Ausgabe 
5.12.1922
 
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4.11 1.11

N-

19.

111,

BuberuS

6700.-140 M),- 7Kn-17ö0a-

Weizenmehl Spez. 0 Ml. 46 00052 000, Rog- qenmehl Mk. 37 00040 000, Weizen- und

An Preisen tourben angelegt pro Ztr. cht: Ochsen 20 00334 000 Mk..

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Wir verkaufen nur gute Qualitäten! Wir Kausen große Quantitäten! Wir begnügen uns mit bescheidenem Nutzen! Wir verkaufen um Tausende billiger! Wir haben deshalb den größten Zulauf!

Vermischtes.

Elektrischer Bahnbetrieb Leipzig Magdeburg.

Magdeburg, 4. Dez. (Wolff.) 2lm

Dezember werden die Fahrleitungen der

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3*o Ternlrtcbcn

Difch-Svar Zrnin.'-lNl.

i i Vreuhische Sonfoll

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. HL, 4. Dez (Antlich ) Markt- Verlauf: 3n allen Vielgattungen le Hafter Handel. Droh' und Klcmvieb ausverkaust. Schweine hinter' lassen etwa« lleberstand, und beste Ware wurde übte Holt» bezahlt. 3m einzelnen ist zu be­merken: Aufgetrieben waren 1879 Rinder, dar- 'unter 320 Ochsen, 45 Dullen und 1514 Färsen und Mübc. Ferner 225 Kälber. 270 Schafe und 930

Datum: L 12.

S*/,Dlsch. RelchSanleche .#8,50 «/» TernlebOen

elektrischen Zugförderungsanlage auf Drücken» adschnut DessauMagdeburg unter Spannung gesetzt. Damit ist die ganze Dahn Leiv- zig Magdeburg elektrisiert. Es handelt sich um die größte elektrische Dollbahn Deutschlands.

Danden-Einbruch in Ostpreußen.

Königsberg i. Pr., 4. Dez. 3n dem etwa 7 Kilometer entfernten Dorfe Man­deln verübte Sonntag nacht nach Aussaae der Dorfbewohner eine etwa 20 Mann starke Dande einen Einbruch in die dortige Muhle und raubte 80 b iS 90 Zentner Getre ide und Mehl. Mit dem Raub fuh­ren die Einbrecher, die mit Personen- und Lastkraftwagen versehen waren, in der Rich­tung Königsberg davon.

Banditenstreiche in Mexiko.

P a r t S, 4. Dez. (DTD.) Rach einer Ha- vasmeldung aus Mexiko ist am 30. Novem­ber ein b r i t i s ch e r Kontrolleur der Pe­troleumanlagen in Deracruz durch Dan- diten vom Betriebögelände entführt wor­den. Für seine Freigabe wird ein L ö s e g e l d von 5000 Pesos gefordert. Am 1. Dezember sind in demselben Betrieb zwei Amerikaner von Danditen getötet worden.

Neue Besen kehren gut!

Vt Alf f Kaum ein Jahr besteht unser Schuhverkauf. Was andern in Jahrzehnten ll- IIIIV HvU« nicht gelungen, gelang uns in ganz kurzer Zeit. Wir hgben es erreicht, daß wir den größten Umsatz erzielten. Sie fragen nach Gründen? Die alleinige und einzige Ursache ist:

aenmehl Mk.

Roggenkleie Mk. 14 500, Erbsen für Speise zwecke Mk. 48 000-55 000. Tendenz: fest.

575a- 6250, A5a- <5050-

9400 X- -8SkXk-95oO X-

Börfenknrfe.

Frankfurt a. M. Berlin so-ub- Btiufc. Schkch. s»n*

Aurs Aur» Aun Aun

3800 m. (Öottxü kein anbere« Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kg.)

Frankfurter Detreibemarkt.

Frankfurt a. M^ 4. Dez. Der heu­tige Detreibemarkt lag ruhig bei festen Prei­sen. Der Hauptgrund der abwartenden Hal- tuna, welche noch immer vorherrscht, lag wiederum in der unsicheren Haltung der De­visen und auhenpolitischen Lage. Für Weizen wurden die letzten Rotierungen bewilligt. Roggen schien gesuchter, auch Hafer und Derste finden Deachtung. Mals liegt ruhig. Hülsen­früchte sehr fest. Für Oelsaaien zeigte sich De- gehr. Futtermittel bei lebhafter Rachfrage an­ziehend. Getreide. Hülsenfrüchte und Diertre- ber ohne Sack. Weizenmehl, Roggenmehl und Kleie mit Sack. Preis je 100 Kilogramm. Parität Frankfurt a. M. Alsbaldige Liefe­rung. Weizen Mk. 31 00031 500, Roggen Mk. 29 000, Sommergerste für Brauzwecke Mk. 26 00027 000, Hafer inländischer Mk. 26 000 bis 27 000, ausländischer Mk. 33 50034 500, Mais, La Plata undMixed Mk.29 500-30 500,

Schlichtungsausschuf; der Provinz Lbcrhesten.

Derhandluag vom 1. Dezember

Mit den DauritgewinnungSunter-nehmungen, die in der Bauxit-AGin Gietzen zu- sammengeschlossen sind, und der Vereinigung Hessischer Bauritgruben hat der Ver- band der Dergarbecter anfangs Rovember 57 v. H. Lohnerhöhung für den Monat Rovember verein­bart. Der Durchschnittsgedingelohn je Schicht be­trug hiernach 670 Mk. Die Firmen Mühleise & Co.. Oberhessische Grubengesellschaft und Gewerkschaft Rabenau patzten ihre Löhne dieser Dereinbarung an. Der Fortschritt der Teuerung veranlahte die Arbeiter von sämllichen 'Betrüben, 80 Proz Lohn­erhöhung für die zweite Halste des Rovember zu fordern Der SchlichlungSausschntz schlug nrch Schiedsspruch eine Wirtschastsbeihilfe vor, und zwar auf jede Schicht, die der einzelne Arbeiter vom 16. bis 30. Rovember 1922 verfahren hat, beim DurchschnittSlohn 300 Mk., bei den Löhnen der unteren AlterSllasfen einen entsprechenden Betrag. Gin Drittel der Beihilfe gilt als Dorschuh auf die Dttemberentlohnung, falls die Streitteile nichts anderes vereinbaren, lieber die Dezemberlöhne sollen diese alsbald miteinander verhandeln.

3n der Lohnstreitsache deS Zentralverbandes der Hotel-, Restaurant- und Gafeangestellten und deS Verbandes der D a d-R auheimerHotel- in du st r i e und verwandter Betriebe erging fol­gender Schiedsspruch: Gemätz dem Deschlutz der Arbeitgebervereinigung (den einige Mitglieder nicht ausgesuhrt hatten) sind die im Tarifvertrag für das Hotel- und Gaslwirtsqewerbe usw. in Bad-Rauheim vom 1. 5. 1922 festgesetzten Gehalts­sätze der Festbesoldeten (d. h. die Barentlohnungen der Hotelbeamten und deS Front-, Kuchen-, Fach- unb HUfSpersonals) sowie Garantielöhne des Be­dienungspersonals (Prozenteempfänger) für den Oktober um 100 Proz. zu erhöhen. Für den Ro­vember 1922 sind dio Gehaltssätze und Garantie­löhne des TarifeS vom 1. 5. 1922 um 150 Proz. zu erhöhen (entsprechend dem Arbeitgeberangebot) und ab 1. 12. 1922 biS auf weiteres um 200 Proz.

In diesen beiden Gesamtstreitigkeiten erhielten die Htreitteile eine Woche Frist zur Erklärung übet Annahme oder Ablehnung deS Schieds­spruches.

Der Betriebsrat der Buhbach-Licher Eisenbahn-Aktiengesellschaft bean­spruchte daS Recht, nach dem bekannten Gesetz Mit­glieder in den AussichtSrat der Gesellschaft zu ent­senden. Der Auflichtsrat bestritt ihm dieses Recht. Den Bet leb führt die Firma Lenz & Ev., die eine G. m. b. H. ohne AufsichtSro- ist. Die Dienst­verträge der Angestellten der Bahn sind aber auf "Verlangen der Aufsichtsbehörde mit der Bleag abgeschlossen. Tatsächlich stellt jedoch die Firma Lenz & Go. laut "Vertrag mit der Bleag die Ar­beitnehmer ein, führt sie in der Drtriebskranken- kasse und entlädt sie und verseht Beamte von an­deren Bahnen, die sie betreibt, zur Bleag und umgekehrt. Der EchlichtungSauSschutz als vorläu­figer Dezirkswirtschaftsrat gab daher dem Antrag deS Betriebsrates der Bleag nicht statt, sondern entschied, dah als betriebsführende Unternehmung im Sinn deS § 70 deS BetriebSrätegesehes die Firma Lenz & Co. zu erachten ist. Die Entscheidung ist endgültig nach §§ 93 Ziffer 3 und 94 des Betriebsrätegesetzes.

* Handel.

Berlin, 4. Dez. Börsen st immungS- bild. Die am Schlutz der vorigen Woche ent­standene pessimistischr Auffassung der politischen Lage wirkte sich heute wiederum in gewaltigen Kaufaufträgen für alle Arten Industriewerte aus. Hieran waren neben dem Privatpublikum hauptsächlich das Ausland beteiligt. Die Kurse erfuhren teilweise Erhöhungen von mehreren tau­send Prozent, namentlich die schweren Montan- werte und einzelne chemische, elektrische Werte, Maschinenfabriken und Waggonaktien. Bevor­zugt waren Deutsch-Luxemburg, Bochumer Gutz, Getsenkirchrn, Phönix, Ricbeck-Montan, Schief. Zink, Westeregeln, Anglo Guano, Chemisch? Hey- len, Obrrschlesi'ch? Kotswerke, Berlin-Karlsruher Maschinen, Adlerwerke, Deutschrr Eisenhandel, Basalt, Siemens u. HalSke und Elsktr. Licht und Kraft. Auch für nur zu Einheitskurfen gehan­delte Papiere lagen sehr bedeutende Kauforders vor. SchifsahrtSaktien und Dankenwerte schlossen sich der Auswartsbewegung an. Hamburger Pa­ketsahr t gewannen 18)0. Hamburg-Südamerika 2000, Berliner Handelsgesellschaft 5000 Prozent. Valutapapierc waren ruhiger und nicht gleich- mätzig. Deutsch? Anleihen waren im allgemeinen wenig verändert. Zu einem höheren Kurse stark gesucht war Deutsche Schuhgebietsanleihe Arn Devisenmarkt herrsche auf den beruhigenden Ein­druck der gestrigen Rede des Reichskanzlers vor­mittags "Äetgung zur Abschwächung. An der Rachmittagsbörse trat eine Befestigung ein Der Dollar stieg von 8000 auf etwa 8300. Die Kurs­feststellung am Effektenmarkt erfolgt voraussichtlich wieder autzerordentlich spät.

Frankfurt a. M.. 4. Dez. Börsen- stimmungSbild. Dollar 81008000. Am Devisenmarkt machte sich heute nach festerem Beginn eher eine Abschwächung bemerkbar. Am Effektenmarkt überwogen heute w eder die Kursaufbesserungen, da bei den Banken große Kaufordres vorlagen. Mon.anaktien lagen sehr fest. Maschinen- und Metallaktien zeigten vor­wiegend festere Haltung bei großer Rachfrage. Elektrizitätswerte wiesen z. T. lebhafteres Ge­schäft auf. Anilinwerte zogen an. Sehr ge­sucht sind Zuckeraktien. Der Einheitsmarkt zeigte ein sehr festes Aussehen. Dalutapapiere zogen an. Der Dollar wurde um 1 Ahr 8000 genannt.

ttt, der wohl als her erste Mesfe-DÜter- bahnhvf der Welt anzusehen ist. Für die Aus­steller der Frankfurter Messe bedeuten die neuen Anlagen nicht nur eine Annehmlich­keit, sondern vor allem Ersparnis an Kosten. Die hohen Rvllgeldgebühren und die in vielen Vollen entstehenden Lagerkosten fallen in Qranlfurt in Zukunft fort. Das Messegut wird von der Dahn bis zum Messe-Düterbahnhöf, «also in unmittelbare Rähe der Metzhüuser, geliefert und dort and) wieder in Empfang genommen. Waggons mit Maschinen und son­stigem schweren Ausstellungsgut werden auf den mehrere Kilometer langen Gleisanlagen der Messestadt bis unmittelbar unter die Kräne Im Haus der Technik gefühtt, die sie nicht nur auf den Stand befördern, sondern ihnen dort auch gleich die gewünschte Stel­lung und Lage gehen.

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(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Morgan geht nicht nach Brüssel.

Paris, 4. Dez. (WTB.) Rach einer Blättermeldung aus Reuhork hat Morgan bei feiner gestrigen Ankunft auf amerikani­schem Boden erklärt, er habe nicht die Absicht, sich zur Konferenz von Brüssel zu begeben.

Ministerkrise in Belgien?

Paris» 4. Dez (WTB.) Dem .Oeuvre" wird aus Brüssel gemeldet, dah di« Stellung des Ministeriums T h e u n i S erschüttert sei. Wan sehe vvrauZ. dah die Militärfrage dem Mi­nisterium den TvdeSstotz verletzen werde DieRechte selbst wolle TheuniS ersetzen Ein elnfluhreicher Katholik hab« dem Berichterstatter erklärt, es fei der Wunsch seiner Anhänger, die Regierung noch vor der Brüsseler Konferenz zu stürzen. Man nenne Z a f p a r als Rachfvlaer von TheuniS, aber der "Versuch, ihn an die Spitze der Regierung zu stellen, werd« mit wenig Begeisterung ausgenom­men. Als zweiter Kandidat werde Renkin genannt, der aber auch mächtige Gegner habe.

Reu« Verwicklungen auf hem Balkan?

Paris, 4. Dez. (WTB.) Rach einer Meldung DerChicago Tribüne" aus So­fia haben die türkischen Revolutionäre in Westthrazien die Provinz für auto­nom erklärt.

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Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 4. Dez Der Produktenmarkt stand unter dem Z-etchm allseitiger Zurückhaltung. Bei ruhigem Geschäft war zunc^hst eine bestimmte Ten­denz nicht erkennbar. Das Angebot vom Inland« war spärlicher. Weizen wurde von den Mühlen zu den letzten Preisen gekauft. Roggen hatte ruhigen Verkehr. Don Gerste waren mir gute CBrauferten gefragt und wurden über Rott» be­zahlt. Die Käferpreise konnten sich nicht voll be­haupten. Mais fchoächte sich ab. DaS Mehl­geschäft hat sich kaum geändert. Oelsaaten, Hül- scnfiüchte und "Futterstoffe behaupteten ihren PielSstand. Weizen, märkifchm 15 40015 600 Mark (fest), Roggen, märkifchrn 13 40013 600 Mark (fest), Sommergerste 12 500-13 500 Mk. (behauptet), Hafer, märkischrn 14 0)014 200 Mk., pomme-rschrn 13 80013 900 Mk. (fest). MaiS. La Plata, loco Berlin 15 40015 700 Mk. (fest), Wei­zenmehl (10) Kg.) 39 00045 0)0 Mk. (fest), Rog- genmehl (10) Kg.) 35-000-38 000 Mk. ifest). Wei- zenlleie 80)0 Ml. (fest), Roggenkleie 8000 Mk. (fest). RapS 25 0)0- 26 000 Mk (fest). Leinsaat 27 000- 29 000 Ml.. Dittoriaerbsen 24 000 25 000 Mark, Futtererbsen 17 000-18 000 Mk., Peluschken 15 000- 16 000 Ml., Ackribohnen 20 000- -21 000 Mark, Lupinen, blau 17 0)017 500 Mk., Sera- fctlla, alt 31 0)0-37 000 Mk.. Rapskuchen 9200 NS 9603 Mk.. Trockenschnitzel 64006600 Mk. Rauhfuttcr: CDeizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 5600 5800 Mk., Haferstroh, drahtqepretzt 5600 bis 58)0 Mk.. Stroh, ftrohseilgebündelt 5500 bis 570) Mk., Wiefenheu, gut, gesund und trocken, .Dormahd 41004200 Mk., Olachmahd 3700 bis

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