Wirtschaft unb Stadtverwaltung im alten Butzbach.
3m Rahmen der vierten Winterveranstaltung des Oberhcssischen GefchichtSvereins sprach In (Sieben Geheimer Schulrat Dr. Eduard Otto auS Darmstadt über Wirtschaft und Stadtverwaltung im alten Buhbach.
Die Bedeutung Butzbachs als Marktort und HattdelSplay der Wetterau kann aus den Quellen ntcht ganz deutlich erschlossen toerbcn; besonders grob war sie nicht, wie aus Urkunden hervor- zuaehen scheint, in denen es die Buhbacher selbst behaupten, freilich dann vor allem, wenn es galt, eine Milderung von allerhand Lieferungspflichten. a an die Festung (Sieben, zu erlangen. Butz- war eine kleine Landstadt, in der Reihe der übrigen Wetterauer Gemeinwesen von gleichem Range jedoch schon frühzeitig durch das blühende Tuchmachergewerbe an die erste Stelle geruckt. Wie anderwärts bestand auch die wirtschaftliche Grundlage Butzbachs zunächst in der Attm rnde, insbesondere dem ausgedehnten (Stabt- ■Dalbe: seiner Erhaltung und größtmöglichen Aus- .-iuh,urtfl galten die unablässigen Bemühungen der Bürgerschaft und, um das .herrliche Kleinod des Gemeinwesens" vor den Uebergrisfen der herrschaftliche Beamten und der Rachbom zu schühen, waren mancherlei Kämpfe auszusechten, deren Darstellung der Redner sich mit besonderer Liebe widmete. Das Sondereigentum der Bürger war sehr knapp bemeffen; ein grober Teil der an sich schon nicht umfänglichen Feldmark war im Desihe der Burgmannengefchlechter. Oft muhte man zur Rationierung der Drotfrucht schreiten und die Hille der Rachbarn in Anspruch nehmen, um die Ernährung der Bürgerschaft sicherzustellen; wohl- tätig mag da die Stistung einer verständiger, Burgerin, der Katharina Sack, gewirkt haben: sie vermachte dem Rat 100 Achtel Korn, ble in Zeiten der Rot zu mäbigem Preise verausgabt werden sollten: für den Erlös war dann in besseren Zeiten das Magazin wieder aufzusüllen. Sr druckend für bte Bürgerschaft war das reben der Kugelherren, mit allen Mitteln ohne Rücksicht auf da- Gemeinwohl immer mehr Grundbesitz in ihrer Hand zu vereinigen:' ständige Auseinandersetzungen zwischen der Gemeinde und den Ordensbrüdern waren die Folge; Atoar verglich man sich meist wieder, doch nahm dabet die Unbeliebten der Kugelherren natürlich eher zu als ab: Kein Wunder, dab zu Beginn der Glaubenserneuerung der Groll gegen den Orden sich entlud. Auch die .Gewaltigen" der Stadt machten den Bürgern viel zu schaffen: selbst -um Bezahlen der Zeche beim Aschermitt- wochSschmaus muhten die herrschaftlichen Beamten erst mühsam angehalten werden, und nicht weniger schwierig war es, ihnen die Uebertretunq der Zunftordnungen unmöglich zu machen, insbrsonde e deS Tuchma^ergewcrbcs, in dem sie sich mit Borltebe als Unternehmer betätigten; Zusammenrottungen gegen sie waren an der Tagesordnung. Reben der Allmende standen für die Verwaltung?kosten der Gemeinde nur wenige Einkünfte zur Verfügung, die Bede
(Umlagen) und der Ertrag des Mahl- und Pfortenzeichens; auch ihre Ruhung war nicht leich^ sei es. dab gegen Mitzbrauch herrschaft- llcher Freiheiten oder gegen Unterschleise der Beamten cingeschritten werden mu’te. Um Pacht - 4ins zu gewinnen, wurden Rodungen vorgenommen, meist für Gärten, während Weinb-orge erst nach dem schmalktldischen Kriege angelegt war- den. Auch durch Erlangung der Schankgerech ig- keil suchte man die Einkünfte zu mehren. Keineswegs aber dachte man daran, der dauernde^ FimrnzTwt durch Verminderung der DeraallungS- tosten abzuhelfen: Kaum eine Amtshandlung war dis ins 18. Jahrhundert hinein denkbar ohne einen Schmaus oder wenigstens einen Umtranl. Auch die lcrndgräslich Hess sche Herrlchafi brachte der Stadt nur noch drückendere Verpflichlangen. Richt immer war der Rat seinen Ausgaben gewachsen, und die Bürger gaben ihrer Unzufriedenheit mit ihm nicht selten durch Zusammenrottungen und Aufstand Ausdrick, so auch zur Zeit der Bauernkriege: Gute Worte und reichlicher Schankwein spielten bet ihrer Beschwichtigung eine grobe Rolle. Und wenn auch Bürgerausschüsle dem Rate an die Seite gestellt wurden, so hatten sie doch stets um die Wahrung ihrer Rechte zu kämpfen. Bedeutungsvoll wird eine von dem Redner in Aussicht gestellte Darstellung des Verkehrs der Stadt mit ihren mehrfachen Herren fein: Die Schwierigkeiten, die Butzbach daraus erwuchsen, zeugen laut gegen den Unsegen der Fremdherrschaft. Dankbarer Beifall d r Zuhörer wurde dem Bortragenden für feine Ausführungen, die von einem guten Teil des Kleinstadt- ledenS in alter Zeit em anregendes Bild gaben, oft in liebevollster Kleinmalerei, doch immer wieder zum groben Zusammenhang zurückkehrend.
3n der Aussprache gab Direktor Prof. Dr. Ebel einige Ergän ungen und mannigfache Vergleiche mit den gleichzeitigen Verhältnissen ui anderen oberhefsischen Städtchen. Unter anderem führte er aus, dab über die Bedeutung B Itzbachs und anderer Städte als Marktorte indirekte Quellen einigen Aufschluß M geben vermögen, die auch vom Redner des Abends anderwärts einmal verwertet- worden sind, nämlich Urkunden zur Frankfurter Mes'e. Besonders die Wichtigst des Tuchmachergcw.rbes erhellt daraus: selbst in Strabburg werden Butbacher Tücher genannt. Das oft unerfreuliche Hin und Her in der Butzbacher Stadtverwaltung, das in starkem Gegensatz steht zu der im allgemeinen viel stetigeren Entwicklung der Dinge in anderen oberhessischen Gemeinwesen, über die Direktor Ebel in groben Zügen berichtete, erklärt sich überwiegend aus dem unglücklichen Umstande, dab Butzbach vier Herrschaften angehörte. Riedrr- drückend wirkt es. wie auch Geheimrat Otto in seiner Schluhäuberung bemerkte^ zu beobachten, wie die Stadt in allen ihren Mahnahmen bestrebt sein mubte, sowohl mit dem Landgrafen alS auch mit ihren (Sanerben im Einvernehmen zu bleiben — dauernde Unsicherheit. Gefahren und Streitigkeiten erwuchsen ihr daraus.
Schlichtungsausfchtttz der Provinz Lbcrhcffen.
Sitzung vom 2. März 1922.
Die Mitglieder der Vereinigung der Onstallationsfirmen in Friedberg sollen vom 1. März an die Löhne um 15 v. H. erhöhen und vorn 15. März an diese erhöhten Löhne nochmals um- 10 v. H. Gelernte Arbeiter über 24 Zähre erhalten hiernach ab 1. März 10,35 Ml. und ab 15. März 11,38 Mk. Stundenlohn. Die 'Parteien erhielten eine Woche Frist zur Stellungnahme.
Mit Wirkung vom 1. Februar 1922 wurden auf die Löhne der Köche in den Hotels. Fremdenheimen usw. in Dad-Raubeim 50 v. H., auf die Löhne der weiblichen Hilfskräfte 331v. H. Zuschlag festgesetzt gemäß dem letzten Angebot der Arbeitgeber. Bisher war für das fest besoldete Personal wegen der Teuerung die Beibehaltung der Löhne des Tarifvertrages vom 11. Mai 1921 für den Winterbetrieb 1921 22 vereinbart. Beide Parteien erkannten den Schiedsspruch an. ----------
Kirche und Schule.
I Hattenrod, 3. März. Die hiesige Gemeinde beabsichtigt bte Anschaffung von zwei neuen Bronzeglocken. Die einzige Glocke, die uns nach dem Kriege geblieben ist, stammt aus dem Kloster Arnsburg. Sie ist mit reichern Schmuck in Wort und Bild gegossen und besitzt einen hervorragenden Kunstwert. — Vom 23. ds Mts. ab wird Missionar Schäfer, ein gekorener Anneröder, der im Dienste der Rheinischen Mission steht und jeht für die oberhessische Volksmission verpflichtet ist, in der fr.eiigen Gemeinde Evangelisationsvorträge Hilten. Vom 19.—22. ist Missionar Schäfer m Ettingshausen tätig.
rm. Dar mstadt, 3. März. Das erfte Ferien-Landheim im Odenwald hat soeben die Elevnorenschule dahier in Rie- demhausen geschassen. Sie hat das dortige Gemeindehaus mietweise übernommen. Es werden zunächst ein Tagraum und 4 Schlafräume hergerichtet, wozu ein Teil von der städtischen Materialverwaltung, das andere von dritter Seite gemietet wurde. Das Heim in einem der schönsten Häuser des Odenwaldes, reizvoll am Fuße des Lichtenberger Parkes und Schlosses gelegen, soll Schülerinnen während ihrer Ferienzeit unter Aufsicht von Lehrkräften aufnehmen: auch sollen wöchentlich von diesem Standquartier aus mehrtägige Klassenausslüge stattfinden. Hier soll zum ersten Mal der Versuch gemacht werden, die durch den Krieg besonders auch in den mittleren Ständen hervorgerufenen Schäden zu verringern. Man hofft auf weitgehendste Unterstützung bei Regierung, Stadt und gemeinnützigen Körperschaften.--
Aus dem AmlsverkündigurrgSblatt.
*• Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 29 vom 2. Marz enthält: Die Besteuerung der Klaviere, Automaten und Musikwerke, Luxuswagen und Luxusreitpferde. — Die Erhebung der
Stempelabgabe für Fahrräder. Dtcnsknochrich- tcn. — Sclbberctntgungen Lumda und Hausen - Bekanntmachung deS Polizeiamts Gienen
Vermischtes.
Die Technische Rothilfe.
* BreS lau. 2. März. (WTB.) Sei Landrat bat die Technische Rothilfe benuch richtigt, daß infolge des Dammbruches die Dorfe. Dreschen und Plei schwitz unter Wasser gesetzt, die Einwohner seit 24 Stunden vom Verkehr abgeschnitten unb daher ohne Ralmngs mittel sind Die Rothilse ist beute nuchi in Tätigkeit getreten und wird im Lause des Tages für die ständige Derpslegung sorgen
Aufklärung eines Morde»
Berlin 3.März. 3m Rovember 1921 waren in Platenhof im Freistaat Danzig der Besitzer Meckelburaer und leine Ehefrau in der Scheune ihre- Bauernhofes durch Schüsse in Kops und Brust getütet worden. Hetzt wurde der Vater des Ermordeten und dessen Ehefrau, die mit Ihrem Sohne bezüglich der Abmachungen über den Altenteil in Streit lebten, unter dem Verdacht bet« Mordes verhaftet. Der alte QKcdelburgcr erhängte fick im Gefängnis. Seine Frau wurde dem Ge richt tn Danzig zugeführt.
»
* Au f der Leipziger Messe wird von der Studiengesellschaft für elektrische Beleuchtung eine Moorelichtanlage ausgestellt. Das Moorelicht. eine Erfindung des Amerikaners Ma: Fanlane Moore, ist ein sogenannte- kalte- oder Lumi- niszenzlicht, das auf dem Prinzip der (Seihier* scheu Röhren beruht und in langgestreckten Vacuumröhren mit geringer Gasfüllung durch Hochspannungsstrom erzeugt wird.
* Heidelberg, 2. März (DTB.> Die Eröffnung des neuen Thermal-Radium Solbades tn Heidelberg erfolgt Anfang April — Auf dem Balneologentag, der Mitte März in Berlin stattfindet, wird in einem Referat Über die Heilmöglichketten Heidelbergs eingehend berichte: werden. Gutachten erster Autoritäten (Geh. Reg. Rat FreseniuS-Wiesbaden, Pros. Kienli-Hena. Pros. Salomon-Heidelberg, Pros. Becker-Heidelberg usw.) bestätigten übereinstimmend die grobe balneologischc und therapeutische Bedeut ung der neuen Quelle, die Radium nicht nur in Emanation, sondern auch In fester Form enthält.
* Freiburg, 2 März. (WTB.) Der im Gebiet des Belchen liegende RonnenmattweUe'. ist gestern infolge deS starken Wasserdrucks ..! > eine Folge der Schneeschmelze ausgc brvchen. Riesige Wassermengen stürzten das kleine Belchenwiesenial hinunter und gefährdeten das Elektrizitätswerk in Reu berg, das bisher aber noch gehalten werden konnte. Das Dors Sürth au bat schweren Schaden gelitten, ebenso ist bas Sägewerk bei Bürchau schwer beschädigt tobt- ben. Droste Mengen Baumstämme wurden von den Wassermenaen zu Tal gerissen, ebenso find ^hlreiche Brücken und Stege zerstört worden Verluste an Menschenleben sind bisher, sowci! bekannt, nicht zu beklagen.
UNIVERSITÄTS-CAFE
= Plockstraße 5 ----
Besitzer: O. Eckart 2108b
Eigene Konditorei,
Behördliche Anzeigen
Bekanntmachung.
Aus den Waldungen der Stadt Dietzen, Bezirk der Försters Arft, Forsthaus Hochwart, und zwar aus den 2tbt 13, 22, 28 bis 33 (Distrikt Fernewald) fallen am Dienstag, den 7. März, norm. 97, Uhr beginnend, versteigert werden:
62,4 5tm. Lichenscheit
8 „ Buchenfcheit
50,7 „ Kiefernscheit
2 , Fichtenfcheit
5 , Birkenscheit
130 „ Eichenknüppel
15,8 „ Kiefarnknüppel
623 . Fichtenknüppel t
2 , Fichtenknüppelreifig
278 , Eichenreiser
2 , Kiefernreiser
4 . Fichtenreiser
31,4 , Eichenstöcke
16 , Kiefernjiöche.
. , wird nur zum Teil vorgezeigt, vor-
tertge Desichttgung deshalb empfahlen.
Zusammenkunft: Weoekreuz Licher Straße - Weg Saufan nach Annerod (Waldausgang). 21658
Dreßen, den 2. März 1922.
Der Oberbürgermeister. 1.2.: Dr. Rosenberg.
Statt. Lebensmittelamt.
Warenausgabe
für die Woche vom 5.—11. März 1922.
Simburger Käse. Anteil 80 Gramm zum Prelle von Mk. 3.90, gegen Abgabe der Lebensmittelmarke 10. Verlaus durch die Kleinhandels- und Mollereiaeschäfte, sowie durch den Konsum-Verein Die Geschäfte haben die eingegangenen Marken am 14. d. MtS. abzuliefern.
Die Ausgabe an die Kleinhandelsgeschäfte er- falat durch die Firma Gebr. Grieb, Freitag, den 3. o. MtS. und Sonnabend, den 4. d. Mts. gegen Barzahlung.
Gießen, den 2. März 1922. 21598
Der Oberbürgermeister. (LebenSmittelamt.)
Holzsnbmifsion.
Im Wege des schriftlichen Angebots werden aus öem Gemeindewald Wißmar folgende Holzmengen vergeben: Distrikte 19', 24a und 26a, b:
Los 1. 4 Gichenftämme 3. Al. — 3,44 Fstm.
- 2. 61 „ 4. „ = 50,93 ,
" 3. 418 , 5. „ = 213,77 „
Angebote, getrennt nach Losen, erbitte bis 13. März 1922, nachm. 2 Uhr, mit der Aufschrift Eichenholz, verkauf aus dem Gemeindewald Wißmar" an meine Adresse. Eröffnung der Offerten in Gegenwart etwa Erschienener Bieter zu derselben Zeit. Bieter muß (ich den hier geltenden Holzoerkaufsbedingungen unterwerfen und dies schriftlich anerkennen. Er ist 8 Tage lang oom Eröffnungstermin an an sein Angebot gebunden. Zahlungstermin 15. April ds. Zs ön die Gemeindekaffe in Krofdorf. 2148V
Ärofborf (Ar. Wetzlar), den 28. Februar 1922. Der Bürgermeister.
Städt. Arbeitsamt Giehen
Lirbtgftratze 16, Teleph. 2054.
Cs können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern: zwei PravifionS- reifenhe, 1 Metzger, 1 Verkäufer der Lederbranche, 1 Möbelschreiner, 1 Schneider.
Lehrlinge: 3 ftrlfeure, 1 Kaufmann, 1 Schuh» mncbcT, 1 Glaser, 1 Lackierer, 1 Uhrmacher, ein Photograph, l Gärtner, 1 Polsterer, 2 Bilder- ralunennmcher, 1 Bildhaner, 1 Steinhaner, ein Dachdecker, 2 Bäcker, 1 Metzger, 1 (Spengler und Installateur, 1 Buchbinder, 1 Siukkateur, 1 Wagner.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Steinmetze, 1 Hauer und Schlepper, ein Werkzeugschleifer, Stukkaieure, 1 Schuhmacher, 1 iüngerer Spengler, 1 Guisschmled. 4 Former, 1 Schästemacher, ein Sietnbtldhauer.
Vebrliuge: 1 Glaser, 1 Schreiner, 2 Friseure, rin Schlosser, 1 Kellner.
Ss Indien Arbeit: Pmifleule. Schreiber und fltetfenbe, Packer, HauSbnrschen und AnSliinler, Maschiueuschlotzer, Bauschloffer, Maurer, Weist- btnder. Schuhiuacher, 1 verh. lnndwtrlsch. Knecht, 1 Krankenpfleger. 1 Sattler u. Polsterer, Bäcker und Metzger, mehrere Kellner, 1 Former, 1 iiing. Schmied, 1 Buchbinder. Mechaniker. 1 Wagner, 1 Schäler, 2 Gäriner, 1 Handschuhmacher, Berg- arbciler, Autoschloffer, 1 Installateur u. Svengler, 1 Monteur, 1 Bandagist, Maschinisten und Heizer, 1 Zeichner, 1 Verwalter, 1 Photograph, 1 Müller, 1 Schleifer, 1 Kraltlabrer, 1 Masseur. BauhttfS- arbeiier, Erdarbeiter.
Lehrlinge: 1 Elektromonteur. 1 Elektrotechniker, 1 Schuhmacher, 3 Autoschlosser. 1 Maschinen- schlosser. 1 Uhrmacher, 1 Schreiner, 1 Mechaniker, 1 Schrtstsetzer.
Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen» genommen.
Weibliche Abteilung:
ES können eingestellt werdem
**. bei blesiaen Arbeitgebern: Mädchen für lagS- über, Dienstmädchen, Laustranen »nb -mädchen für einzelne Tage, tüchtige AUeinmädchen, 1 Stüdien- mädchen, 1 Stütze (Jsraeltitnl, 1 Zimmermädchen. 1 Kochlehrmädchen, 1 Lehrmädchen.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirt» schastliche Dienstmädchen, Dienlkniädchen, Allein» müvchen, Zimmermädchen. Küchenmädchen, eine Köchin.
Cs suche« Arbeit: 2 Berkäuferinnen. 3 Waschfrauen. einige Vauffrnuen. auch Ißt NachmittagS- deschästigung, Mädcken für togdüber, 1 Büglerin. 1 maiiicin erteilt Iran fas. Unterricht 1 Stütze. 1 Schneiderin als Beihilfe bet .Herrenschneider und 1 Beihilfe bet Schneiderin. 4 B?rkäuserinnen- lehrmadchen. 1 Haushälterin, 1 Flickerin.
Die Berufaberatuns «nb Arbeits Dermitt An?.lut,ÄRuSfct Nubet werktags von 1<> bis
Ubr statt. 21538
BnNen-Verkauf.
Die Stierhaltungsgenoffenschaft zu ßü^effinben hat einen 16 Zentner schweren Bullen zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen ihre Angebote schrilllich, txr- schloffen, pro Zentner Lebendgewicht bis zum 10. Marz, nachmittags 1 älhr. an den Gemeindevorsteher daselbst abgeben.
Die Eröffnung der Angebote und gleichzeitige Delanntgabe der DerkaufSbedingungen findet in Gegenwart der erschienenen Käufer qu’ dem Rathaus am 10. März, nachmittags 1 Uhr. statt.
Lützellinden, den 2. März 1922. 2147V
Saalbau Cafe Leib
Täglich meine beliebte
miet SSniilet - Wiens - SM - Irnpiie 3lthertünitiec und Slmftgeslwg, feines 3amfiien-8cnjert Sonntag zwei Konzerte 4unb8Ubr. Es wirb gebeten, bas Mittaaskouzcrt zu briuchen weg. zu groß. Anbranas bei bent Abenbkonzert. 3m * Saal: ®b°sniis? lonjoergnOflea. Äm Ausschank Helles Lagerbier, ff. Wctzendier. 2155___________Es ladet rin Han» KirslnKer.
IMWNWNÄ Ortshorten nationaler Arbeiter- unb Be- rufsverbande, Glehen, Löberstrahe 15 p. Jeden Dienstag n. Freitag vorm. von 10 bis 12 Ubr n. nachm. von 3—tt Ubr Svrechstunbeu. Auskunft wird erteilt für alle Arbeiter In Rechts» und Sienerannckgenbeiicn. ,ferner In allen das Ardeltsverhältnis betreffenden Rechtsfragen. ______________Auskunft kostenlos.__________2171
Gemeinnützige
Baiiponsttf Wieseck ?»"■
Hauptversammlung
Sonntag, den 12. März 1922, nachmittag» 3 Uhr, bei Gastwirt Wilhelm $ ter au.
Tagesordnung:
1. Berichterstattung. 2. Erwerb von Baugelände, 3. Festsetzung der Bautätigkeit. 4. Derschiedenes.
Wieseck, den 2. März 1922.
Der Dorfrand.
Möbus. Göbel. 2144
Maurer- und Zimmerarbeitgo
zur Strichtung einer Dienstwohnung zu vergeben.
Rähere- zu erfragen unb einzusehen Montag bi- Freitag 2105
Chem. Fabrik, Bellersheim.
Damenfrisieren Shampoonieren (Kopfwäschen) mit neuestem elektr. Warm- luftstrom-Treckenapparat empfiehlt »
Bernh.Dosch
Herren-1 Damen-FriseargRChäli
Neuen B&oe 12 Ecke Weidenuasse
Ankauf von Wirrhaar
Servus
Merk den Spruch, Denn er ist leicht, -
,sr.l . eewe—e.» k-.......
Schuhpun, Servus unerreicht.
CfcmWerkt lubszyreki OC°AG b«ri.ri Lichtenberg _____Vertreter yenucht!
Bruchkranke iZwei Musiker fönnen Qucti ohne Cpera» I Af Klavier unb
gesucht ’1|OÄ.
Schristl. Angebote unter
Hon und Beruf-störung geheilt werden. Nächste Sprechstunde in (Bienen, Hotel Kobel, Viebigifr. 9, am 6-Atärz von 9—1 Uhr. Dr. med. Jacobs, Arzt, Spezialist I. Bruchleiden. Berlin V 50, Rnnkestr.3r 'bisher Dr. VaabH GwD
02927 an den Gtest Anz. Ein leichter Einspänner Wagen
zu verkauf. Daselbst eine trächtige oder frischmelk. Ziege
Die Arbeiten zur Erricht. eines Biersamilien- wobnbauseS in Laubach (CberbJ u. au
Vo# 1 Erd», Maurer- und Betonarbeiten.
Los 4 Butzarbetlen. sollen öffentlich vergeben werden. Verdingungsunterlagen für Los 1 — 15.— Mk, für Los 4 = Kl— Mk, sowie je 4.— Mk für Porto, find beim Be- rriebSamt 2 (Stehen, £'ir blgltratze 23, erhältlich. Zrichnungen können daselbst, Zimmer 19, oder bet der. Bahnmeisterei Laubach eingelehen werden. Verdingungstermin: 20 März 1922.
Zuschlagslrsti: 3 Wochen.
Eisenbahn-Betriebsam' 2
Giesen. 21fi0id
I*e Benner, Puloerinüüle H. S>
(Entlaufen!
2 9i6rc r't Schäfer- Hündin und . Jahr alte Schälerbündin. wolfs« farbig, auf den Namen »Asta" u. n(£A£La" hörend, am Mittwoch entlaufen.
Bor Ankauf wird > warnt. HbAugeben p<- hohe Belohnung an ( Aiten'Buleck, Mi’i- müble. Televhon Vic. 3 (»trohcn-Buseck. »2919 £o6laiöe ä Wiederbring. ob. Anaab die zur Wiedererlang.mo führen, werd, gui belohnt. <12921 rrndwiastr. ** v.


