Ausgabe 
4.7.1922
 
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Buche" ist die Witterung von bis jetzt etwa

r e n gab es ein 25-Km.-Rennen hinter Tandem

gewicht: 1. Kießling-Stuttgart, 2. Lange-Aachen,, 14 000 Tagen in solcher Ordnung verzeichnet, daß Schwergelvicht: 1. Stridewski-Wien, 2. Tandler-! die Psychologen vor einem Rätsel stehen.

Endspurt gegen Stöpel holen konnte Der Oester-

mußte.

schöne < ty z< o-i. Srjl in; £ i!

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eine Anerkennung der Höchstleistung als solche nicht erfolgen, da bei Staffelrekorden nur Ver- cinsmannschaften gewertet werden. Bei dem Schwimmen verdient der überlegene Sieg von

Kaubc-Derlin, 2. Kühn-Berlin, 3. Siegelmayer- München. - Mittelgewicht: 1. Schwarz-Saar­brücken, 2. Reun er - M ü nchen, 3. Rispes-Berlin. Halbschwergewicht: 1. Mehling-Würzburg, 2 Czapp-Düsseldorf, 3. Konietzki-Dreslau. Schwer­gewicht: 1. Gr-ohn-Berftn, 2. Heimann-München. Gewichtheben: Altersklasse über 40 Jahre. Leicht-

865 Pfd. Mittelgewicht B.. 1. Scherz-Wien, 2. Sühnenbcrger-Basel. OEusterriegen: 1. Deutsch Ciche-Bvchum, 2. Athl.-V.-Köffenich-Bonn, 3. Kraftspvrw. Aschaffenburg.

Gerichtssaa!.

Der Prozeß Michelsohn.

Berlin, 3. Juli. (WTB.) In der

1- Friebe-Gray 4:06,3 loster r. Rekord); 2. Kib- berl (Schupo-'Berlin) 8 Meter; 3. Langkutsch Zehlendorf 6 Meter zurück. Staohoch-

Vermischtes.

Ein schweres Eisenbahnunglück in Amerika.

r Paris, 3. Juli. (WLD) Havas meldet aus Reuyork ein schweres Eiscabachn: inglück, das sich aus dem Retz der Gesellschaft von PHUitelphia und Reading bei der Abzweigung von Winsl )w ereignete. Ein Schnellzug fuhr mit einer ®c- schwindigieit von 110 Kilometern auf einen aus einem Rairgiergleis stehenden Güterzug. Der Zug stürzte teilweise die Böschung hinab. Bisher be­läuft sich die -3^1 der Toten aus nein, Mr inter der Heizer und der Lokomotivführer. 7 5 Schwer­verletzte wurden nach dem Lazarett überführt.

städter Vorgänge" auf Grund der Ver­ordnung vom 26. Juni 1922 zum Schutze Der Republik vom Frankfurter Polizeipräsidium auf Verlangen der hessischen Regierung b e - s ch l a g n a h m t.

Eine unangebrachte Beschwerde.

fpd. Frankfurt a. M., 3. Juli. Zwei Amerikanerinnen b.schwerlen sich in Zu­schriften an die hiesige Presse, daß sie in einen-. Frankfurter ersten Hotel für vier Tage und ztvei Zimmer 18 400 Mark bezahlen muhten. Eingehende Rachforschungen haben aber folgendes festgestelll: Es handelte sich um Vier Personen, die zwei große; im ersten Stock telegene Zimmer mit einem Privat­badezimmer und Toilette bewohnten. Jede Per­son muhte 675 Mark bezahlen, einschließlich der Reichswohnsteuer. Cs bezahlte also jede Person pro Tag nicht ganz 2 zwei Dollar für den Tag. Bor dem Kriege bezahlte man in Reuyork für ein einbettiges Zimmer mit Bad sechs Dollar. Die Amerikaner wohnen demnach in Deutschland immer noch erheblich billiger, als in gleichen Häu­sern Amerikas.

FünfundzwonzigjahrigeS Priesterxubiläum.

mc. Fulda, 3. Juli. Am morgigen Dienstag feiert der bekannte Dichterpfar- rer Ludwig Rüdling in Kleinsassen, der namentlich durch seine Kinderdichtungen und das WerkFallende Blätter" weit über Deutschlands Grenzen bekannt geworden ist, sein 25jähriges Priesterjubikäum.

Frieden in der Frankfurter Metall-Industrie.

fpd. Frankfurt a. M., 3. Juli. Die ausgesperrten Arbeiter der Frankfurter Me­tallindustrie haben die in den Verhandlungen der beiden Kommissionen erzielten Ergebnisse heute vormittag mit großer Mehrheit ange­nommen. Infolgedessen wird die Arbeit in allen Betrieben am Dienstag früh wie­der ausgenommen.

Streikabstimmung der Frankfurter Bank­beamten.

fpd. Frankfurt a. M., 3. Juli. In einer Urabstimmung der Bankbeam­te n der Großbanken stimmten nahezu 90 Pro­zent für den Streik. Die Verhandlungen über den Beginn des Streiks finden am Diens­tag in Berlin statt, wohin auch die Beam­tenvertreter von 23 anderen deutschen Städten geladen sind.

Ein Mädchen derbrannt.

fpd, Frankfurt,«. M., 3. Juli. Beim Kaffeekochen mit einem Spirituskocher explo­dierte in der Wohnung des Schreinermeisters Wagenknecht, Holzgraben 5, der Kocher. Der brennende Spiritus ergoß sich über das 11 jäh­rige Töchterchen und verbrannte es der­art, daß es nach kurzer Zeit v e r ft a r b.

Turnen, Sport und Spiel.

Deutsche Kampfspiele. Wei­tere H ö ch st l e i st u n g e n Am vorletzt en Tage gab es einige deutsche Rekorde und zwar im Dreisprung von Holz-Charlottenburg mit 14,99 Meter, im 2 00 Meter beliebig Schwimmen von Heinrich-Leipzig mit 2:29,4, im 10 0 - Meter-Seiteschwimmen von Cramer-Breslau mit 1: 14,2 und im 100--M e t e r - Rückenschwimmen von Frölich-Magdeburg mit 1: 15,8. Ferner schuf der Sieger im 1500 Meter-Laufen, Friete-Graz mit 4:06,3 einen ncuen österreichischen Rekord. Auch in der Olym­pischen Staffel wurde die bestehende Rekordzeit mit 3:34.3 weit unterboten, da das Rennen aber von Derbandsmannschaften bestritten wurde, kann

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* Ein erstaunliches Wettergedächt- n i s. Ein Mann, der ein geradezu märchenhaftes Gedächtnis für allle Witterungsverhältnisse be­sitzt, wurde kürzlich in einer Sitzung der Ber­liner Meteorologischen Gesellschaft von einem Kreise ton Fachmännern geprüft. Dieses Ge- dächtnisgenie ist, wie inReclams Universum" berichtet wird, ein Beamter- der Berliner Staats­bibliothek, Licentiat O. Schrader. Da sich aus den Aufzeichnungen der meteorologischen Statio­nen das Wetter früherer Zeiten genau feststellen läßt und auch Einzelangaben über Temperatur, Bewölkung, Wind, Riederschläge usw. vorhanden sind, so war eine erschöpfende Rachprüfung des Wettergedächtnisses möglich. Die Erinnerungen Schraders sehen etwa mit dem Jahre 1885 ein. Innerhalb dieser mehr als 36 Jahre kann Schra­der von jedem Tag die Witterung genau an- geben. Die Fragen erstreckten sich nicht nur auf besonders auffällig« Witterungsereignisse, wie sehr heiße oder kalte Tage, heftige Regengüsse, starke Gewitter, sondern auch auf Tage, in denen nichts Besonderes vvrgefallen ist. Auch der Witterungsverlauf ganzer Monate wurde von diesem Gedächtniskünstler ausführlich Wiederae­geben. Er konnte aus sonst trockenen Perioden die Tage mit Riederschlägen bezeichnen und umge­kehrt aus längeren Regenzeiten die Tage ohne Regen herausheben. Jedesmal wurden die An­gaben Schraders durch die Aufzeichnungen der: Berliner Meteorologischen Station in ihrer Rich­tigkeit bestätigt. Außer der Witterung vermag er den Wochentag anzugeben und zwar beide mit einer Schnellligkeit, so daß der Zuschauer überhaupt kein Besinnen wahrnimmt. Zur Er­klärung dieser erstaunlichen Leistung läßt sich anführen, daß Schrader seit seiner Kindheit die Himmelserscheinungen mit großer Aufmerksamkeit verfolgt hat und daß er seine Witterungserinne­rungen gewöhnlich mit Mondstellungen in Zu- sammenhang bringt. Aufzeichnungen bat er sich nie gemacht, sondern er kann alle Witterungen der Vergangenheit in seinem Gedächtnis wie in einem aufgeschlagenen Buche lesen, und in diesem

Ruder-ClubH a s s i a" - G i e ß e n. Bei der am 1. und 2. Juli in Frankfurt a M. ausgefahrenen großen Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes war dieHa s s i a" ° G i e ß e n wiederum Sieger, und zwar gewann sie den Iu- nior-Ciner durch Herm. Denzler. Derselbe ge- wmrn auch in einem weiteren Start den Senior- Einer und mit diesen auch zugleich den Süd­deutschen Meisterschaststitel. Dieser Titel ist damit zum 4. Male von einem Mitgliede terHassia" errungen worden. Für die Jahre 1911 1912 und 1913 hatte der damals noch der ..Hassia" angechörente Karl Ioedt <jeht Gie­ßener Rudergesellschaft) den Titel errungen. 191Q und 1920 war er in den Händen des Mainzer Ruderklubs (I. Muhr). In diesem Jahre ge­lang es nun Benz l er, den Altmeister Rllchr zu schlagen und damit den Titel wiederum der Hassia" zurückzugewinnen. Die weiter gemeldeten Vierer konnten wegen Erkrankung von zwei Ru- i'crer nicht gefahren werden. Der gemeldete und gefahrene Ächter kam nicht zur Preiskonllirrenz, weil für den gleichfalls erkrankten guten Schlag­mann W. Haus in letzter Stunde ein Ersatzmann eingeschaltet wurde. Trotzdem dieser sowie die übrige Mamffchast ihr Bestes gaben, gelang es nicht, auch 'hier als Sieger heimzu kehren.

Regatta in Gießen. Am 15. und 16. Juli findet hier eine große Regatta des Süddeutsch e n Au der Verbandes statt. Zahlreiche auswärtige Vereine haben zu den Ren­nen gemeldet. Weitere Mitteilungen folgen zur gegebenen Zeit.

Fußball-Länderkampf Deutsch­land-Angarn 0:0. Vor etwa 40 000 Zu­schauern fand im Stadion zu B o ch u m der siebente Länderkompf zwischen den Rationalmannschaften ton Deutschland und Ungarn statt, der einen cvenig befrietegenden Ausgang nahm. Beide Mann­schaften spielten nicht in der vorgesehenen Auf­stellung. Deutschland hatte die Auyenläuferposten durch Schnndt (Rurnberg) und Flink (Köln) bc- setzt, bei Ungarn vermißte man Orth im Sturm. Die Verteidigung war durch Gebr. Vogl besetzt In ter ersten Hälfte spielte Ungarn mit Wind im Rücken leicht überlegen, doch führten die Vor­stöße zu keinem Ergebnis. Die deutsche Ver­teidigung, namentlich aber Müller (Hamburg) hatte einen guten Tag. Die deutschen Angriffe waren weit gefährlicher als die der Ungarn. Die meisten Angriffe aus teutscher Seite leitete Franz (Fürth) ein. Rach ter Pause kommt Deutschland mehr auf, aber Ungarn deckt vorzüglich. Ein langer Lauf von Träg hätte beinahe zum Siege Deutsch­lands geführt. Er kam in die unmittelbare Rähe des ungarifeben Tores und schoß, doch wurde der Ball zur Ecke abgewehrt. Hätte er ten Ball ge­schoben anstatt geschossen, dann hätte ter Durch- bruch sicher zum Erfolge Deutschlands geführt. Der Schiedsrichter Retschury (Wien) war tem Spiel ein gerechter Leiter.

ßba llka mpf Südschweden- Hannover 2: 2. Rach einer Rieterlage ter repräsentativen südschwedischen Fußballmannschaft gegen Rorddeutschland und einem Siege über Bremen spielten die Schweden am Sonntag in Hannover gegen die dortige Städtemannschaft un­entschieden 2:2 (0:0). Die Schweden zeigten das weitaus bessere Stellungsspiel, waren aber vor dem Tore nicht jeder Situation gewachsen. Han­nover hatte gute Einzelleistungen aufzuweisen.

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2ba-> 3. Juli.

M dcüi diesjährige'Se- [i für die Vereine, die ^geschlossen sind. ?e9 ®utei und zeigten, > 2 ollslied pflegen ; ionnte von den Preis- gesvngverein 2sl- rfannt Verden.

Zeür mitLe am Dai nlsHalte für 6ic ^egez 'aus Mer E:- hiestgen Ce'a kw ter Kssa Mji-

grndung des freisvrechenden Urteils in dem Falle des Berliner Arztes Michel­sohn führte der Vorsitzende u. a. folgendes aus: Eine mit ober ohne iletertegung ausgeführte vor­sätzliche Tötung fällt dem Angeklagten nicht zur Last. Auch die Annahme fahrlässiger Tötung ist nicht aufrechtzuerhalten. Es ist allerdings anzu­nehmen, daß ter Angeklagte sich tn ter ersten Zeit in Dizilegros und Effrh nicht um jeden Gefange­nen besonders gekümmert hat, aber ohne jedes Verschulden, denn er stand plötzlich Verhältnissen gegenüber, denen nicht nur er nicht, sondern überhaupt kein Leiter eines Lazaretts gewachsen war. Sicher ist, daß der Angeklagte seinen Ver­pflichtungen, soweit es möglich war, nachkgm. Ebenso scheiden die Beschuldigungen aus, daß ter Angeuagte sich in seiner Eigenschaft als Be­amter .habe Unterschlagungen zuschulden kommen lassen. Auch die Anschuldigungen bezüglich ter von Frankreich für die französischen Kriegsge­fangenen übersandten Lebensmittel sind nicht haltbar. Der Angeklagte konnte sich überhaupt eines derartigen Eingriffs nicht schuldig machen, da der französische Arzt Pichard ständig im Lazarett war pnd diese Sachen unter Verschluß hatte. Auch das Verbrechen der Beihilfe zur vollendeten Abtreibung ist dem Angeklagten nicht nachgewiefen, wie ter Tatbestand hier überhaupt nicht gellärt ist. Was die Frage der Körperver­letzung anlangt, so ist erwiesen, daß zahlreiche Mißhandlungen vorgekommen sind. Es ist anzu­nehmen, daß der Angeklagte gegen die Miß­handlungen, die ihm zu Ohren gekommen sind, nicht eingeschritten ist, wie es seine Pflicht ge­wesen wäre. Aber der Beweis, daß er an diesen Mißhandlungen, wie z. D. im Falle des kriegs­verletzten Russen, beteiligt war, ist nicht erbracht. Somit ist der Angeklagte einer strafbaren Hand­lung nicht für schuldig zu erachten.

sprung: 1. Hasselsteiner - Gratz 3,64 Meter; 4 Frazl-Drünn 354 Meter: 3. Fleiter-Barcelona 3,44 Meter. Dreisprung: 1. Holz (03. f. L. Char- lottenburg), 14,99 Meter, «Rekord): 2. Daasle- König. berg 14,70 Meter: 3. Franz -Lrünn 14,24 Meter. 4nial 100 Meter Städtestaffel: 1. Frank­furt a. M. 42,6 Sek., 2. Berlin P/2 Meter: 3. Köln 2 Meter zurück. Diskuswerfen: 1. Steinbrenner- Frankfurt 40,52 Meter: 2. Trvmmcr-Wittlowih 37,30 Meter: 3. Geyer-München 37,20 Meter Olympische Derbandsstafsel: 1. 03.03.21. V. 3:34,3: 2. Süddeutschland: 3. Mitteldeutschland.

Schwimmen: 4mal 100 Meter Bruststaffel: 1. Rhenus-Köln 5:47,4; 2. Wasserfreunte-Han- nover 5:58; 3. Mülheimer E. C. 6:11,6. «Samen» rücken, 200 Meter. 1. BuOnoter-Wien 3:42,4; 2. Hensel-Reukölln 3:54; 3. Mcckos-Laurahütte 4:27. 200 Meter del.: 1. Heinrich-Leipzig 2:29,4 (Rekord); Hotzel-Dortrnund 2:37,2; 3. Behnke- Breslau 2:37,6. Kunstspringen: 1. Lechmir- Dessau 76,4 Punkte; 2. Luber-Berlin 75,2 Punkte; 3. Beck-Stuttgart. 100 Meter Seite: 1. Cramer- Breslau 1:14,2 (Rekord); 2. Benecke-Magteburg 1:16,8; 3. Fischer-Dortmund 1: 18,2. 200 Meter Brust: 1. Ratemacher-Magdeburg 3:00,6; 2. Som­mer-Köln 3:05,2; 3. Kalle-Halle 3:20,6. 100 Meter Rücken: 1. Frölich-Rlagdeburg 1:15,8 (Rekord), 2. Skamper-Köln j : 19,2; 3. Stawatsch- Berlin 1: 19,6. Dam en lagen staffel 4mal 100 Meter: 1. Hannoverscher Schwimmverein; 2. Rfte- Charlottenburg. Wasserballvorspiel: Hellas- Magdeburg gegen Spandau 04 5:2 (2:1). Schwerathletik: Steinstoßen: 1. Geher- München 8,82 Meter; 2. PSenninger-Pirmasens 8,70 Olteter; 3. Schäfer-Essen 7,76 Meter; Ham­merwerfen : 1. Furtwengler - Regensburg 38,62 Olteter; 2. Dr. Stock-Königsberg 35,49 Olteter; 3. Steinbach-Aschaffenburg 34.58. - Gewicht­

werfen: 1. Furtwengler-Reaensburg 8,85 Meter; 2. Wenninger-Pirmasens 8,7) Me)er; 3. Riecker- Bußlingen 8.34 Olteter. - Radfahren: 25 Km. mitTantemsührung: 1. Blank-Berlin 33,58; 2.Stö- pel-Derlin 2 La., 3. Schaaf-Berlin 220 Meter zur. 2000 Meter Zweifitzerfahren: 1. Gebr. Packebusch-Berlin; 2. Liemann-Berhof (Berlin); 3. Peresson-Zenkai (Wien). Boren: Fliegen­gewicht: Refzka-München besiegt Olrien-Stuttgart m drei Runden nach Punkten; 3. Hofmann- Chemnih. Bantamgewicht: Werner-Berlin siegt über Conrad-Erfurt in der zweiten Runde durchRicderfchlag. 3. Ortenberaer-ONünchen. Der Schluß tag. In sportlicher Hinsicht stand der Tag ebenfalls auf voller Höhe, »vas wieder durch einige neue Höchstleistungen zum Ausdruck kommt. Diese wurden erzielt in der 4mal 400-Meter-Staffel vom Deutschen Sport-Club Berlin mit der Lllannschaft Schulz, Busch, Bormann und Renell i in 3: 03,8. In der Leichtathletik war die 4mal 1 OO-Olleter-Stafsel das interessanteste Rennen. Der Wiener Athletik­sportclub lag bis zum 3. Wechsel in Front, wo der Schlußmann des Deutschen Sportclub Renelll noch 12 Meter später als ter Wiener Cassinone abging. Mit Einsatz aller Energie arbeitete sich aber Benell an seinen Gegner heran, kämpfte Brust an Brust mit ihm und überholte ihn kurz vor tem Ziel. Die Schwimmwettbe­werbe brachten im OLasserballspiel einen schar!« fen Kamps zwischen tem Deutschen Meister Wasserfreunte Hannover und Hellas-Magdeburg. Hellas gewann mit 2:1 ten Sieg. In ter 100 Meter Kurzen Strecke hatte Heinrich-Leipzig alle OMhe, sich Eitner-Bremen und Behnke-Breslau vom Leibe zu halten, gewann ater schließlich sicher. Zum Schluß hielt Exzellenz Lewald die Olbschiedsrete, in ter er ausführte, daß die ersten Deutschen Kampffpiele einen Erfolg bedeuten. Sie haben gezeigt, daß deutscher Hport und deut­sches Turnen eine tevoraiialc Stellung in der Körperkultur der ganzen Welt einnehmen. Indem er die Kampfspiebr 1922 für beendet erklärte, rief er allen Teilnehmernein freudiges Glückauf" für die zweiten Deutschen Kampffpiele 1923 zu. Die Resultate: Leichtathletik. Zehnkampf: 1. Holz-Charlottenburg 547 Punkte; 2. Alpe-Ber- lin 553 Punkte; 3. Krellenterg-Lüteck 528 Punkte; 4. Baaske-Königsterg 480 Punkte; Köpke- Pommern 476 Punkte; 5. Herr-München 450 P. Hürtenlaufen 110 Meter: 1. Kasten-Berlin 16,5 Sekunden; 2. Franzl-Drünn Brustbreite; 3. Paulus-Gießen. 800 Meter: 1. Pelher-Stettin 1:57,3, 2. Bein-Gharlottenburg 15 Olteter, 3. Schlie-Kiel 1 Meter zur. 100 Meter: 1. Hou- ten-Crefeld 11 Sek., 2. Weiter-Frankfurt a. Olt. 7z Olt., 3 Fritz-Leipz-ig Drustbreite. 3000-Mtr.- Mcrmffchaftslaufen: 1. München 1860 9:23,2, 2. S. C. Eharl., 3. Eintracht-Frankfurt. Städte- Epeerwersen: 1. Berlin 145,79 Olt., 2. Oltannheim 145,69 M., 3. Dessau 138,51 M. Hochsprung: 1. Schröter-Reukolln 1,85 OE., 2. Fl-itzmann-Eharl. 1,80 M., 3. Diermcmn-Magdeburg 1,80 OE. bet. Kugelstoßen: 1. Söllinger-Darmstadt 12,78 OE., 2. Krellenberg-Lübeck 12,23 OE., 3. Geier-Mün­chen 11,82 OE. Weiffprung. 1. Schumacher- Hamburg 711 OE., ?. CEormann-Oterlin 6 93 OE.

3. Deaske-Königsbera 6,66 OE. 4mal-4OO-M.- Stafsel: 1. Deutscher Spvrtclltb-Berlrn 3 26,4 (Oke- ko rd), 2. Wiener AMetikclub 21/.- OE., 3. Turnges. Mannheim 3 OE. Mt. Schwimmen: 100 OE. bei.: 1. Heinrich-Leipzig 1:038 (Rekord), 2. Eitner-Bremen 1: 05,5, 3. Otehnke-Bveslau 1: 05,8. Wasserballspiel um ten dritten Platz: S. C. F ankuit ge en Spandau 04 5: 1 (1:1). QBafiei- ball-Entsch iiuug: Heltas-Magdel-Urg gegenWai- scrsreunde-Hannover 2:1 (1:1). 4mal-100-0E.° Laaenstaffel: 1. Hellas-Maateburg 5:14,8: 2. Rhcnus-Köln 5:18,6, 3 S. S. C. 89-Derlin 5:31. 100 OE. Damen: 1 Wildhagen-Hannover 1:26,6, 2. Oldlcc-lllen 1:28,6, 3. Stindt-Hannover 1:33. Turmspringen: 1. Mundt-Halberstadt 69,2 P, 2. Luber-Berlin 68,6 P.. 3. Wiesbar-Köln 68,4 P.

- Da.nenbrust 200 OE.: 1. HauihHamburg3: 47,4, 2. Lek-mann-Reukölln 3.51,8, 3. Felgenhauer- Berlin 3:57,6, 200 OE. Rücken: 1. Overkamm- Breslcm 2:58,2. 2. Bisffng-Gelsenkirchen 3:05,8, 3. Bruck:haus-Düsseldvrf und Strather-Rehhdt 3:09,1. 4mal-100-M.-Staffel: 1. Hellas-Magde­burg 4:37,8, 2. Magdeburg 96 4:44,6, 3. Rhe- nus-Köln 4:49,2. - Boxen: Weltergewicht: 1.

Frankfurt a. Olt., 3. Juli. Die über-1 Heinrich-Leipzig in ten 200 Meter gegen Hotzel- euerung aller Hersteltungskosten hat de- Dortmund hervorgehoben zu werden. So hatte gegründete Rhenus-Köln den Weg frei. Im Radfah - > a t 4 ii n I« a n Oct Ain -- Q? /v« n zw»

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Gänsw«Le. Auf tem Festplatze hielt Lehrer I Käfer eine Ansprache an Oie Kinder und die zahlreichen Festteilnehmer. Vaterländische Lieder warten von cr-zelne' SH'!.la»s;<n vvrge- tragen, cciige and: ^emo-infam gesungen. Preis- turnen, Reigen, ein Theaterstückchrn, mannigfal­tige Spiele. Wurstschnavpen, ein Fußballw?tt- spiel ter Schüler der yc Heren Bürgerschule mit ten Schülern ter 'Volksschule boten reichliche ülntcnchalttmg pnd Freude für die hinter. Durch Oicwilliguna' ix>n Mitteln seitens ter Stadtver­waltung, i)it, 3?) Spenden vieler Eltern und dic Gabe von 1000 Mk. eines hier zu Besuch weilen- ten Amerikaners, eines cbcmaligen cochülers unserer Bollsschule. konnten nicht nur alle Schü­ler mit Brezeln beschenkt, sondern auch recht hübsche Preise den Siegern bei tem Preisturnen und Wettspielen zuIeteilt werten. Bei günstigem Wetter nahn das Zmgendsest einen schönen Ver­lauf. Das ton den Kindern Gebotene fand bei ten sehr zcchlreich erschienenen Zuschauern gro­ßen Beifall.

mb. Ridda, 2 Juli. Der Kirchenvorstand und die Gemeindekirchenvertretung beschlossen heute chie Anschaffung von drei neuen Glocken für die evangelische Kirche. Im Kriege mußte,' ,;wei Glocken abgeliefert wer­den. Die noch belassene ist vor einiger Zeit ge­sprungen und müßte umgegossen werden. OEan hielt es aber fchr zweckmäßiger, dieselbe an eine Glockengießerei zu verkaufen und ein ganz neues Geläute anzuschaffen. Die Kosten hierfür werden etwa 160 000 Mark betragen. Sie sollen, soweit sie nicht durch eine bereits stattgehabte Samm­lung und den Erlös für die alte Glocke gedeckt toeiten können, durch eine Anleihe bestritten wer­den, deren Tilgung allmählich durch eine örtliche Kirchensteuer erfolgen soll. OEan hofft, recht bald wieder zu einem schönen Geläute zu kommen, das im Verein mit den drei Glocken des Iohanniter- turms unserer Stadt zur Zierde gereicht

Jtfreiä Lauterbach.

fpd. Lauterbach (Oberhessen), 3. Juli. Wegen nicht erfüllter Lohnforderungen legten in OEaar und anderen Orten der Umgebung die Landarbeiter die Arbeit nieder.

Streik Friedberg.

sh. Friedberg, 3. Juli. Das 7. Wetter- fluer Reiterfest, ivelchcs gestern hier statt- fanfr, war auch in diesem Jahre von tem herr­lichsten Wetter begünstigt. Das Fest entwickelt sich iiymer mehr zu einem sportlichen Ereignis ersten Ranges und lockte diesmal wieder eine nach Taufenden zählende Menschenmasse nach Friedberg. Das Programm, das aus 10 Rurn- mern bestand, bot reid>e 2ll>Wechselung und zeigte, über welches vorzügliche Pferdematerial unsere Wetlerau verfügt. Wenn auch einige Stürze zu verzeichnen waren, so verliefen die Rennen doch ohne ernstlichen Unfall. Vyn besonderem Inter­esse waren die Otummern, welche zugleich einem praktischen Zlvccke dienten, wie 5. B. die Rüm­mer l-i und b, Oftbecksgespanne in Oelo'wmie- wagen, 2spännig und vierspännig, bei welchen Weitzel- Grie:ei ynb Väth- Bgucrnheim die Preise erhielten. Sämtliche Rennen waren mit guten Preisen bedacht; ein besonders lebhaftes Bild bot die Rr. 10, Großes Jagdspringen (Preis' der Stadt Friedberg), bei ter Hans An b r e ä = 5ixmifurt mit fernem F.-W.Astronom" ten ersten Preis erhielt. Als zweite OZeranstaltuna desAusschusses für die Altershilfe" fand gestern ein Blumentag statt, an welchem sich Schülerinnen aller hiesigen Schulen als OZerkäu- ferirmen beteiligten; da Friedberg gestern durch DaS Ojxftcrauev Reiterfest mit Menschen überfüllt war, fanden die Blumen reißenden Olbsatz. Der finanzielle Erfolg dürste wohl ein guter fein. Der kürzlich für d.escn Zweck «bgehattcne IugeiDtag ergab einen .Iev.:-. schuß von 8500 OEt; die näch­sten beiden OZeranstaltungen werden ex.x Kirchen­konzert und ein Konzert ter vereinigten Gesang­vereine fein.

Gmrkenbttxg Ul|t> Rheinhessen.

wd. Darmstadt, 3. Juli. In ter letzten Zeit wurden entgegen ter bestehenden Reichs­tes! immun gen größere Hotels durchVer- ffliif 'n Fabrik- Bank und Bureauzwecken ft i 11 g c! e g t. Abgesehen davon, daß dadurch die OLochnungsiwt 'wch mehr vergrößert wird, machen sich Verkäufer und Käufer u. a. bei Still­legung ohre hchördsiche Genehmigung strafbar. Der Staatst'>mmissar für die wirtschaftliche De- nwbilmachuitg in Hcffen macht daher daraus auf» merlfom, daß ©üllepungen von Hotels durch OZer- ^Nfe u. ä. gegen die Reichsverordnung, betreffend Maßnahmen Gegenüber Betriebsabbrüchen und öttrieguixgen tom 8. Rovember 1920 (RGBl. S. 1901). sofern die dort gegebenen Voraussetzungen im Elw. [fall t.rliegen, verstoßen. Um Verkäufer und Käufer vor entstehenden Schwierigksiten zu schützen, 'vird den Hotelbesitzern teingenb emp

der durch das Gesetz vorgeschriebenen Pkeldescist von 4 Wochen dem zuständigen Kreis- amt, oder in den fünf größeren hessischen Städten tem Oberbürgermeister, von den beabsichtig­ten Stillegung Kenntnis zu geben und dic Ge­nehm i gu n. g c inzuholen. Gegen den Entscheid tes Kieieamtt - oeer Oberbürgermeisters besteht eine Defchwerdefxtst innetzhasb 8 Tagen an den Staatstommissar.

im. Darmstadt, 3. Juli. Der Akade­mische Verein Darmstadt (tm Wermge- rvücr Verband) beging am Snmstag und Sonn­tag unter starker Bst:iligmg fmer Angel-örigen Aktiven und c°ftsn H.'r^en f ti 50jätzriges Stiftungsfest. Etwa 400 OEifgHcb r, zrm großen Ti' crus gan; D ätsch la d touren er­schienen Am Samstag früh wurde im Vererns- h«irse di> G 'tenktafel ftir die gefallenen Buntes- brüb?v ci g w iht D r Fe ckommers <,n Sams- tag abeni: toirue dirch «ine; von tem Eh ei» mitgliede Prof. W. Sonne grdichtctsu F^st- grüß eröffnet W il r- Ansprache t hie.'ten i.a. ter Rccktor ter Technischen Hch'chule, Pr^s. Petersen, und ter O verbürg er.n ist er Dr. Glässing $e Sno tag vaci igt' bi F:st° 1 teilnehmz j -in er Fe la f-üh> u. g im Älevte.-' Haus des £?li d sti-at. s, bi welche', hervor­ragende Künstler mi'wi te n Gem'-tnjameZ Esten tm Saa lb.ru, sowie Ars,luge nach ter Beigstratze und dem Odonwo-ld bildeten einen glänzenden Ab­schluß der wohlg:trug.neu Fciec,

Hfissen-Nassall.

Vie Noi der Presse.

große Teuerung aller Herstellungskosten hat be

wirkt, daß die vor U/s Jahren gegrüntete Rhenus-Köln den W-?g frei. Im Radfah - Frankfurter Mittel st andszeitung" ren gab es ein 25-Km -Rennen hinter Tantem- mit tem 1. Juli ihr Erscheinen e i n st e l l e n fuhrung zu sehen, das sich ^Slank-Berlin erst im

Beschlagnahmte Zeitung. < reicher Perefton, ter achtbar fuhr, hatte wegen »Wien; 3 Geldner-Bamberg. Hauptllafte:

fpd. Frankfurt a M 3 Juli Sie Otcifentefeft oufgegeben. Die Resultate Leicht- Schwergewicht: 1. Straßbuiger-Münche» 1020

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