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Der Prozeh Fechenbach.

Die Lage im Orient

U-

k e i t statt.

blieben.

Der Thronwechsel in Griechenland.

Paris, 3. Oft. (WTB.) Der Intrarfigeant veröffentlicht folgende Rachricht. deren Ursprung nicht erkenntlich ist und für di« man ihm die Ver- ontto Ortung überlassen muh. König Georg werde in Athen in einem Zimmer des Palastes fe st gehalten. Dis jetzt habe er erst zwei Besuche von Bedeutung empfangen, die des englischen und den des rumänischen Ge­sandten. Das revolutionäre Komitee habe ihm zu verstehen gegeben, dah er noch nicht endgültig König sei.

alliierte Schulden an Amerika annulliert Werder sollten Trotz der schweren politischen Lage habe Europa Fortschritte in wirtschastlicher Beziehung gemacht.

während -er Friedensverharrdlungen von einer interalliierten Kommission TontroDicrt werden soll. Wenn die Berhandlungen befriedi­gend sendet seien, würden die Türken, wie die Alliierten versprochen hätten, dieRegierung, txm Eesamt-Ostthrazien einschließlich Adrianopek über­nehmen. Die türkische Grenze in Europa werde dann ungefähr dieselbe sein, wie 1914. General Harrington werde auch darauf bestechen, dah die türkischen Truppen aus der neutralen Zone vonTschanak zurückg.z gen wurden. Da Gene­ral Ismed Pascha ohne Zweifel gewisse Fragen an seine Regierung überweisen müsse, so sei eS möglich, daN auf die Konferenz von Mudania eine weitere Konferenz folgen würde. Sn An­betracht der auf dem Spiel stehenden Interessen und der heiklen Ratur der Verhandlungen habe General Harrington vorgeschlagen, die Presse aus- zuschliehen.

Wie der Berichterstatter weiter meld«!, ist türkische Infanterie an der Dardanellen­zone bei Durkhöj und KusuWs erschienen. Kasa- biga ist von den Türken wieder geräumt worden.

Einer weiteren Meldung zufolge teilte Franklin-Bouillon mit, dah Kemal Pa­scha den Wunsch habe, dast die geplante F r i e - denskonferenz in Smyrna stattsinden solle.

Paris, 3/Ott. Aach einer Havasmeldung aus Smyrna sind einige Mitglieder der grosten'RationalversammlunglnAn- gora nach Mudania gereist, wo sie als Refe­renten der Konferenz beiwöhnen werden.

Paris, 4. Olt. (WTB.) Havas berichtet aus Smyrna, es sei bis jetzt noch keine Rach- richt über den Verlauf der Konfe r e n z eingetroffen. In den offiziellen Kreisen von M u- dania bewahre man absolutes Stillschwergen. Man erwarte, dah nach Beendigung der Kon­ferenz ein offizielles Kommunique veröffentlicht werde. In türkischen Kreisen sei man über den Verlauf der Konferenz sehr optimistisch.

Paris, 4. Ott. (WTB.) Reuter meldet aus Konstantinopel, dah dort im Zusammenhang mit den evtl. Beschlüssen der Mudania-Konfe- ren8 verlautet, dah alle diese Beschlüsse von der Annahme der Vorschläge der Mächte durch die Angora- Regierung abhängen würden.

Die Protestnote der Sowjet-Regierung.

örtlich 400 Pf., auswärts 500 Pf.,- für Reklame' Anzeigen von 70 mm Breite 1600Pf. Bei Platz. Vorschrift 20", 6 Aufschlag Hauptschriftleiter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik- Aug. Goetz, für den übrigen Teil Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Biehen

gegen die zum 1. Rovernber beabsichtigte starke Gütertariferhöhung ausgesprochen hat, welchem Vorschlag sich der Reichsverkehrsminister damals | anschloh, muh nunmehr bereits zum 15. Oktober eine erneute 60prozentige Erhöhung der Güter­tarife eintreten. .«Skifj die zum 1. Oktober durch­geführte Tarifsteigerung nicht ausreichen konnte, um die vermehrten Ausgaben zu decken, stand für den Reichsverkehrsminister damals schon fest. Es ergibt sich dies daraus, dah die erhöhten Lf- tobertarise im Durchschnitt das 280sache der Frie­denstarife betragen, während bereits für Sep° tembre die Preissteigerung für die harchtsäch- lichsten Gebrauchsgegenstände der Reichsbahn, tote Kohle und Eisen, tveit höher war. Seit der letzten Beratung des Reichseisenbahnausschusses ist aber die vorauszusehende Erhöhung der sachlichen und persönlichen Kosten tatsächlich eingetreten Die Angleichung der Eisenbahnarbeiterlöhne an die Löhne der Privatwirtschaft und die damit ver­bundene Aufbesserung der Beamtengehalter be­lastet die Reichsbahn vom 1. September bis 1. Ok­tober mit rund 45 Milliarden. Dazu kommen bic weiteren Gehalts- und Lohnerhöhungen, die aus den zur Zeit schwebenden Verhandlungen über die Rcuregelung der D.amtengehälter und Arbeiter- löhne sich ergeben. Die neue Kohlenpreiserhohu.ig und die damit automatisch verbundene Erhöhung der Eisenpreise, die auch die Preise für die übri­gen Gebrauchsgegenstände der Reichsbahn stark in die Höhe treibt, bedeutet eine wettere starke Belastung der Reichsbahn, zu deren Ausgleich eine 62prozentige Gütertariferhöhung e^orderlich ist. die nicht bis zum 1. Januar verschoben werden kann. Die kürzlich eingeführten Rotstandstarife für Kartoffeln und Obst sollen auch von der neuen Tariferhöhung wieder nicht berührt werden. Die wie bekannt, am 1 Rovember ein. Auch ihre toci- lOOProzentige Erhöhung der Personentarise tritt, tere Erhöhung zum 1. Dezember wird im Aus­schuß des Reichseisenbahnerrats besprochen.

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Italienische Uebergriffe in Bozen.

Innsbruck, 3. Oft (WTB.) Die »Inns­brucker Rach richten melden aus Bozen. De> Zivillommissar von Bozen sandte am Sonntag an die Oberbehörde nachstehende Meldung: In diese Rächt sind hier mit Zügen. Autobussen unv anderen Verkehrsmitteln ungefähr 1000 Faschist«' angekommen, die gegen 8 ilbr morgatd die deutsche Elisabethschule beseht haben Eine AbteilunaOara binieri und Militär, die sich In der Rähe befand, konnte die Invasion nicht hindern und mutzten in Anbetracht der zahlenmätzigen plebermacht dei Faschisten den Platz räumen, um beklagenswerte Zwischenfälle zu vermeiden. Während des ganzen Tages kamen noch mehrere weitere Abteilungen von Faschisten in Bozen an. Der in den Rach Mittagsstunden zusammengetretene Gemeinderat beschloh, alle von den Faschisten gestellten Forde rungen anzunehmen, bat jedoch, datz die Elisa gethschule der Stadt zurückgegeben werde wah rend sich diese verpflichten würde, sobald al-.- möglich ein anderes Schulgebäude zur Verfügung zu stellen. Während des ganzen Tages dauerten die Verhandlungen der beiden Parteien mit dem Zivilkommissar an. Bis jetzt sind keine Zwischen fälle zu verzeichnen.

London, 3 Oft. (WTB.)Pall Mall and Globe" schreibt: Es ist sehr wahrscheinlich, datz die britischen Minister morgen Ar sammenberusen werden. Die Lage wird trotz der Mudaniakonferenz immer noch nicht als geklärt angesehen. Die britische Regierung steht auf dem Standpunkt, datz die Lage noch nicht als geklärt angesehen werden könne und datz die neutrale Tschanakzone von den Türken ge­räumt werden müsse. Jede andere Haltung sei unmöglich, es sei denn, datz Grohbritanmen be­reit wäre, die Türken über die Meerengen zu

Aus dem ^Reiche.

Die Erhöhung des UmlagegetreiVepreises

Berlin. 3. Oft. (Wolfs.) DaS Reichsmini stcrium setzte die Beratung über die Erhöhung de Preise für das erste Drittel des Umlageret rette* fort Der vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegte Gesetzentwurf, _ worin etwa eine Verdreifachung des Preises für £>a& erfte Ilmlagedrittel vorgesehen ist, wurde ange­nommen Der Gesetzentwurf wird noch heute dem Reichsrat und ReichswirtfchaftSrat zugehen. De. Reichstag wird sofort nach dem voraussichtlich am 17 Oktober erfolgenden Zusammen treten mii der Angelegenheit befahl werden. Gleichzeitig mit ber Genehmigung der Gesetzesvorlage stimmte das Kabinett dem Anträge des Reichsernährungs Ministers auf Erhöhung der Abgabepreise der Reichsgetteidestelle zu. Das von dieser abgegebene Getreide seht sich etwa zu gleichen Teilen aus Inland- und AuSlandgetreide zusammen. Das Auslandgetteide hat nach dem sprunghaften Stob gen der fremden Valuten in den letztest Monaten eine autzerordentliche Preissteigerung erfahren (ausländischer Weizen kostete zur Zeit der Ver Handlungen über das Reichsgetreidegesetz und die jetzt geltenden Abgabepreise 18 -20 000 Mark per Tonne, heute fast 84 000 Mark, nachdem der Preis bereits auf 93 000 Mark und höher ge stiegen war Infolgedessen war eine erhebliche Steigerung der Abgabepreise der Reichsgeticttc stelle unter allen Umständen unvermeidlich Ent sprechend mutz auch der Preis für RJartenbrot erhöht werden. Die Erhöhung wird jedoch nicht vor Ablauf dieses Monats eintreten und voran?- sichtlich über eine Verdoppelung nicht wesentlich hinausgehen. Da die Erhöhung des Brolprestc.- eine schwere Belastung der minderbemittelten Be­völkern ngsfreise mit sich bringt, beabsichtigt die Regierung, noch im Laufe dieser Woche mit den Vertretern der Arbeitsgemeinschaften in Be­sprechungen einzutreten, um gleichzeitig mit der Erhöhung des Drotpreises auch eine entsprechende Erhöhung der Löhne undGehälter zu erwirken.

Rach einer Meldung der sozialdemokratischen Parlamentskorrespondenz haben sich die so­zialdemokratischen Minister bei der Abstimmung über die Regierungsvorlage zur Er- Höhung des Preises für Umlagegetreide entsprechend bom am Montag von der sozial­demokratischen Reichstagsfraftion gefatzten Be- schlich der Stimme enthalten.

Der Reichstagsausschutz der deutschen Land­wirtschaft teilt nach einer Meldung derKreuz- zeitung" zur Festsetzung des ilm(agegctrette- preises mit, datz die Verdreifachung den deutschen Getteidepreis auf etwa ein Drittel des Welt­marktpreises bringe Auch die feiner Zeit von ber Ztoanzigerkvmmission vorgefchlagene Vervier­fachung des Getreidepreises bedeute keineswegs eine Deckung der reinen Produktionskosten.

Das Arbeitsprogramm deS Reichstag«.

Berlin, 4. Oft. Wie derVorwärts" mir- teilt ist die Absicht, den Reichstag erst Anfang Rovember einzuberufen, fallen gelassen worden, da über den U m [a g e g e t r c i b e - preis eine baldige Entscheidung durch das Par­lament notwendig ist. Es bleibt, also bei der ge­planten Einberufung des Reichstags zum 17. Ok­tober. Der Reichstag wird sich autzer mit bet Vorlage über ben Ürnlagepreis mit dem Gesetz zum Schuhe der Kleinrentner und der Fest­setzung des Termins für dieWahl des R e i chs- Präsidenten beschäftigen

Zur Abwendung drohender Arbeitslosigkeit.

Berlin, 3. Oft. (Priv.-Telegr.) Das Reichsarbeitsmini st erium ist mit dem Reichsfinanzministerium und dem R e i ch S r a t in Fühlungnahme eingetre­ten über die rechtzeitige Bereitstellung von er­höhten Mitteln zur Bekämpfung der für den Winter drohenden Zunahme der Arbeits­losigkeit.

lassen. Ohne Tschanak würde die britische Flotte die Dardanellen verlassen müssen. Sollten die Kemalisten auch jetzt noch nicht den britischen Forderungen stattgeben, so würde das Schei­tern der Konferenz unvermeidlich sein. Der letzten Zurückziehung der türkischen Truppen aus ge­wissen Dezirten werde sehr geringe Bedeutung beigemessen angesichts der Tatsache, datz jede Stunde von den Türken ausgenuht werde, um ihre Stellungen in den Bezirken zu verstärken, die im Falle von Feindseligkeiten von größter mili­tärischer Bedeutung fein würden.

Paris, 4. Oft. (WTB.) Havas meldet aus Konstantinopel, die Regierung von Angora habe eine Demarche bei dem Oberkommissar gemacht, um aufs neue ihre Befürchtungen über die Lage Thraziens zum Ausdruck zu brin­gen. Sie beflage sich hauptsächlich über die Ver­folgungen der muselmanischen Bevölkerung. Sie fürchte übrigens auch für die Kunstdenkmäler und Sammlungen in Adrianopel, die dem Vanda­lismus der Griechen ausgesetzt seien. Die alliierten Vertreter hätten die Aufmerksamkeit der griechi­schen Regierung auf die Rotwendigkeit gelenkt, die Truppen in der Hand zu behalten, damit jeber Konflikt vermieden werde.

Die Konferenz in Mudania.

London, 3. Oft. (Wolff.)Daily Mail" meldet aus Konstantinopel, dah General Har­rington mit seinem Stabe heute vormittag au dem Schlachtschiffe3ron Duke", das von zwei Kreuzern begleitet wird, nach Mudania an ber asiatischen Küste des Marmarameeres abzu- fahren beabsichtigt, um dort an der Konferenz teilzunehinen. Man hofft, datz die erreichten Be- schlüfse Mittwoch vormittag bestätigt werden kön­nen und dah General Harrington am Rachmittag desselben Tages nach Konstantinopel zurückkehren tr-irb Der Hau ptzweck des englischen Ober­befehlshabers sei, die Frage der Stellung Oft» thraziens bis zu der später stattfindenden Friedenskonferenz zu regeln. General Harrington und feine Kollegen werden Vorschlägen, dah Ost- Grazien. das jetzt von den Griechen beseht ist,

Die Auseinandersetzung über die Schuldsrage.

Berlin, 3. Oft. Wie das WTB. erfährt, wird voraussichtlich von berufener Seite eine Antwort auf Bivianis R e u 6 e r u n g e n w dem Interview des Reichskanzler- m der Schul dfrage erfolgen. Es kann aber schon jetzt darauf hingewiesen worden, dah Bivianis Entgegnungen als übereilt angesehen werden müssen, da er nach seinen eigenen Worten die Veröffentlichung des Frhrn. von Dörnberg nicht kennt. Daher kommt es «uch. dah er die neuen Tatsachen, die aus Rom- bergs Schrift hervorgehen, unberücksichtigt latzt und die altbekannte fvanzöstsche Version toteber- bolt Weshalb der Reichskanzler, wie Viviani mehrt, über die diplomatischen Archive mit größ­ter Bescheidenheit sprechen soll, ist nicht recht ein­zusehen. da die von ihm geleitete Regierung Die deutschen Geheimarchive mit einer Vollstän­digkeit geöffnet hat. die Viviani gestattet, aus den deutschen Geheimdokumenten zu zitieren, wäh­rend die französische Regierung ihre Archive noch immer ängstlich ver­schlossen hält Den 900 unverkürzten deut- .schen Dokumenten stehen lediglich die 160 franzö­sischen des Gelbbuches von 1914 gegenüber, oon denen bereits mehrere als Fälschungen festgestelft wurden.

Paris, 3. Oft. (WTB.) DasJournal des Dubais" erflärt. heute in ber Lage zu sein be­reits zum Teil die Dokumente veröffentlichen zu können, auf die ber Reichskanzler Dr. W t rth hingewiesen habe Die Geheimdofumente, um die es sich handele. seien von der Sowjetregierung un ersten Bande der sogenannten roten Archive ver­öffentlicht worden, ber vor einigen Tagen in Moskau e*bicnen ist. Die Hälfte des Bandes sei ber Geschichte der revolutionären Bewegung in Rutzland und der Zensur des letzten Regime ge­widmet Die andere Hälfte enthalte Dokumente übet die Geschichte der deutsch-russischen De- aiefyunqen Der grötzte Teil dieser Dokumente be­ziehe sich auf die Ereignisse des 19. Jahrhunderts, aber man finde auch aktuellere Dinge darin, so Namentlich 1 37 diplomatische Depeschen, die nrchtt im Orangebuch veröffentlich worden feien, und 2 einen vertraulichen Bericht des russischen Ge­schäftsträgers in Berlin über die letzten Augen­blicke seines Aufenthalts in der Hauptstadt vor der Kriegserftärung 1914. Die diplomatischen De­peschen trügen die Unterschriften des russischen Botschafters in Berlin Swerbejew. Auch Depe­schen des Vertreter- Bronewsky sowie der diplv- -matischen Vertreter Ruhlands in München und Stuttgart und schlietzftch des Autzenministers Sasonow seien darin enthalten. DasJournal de Debats" veröffentlicht heute 18 Geheimdoku­mente und verspricht für morgen die Fortsetzung.

Der Nachfolger Dubois'.

Paris, 4. Ott. (WTB.) DerPettt Pa- rifien" schreibt, dah ber Rachfolger von Louis Dubois in der Reparationskommission erst in etwa 14 Tagen ernannt wird.

Das ..Echo de Paris" spricht von der Mög­lichkeit der Ernennung Barthous zum fran­zösischen Delegierten in der Reparationskom- mission.

Ein Kongrest der amerikanischen Bankiers.

R e u h o r k, 3. Oft. (WTB.) Auf dem K o n - greh der amerikanischen Bankiers, an dem 10 000 Delegierte teilnahmen, hielt heute der Finanzmann L e m o n t eine Rede, in ber er erklärte, die öffentliche Meinung in Amerika und Europa messe der Frage der interalliierten Schul­den eine solche Bedeutung bei. datz das Repara- tionsproblem daneben erst in zwefter Linie komme. Deutschland könne keinen Re trag zahlen, ber sich der im Friedensvertrag festgesetzten Reparations­summe nähere. Der Redner fordert die Ameri­kaner auf, sich zu überlegen, ob nicht gewisse

Mittwoch, 4- Moder 1922 ttnNahmt dor Anzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher odne jede Verbindlichkeit. Dtcts für 1 mm höhe für Anzeigenv 27 mm Breite

Die Erhöhung der Eisenbahn­tarife.

Berlin, 3. Ott. (WTB.) Der Reichs­verkehrsminister hat den Ständigen Ausschutz des Reichseisenbahnrats auf den 5. Rovember zu einer Sitzung nach Berlin eingeladen, um mit ihm über notwendig werdende weitere Tarif­erhöhungen im Güter - undPerfonen- verkehr zu beraten. Dabei sollen auch die Be­schwerden der Oeffentlichkeit über die billigen Personentarife für Ausländer besprochen werden. Rachdem der Ausschuh des ReichBeisenbahn- ratS. wie erinnerlich, am 16. September sich

Erster Statt V2. Jahrgang

GietzenerAMger

General-Anzeiger für Gberhessen

Zu dem Prozeh GargaS- Fechenbach. Lembke teilt die ..Bayerische Staatszeitung" aus der An- Nageschrift mit, datz Fechenbach schon zuLeb- zeiten Eisners und nach dessen Tod im Mini­sterium des Reubern in ben Wtb geheimer Schriftstücke gelangt war, u. a. eines Memoran- oums des Reichsministers Erzberger vom i-ep- tember 1914. Im April 1919 hänbigte Fechenbach in München je eine Abschrift dieser ®ebeimbDfu-

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Cine Note Amerikas. und werde feine Handlungsweise auch verant-

m _ r; a o c\ft sWTB) Rad) einer Mel- Hörten. Kleber seine Beziehungen zu Eisner deren beteiligten Mächten in einer Rote die vatsekretar Etsners f

verlautet, verlange Hughes, dah von allen De- l ^esiaen Vertreter der

Eigentum» unter alten Umstanden gewahrt | Sage be!tnlvruchm dürften, (in-

ben unter Ausschlub der Oef fentlich-