Ausgabe 
5.10.1922
 
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Kirche und Schule

. 1280,

323,

310,

312,

342,- 330t

4. Oktober

3. Oktober

Datum:

38188/20 43556,40 4356&60

62,-

1500-

312, 675,

32032,- 49049,-

1876'90

2,72

73,58

5943L0

2210,- 2575,-

547,- 564-

1375,- 318,- 360,-

Frmrkfurter Devisenmarkt.

Amtliche Notierungen.

870,

844,

870,

840,

KWO,

1050,- 1050,

Geld 15334,60 83266,60

9378,10 16183,80 39610,30 32242,70

9066,90

Antw.-Brüssel . Holland

London Paris Lckwei»......

Svanien Italien Lisjabon-Ovorto Dänemark . . . .

Norwegen . . . . Schweden . . . . HelsingsorS. . . . Neuyork Teutsch-Oesterr.

Budapest Prag . .

Sofia.......

Rurs

4.10.

77,50 202,- 123,- 411-

79,75

82,25

Bries 15365,40 83433,40

9396,90 16216,20 39689,70 32307,30

9084,10

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3.10.

77L0

190,- 108,- 390,-

sa- 79,- 73,- 66.- 66.90

Büchertisch.

Erbrecht. Roman eines Weltwinkels von Fritz,Philippi. Aus der Sammlung ..Deutsche Romane zeitgenössischer Dichter". Ver­lag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. Wie in seinen Westerwälder Dauerngeschichten ,,21 u f der hohen Heid e", im selben Verlage erschienen, die wohl zu den künstlerisch stärksten Werken deutscher Heimatdichtung gehören, fuhrt uns Philippi auch in dem vorliegenden Roman in eins der einsamen Heidedörfer. Voll rücksichts­loser Kraft dringt rnodernes Fabrilwesen in das weltabgeschiedene Sonnwalt, trägt leidenschaftliche Zwietracht zwischen die Menschen des friedlichen Erdbäckerlandes" und entfesselt einen erbitterten Kampf zwischen den Mächten der alten und der neuen Zeit.

Wilhelm Speyer: Mynheer von Heedens große Reise. (Verlag Ullstein, Berlin.) Eines etwas schwerfällig, aber sym­pathisch veranlagten Holländers Ehegeschichte mit einer Künstlerin, die die Lebensquel^en in allen Erdteilen zu suchen trachtet, wird mit äußerst interessanter weiterer Staffage bis zum Schlüsse fesselnd durchgeführt, so daß ein Unterhaltungs- roman von solidem Werte entstand.

37387,40 56056,-

2142,20

3,05

86,09

7007,-

38111,80 31968,- 4895 L

187340 2.68

73,42 5931,50

Zandel.

Berlin, 4. Oft. (Wolff.) Börsen st irn- mungsbild. Zeigte das Geschäft in seiner Ge­samtheit auch» nicht die gestrige Lebhaftigkeit und erreichten die Kurssteigerungen auch nicht das gestrige Lstismaß, so hielten die namentlich vom Auslande vorliegenden umfangreichen Kaufauf­träge die Aufwürtsbewegtlng 'der Kurse, wenn auch gedämpfter und nicht mehr einheitlich ge­schlossen, in Fluß. Wesentlich trug 'hierzu die Fort­setzung der Steigerung der Devisenpreise bei, wo­bei Reuhork 2100 überschritt. Die Führung halten am Mvntanmarkte oberschlesische Papiere und Rheinstahl bei Kursgewinnen von 200400 Proz., wogegen die Werte des Stinneskonzerns nach den gestrigen großen Steigerungen vernachlässigt und realisiert wurden. Mit Steigerungen von 350 bis 500 Proz. sind zu erwähnen Siemens u. Halske

Gerichtssaal.

rm. Frankfurt a. M., 4. Ott Die Straf­kammer hat jetzt die Krankenschwester E. R ü ß- man, die in einer Privatklinik im vorigen Jahre

flurs

4.10.

77,50 200,- 115, 402,

80,- 79,25 74,90 66,- 65,10

Geld 13386,60 7332000 8309,10 142.3'),70 34965,- 28321,60 7967-

Bries 13413,40 73473,40 8325,90 14264,30 35035,- 28378,40

7983,-

37312,60 55944,-

2137^80 3,- 85,91

6993,-

schaft, sollen schwer verletzt sein. ------------

Hamburg, 4. OTt. (WTD.) Die Polizei Commerz- u. Privatbl 322, - - - ----- - « . i Darmst.u.Natwnalbank 310,

Gieszcncr Strafkammer.

Gießen. 3. Olt.

3m Herbst 1921 waren in den Gemarkungen Büdingen und Wolf zahlreiche, der Pserrburg- Büdingenschen Verwaltung gehörige junge Bäume heimtückisch von einem unbekannten Täter an- und abgehackt und dadurch vernichtet worden. | Der Verdacht fiel aus den Rentner, früheren flanbtoht Hemrich Zakob E. in Büches, und eine durch die Gendarmerie bei ihm vorgenommene Durchsuchung förderte eine Art zutage, deren zahlreiche und eigentümliche Scharten mit mathe­matischer Genauigkeit zu den an den Schnitt­flächen der Bäume von dem Werkzeug des Schä­digers hinterlassenen Spuren paßte, wie ein durch vergrößerte Lichtbilder unterstütztes Gutachten des Gerichtschemikers Dr. Popp überzeugend dartat. Rach eingehender Beweisaufnahme, die weitere belastende Umstände ergab, verurteilte das Gericht den leugnenden Angeklagten wegen der Roheit und Gemeinheit seiner Tat, die reiner Mißgunst entsprungen war, zu einer Gefän gn is­st rase von sechs Monaten.

Eine Geldstrafe von tausend Mark erhielt ein Kaufmann von Alsfeld wegen- ttgung. Er hatte einem früheren Teilhaber, mit dem er sich verfeindet hatte, den Zutritt zu dem von diesem verpachteten Grundstück verboten und ihn, als er es doch betrat, mit Gewalt und unter Beschimpfungen entfernen lassen. Seiner Angabe, er habe sich zu seinem Vorgehen berechtigt ge­glaubt, weil er von feinem Gegner zuvor brieflich beleidigt toorten sei, wurde kein Glauben geschenkt. Das Schöffengericht hatte ihn freigesprochen, die Staatsanwaltschaft und der Rebenkläger (Rechts­anwalt Mendelson) verfolgten dagegen Berufung.

Fünfhundert Mark Geld strafe er­hielt ein Landwirt von Ober-Widders­heim, weil er die durch das Umsatz steuergesetz vorgeschrittenen Aufze^nungen nicht 'gemacht hatte, obwohl ihm seine Verpflichtung be­kannt war.

875- 850,-

630-

brtngung der UClttel für die Kodlenwirtschafts» stellen vom 20. Juni 1920 bat der Reichswirk­schaftsminister bestimmt, daß zur Deckung der durch die obige Maßnahme der Reichsbahn er­wachsenden Kosten von den gewerblichen Ver­brauchern von Eieinkoblen, Steinfohlenbriketts. Koks, Braunkohlenbriketts und Rohbraunkohlen, auf die sich die Meldungen beziehen, durch die EüterabfertigungssteU en aus den Versandpapiei en ein Beitrag erhoben wird, dessen Höhe im Einvernehmen mit dem Reichsverkehrsminister vorläufig auf 2 Mk. je Wagen festgesetzt ist.

Frankfurter Getreidemarkt.

Frankfurt a. M. 4 Oft. 3m Zusammen­hang der starken Auswär tstewegung der auslän­dischen Zahlungsmittel zeigten die Verkäufer grö­ßere Zurückhaltung. Die Stimmung ist für sämt­liche Artikel als fest zu bezeichnen. Stärkere Rach» frage stellte sich für Weizen und Roggen ein, die Abschlüsse sind aber bescheiden. Gerste bleibt ge­sucht, auch stellte sich regerer Begeht für Hafer ein Weizen- und Roggenmehl anziehend. Mais lag ruhiger. Sehr feste Tendenz herrsch' für Hülsenfrüchte. Das Angebot ist infolge der wenig günstigen Ernte geringfügig. Entsprechend der Ge amthaltting zogen Futtermittel im Preise an. Oelfaaten knapp. Weizen 8200 8600 Mk., Roggen 7200 7500 Mk., Sommergerste für Brauzwecke 7200- 7800 Mk, Hafer 76007800 Mk.. Mixed- Mais 74007800 Mk., südd. Weizenmehl Spez 0 12 00012 500 Mk. bei Waggonbezug ab Mühlen- ftation, Roggenmehl 9600 9800 Mk., Weizen und Roggenkleie 37004000 Mk., Erbsen je nach Qualität für Speisezwecke 11 00013000 Akk., süd deutsches Heu, gut, gesund, trocken, 2400 Mk.. Strbh von Weizen und Roggen, drahtgepreßt, 23002400 Mk. Tendenz: steigend.

Dom Äartoffehnartt.

fpd. Frankfurt a. M., 4. Okt. Die amt­liche Rotierungskommission für das Wirtschafts­gebiet Hessen-Nassau und Hessen fetzte heute fol­gende Preise für je einen Zentner Kartoffeln fest. Erzeugerpreis, rote 310330 Mk., weiße 320-330 Mk.. gelbileischige 330 340 Ml; D r o ß Handelseinstandspreis, frei Frankfurt a. M, rote Kartoffeln 360370 Mk.. weiße Kar toffeln 370-380 Mk., gelbfleifchige 380-390 Ml.

Berliner Produktenmarkt.

V e r I i n, 4. Oft. Unter dem Eindruck der sich fortsehenden erheblichen Steigerung der D> vifenpreife bewegten sich auch die Rotierungen am Produltenmarlt bei starker Zurückhaltung der Ab- geber weiterhin in steigender Richtung. Wegen der Schwierigkeiten in der Defchaffung des zur Anlage von Getreide bei den hohen Preisen nötigen Kapitals blieben die Umfaße aber gering Die Mehlpreife ziehen dauernd scharf an, und dementfprechrend war auch die Rachsrage der Mätx len für Weizen ziemlich erheblich, könnt - aber trotz ansehnlich höherer Gebote nicht befriedigt werden. Roggen blieb besonders für nahe Ware stark gesucht. Für alle übrigen Getreidesorten. Futtermittel und Hülsenftüchte wurden bei kleinen Umsätzen wesentlich höhere Preise angelegt. Weizen, märkischen 40004100 Mk. (sehr fest), Roggen, märiäschen 36503800 MI., schlesischen 3600- 3620 Mk., mecklenburgischen 36503750011!. (sehr fest), Sommergerste 37003850 Mk., Winter­gerste 3500 3600 Mk. (fest), Hafer, märk,scheit 39004000 Mk. (fest), Mars, locoBerlin 4100 bis 4200 Mk. (steigend), 'Weizenmehl (100 Kg.) 11 50012 100 Mk. (steigend), Roggenmehl (100 Kilo) 950010 200 Mk. (steigend). Weizenlleie 2200-2250 Mk. (steigend), Roggenlleie 2200 bis 2250 Mk. (steigend), Raps 47004900 MI.. Viktvriaerbsen 59006200 Mk., kleine Erbsen 4700 bis 5200 Mk.. Futtererbsen 35003700 Ml, Pe lufehlen 35003700 Mk., Ackerbohnen 3500 bi« 3700 Mk., Wicken ohne Angebot. Lupinen, blau 21002400 Mk., gelb 2400-2800 Mk., Rapskuchen 24002500 Mk., Trockenschnitzel 21002150 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 1000-1050 Mk., Haferstroh, drahtgepreßt 1000 bis 1050 Mk., Stroh, strohfeilgebündelt 1000 bis 1050 Mk.. Wiefenheu, gut, gesund und trocken, Dvrmahd 640700 Mk., Rachmahd 570640 Mk.

Metallbau! 1350*

Muietdeu!. Creditbank 314, Cefierv. Kreditanstalt. 339.

Lchlub» Schluß- Schluß. Schluhl " flur»

Metallges. iXranffurt. 2050, 1375, Schuhfabrik Herz.... 580, 590, Sichel 647,50 658,- -'.ellstofs LSalühoi . . . 1007,50 1099,- Zuckerfabr.Frankenthal 960, 1020, Zuckerfabrik Waal'äuse l 977, 1000,

Reue Erhöhung der Margarinepretse.

Die niederrheinischen Margarinefabrikan­ten haben die Margarinepreise um 31 Mark pro Pfund erhöht, so daß danach die billigste Sorte 207 Mark, die beste 236 Mark pro Pfund kostet.

Schärfere Kontrolle des Drennstoffversandes.

Von zuständiger Seite wird dem,B. T." ge­schrieben: Zum 3dxif ein er genaueren Kontrolle aller Brennstosfeingänge sind vom Reichsverkehrs» Minister im Einvernehmen mit dem Reichswirt» schaftsminister sämtliche Güterabfertigungsstellen angewiesen, vom 1. Oftober ab den zuständigen Kohfenwirtschaftsstellen bzw. Orts- ober Kreis- kohlenstellen regelmäßig Meldung über alleDrenn- stoffeingänge zu erflatten. wenn diese ausdrücklich darum ersuchen. 3n Abänderung der A-usfüh- rungsvorschriften zur Verordnung über die Aus-

unb Deutsche Kali. Die sonst erreichten Kurs­gewinne betrugen durchschnittlich 20- 80 Proz. Zufolge der Devisensteigerungen wandte sich das Interesse vornehmlich den Ausland- und Da- lutapapieren zu. So erzielten Kolonialwerte bei großen Umsätzen eine beträchtliche Werterhöbung. Auch nahezu alle ausländischen Renten wurden beträchtlich im Kurse deraufgeseht. 3m Groß- Jbcrfcßr traten bei leichten Sch.vankttngen wesent­liche Aenderungen weiterhin nicht ein. Doch blieb im Kasseverkehr für die zu Einheitsfursen geben- beiten Industriepapiere die Rachfrage so lebhaft, daß wiederum bei verspäteter Kursfestsetzung mit wesentlichen Kurssteigerungen zu rechnen ist. Don heimischen Rentenwerten setzten 3prozentige und 3'/,prvzenttge Reichsanleihe ihre Steigerung fort.

Frankfurt a. M., 4. Okt. Börsen- stimmungSbild. Dollarkurs im Frühver» kehr 20502100, im Verlaufe 2150. Am De­visenmärkte machte sich eine starke Aufwärts­bewegung der ausländischen Zahlungsmittel geltend. Auslandsrenten im Einklang mit dem Dollarkurse befestigt. Zolltürken stiegen bis 1430. Die Stimmung auf dem Montanaktien- markte war etwas ruhiger. Es trat in Reaktion zu der gestrigen Bewegung Angebot hervor, wodurch die Kurse gedrückt wurden. Höher stellten sich dagegen Phönix, Rheinstahl und Oberbedarf. Chemische Aktien waren gut be­hauptet. Anter den Autowerken lagen Kleher und Daimler schwächer. Textilwerte waren stärker gefragt. Für Kassa-Zndustriepapiere lagen wieder große Kaufaufträge vor. Dollar- kurS gegen 1 Ahr 2130.

Börsenkurse.

Frankfurt a. M. Berlin

den Tod zweier Damen durch Stofaincinf Prüfungen verursachte, von der Anklage der fahrlässigen Tötung freigesprochen, nachdem von feiten der sachverständigen Aerzte die Möglichkeit zu­gegeben wurde, daß in gewissen Fällen die An­werbung von Kokain bei manchen empfindlichen Personen den Tod her beiführen könne. Der Arzt, bei welchem die Angeklagte in Diensten war, wurde seinerzeit ebenfalls von der Anllage der Fahrlässigkeit freigesprochen.

Vtarkeuhurg und Mheinhcsten.

wd Groß-Gerau, 3. Okt. 3n einer Dv- eprechung zwischen Vertretern der Erzeuger- und verbrauche r-Organisationen übernahmen die Der» ftreter der Erzeuger die unbedingte Gewähr dafür, friß die Bevölkerung des Streif und der zu- «teilten Gemeinden mit Kartoffeln be- Uefert wird Rötigenfalls will der Reformbund ter Gutshöfe die fehlenden Mengen liefern. 2>er Erzeugerpreis, der Alon tags an der Aocmksurter Börse notiert wird, soll für alle SSerungen. bie in ber Woche auSgefuhrt roer-

648,- 639, -^- 1550/

4°/0 Zolltürken . . .

5°/o Goldmerikaner Berliner Handelsges-1600'" ~

OO» UfaMf

Turnen, Sport und Spiel.

Der Verein Rudersport Gießen 1913 und die afaöem. Ruderabtei- lung hielten am Sonntag ihr diesjähriges A b - rudern ab. Die Veranstaltung wurde in der üblichen Weise mit einer Auffcchrt eingeleitet, an ber sich an Ruderbooten 1 Einer, 4 Vierer und 1 Achter beteiligten. Einen Glanzpunkt bildeten von diesen Dereinsbooten 6 flaggengeschmückte Paddelboote mit Mitgliedern des Rudersport, die den in Gießen erstmalig gesehenen Reigen eröff­neten Unter den wohlgelungenen, interessanten Wettfahrten gestalteten sich die Stanu rennen zu den schönsten Punkten des Programms, zumal diese etfhnalig auf der Lahn abgebalten wurden. Ausgeschrieben waren eine Wettfahrt für Damen und Herren, an der sich 4 Boote beteiligten, und eine Wettfahrt für Herren, die von 5 Booten bestritten wurde. Der Verein Rudersport beab° sichtigt, um das große 3ntereffe für den Kanusport wachzuhalten und zu fördern, eine Kanuabteilung sich anzuschließen. Die sportliche Veranstaltung fand mit einem gemütlichen Beisammensein einen schönen Abschluß.

gebürtigen Angeblichen Schiffsarzt, Geburtsarzt I Be'einsba'nk210,- 21L- -,

..x er,*. o ; X I ^eiuime . . 42950 432,__ 428,__ 435,

1500,- 1345,

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine mögliche Regelung auf der Mudania»

Konferenz.

London, 4. Okt. (WTB.) General Maurice gibt in einem Telegramm an die Daily Rews" aus Konstantinopel der Er­wartung Ausdruck, daß auf der M u d an i a» Konferenz eine Regelung auf folgender Grundlage erzielt werde: 1. Die Türken re­spektieren die neutrale Zone. 2. Die Griechen räumen Ostthrazien, wohin türkische Verwal­tungsbehörden und Truppen zugelassen wer­den. 3. Alle Bewegungen kemalistischer Trup­pen in Richtung Konstantinopel, Tschanak und dem Graf werden eingestellt. 4. Großbritan­nien landet keine weiteren Truppen und trifft keine weiteren militärischen Vorbereitungen auf der asiatischen Seite der Meerengen.

Am die Anerkennung des neuen griechischen Königs.

London, 4. Ott. (WTD.) Zu der von griechischen Zeitungen veröffentlichten Nach­richt, daß der britische Gesandte in Athen sei­nen Namen in das Register des neuen Königs eingetragen habe, wirb in ermächtigten Lon­doner Kreisen erklärt, daß dies keineswegs eine Anerkennung des neuen Herrschers be­deute. Die Frage der Anerkennung sei ein Punkt, den die alliierten Mächte prüfen müß­ten, den sie aber nicht eher besprechen wür­den, bis bje Lage im Orient sich geklärt habe.

3.10.

77,50 200,- 117, 390,-

79,50 81,75 74,-

6L-

1525, 1569,-

1355,- 1400,

1399,- 1399,-

1000,- 1075,-

ten, gelten.

Heffen-Naffau.

spd. grantfurta TL 4. Ott. ®ie 'S u - Lerst ekle beschlagnahmte bet einem 5)äTii>ler am Bahnhossplatz grö her e M e n g c n 3u der die der Mairn zuruckgehalten hatte, um ftoäter einen höheren Preis zu erziÄen Der einem Händler wurden zwei Eisenbahnwagen mit Kartoffeln beschlagnahntt für btc feine y>antetöerl<rub7Ti« vorlag 3m Schlacht- und Vieh­hof sistierte man drei Händler, die ferne Handels­erlaubnis besaßen, ein anderer Händler wurde wegen Pretsireiberei beim Verkauf eines Ochsen urr Anzeige gebracht Vier junge Leute aus Uferen AmMen wurden bei der Verfchte- bungvonechtemKokain,baS offenbar aus Diebstählen stammt, abgefaßt und verhaftet. Die Polizei hob abermals eine S p r e l e r g e - s e l l f ch a f t aus, diesmal in einer Wirtschaft in der Querstraße. Meist handelt eS sich um ge­werbsmäßige Spieler.

796,- 84a-

316, 318,

" Erledigte Schulstellen. Erlebt Landwirtschaft.

I

K'reiS BenShetm; eine Dienstwohnung ist vor auSgebrochen. 57,Dtsch. ReichSanleihe

Händen, eine weitere Familtenwohnung __ I Dergleichen

»ckwer zu beschaffen. - Eine Lehrerstelle für m 3>/,°/o Dergleichen

einen ehangelifd>en Lehrer an her SoIMWuIe Berm<$d)tes.

tn Bauschheim, KreiS Groß-Gerau. Berlin, 4. OTt. Dlättermeldungen zufolge 4^^ Preußische Konsol» Sine Lehrerstelle für einen evangelischen Leh- ift das gestern von Königsberg nach Moskau ab- 4°/., Hessen.........

rer an der Volksschule zu S i cke N d 0r f, gelassene Fl u gz eug, das die regelmäßige Der- 3'/,°/n Hessen

«reis Lauterbach; ausreichende Wohnung ist bindung Königsberg-Moskau herstellt, | 3e/0 Helfen.........

hnrTwrnhen Eine Lehrerstelle für einen bemi 2lufstteg verunglückt. Die Ins ass en,

evangeNschen Lehrer a? der Dollslchnle in I darunter der Kurier der Deriiner rustrlchen D°t- Kr e'i d a ch, Kreis Heppenheim. Sine Leh-- rerstelle für einen evangelischen Lehrer an de 1 1 j,cri^ay tete den 68jährigen, aus Alexandrien , . v. .

Volksschule in Partenheim, Kr. Oppen^ I z»n/»r>Rrii4v>n Pw-Fiiffsmit ßs»Fmrtsnrxt I ^aut

heim; Dienstwohnung für einen unverheirate- und Spezialartt für'Geschlechtskrankheiten, Ze i d, 1 Diseomo Eonimandit ten Lehrer ist vorhanden, für einen verheira-- der mit Hilfe eines gefälschten Vertrages in Ab­

teien Lehrer kann Mietwohnung beschafft Wesenheit seiner V e r m i e t e r i n deren H a u s- twerhsn rat zum Auktionator brachte und den Titel ,

n>CTDC ' ________ als Arzt nur benutzte, um junge Mädchen zu I Bochumer Guh 3180, 3400, 3M0 WM,

mißbrauchen. Zeid verübte bereits vor dem Kriege Buderus. .......1£45' Jfbl'

5d)tDUrqerid)t. in Hamburg ähnliche Delikte. - /.....Mn W'_

, nft !Ludwigshafen, 3 Okt. Bei einer De- - 3- 'S- 357a-

® h sichtigung von Oppau durch den vom Reichstag r^rvener^Berabau . '5650, 5900,, 5675,

Unter Ausschluß der Oeffentftchkett wurde erngefchten (Ausschuß zur Untersuchung der Ur- Kaliwerk Aschersleben. 1850, 1880, 1850, 1950, gegen den Landwirt Hermann Kornad Sech von fa^n i>e8 Explosionsunglücks in dem Oppauer Kaliwerk Westeregeln .2250,- 2400,, '^0, Grünberg wegen Rotzuchtsversuchs verhandelt. Qßerf der Badischen Anilin- und Sodafabrik gab Vaurnbütte Seitz gab zu, am 27. Zuli 1922 auf einem^iveg Staatskommissar für das Hilfswerk Oppau. Oberbedarf zwischen Grünberg und Lehnheim eine 49fahrige Ministerialrat S 1 ü h e l, einen Bericht über die Vbönix Bergbau 40-A-

Frau unsittlich angegriffen zu haben. Sr beftntt Wiederaufbauarbeiten. Dis Hilfswerk Opvau, .....3800 3600 3450,

Kdoch. die Absicht gehabt zu haben bicjjau *u das eine behördlich geschaffene, auf dem Grund- SÄe£ ' ' ' 4200,- 4190,'-

vergewalttgen. Rach Schluß der Beweisaufnahme fab der Selbstverwaltung awgebaute Wohlfahrts- 'Bake.' 910- 8to/-

bat Staatsanwalt Fischer die Geschwormen, die einrichtung ist, das auch die Bau-, Sicherheits- Larddeuttckn Llond ! 640'- W,-

Frage nach Rotzuchtsverfuch unnd Vornahme un° ^nd Gewerbepolizei aussührk. hat einzelne Aus- 1920 1^95

süchtiger Äanbtanaen mit Gewalt zu bejahen. fd)üffe gehütet. Der Ausschuß für' Personen-

Der Verteidiger, Rechtsanwalt Beil stein von flöten hat bisher 35 Millionen Mark an laufen- I ö m qooo 4375 3968, 4300,

^rünterg. toar ter Ansicht, es käme höchstes den und einmaligen Zuschüssen gezahlt. An Modi- <>z"d sche Änittn ' .' " 1780'- 183ö'- 1850,- 1830,-

versuchte Vornahme unzuchttger Hcmdlungen bzw. Iar, und Reparaturschäden wurden bisher 73 Mil- ,^[h . 1500,- 1500,-

!tätliche Beleidigung in F^ge. Dre Sragw tourten [iDnen, an Gcwerbeschäden rund 7 Millionen, an (^rievbclnicr Clectron. 1420, 1400, von den Geschworenen dem Antrag tes Staats- Landtoirtschaftsschäden 12 Millionen Mark ber» döchiler Farbwerke . 1440, 1420, anwalts entsprechend bejaht und dem Angeklagten I ausgabt. Die Unterbringung von Kindern er- I vvl-oertobtung.....in-n ~~

mildernde Umstände zugebilligt, nachdem derSach- forderte 314000 Mk., die Beschaffung von Wohn- ^ütgeröwerke 10/0,- 1O/O- verständige. Amtsarzt Dr. Schuppen, deren baraden 106 000 Mark. Wegen ter Lastenteckung .crtjeibeanjtnlt . . . . . . !7oa i/öö, Bejahung aus medizinischen Grünten empfohlen beabsichtigt, erneut Spenden ter Fabrik dem I Elektri-ltätS-Ges.

hatte. Das Urteil lautete auf 2 Za h r e 6 Mo - Hilfswerk zuflicßen zu lassen, wenn die Gelder ........157^ 1700 1560

na t c Gefängnis, abzüglich 2 Monate Unter» durch Sammlung zur Wiederherstellung der Schä- I 5;.nIt.riÄ"i 21i)b' 2650' ----

suchungshaft. ten nicht ausreichen Bisher wurden 5 6 9 M i l- <?!»»/ 545.-560 I Honen Mark ,ür -BieberaufBauar.: . «8- M betten und Schadenersatz verausgabt. vcnlmcnftnebt 1100,-1115,- ------------ I i'leQuin 1360, 1600,

5pae -Qlühkärp

MARKE PFEIL