-.35
“.27
Wechsel auf
Holland
Deutschland . . . . Wien Prag........
Paris . .
London .....
Italien.......
Brüssel ......
Budapest .....
Reuyork. ......
Agram .......
Marschall
Kurs
5.9.
77,50
435* —
92,50 685 — 510,- 330,- 325,— 600,- 450,— 365,— 340,-
Turnen, Sport und Spiel.
Verein für Bewegungsspiele. Eine aus Aga und Ligareferve zusanrmengestellte Mannschaft spielte am Sonntag ein seit längerem fälliges Rückspiel gegen den Sportverein Ar'hcilgen (süddeutsche Liga) und unterlag nach stets offenem und fairem Kampf knapp mit 1:2 Toren (Halbzeit 1:1). — Die 3. Mannschaft verlor gegen eine kombinierte der Spielver- einigung 04Giehen0:3, während die Alten Herren des Bereiiis auch im Rüc^piel gegen die der Spielvereinigung überlegene Sieger blieben (3:1).
Dtsche. Bereinsbank 226,- 226.“
Marknotierungea.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt
Kurs
4.9.
77,50 225,— 430,-
78,— 690,“ 519,- 345,“ 340,- 630,- 465,- 355,- 335 “
204.95 0.36
0.ÜU75
18.25
40.90
23.49
22.875
38.75
0.225
52625
1.45 0,065
Kr. 117.80
Kr. 117.80
Sh. 97.80 r 23.80
Fr. 125.40
Berliner Devisenmarkt.
©eio Brief Geld
Höchster Farbwerke. 1120,— Allg. Elektr.-Gef. . . 789,- Felten & Guilleaume 1150,- Schuckert-Werke. . . 1166,- Adlerwerke 620, —
Daimler 479, - 4°-0 Hess. Staatsanl. 80,25
Electron Griesheim 1175,“
nd. Aid da, 4. Sept. Heute .
Herb st markt statt. Bullen. Kühe und jüngere Rinder waren mässig angetrieben, dagegen war der Auftrieb in Schweinen, namentlich Ferkeln, stark. Der Ziegenmartt bot eine schone Auswahl in jüngeren Böcken und Milchziegen. Bei allen Tiergattungen waren die Preise sehr hoch. Dullen galten 60 000 bis 70 000 Mart durchschnittlich Kühe 50 000 Mar-k, jüngere Rinder und halb- jährnge Kälber bis 20 000 Mark. Ein Ferkel von 6-7 Wochen kostete 2000 Mark, etwas ältere 2500 Mark, Springer wurden zu 10000 Mark das Stück verkauft. Die Ziegenböcke, die von der Land- wii-tschaftskammer unentgeltlich gekört wurden, erzielten durchschnittlich den Preis von 1500 Mark das Stück. Die schönsten angetriebenen Dullen, Kühe, Kalbinnen und Ziegenböcke wurden prämiiert. Rachmittags wurde der Krämermarkt abgchalten. Der-selbe war sehr gut besucht und trug den Gharakter eines Dolkssestes, auf dem in ausgiebiger Weise für Unterhaltung und Be-
4.9.
77,50 225,- 435 -
87,- 687,- 520,- 340,- 340,- 610,- 465,«» 375,- 340,-
Züricher Devisenmarkt.
5.9.
Fr. Fl. Kr. Kr.
Rativnalbank f.D. . — •
Doch. Gussstahlwerke 2250,- 2490, Bud.» Eisenw^Akt.. 1305,- 1324, D.-Luxemb. Bergw.. 2200,— 2450, Gelsenkirch. Bergw.. 2475,— 2530, Harpener Bergbau. 4950, - 5100, Oberschl. Eisenb.°B. 1170,- 1150, Oberschles. Eftenind. 1028,- 1075 Phönir-Bergb.-Akt. 2750,- 2950, Bad.Anilin-u. Soda 1550,- 1670,
t grttronlungen vorl legen, letzte Meldung war bom 31. August 1922. Die Krankheit ist sehr ge- jährlich daher wurden die Schulen vorstch- Ligerweise geschlossen. Immerhin ist ihr -Umfang gering, wenn bedacht wird, dass allem rund 3000 vchüler in der Stadt vorhanden sind.
Mission erachtete für zweckmässig den Schlun Der Schulen, und zwar folgerichtig sämtlicher Schulen aufrechtzuerhalten bis zur weiteren 'Klärung. Da die Lleberträgung auch durch nicht- «rkrankte Personen stat'.finden kann müssen auch «die städtischen Spielplätze, Turnhallen usw. bis aus weiteres der allgemeinen Benutzung entzogen swerden.
ra. WilSbach (Kr. Biedenkopf), 4. Sept. Das hiesige Pfarrhaus, das von der Zivilgemeinde erbaut und im Stockbuch als evangelisches Pfarrhaus eingetragen ist, dient schon seit einer Reihe von Jahren auch als Schulhaus. Ein Erweiterungsbau wird nun die bestehenden Schwierigkeiten beseitigen.
Kreis Wetzlar.
kr Krofdorf, 4. Sept. In der heutigen Sitzung der Gemeindevertretung wurden nachfolgende Punkte erledigt: Die Einrichtung einer Speisung für bedürftige Schulkinder soll bis zur Herbeiführu ig eines ärztlichen Befundes der in Frage kommenden Kinder zurückgestellt werden. — Das diesjährige Ob st von den Gemeindeobstbäumen soll vorzugsweise an solche Gemeindemitglieder abgegeben werden, die kein Obst besitzen, an Kriegsbeschädigte und Kriegshinterblle. ene möglichst zu einem Vorzugspreis. Händler uni> Ortsfremde bleiben ausgeschlossen. — Auf Antrag der Ortsgruppe des Gewerkschaftskartells werben derselben aus Gemeindemitteln 1 00 000 Mark Kredit zur Versorgung ihrer Mitglieder mit Winterkartoffeln vom 1. Ok ober ab auf 6 Monate zinsfrei, bewilligt. — Mit der Einrichtung einer Konrektor stelle an der fiebenklassigen Vollsschule erklärt sich die Gemeindevertretung einverstanden. — Die Erhöhung der Bezüge der Handarbeitslehrerin wird auf Antrag der- Regierung auf 800 Mk. pro Hahresstundc genehmigt. — Da das Tonwerk Abendstern die Benutzung der Privatrampe für die Allgemeinheit gesperrt hat, soll an dieReichs- bahnverwaltung mit dem Antrag zur Errichtung einer Verladerampe auf Station Abend st ern herangetreten werden. — Die Wiegegebühren der Geneindewage we lei vom 1. 9. ab auf 6 Mk. erhöht. — Mit Rücksicht auf die starke Arbeitsbelastung und Inanspruch- Iiahme des Orts Vorstehers w r) dessen Dienstentschädigung vom 1. April d. I. ab auf 10 Mk. pro Kopf der Einwohnerzahl festgesetzt.
Kirche und Schule.
Dekan Wiegel
gu. Bingenheim, 5. Sept. Heute morgen verschied plötzlich an einem Herzschlag der Dekan des evangelischen Dekanats Ridda und langjährige hiesige
Giehener Stadttheater.
Heimat.
Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann.
Giessen, den 6. Sept. 1922.
Als Dramatiker verdankt Sudermann seine Erfolge in erster Linie einem stark ausgeprägten Empfinden für Bühnenwirksamkeit. Die Handlung bleibt stets in raschem Fluh und wird durch zahlreiche Kontraste belebt. Auf die Dauer kann jedoch das üppige Blendwerk nicht über die inneren Schwächen, die mannigfachen Widersprüche und älnwahricheinlichkeiten Hinwegtäuschen. Auch das 1893 vollendete Schauspiel „Heima t" ist ein echter Sudermann. Zwei Welten stossen aufeinander, eine altbürgerliche, die streng an den überlieferten Sitten und Anschauungen fest hält, und eine neue, die die Freiheit des Individuums fordert, sich nach seiner Eigenart entwickeln zu können. Dieser Konflikt ruft in einem Familienleben die schwersten Erschütterungen hervor. Dec Vater verlangt bedingungslose .Unterwerfung unter seine Autorität, doch die geistig hochstehende Tochter glaubt nur der Stimme des eigenen Herzens folgen zu müssen. Das Motiv an sich ist für eine dramatische Bearbeitung nicht ungünstig gewählt. Allein der Dichter steigert die Charakterisierung der beiden Vertreter entgege.i- g^ehter Anscheuungen zu sehr ins Extreme. Aus dem Vater wird ein Tyrann, und die Tochter überschreitet in ihren Forderungen verschiedentlich die Grenze des Möglichen, die ihrer Veranlagung gesetzt ist. So wird besonders das CharakterbiÜ» der letzteren uneinheitlich und verzerrt. Der Tod des Vaters aus Gram über seine „verlorene" Tochter soll die seelische Wandlung der Tochter herbeisühren. In diesen Gedanken klingt das Drama aus. Seine Verwirklichung bleibt jedoch unklar und in Wirklichkeit auch unmöglich: denn derart konstruierte Gegensätze lassen keinen Ausgleich zu.
Die gestrige Ausführung brachte die Wirksamkeit Sudermannscher Bühnentechnik voll zur Geltung. Adolf T e l e k y s Leitung hielt das Spiel in lebhafter Bewegung. Die Inszenierung hätte das Kriegerische etwas weniger betonen können Man erwartet auch von dem Wohnzimmer eines alten Oberstleutnants keine Anhäufung von Zeugyausbeständen. Die Darstellung stand auf beachtenswerter Höhe. Ramentlich Paul Schubert gab den Oberstleutnant a. D. Schwartze ganz im Sinne des Dichters, Odette O r c z y war als Magda seine geeignetste Gegenspielerin. Beide führten den Grundgedanken des Dramas meisterhaft durch. Auch Karl L a m - bertins Dr. von Keller ist als eine aussergewöhnliche Leistung zu bezeichnen. Dbe felge
gnugen.
Die Gastspiele des staatlichen Kurtheaters Bad-Rauheim haben mit der gestrigen Aufführung ihren Abschluss gefunden. Sie vermittelten uns erfreulicherweise recht häusig hochwertige ästhetische Genüsse. Wir haben neben bekannten und bewährten Kräften mehrere hervorragende Künstler kennen gelernt, die wir ungern in den Reihen unseres Winterensembles vermissen werden. Der reiche Beifall des ausverkauften Hauses am gestrigen Abend verbürgt ihnen die dankbare Erinnerung des Giessener
Handel.
Berlin, 5. Sept. Börsenstimmungs- b i l d Sowohl am Devisen- als auch am Effektenmarkt legten sich die Bank- und Börsenkrelse | in Erwartung des Ergebnisses der deutsch-belgi- I sehen Verhandlungen ziemlich weitgehende Zurückhaltung aus. Der Kursstand der Devisen veränderte sich daher bei kleinen Umsätzen nicht erheblich Auch im Effektengeschäft hielten sich | die "Umsätze in engen Grenzen, zumal die Beteiligung des Publikums geringer geworden war. | Die Kursbildung war uneinheitlich. Anfangs überwogen Abschwächungen bis zu 50 Proz., bald aber machte sich nahezu allgemein eine Befestigung bemerkbar, als am Montanmarkte die Papiere der Rhein-Elbe-Union, ebenso Deutsch- Luxemburger. Gelsenkirchener, Schuckert usw., ferner Phönix um 75 bis 150 bzw. 200 Proz. stiegen. Von festverzinslichen Werten waren heute türkische u'iid vor allem russische schwächer. In letzteren kommt nach den starken Steigerungen der letzten Tage viel Ware züm Verkauf. Ungarische Rente und ausländische Eisenbahnprioritäten, wie Anatolier und Lombarden waren dagegen weiter im Kurs in die 'Höhe gesetzt. Heimische Renten waren unverändert fest, namentlich alte Reichsanleihen.
F r a n k f u r t a. M., 5. Sept. Börsen- stimmungsbild. Devisen lagen bei kleinem Geschäft wenig verändert. Unter den unnotierten Werten stellten sich Benz 680, ManS- felder Aktien 710—720, Gebr. Fahr 800, Decker-Kohle 660, Becker-Stahl 880. Schisf- fahrtsaktien setzten bei festerer Tendenz ein. Chemische Werte lagen unregelmäßig, Anilinwerte fester. GlektrtzitatSpapiere schwankend. Autvwerte zeigten befestigte Tendenz. Das Geschäft war heute wieder recht lustlos, da die Spekulation grosse Zurückhaltung bewahrte. Im Verlaufe lagen Montanwerke schwächer; auch Kaliwerte schwächten sich ab. Der Dollar wurde gegen 1 Ahr 1450 genannt.
Frankfurt a. M.. 6 September 1922.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
Schluss- Schluss- Schluss- Schluss-
~ * Kurs ~ *
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigunasblatt Rr. 95 vom 5. September enthält: Gebührenordnung für Hebammen. — Aenderung desRcichs- emlomme steucrgef.hes. — Unterfiü ,ung be e en- derKcippenustv. — ZriedbergerGeschichtsblätter. Das Auslaufen von Waren durch Ausländer. — Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. — Beitreibung der Gemeindegefälle. — Dienstnachrichten. — Feldbereinigung Röthges.
Selbstsucht dieses charakterlosen Heuchlers kam rn chrer ganzen Erbärmlichkeit zum Ausdruck. Ein braves, folgsames Haustochterchen tt>ir ORarianne Saling als Marie; nur wurden die Gefühlsausbrüche hin und wieder etwas übertrieben. Luise R a m m e l konnte als Franziska von Wend- lowski ihre Begabung für die Rolle der komischen Alten voll zur Gellung bringen. Oskar F e i g e l bemühte sich mit Erfolg um die Verkörperung der schwierigen Rolle des Pfaders Heffterding. Eine gute Figur machte Georg H e - ding als Leutnant von Wendlowski. Auguste Marcks lieh der Frau Auguste Schwartze alle Züge einer treubesorgten Gattin und Mutter. In Paul Mehncrts Prof. Beckmann fanden wir eine erneute Bestätigung der reichen Begabung des Künstlers für Chargenrollen. Der Generalmajor a. D. von Klebs (Heinz Bechstein) wirkte etwas zu jugendlich in Anbetracht seines hohen Dienstgrades. Die Träger der übrigen Rebenrollen, der Frau vonKlebs (Adele H o rn), der Frau Landgerichtsdirektor Ellrich (Lina Ol- d i n i) und des Dienstmädchens Therme (Elsa Engel), müssen sich mit einem Sammellob be-
Vermischtes.
Paris, 5. Sept. (WTD.) Rach einer HavaSrneldung aus Amiens wurde gestern ein Lokalzug, der von Caheux-sur-Merz nach Ro° helles-sur-Merz vertehrt, durch die Alarmzeichen eines Hirten unmittelbar vor einer Drücke, die über eine Schleuse führte, zum Stehen gebr a ch t. Es stellte sich dabei heraus, dass die Schleusenbrücke offen war und der Zug in die Fluten gestürzt wäre.
Datum: 4. September 5. September
Almltd -Rotterd 55930, — 56070, — 56429,35 56570,65 V^llel-Antw ' 10761,50 10788,5010561,75 10588.25 Cbristiania ' ' 24119,80 24180,20 23970,- 24030.- ttohenbaaen ' ’ 30861,35 30936,65 30961,25 31038,75 Gtorfholm ' ' 38152,25 38247,75 38152,25 38247,75 Satori::: 3171,- 3179,- 3171,- 3184,- Italien 6337,- 6383,- 6242,15 6257,85
London 6516,80 6533,20 6516,80 6533,20 Aeuvork 1458,17 1461,83 1423,21 1426,79 Daris 11375,75 11404,25 11136,05 11163,95 öAmei» 27685,35 27734,65 27215,90 27284,10 Spanien: 22421,90 22478,1022172,25 22227,75
Deutsch-Öesterr.
Prag Budapest.... Buenos AireL . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro
(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Amerika und dis französische Einladung zu einer Konferenz in der Schuldenfrage.
London, 5. Sept. (WTD.) „Daily Mail" meldet aus Reuyvrk, dass das Staatsdepartement nichts davon wisse, dass die französische Regierung die Einberufung einer Konferenz zur Erörterung der Frage der internationalen Schulden plane. Man sei der Ansicht, daß nach der Erklärung des Präsidenten Hard in g in der letzten Woche, daß er die Zeit für die Mitwirkung der Vereinigten Staaten bei der Regelung der internationalen Schulden und der Reparätionsfrage noch nicht für gekommen achte, die französische Regierung sich wohl hüten werde, eine Einladung zu einer solchen Konferenz auszusenden, so lange die Haltung Amerikas fox bleibe, wie sie augenblicklich sei.
Gegen weitere Aeberschichten nn Bergbau.
Berlin. 5. Sept. Der Alte Derg- arbeiterverband und die ü b r i g e n V e r- bände und Gewerkschaften haben nach der „Rhein.-Westfälischen Zeitung" sich gegen die Erweiterung der ät e b e r s ch i ch t e n ausgesprochen, die zur Garantierung der Reparationsleistungen in dem Plane von Stinnes vorgesehen waren. Die ablehnende Haltung wird damit begründet, dass die Durchführung der ab 1. September in Kraft tretenden Aeberschichten- Äbkommen bereits an verschiedenen Stellen toeger der körperlichen Beschaffenheit der Dergarbeitm auf Schwierigkeiten stosse.
I Ein Lustdienst zwischen England und Berlin.
London. 4. Sept. (WTB.) Blättermeldungen zufolge steht die Einrichtung eines ßuft- dienstes zwischen Manchester. Lon- don und Berlin unmittelbar bevor. Der Getter des Dienstes ist Robert ©car le von Daim- ler-AirwaY. Wahrscheinlich werden die Augzeuge von Manchester absliegen und Zwischenlandungen in Croydan und noch an anderm Punkten zwischen Croydon und Berlin vornehmen Die volle Entfernung beträgt 800 Meilen, die in acht Stunden zurückgelegt werden soll, während die Reise zu Schiff und auf der Eisenbahn 19 Stunden erfordert. Die Fahrpreise sollen nicht mehr als 10 Proz. teurer sein als die Eisen- I bahnfahrpreise.
in Ofleiden und Schotten.
Theodor Wiegel war am 31. Ianuar 1865 zu Rimlos geboren. Seit April 1891 war er Verwalter in Ober-Ofleiden, seit September 1892 Verwalter in Schotten und seit 22. April 1898 Pfarrer in Bingenheim. Im Mai 1917 wurde er Stellvertreter des Dekans, seit etwa 2*/2 fahren stand er als Dekan dem Dekanat Ridda vor. Der Entschlafene bat in seinem Wirken als Pfarrer in den verschißen Orten und zuletzt als Dekan eine ausserordentlich segensreiche Tätigkeit entfaltet.
rr. Schlitz. 4. Sept. Gestern fand int nahen Hutzdorf das diesjährige Gastav-Adolf- Fest des Dekanats Lauterbach statt. Der Besuch war ein ausserordentlich starker. Pfarrer Weller- Maar hielt die eindrucksvolle Festpredigt und suchte die Fcage zu beantworten, ob wir mit der Arbeit des Gustav-Adolf-Vereins auf rechtem Voden stäiiden. In der Rachversammlung erstattete Stadipfarrer Schloss e r-Lauter- bach den Jahresbericht über die Tätigkeit des Vereins in Hessen und im Dekanat Lauterbach insbesondere. Er hob hervor, dass der Hess. Hauptverein seit 1841 bestehe. 30 Zweigvereine und 25 Frauenveteine zähle. Im Berichtsjahr 1921/22 seien von ihnen für die evangelischen Glaubensbrüder in der Diaspora aufgebracht worden 292 794 Mk. Daneben hätten die Reforma- tions- und Zweigvereinsfestkollekten 86 421 Mk. und die Konfirmandengabe 18 314 Mk. erbracht. Eine erfreuliche Zunahme der Gaben sei auch im Dekanat Lauterbach zu verzeichnen. Im Jahre 1919 seien es gewesen: 3124 Mk.; 1920 = 7151 Mark, und 1921 = 11925 Mk. In der Reihe der 22 Dekanatspfarreten stättdeg nach der Seelenzahl in bezug auf die Höhe der Gaben vier Schlitzerländer Pfarreien an der Spitze, nämlich: Hartershausen, Queck, Kreutzers gründ und Schlitz. Es gelte auch fernerhin, den evangelischen Brüdern besonders in den abgetretenen deutschen Gebietsteilen für Kirchen, Pfarrer und Lehrer zu sorgen, damit sie hierdurch in erster Linie dem Deutschtum erhalten blieben. — Pfarrer Mehenschein- Langenschwarz sprach sodann über die furchtbare Rot der Deutsch-Evangelischen in Russland, namentlich im Hungergebiet der Wolga. Erschütternde Bilder gab der Redner über die entsetzliche Hungersnot, Denen diese deutschen Brüder ausgesetzt seien. Ergreifende Briefe aus dem Hungergebiet las der Redner vor. Mit einem warmen Appell der Deutschen Russlands in ihrer schaurigen Rot nicht zu vergessen, schloss er. — Stimmungsvolle Lieder des Hutzdorfer Gesangvereins unter Leitung von Lehrer Steinbach umrahmten die erhebende Feier. Gespendet wurden über 2600 Mk.
1,83
1,87
1,88
1,92
4968,75
4981,25
5118,55
5131,45
61,47
61,52
62,92
63,08
528,32
529,67
521,82
523,17
848,90
851,10
843,90
846,10
696,10
697,90
686,10
687,90
192,75
193,25
189,76
190,24
Besucht dieMgerländer Landwirtschaftliche Ausstellung in
‘ 15. bis 24. September.
ttreklierschau • Ausstellung von Bienen, Geflügel, Kaninchen, Hunden, Fischen Industrie- und Sewerdeausftestung • Abteilung für landwirtschaftliche ProdnNe Cbst und Gemüfe; Gartenbau • Zagdaueftestung • Dorflino ,„D
Ziegen!
1 WMMBNMUMMWMMSSLM


