Ausgabe 
3.7.1922
 
Einzelbild herunterladen

behördliche Anzeigen

Bekam,Kmachttng.

In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bezüglich der Firma Vereinigte Weinbrennerei und Likörfabriken, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen eingetragen: Durch Beschluß der Gesell­schafteroersammlung vom 10. Juni 1922 ist die Satzung dahin geändert, daß die Dauer der Gesell­schaft auf unbestimmte Zeit festgesetzt wird.

Gießen, den 29. Juni 1922. 6295B

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung-

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Fr. Heimer & Co. in Gießen eingetragen. Den Kaufleuten Cmil Otbert und Oskar Heimer, beide in Gießen ist Gesaintprokura erteilt. 6294B

Gießen, den 28. Juni 1922.

Hessisches Amtsgericht,

Ttngen, aber wie Schreiber bieseS schon wieder­holt beobachtet hat, muh dabeiaus Versehen" mancher Singvogel, der einmal ein Beerchen nascht, sein Leben lassen und das in einer -Zeit, wo er sicher ein Gelege oder ein Rest mit Jungen hat, die dann ebenfalls elend umkommen. Die Schützen überlegen nicht, daß die Vögel ihr bißchen Väschen von einigen Beeren wieder tausendfach gut machen durch die Vertilgung der vielerlei Schädlinge in Feld und Garten. Würden die Vögel nicht so fleißige Arbeit verrichten dann wären vielleicht an manchem Strauch keine Blätter und keine Beeren ?,u sehen. Durch die immer mehr um sich greifende Beseitigung der Hecken und Sträucher im Feld wird unseren Singvögeln die Vistgelegenheit von Hahr zu Jahr mehr ge­nommen und es ist bereits eine große Verniinde- rung vieler Vogelarten, die früher bei uns sehr häufig waren, zu beobachten. Deshalb sollte man nicht so gedankenlos wegen ein Paar Beeren die Vögel leben ja nicht speziell davon die armen Tierchen, die uns so unschätzbare Dienste erweisen, wegknallen, sonst könnte einmal eine Zeit kommen, wo diese Schützen auf Raupen und deren Brut Jagd machen müssen, um nur einige Beeren vor deren Gefräßigkeit zu retten. Auch die Behörde sollte hieraus ihr Augenmerk rich­ten und vor allen Dingen die Schuhen aufWaffen-- pässe kontrollieren, denn bei dieser Schießerei können auch sehr leicht in der Nähe weilende oder vorübergehende Personen zu Schaden kom­men.

Bornotizen.

Tageskalender für Montag: Restauration Sauer, 8 Uhr: Oesfentliche Ver­sammlung deö Einheilsverbandes deutscher Kriegs­beschädigter und Kriegshinterbliebener. - Asto- ria-Lichtspiele, ab heule:Die entfesselte Mensch­heit" undClain 36. Lichtspielhaus. Bahnhof­straße:Hanneles Himmelfahrt".

3 m Lichtspielhaus wird heute zum letzten MaleHanneles H i m m e l f a h r t", und zwar bei gewöhnlichen Preisen, gegeben.

Landkreis Gießen.

eil. Beuern, 1. Juli. Die hiesige Post° agentur, die seit 27 Jahren besteht, sollte durch die Oberpvstdirektion aufgehoben werden zum Suaden der zahlreichen Geschäftsleute. Dun haben diese in einer gemeinsamen Ein­gabe gegen die Aufhebung protestiert mit dem Erfolg, daß die Postagentur nicht auf­gehoben wird.

Kreis Alsfeld.

Ein Wilderer gefaßt.

fpd. Alsfeld, 2. Juli. Ein hiesiger Wildhändler, ein recht begüterter Mann, wurde in der vergangenen Dacht dabei ab­gefaßt, als er ein weibliches Reh schoß. Die Wilddieberei nimmt in den hiesiigen Re­vieren wieder größeren Umfang an.

Kreis Friedberg.

sf. F r i e d b e v g. 2. Juli. Am Freitagabend trafen die Mitglieder des 1. Stemm- und Vingklubs, oie sich an den Deutschen Kampfesspielen in Berlin beteiligt hatten, hier ein. Sämtliche Beteiligten konnten, trotz großer und scharfer Konlürrenz, mit ehren­vollen Preisen bedacht, in die Heimat zurück­kehren, und so ließen es sich die Friedberger Sportvereine nicht nehmen, ihnen einen festlichen Empftrng zu bereiten. Mit Musik wurden die Sieger am Bahnhose abgeholt, nach dem Empfang maffchierten die Vereine in geschlossenem Zuge nach dem Kriegerdenkmal. Hier hielt Herr Lehrer Stumpf eine Ansprache, welche mit der Ditte an die Stadtverwaltung schloß, den Sportbestre­bungen mehr als seither durch üleberlassung geeig­neter Spielplätze entgegenzukommen. Eine fest­liche Vereinigung im Saalbau bildete den Schluß des Abends.

sf. Friedberg, 2. Juli. Am 1. Juli waren 25 Jahre verflossen, seit Herr Stadtpfarrer K l e» ber g er hier in vorbildlicher und segensreicher

Weise feines Amte- waltete. Die allgemeine Liebe und Verehrung, der sich der Jubilar erfreut, gab sich durch zahlreiche Glückwünsche und Ehrungen, die ihm von Vereinen und Mitgliedern der Kir­chengemeinde dargebracht wurden, kund. Besonders auch auf das musikalische Leben Friedbergs hat Pfarrer Kleberger befruchtend eingewirkt, so be­sonders durch Gründung und Leitung des evange­lischen Kirchengesangvereins, der es sich auch nicht nehmen ließ, seinen langjährigen Dirigenten durch ein Ständchen zu erfreuen.

fpd. Bad-Rauheim, 2. Juli. Bor einigen Tagen wurde einem Kurgast aus sei­nem Hotelzimmer eine goldene Ahr mit goldener Kette im Gesamtwert von etwa 50 000 Mark gestohlen. Der Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

Starkenburg und Rheinhessen.

Die steigende Teuerung.

Mainz, 1. Juli. (MTB.) Die vom statistischen Amt der Stadt Mainz berechnete Indexziffer für die Preise von 50 wich­tigen Lebensbedürfnissen (die Preise für Kleider, Wäsche und Schuhe sind nicht berück­sichtigt) stieg von 403 am 1. Juni auf 459 am 1. Jitli 1922. Die Steigerung betrug also 56 Punkte. Die Teuerung nahm im Laufe des Monats Juni weiter ununterbrochen zu. Die Bieh- und Fleischpreise haben jetzt eine solche Höhe erreicht, daß der größte Teil der städti­schen Bevölkerung auf den Fleisch genuß fast völlig verzichten muh. Die Preise' für Brot, Gas und Kohlen, sowie die Straßen­bahntarife wurden wiederum erhöht.

Zritungsverbot.

fpd. A l z e h, 2. Juli. DerFreieHes- s i s ch e B a u e r", das Organ der Bereinigten Freien Rheinischen Bauernschaft, ist vom hiesigen Kreisamt verboten worden.

Hessen-Nassau.

Abermals Arbeitsuche.

mc. Frankfurt a. M., 2. Juli. Die freien Gewerkschaften und der Afa-Bund rufen ihre Mitglieder erneut zu einer Demon­stration am kommenden Dienstag. Mittags 12 Ahr soll jegliche Arbeit eingestellt werden. Die christlichen Gewerkschaften und der Gewerkschaftsbund der Angestellten lehnen die Beteiligung an diesem neuen Streik ab.

Ein Verbot des Konsistoriums.

fpd. Frankfurt a. M.» 2. Juli. Das evangelische .Konsistorium Frankfurt a. M. verbot auf eine Mitteilung des Regierungs­präsidenten hin der evangelischen Geist­lichkeit, bei den Taufen zu den bei der stan­desamtlichen Beurkundung angegebenen Bor­namen noch andere Vornamen hinzuzufü­gen. Sämtliche dahingehende Anträge der El­tern sind abzulehnen.

Homburger Festspiele.

mc. Bad Hornburg, 2. Juli. Die von der Kurverwaltung veranstalteten Fest- spiele wurden gestern bei herrlichstemWetter auf der Saalburg mit der Aufführung von Goethes MenschheitsdramaIphigenie" er­öffnet. Die zahlreichen Zuschauer folgten mit tiefster Ergriffenheit der Handlung, zumal man in Ada Mahr (Iphigenie), Eduard Heß (Thoas), Kurt Gerd (Orest), Carl Wohlfromm (PyladeS) und Kurt Böhme (Arkas) treffliche Jnterpretenten unter Arnold Neuweilers Spielleitung gefunden hatte.

Frankfurter Bevölkerungsziffern.

fpd. Frankfurt a. M., 2. Juli. Die BevölkerungsMer der Stadt beläuft sich ge-

genwärttg auf rund 476 006, d. t. ein Anwachsen seit Beginn des Krieges um rund 30 000 Menschen in beinahe acht Jahren. In der Borkriegszeit konnte jährlich mit einem Bevölkerungszuwachs von 78000 Menschen gerechnet werden. Die Zahl der Eheschließun­gen ist auch jetzt noch größer als in der Vor­kriegszeit und beträgt, auf ein Jahr gerechnet, gegenwärtig 6000 gegen früher 4200. Die Sterblichkeit ist wieder normal. Die Säug­lingssterblichkeit hat sich gebessert.

Zweimilliarden-Haushaltsplan in Frankfurt.

fpd. Frankfurt a. M., 2. Juli. Die endgültigen Abschluhziffern des städtischen Haushaltsplans für 1922/23 sind wie folgt estgesetzt: Allgemeine Berwaltung im Or- binarium 1211316 700 Mk., im Extraordi- narium 21946 800 Mk.; Betriebsverwaltun­gen Ordinarium 715118 600 Mk., Extravrdi- narium 29 698 500 Mk. Die Gesamtziffer er­gibt danach 1 978 071 600 Mark, also fast zwei Milliarden.

Frankfurter Wohnungsbauten.

fpd. Frankfurt a. M., 2. Juli. Die Stadt läßt eine neue Wohnhausgruppe von acht Häusern mit 42 Wohnungen für ins­gesamt (nach dem jetzigen Voranschlag) Mark 14 300 000 erbauen. Die Druttvkosten einer Wohnung bettagen demnach Mark 340 000.

Hilfe gegen den deutschen Ausverkauf.

mc. Frankfurt«. M., 2. Juli. In vie­len Läden Frankfurts kann man in den letzten Tagen bei den Auslagen Preisauszeichnungen sehen, die den Vermerk tragen:Nur für deutsche Käufer", oderWird nicht anAusländer abgegeben"; eine Maß­nahme, die sich aus dem durchaus richtigen Grundsatz ableitet, daß halbwegs billige Ware für das deutsche Publikum bereitgehalten wer­den muh. Die Ausländer sollen gemäß ihrer Valuta die Waren einhandeln, die den Deut­schen ohnehin ob ihres Preises unerreichbar sind.

Katholischer Schulstreik in Höchst.

fpd. Höchst a. M., 2. Juli. Die Regie­rung hat die Forderung der katholischen El­tern der Vor- und Nachbarorte Sindlingen, Zeilsheim und Nied auf Versetzung der drei vom Limburger Bischof exkommunizier­ten Lehrer Diefenbach, Schmidt und F i ck an eine andere Schule nicht erfüllt. In­folgedessen beschlossen dieKatholikenvvn G r o h - H ö ch st einstimmig, vom 3. Juli ab den bereits seit mehreren Wochen in den ge­nannten Orten währenden Schulstreik der ka­tholischen Eltern durch einen allgemeinen Schulstreik aller Katholiken in Groh- Höchst solange zu unterstützen, bis die Auf­sichtsbehörden die Forderungen erfüllt haben. Die Katholiken verlangen, daß an die Stelle der drei Lehrer gläubige katholische Lehrer kommen.

Gießener Strafkammer.

Gießen, 30. Juni 1922.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhan­delte die Strafkammer gegen den 29jährigen A. M. von Rommelshausen, der angeklagt war, in der Zeit vom Sommer 1921 bis März 1922 mit fünf kleinen Mädchen unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Die Verhandlung dauerte mehrere Stunden, da eine umfangreiche Beweisaufnahme über die Glaub­würdigkeit der Mädchen und deren Eltern statt­fand. Aus der öffentlich erfolgten Arteilsverkün

düng ging hervor, daß der Angeklagte die Be­schuldigung leugnete, immerhin aber die Möglich­keit einer unzüchtigen Handlung in einem Fall zugab. Es erfolgte Verurteilung in vier Fällen, in einem Fall wurde der Angeklagte freigesprochen, da die Aussage des kleinsten der Kinder entfernte Zweifel möglich machte, die zugunsten des An­geklagten gewertet wurden. Unter Annahme mil­dernder Umstände, die in der bisherigen Unbe­scholtenheit des Angeklagten gefunden wurden, wurde eine Gesamtgefängnisstrafe von zwei Jahren verhängt, aus die zwölf Wachen der erlittenen Untersuchungshaft angerechnet wurden.

Ein Friedberger Metzger verfolgt« Berufung gegen ein Urteil desSchoffen» gerichts Friedberg, durch das er wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 500 Mk. verurteilt worden war. Er hatte den Erfolg, daß er nicht wegen Betrugs, sondern wegen Beihilfe dazu ver­urteilt wurde; die zu milde Strafe aber wurde auf 1000 M k. erhöht.

Ein hiesiger Gelegenheitsarbeiter, der vom Schöffengericht zu vier Wochen Haft verurteilt worden war, weil er feine Familie nicht unterstützte, erreichte mit seiner Be­rufung, daß die Strafe auf eine Woche herabgesetzt wurde.

Gerichlssaal.

Ein Frauenmörder.

Berlin, 1. Juli. Heute begann die Schwurgerichtsverhandlung gegen den 58 Jahre alten Händler Karl Groß­mann, welcher im August 1921 drei Frauen in seiner Wohnung ermordete und ihre zerstückelten Leichen teils verbrannte, teils in den Kanal warf. Großmann ist der Sohn eines Trunkenboldes und wegen Sittlichkeits- Verbrechen schon mehrfach, zuletzt mit fünfzehn Jahren Zuchthaus, bestraft. Während der Dauer des Prozesses ist die Oeffentlichkeit. mit Ausnahme der Gerichtsberichterstattung, ausgeschlossen.

Der Kriegsbeschuldigtenprozeß Michelsohn.

Leipzig, 1. Juli. (WTB.) Kriegsbeschuldigtenprvzeß Mi- chelsvhn beantragte der Reichsanwalt gegen Michelsohn in zwei Fällen unter Ver­sagung mildernder Umstände acht bzw. drei Monate Gefängnis, in zwei weiteren Fällen wegen Mrßhatwlung je einen Monat Ge­fängnis, zusammenfassend eine Gesamtstrafe von einem Jahr Gefängnis. Die Urteils­verkündung findet am Montag mittag 12 Uhr statt.

Vermischtes.

Eisenbahnunglück.

Lennep, 2. Juli. (WTB.) Gestern nach­mittag 6.40 Uhr ist auf der Fahrt von Hückes­wagen nach Wipperfürth ein Güterzug entgleist. Die Lokomottve stürzte die etwa vier Meter hohe Böschung hinab und riß sechs Wagen mit aus dem Geleise. Der Zug­führer wurde getötet. Don dem Übri­gen Personal ist der Heizer und zwei Schaff­ner leichtverletzt. Die Ursache des Unglücks ist noch ungeklärt.

fpd. Landau, 2. Juli. Der Diakanenrat der Amerikan Hvmes hat es unternommen, auf die Dauer von zehn Jahren jährlich 500 pfälzischen Kindern zu einem Ver­pflegungssatz von je 20 Mark für den Tag einen Erholungsaufenthalt in zwei Pfälzer Kinderheimen zu erwttken. Der Betrieb wurde bereits aufgenvmmen.

6296A

Gießen, den 29. Juni 1922. Hessisches Amtsgericht.

Der Plan über die Herstellung einer oberir­dischen Telegraphenlinie im alten Weg in Garben- teich liegt bei dem Postamt in Lich (Oberh.) von heute ab 4 Wochen aus. 6317V

Gießen, den 1. Juli 1922.

Telegraphen-Bauamt.

Beuern, den 3. Juli 1922.

Bürgermeisterei Beuern. Walther.

Der Plan über die Herstellung einer oberir­dischen Telegraphenlinie am Winneroderweg in Lindenstruth liegt bei dem Postamt in Gießen von heute ab 4 Wochen aus. 6313V

Gießen, den 3. Juli 1922.

Telegraphen-Bauamt.

Bekmmtmachurrg.

In unser Genostenschaftsregister wurde heute bezüglich des Landwittfchastlichen Konsumvereins, eingetragenen Genostenschast mit unbeschränkter Haft­pflicht, in Steinbach eingetragen: Die Genostenschast ist in eine solche mit beschränkter Haftpflicht um» gewandelt worden. Die Haftsumme beträgt 1000 Mark. Höchstzahl der Geschäftsanteile: eins. Das Statut ist hinsichtlich der §§ 1, 14, 16, 21, 28, 37 und 45 geändert. Aus dem Vorstand sind ausgeschieden: Heinrich Haas XIII., Landwirt, Heinrich Fink, Maurer, Georg Schäfer, Schuhmacher, alle in Steinbach, An deren Stelle sind zu Vorstands­mitgliedern bestellt: Georg Philipp Balser, Schuh, machermeister, Ludwig Walb, Landwirt, Johannes Fink, Weißbinder, alle in Steinbach.

Mrschenverfteigmmg.

Mittwoch, den 5. Juli, nachru. 5 Uhr sollen auf dem Busch zirka 70 Bäume schöne Herzkirschen ver­steigert werden. 6305 V

Treis a. d. Lda.» am 3. Juli 1922.

Bürgermeisterei. Benner.

Bullen.

Sin fetter, zirka 18 Zentner schwerer Simmen­taler Bulle der Gemeinde Beuern muß wegen Dienstuntauglichkeil abgeseht werden. Reflektanten wollen diesbez. Offerten mit p. Zentner Lebend» gewicht bis zum 7. Juli ds. Js., nachmittags 7 Llhr, an unterzeichneter Stelle einreichen.

Vergebung von Bauarbeiten.

Für die (Erbauung eines zweigeschossigen De- amtemvohnhauses in Gießen (Erdgeschoß: 10 mal 13 Meter Grundfläche) sollen die nachstehenden Roh­bauarbeiten und Lieferungen aus Grund desMinisterial- erlastes vom 16. Juni 1893 und dessen Ergänzungs­bestimmungen, vorbehaltlich der ministeriellen Geneh. migung, im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden:

1. Erd» und Maurerarbeit; 2. Steinhauerarbeit, 3. Zimmerarbeit; 4. Grobschlosserarbeit; 5. Dach­deckerarbeit; 6. Spenglerarbeit.

Angebotsunterlagen auf dem Bureau, Stephan- straße 18 I. einzusehen, daselbst Angebotsvordrucke zu den Selbstkosten.

Eröffnung der mit besonderer Auflchrist einzu- reichenden Angebote: Montag, den 17. Juli 1922. vormittags 11 Uhr, Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 3. Juli 1922. 6322V

Hessisches Hochbauamt.

I. 2l.: ® eibel, Regierungsbaumeister.

Gleichzeitig sucht die Gemeinde einen schönen sprungfähigen Simmentaler Bullen. Verkäufer sol­cher Tiere belieben Offerte mit Preisangabe eben­falls bis zum 7. ds. Mts. an uns abzugeben.

6326V