geipgen ©ürten. Ttan totrb ihnen die ‘Xttd- Gablung de - Darlehen« gegebeoensollS erlassen. Ferner bat man an 200 Personen dieser Kreise im Oktober und Rvvemter 5—8 Ar. Brennholz Mr je 45 Ttt abgegeben.
Für die der össentlichen Armen- fürsorae unterstehenden Personen wird In der schon früher üblichen Weise gesorgt. Für sie Hal sich daS städtisch« Wohlfahrtsamt selbst mit Kohlen und Kartoffeln eingete.fi. 5« gibt hiervon In kleinen Mengen nach Mahgate de- Be- darfs au3 Derrn unter den sogenannten »Stadt« armen" sind leider viele, denen man gröbere Dorräte nicht in die Hände geben kann, ohne Gefahr z ulaufen, datz sie die Vorräte verlausen und da« G«ld für Zigaretten oder daS Kino verwenden.
All diese Wahnahmen in ihrer Gesamtheit bedeuten eine starke Kräfteanspannung der öffentlichen Körperschaften, Reich. Staat und Gemeinde. Ganj besonder« sind es die Gemeinden, deren Finanzlage e« täglich schwieriger macht, den Wohliahrisau'gaten zu genügen, die jedermann gerade von ihnen zuerst ermattet. Aber die wesentliche Steu?rqu lle, die selbständige Einkommensteuer, ist den Gemeinden cibgeschniNen, die Leistungen de« Reich? au3 der Reichseinkommensteuer fliehen spärlich und langsam. und jede Verzögerung der Ueberweisunz lägt die überwiesenen Getdoeträge allmählich la nichts ^rinnen Troy dieser Lutersten Anspannung der Kräfte stehl da« Geleistete in keinem Verhältnis ru der tatsächlich herrschenden Rot. Die großen Zahlen verlieren ihren Rimbus, wenn man sich die Preise auch nur für ein Pfund Margarine oder Speisefett vergegenwärtigt. Dringend not tut daher die Hilfe eine« i eben Einzelnen, der noch Helsen tarnt, sei eS auch unter Opfern.
Aus dem Amtsverkündigunststlatt.
•• DaS Amtsverkündigungsblatt Rr. 120 vom 1. Dezember enthält: Verordnung, die Dampfkessel betreffend. — Mietei ni- gungsämter. — Einkommensteuer vom Arbeits- ^hn, hier: Ausstellung von Steuerbüchern. — Rothilfe Hessen: hier: Schulsammlung. — Ausstellung von Pässen und von Ausweisen zum Verkehr mit dem besehlen Gebiet. — Festsetzung des Wertes der Sachbezüge. — ßaufente Teue- '.ungSzuschüsse. — Tanzbelustigungen. — Hundesteuer. — Die staatliche Vetriebskranlenknsse für den Dvlksstaat Hessen. — Dienstnachrichlen. — Gefunden, verloren.
Kirchliche Nachrichten.
Edcmgel'sch« Gemeinden.
Sieben. Sonntag, 3. Dez. (I Advent), ©tobt» klrche. 9'/,: Pfr Mahr,(hl.Abendm.) 117.: Kindert.d. Matthäusg.. 5: Psarrass. Becker. — Iohanneskirche. ü'7: Pfr. Bechtolsheimer (hl. Abendm.), 111 ,: Sun» derkirche d. Lukasg., 5: Pir Ausfeld. — Kirchberg. Dorm. 10, 11: hl. Abendm. f. Ruttershau'en. — Mainzlar. 17.. — Staufenberg. 17,. — Wtefeck. 10Gottesdienst, 77,: Adventsandacht.
Katholische Gemeinden.
Gießen. Eamst., 2. Dez. 5u. 8: Beicht. Sonnt. 3. Dez. 1. AdventSsonnt. 6‘ ,: Deicht. 7: Messe. Kom. d. Männer. 8: Kom. 9: Hochamt m.Pr. 11: Messe m. Pr. 2: Jüngl.-Kongregation. 57, :Christenl. u. And. Hungen. Sonnt. 8. — Laubach. 10. — Lichk.Gottesd.
tottt DienSUrg. 12.: DeS Sfett Schalk«. ANLkovch. 13. Rachm. 4: Marchennachmittag für Kinder Abends 7*/,: Das Postamt. Der Engländer.
vermischtes.
Mord und Selbstmord.
Berlin. 1. Dez. (Wolfs.) Rach der .Reuen Berliner Miltagszeituntz" tötete in einem Hotel in der Güten st ratze ein Bräutigam zuerst seine Braut und bann s! ch durch einen Re- volversc^ih. Die Polizei stellte fest, bah das
An unsere Postbezieher.
Der Bezugspreis im Dezember ist für den (Siebener Anzeiger auf
400 Mark
festgesetzt worden. Die Post hat aber nur 125 Mark Bei freibleibendem Bezugspreis erhoben. ES str.d deshalb sowohl von den Beziehern des Giehener Anzeigers für den Monat Dezember als für daS 4. Vierteljahr
275 Martz
nachzuzahlen. Wir bitten unsere sämtlichen Postbe-ieher rnn sofortige Einsendung dieses Mehrbetrages mittelst der heute beigefugten Zählkarte. Wird derRachzahinngSpflicht nicht rechtzeitig genügt, so stellt die Post die weitere Zustellung sp-testens cm 10. Dezember ein. Ellnxe Postbe-ieher^die die Rach- zahlung von 75 Mack für Rovember noch nicht gemistet haben, erhaben die Zeitung vom 5. Dezember ab nicht mehr.
Verlag des (Siebener Anzeigers.
—> " " ■ 1 1
Brautpaar, daS kurz vorher in dem Hotel ab- gefltegen toai, aus Bielefeld stammt. Lieder die ^lrsachr der Tal ist nichts beton nt. Ss hanoelt sich um bcn TcfchalrSr B 8 tnek ürtb die gletch^- altrige Braut Hartmann.
Erne große Metollschiebrrno.
Berlin, 1. Dez. (Wolfs 1 Rach der »Reuen Berliner Mittagszcitung" verschob in einem der bekanntesten deutschen Hüttenwerke in Duisburg ein mit her Braus ft ctzliguag Ars Metast- lagcrs betrauter Meister gemeinsam mit einem Klempner meist er den gesamten Metall - Vorrat des Werkes im Werte von rund sieben Millionen Mark. 3n die Angelegenheit sind mehrere angesehene Bürger Duisburg-, t>er- wickell.
Aus der Fremdenlegion entkommen.
Hamburg, 1. Lzz (WP) Mit dem Dampfer „(SuterfeLb" sind drei deutsche Fremdenkögi onä r e, die nach dreijähriger Dienstzeit von Algier nach Indvchina verseht werden sollten, hier ei.igetrofsen. 3m Suezkanal sprangen die drei über Bord des französischen Tiansportdamplers und wanderten nach Port Said, wo fte auf den Dampfer „Datenfeld" gelangten, der sie mit zur Heimat nahm.
Spielplan der frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 3. Dez.: Die Frau ohne Schatten. Montag. 4.: Königskinder. DienStag, 5 : Die Zauberslöte. Mittwoch, 6.: Doris Godunow. Donnerstag. 7.: Der Freischütz. Freitag, 8.: Der Barbier von Sevilla. Samstag, 9.: Kö- ntgskinder. Sonntag. 10.: Der Troubadour Montag, 11.: DoriS Godunow Dienstag 12.: Die Frau ohne Schatten. Mittwoch, 13.: Anelia ober Gin Ma-kenball- — Schauspielhaus. Sonntag, 3. Dez.: Rachm. 3XL. Ast-Heidelberg Abends 7’/2: Mohrenwäsche. Montag 4 : Die Weber. Dienstag, 5.: Heber unsere Kraft. Mittwoch 6.: Mohrenwäsche. Donnerstag. 7.: Des Gse s Schatten Freitag, 8.: Das Postamt. Der Engländer. Samstag. 9.: Mohrenwäsche. Sonntag. 10.; Rachm. 4: Märchennachmittag für Kinder Abends 7*/2: Der Geschlagene. Montag, 11.: Emilia Ga-
Sanbel.
Eine Anleihe der Provinz Oberbesfen.
Gin DonkenkOnsorliunr bestehend ous der Darmstädter und Rativnatban: KoimnandUgrscll- schat t auf Aktien, der Handels- und Gewerbebank, Dietzen, der Dresdne' Bank m Frankfurt a. 'M, sowie den Firmen Ferdinand Hauck. Otto Hirlch u. Eo. und L u. E. W.'rlheimber, Fran^.lrf a. M., fcat eine Anleihr der Provinz Ober- Hessen ra Höhe von 30 000 CO. Ml. mit dem Aechte der Option auf weitere 70 000 000 Mar? übernommen. Die Anicihe i'f ?prozentig. zu 103 Prozent rückzahlbar und kömmt zum Kurse von 98 Prozent an den Mar 7: sie geniefn im ganzen Debtete des Deutschen Reiche? Mündetsicherheit. Der G^genwtrt der Anleihe bient zum Ausbau der Aeberlandanlage der Provinz ■ ■ l 1
10477D
ein of. fetirrreigiveri
>
fl
Smtebote u. 0109B9 an den Dietz. Auz.
Für die Hinterbliebenen:
Marie Peter geb. Belloff.
Gießen (Gabelsbergerstraße 1), den 30. Nov. 1922.
Die Beerdigung findet Montag, 4. Dezember, nachm.
37, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs ans statt.
Gärtnerei Dönges Maxtzttröer Str. 67.
-Gärtner Gikmauu ftöVilrftBe 20 HL
Gestern abend entschlief plötzlich und unerwartet unser herzensgutes
Annchen
hn zarten Alter von 14 Monaten.
In tiefer Trauer:
Fritz Adam und Frau Sophie geb. Janz nebst allen Angehörigen.
Gießen, den 2. Dezember 1922. 010981
Die Beerdigung findet Montag nachmittag IV, Uhr statt
Todes-Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Peter,Schreiner im 59 Lebensjahr nach kurzem, aber schwerem, mit Eroßer Geduld ertragenem Leiden in ein besseres eben abzurufen.
vllschrosen U. B-erenobst- »;-« MW Ms. Lochstämme sträncher z als Darlehen gegen . . , rietenkfidr. Sorten Sure Stcherhetl and
hat abzngebcn oi.en ^mof. fedrnreisiver: Zinsen. ®d>r.
Heule abend 7 Uhr verschied nach langem, schwerem, mit Geduld etttti teueiit Leiden meine liebe itrnu, unsere treusoraende Mittler, Sdjroi?nernmt:er, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante 1 «*D
geb. Vanmanu im nahezu uoQcnbeien46.8c6end' ’°^r‘ Jru Namen der trauernden HinterbUebenen:
Karl Horst und Kinder. (Sief;en (Hainmstr. 9), Bersrod, den 30. November 1922.
Tic Beerdiaung findet Montag, den 4. Dezember, nachm. 2 Uhr. auf dem Neuen Krtedbos statt.
Bekannt,nachnng, betr. Aenderung der Ortsfatzung über die Siebener Zabrmärkte vom 28. 2U>rik 1875.
2tuf Beschluh der Stadtverordnetem- Versammlung vom 15. September 1922, nacb CSnberuTi3 des Kreis ausschuffes und mti Genehmigung des Hess. Ministeriums 'ur Arbeit und Wirtschaft im Sinver- nehmen mit dem Ministerium des Günern vom 23. Oktober 1922 zu Rr. M. A. W. 24058 wird auf, Grund deS § 103 der hessischen Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung inVerbindungmitArt.15 und 199, der Städteordming die Ortssatzung über die Giehener Jahrmärkte vom 28. April 1875 wie folgt geändert:
§ 1.
Der in dem Rachtraa zur Marktordnung für die Giehener Zahrmärkte vom 1. September 1921 festgesetzte Tarif für die Erhebung deS Standgeldes wird wie folgt geändert: Das Standgeld beträgt:
a) auf den Krämermärtten.
1. für einen Stand bis zu 3 m Länge 10 Jt 2. , „ , über 3. e 20 .
für jede weiteren angefangenen 25 Kilo 2 JH
§ 2.
Das Standgeld betragt:
a) für jeden Tag und jeden in Benutzung genommenen laufenden
Meter Platz 5 ,
b) für den Verhaus von Markt- ?iegenftanben vom Wagen aus:
Gr jeden Handwagen und jeden bespannten Wagen von weniger
als 2 Meter Länge 10 „ für jeden bespannten Wagen von mehr als 2 Meter Länge . . 20 „
. § 8- . . .
Diese Gebührenerhöhung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft.
Dietzen, den 25. November 1922. ,6474B Der Oberbürgermeister. I. D.: Klingspor.
Bekanntmachung.
Zufolge Erhöhung der Kommunal- veibandSpreise für Mehl und der gestiegenen Unkosten Im Bäckereigewerbe werden unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom 18. August 1922 folgende Höchstpreise für auf Brotmarken abzugebende Backwaren gemäh Beschluh der städtischen LebenSmitteldeputation vom 1. Dezember 1922 mir Wirkung vom 4. Dezember 1922 festgesetzt:
Brot . . . . Mk. 242.—f.1900 Gramm Brötchen ...» 9.—. 50 „
Weizenbrotmehl „ 80 —n 500 Roggenbrvtmehl „ 76.—. 500
Beim Kauf von Mehl sind Düten oder Defätze mitzubringen, andernfalls der Verkäufer für Stellen von Düten einen Zuschlag von 5g/e für jedes Pfund berechnen darf.
Die Brotmarken Rr. 48 können noch bis einschlietzlich DierrStag, den 5. Dezember 1922 zum alten Preis von den Bäckereien beliefert werden.
Die Bäcker haben die eingegangenen Marken Mittwoch, den 6. Dezember 1922, vormittags, an daS Lebensmittelamt ab- zullefern. 10482B
Gießen, den 1. Dezember 1922.
Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt).
3. 03.: Dr. Seid.
Srenfi! h. mifm erhalten uncutgeltL M B. ÜDSlBüft In ReofatinnBeleian- helten im alten Nathans Httktirtetx 14 Mittwoch nachm. 0. 61/!—8 Uhr. *,sc
Dame
Dr. uhII. ektmAiiSläiidkN -knA.Uuttrrilhl Zchr. Ang. u. 010900 an den Äietz. An».
Wachstuche Bettvorlagen Tischdecken
In aanz besonders großer Auswahl zu mäßigen Preisen. VMzm Saionron, OleBen, Seholstr.
Asthma f. l.enoo lö Doch. 05» bkiltw.Lvrech't.d.n. mein. Serfnbr. lachl. geb.Ar^k.in (Sictzcu, vabnbofSbot.Lenz jed.Montag 0.10—l Ubr. Dr.®et.Alberti Berlin SW 11, Spei.- Arit tfir Asthrnletä.
Korsetten
Ein Posten In verschied. einzelnen Weiten. [lCB46c Stück 500 Mk i MsdehaBS Salomon I Bl;8e» Sehulstr.
Oberhesfen. Wir verweisen auf die heuttge Anzeige.
♦
Frankfurt a. M.. 1. Dez. Börsen- stimmungSbild. Dollarkur« 7600, 7400. 7200. Am Devisenmarkt machte sich eine schwächere Haltung bemerkbar. ÄuSlanbrenten lagen ruhig. Am öffeftemnartt vollzog sich die Kursbewegung recht unregelmähiy. da sich verschiedentlich Ab- gaoeneigung etirflclltc. Fest lagen wieder verschiedene Spezia (werte 5eS Kassa-Jndustriemark- tcS Am Montanmarkt war das Geschäft ruhiger. Tine bemerkenswerte Schwäche zeigten Oberbedarf, WanncSmann und Gelsenkirchener. Maschinen- und Metallwerte unterlagen Schwankungen. Lhe» mische Alkien waren behaupte:. Zuckeraktiea »eft. Der Dollar wurde gegen 1 lllhr 7300 genannt.
Börsenkurse.
f^rnnffurt a. M. Berlin Schluß- S hluh* Schlutz»
Änr» Äurt Run Rur«
Datum: 29 11. 1.12. 29.11. 1.12. 07° Disch stketchsanlethe 7^50 78.50 80.75 80.75 47° Tctalcidjcn 350,- 301- 58\- .880,-
87,7° 1-ergldcben SW,- 280,— 26 .- 200.-
3 . 4 crqk’idjcii 870,- 900,- «MX- U’W -
Ttf'd.Toar-'krdm.-Anl. 150. - 170 — KM.— 160,—
t , Prennil'chc Kotisol« HO - 141- 14150 137,- 4°-., Hellen 90,- 00 - 3'/,7, Hessen 95.- 120,- -,— -,- S»/. Hessen......... 114 75 101- 1M.-
<7, Zolllürken..... 61"A- 575a-5’.tti,- 80872W
°7o Goldmerikaner 94500.-MOO L-94100 -8N"V.-
Sertiner Hondelsgel . 11500,- 14001- 1250Q,- 12601- GoihinerA: it. Piivotdk 204 21<X). - —2000,—
2)arui !.n.?iat:onalbant 1722 — 1785,— 1730.— VU).— Deutsche Jtotrf 55 0- 5850,- 5801- 58fX).- Detuiiüe Äcretn^bank. -XK),— X1Q,— —
DlSeomo ^oinmaudit . 30*0 — 30 0 — 3000,— 3100. -
?ilc:ai banr......., 8251- 8405,-
Mtteldeitt L'rci'ifbanr 1015 — '6-1 >,— 1650,— 1675,— Cciierr. liTcbimnünU 1J30.— IHM — 1250,— 1261— Bochumer Guy .... 15300,- 15*150,-1 f^75,—
Buderus (5700.- 6670,- (itvQ, - 71tk'-,- (5nro Sfm- 8R2fl,- - M00. -
Detttsch-Lnrembttra. . 15500,-17250,-16000,—l6-X50. — G-clfevkt rchencr Bergw225uü—L2^un —220<Xt—21750, — (Ddruencr Ber.chnn. . 5615siJtt), —570 K),-60tkKl— Kal'merkS(ichet.dkel>en 72->»— 7.SOO,— 7301,— 74^0 - Calimer?Reifere,iehi <iaO ')1(ki.- osO'i.—
Vanrah'itte.......iwoo—iS’jno,— J47.il),- ioooo,—
Cbcrbcöarf 11300,—12250,—10)25.—HKKIO — Vliijnir Bergbau. . . . U>50a-17201—ITtriTl—I72y\- J'ioetnimgl........V, 000, -1 f? > >0,—14^(Y), -17500, -
»ticberf l'ionlnn . . . 2^)000. —33.501—30000,-32250,— TcUuS Bergbau. . . . 3500,— 3935,— —,— —,— '•?umü;‘i<i:'2lmcr. Paket 300) — 3901— 3800,— 4400.— Siorvdent scher Vtonö . . 2350, - 24fX).— 2)75,— 2525,—
?,c>i:enl>oerkHeidelderg 4700,— 5000,— —,— —
Ptziitvo Holmtanu . . . 5475— —.T’OO,— 5.850.— ^nnff’-eont.-mnärto. . . 1150st-E'0,-i:M4),-1 .Ml— Badische Slniliu 8750,— 9000.— 8800.— f)2TO,— <v. ldskt intbt 6100,— 7050,— 5980,— 740'),- yvifoUctmcr Electron. 7701— 7C00,— 7900,— 7900,— Höchster Farbwerke . 7400,— 7^.0,— 7100— MO,— Vuliucrfobluna 5050,— 5000,— - ——
))lii!acrs werke 50)0,— 5150,— 5000,— 5200,— Lcheideanjtall 8000,— 8100,— ——z—
Allg. (rlektriLttlitö-Ges. 5200,— 510a— 515(1— 15225,— Bermnann...... 37ö0r- 3750,— 3800,—
Lchuckerr..........7225,— 755),— 72'Ja- 7300,—
Ttemenü L Halske. . . -^-16300.—1300a-lC'JOO,- Adleriverke Slleijcr. . , 193*). - 22001— 2üü0,— 2ß(K),— Daimler ivtoioren. . 11*59, — 530).— 2000,— 27>L>,—
Ocnltnrnflacbt......3 0).- MO — —
Meauin 4300 - 40JO,- 3900,- 46(KX-
SW»la4tqe». Tjrtenffnrt. 14300, -140t*0. — —, — —>— Stiuhiabrl? Her,. . 1030 - 1«JÜ-
Bichel 3473 — 3290,- -,-
cOitoff Vakübof . . 10500,-lO'XM,- 10309, 10500,-
c?erfabv.TIrn.ifcti'b .f6290 — 6703,— —
ZnckermbrikWaa .auleltttOO,- 7200,- -,-
Derl'mer PrsdnktenmarkL
Berlin, 1. Dez. Weizen, märtischen 14 800 biS 15 000 Mk. (still). Roggen, märkischen 13 300 bis 13000 Mk. inbaetchwäch!). Sommergerste 13000 bis 12 000 Mk. (ruhig), Hafer, märkifchen 14000 bts 13 830 Mk. (abgeschwächl), Mais, La Plata, loco Brrlin 15 500—15 200 Mk. (ruhig). Weizenmehl (100 Kg.) 39 000- 43 000 Mk. (unverändert). Rogg:nmehl (100 Kg.) 34000—37 000 Mk. (unverändert), Weizentleie 7400-760-0 Mk. (kaum be- f-auptetl, RoggcTckleie 7400—7600 Mk. (kaum behauptet). Raps 24 000-25 000 Mk. (behauptet). Leinsaat 26 000—27 003 Mk., Biktorinerbsen 23 000 bis 24000 Mk., Futtererbsen 17 000-18 000 Mk., Peluschken 15 000—16 003 Mk., Ackerbohnen 19 003
3. „ „ überbauten Stand bis zu
3 m Länge 15
4. , „ überbauten Stand über
3 m Länge 30 „
5. „ „ Sack Zwiebeln, eine Last
Leinentuch u. dergleichen 3 w
6. w Karussells, Panoramen und dergleichen für den kfd. Mtr. 20 „ b) auf den Diehmärkten.
1. für ein Pserd 25 Jl
2. , „ Sohlen 10 H
3. „ einen Ochsen, eine Kuh oder ein Rind 15 „
4. „ ein Schwein IO w
5. „ „ Kalb 8 „
6. „ , Ferkel 5 w
§ 2 (104738
Dieser Rachtrag tritt mit dem auf seine Verkündigung folgenden Tag in Kraft.
Giehen, den 24."Rovember 1922.
Der Oberbürgermeister. S.B Klingspor.
Bekanntmachung, betr. Aenderung der Ortssatzung über den Markttarif der Stadt Grehen vom 8. Februar 1921.
Auf Beschluß der Stadtverordneten' Versammlung vom 15. September 1922 nach Anhörung des Kreisausschusfes und mit Genehmigung des Hessischen Ministeriums für.3rbdt und Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern vom 23 Oktober 1922 zu Nr. M. A. W. 24059 wird auf Grund des § 103 der hessischen Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung in Verbindung mit Artikel 15 und 199 der Städteordnung die Ortssatzung über den Markttarif der Stadt Giehen vom 8. Februar 1921 hinsichtlich der Gebühren- sätze tote folgt, geändert:
8 i-
A. Für das Verwiegen von Butter: für je 5 Kilo 2 J(
B. Für bas Verwiegen von Kartoffeln, Obst u.sonstigenMarhtgegenstänben:
a) für Kartoffeln in Mengen bis p
25 Kilo 2 M
rede weiteren an gefangenen 2SKilo 1 , b) für Obst und sonstige Marktgeaen.
stände in Mengen bis zu 25 Kilo 5 ,
bis 21 000 TBL. Lupinen, Mau 16 000—17 000 ML. ttdb 17 000-18000 ML. Serabella, alt 30 000 M* 36 000 ML. Rapskuchen 9000—9300 ML. Trocken- schnitzel 6200—6300 ML, Kartoffeln, weihe 450 bis 470 ML, gelbe 550 Mk Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh. drahtgeb. 5600 -530? ML. Hascr- strvh. drahtgeprehl 5600—5803 ML. Skroh, strvh- seilaebündelt 5600—5800 ML, Diesen Heu gut, gesund und trocken, Bormahd 3900—4000 ML, Rachmahd 3500—360? ML (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kg ) Mainzer Produklen-Dörse.
Mainz, 1. Dez. Bei fester Tendenz notier» ten auf der heutigen Börse im Grobhandel per 100 Kilo loco Mainz: Weizen 28 503—30 000. Roggen 23 500—25 500, tnl. Hafer 27000 - 30 030* audl Hafer 33 750—35 000, Braugerste 23 500 $5 500. Weizenmehl 0 48 000—52 000. Roggenmchl 39 000 bis 42 000, La-Plata-Mais 33 COO-36 000, Wei- zenkleie und Roggenkleie 14 000—15 000, W«zen- futtermchl 18 500—20 OOO alte ital. Luzerne 160000 bis 200 000, neue ital. Luzerne 250 000—300000, ital. Rotklee 300030—370 OOO, Ssparsetie 80 000 bis 100 000 Kartoffeln (GrohhandelseinstandSpreiö) 1350—1400, weihe Bohnen 47 000 -49 000, Linsen 60 000—65 000, Hafe^flocken 56 000, Graupen 49000. Mark.
(In einem Teil der Auslage wiederholt.) Französische Dorbetrachttingen zn den
Londoner Derattmgen.
Paris, 1. Dez. (WTD.) Der Londoner Berichterstatter deS „Petil Parisien" schreibt über die bevorstehenden Londoner Beratungen zur Regelung der ReparattonSfrage: Sonar Law sei bekanntlich ein entsprossener Gegner improvisierter Lösungen. Gs würde deshalb nicht über- laschend fein, wenn er ein Moratorium von kurzer Dauer vorfchla^eir würde, damit die alliierten Sachverständigen in ehr neues Studium der Reparationssraaen etntreten und ihren Regierungen die Grunolage für eine solide (Erörterung liefern könnten, bevor eine endgültige Gnt- sch.-rdung getroffen werden könnte. Wenn der Beiid)'.erstatter ähnlichen Gnthilllungen, die er von autorisierten Kreisen erhalten hat, Glauben schenken kann, so hat das britische Kabinett an ein Moratorium von 2Monaten gedacht.
Paris, 1. «Sex. (WTB.) Der Staird der interalliierten Politik in der Reparationsfrage unmittelbar vor dem Beginn der Londoner Vorberatungen zur Brüsseler Konjerenz wird von dem „Goumee Industrielle" wie folgt beurteilt: Die Haltung ter englis che n Regierung gegenüber ter Reparationssrage und dem franzöNfchen Plan, ter den alliierten Ministern unterorettet werden soll, föntet sich in rech! einfacher Form an: Ausgesprochener Wunsch, sich solidarisch zu Verbinden, aber Feststellung umsonst gewährter Giotzmut. Unter diesen Lim ständen wird Frankreich vor den gleichen Hindernissen stehen wie vorher. Was die Streichung der Schuld den anbelrifft, so wird England ihm noch einmal antworten: ,.3a. aber unter ter Bedingung, dah die Vereiniaten Staaten meine Schulten befd* ttgen." In ter Anleibefrage wirb Gngland gleichfalls sagen: „3a, aber unter ter Bedingung «roch einmal, dah die Vereinigten Staaten meinen Hauptanteil auf ihre Kappe nehmen " Was dasselbe heisten wolle, als ob man Frankreich sage: „3d) bin nicht in ter Lage, großmütige Ge- schmke zu machen, aber tvaS ich mit Durer Hilfe b. i Amerika getoinne, daS will ich auf ter teut- fchrn Seite wieder erstatten." Können uns 'Belgien und Italien aus dieser Sackgasse herauS- brifen? Belgien kann nur daS Zünglein an ter Wage fein. Italien wird sich vielleicht mit uns solidarisch erklären. Ater feiner von betten kann uns zweckentsprechende Llnterstützung leisten, um die Gin>elheiten einer Regelung festzusetzen. Sie haben bette nicht die Möglichkeit, die Frage an sich zu lösen, die eine Geldfrage, eine Frage finanzieller Solidarität ist.
Immer daran denken
must die praktische Hausfrau, bas; es znm ftchben von Klctbern, Blusen, Gardinen uhö. nichts BesiereS nibt, als die welibe- rühmten „Heitmanu'S rarben", Marke ^^uchSkopf im Tteru". ß 73bs


