Ausgabe 
3.11.1922
 
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SSermtiGjiess.

40 000 Studenten auf Arbeit gegangen.

Berlin, 2. Rov. 3n d-en letzten akademi­schen Ferien sind derBossischen Zeitung" zufolge von rund 90 000 Studenten 40000 auf 2lrbeit gegangen, davon 15000 in die Bergwerke.

Verhaftung einer raffinierten Diebin.

Mannheim, 2. Rov. (Wolff.) Die 25 Zähre alte Ehefrau Ruth Förster geb. Horn- berg aus Silberhütte, die sich in Frankfurt als Dienstmädchen verdingt hatte und kurz danach unter Mitnahme von Wertgegenständen im Werte von 900 000 QJlart verschwand, ist hier im Park­hotel verhaftet worden.

Großfeuer. 7 Menschen verbrannt.

Oggersheim, 2. Rovbr. (WTD.) , die Mühle König u. Herf in Oggersheim ist in der vergangenen Rächt einem verheerenden Grob­feuer zum Opfer gefallen. Den vereinten An­strengungen der verschiedenen Wehren ist es ge-

lungen, den Brandherd auf die Mühle selbst zu beschränken. Bei dem Versuch, das im Keller lagernde Mehl zu bergen, kamen fünf Feuer­wehrleute und der Obermüller Wacht- bücher ums Leben. Der Keller stürzte, als kaum drei Zentner Mehl geborgen waren, 'zu­sammen und begrub die sechs Menschen unter den Trümmern. Cs besteht wenig Hoffnung, die Ver­unglückten noch lebend zu bergen, da die glühen­den Holz- und Eisenteile den Bergungsarbeiten Schwierigkeiten entgegensetzen und neue Einstürze zu befürchten sind. Der teilweise durch Versiche­rung gedeckte Schaden dürste sich auf weit über25MillionenMark belaufen.

Bautzen, 2. Rov. (WTB.) 3n Gröditz bei Weihen berg in Sachsen brannte heute früh das der Frau General v. K r a u h gehörige, aus dem 12. Jahrhundert stammende Schloß völlig nieder. Bei der Hilfeleistung wurde ein junger Wann verschüttet und verbrannte. Die Ent­stehung ist auf unvorsichtiges Umgehen mit einem elektrischen Plätteisen zurückzuführen._____________

Hamburg, 2. Rov. (WTB.) Wie das Hamburger Fremdenblatt" meldet, wurden dem Geheimrat Durmester, dem bekannten Geiger, gestern abend im Hotel aus seinem Koffer BalutenimWertevon 1 0 Mil- l i o n e n M a r k g e st o h l e n. Auf die Ent­deckung des Täters hat Burmester eine Be­lohnung von 100 000 Mark ausgesetzt.

Schwere Stürme auf dem Meere.

Paris, 2. Rov. (Wolff.) Rach Meldungen des Rew-Bvrk Herald" aus Lissabon sind indenStürmender letzten Woche an der por­tugiesischen Küste über 200 Fischerboote untergegangen.

Hamburg, 2. Rov. (WTD.) Rach einer hier 'eingetroffenen Radiomeldung hat der auf der Fahrt nach Mexiko begriffene Hamburger DampferElfe Stinnes 3 2 Rkann der Be­satzung des untergegangenen französischen Segel-

schlffesEorfarre' gerettet und auf der, Azoren gelandet.

Masfenverhaftungeu

an derSchwarzen Börse" in Warschau.

Warschau, 2. Rov. (Wolff.) Blätter- Meldungen zufolge hat die Warschauer Polizei gestern und heute massenhaft Verhaftun­gen an der sogenanntenSchwarzen Börse" (inoffizielle Börse) vorgenommen. Große Beträge in fremden Valuten wurden beschlagnahmt.

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Lollar, den 2. November 1922,

Danksagung.

Allen, die bei dem herben Verluste mit uns trauerten, insbesondere für den auf­richtigen Trost des Herrn Pfarrers am Grabe, sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Ottilie Schwalm geb. Horn und Kinder.

Todes-Anzeige.

Heute nacht entschlief sanft und unerwartet mein herzensguter Mann, unser heißgeliebter, treu­sorgender Vater, Schwiegervater und Großvater

Gottfried Dörr

Boten meister i. R.

im 68. Lebensjahr.

Um stille Teilnahme bitten

die trauernden Hinterbliebenen:

Lina Dörr Wwe.

Familie Heuser Familie Hamm.

Gießen, Frankfurt, den 1. November 1922.

Die Beerdigung findet Samstag, den 4. November, nachmittags 3 Uhr statt. 010143

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Für die vielen Beweise der Teilnahme an ihrem schwe­ren Verluste sagt auf diesem Wege allen herzlichen Dank

Zamilie Andreas.

Gießen (Schulstr. 7), 3. November 1922. 9743

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Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraphenlinie an demWeg Hinterm Ehrbügel" in der Gemarkung Hungen liegt bei dem Postamt in Hungen von heute ab 4 Wochen aus.

Gießen, den 4. Rovember 1922.

Telegraphen-Bauamt. 9738D

Bullenverkauf.

Ein abständiger Simmentaler Dulle der Gemeinde Oppenrod soll im Sub- missionswege verkauft werden. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Donnerstag, den 9. Rovember I. Fs.» nachmittags 17, Uhr. an unterzeichnete Stelle einzureichen, woselbst die Derkaufs- bedingungen bekannt gegeben werden. Gleichzeitig kauft die Gemeinde einen schönen sprungfähigen Bullen derselben Raste. Angebote unter Angabe des Alters und Verkaufspreises sind bis zu demselben Termin an uns einzureichen. 9741D

Oppenrod, den 2. Rovember 1922. Bürgermeisterei Oppenrod.

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Theaterverein

An die Einlösung der Mitgliedskarten für die

Opernvorstellungen wird hiermit erinnert, was bis morgen Samstag spätestens zu erfolgen hat, da sonst über die Stammplätze ander- weitig verfügt werden muß.9742v

Warnung!

Die Unterzeichneten geben bekannt, daß fioötenffiute-, Mer-, £imonaöe- unö WbeWMen uumliNW sind und jeder Mißbrauch gerichtlich verfolgt wird. Alle Personen,, die uns derartige Fälle zur Anzeige bringen, etüßlltn eine öolje Betonnung. Alle Flaschen sind nur im Pfand und müsten nach Entleerung franko zurückgeliefert werden. Fehlende Flaschen sind zum jeweiligen Tages­preise abzüglich Pfand zu ersetzen. Ebenso dürfen derartige Flaschen zu anderen Füllungen nicht verwendet werden. 010123

Gießen, 1. Rovember 1922.

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