Ausgabe 
3.3.1922
 
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Wirtschaft unb Stadtverwaltung im alten Butzbach.

3m Rahmen der vierten Winterveranstaltung des Oberhcssischen GefchichtSvereins sprach In (Sieben Geheimer Schulrat Dr. Eduard Otto auS Darmstadt über Wirtschaft und Stadtverwaltung im alten Buhbach.

Die Bedeutung Butzbachs als Marktort und HattdelSplay der Wetterau kann aus den Quellen ntcht ganz deutlich erschlossen toerbcn; besonders grob war sie nicht, wie aus Urkunden hervor- zuaehen scheint, in denen es die Buhbacher selbst behaupten, freilich dann vor allem, wenn es galt, eine Milderung von allerhand Lieferungspflichten. a an die Festung (Sieben, zu erlangen. Butz- war eine kleine Landstadt, in der Reihe der übrigen Wetterauer Gemeinwesen von glei­chem Range jedoch schon frühzeitig durch das blühende Tuchmachergewerbe an die erste Stelle geruckt. Wie anderwärts bestand auch die wirt­schaftliche Grundlage Butzbachs zunächst in der Attm rnde, insbesondere dem ausgedehnten (Stabt- Dalbe: seiner Erhaltung und größtmöglichen Aus- .-iuh,urtfl galten die unablässigen Bemühungen der Bürgerschaft und, um das .herrliche Kleinod des Gemeinwesens" vor den Uebergrisfen der herr­schaftliche Beamten und der Rachbom zu schühen, waren mancherlei Kämpfe auszusechten, deren Darstellung der Redner sich mit besonderer Liebe widmete. Das Sondereigentum der Bürger war sehr knapp bemeffen; ein grober Teil der an sich schon nicht umfänglichen Feldmark war im Desihe der Burgmannengefchlechter. Oft muhte man zur Rationierung der Drotfrucht schreiten und die Hille der Rachbarn in Anspruch nehmen, um die Ernährung der Bürgerschaft sicherzustellen; wohl- tätig mag da die Stistung einer verständiger, Burgerin, der Katharina Sack, gewirkt haben: sie vermachte dem Rat 100 Achtel Korn, ble in Zeiten der Rot zu mäbigem Preise verausgabt werden sollten: für den Erlös war dann in besse­ren Zeiten das Magazin wieder aufzusüllen. Sr druckend für bte Bürgerschaft war das reben der Kugelherren, mit allen Mitteln ohne Rücksicht auf da- Gemeinwohl immer mehr Grundbesitz in ihrer Hand zu vereinigen:' ständige Auseinandersetzungen zwischen der Ge­meinde und den Ordensbrüdern waren die Folge; Atoar verglich man sich meist wieder, doch nahm dabet die Unbeliebten der Kugelherren natürlich eher zu als ab: Kein Wunder, dab zu Beginn der Glaubenserneuerung der Groll gegen den Orden sich entlud. Auch die .Gewaltigen" der Stadt machten den Bürgern viel zu schaffen: selbst -um Bezahlen der Zeche beim Aschermitt- wochSschmaus muhten die herrschaftlichen Be­amten erst mühsam angehalten werden, und nicht weniger schwierig war es, ihnen die Uebertretunq der Zunftordnungen unmöglich zu machen, insbrsonde e deS Tuchma^ergewcrbcs, in dem sie sich mit Borltebe als Unternehmer be­tätigten; Zusammenrottungen gegen sie waren an der Tagesordnung. Reben der Allmende standen für die Verwaltung?kosten der Gemeinde nur wenige Einkünfte zur Verfügung, die Bede

(Umlagen) und der Ertrag des Mahl- und Pfortenzeichens; auch ihre Ruhung war nicht leich^ sei es. dab gegen Mitzbrauch herrschaft- llcher Freiheiten oder gegen Unterschleise der Beamten cingeschritten werden mute. Um Pacht - 4ins zu gewinnen, wurden Rodungen vorgenom­men, meist für Gärten, während Weinb-orge erst nach dem schmalktldischen Kriege angelegt war- den. Auch durch Erlangung der Schankgerech ig- keil suchte man die Einkünfte zu mehren. Keines­wegs aber dachte man daran, der dauernde^ FimrnzTwt durch Verminderung der DeraallungS- tosten abzuhelfen: Kaum eine Amtshandlung war dis ins 18. Jahrhundert hinein denkbar ohne einen Schmaus oder wenigstens einen Umtranl. Auch die lcrndgräslich Hess sche Herrlchafi brachte der Stadt nur noch drückendere Verpflichlangen. Richt immer war der Rat seinen Ausgaben ge­wachsen, und die Bürger gaben ihrer Unzufrieden­heit mit ihm nicht selten durch Zusammenrottun­gen und Aufstand Ausdrick, so auch zur Zeit der Bauernkriege: Gute Worte und reichlicher Schankwein spielten bet ihrer Beschwichtigung eine grobe Rolle. Und wenn auch Bürgerausschüsle dem Rate an die Seite gestellt wurden, so hatten sie doch stets um die Wahrung ihrer Rechte zu kämpfen. Bedeutungsvoll wird eine von dem Redner in Aussicht gestellte Darstellung des Ver­kehrs der Stadt mit ihren mehrfachen Herren fein: Die Schwierigkeiten, die Butzbach daraus er­wuchsen, zeugen laut gegen den Unsegen der Fremdherrschaft. Dankbarer Beifall d r Zuhörer wurde dem Bortragenden für feine Ausführun­gen, die von einem guten Teil des Kleinstadt- ledenS in alter Zeit em anregendes Bild gaben, oft in liebevollster Kleinmalerei, doch immer wieder zum groben Zusammenhang zurückkehrend.

3n der Aussprache gab Direktor Prof. Dr. Ebel einige Ergän ungen und mannigfache Ver­gleiche mit den gleichzeitigen Verhältnissen ui anderen oberhefsischen Städtchen. Unter anderem führte er aus, dab über die Bedeutung B Itz­bachs und anderer Städte als Marktorte in­direkte Quellen einigen Aufschluß M geben ver­mögen, die auch vom Redner des Abends ander­wärts einmal verwertet- worden sind, nämlich Urkunden zur Frankfurter Mes'e. Besonders die Wichtigst des Tuchmachergcw.rbes erhellt dar­aus: selbst in Strabburg werden Butbacher Tücher genannt. Das oft unerfreuliche Hin und Her in der Butzbacher Stadtverwaltung, das in starkem Gegensatz steht zu der im allgemeinen viel stetigeren Entwicklung der Dinge in anderen oberhessischen Gemeinwesen, über die Direktor Ebel in groben Zügen berichtete, erklärt sich überwiegend aus dem unglücklichen Umstande, dab Butzbach vier Herrschaften angehörte. Riedrr- drückend wirkt es. wie auch Geheimrat Otto in seiner Schluhäuberung bemerkte^ zu beobachten, wie die Stadt in allen ihren Mahnahmen be­strebt sein mubte, sowohl mit dem Landgrafen alS auch mit ihren (Sanerben im Einvernehmen zu bleiben dauernde Unsicherheit. Gefahren und Streitigkeiten erwuchsen ihr daraus.

Schlichtungsausfchtttz der Provinz Lbcrhcffen.

Sitzung vom 2. März 1922.

Die Mitglieder der Vereinigung der Onstallationsfirmen in Friedberg sollen vom 1. März an die Löhne um 15 v. H. erhöhen und vorn 15. März an diese erhöhten Löhne nochmals um- 10 v. H. Gelernte Arbeiter über 24 Zähre erhalten hiernach ab 1. März 10,35 Ml. und ab 15. März 11,38 Mk. Stunden­lohn. Die 'Parteien erhielten eine Woche Frist zur Stellungnahme.

Mit Wirkung vom 1. Februar 1922 wurden auf die Löhne der Köche in den Hotels. Fremdenheimen usw. in Dad-Raubeim 50 v. H., auf die Löhne der weiblichen Hilfskräfte 331v. H. Zuschlag festgesetzt gemäß dem letzten Angebot der Arbeitgeber. Bisher war für das fest besoldete Personal wegen der Teuerung die Beibehaltung der Löhne des Tarifvertrages vom 11. Mai 1921 für den Winterbetrieb 1921 22 ver­einbart. Beide Parteien erkannten den Schieds­spruch an. ----------

Kirche und Schule.

I Hattenrod, 3. März. Die hiesige Ge­meinde beabsichtigt bte Anschaffung von zwei neuen Bronzeglocken. Die einzige Glocke, die uns nach dem Kriege geblieben ist, stammt aus dem Kloster Arnsburg. Sie ist mit reichern Schmuck in Wort und Bild gegossen und besitzt einen hervorragenden Kunstwert. Vom 23. ds Mts. ab wird Missionar Schäfer, ein ge­korener Anneröder, der im Dienste der Rheini­schen Mission steht und jeht für die oberhessische Volksmission verpflichtet ist, in der fr.eiigen Ge­meinde Evangelisationsvorträge Hil­ten. Vom 19.22. ist Missionar Schäfer m Et­tingshausen tätig.

rm. Dar mstadt, 3. März. Das erfte Ferien-Landheim im Odenwald hat so­eben die Elevnorenschule dahier in Rie- demhausen geschassen. Sie hat das dortige Ge­meindehaus mietweise übernommen. Es werden zunächst ein Tagraum und 4 Schlafräume her­gerichtet, wozu ein Teil von der städtischen Ma­terialverwaltung, das andere von dritter Seite gemietet wurde. Das Heim in einem der schönsten Häuser des Odenwaldes, reizvoll am Fuße des Lichtenberger Parkes und Schlosses gelegen, soll Schülerinnen während ihrer Ferienzeit unter Auf­sicht von Lehrkräften aufnehmen: auch sollen wöchentlich von diesem Standquartier aus mehr­tägige Klassenausslüge stattfinden. Hier soll zum ersten Mal der Versuch gemacht werden, die durch den Krieg besonders auch in den mitt­leren Ständen hervorgerufenen Schäden zu ver­ringern. Man hofft auf weitgehendste Unter­stützung bei Regierung, Stadt und gemeinnützigen Körperschaften.--

Aus dem AmlsverkündigurrgSblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 29 vom 2. Marz enthält: Die Besteuerung der Klaviere, Automaten und Musikwerke, Luxus­wagen und Luxusreitpferde. Die Erhebung der

Stempelabgabe für Fahrräder. Dtcnsknochrich- tcn. Sclbberctntgungen Lumda und Hausen - Bekanntmachung deS Polizeiamts Gienen

Vermischtes.

Die Technische Rothilfe.

* BreS lau. 2. März. (WTB.) Sei Land­rat bat die Technische Rothilfe benuch richtigt, daß infolge des Dammbruches die Dorfe. Dreschen und Plei schwitz unter Wasser gesetzt, die Einwohner seit 24 Stunden vom Ver­kehr abgeschnitten unb daher ohne Ralmngs mittel sind Die Rothilse ist beute nuchi in Tätigkeit getreten und wird im Lause des Tages für die ständige Derpslegung sorgen

Aufklärung eines Morde»

Berlin 3.März. 3m Rovember 1921 waren in Platenhof im Freistaat Danzig der Besitzer Meckelburaer und leine Ehefrau in der Scheune ihre- Bauernhofes durch Schüsse in Kops und Brust getütet worden. Hetzt wurde der Vater des Ermordeten und dessen Ehefrau, die mit Ihrem Sohne bezüglich der Abmachungen über den Altenteil in Streit lebten, unter dem Verdacht bet« Mordes verhaftet. Der alte QKcdelburgcr erhängte fick im Gefängnis. Seine Frau wurde dem Ge richt tn Danzig zugeführt.

»

* Au f der Leipziger Messe wird von der Studiengesellschaft für elektrische Beleuchtung eine Moorelichtanlage ausgestellt. Das Moorelicht. eine Erfindung des Amerikaners Ma: Fanlane Moore, ist ein sogenannte- kalte- oder Lumi- niszenzlicht, das auf dem Prinzip der (Seihier* scheu Röhren beruht und in langgestreckten Vacuumröhren mit geringer Gasfüllung durch Hochspannungsstrom erzeugt wird.

* Heidelberg, 2. März (DTB.> Die Eröffnung des neuen Thermal-Radium Solbades tn Heidelberg erfolgt Anfang April Auf dem Balneologentag, der Mitte März in Berlin stattfindet, wird in einem Referat Über die Heilmöglichketten Heidelbergs eingehend berichte: werden. Gutachten erster Autoritäten (Geh. Reg. Rat FreseniuS-Wiesbaden, Pros. Kienli-Hena. Pros. Salomon-Heidelberg, Pros. Becker-Heidel­berg usw.) bestätigten übereinstimmend die grobe balneologischc und therapeutische Bedeut ung der neuen Quelle, die Radium nicht nur in Ema­nation, sondern auch In fester Form enthält.

* Freiburg, 2 März. (WTB.) Der im Gebiet des Belchen liegende RonnenmattweUe'. ist gestern infolge deS starken Wasserdrucks ..! > eine Folge der Schneeschmelze ausgc brvchen. Riesige Wassermengen stürzten das kleine Belchenwiesenial hinunter und gefährdeten das Elektrizitätswerk in Reu berg, das bisher aber noch gehalten werden konnte. Das Dors Sürth au bat schweren Schaden gelitten, ebenso ist bas Sägewerk bei Bürchau schwer beschädigt tobt- ben. Droste Mengen Baumstämme wurden von den Wassermenaen zu Tal gerissen, ebenso find ^hlreiche Brücken und Stege zerstört worden Verluste an Menschenleben sind bisher, sowci! bekannt, nicht zu beklagen.

UNIVERSITÄTS-CAFE

= Plockstraße 5 ----

Besitzer: O. Eckart 2108b

Eigene Konditorei,

Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

Aus den Waldungen der Stadt Dietzen, Bezirk der Försters Arft, Forsthaus Hochwart, und zwar aus den 2tbt 13, 22, 28 bis 33 (Distrikt Fernewald) fallen am Dienstag, den 7. März, norm. 97, Uhr beginnend, versteigert werden:

62,4 5tm. Lichenscheit

8 Buchenfcheit

50,7 Kiefernscheit

2 , Fichtenfcheit

5 , Birkenscheit

130 Eichenknüppel

15,8 Kiefarnknüppel

623 . Fichtenknüppel t

2 , Fichtenknüppelreifig

278 , Eichenreiser

2 , Kiefernreiser

4 . Fichtenreiser

31,4 , Eichenstöcke

16 , Kiefernjiöche.

. , wird nur zum Teil vorgezeigt, vor-

tertge Desichttgung deshalb empfahlen.

Zusammenkunft: Weoekreuz Licher Straße - Weg Saufan nach Annerod (Waldausgang). 21658

Dreßen, den 2. März 1922.

Der Oberbürgermeister. 1.2.: Dr. Rosenberg.

Statt. Lebensmittelamt.

Warenausgabe

für die Woche vom 5.11. März 1922.

Simburger Käse. Anteil 80 Gramm zum Prelle von Mk. 3.90, gegen Abgabe der Lebensmittel­marke 10. Verlaus durch die Kleinhandels- und Mollereiaeschäfte, sowie durch den Konsum-Verein Die Geschäfte haben die eingegangenen Marken am 14. d. MtS. abzuliefern.

Die Ausgabe an die Kleinhandelsgeschäfte er- falat durch die Firma Gebr. Grieb, Freitag, den 3. o. MtS. und Sonnabend, den 4. d. Mts. gegen Barzahlung.

Gießen, den 2. März 1922. 21598

Der Oberbürgermeister. (LebenSmittelamt.)

Holzsnbmifsion.

Im Wege des schriftlichen Angebots werden aus öem Gemeindewald Wißmar folgende Holzmengen vergeben: Distrikte 19', 24a und 26a, b:

Los 1. 4 Gichenftämme 3. Al. 3,44 Fstm.

- 2. 61 4. = 50,93 ,

" 3. 418 , 5. = 213,77

Angebote, getrennt nach Losen, erbitte bis 13. März 1922, nachm. 2 Uhr, mit der Aufschrift Eichenholz, verkauf aus dem Gemeindewald Wißmar" an meine Adresse. Eröffnung der Offerten in Gegenwart etwa Erschienener Bieter zu derselben Zeit. Bieter muß (ich den hier geltenden Holzoerkaufsbedingungen unterwerfen und dies schriftlich anerkennen. Er ist 8 Tage lang oom Eröffnungstermin an an sein An­gebot gebunden. Zahlungstermin 15. April ds. Zs ön die Gemeindekaffe in Krofdorf. 2148V

Ärofborf (Ar. Wetzlar), den 28. Februar 1922. Der Bürgermeister.

Städt. Arbeitsamt Giehen

Lirbtgftratze 16, Teleph. 2054.

Cs können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern: zwei PravifionS- reifenhe, 1 Metzger, 1 Verkäufer der Lederbranche, 1 Möbelschreiner, 1 Schneider.

Lehrlinge: 3 ftrlfeure, 1 Kaufmann, 1 Schuh» mncbcT, 1 Glaser, 1 Lackierer, 1 Uhrmacher, ein Photograph, l Gärtner, 1 Polsterer, 2 Bilder- ralunennmcher, 1 Bildhaner, 1 Steinhaner, ein Dachdecker, 2 Bäcker, 1 Metzger, 1 (Spengler und Installateur, 1 Buchbinder, 1 Siukkateur, 1 Wagner.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Steinmetze, 1 Hauer und Schlepper, ein Werkzeugschleifer, Stukkaieure, 1 Schuhmacher, 1 iüngerer Spengler, 1 Guisschmled. 4 Former, 1 Schästemacher, ein Sietnbtldhauer.

Vebrliuge: 1 Glaser, 1 Schreiner, 2 Friseure, rin Schlosser, 1 Kellner.

Ss Indien Arbeit: Pmifleule. Schreiber und fltetfenbe, Packer, HauSbnrschen und AnSliinler, Maschiueuschlotzer, Bauschloffer, Maurer, Weist- btnder. Schuhiuacher, 1 verh. lnndwtrlsch. Knecht, 1 Krankenpfleger. 1 Sattler u. Polsterer, Bäcker und Metzger, mehrere Kellner, 1 Former, 1 iiing. Schmied, 1 Buchbinder. Mechaniker. 1 Wagner, 1 Schäler, 2 Gäriner, 1 Handschuhmacher, Berg- arbciler, Autoschloffer, 1 Installateur u. Svengler, 1 Monteur, 1 Bandagist, Maschinisten und Heizer, 1 Zeichner, 1 Verwalter, 1 Photograph, 1 Müller, 1 Schleifer, 1 Kraltlabrer, 1 Masseur. BauhttfS- arbeiier, Erdarbeiter.

Lehrlinge: 1 Elektromonteur. 1 Elektrotechniker, 1 Schuhmacher, 3 Autoschlosser. 1 Maschinen- schlosser. 1 Uhrmacher, 1 Schreiner, 1 Mechaniker, 1 Schrtstsetzer.

Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen» genommen.

Weibliche Abteilung:

ES können eingestellt werdem

**. bei blesiaen Arbeitgebern: Mädchen für lagS- über, Dienstmädchen, Laustranen »nb -mädchen für einzelne Tage, tüchtige AUeinmädchen, 1 Stüdien- mädchen, 1 Stütze (Jsraeltitnl, 1 Zimmermädchen. 1 Kochlehrmädchen, 1 Lehrmädchen.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirt» schastliche Dienstmädchen, Dienlkniädchen, Allein» müvchen, Zimmermädchen. Küchenmädchen, eine Köchin.

Cs suche« Arbeit: 2 Berkäuferinnen. 3 Wasch­frauen. einige Vauffrnuen. auch Ißt NachmittagS- deschästigung, Mädcken für togdüber, 1 Büglerin. 1 maiiicin erteilt Iran fas. Unterricht 1 Stütze. 1 Schneiderin als Beihilfe bet .Herrenschneider und 1 Beihilfe bet Schneiderin. 4 B?rkäuserinnen- lehrmadchen. 1 Haushälterin, 1 Flickerin.

Die Berufaberatuns «nb Arbeits Dermitt An?.lut,ÄRuSfct Nubet werktags von 1<> bis

Ubr statt. 21538

BnNen-Verkauf.

Die Stierhaltungsgenoffenschaft zu ßü^effinben hat einen 16 Zentner schweren Bullen zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen ihre Angebote schrilllich, txr- schloffen, pro Zentner Lebendgewicht bis zum 10. Marz, nachmittags 1 älhr. an den Gemeinde­vorsteher daselbst abgeben.

Die Eröffnung der Angebote und gleichzeitige Delanntgabe der DerkaufSbedingungen findet in Gegenwart der erschienenen Käufer qu dem Rathaus am 10. März, nachmittags 1 Uhr. statt.

Lützellinden, den 2. März 1922. 2147V

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Hauptversammlung

Sonntag, den 12. März 1922, nachmittag» 3 Uhr, bei Gastwirt Wilhelm $ ter au.

Tagesordnung:

1. Berichterstattung. 2. Erwerb von Baugelände, 3. Festsetzung der Bautätigkeit. 4. Derschiedenes.

Wieseck, den 2. März 1922.

Der Dorfrand.

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