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Große uLcrsiditliche nach Branchen

Heute letzter Tag:

10 Akte.

2 Teil»

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HERBST MESSE

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HAMBURG-

See-Fische treffen lägt, z.btlliast. Tagespreisen ein bet fjamö. SIKBBanOlfl. (A. Koch Nachfolger! Tchulstr.lO, Tel. 1612

7. FRANKFURTER INTERNATIONALE MESSE

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GrotzUMSelsgefelliLllsk

Strauß & Go., ©lesen HlöDle Sein. Wer. Lollar Mille W. Mler. ©leben NSSle Jitz 5©uöt, MWnhelia

heißt es beim Aufträgen von

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auf dioNc'iuhe denn es ist se hr ausgiebig.

Kaninchen-Ausstellung.

Gictzen. 2. Oktober

11. Oktb.

Beginn neuer Kurse in allen

Handels­fachern.

Auskunft und An­meldung bei der

Danksagung.

Für die uns bei dem Verluste un­seres lieben Vaters erwiesene Teil­nahme sagen wir herzlichen Dank.

Familie Ludwig Schneider.

Die Maul- und Klauenseuche Unter der Schafherde zu Kölschhausen (Kr. Wetzlar) ift die Maul- und Klauenseuche amtlich sestgeftellt worden Die Schuhmafznahmen lind angeordneL 3n der Gemeinde Edingen (Kreis Wetzlar) ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die Spemnatznahmen sind auf-

Mnüm hi

RIKA LINIE

Bekanntmachung. OrtenbergerKaltenMarkt Montag, den 30. Ottbber bis Donners-

Lag. den 2. November 1922.

Am 30. und 31. Ostöber findet Pferde» unö Sohlen», am letztgenannten Tage auch Rindvieh» und Schweinemarkt. sowie am 31 Oktober, 1. und 2. Rovember Krämer» markt statt. Wir laden hierzu ergebenst ein.

Die Verlosung der Krämerstände findet Montag, den 30. Oktober statt und werden Anmeldungen hierzu von vormitt. 911 Uhr im Warsthaus entgegengenommen.

Aach beendigter Derlosung. von nach» mittags 1 Uhr ab. erfolgt die Über­weisung der Plätze, hierbei finden nur die anwesenden oder verttetenen Gewerbe» tteibenden Berücksichtigung. Die über­wiesenen Plätze find durch Belegen mit Dielen oder Latten alsbald in Besitz zu nahmen. Gewerbetreibende, welche sich später anmelden, schließen an die letzte Losnummer an. Das Platzgeld ist bei der Anmeldung zu zahlen. Fremden Wirten wird der Verzapf von Gettanken auf dem Warst nicht geftattet ___

Ortenberg, den 30. September 1922.

Hessische Bürgermeisterei.

Hebbel. 9OO3D

gehoben. _

rr. Schlitz. 3 Ost Die K a r t v s s e l e r n t c ist eben im Schlitzerland im vollen Gang. 3hr Ertrag ist ein vorzüglicher. Der Zentner stellt sich allgemein auf 250-300 Mk. - infolge der un­günstigen Witterung hat die Gräfliche Oekononiie Verwaltung noch den größten Teil des geschnittc-

Hafers auf den Feldern stehen und noch Grummet draußen liegen

iiütkiditchiihrtn Wäret - OlttO sei.

Angeb. mit Preisan­gabe unter 9029 an den Gieß. Anzeiger.

Ferner:

Der maskierte Reiter

Astoria-Lichtspiele

Anerkannt beliebtestes Kino an Platze.

Holzverkanf.

Die Gemeinde Gedern verkauft im Wege des schriftlichen Angebots ca. 350 fm Sichtenstammholz 2bb-Klaffe. Das Holz ist mit Binde gemeßen. Der Anfall kann erst nach Schluß der Holzhauerei, mit der alsbald begonnen werden wird, ange» geben werden.

Angebote find verschloßen mit der AufschriftHolzverkauf" bis spätestens Donnerstag, den 12. Oktober 1922, mittags 1 Uhr, an die unterzeichnete Bürger­meisterei einzusenden. Zuschlagsfrist 3Tage. Die Verkaufsbedingungen der Gemeinde werden durch Einreichung von Geboten anerkannt. ,

Gedern, den 30. September 1922. Hesfische Bürgermeisterei.

Müller. 8961D

Am gestrigen Sonntag sand in der Turnhalle Ghmnasiums eine Kaninchenschau statt, nahezu 300 Kaninchen aller Rassen, Großen und Farbenschläge aufwies. 'Wahre Prachtexem­plare nach Zeichnung. Gewicht und Länge waren vertreten. Der Besuch der Schau war r«^ zahl­reich Es wurden auch diele Verkaufe abgeschlossen Die Preise waren entsprechend der (Selbe nltocrtung pecht hoch, ein zuchtfähiges Tier kam je nach Basse und Güte aus 600 800 Marck. Drei bewundert wurden die schönen Pelzgarntturen. Rlützen, Kra» gen Mufte und Bettvorlagen aus Kaninchen

Lichtspielhaus;«

Bahnhofstraße l0,l5c . -----M

Mhle £nöro. dfltift, Hoööelm

Mühle ö. 8. Simmet, ©tflnöeto.

Bekanntmachung.

Stadttheater-Abonnement.

Die für die Spielzeit 1922 23 bestellten Abonnements können an der Theater- faße abgeholt werden und zwar: für den Freitag am Donnerstag, den 5. Oktober, vormittags von 91 Uhr für die Logen und Ränge, nachmittags von 3'/,5 /, Uhr für di« Sperrfihplähe,

für den Dienstag am Samstag den 7. Oktober, vormittags von 91 Uhr für die Logen und Bange nachmittags von 3'/,5 /, Uhr für dt Sperrfihplähe:

für den Mittwoch am Montag

9. Oktober, vormittags von 91 H für die Logen und Ränge nachmittags von 3/2 5 /, Uhr für Sperrfihplähe.

Die Geldentwertung fett der am 9. Sep tember erfolgten Abonnements-Einladun zwingt uns zu einer

Erhöhung des Abonnement «Preises um 50 Prozent.

Leider konnten bei der Platzzuweisun nicht alle Besteller wunschgemäß berud ßchtigt werden, an der Theaterkaffe wir weitere Auskunft erteilt. 9014

Gießen, den 3. Ostober 1922.

Theaterbauverein G. m. b. H.» Gießei

der gefährlichsten Feinde des Obstbaues Z»r

^/e b a^^t e?angel2^ werden^^Äcs barf^aber I gern kommen vor allen Dingen schwes^saures kUtferng Mont«» n.» in t>cr 40t>ro^^ RaliklU

heutigen teuren Zeit. Es sollten nur btciemgcn und evtl. Kalk m Betracht Bäume mit Klebgürteln versehen werben. bic irn I

Laufe des Frühjahrs durch den Fraß der Frost- * Die Maul- und Klauenseuche spannerraupen gelitten haben. Das Anlegen der Klebgürtel allein tut es jedoch nicht, es muß auch für mehrmaliges Rach st reichen des trocken gewordenen Raupenleimes gesorgt wer- den. Rur dies bedingt den Erfolg unb die Hoff­nung auf eine gute Ernte im nächsten Zähre.

feilen

Die Bewertung der Tiere und Preisverteilung hatte folgendes Ergebnis:

A Abteilung Städtischer Kaninchen­zucht v e r e i n Ehrenpreise: Fleischer. Schell ha« Stet) (2), Kreiling. Runkel, Aising. Potz und Melius-Gießen, März-Lang-Go ns: 1 Preise Fleischer (3). Bäcker Müller, Horst, Schellhas (2), Rieg^ Weimer (3). Waßmuch, Appel (2), R)eiv zel Farsch Backhaus und Sch och-Gießen und Lechrer Rau-Beuern. Beste Gesamtletstung erhielt Fleischer-Gichen

B Germania-Silber-Klub Ehren­preise: Kreuler. List, .Horst und ®id)=®icf)en. 1 Pr-cis: Schneidermeister Ench-Gteßen. Beste Gesamtleistung erhielt Kreuter-Gießen.

C. Schwarzloh- Klub Guße" und Um- aeaenb Wanderpokal für das höchst bewertete Tier mit 97 Punkten Karl Sod-Äldn-Ölribert:; Siegerpreis und Ehrenpreis. Karl Hock'Küm^ Linden. Ehrenpreis: Schlamp-Gießen (2^ und Schäf er-Daubi mgen. 1 Pralle - t^n®c"®u (c" Schlamp-Gießen. Ragel-Gteß ",Etss-Ste nberg '2). Dietrich-Klein-Karben. März-Lang-Gon.' ; efle Gesamtleistung, goldene und filtern- Dentmunze. erhielt in dieser Abteilung: Schlamp Gienen

Bekanntmachung.

Soweit möglich, wird die Stadtver­waltung auch in diesem Jahr eine be­schränkte Anzahl Wellen Sichtendeckreiser an Private abgeben.

Wer solche zu beziehen wünscht, wolle dies bis spätestens 14. Oktober d. IS. auf dem Stadthaus Bergstraße, Zimmer Rr 19 anzeigen. Der vorläufige Preis für die Welle beträgt 30 Mk. und ist bet der Bestellung zu entrichten. Schriftlichen Bestellungen ist der Bettag beizufügen, andernfalls sie unberücksichttgt bleiben. Eine entsprechende Erhöhung des Preises bei etwa eintretenöen weiteren Lohn- erhöhungen bleibt Vorbehalten. Die Lie­ferung erfolgt frei vor das Haus. Eine Gewähr für Lieferung von mehr als 50 Wellen kann nicht übernommen werden.

Gießen, den 30. September 1922. Der Oberbürgermeister.

3. D.: Vr. Rosenberg. <90138

ßanfciDirtfchaft-

Was ist in bet nächsten Zeit hn Obstbau zu tmt?

Die diesjährige Obsternte nahm im allge­meinen einen schleppeichen Verlaus. _5Hefe et im« befremdliche Erscheinung war zum Teil auf bie teure Lebenshaltung unb die mangelnde Kredit­gewährung zurückzuführen. Die Hwiptschuld an der geringen Kauflust trugen aber in der Haupt­sache die hohen Aufschläge des unreellen Zwischen­handels und jbie ungeheuer hohen Frachtsätze. 3ene erreichten auf dem Wege bis zum Kon­sumenten oft das Vier- bis Fünffache des Er­zeugerpreises, und diese waren vielfach ^bpelt so hoch als der Wert des verfrachteten Obstes. Der Obstverkehr zwischen Rord- und Süd-, sowie Ost- und Westdeutschland war dadurch stark unter­bunden. Große Verluste entstanden auch bei der Verwertung der selten großen Zwetschenernte, die sowieso durch das anhaltende Regenwetter stark gelitten hatte. Dazu kam noch ein Verbot des Brennens der Zwetschen.

Diese unerfreulichen Zustände dürfen aber die Obstzüchter und Landwirte nicht dazu veran­lassen, die Obstkulturen zu vernachlässigen. Trotz der geringen Absatzmöglichkeit in diesem Jahre muß für Dermeh rung der Obsternten Sorge getragen werden: denn wir werden in Deutschland auch in dieser Beziehung auf uns selbst angewiesen sein, wie die Unmöglichkeit der Obsteinfuhr aus der Schweiz in diesem Jahre deutlich zeigt. .

Für die Steigerung des Ertrages in künftigen Jahren kommen vor allen Dingen Reupf lan- jungen in Betracht. Diese sind in diesem Jahre für einen großen Teil der Obstzüchter jedoch undurchführbar, da sich die .Preise der Cbfl bäume gegenüber dem Vorjahre durchweg verzehnfacht haben und mit einem weiteren Stei­gen der Preise zu rechnen ist.

3m allgemeinen ist statt dessen zu empfehlen, der Obstbaumpflege mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch ist unter Umständen mehr zu erreichen als durch Reupflanzuiigen. wenig­stens. ist der Erfolg rascher und fühlbarer, lind das ist auch das, was dringend nötig ist. näm­lich eine schnelle und durchgreifende Vermehrung der Obsternten.

Hierhin gehört die Beseitigung der zahl­reichen dürren Bäume und Aeste, die infolge des strengen Frostes in 1917 und der überaus großen Tockenheit in 1921 entstanden sind. Unter der Rinde der dürren Bäume und Aeste nistet der gefährliche Borkenkäfer, der jüngere und ältere Bäume in verhältnismäßig kurzer Zeit zu­grunde richten kann. Es finden da weiter ilnter- schlupf die Obstmade,. der Apfelblüten­stecher u. a. Richts läßt auch die Obstanlagen vernachlässigter erscheinen, als das Vorhandensein dürrer Bäume und Aeste Die hier nötigen Ar­beiten dürfen aber nicht bis zum Winter verscho­ben werden, da die dürren Aeste nach dem Laub­abfall nicht mehr so deutlich zu erkennen sind.

Gegen Mitte bis Ende Oktober be­ginnt die Flugzeit des F r o st span ner s, eines

4b morsen bis Sonntag der 8 Monate in Berlin verboten gewesene mondlne SlttenHlni

Das

SMenmädchan =von Berlin =

7 Akte.

In d. Hauptrolle: I-ee Parry. Bei 4. UranllUruB dieses Films in Berlin hatte sieh das Pub­likum um die PI Ilse förmlich geschlagen. Ferner:

OleOortlunipen

(Banditenblut).

Nach Motiven der Oper Carmen. 5 Akte.

' Dezent-vornehmes Orchester!

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 19. September 1922 be­züglich der Firma Friedrich Krogmann zu Gießen: Das Geschäft ist mit Aftiven und Passiven auf den Teilhaber Hans Burg, Architekt in Gießen, als Allein­inhaber übergegängen, die offene Handels­gesellschaft ist durch den Tod des seit­herigen Teilhabers Friedrich Krogmann erloschen. Die Firma ist geändert in Friedrich Krogmann, Kaßenschrankfabrik und Tresorbauanstalt, Gießen. Der Hans Burg Eheftau, Paula geb. Krogmann, in Gießen ist Prokura erteilt.

Am 28. September 1922 bezüglich der Firma G. Adolf Montag, Spezialtapeten- Haus, Gießen: Die Prokura der Ehefrau Rosa Montag geb. Flötke in Gießen ist erloschen.

Am 21. September 1922 die Firma Peter Heß, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Peter Heß in Gießen. An­gegebener Geschäftszweig: Kurz-, Weiß- und Wollwaren und Bürstenwaren. Der Heinrich Heß Eheftau, Elisabeth geb. Berreßem, in Gießen ist Prokura erteilt.

Gießen, den 30. September 1922.

Hessisches Amtsgericht. (8967B

Kreis Schotten.

tofl Sehern, i Ott Am Sonntagabenb fanb fr ber Kirche eine ?

fammlung statt, in welcher der Ortsgeistlich« einen Vortrag hielt über die 01 o t1. a g c d e s Diakonissenhauses Elisabeth en st ist zu Darmstadt An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Aussprache an, al« deren Ergebnis der Beschluß gefaßt wurde, daß demnächst eine Sammlung von Raturalien in ber Ge­meinde veranstaltet werden soll, um der großen Rot des Mutterhauses zu steuern.

Hesien-Nassan.

- Höchst a M.. 1. Okt. Dor etwa Jahres­frist schlossen die s o z i a l i st i s ch e M e h r- he i t der Höchster Stadtverordneten-Versamm- (ung und die ebenfalls sosialistischeMehr- h e i t des Kreisausschusses des Kreises Höchst a. Main die Herausgabe cined .Amtlichen Anzeigers', dessen Ausgabe es fern tollte, hie amtlichen Dekamitmachungen der politisch miß­liebigen Tageszeitung in Höchst zu entziehen. Rach rttoa vierteljähriger Selbständigkeit kam das Amtsblatt, für das man von sozialistischer Veite alles Mögliche aufgeboten hatte, bereitenarg ,ns Wanken, und man übertrug nun den Druck uno die Verbreitung de« Blattes wieder dem früher beiseite geschobenen Zeitungsverlag^ Während man vor dem Konflikt die Veroftentlichung der Bekanntmachungen durch dieTageszeitung sehr billig erreicht hatte, stellte sich mittlerweile der Kostenpunkt für daS Amtsblatt ganz wesent­lich hoher und Kreis und Stadt mutzten viel, viel tiefer als früher in den deutel greifen. Die Anforderungen an die öffentlichen Mittel haben sich nun infolge der außerordentlich geüxichfenen Herstellungskosten so stark vermehrt, daß Kreis unb Stadt die weitere Beibehaltung ihres Amts­blattes nicht mehr glauben tragen zu können. Sie beiden Behörden haben daher beschlossen das amllichc Blatt eingehen zu lassen und von setzt ab ihre Bekanntmachungen t m 21 n je i g eteil der in Höchst herausgegebenen Tages­zeitung zu verössentlichen gegen den üb­lichen Zeilenpreis mit 10 Prozent Rabatt. DerAmtliche Anzeiger" hat genau ein Iah r bestanden: vom 1. Oktober 1921 bis dahin 1922.

fpd Kassel, 3. Okt. Der sehr seltene Fall, daß ein Haus enteignet wird, hat sich hier jetzt zugetragen. Der Stadtgemeinde Kassel wurde das Recht verliehen zur Errichtung einer Volks­küche und eines Iugendheimes em Haus in der oberen Karlstratze im Wege der Ent­eignung zu erwerben. In diesem Hause be­findet sich zur Zeit ein Kino.

Ortenberg. 3. Okt. Pferde- und Svhlenmark t findet am 30. unb 31. M. 2Kta. hier statt Am 31. Oktober wird Rindvieh- unb Schweinemarkt abgehalten. Der Ära« mc rma r f t wird am 31. Oktober unb 1. und 2. Rovember stattsinden. Wan beachte die Anzeige in der heutigen Ausgabe dieses BlatteS

Dann mutz die Beseitigung und ftnschädlich- machung der vorn Polters ch i m m e l (Wo- nilia fructigena) befallenen unzähligen Fruchte von Apfel-. Birn- unb Zwetschenbäumen ange- strebt werden Das Vergraben ber befallenen Früchte, die vielfach vertrocknet noch an den Bau- I men hängen, ist die sicherste Dekämpsungsmaß» nähme. Werden die kranken Fruchte nicht ver- nichtet. so erscheint die Krankheit »m nächsten Jahre mit tödlicher Sicherheit wieder und macht einen großen Teil der Ernte unbrauchbar.

Sofort nach btm Laubabfall kann bas Der- i äugen älterer, im Ertrag nachlasfender Apfel-, I Bim- und Zwetfchenbäume vomgenommen wer­den. Die Bäume können um ein Drittel, vielfach auch um die Hälfte zurückgeworsen werden Letz­teres ist wegen Bildung einer gedrungenen Baum­krone vorteilhafter, sofern es der Gesamtkrvnen- bau gestattet Richt alle älteren Obstbäume ver­tragen einen solchen Eingriff. Zeigen die Baume I im Innern ber Baumkronen noch Lebensfreudig­keit. was an der Bildung von jungen Schossen an den stärkeren Aesten zu erkennen ist, so kann das Verjüngen ohne Bedenken geschehen. Tragen die verjüngten Bäume fruchtbare Sorten, so ist ein weiterer Eingriff nicht nötig. Sind diese je- | doch unfruchtbar, ober tragen sie für den Handel unbrauchbare Sorten, so kann im zweiten Iahre nach dem Verjüngen mit bem Veredeln auf den jungen Schossen begonnen werden. Dadurch ist ebenfalls eine fühlbare Vermehrung der Obst­ernten schneller zu erreichen als mit Reupflan- zungen

Eine gute Düngung der Obst bäume muß mit der ordnungsmäßigen Pflege Hand in Hand gehen, besonders sind in dieser Hinsnht die­jenigen Bäume zu berücksichtigen, die durch reichen Behang geschwächt wurden. Auch die Obflbaume verlangen eine regelrechte Düngung, wie jede an­dere Kulturpflanze. Reben ber Förderung des Wuchses bei jüngeren Bäumen und der Erhöhung des Erttages bei älteren Beständen, sowie Ver­besserung des Aussehens und des Geschmackes der Früchte sollen die Obstbäume durch gute Düngung möglichst lange gesund und tragbar erhalten werden. Dies ist eine zwingende Sor­tierung der heutigen Zeit. Eine Volldüngung mit den vier Hauptnährstoffen Stickstoff, Phos­phor, Kalium und Calcium ist in vielen Fällen nötig Ob eine Volldüngung angebracht oder ob ber eine ober andere Hauptnährstoff zu ent­behren ist. richtet sich ganz nach dem Kräftezustand

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Gießen, den 4. Oktober 1922.

(Nordanlage 9)

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