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-faflüng axrSÜeni Öttnfteta tm Französischen pc- jyrüft worden sind *rti> eine gertügtmbe Kote er» halten txLbcn, 3fl bte» rricht der Fall, so müssen sie vor der Meldung zur Srgänzungsprüfung in einer Prüfung an einem ©anmar Nachweisen, das) sie die tm Lehrplan des Seminare g es orderten Äenntnifk tm Französischen erworben haben

* Die Speyrer GedächtniSkirchr gefährdet! Man schreibt uns: Die Gedächtnis- Nrche tn Speyer, welche die Protestanten aller Länder errichtet haben zur Erinnerung an die .Proteftation" der evangelischen Stände im Huhr 1529, steht vor der Gefahr des langsamen bau­lichen Verfalls. Vicht nur ist daS im Jahre 1904 tn Gebrauch genommene Gotteshaus noch immer nicht auäfldxnit, sondern schon die Unterhaltung der überaus seinen Architektur fordert so hohe Summen, das; die nur 10 000 Seelen zählend« Gemeinde Speyer» unmöglich dafür auskommen Bann. Wozu noch kommt, datz auch die Glocken schweigen müssen, wenn es nicht gelingt, für einen elektrischen Motor die Mittel aufzubringen. 3n dem Bewusstsein, das) es sich bei dem drohenden Umergang der Kirche, zumal vor den Augen der französischen Desahungstruppen, um eine An­gelegenheit des gesamten deutschen Protestantis­mus handelt, ja schliesslich des Protrstantismus überhaupt, wendet sich die evangelische Devölke- runfl Speyers an die Protestanten des 3n- und Auslandes um Hilfe. Es ist eine Ehrenpslicht, sie nicht vergeblich bitten zu lassen. Veldgabcu auf Postscheckkonto Ar. 331 Ludwigshafen, Rhein, Eredllbank Speyer.

ri. Ltch. 4. Mai. Auf einer von Dekan Engel geleiteten Psarrkonferenz erstattete der geistliche Abgeordnete des hiesigen Bezirks, Stiftsdechant Lenz Bericht über ole Derhand- fungen des LandeSkirchentagS.

SchlichtnngSauöschutz der Provinz Obcrhefscrr.

Verhandlung vorn 3. Mai 1 92 2.

Für die Arbeiter der Buhb acher Metall­industrie und der Friedberger 3 n ft a I - lationsfirmen wurden 25 v. H. Zulage ab 1. Mai vorgcschlagen. Die gelernten Arbeiter über 22 Zähre kommen hierdurch im Zeitlohn auf 15.75 Mk. Stundenlohn. Die Aprillöhne tixiren in Butzbach schon im Februar mit 1 Mark Zulage auf den Stundenlohn der ersten Märzbälfte und in Friedberg in derselben Höhe wie in der Giessener Metallindustrie vereinbart worden. Die Butzbacher Regelung soll für Mai und Juni gelten, wenn sie nicht spätestens am 20. zum 31. Mai gekündigt wird 3m Fall der Kündigung soll so zeitig verhandelt werden, dass die Reu- regehmg am 1. Juni eintreten kann. Die Zulagen für Kolonnenführer, 1. Schweisser und gehobene Handwerker sollen in der bisherigen Höhe weiter­bestehen. Heber die Regelung der Lehrlingsver- aütung sollen die Parteien sich verständigen. 3n beiden Sachen erhielten die Parteien Erklä­rungsfrist biS zum 8. Mat, nachm. 6 Ahr.

(Siebener Strafkammer.

Sitzung vom 2. Titan.

Der sagend!tche Dienstknecht Karl W. aus Ober-Ofleiden harte im Januar 1922 bet her Ein­kassierung der Kosten für den Bezug der Ober- hessischen Zeitung bei den Abonnenten tn Gon­tershausen die von dem Verlag vorgedruckten Quittungen dadarch gefäscht, dass er den vorgedruckten Betrag von 7 Mk. in 7.50 Ml. abänderte. 3n sieben Fällen gelang ihm die Täuschung der Abonnenten, von dem achten Abon­nenten aber wurde die Fälschung entdeckt and die Dache tarn zur Anzeige. W. erhielt eine Ge­fängnisstrafe von einer Woche.

Der Arbeiter Fritz Lorenz R. aas Ober- Mörlen wurde wegen Vornahme unzüch­tiger Handlungen an einem elfjährigen Mädchen zu einer Gefängnisstrafe von 1 Hahr und 6 Monaten Derurtcilt.

Der Landwirt Georg St. aus Kirtorf war vom Schöffengericht Homberg am 31. 1. 22 wegen Diebstahls im Rückfa ll mit einer Ge- fägniSstrafe von drei Monaten bestraft worden, weil er 10 Gebund Hafer von dem Acker des Landwirtes Sattler in Kirtorf gestohlen hatte. Die Strafkammer bestätigte das Urteil der ersten 3nstanz.

Der Konditor Wilhelm G. aus Gelsenkirchen und der Dreher Otto St. aus Essen waren darch das Urteil des Schöffengerichts Dad-Aaaheirn vom 10. 11. 1921 wegen Einbrachsdieb- stahl» im Rückfall in eine Zuchthausstrafe von je zwei Jahren genommen worden. Die Anklage legte ihnen zur Last, das) sie gemein- sam tn der Rächt vom 19. auf 20. Dezember 1920 in Bad-Aauheim dem Uhrmacher Konstantin Hoffmann Wertgegenstände im Betrage von etwa 12 000 Mk. mittels Einbruchs gestohlen hätten. Da» erstinstanzliche Urten matzte da­durch, dass ein wichtiger Zeuge heate seine frühere belastende Aussage nicht aufrecht erhielt a a f ° gehoben werden. St. wurde maigels Be­weises freigesprochen und G. erhielt wegen 'Be­günstigung eine Gefängnisstrafe von 10 Monaten

Gerichtssaal.

11 Marburg, 3. Mai. DaS Schwur­gericht beschäftigte sich heute, nachdem die Sache früher schon einmal vertagt werden muhte mit dem räuberischen Heber fall. der sich in der Aacht vom 16. zum 17. Zuli 1920 in dem Dorfe Gombeth bei Borken ereignete. Damals erschienen in dem Schlafzimmer des Landwirts L u ck h a r b t .zwei Männer und ersuchten den aus dem Schlafe ausgeschreckten Mann unter vor- gehaltenen Revolvern, ihnen etwa 2000 Mark wlvie Sier und Fleischwaren herauszugeben, au herbem nahmen Jie ihm die Hose, die er nicht an ziehen durfte, weg. Einen in derselben Stube faJafenben jungen Burschen zwangen sie ebenfalls unter schwei-en Bedrohungen, sich ruhig zu ver­halten. Der Kasseler Kriminalpolizei gelang es in den Personen des Händlers M. Ba t ä n o, der toegen Beteiligung an dem Raubüberfall auf Wtlhclmshohe zur Zeil 6 Zähre Zuchthaus ver- bützt, und des Schlossers G. Würz der Tat Verdächtige zu ermitteln. Ein Dritter namens 3 a I s i n e ck, der ebenfalls mit der Sache in Verbindung gebracht wird, hat sich in der Zelle erhängt. Die Angeklagten, die jede Beteiligung an dem räuberischen Ueberfall leugneten, wurden schuldig ge.prochm. Dato erhielt eine Gesamt- fArKfervRD2Lr 2 fahren Zuchthaus, acht Zähre Ehrverlust und Stellung unter Polizei­aufsicht, Würz kam mit 3-. Zähren Ge­fängnis txroow 6 Monate .geben durch die Untersuchungshaft ab. Au Ordern wurden ihm auf 4 Zähre dte bürgerlichen (^renrechte ab- ^sprachen.

Landwirtschaft.

* Vorträge der Landwir t schaf t S- kammer. Am Sonntag, den 7. Mai, nachm. 3 Uhr. findet tn Rabertshausen im Gast- hauS Karl Scherer ein Vortrag statt über;Die künstlichen Düngemittel und ihre Anwendung in brr heutigen Zeit Referent; Landwirts chasts- Referendar Dr. König. Landw. Schule 21 d); in Garben teich im Gasthaus -Zum weihen Roh" ein Vortrag über daSfelbe Thema. Refe- rerrt: Landwirttchattsrat Dr. M a y, Landw.Schule Lich.

ld. Aus dem Vogelsberg. 5. Mai Wie in den Vorjahren, so strömten tn den letzten Wochen die Bewohner der Dogelsbergdörfer scharenweise tn die Ortschaften deS oberen Ridda- tales und kauften Gänschen. Der Preis für das Stück stieg von 25 auf 50 Mk., um bann aber bald wieder aus den anfänglichen Preis zu sinken. DaS feit Frühlingsanfang herrschende nahkalte Wetter hat viele Vogelsberger Bauern in grobe Verlegenheit gebracht. 3n den meisten Scheuern hat cS »Heuschrecken" gegeben, d. h. daS Heu ist vollständig ausgebrauchl und nur noch »weißes Heu", d. h. Stroh, vorhanden. Wenn man, wie in anderen Zähren, mit dem -Weid­fahren" beginnen könnte, wäre alle Rot behoben. Aber die Hutweiden ftnb noch kahl. Da nun daS Dieh bei dieser ungenügenden Ernährung auch noch gefahren wird, ist die M i l ch n u h u n g äußerst gering oder hat vielfach völlig auf- gehört

Jl Kirchhain, 3. Mai. 3m grotzen Saale des Bahnhofshvtels fand gestern nachmittag unter dem Vorsitze des Landwirts Hohl eine gut be­suchte Generalversammlung des Hes­sischen Bauernvereins statt. Rach einem Vorträge des Hauptgeschäftsführers Fürst- Marburg wurde eine Entschlief) ung gegen die angekündigte weitere Zwangsbewirtschaftang von Getreide und Kartoffeln angenommen. Ferner beschlotz man die Erbauung eines eigenen Ge­bäudes für die Landwirtschaftliche Wmterschule, in dem zugleich daS Geschäflsztrnmer des Dau >rn- vereinS unter gebracht werden soll.

Turnen, Sport und Spiel.

4 Friedberg, 3. Rlai. Am Sonntag fand in der Turnhalle der Turngemeinde unter Leitung von Kreissechtwart Stassen-Hanau ein Fech- tertag der Fechter deS TumgaueS Hessen (3. Bezirk des MittelrheinkreiseS) statt. Die Ver- anflaltung war verbunden mit einem We11fech- ten in Florett, lose Mensur, woran sich 21 Sechter aus Marburg, Gießen, Butzbach. Dad- Rauheim, Schotten. Wetzlar und Friedberg be­teiligten. Daran anschliehend folgte ein Schau- und Schulfechten in Florett und leichtem Säbel und eine Belehrung der öfteren Fechter des Gaue» im Kampfrichterwefen. Dabei leisteten die Fechter Ott, Zimmermann und Thomson (deut­scher Meister im Säbel), sämtlich von Offenbach, dem Kreisfechtwart Assistenz. Bel der sich an- schlietzenden Beratung wurde beschlossen, den nächsten Dezirksfech tertag am ll. Juni in Butzbach abzuhalten. Ein Schau- und Werbe­fechten der geübteren Fechter soll damit verbunden werden. Beim Gauturnfest in Wetzlar soll in der Altmannen klasse Florett und leichter Säbel ge­fochten worden, während der Wettkämpf in schwe­rem Säbel für sämtliche Wettfechter offen steht. Die brci ersten Sieger jeder Klasse sollen Kränze er­halten. Rachmittags fand die Preisverteilung bei einem gemütlichen Beisammensein mit Friedberger Turnfreunden statt. Der Vorsitzende der Turnge- rneinde, Seminarlehrer Thierolf, begrüßte herzlich, und die Gesangsabteilung der Turnge­meinde unter Leitung von Lehrer Mörschhard erfreute mit einigen stimmmungsvollen Ehören. Rachfolgend bringen wir die Rainen der ersten Sieger; 1. H. Roll (T. D. 1846 Gießen), 2. F. Roll (T. V. 1846 (Sieben), 3 Burk (T u. Sp R. Marburg), 4. Fisch, Becker (T. D 1860 Dad-Rauheim) und Kühn (Tgrnde. Friedberg), 5. Vogel (M.T.D. Gietzen). - Die Vorstands­wahl für den 3. Bezirk hatte das folgende Ergeb- nis: 1. Dezirksfechtwart Karl Roll (Gietzen), 2. Bezirksfechtwart H. Reichwein (Bad-Rau- heim), Dezirksschriftwart R. Hergenrother (Eietzen).

. Ro rden Rordwest Berliner Ab­te i l un g s m e i st e r. Bei gutem Besuch fand am Mittwoch das zweite Entscheidungsspiel zwi­schen Rorden Rorowest und Vorwärts um die Meisterschaft in Abteilung A statt. daS den glei­chen Ausgang wie das erste Treffen am Sonntag nahm. Auch dieSrnal nahm das Spiel recht scharfe Formen an, so dah sich der Schiedsrichter ge­nötigt sah, Montag (Rorden Rordwest) und Schuhmann (Vorwärts) hinauszustellen. Vor­wärts sandte vor der Paule einmal ein, doch gleicht der Rordverein nach dem Wechsel durch einen Strafstoh aus und stellte durch ein zweites Tor den Sieg sicher. Mit 2:1 wurde R. R. W. Abtei­lungsmeister und trifft nunmehr am kommenden Sonntag auf dem Preutzensportplah tn Marten­dorf mit älnion-Eharlottenburg zum ersten Ent­scheidungskampf um die Berliner Futzballmeister­schall zusammen.

3m Drohen Preis vonHamburg der am 25. Mai in Groh-Borstel zur Entscheidung gelangt, wurde für 30 Pferde die letzte Einsah- zahlung geleistet. AuSgeschieden sind u. a. der Mohr. Laland. Anakreon, PerikleS. Träumer. Chcysolit Wicktnger. Pinder. Heinrich geh. Schlin­gel und Famulus. Aus dem Henckel -Ren­nen am 14. Mai schieden bet der 2. Einsahzahlung 10 Pferde aus, nämlich Formosa, Preisfrage, Se- renata, Blücher. Markornanne. Galerie, Wic^nger, Contra^nt, Schaumschläger und Memling.

Büchcrtisch.

- Don Homer biS SokrateS. Don Geheimen Regierungsrat Professor Dr Th B i r t 406 Seiten mit 8 Abbildungstaseln. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. Der greise Marbur- aer Gelehrte hat sich durch feine glänzenden Dar­stellungen her Antike große, überall freudig an­erkannte Verdienste erworben. Denn er schreibt nicht nur für die Kreise der Wissenschaft sondern für daS Volk. 3n uns Deutschen ist das Heimweh nach den Hellenen noch immer nicht gestorben und die Flamme lätzt sich nicht tottreten, die die Zeil Winkelmanns entzündete. Dies Werk gleicht nicht den Römerbüchern,- das Griechentum hat feine Scipionen und Eäsaren. Aber eS bietet weit mehr: das Schicksal eines Volke», genau wie wir in Einzelgiuppen zersplittert nach Einheit ringend um sich tm Kampfe der Völker zu bewahren Aber da ist noch mehr was uns fesselt. Denn diese Griechen waren Menschen, denen nichts mensch. liches fremd nxtr; sie naben sich als solche ui

Literatur und Kunst, waren na(b und klug zu­gleich Ein Arbettervoll. In dem 3nbiöibualt»mn» sich ausprägte und bet angeborene Schönheitssinn die köstlichsten Blüten trieb. Das zieht im bunten Wechsel am Leier vorüber, die Welt Homers, die ersten staallichen und geistigen Regungen, die heroische Epoche der Verserkriege. die Zeit 'jkrif- les mit ihren unsterblichen Dichtem. Denkern und Künstlern, bi» im peloponnesischen Kriege der 2lern Hella» erbleicht und in Alexanders Welt­reich das Griechentum seine Weltmission erfüllt.

Kirchlich-» Nachrichten.

3sroel. Religionsgemeinde. Gott?fl- dienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 6. Mai 1922. Voradd. 7.30. Morg. 8.30. Abdv. 8.05 und 8.45 LIhr.

Züricher Devkfetnnarll.

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 Fl. => 198.60 198.75

Deutschland 100 Mk. 1.74 L80

Wien 100 Kr = 0.06 0.06

Trag 100 Kr. 10.05 10.05

Pari» 100 Fr. = 47.30 47.52

London 14» 22.94 234)4 Italien 100 2. 27.55 27.75 Brüste! 100 Fr. = 43.30 43.25

Budapest 100 Kr. 0.66 0.66

Reuyork 100 $ = 516.75 518-50

Agram 100 Kr. = 1.80 1.65

Warschau 100 Kr = 0,13 0,12

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 3.5. 4.5.

Handel.

Berlin. 4. Mai Börsen st immungs- bild. Die heute am Devisenmarkt eingetretenen ft arten Preisschwankungen, die beim Dollar zeit­weise 15 Punkte und meh. ausmachten, verstärkten im Verein mit der ungeklärten politischen Lage hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Genueser Konferenz die am Aktienmarkt herrschende Zurück­haltung und ilnlufi, Das Publikum hält sich bei der unsicheren Börsenlage gänzlich zurück, so datz bei der mangelnden Aufnahinclust und Geschäfts­verdrossenbelt schon geringfügiges Angebot die Kurse stärker herabdrückte. 'Die Elnbutzen be­trugen auf den führenden Märkten durchschnitt­lich 20 bis 50 Prozent, vereinzelt auch mehr, für Schwartzkops und Anglo Guano 80 bis 90, für Cauvatüttc zeitweise 200 Prozent. Auch weiter blieb die Kursbewegung überwiegend nach unten gerichtet. DaS btefjerige Svndergeblet des aus­ländischen Rentenmarktes, wo dis gestern die beiussmätzige Spekulation sich ganz hervorragend betätigte, hat infolge der zur Zeit an der Börse herrschenden nützlichen Umftänbe, die noch durch den mangelhaften Einlauf der Depeschen wegen deS Proteststreikes der städtischen Elektrizitäts­arbeiter verstärll wurden, .seine bisherige An- ztehungskiaft eingebützt. Das Geschäft war hier w-csenilich stiller. Zmmerhin konnten sich die Kurse verhältnismäßig gut behaupten. Zoll türken stiegen sogar weitere 100 Prozent, Mexikaner aber gaben biS 200 Prozent wegen der Devisenschwankungen nach. Von heimischen Anleihewerten waren 3proz.

Zurich Fr. 125.40

Amsterdam Fl. 59.20

Kopenhagen Kr. 88.80

Stockholm Kr. 88.80

Wien Kr. 117.80

Prag Kr. 117.80

London Sh. 97.80

Reuyork $ 23.80

Paris Fr. 125.40

1,70 1,77

0.86 0,89

1.58 1,66

1,30 1,38

2820,-

17,05 17.80

1,25 1,29

0,33 -.34

3,57 3,75

Märkte.

Frankfurter Schweine- und Kleinviehmarkt.

Frankfurt a. M., 4. Mai. (Amtlich) Marktverkauf: Bei ruhigem Handel wurde aus­verkauft. 3m einzelnen ist zu bemerfen: Aufge- trieben waren 697 Kälber, 371 Schafe und 416 Schweine. An greifen wurden angelegt per Zent­ner Lebendgewicht: Kälber, beste Qualitäten 2400 biS 2700 ML, mittlere Qualitäten 2000-2300 Mk., geringe Qualitäten 1600-1800 Mk.. Schafe 1400 bl» 2300 Mk., Schweine unter 80 Kg. Lebend­gewicht 25002800 Mk., von 80-100 Kg. 2800 bis 3000 Mk., von 100120 Kg. 2800310Ö 'ML von 120-150 Kg 2800-3100 Mk., ^ttschweine über 150 Kg. 2800 3100 Mk. Ausserdem wurden 21 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehan­delt. Die Preise liegen um so viel über den Stall- preifen, als sie die nicht unerheblichen Gewichts­verluste, Spesen und Händlergewinn in sich schlichen.

Reichssan leih esch wächer.

Frankfurt a. M.. 4. Mai. Börsen- stimmungsbtld. Die Dorfe begann in schwacher Haltung. Am Devisenmärkte war die Bewegung sehr unregelmäßig. Der Dollar be­gann sich in den Vormittagsstunden nach un­ten zu bewegen. Der Kurs bewegte sich unter Schwankungen zwischen 290 und 287. Devisen neigten zur Schwäche. Ein ziemlich lebhaftes Geschäft entwickelte sich tn Auslandswerten, doch wurden vielfach Realisationen vorgenom­men. 3m freien Verkehr war das Geschäft still und die Stimmung schwach. Man nannte: Benz 540, BrvckhueS 590, Brown-Boweri 385, Mcmsfelder Kuxe 24 250, Rastatter Waggons 690. Kaliwerte waren angeboten. Unter den Schwankungswerten bemerkte man auf dem Gebiet der Montanaktlen größere Ge­schäftsstille bei schwächeren Kursen. Stärkere Einbußen erlitten Deutsch-Luxemburg, Bu­derus, Gelsenkirchener, Caro und Harpener. Don chemischen Werten waren Dad. Anilin stärker schwankend. Die Verstimmung, welche

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Eine Erklärung Poincaro».

Paris, 4. Mai. (Havas., Laut ./Petrh Journal" hob Poincar^ gestern abend bet einem Presseemp)ang hervor, datz Frankreich 1919 den Grundsatz des belgischen Vorrechts zu seinem eigenen Rachteile begünstigt habe. Frankreich könne sich nicht von Belgien trennen, ba die tn Genua von Belgien verteidigte Sache in allen Punkten den französischen 3ntere||cn entspräche. Daneben sei aber Frankreich moralisch ge­zwungen, fest an der Seite seines belgischen- lllerten zu stehen Mithin werde Frank­reich daS Memorandum nicht unter­zeichnen können, solange Belgien sich weigere, die- zu tun. Keine Ration, vor allen Dingen der kleinen Entente, könne Frank­reich einen Vorwurf daraus machen, Belgien unterstützt au haben. älebrigenS ha de Frankreich gezeigt, datz es bis zum Schlutz versöhnlich sem wolle, ober man könne Belgien nicht opfern. Wenn irgend eine Verwicklrurg eingetreten wäre, hätte er es vorgezogen, zaruckzutreten.

Gin Brüsseler Dementi.

Prozent.

Frankfurt

Berlin

Schluß- Schluß- Schlutz- Schluß

Kurs Kurs Kurs

und datz die amerikanischen Truppen U

alS

912.

Brief

3. Mai.

Datum:

4. Mai.

5652*90

5657,10

5383,25

4181,

3991

701,

710,

665, 530, 493,

78, 870, 234,

Frankfurt a M., 5. Mai.

Börsenkurse.

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Slektt.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°, Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Vereinsbank

870 - 960,-

1030, - 1775,-

910,- 740 -

iieo; 742,- 682 -

690,- 835,- 640,- 52),- 467,-

79,75 847,50 233.50

Drüstel-Antw. . Ehttstiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helstngfor» . . . 3talien London Reuyork Patts Schweiz Spanten Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos AireS . ^Bulgarien . . . Japan Lio de Zanciro

4. 5.

77,50

93,50 134,-

85,50 422.- 330,- 308,- 308,- 597,50 436,- 322,- 275,- 310,-

6509,85 7885,10 62SL)

1602,95 1350^0

394,11

2756,55 5852,60 4724,05

3,65 594,25

37,55 109,60 222,70

4169^

3. 5.

77,50 94 75

136,75

85,25 4'20,50 334,- 311,- 209,- G00 440,- 329,- 290,- 818,- 1097,- 990,- 1010,- 1060,- 1830,- 978,- 775,-

1185,- 765,- 691,- 714,- 880,-

653,50 530,- 475,50

76,50 852,-

6157 25 7460,60

599,25 1553,03 1243,35

288,38 2661,65 5622,'5 4504,35

3,55 659,30

37,20 104,35 21G*80 137,25

3982,50

3. 5.

77,50 93,75

137,50 86 25

417,- 339,- 310,- 308,- 557,50 438,- 322,- 290.- 311 -

Berliner Devisenmarkt.

Geld Dries Geld

6518,15

790430

680,80 1607,05 1354,20

3 4,80 2763,45 589730 4735,95

3,68

595,75

37,65

109,90 223^0

KurS

4. 5.

77,50 93-

134-

85

410,- 925,-

320,-

308,- 600,-

440,-

328 - 275,- 312,-

1065,-

840,- 980,-

1012,- 1760,-

980,- 72»,

1124^0 73c,- 680,- 670,- 830,- 625, 520,- 457,-

78^5 810,-

allgemein herrschte, machte auch in Elektrl- zilätSaktien einer rückgängigen Bewegung Platz. Mangels Kaufneigung sind auch Aulo- und Maschinenfabrikaklien niedriger. Eine we­sentliche Kursbewegung trat Im Verlaufe nicht ein. EinheitSwerte lagen uneinheitlich. Der Schluß blieb weiter schwach. Privatdiskont 41/3

Brüssel, 4. Mai. (WTB./ 'Von matz» gebender Seile wird die Behauptung, datz der Minister Haspar abberufen worden sei, als unbegründet bezeichnet.

EmutS für Lloyd George- Politik.

London, 4. Mai. (WTB) Einer Reuter-' Meldung aus Kapstadt zufolge erhärte Pre­mierminister Smuts, wenn baS einzige Ergebnis der Geiracser Konferenz der deutsch-russische Ver­trag sein sollte, s» würde Europa in Zu­kunft unwiderruflich gespalten wer­den, und Genua wurde ein neuer verhäng­nisvoller Meilenstein In der euro­päischen Politik sein. Smut» erNärte, er bete von ganzem Herzen für den Sieg Ll)hd Georges, der die Sache Europas verfechte.

Der Abtransport der amerikanischen Besatzung am Rhein verschoben.

London, 4. Mai. (WTB) Das Realersche Bureau meldet a rs Washington: Kriegsminister W e e k s teilt mit, datz zwei Bataillone der 8. älnited DtateS Infanterie ihre Abreise von Koblenz um mindestens einen weiteren Mo­nat verzögern werden infolge von An­suchen, die von veifchiedenen Ländern, ein- schließlich Deutschlands, erfolgt sind,

Bud.-Eisenw- Akt.., D.-Luxemb. Bergw.. 1615, Gelsen kirch. Bergw.. 1078, Harpen er Bergbau . 1845, Oberschl. Sisenb.-B. 980, Oberschles. Eisenind. 775, Phönll-Bergb.-Akt. 1200, - - - - 762,

Amstd.-Rotterd.! 1753.3011764,70 11136,1511163,95 2546,80 2553^0 2419,45 2425.55 5652,?'J 5657,10 5333,25 5396 75

6172,75

7499,40

603,75

1556,85

1286,65

289,12

2 >68J)5

5637/15

4-515165

3,59

560,70 37,30

104,65 217,2 j

Datum:

5% Dtsch. Kriegsanl. 4°/.Dtsch. Reichsanl. 3°'05)tfcb. Reichsanl. 4% Preutz. Konsols Hamburg-Paketf.. . Rvrddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbonk Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Dank. . . Mitteld. Ereditbank. Rationalbank f. D. . Doch. Gußstahlwerke

bis zum 1. Juli, bem Zeitpunkt, der für ihre vollständige Zurucktzfehung vorgesehen war, in Deutschland "bleiben werden.

Reue deutsch-polnische Derhandlungeu.

Oppeln, 3. Mai, (WTD.) Wie dieOppel­ner Morgeiizeitung" meldet, treffen morgen die deutschen und polnischen Delegatio­nen für die oberschlesischen Heber- nahrneverhandlungen in Oppeln ein. Die Delegationen bestehen aus je 25 Personen. Die deutsche Delegation führt Dr. E ck a r d t, die polnische steht unter dem Vorsitze desVizeministers Seh da. Die Verhandlungen werden eine Reihe von Tagen in Anspruch nehmen.

Eine Denkschrift über Sin- und Auswanderung.

Berlin, 4. Mai. (WTB.) Der Reichs^ Minister des 3nncm legte dem Reichstage auf dessen Wunsch eine Denkschrift über die Ein- und Auswanderung nach.bzw. von Deutschland tn den Jahren 1910 bi« 1920 vor, deren statistische Angaben allerdings un­vollständig sind und vielfach auf Schätzungen beruhen.

Hupfelds Kurpark-Kasino Bar Tanzpalais Diele Wein- und Likörstuben Hupfeld» Hotel Majestic

Autohalle 3463D Stallungen I